Mikrowellen Test 2016

Die 7 besten Mikrowellen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBauknecht MW 80 SLSeverin MW 7848Samsung MC32J7035ASClatronic MWG 775 HSeverin MW 7849Samsung MS23F301EASEGPanasonic NN-DF385MEPG
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
10/2016
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
10/2016
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Bewertung1,4sehr gut
10/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
09/2016
Kundenwertung
56 Bewertungen
360 Bewertungen
10 Bewertungen
714 Bewertungen
328 Bewertungen
188 Bewertungen
89 Bewertungen
Maximale Leistung1.000 Watt900 Watt900 Watt800 Watt900 Watt800 Watt1.000 Watt
Fassungsvermögen30 l25 l32 l23 l23 l23 l23 l
Abmessungen33,3 x 54,8 x 52,5 cm45 x 51 x 31 cm52,3 x 30,9 x 50,6 cm41 x 49 x 30 cm40 x 49 x 28 cm49 x 27,5 x 37 cm39,6 x 48,3 x 31 cm
Leistungsstufen8564966
Programme61031928k. A.15
mit Grill
zum Überbacken
JaJaJaJaJaNeinJa
mit Dampfgarer
zum schonend Garen
JaJaNeinJaNeinNeinNein
mit Heißluft
zum Aufbacken
JaJaJaJaNeinNeinNein
Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfach zu reinigen
  • Schnellstart für schnelles Erhitzen
  • großer Funktionsumfang
  • gute Ergebnisse beim Erwärmen, Backen und Grillen
  • sehr leise
  • großer Funktionsumfang
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • sehr leise
  • großer Funktionsumfang
  • einfache Bedienung
  • sehr gute voreingestellte Programme
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • sehr leise
  • einfache Bedienung
  • ohne Spielerei-Funktionen zum bloßen Erwärmen
  • einfache Bedienung
  • kompakt
  • einfach zu reinigen
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Mikrowellen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • In einer Mikrowelle können fertige Mahlzeiten aufgewärmt oder Tiefgefrorenes aufgetaut werden. Die Wärme entsteht dabei durch elektromagnetische Strahlungen, die die Wassermoleküle im Essen in Schwingung bringt, sodass sie aneinander reiben und gezielt die Speise von innen heraus erhitzen.
  • Aufgrund der Strahlungsmethode zur Erwärmung des Essen darf kein Geschirr mit Gold- oder Metallverziehrung in die laufende Maschine gestellt werden. Porzellanteller sind weniger empfindlich, es gibt jedoch spezielle Boxen aus Kunststoff, die sich perfekt für die Anwendung in einer Mikrowelle eignen.
  • Mikrowellen sind energiesparender als Herd und Ofen. Eine Anschaffung lohnt sich allerdings nur dann, wenn viele tiefgefrorene Gerichte zum Einsatz kommen oder häufig zu viel und auf Vorrat gekocht wird.

Mikrowellen Vergleich
Aus modernen Haushalten sind Mikrowellen längst nicht mehr wegzudenken. Der Funktionsumfang der praktischen Küchenhelfer ist groß und sie zeichnen sich durch eine überaus einfache Handhabung aus. Binnen weniger Minuten sind tiefgefrorene Speisen aufgetaut und das Essen aus dem Kühlschrank aufgewärmt.

Gegenwärtig zählen Mikrowellen zweifelsohne zur Grundausstattung einer Küche. Laut dem Statistischen Bundesamt verfügten rund 73 Prozent der Haushalte in Deutschland 2015 über eine Mikrowelle, Tendenz steigend. Oft kommen die praktischen Küchengeräte in beinahe jedem Haushalt mindestens einmal täglich zum Einsatz.

Bei einem Kauf muss durchaus einiges beachtet werden. Mikrowelle ist nicht gleich Mikrowelle, die Geräte unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Leistung und Funktionen deutlich. Deshalb zeigen wir in diesem Mikrowellen Test 2016, wie Sie sich für die richtige Mikrowelle entscheiden, die in Ihrer Küche für eine effektive Arbeitserleichterung sorgt.

1. Allgemeine Informationen zur Mikrowelle

samsung mikrowelle

Mit einer Mikrowelle werden Speisen erwärmt. Viele Modelle sind mit weiteren Funktionen ausgestattet.

Im Jahre 1947 kam die erste Mikrowelle mit einem Gewicht um die 350 kg auf den Markt. Sie war 1,70 m hoch und kostete stolze 5.000 US-Dollar. Seinerzeit waren Mikrowellenöfen also keineswegs mit den Modellen zu vergleichen, die es mittlerweile gibt.

Heutzutage sind die Küchenhelfer kleiner, leistungsstärker und sogar kostengünstiger. Das Gewicht liegt meistens zwischen 10 und 20 kg. Nur in seltenen Fällen sind die Elektronikgeräte höher als 30 cm.

Das Prinzip hat sich bis heute aber kaum verändert, einzig der Leistungsumfang ist wesentlich größer. Aus Sicherheitsgründen sind sie mit einem metallischen Gehäuse umschlossen. Es gibt sie mit oder ohne Sichtschutzfenster und auch bei der Optik sind Unterschiede zu vermelden.

Keine Frage, in den deutschen Haushalten sind Mikrowellengeräte nicht mehr wegzudenken, sie erfüllen allerdings nicht nur in der Küche einen Nutzen. Selbst in der Teilchenphysik wird auf Mikrowellen zurückgegriffen, dort sind sie für die Beschleunigung von Teilchen zuständig.

1.1. Die Funktionsweise der Mikrowelle

Mikrowelle mit vielen Funktionen

Je mehr Funktionen eine Mikrowelle hat, umso komplizierter ist die Bedienung.

Überwiegend dient die Mikrowelle der Erwärmung von Speisen oder dazu, den Auftauprozess von Tiefkühlware zu beschleunigen. Die Wärme wird hierbei mit elektromagnetischer Strahlung und die Mikrowellen im Magnetron erzeugt, was als wichtigstes Bauteil der Mikrowellengeräte gilt.

Der Vorgang sieht so aus, dass Wassermoleküle in Bewegung kommen, es entsteht eine Reibungswärme und die Speisen werden gezielt erhitzt. Ohne Wasser funktioniert das Gerät nicht – es ist also vergleichbar mit dem Bratvorgang in der Pfanne, dazu ist Öl ebenfalls vonnöten. Nur wenn ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist, können die Wassermoleküle sich frei bewegen und die Hitze gezielt der Speise zukommen lassen.

Die meisten Modelle verfügen über eine zusätzliche Grillfunktion, die in der Funktionsweise einem Infrarotgrill ähnelt. Die Erhitzung des Grillguts findet folglich durch Infrarotstrahlung statt.

Die Heißluftfunktion gehört ebenfalls häufig zu den Ausstattungskomponenten und sorgt vornehmlich für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme im Garraum. Die Luft wird dabei durch einen Ventilator im Innenraum verteilt und das sorgt dafür, dass eine gleichmäßige Wärmezufuhr stattfindet. Das Prinzip gleicht also dem Grillen.

1.2. Für wen eignen sich Mikrowellen?

Nachweislich befindet sich in den meisten Haushalten ein Mikrowellenherd. Und das, obwohl die Anschaffung sich nicht für jeden Verbraucher lohnt.

Eine (kleine) Mikrowelle gehört definitiv in einen Single-Haushalt, wo täglich kleine Portionen oder auch Snacks wie z. B. Popcorn zubereitet werden und das Aufkommen von großen Mahlzeiten eher die Seltenheit ist.

Es lohnt sich einfach nicht, eine Pizza im Ofen zuzubereiten, wenn das Mikrowellengerät das doch wesentlich energiesparender tun kann. Sogar gänzlich ohne Geschmacksverlust, immerhin gibt’s ja die Mikrowelle mit Backofen. Dank spezieller Funktionen lassen sich dort knusprige Pizzen backen.

Popcorn aus der Mikrowelle

Mikrowellen Popcorn ist eines der beliebtesten Mikrowellen-Produkte.

Familien unterliegen meist sehr unterschiedlichen Tagesabläufen:

  • Die Kinder kommen zu verschiedenen Zeiten aus der Schule.
  • Die Mutter muss vielleicht länger arbeiten.
  • Der Vater würde gerne immer zur gleichen Zeit essen.

Sofern das Mittagessen aus logistischen Gründen nicht zur gleichen Zeit stattfinden kann, ist der Küchenhelfer eine sehr praktische Alltagshilfe. Jedes Familienmitglied kann sich seine Portion zum gewünschten Zeitpunkt erwärmen und heiß genießen.

Selbst die Portion des Haustiers kann zum richtigen Zeitpunkt erwärmt werden, falls dieses im Kühlschrank sein Dasein gefristet hat.

Tipp! Gerade auch bei Kindern, die oftmals alleine zu Hause bleiben, ist ein Mikrowellengerät Gold wert. Ein Elternteil kann Speisen vorbereiten und der Nachwuchs muss sich das Essen nach der Schule bloß in die Mikrowelle schieben. WGs sind ebenfalls treue Abnehmer der handlichen Alleskönner, schließlich lassen sich durch den Einsatz einer Mikrowelle Geld und Zeit sparen.

Weniger geeignet sind Mikrowellen, wenn sie überwiegend ungenutzt in der Ecke stehen. Dann sind es reine Platzfresser, die Sie sich sparen können. In der Praxis haben sich Mikrowellen überall dort bewährt, wo vornehmlich mit überschaubaren Portionsgrößen gearbeitet wird. Sollte es bei Ihnen immer gemeinsame Mahlzeiten geben, lohnt sich eine Mikrowelle möglicherweise trotzdem: Für das Erwärmen von Resten oder die Zubereitung kleiner Snacks zwischendurch.

2. Kaufberatung für Mikrowellen: Darauf müssen Sie achten

Der Kauf einer Mikrowelle erfordert durchaus ein wenig Initiative. Die praktischen Küchenhelfer gibt es in Hülle und Fülle, wodurch Verbraucher schnell den Überblick verlieren können. Mikrowellen unterscheiden sich nicht nur in Volumen, Leistung, Handhabung und Preis – es gibt weitere Aspekte, die für einen Kauf eine relevante Rolle spielen. Eine Heerschar an Herstellern lockt mit attraktiven Angeboten und versucht, durch gezielte Werbeversprechen die Gunst der Käufer zu erlangen.

In diesem Mikrowellen Test wollen wir deswegen möglichst viele Kriterien aufzeigen, die beim Kauf der Mikrowellengeräte beachtet werden sollten. Ob Mikrowelle mit Backofen oder aber Mikrowelle mit Heißluft, dank einer sehr umfangreichen Geräteauswahl kann letzten Endes jeder Haushalt genau die Variante vorfinden, die auch einen Nutzen bedient.

Wenn Sie vor dem Kauf noch die genaue Funktionsweise interessiert, oder die Antwort auf die FrageSind Mikrowellen für uns Menschen gefährlich?„, dann schauen Sie doch einmal in dieses Video:

2.1. Maße und Größe der Mikrowelle

Mikrowellen gibt es in verschiedenen Größen, sie passen folglich sogar in kleine Küchen, der Platzbedarf muss also nicht zwingend groß ausfallen. Die Standardmaße liegen bei rund 45 Zentimetern Breite, wobei die exakten Maßangaben kaum pauschal zu benennen sind. Es hängt nämlich von der Kapazität der Mikrowelle ab. Dabei geht es darum, was in das Gerät passt.

Hinsichtlich der Höhe müssen Sie mit etwa 30 Zentimetern rechnen und bei der Tiefe mit rund 33 Zentimetern. Bedenken Sie aber zwingend, dass es nur grobe Schätzungen sind.

Merke! Schauen Sie sich die Maße vor dem Kauf ganz genau an. Manchmal können wenige Zentimeter nämlich ein echtes Problem darstellen, wenn nicht ausreichend Platz in der Küche zugegen ist. Faktisch ist es so, dass der Mikrowellenherd mit steigender Kapazität auch umfangreichere Maße aufweist, das müssen Sie entsprechend einkalkulieren. Ebenso diverse Abstände zur Wand.

2.2. Kapazität

Die meisten Händler listen Mikrowellengeräte anhand der vorhandenen Kapazität. Manche betiteln diese Angabe wiederum als Volumen. Es geht aber lediglich darum, wie viel Kapazität die Mikrowelle bietet, was Sie also darin unterbringen können.

Vorteile & Hinweise
  • Durch den schonenden Garvorgang bleiben wertvolle Vitamine und Mineralien in den Speisen erhalten.
  • Durch die schnelle Erhitzung der Lebensmittel kann man nicht nur Geld sondern auch Zeit sparen.
  • Es können Kuchen, Pizza wie auch Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse gegart werden.
  • Die Pflege und Reinigung der Mikrowelle ist einfach und nicht zeitaufwendig.
  • Spezielles Mikrowellengeschirr erfüllt doppelten Zweck, denn es ist auch gefriergeeignet.

Die meisten Geräte besitzen ein Fassungsvermögen von 13 bis 42 Litern. Letzteres mag auf den ersten Blick praktisch erscheinen, das kann aber täuschen. Mitunter sind Vorteile hinsichtlich Einsparungen von Platz und Energie sogar hinfällig, es ist nämlich denkbar, dass sich der Einsatz energietechnisch gar nicht mehr lohnt und eine kleine Mikrowelle mehr Sinn ergibt.

Standardhaushalte sind mit einem Volumen von 25 Litern bestens bedient, das reicht zum Beispiel für eine Tiefkühlpizza oder eine Kuchenform. Die gängigen Zubereitungen sind unter dem Strich also keine Herausforderung.

Der Backofen mit Mikrowelle kann den normalen Backofen auf Dauer ersetzen, wenn ein Mindestvolumen von 30 Litern anvisiert wird. Bei diesem Fassungsvermögen besteht dann nämlich die Möglichkeit, einen speziellen Mikrowellenrost einzusetzen und damit zum Beispiel zwei Pizzen zur selben Zeit zuzubereiten. Für Paare also eine ideale Alternative, die sich hinsichtlich des Energiebedarfes auch noch als lohnenswert erweisen kann.

Familien müssen mitunter auf ein etwas größeres Modell zurückgreifen, doch statistisch gesehen befinden sich überwiegend Mikrowellen mit 30 Litern in deutschen Haushalten. Hier passt alles rein, was im Alltag eine Rolle spielt – ob Kuchen, Pizza oder aber andere Speisen, die Anwendungsbereiche sind sehr vielseitig und decken zahlreiche Belange in der Küche ab.

Kleinere Mikrowellenherde lohnen sich überwiegend für Singles, wobei es mit der Tiefkühlpizza dann eher schlecht aussieht. Die perfekte Kapazität und beste Mikrowelle lässt sich ermitteln, indem Sie Ihr Nutzungsverhalten unter die Lupe nehmen und sich anhand der Speisen entscheiden, die Sie mehrfach im Monat in dem Gerät zubereiten wollen.

2.3. Material

retro mikrowelle

Ausgefallene und bunte Mikrowellen, wie diese Retro Microwelle von Adexi, sind eher eine Seltenheit.

Weit verbreitet sind vor allem Mikrowellen mit Kunststoff-Gehäuse. Diese Ausführungen finden sich vornehmlich im niedrigen Preissegment ein, da Kunststoff die Produktionskosten gering hält. Es gibt aber auch für den Verbraucher Vorteile, immerhin ist die Reinigung keine Herausforderung und Kunststoff ist bekanntermaßen auch sehr robust. Kratzer und andere Beschädigungen sind eher weniger zu befürchten.

Ergänzend dazu gibt es immer mehr Mikrowellenherde, die mit einem eleganten Edelstahl-Gehäuse ausgestattet sind. Eine Mikrowelle aus Edelstahl ist meist etwas kostenintensiver, sieht dafür aber eleganter aus und fügt sich zuweilen sehr gut in die bereits bestehende Kücheneinrichtung.

Preislich beginnen die hochwertigeren Modelle bei rund 80,00 €, wobei es nach oben hin wieder einmal keine Grenzen gibt. Für den normalen Haushalt sind die Mikrowellen in dieser Preiskategorie absolut ausreichend. Die günstigsten Kunststoff-Mikrowellen gibt es in den Discountern meist schon ab 30,00 €, wobei mit steigenden Leistungen auch der Preis in die Höhe klettert.

Farblich ist die Abwechslung eher gering, abgesehen von den Edelstahl-Mikrowellen gibt es weiße, schwarze und graue Mikrowellen aus Kunststoff. Farbenfrohe Ausführungen sind in Deutschland leider noch immer Mangelware, im Ausland kann es bisweilen schon ganz anders aussehen.

2.4. Einbau-Mikrowellen

einbau mikrowelle

Eine Einbau-Mikrowelle hat einen breiteren Rand, um sauber mit der Küche abzuschließen.

Einbauküchen sind zuweilen sehr praktisch, vor allem aber auch optisch eine schöne Angelegenheit. Bei einer Einbauküche ist es natürlich sinnig, wenn eine Einbau-Mikrowelle erworben wird, die sich ideal in die vorhandene Nische fügt und optisch eine Ergänzung darstellt.

Es gibt nicht einmal viel zu beachten. Sie müssen sich nur an die Maße halten, die Ihre Einbauküche vorgibt und sich dann für ein passendes Gerät entscheiden.

Hinsichtlich Funktionalität, Preis und Qualität unterscheiden sich Einbau-Mikrowellen etwas von klassischen Mikrowellen, die ihren Platz auf der Arbeitsplatte finden. Es geht vorwiegend um die Optik, die bei einer Einbauküche von enormer Bedeutung ist, weshalb auch die Einbau-Mikrowelle durch ihre hochwertigen Materialien teurer ist.

Übrigens: Unterschieden werden kann zwischen Einbau-Mikrowellen und Unterbau-Mikrowellen. Letztere werden nicht ganz in einen Küchenschrank eingebaut, sondern vielmehr in dessen Korpus eingehängt. Unterschätzen Sie dabei allerdings nie das Eigengewicht der unterbaufähigen Mikrowelle sowie die Tragfähigkeit des Schranks.

2.5. Leistung

Zweifelsohne erkennen Sie eine gute Mikrowelle an deren Leistungsfähigkeit. Besonders günstige Modelle kommen oftmals nur mit einem Leistungsumfang von 700 Watt daher. Hochpreisige Mikrowellen schaffen es schon auf 1.000 Watt. Leistung ist wichtig, keine Frage. Es muss aber nicht die Hochleistungs-Mikrowelle sein, für einen normalen Haushalt reichen weniger Watt absolut aus.

Der Leistungsumfang muss proportional zur Größe der Mikrowelle steigen. Immerhin braucht es eine gewisse Leistungsfähigkeit, um größere Speisen zuverlässig zu erhitzen.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie die Wattzahlen in möglichst kleinen Stufen einstellen können. Das ermöglicht Ihnen eine präzise Erwärmung oder Zubereitung von Speisen, was wiederum dem Genuss zugutekommt.

Kurzum: Weniger als 700 Watt sind kontraproduktiv, exorbitant hohe Wattzahlen braucht es aber auch nicht. Hinter Mikrowellengeräten mit Höchstleistung verstecken sich viel zu oft Stromfresser erster Güte, die am Ende ihr Ziel verfehlen. Weitere Nachteile können so aussehen, dass Speisen viel zu schnell erhitzt werden und daraus resultierend an Aroma verlieren. Außen sind die Gerichte trocken und innen noch roh, was dem Geschmack einen deutlichen Abbruch tut. Gerade Nudeln und Kartoffeln trocknen an der Oberfläche aus und sind innen kalt – das passiert mit einer niedrigeren Wattanzahl sicherlich nicht.

Faktisch ist eine höhere Leistungsfähigkeit also keineswegs mit Qualität gleichzusetzen. Oftmals sind es sogar markante Nachteile, die bei Mikrowellenherden mit höheren Wattzahlen auftreten.

2.6. Der Drehteller

Mikrowellen Programme zum garen von Gemüse

Der Durchmesser des Drehtellers ist entscheidend für die Kapazität der Mikrowelle.

Der Drehteller gehört zur Grundausstattung der Mikrowellengeräte. Er dient nämlich als Maßstab für die Erhitzung von Speisen.

Der effektive Garraum wird von dem Drehteller vorbestimmt, was einerseits durch den Durchmesser geschieht und andererseits durch den Abstand zum oberen Rand der Mikrowelle. Da der Strahlengang sich auf den Drehteller einstellt, kann das Gerät erst richtig präzise arbeiten.

Will heißen: Alles, was sich nicht auf diesem Teller befindet, wird schlicht gar nicht erst erwärmt. Es bleibt kalt, woraus sich eine Energieersparnis ergibt.

Der Drehteller:

  • besteht aus Glas .
  • ist für einen dauerhaften Einsatz geeignet.
  • hat eine Stärke von rund 5 cm.
  • ist mit einem leichten Profil ausgestattet.
  • findet seinen Platz in der Mitte der Haushaltsmikrowelle (auf dem Drehkreuz).
  • sitzt auf einem Kunststoffring, der mit drei Rollen für einen sauberen Lauf ausgestattet ist.

Das Gargut legen Sie bitte nicht direkt auf den Drehteller, sondern nehmen ein dafür vorgesehenes Gefäß. Der Drehteller darf in keiner Mikrowelle fehlen, da erst durch seine effektiven Drehbewegungen eine gleichmäßige Erwärmung stattfindet.

Doch Vorsicht bei allen Flüssigkeiten: Diese werden wesentlich schneller erhitzt, wodurch beispielsweise Milch innerhalb weniger Sekunden kurz vor dem Überkochen steht. Wollen Sie etwas Flüssiges erwärmen, lassen Sie die Mikrowelle also keinesfalls aus den Augen.

Im Hinblick auf die Reinigung erweist sich der Mikrowellen-Drehteller ebenfalls als praktisch, er darf nämlich aufgrund seiner Materialbeschaffenheit in die Spülmaschine. Sollte etwas spritzen oder überkochen, reicht es aus, wenn Sie ihn einmal mit dem Lappen abwischen.

Obacht: Wenn die Mikrowelle den Drehteller als Verteilermechanismus benutzt, dann kann eckiges Geschirr zum Problem werden. Es würde an den Ecken hängen bleiben und den Betrieb stören. Entweder verzichten Sie also auf Ihr Lieblingsgeschirr oder auf den Drehteller, das liegt alleine bei Ihnen.

Mikrowelle ohne Drehteller: Seit wenigen Jahren finden Sie auch Mikrowellen auf dem Markt, die ohne Drehteller auskommen, beispielsweise einige Mikrowellen von Panasonic. Bei diesen Geräten wird die Energieabgabe durch die sogenannte Inverter-Technologie kontinuierlich und effektiv geregelt, erhitzt wird stets nur mit der wirklich benötigten Leistung. Dank des dadurch überflüssigen Drehtellers erhalten Sie bei gleichen Maßen der Mikrowelle einen wesentlich größeren Garraum.

Mikrowellen Test

2.7. Funktionen und Programme der Mikrowelle

Es gibt Mikrowellen, die zwischen 4 und 11 Leistungsstufen in sich vereinen und somit individuell einstellbar sind. Eilige Verbraucher profitieren von einem „Schnellstart“, der eine Garzeit von rund 30 Sekunden aufweist und in diesem Zeitfenster volle Leistung bietet. Das erweist sich im Alltag als sinnvoll, weil Sie auch kurzfristig kleinere Speisen schnell und zuverlässig erhitzen können.

Grill- und Heißluftfunktion ermöglichen wiederum eine schonende Garung und Zubereitung von Teigwaren. Gerade die Mikrowelle mit Grill ist sehr beliebt, denn die Pizza kommt hier besonders knusprig aus der Mikrowelle. Ein integrierter Dampfgarer kann bei Mikrowellen ebenfalls zum Funktionsumfang gehören.

mikrowelle auftauen

Verschiedene Speisen können in der Mikrowelle angepasst erwärmt, gegrillt oder gegart werden.

Hochpreisige Mikrowellenherde bestechen durch eine individuelle Programmierung. Es gibt einzelne Tasten, die nach eigenen Wünschen mit Funktionen speicherbar sind. Praktisch vor allem in Familien mit Kindern. Sie brauchen Ihrem Nachwuchs nicht die gesamte Mikrowelle erklären, sondern lediglich eine Taste, die sie vorher entsprechend programmieren.

Die Automatik-Kochprogramme sind ähnlich gestrickt. Neben der Taste befindet sich ein kleines Bild, welches verrät, welche Gerichte Sie damit zubereiten können. Es sind meistens solche Speisen, die im Alltag gerne auf den Tisch kommen. Viele Geräte besitzen demzufolge eine Taste für Fisch, Fleisch, Gemüse oder andere Leckereien. In der Bedienungsanleitung sind die genauen Begebenheiten für das jeweilige Gerät ausführlich erläutert.

2.8. Handhabung

Schlicht ist nicht gleich billig

Vielleicht gehören auch Sie zu der Sorte Mensch, der lediglich eine schlichte Mikrowelle für einfaches Erwärmen benötigt. Sonderfunktionen sind kein Muss und Qualität lässt sich daran auch nicht messen.

Hinsichtlich der Bedienung unterscheiden sich Mikrowellengeräte drastisch. Die einfachen Ausführungen zeigen sich durchschnittlich von einer sehr simplen Seite. Tendenziell sind sie mit zwei Drehknöpfen versehen, mit denen die komplette Steuerung realisiert wird:

  • Mit dem einen Knopf stellen Sie die Zeit ein, die Sie für die Zubereitung einkalkulieren.
  • Der andere Drehknopf definiert die notwendige Leistung.

Der größte Nachteil ist hierbei mit Sicherheit, dass lediglich grobe Einstellungen möglich sind. Möchten Sie Speisen auf den Punkt garen oder erwärmen, ist das kaum möglich. Um sekundengenaue Garzeiten programmieren zu können, braucht es ein technisch versiertes Gerät, das mit entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten aufwartet.

Mikrowellen mit Digitalanzeige, Sensortasten und entsprechend vielen Knöpfen sind keineswegs ausschließlich etwas für technisch affine Verbraucher. Viel mehr eignen sie sich für jene, die gerne die ideale Garzeit in Anspruch nehmen wollen, um perfekt gegarte Speisen zu genießen.

Die Einstellungsmöglichkeiten variieren wiederum von Hersteller zu Hersteller, sodass es an Auswahl keinesfalls mangeln sollte. Dabei ist die Gratwanderung oftmals eine Herausforderung. Während viele Modelle, z. B. Mikrowellen mit Heißluft oder mit Umluft, äußerst nützliche Funktionen und Einstellungen offenbaren, sind andere mit unzähligen Sonderfunktionen versehen, die eher als Schnickschnack zu verstehen sind.

Je umfangreicher die Leistung, desto höher der Preis. Deswegen müssen Sie sich auch über die diversen Sonderfunktionen informieren und herausfinden, worauf es Ihnen bei einer Haushaltsmikrowelle ankommt.

Einige hilfreiche Tricks, wie das Aufschäumen von Milch in einer Mikrowelle, erfahren Sie in diesem Video:

2.9. Sonderfunktionen

Immer öfter statten Hersteller neuere und innovativere Modelle – nicht nur Mikrowellen mit Grill – mit diversen Sonderfunktionen aus. Mittlerweile gibt es spezielle Pizzaprogramme oder Fischprogramme, mit denen die Zubereitung der Speisen angeblich noch leichter und besser von der Hand geht. Auch eine Kategorisierung der unterschiedlichen Fleischsorten ist mittlerweile weit verbreitet.  Auf Wunsch lassen sich mehrere Programme direkt in einer vorher festgelegten Abfolge starten, um beispielsweise eine Speise erst aufzutauen und dann zu erwärmen.

Der Timer war einmal eine Zusatzfunktion, gehört aber aktuell schon zum Standard und dient dazu, die Mikrowelle für eine bestimmte Zeit in Betrieb zu nehmen. Während sich das Essen im Kreis dreht und einen köstlichen Duft verströmt, können Sie anderen Arbeiten nachgehen. Sobald die Mahlzeit fertig ist, werden Sie mit einem Signalton darauf hingewiesen.

Tipp! Die Kindersicherung ist durchaus als spezielle Funktion zu verstehen, die aber in einem Haushalt mit Kindern eigentlich ein Muss ist. Manche Hersteller bieten außerdem Tasten für automatisches Erwärmen und Auftauen, wo nicht nur die Art des Nahrungsmittels sondern auch die Größe der Portion beachtet wird.

Egal ob Mikrowelle mit Umluft bzw. Heißluft, Mikrowelle mit Backfunktion oder Mikrowelle mit Grillfunktion – Ob solche Sonderfunktionen sinnvoll sind, oder eher als Spielerei zu verstehen, sollte jeder individuell entscheiden. Die Funktionen sind generell mit Mehrkosten verbunden, weswegen Sie einmal gründlich abwägen sollten, ob es sich unter dem Strich rechnet und inwieweit Sie einen Nutzen aus den Sondertasten ziehen. Lassen Sie sich nicht von Werbeversprechen blenden, sondern analysieren Sie Ihr Nutzungsverhalten und sparen Sie dort, wo es Sinn macht.

2.10. Sicherheit

Mikrowellengeschirr

Spezielles Geschirr für die Mikrowelle kann zum Transport und Erwärmen genutzt werden – ideal für die Arbeit.

Mikrowellen ohne Sichtfenster sollten Sie eher nicht in Betracht ziehen. Zum einen muss der Garprozess unterbrochen werden, um den Zustand der Speisen zu überprüfen. Wesentlicher ist allerdings der Sicherheitsaspekt. Sollte etwas überkochen oder anbrennen, bemerken Sie das bei einer sichtgeschützten Haushaltsmikrowelle meistens viel zu spät.

Noch immer hält sich der Irrglaube, Mikrowellen wären von Grund auf gefährlich. Zahlreiche Studien bescheinigen jedoch die Unbedenklichkeit von Mikrowellen, solange sie nicht beschädigt sind. Mikrowellenherde, die nicht mehr einwandfrei funktionieren, sind allerdings ein unbestreitbares Sicherheitsrisiko. Mag die Reparatur auch günstiger erscheinen, ist der Austausch wesentlich sicherer.

Die Werte der austretenden Strahlen liegen beim Durchschnittsgerät unter dem Grenzwert von 5 Milliwatt pro Quadratzentimeter, wodurch die Strahlung kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Ein Vorteil ergibt sich auch bei den Nährwerten. Je nach Zubereitung sind die Mahlzeiten aus der Mikrowelle reicher an Vitaminen und Nährstoffen, als es die meisten vermuten würden. Das liegt daran, dass dank des schonenden Garvorgangs wertvolle Vitamine und Mineralien in den Speisen bleiben.

Die Kindersicherung tritt in Form einer zusätzlichen Taste auf, auf die gerade Familien keinesfalls verzichten sollten. Bei Inanspruchnahme der Taste verriegelt das Gerät und kann nicht mehr benutzt werden, was natürlich einen relevanten Schutz für Kleinkinder darstellt.

Im Hinblick auf die Sicherheit muss relativ individuell hingeschaut werden, die Anforderungen sind zumeist unterschiedlich und hängen unter anderem von den persönlichen Lebensumständen ab. Ausreichende Schutzmaßnahmen gehören aber gegenwärtig zu guten Mikrowellenherden dazu.

Zusammenfassend lässt sich zum Thema Sicherheit feststellen:

  • Studien belegen grundsätzliche Sicherheit
  • Sichtfenster ermöglicht kontrolliertes Erhitzen
  • schonender Garvorgang – Vitamine und Nährstoffe bleiben erhalten
  • Kindersicherung als Sonderfunktion möglich
  • Gefahr bei Defekt
  • besser neu kaufen, statt zu reparieren

3. Welche Mikrowellen-Hersteller gibt es?

Die praktische Haushaltsmikrowelle gehört in jede gut sortiere Küche und da ist es kaum verwunderlich, dass alle bekannten und renommierten Hersteller von Elektrogeräten die unterschiedlichsten Ausführungen im Repertoire haben.

Wesentlich ist hierbei, dass es Hersteller gibt, die sich vornehmlich auf Einsteigermodelle spezialisiert haben, während andere auch Modelle aus dem gehobenen Preissegment anbieten. Wir sind dieser Problematik in unserem Mikrowellen Test auf den Grund gegangen.

Laut diverser Testurteile und anhand verschiedener Auszeichnungen können im Besonderen die nachfolgenden Hersteller und Marken als empfehlenswert beziffert werden:

  • Samsung
  • Panasonic
  • Siemens
  • Bosch
  • Severin
  • Bauchknecht
  • Neff
  • Clatronic
  • LG
  • Sharp
  • Miele
  • Bomann
  • Klarstein
  • Caso

Das ist beileibe noch nicht alles, gerade der Markt der No-Name Produkte zeigt sich von einer umfangreichen Seite. Welche Marke es letzten Endes wird, mag eine sehr persönliche Entscheidung sein, schließlich müssen viele Aspekte bedacht werden und es kommt am Ende auch darauf an, wie viel Geld Sie für Ihren neuen Mikrowellenherd ausgeben wollen.

4. Mikrowellen online oder offline kaufen?

teure mikrowelle

Besondere Modelle, wie das Caso CMP1800, finden Sie im Internet, nicht aber bei Aldi und Co.

Die Suche nach der besten Mikrowelle mag im Vorfeld ein wenig anstrengend sein, doch wenn Sie die Mikrowelle kaufen, ist der Stress meist bereits vergessen. Der Gang zum nahe gelegenen Elektronikmarkt (wie zum Beispiel Media Markt, Electronic Partner, MediMax oder auch Saturn) reicht im Grunde schon aus.

In einem gut sortierten Elektronikfachgeschäft gibt es eine große Bandbreite verschiedener Haushaltsmikrowellen, die sich in sämtlichen Punkten unterscheiden und damit für jeden Nutzer die perfekte Lösung bereithalten.

Spezielle Angebotswochen in den Supermärkten bringen ebenfalls Mikrowellen hervor, die angesichts der Preise natürlich sehr gut ankommen. Discounter wie Aldi und Lidl haben in gewissen Abständen Mikrowellenherde im Angebot, die vor allen Dingen preislich sehr viel günstiger auftreten.

Zu guter Letzt steht Ihnen das Internet und der Onlinekauf zur Verfügung, bei dem die Auswahl bekanntlich kaum umfangreicher sein könnte. Wo genau Sie zuschlagen, müssen Sie eigenständig entscheiden, indem Sie die Vorteile und Nachteile abwägen.

Faktisch ist der Kauf im Internet vor allem preislich kaum zu übertreffen. Mit einem Preisvergleich finden Sie schnell das beste Angebot und können kostengünstig zugreifen. Der günstige Preis wird oft noch durch Angebote, Preisnachlässe oder Gutscheine beeinflusst und schnell kann die leistungsstarke Haushaltsmikrowelle zum kleinen Preis geordert werden.

Die Lieferung findet innerhalb weniger Tage statt und das Paket wird bis zur Türe gebracht. Ein Nachteil besteht beim Internetkauf unweigerlich darin, dass Sie die Mikrowelle erst nach der Lieferung in Augenschein nehmen können.

Zeit ist Geld

Egal ob Standard-Modell oder Mikrowelle mit Grill – Nehmen Sie sich gerne etwas Zeit und übereilen Sie den Kauf nicht. Nur dann können Sie sich einer sinnvollen Investition sicher sein, die Sie so schnell auch nicht bereuen.

Es gibt sicherlich mehrere Wege, wie Sie die ideale Mikrowelle günstig erwerben können. Empfehlungen sind bekanntermaßen immer hilfreich, weil damit die Option besteht, eigene Unsicherheiten zu eliminieren. Wir haben Ihnen in unserem Mikrowellen Test einige Möglichkeiten zusammengestellt.

Absicherungen:

  1. Die direkten Empfehlung aus dem Bekanntenkreis.
  2. Die Empfehlung über einen Kaufberater.
  3. Kundenbewertungen als zusätzliche Stütze.

Insbesondere 3.) lohnt sich, wenn Sie im Internet kaufen.

Kaufen Sie im Internet, machen Sie sich unbedingt den Preisvergleich zunutze, um einen Preisnachlass zu finden. Mit einem solchen Vergleich finden Sie zuverlässig einen kompetenten Händler, der Ihr Wunschmodell im Angebot hat und den besten Preis dafür veranschlagt. Im Idealfall sparen Sie dank dieses einfachen Preisvergleichs viel Geld.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass einzig der Verbraucher entscheidet, ob der Kauf im Internet, Fachhandel oder ganz woanders stattfindet. Preisliche Vorzüge gibt es letztlich überall.

LG Mikrowelle

Die LG MH6883AAF Mikrowelle hat ein hübsches Blumenmuster.

5. Mikrowellen bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 08/2016 moderne Kombi-Mikrowellen untersucht, die neben Auftauen und Erhitzen auch garen, gratinieren, grillen oder sogar backen können. Im Mikrowellen Test befanden sich dabei insgesamt 17 Mikrowellen mit Grill, die preislich zwischen 70 und etwa 300 Euro angesiedelt sind.

Besonders die unterschiedlichen Automatik-Funktionen standen im Mikrowellen Vergleich der Stiftung im Fokus, aber auch die Grundfunktionen und Faktoren wie Handhabung oder Sicherheit wurden genau unter die Lupe genommen. Im Bereich Sicherheit gilt es dabei anzumerken, dass alle untersuchten Geräte von der Stiftung Warentest als sicher bezeichnet wurden und die entsprechenden Tests bestanden haben.

Beachten sollten Sie natürlich, dass der Mikrowellen Testsieger nicht zwangsläufig wirklich als bestes Gerät für Sie zu verstehen ist, dafür sind viel zu viele Faktoren relevant. Die Ergebnisse aus einem solchen Test sind eher eine Art Hilfestellung, die Sie sich keineswegs entgehen lassen sollten.

6. Sicherheitsmerkmale einer hochwertigen Mikrowelle

6.1. Kindersicherung

Clatronic MWG 775 H

Eine Mikrowelle aus Edelstahl sieht modern aus. Sie offenbart jedoch schnell Dreckflecken und Fingerabdrücke.

Für Kinder ist die Küche ein Schauplatz voller Gefahren, weswegen Eltern auch verstärkt auf Elektronik setzen, die Sicherheit bietet. Gute Mikrowellen sind mit einer Kindersicherung versehen, damit der Nachwuchs sie nicht ohne Weiteres in Betrieb nehmen kann. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Taste zur Kindersicherung, die mit einem einfachen Handgriff aktiviert werden kann. Es gibt auch Geräte, wo es zwei Tasten gibt, die zur gleichen Zeit aktiviert werden müssen, was den Sicherheitsaspekt noch einmal erweitert.

Eine automatische Verriegelung ist bislang nicht auf dem Markt, mit der simplen Inanspruchnahme der Tasten kann aber glücklicherweise ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet werden.

Noch besser: Die Mikrowelle außer Reichweite von Kindern aufstellen und auf der Arbeitsplatte möglichst weit nach hinten schieben, so haben Kinderhände keine Chance.

6.2. Standfestigkeit

Mikrowellengeräte werden immer leichter und wenn sie dann noch mit minderwertigen Gummifüßen versehen sind, leidet die Standfestigkeit zu großen Teilen. Das merken Sie daran, dass die Haushaltsmikrowelle bereits beim Öffnen der Türe wackelt oder gar verrutscht.

Das ist einerseits extrem störend, kann aber auch eine Gefahrenquelle darstellen. Je mehr das Gerät wackelt, desto eher besteht die Gefahr, dass die Mikrowelle womöglich von der Arbeitsplatte fällt. Um Sicherheit zu gewährleisten, können Sie eine spezielle Gummimatte unterlegen und den Stand perfektionieren.

Je hochwertiger Mikrowellen, desto stabiler und standhafter sind sie in der Regel auch. Gerade bei Markenartikeln lässt sich diese Tendenz anschaulich beobachten.

6.3. Überhitzungsschutz

In zahlreichen Filmen zeigen die Macher explodierende Mikrowellen, die ganze Häuser niederbrennen lassen. So schlimm ist die Realität sicher nicht, sofern Speisen allerdings überhitzt werden, kann es tendenziell durchaus zu einem Brand kommen.

Moderne Mikrowellengeräte besitzen einen Überhitzungsschutz, der von vorneherein eingebaut ist. Sobald eine bestimmte Temperatur im Innenraum überschritten wird, schaltet sich die Mikrowelle ab und demnach kann kein Feuer entfachen. Natürlich bietet der Überhitzungsschutz keinen hundertprozentigen Schutz, allerdings sollte auf diese Funktion nicht verzichtet werden, da sie im Zweifelsfall Leben retten kann.

Zusätzlich sind Überhitzungen schon in den Grundzügen zu verhindern:

  • Garzeit nicht zu hoch einstellen
  • Wattzahl sinnvoll wählen
  • während der Inbetriebnahme die Mikrowelle nicht aus den Augen lassen
  • bei Problemen zeitnah einschreiten

Auch falsche Lebensmittel oder falsches Material in der Mikrowelle kann gefährlich enden (Mikrowellenexplosion):

6.4. Strahlung: Eine Gefahr oder nicht?

Geht es um die Strahlung von Mikrowellen, scheiden sich die Geister. Selbst Experten streiten sich. Faktisch ist die Mikrowelle für den menschlichen Körper, genauer gesagt für die biologischen Zellen, eine Gefahr. Deswegen sind die Geräte auch durch Gitter und Glasscheiben so konstruiert, dass keinerlei Strahlen ausdringen können.

Sofern sich eine Glasscheibe an der Front befindet, sind die Mikrowellenherde logischerweise nicht komplett dicht. Das bedeutet: Es entsteht eine geringe Leckstrahlung, die sich allerdings lediglich im unmittelbaren Umfeld des Mikrowellengerätes nachweisen lässt.

Rüdiger Mathes vom Bundesamt für Strahlenschutz hat einmal gesagt, dass zahlreiche Messungen durchgeführt wurden und bisher in keinem Haushalt ein Mikrowellenherd auffällig geworden wäre, der eine zu hohe Leckstrahlung aufweist. Demnach ist die Gefahr durchaus kalkulierbar.

Fazit: Für die Mikrowelle ist ein genauer Emissionsgrenzwert festgelegt, der bei 5 Milliwatt pro Quadratzentimeter liegt. Das würde rund 50 Watt pro Quadratmeter entsprechen. Laut aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse geht von einer handelsüblichen Mikrowellen im Normalfall keine gesundheitsgefährdende Strahlung aus – das belegen auch zahlreiche Tests, die angesichts der vorherrschenden Unsicherheiten stets neu durchgeführt werden.

Um die Gesundheit Ihrer Familie müssen Sie sich somit nicht sorgen, solange Sie das Gerät nur gemäß der vorgesehenen Anwendung nutzen und sich an die Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung halten.

7. Informationen zu Pflege und Reinigung

Mikrowellengeräte sind praktisch, leicht zu handhaben und auch hinsichtlich der Reinigung müssen Sie sich nicht fürchten. Damit Ihr Gerät seinem Dienst auch viele Jahre nachgehen kann, brauchen Sie im Grunde gar nicht viel beizusteuern. Neben der Reinigung gibt es kaum relevante Pflegeaufgaben, die Sie übernehmen müssen.

Reinigung einer Mikrowelle

Grundsätzlich ist die Mikrowellen Reinigung keine sonderliche Herausforderung, da Sie alle Ecken und Kanten gut erreichen und demnach auch leicht reinigen können. Wer nach jeder Benutzung das Gerät einmal auswischt, sollte mit hartnäckigen Verschmutzungen kein Problem haben.

Läuft etwas über, entfernen Sie den Dreck zeitnah und sparen Sie sich so leidige Putzarbeiten. Bei regelmäßiger Anwendung reicht es aus, wenn Sie das Gerät einmal in der Woche säubern – entweder mit einem milden Spülmittel oder aber einem speziellen Reiniger. Das hängt von der vorhandenen Verschmutzung ab.

7.1. Hartnäckige Verschmutzungen sachgerecht entfernen

Angebranntes, Fett und Essensreste – diese Schmutzrückstände sind eine echte Herausforderung, denn sie lassen sich auch mit höchstem Kraftaufwand nur unter enormen Anstrengungen entfernen.

Allerdings geht es einfacher, wenn Sie ein Glas Wasser mit einem kleinen Spritzer Essigessenz in die Mikrowelle stellen:

  1. Schalten Sie das Gerät an und bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen.
  2. Nach dem Ausschalten lassen Sie den Inhalt rund 10 Minuten stehen, damit der Dampf überall einwirken kann.
  3. Der Innenraum der Haushaltsmikrowelle lässt sich nun mit wenigen Handgriffen gründlich auswischen.
  4. Der Geruch von Essig ist übrigens kein Problem, meistens verfliegt er sehr schnell und er überträgt sich auch nicht auf die Speisen.
  5. Bei besonders schlimmen Verunreinigungen kann und muss der Vorgang mehrfach wiederholt werden, das Mischverhältnis lässt sich ebenfalls auf die Gegebenheiten anpassen.
  6. Für weitere Reinigungsarbeiten bietet sich Zitronensaft an, den Sie auf einen Schwamm geben. Die Zitronensäure wirkt äußerst zuverlässig gegen Dreck aller Art.
  7. Wollen Sie auf handelsübliche Reiniger zurückgreifen, schauen Sie sich bei den Backofenreinigern um. Es gibt verschiedene Backofensprays, die mikrowellengeeignet sind und sich auf gleichem Wege anwenden lassen.
  8. Vermeiden Sie Putzmittel, die nicht explizit auf die Reinigung von Mikrowellen ausgelegt sind.

7.2. Materialunterschiede beachten

Bei handelsüblichen Mikrowellen sind die Materialunterschiede gering gehalten, weshalb Sie hierbei eigentlich wenig beachten müssen.

Mikrowellenreiniger

Mit Mikrowellenreiniger lässt sich die Mikrowelle ohne nachfolgende Schäden durch falsche Chemie reinigen.

Drehteller und Mikrowellendeckel kommen in die Spülmaschine oder werden mit Spülmittel gewaschen.

Setzen Sie lediglich Reinigungsmittel ein, die für die Nutzung in der Mikrowelle vorgesehen sind, Hausmittel können allerdings ebenfalls sinnvoll sein, da sie eine überzeugende Wirkung an den Tag legen und zugleich schonend auftreten.

Desinfektionsreiniger ist nicht nötig, wenn Sie das Gerät in regelmäßigen Abständen auswischen und Verunreinigungen so schnell wie möglich entfernen.

7.3. Mikrowelle von außen reinigen

Die Außenreinigung ist überraschend simpel. Eigentlich reicht es schon, wenn Sie das Gehäuse hin und wieder mit einem Lappen abwischen, um den einwandfreien Zustand zu bewahren.

Sollte es sich um eine Edelstahl-Front handeln, ist mitunter ein spezieller Reiniger nötig, um das Material korrekt zu pflegen. Gerade bei Edelstahl müssen Sie einige Pflegeanweisungen beachten, sonst würde die Oberfläche bereits nach wenigen Wochen unschön aussehen.

Setzen Sie idealerweise auf einen speziellen Edelstahlreiniger, der die Mikrowelle mit einem Schutzfilm übersieht, der Fingerabdrücke auch über Wochen hinweg abwehrt.

8. Stromverbrauch der Mikrowelle

Ein Mikrowellengerät ist unter Umständen durchaus energetisch besser aufgestellt als Herd, Wasserkocher oder aber Backofen. Der Küchenhelfer wandelt zwischen 50 bis 60 % Energie in Strahlung um.

Das Kochgeschirr bleibt außen vor und wird nicht erwärmt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass rund 40 % der Energie über den Lüfter an die Umgebung abgegeben werden und damit vergeudet sind. Trotzdem fällt die Energiebilanz in vielen Fällen wesentlich positiver aus, als wenn Sie andere Geräte einsetzen.

Bei Kleinstmengen kommen weder Herd noch Backofen gegen den niedrigen Energiebedarf der Mikrowelle an. Bei größeren Mengen kann es allerdings schon wieder anders aussehen. Mit zunehmender Menge wird der Mikrowellenherd auch unwirtschaftlich. Dabei muss auch der Inhalt genauer betrachtet werden.

Besonders Flüssigkeiten werden so schnell heiß, dass Sie hierbei ohne Bedenken auf die Mikrowelle zurückgreifen können. Günstiger ist eine Erhitzung nicht realisierbar!

mikrowelle kartoffeln

Die Stiftung Warentest hat in Ihrer Ausgabe 01/2007 die Mikrowelle im Test mit anderen Geräten verglichen. Es ging um den Stromverbrauch und die benötigte Zeit, um 500 g Kartoffeln gar zu kochen. Die Ergebnisse haben wir Ihnen in der folgenden Tabelle übersichtlich zusammengefasst und ergänzt:

Gerät Stromverbrauch
in kWh
Stromkosten in Cent (28,7 Cent/kWh) Zeit in Minuten
Mikrowelle 0,157 4,5 7
Schnellkochtopf 0,235 6,7 11
Kochtopf 0,295 8,4 19
Kochtopf mit Dämpfeinsatz 0,289 8,2 23
kleines Dampfgargerät
min.|max.
0,320 | 0,422 9,1 | 12,1 25 | 30
großes Dampfgargerät
min.|max.
0,356 | 0,601 10,2 | 17,2 25 | 34

8.1. Stromverbrauch berechnen

Der Verbrauch setzt sich aus technischen Kriterien und persönlichen Nutzungsgewohnheiten zusammen. Den genauen Stromverbrauch können Sie bei Bedarf sogar relativ exakt ermitteln. Die Rechnung ist denkbar einfach:

Leistung x Nutzungsdauer x Strompreis x 365 Tage

Aus dieser simplen Rechnung ziehen Sie den ungefähren Stromverbrauch, der bereits auf das Jahr ausgerechnet ist.

Das Ergebnis dürfen Sie allerdings nicht als bindend betrachten, da es doch eher ein Richt- und Schätzwert ist, der variieren kann. Für eine erste Kalkulation ist der Rechenweg aber durchaus von Vorteil. So können Sie ermitteln, ob Sie mit einem Mikrowellenherd wirklich eine sinnvolle Erweiterung in Ihre Küche holen oder guten Gewissens darauf verzichten können.

8.2. Stromverbrauch senken

Mikrowellendeckel

Mit einem Mikrowellendeckel bleibt die Mikrowelle sauber und die Speise erhitzt sich gleichmäßiger.

Moderne Mikrowellenherde, wie auch die meisten Modelle aus unserem Mikrowellen Test 2016, sind bisweilen mit einem Display ausgestattet, welches auch im Standby-Betrieb noch Strom verschlingt. Um Strom zu sparen, müssen Sie folglich darüber nachdenken, ob Sie das Gerät abseits der Nutzung komplett vom Netz nehmen.

Wir geben Ihnen in unserem Mikrowellen Test weitere Tipps und Hinweise dazu:

  1. Je neuer das Gerät, desto innovativer die Technik und umso geringer fällt der Stromverbrauch aus.
  2. Mit einem Mikrowellen-Drehteller optimieren Sie die Leistung ebenso, wie wenn Sie spezielles Mikrowellen-Geschirr einsetzen. Insbesondere in Kombination aller Einzelheiten ergibt sich die perfekte Kosten-Nutzen-Rechnung.
  3. Bei überdurchschnittlich veralteten Mikrowellen wäre es sinnvoll, wenn Sie sich den Verbrauch genauer anschauen und abschätzen, ob sich die Investition in ein neueres Modell rechnen könnte. Das geschieht über eine Ermittlung der Stromkosten. Über die Jahre entwickeln bekannte Hersteller neue und innovative Ausführungen, die nicht nur im Bereich der Leistung attraktiver auftreten, sondern auch hinsichtlich des Stromverbrauchs. Eventuell ist es also finanziell gesehen von Vorteil, wenn Sie sich einen neuen Mikrowellenherd gönnen und damit zugleich Ihren Stromverbrauch reduzieren und bares Geld einsparen.

9. Häufige Fragen und Antworten zum Thema Mikrowelle

9.1. Wer hat die Mikrowelle erfunden?

Die Mikrowelle wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg von US-Forscher Percy Spencer erfunden. Dies war jedoch reiner Zufall – eigentlich arbeitete der Wissenschaftler an einem militärischen Projekt. Das erste Modell für den Haushalt brachte dann die Firma Raytheon auf den Markt.

9.2. Wie schädlich ist eine Mikrowelle?

Mikrowelle Vitamine

In der Mikrowelle bleiben Vitamine erhalten.

Gegner der Mikrowellenherde begründen die Abneigung entweder mit den angeblich schädlichen Strahlungen oder aber mit dem negativen Einfluss auf den Nährwertgehalt der Speisen. Dass die Mikrowellenstrahlung bei technisch einwandfreien Geräten keine gesundheitliche Gefahr darstellt, wird von vielen Studien bestätigt. Mehr Informationen dazu liefert das Bundesamt für Strahlenschutz.

Allerdings steht ebenso fest, dass die Erhitzung von Gemüse, Lebensmitteln, Milch und anderen Speisen keinerlei Einfluss auf die Inhaltsstoffe hat. Demnach ist ein Verlust von Nährwerten ebenfalls nicht zu befürchten, ungesund ist die Mikrowelle also auch in dieser Hinsicht nicht.

Ganz im Gegenteil: Die Mikrowelle kann eine schonende Garung realisieren, wodurch ein Erhalt von Nährstoffen und Vitaminen gegeben ist. Bei korrekter Einstellung ist die Erwärmung tendenziell nährstoffschonender und auch der Geschmack bleibt vollständig erhalten. Das entkräftet so manchen Nachteil auf anschauliche Art.

9.3. Was darf nicht in die Mikrowelle?

So praktisch die Mikrowelle im Alltag auch sein mag, es gibt Dinge, die keinesfalls darin erwärmt werden sollten. Nahrungsmittel wie …

  • Eier
  • Esskastanien
  • Öl
  • Brötchen
  • Müsliriegel

… dürfen beispielsweise gar nicht erst in die Mikrowelle. Insbesondere Öl stellt eine Gefahr dar, es könnte sich nämlich ein Brand entwickeln.

Teller mit GoldrandMetall (z. B. Edelstahltöpfe, Aluminiumschalen) oder Besteck haben in der Mikrowelle nichts zu suchen. Es könnten Schäden an Geschirr oder Gerät entstehen, die vermeidbar wären. Außerdem schirmen Behälter aus Metall die Strahlung ab, sodass sich das Essen langsamer oder gar nicht erwärmt. Achten Sie bei Kunststoffbehältern auf eine spezielle Kennzeichnung, damit diese sich bei hohen Temperaturen in der Mikrowelle nicht verformen und Geschmack oder Geruch des Essens nicht beeinflussen können.

Abgesehen davon gibt es in der jeweiligen Anleitung präzise Sicherheitshinweise, die auch offenlegen, welche Speisen und Gegenstände Sie lieber nicht mit der Mikrowelle behandeln.

Achtung: Vermeiden Sie das Erhitzen von Gargut, das sich in geschlossenen Behältnissen befindet.

9.4. Was ist Mikrowellengeschirr und wozu brauche ich es?

Das richtige Mikrowellen Geschirr macht vieles einfacher

Nicht jeder Geschirr-Typ ist Mikrowellen-geeignet. Mit Mikrowellengeschirr sind Sie auf der sicheren Seite.

In den meisten Geschirrschränken befindet sich Porzellan, das weniger für die Nutzung in der Haushaltsmikrowelle geeignet ist, da es sehr heiß werden kann.

Anders sieht es bei dem speziellen Mikrowellengeschirr aus. Dieses Kunststoffgeschirr wurde für die Nutzung in der Mikrowelle konzipiert und ist meist auch gefriergeeignet. Obendrein können Sie es zur Reinigung bequem in die Spülmaschine geben. Die Verarbeitung ist so hochwertig, dass es egal ist, welche Speisen Sie in das Geschirr geben.

Das Material ist geschmacksneutral und nimmt keine Aromen und Gerüche an. Hinsichtlich des Fassungsvermögens sind verschiedene Modelle auf dem Markt, die von 0,5 Litern bis über 1,5 Litern reichen. Spezielle Geschirrlinien gibt es mittlerweile von beinahe allen namhaften Geschirrherstellern.

Mithilfe der Mikrowellen-Abdeckhaube können Sie Ihre Speisen vor dem Austrocknen schützen. Durch die Wärmezufuhr kann es passieren, dass diverse Lebensmittel dazu neigen, trocken zu werden. Dazu gehören beispielsweise Nudeln, Kartoffeln oder Aufläufe.

Der Mikrowellendeckel schafft ganz bequem Abhilfe. Außerdem fungiert er als Spritzschutz, sollten die Lebensmittel spritzen, ist nicht direkt die gesamte Mikrowelle verunreinigt. Der Deckel für die Mikrowelle hat meistens einen Außendurchmesser von um die 26 Zentimeter. Es gibt allerdings mehrere Ausführungen.

Achten Sie auf die Mikrowellenmaße, damit der Deckel auch immer passt, gerade wenn es sich bei Ihrem Modell um eine Mini-Mikrowelle handelt. Ähnlich sieht es mit dem Drehteller aus, der für eine optimale Wärmeverteilung sorgt und demzufolge nicht fehlen darf. Der Mikrowellen-Drehteller aus Glas ist eine tolle Unterstützung, wenn Sie die Speisen gezielt und punktuell erwärmen wollen.

Kommentare (2)
  1. Brigitte Schächter sagt:

    Ich habe letztens von einer Freundin von einem Mikrowellenkürbis gehört und frage mich, was das sein soll?? Kann man nicht eigentlich jeden kürbis einfach in die mikrowelle packen oder was ist das dann genau?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Hallo Frau Schächter,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Mikrowellen Vergleich.

      Tatsächlich handelt es sich bei dem sogenannten Mikrowellenkürbis um eine verhältnismäßig neue Sorte, die speziell für die Zubereitung in der Mikrowelle gezüchtet wurde. Damit er in beinahe jedes Gerät passt, ist der gelbe Mikrowellenkürbis sehr klein und wiegt meist nur zwischen 200 und 300 g.

      Der Kürbis ist äußerst einfach zuzubereiten: Schneiden Sie zunächst den Deckel ab und entfernen Sie Kerne und Fasern. Stellen Sie die Mikrowelle auf die höchste Stufe und garen Sie den ausgehöhlten Kürbis für ca. fünf Minuten. Pro Portion sollten Sie einen ganzen Mikrowellenkürbis veranschlagen. Ein leckeres Rezept für Mikrowellenkürbis mit Kräuterfrischkäse finden Sie übrigens hier.

      Wir wünschen Ihnen noch viel Freude auf unserer Seite,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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