Das Wichtigste in Kürze
  • Für die Reinigung eines Gartenpools wird in den meisten Fällen Filtersand in die Sandfilteranlage gegeben. Dabei handelt es sich meist um Quarzsand. Dieser ist im besten Fall pH-neutral und übersteigt den pH-Mittelwert von 7 nicht.

1. Welcher Filtersand ist für welche Sandfilteranlage geeignet?

Grundsätzlich gilt die Faustregel aus diversen Filtersand-Tests im Internet, dass die Filterleistung umso besser ist, je feiner der Sand ist. Dennoch sollte Filtersand für den Pool nicht feiner als 0,25 Millimeter sein, sonst geht er beim Rückspülen in der Sandfilteranlage zu schnell verloren. Der beste Filtersand hat eine Körnung von 0,4 bis 0,8 Millimetern und ist damit für die meisten Sandfilteranlagen gut geeignet. Wer eine mehrschichtige Sandfilteranlage hat, sollte in der obersten Schicht auf feinste Sandkörner unter 2 Millimetern setzen. Filtersand mit 2 bis 3 Millimetern Körnung ist gut geeignet für die mittlere Schicht. Grober Sand mit 3 oder 4 Millimetern Körnung sollte in die unterste Schicht.

2. Wofür lässt sich der Poolfiltersand laut diversen Filtersand-Tests im Internet noch verwenden?

Der beste Filtersand ist mit diversen DIN-Normen ausgezeichnet, die ihm einen großen Einsatzbereich bescheren. Filtersand mit der DIN EN 12904 ist für die Trinkwasseraufbereitung zugelassen, Filtersand mit der DIN 4924 ist für Brunnen- und Wasserreinigungsfilter zugelassen und die DIN-Normen 19643 und 15798 geben an, dass der Filtersand zur Aufbereitung von Schwimm- und Badewasser zulässig ist. Entsprechend dieser DIN-Normen weist unser Filtersand-Vergleich auch weitere Nutzungsmöglichkeiten aus – beispielsweise für Pflasterfugen, Sandkästen und für die Trinkwasseraufbereitung.

3. Welches Filtermaterial ist besser geeignet: Filterglas, Filterbälle oder Filtersand?

Bevor Sie Filtersand kaufen, sollten Sie die Vor- und Nachteile von Filtersand, Bällen und Glas abwägen: Filtersand ist der klassische Weg, der zertifiziert ist und nachweislich für eine sehr gute Filterleistung steht. An Filterglas brauchen Sie etwas weniger Menge – 20 Kilogramm Glas entsprechen Filtersand, der etwa 25 Kilogramm auf die Waage bringt. Filterbälle würden nur 700 Gramm wiegen. Filtersand wechseln sie etwa alle zwei bis drei Jahre. Filterglas und Filterbälle können Sie waschen.

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