Das Wichtigste in Kürze
  • Sie haben die Wahl zwischen großen LED-Deckenleuchten, die als Panels oder frei schwenkbare Spots Räume über 20 m² beleuchten, oder kleineren wasserfesten Lampen. Diese sind besonders für Bad, Werkstatt und Kinderzimmer geeignet.
  • Mit dimmbaren LED-Deckenleuchten sorgen Sie jederzeit für ein angenehmes Licht. Die Geräte können meist mit Fernbedienung oder Wandschalter bedient werden.
  • Die Lebensdauer von LED-Deckenleuchten liegt zwischen 15.000 und 30.000 Stunden. Damit halten sie bei regelmäßiger Nutzung zwischen fünf und zehn Jahre.

LED Deckenleuchte Test

LED-Lampen werden immer beliebter. In mehr als 90 % der deutschen Haushalte kommen laut Statista die stromsparenden Lampen mindestens teilweise zum Einsatz. Gegenüber alten Halogen-Leuchtstoff- und Energiesparlampen haben LED-Leuchtmittel nur Vorteile. LEDs haben keine Anlaufzeit, sind flackerfrei und äußerst wartungsarm.

In unserer Kaufberatung stellen wir Ihnen die verschiedenen Typen von LED-Deckenleuchten hinsichtlich Leuchtkraft und Stromverbrauch vor und zeigen Ihnen, welche Vor- und Nachteile die LED-Deckenleuchten hinsichtlich Zusatzfunktionen und Montage haben. Dies und mehr finden Sie in unserem Vergleich von LED-Deckenleuchten 2020.

LED Deckenleuchte

1. Stellt die Lichtleistung in Lumen das wichtigste Kriterium beim Kauf einer LED-Deckenleuchte dar?

1.1. Für Räume ab 20 m² sind LED-Deckenleuchten mit mindestens 2.000 Lumen ratsam

LED-Deckenleuchten in Form von Panels, Quadraten oder Scheiben verfügen über eine Leuchtkraft von 600 bis zu über 4.000 Lumen. Damit sind sie für alle Räumlichkeiten vom kleinen Arbeitszimmer bis zum großen Wohnzimmer ideal geeignet.

LED Wohnleuchte

Wollen Sie die beste LED-Deckenleuchte günstig kaufen, empfehlen wir Ihnen eine Lampe mit hoher Lichtstärke und Lebensdauer.

Weil LEDs besonders klein sind, haben die LED-Lampen oft eine Höhe von weniger als 10 cm und passen sich unauffällig an die Räumlichkeiten an. Bei LED-Deckenleuchten haben Sie die Wahl zwischen einer Lampe mit festem Abstrahlwinkel, z. B. von den Herstellern Philips und Osram und Lampen, bei denen Sie die Leuchtspots frei bewegen können, bspw. von der Marke B. K. Licht. Diese sind besonders dann nützlich, wenn ein Raum zugleich als Ess- und Wohnzimmer benutzt wird und die Lichtverhältnisse dem Zweck entsprechend angepasst werden.

Je größer die Lichtstärke ist, desto mehr Ausleuchtung bewirkt die Lampe. Die Leuchtkraft von Halogenglühbirnen und Energiesparlampen lässt sich an der Watt-Leistung ablesen. Bei LED-Deckenleuchten sollten Sie nicht auf die Leistung in Watt achten, sondern auf die Leuchtkraft in Lumen.

Als Faustregel können Sie sich merken, dass die Leistung in Lumen ca. das Zehnfache der Leistung in Watt betragen sollte. Wollen Sie z. B. Ihre alte 40-Watt-Lampe ersetzen, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines LED-Leuchtmittels mit ca. 400 Lumen.

Bei der Frage nach dem richtigen Sockel bzw. Fassung der LED-Deckenleuchte müssen Sie sich wenig Gedanken machen. Oftmals sind die Leuchtmittel fest verbaut und lassen sich nicht entfernen. Das liegt daran, dass die Lebensdauer von LEDs mit über 20.000 Stunden bis zu fünfzigmal höher ist als die Haltbarkeit von Halogenglühbirnen.

Vergleich.org-Fazit: Für Wohn- und Schlafräume ab 20 m² empfehlen wir Ihnen eine LED-Deckenleuchte, deren Leuchtkraft bei mindestens 2.000 Lumen liegt. Für kleinere Räumlichkeiten reicht eine Leistung von 1.000 bis 2.000 Lumen aus. Wollen Sie bei der Ausleuchtung besonders flexibel sein, ist eine LED-Deckenleuchte mit frei schwenkbaren Spots ratsam.

1.2. LED-Deckenleuchten für Badezimmer sollten wasserfest nach IP44 oder IP54 sein

Im Gegensatz zu größeren Räumlichkeiten reicht für Badezimmer oder Nasszelle meist eine Lichtstärke von 1.000 bis 2.000 Lumen. Neben einer ausreichenden Helligkeit sollten Sie beim Kauf einer LED-Badleuchte auf die Wasserfestigkeit achten.

LED Badleuchte

Wenn Sie für das Bad eine LED-Deckenleuchte kaufen, achten Sie auf die Wasserfestigkeit der Lampe.

Hier haben Sie die Wahl zwischen wasserfesten Badleuchten nach IP44 oder IP54. Das bedeutet, dass Wasserdampf Ihrer Lampe nichts anhaben kann. In beiden Fällen ist die Lampe spritzwassergeschützt. IP54 heißt zusätzlich, dass weder Staub noch kleine Objekte oder Insekten in die Lampe gelangen können.

Ebenso wie LED-Deckenleuchten für Wohnräume haben die kleineren Badleuchten eine Lebensdauer von 15.000 bis 30.000 Stunden. Damit liegt die Haltbarkeit der LEDs um ein Vielfaches über herkömmlichen Lampen. Außerdem ist die Lichtausbeute von LED-Lampen bis zu fünfmal höher.

Eine Lebensdauer von 20.000 Stunden entspricht ungefähr einer Haltbarkeit von 20 Jahren, wenn die Lampe im Durchschnitt drei Stunden täglich in Betrieb ist.

Besonders in kleinen Badezimmern sind die kompakten LED-Lampen von Vorteil. Quadratische Lampen, die weniger als 30 cm lang und 5 cm tief sind, passen selbst in kleine Räume. Ob Sie hier ein rundes oder modernes eckiges Design bevorzugen, ist Geschmackssache. Beide Varianten sind für das Bad verfügbar.

Vergleich.org-Fazit: Wenn Sie eine LED-Deckenleuchte für Ihr Bad suchen, empfehlen wir Ihnen eine Lampe, die wasserfest nach IP44 oder IP54 ist. Beachten Sie auch hier, dass die Lichtleistung in Lumen ungefähr der Größe der Räumlichkeit entspricht. Eine LED-Deckenleuchte mit 2.000 Lumen ist etwa zu hell für ein 10 m² Bad. Hier ist es besser, eine Lampe mit ca. 1.000 Lumen zu wählen.

Im Vergleich der Wohn- und Badleuchten finden Sie die passende Kategorie für Ihre Ansprüche:

Wohnleuchte Badleuchte
B.K. Licht Deckenleuchte Philips Deckenleuchte
+++
sehr hohe Lichtleistung
++
hohe Lichtleistung
+++
sehr hohe Lebensdauer
+++
sehr hohe Lebensdauer
+++
sehr energieeffizient
+++
sehr energieeffizient
x
nicht wasserfest

wasserfest

Farbtemperatur teilweise wechselbar
x
Farbtemperatur nicht wechselbar

teilweise dimmbar
x
nicht dimmbar

teilweise mit Bewegungsmelder
x
ohne Bewegungsmelder

LED Deckenleuchte

2. Warum sollte man die passende Farbtemperatur für seine Räumlichkeiten wählen?

2.1. Die Farbtemperatur von LED-Deckenleuchten reicht von Warmweiß bis Kaltweiß

Weißes Licht ist nicht gleich weißes Licht. Liegt die Farbtemperatur von LED-Deckenleuchten bei 3.000 Kelvin oder darunter, hat die Lampe einen sichtbaren Rot- oder Orangeton und erzeugt ein warmes Licht. Dieses eignet sich besonders gut für Wohn- und Schlafräume, wo warmweißes Licht eine gemütliche Atmosphäre erzeugt.

Farbtemperatur

Finden Sie die passende Farbtemperatur für Ihren Raum.

Für Räume wie das Arbeitszimmer empfehlen wir Ihnen dagegen ein neutralweißes Licht, das bei ungefähr 4.000 Kelvin liegt. Das entspricht der Farbtemperatur einer Tageslichtlampe. Dieses Licht eignet sich besonders gut für Arbeitsräume, da es eine neutrale Atmosphäre schafft, welche die Konzentration fördert.

Wer es kühl mag, greift dagegen zu einer kaltweißen Lampe, deren Farbtemperatur ca. 6.000 Kelvin beträgt. Diese eignet sich besonders gut für das Badezimmer, wo ein bläuliches Licht den Eindruck von Sauberkeit erhöht.

Wollen Sie bei der Farbe des Lichts flexibel sein, empfehlen wir Ihnen eine Deckenlampe, bei welcher die Farbtemperatur verstellt werden kann. Anbieter wie z. B. Hengda oder Oeegoo bieten Lampen, deren Spektrum von ca. 2.000 bis 6.000 Kelvin reicht und deren Design allen Ansprüchen genügt.

LED Decke

2.2. Eine LED-Lampe mit hoher Energieeffizienzklasse besteht den LED-Deckenleuchten Test der Umwelt und schont den Geldbeutel

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse richtet sich nach dem Gerät mit dem besten Stromverbrauch. In manchen Fällen handelt es sich nur um einen Idealwert, weshalb bei einigen Geräteklassen, z. B. LED-Deckenleuchten, keine Lampe mit dem Bestwert A+++ erhältlich ist.

Je höher die Energieeffizienzklasse Ihrer LED-Deckenleuchte ist, desto mehr Stromkosten können Sie sparen. Die meisten LED-Deckenlampen sind in der Klasse A+ oder A++ verfügbar. Je öfter Sie die Lampe benutzen, desto höher sollte die Sparklasse des Leuchtmittels sein.

Die Stromkosten werden durch LED-Lampen deutlich gesenkt. Eine 60-Watt-Glühbirne verbraucht bei einer täglichen Benutzung von drei Stunden ungefähr 66 kWh jährlich. Das entspricht ca. 20 Euro bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro kWh. Eine LED-Deckenleuchte mit vergleichbarer Lichtstärke verbraucht dagegen nur 9 kWh Strom pro Jahr. Damit sparen Sie durch die geringere Watt-Leistung über 80 Prozent der Stromkosten ein.

LED Leuchte

2.3. Zusatzfunktionen wie Dimmer und Bewegungsmelder sind meist nur bei Wohnleuchten verfügbar

Neben der Möglichkeit, die Farbtemperatur zu wechseln, bilden Dimmer und Bewegungsmelder die häufigsten Zusatzfunktionen von LED-Deckenleuchten. Dabei bestehen Geräte, die sich sowohl über einen Wandschalter als auch per Fernbedienung dimmen lassen, den LED-Deckenlampen-Test durch die Komfortansprüche der Nutzer.

Eine Leuchte mit Bewegungsmelder eignet sich besonders für Flure und Abstellräume, in denen es automatisch hell wird, wenn Sie mit dem Einkauf alle Hände voll haben. Bei Dimmer und Bewegungsmelder ist eine Fernbedienung im Lieferumfang bei den meisten Herstellern bereits enthalten.

Soll die Lampe den LED-Deckenleuchten-Test durch höchste Bedienansprüche bestehen, können Sie außerdem Lampen kaufen, die sich per App bedienen lassen oder mit dem Amazon Echo Dot steuern lassen. Solche Geräte sind z. B. vom Hersteller Philips verfügbar.

LED Deckenlampe

3. Wird die LED-Deckenleuchte genauso montiert wie eine Halogen-Deckenleuchte?

Bevor Sie mit der Montage der LED-Deckenlampe beginnen, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass die Lampe keine Stromversorgung mehr hat. Hierzu wird die Sicherung am Sicherungskasten nach unten gekippt. Optional können Sie mit einem Multimeter an den Kontakten der Lüsterklemme nachprüfen, dass keine Spannung mehr auf der Lampe ist.

Gehen Sie bei der Montage wie folgt vor:

LED Montage

Machen Sie vor der Montage den LED-Deckenleuchten-Test und stellen Sie sicher, dass die Lampe nicht am Strom hängt.

  • Entfernen Sie die alte Lampe vollständig, indem Sie die Verschraubungen der Lüsterklemmen lösen.
  • Zeichnen Sie die Bohrlöcher für den neuen Lampenschirm an, bohren Sie die Löcher und versehen Sie diese mit einem passenden Dübel.
  • Schließen Sie nun die neue Deckenleuchte an, wobei Sie bei der Verbindung der Kabel auf die Farben achten: Schwarz auf Schwarz, Rot auf Rot und Gelb-Weiß auf Gelb-Weiß.
  • Prüfen Sie nun, ob die Lampe funktioniert, indem Sie die Sicherung wieder einschalten. Fliegt die Sicherung sofort wieder heraus, sind die Kabel falsch verbunden. Nehmen Sie ggf. eine Änderung der Kabelbindungen vor.
  • Befestigen Sie das Kabel am Kabelhaken und schrauben Sie nun den Lampenschirm fest.

LED Küche

4. Häufige Fragen zu LED-Deckenleuchten

4.1. Sollte das Leuchtmittel fest verbaut oder austauschbar sein?

Da LED-Lampen über eine hohe Lebensdauer verfügen, ist der Austausch des Leuchtmittels erst nach vielen Jahren notwendig. Häufig ist bis dahin der Kauf einer neuen Lampe fällig, was die Wartung überflüssig macht. Fest verbaute Leuchtmittel haben den Vorteil, dass Ihnen die Arbeit des Einsetzens abgenommen wird und Sie nicht Gefahr laufen, eine LED mit der falschen Fassung zu kaufen.

Der Vorteil austauschbarer Leuchtmittel besteht dagegen darin, dass Sie ggf. eine LED mit einer anderen Farbtemperatur oder Lichtstärke in Ihre Fassung setzen können. Dadurch sind Sie flexibler bei der Wahl der Farbtemperatur und Helligkeit Ihrer Räume. Das ist insbesondere nützlich, wenn die LED-Deckenleuchte nicht über die Funktion verfügt, die Farbtemperatur zu wechseln.

Vor- und Nachteile von wechselbaren gegenüber fest verbauten Leuchtmitteln:

    Vorteile
  • mehr Flexibilität bei der Farbtemperatur
  • mehr Flexibilität bei der Helligkeit
    Nachteile
  • zusätzliche Arbeit des Einsetzens
  • Möglichkeit des Fehlkaufs wegen falschem Sockel bzw. falscher Fassung

4.2. Wie entsorgen Sie die Leuchtmittel der LED-Deckenlampen?

Weil LEDs elektrische Bauteile enthalten, dürfen sie nicht im Hausmüll entsorgt werden. Sie können die LEDs entweder bei den Rückgabestellen von Elektrofachgeschäften abgeben oder als Elektroschrott auf Recyclinghöfen entsorgen.

Es liegt bisher weder von Öko-Test noch der Stiftung Warentest ein LED-Deckenleuchten-Test vor. Ein potenzieller LED-Deckenleuchten-Testsieger sollte niedrige Stromkosten mit hoher Leuchtkraft und langer Lebensdauer von idealerweise 30.000 Stunden verbinden. Für Wohnleuchten sind außerdem Zusatzfunktionen wie Dimmer, Bewegungsmelder und App-Steuerung sinnvoll.

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