Das Wichtigste in Kürze
  • Die Akkulaufzeit ist das wichtigste Kriterium beim Kauf eines LED-Akku-Strahlers. Wir empfehlen Akkulampen mit einer Laufzeit von 4 Stunden oder mehr. Besonders bei der täglichen Arbeit mit dem Strahler sollte die Akkulaufzeit als Arbeitsleuchte über 8 Stunden liegen.
  • LED-Akku-Strahler sollten staubdicht und gegen Wasser geschützt sein, damit Sie das Gerät auch ohne Bedenken im Außenbereich einsetzen können. Die IP-Schutzart sollte dabei nicht geringer als IP65 sein.
  • Je größer der Raum ist, den es auszuleuchten gilt, umso heller muss der LED-Akku-Strahler sein, um die Aufgabe bewältigen zu können. Eine hohe Leuchtkraft von mehr als 1.000 Lumen ist also nur von Vorteil für Sie.

LED-akku-strahler Test

LED-Akku-Strahler sind nicht nur sehr energieeffizient, sondern eignen sich besonders gut zum mobilen Einsatz bei Notfällen wie Autopannen oder anderen Reparaturarbeiten. Die besten LED-Akku-Strahler sind dabei wasser- und staubdicht, um in jeder Situation einsatzbereit zu sein.

Auch wenn LED-Lampen meist etwas teurer sind als Halogenlampen, machen die neuen LEDs den höheren Preis schnell durch ihre Energieeffizienz und die lange Lebensdauer wieder wett. Ganz besonders langfristig ist das Sparpotenzial enorm. Worauf es beim Kauf zu achten gilt, verraten wir in unserer Kaufberatung zum LED-Akku-Strahler-Vergleich 2020.

Für eine stationäre und kabelgebundene Lösung haben wir noch weitere Vergleiche, die Sie interessieren könnten:

1. Ist die Akkulaufzeit das wichtigste Kriterium, auf das es zu achten gilt?

Die Akkulaufzeit ist eines der wichtigsten Kriterien, auf das Sie achten sollten, sofern Sie einen LED-Akku-Strahler kaufen wollen. Dieser Wert gibt an, wie lange es dauert, bis der LED-Strahler-Akku einmal komplett entladen wurde. Bei dimmbaren Modellen oder LED-Akku-Strahlern, die über einen Energiesparmodus verfügen, hängt die Akkulaufzeit davon ab, welchen Beleuchtungsmodus oder welche Helligkeitsstufe Sie wählen, weshalb in diesen Fällen der Zeitraum angegeben wurde.

Besonders wichtig ist hier, dass Sie sich bei der Akkulaufzeit nach dem geplanten Verwendungszweck richten. Wenn Sie planen, den Akku-Strahler bei der Arbeit einzusetzen, wählen Sie ein Exemplar, das auch wirklich den ganzen Arbeitstag (8 bis 9 Stunden) mit einer Ladung auskommt. Doch selbst wenn Sie gedenken, den Strahler lediglich als Notfallreserve zu verwenden, empfehlen wir Exemplare mit einer Akkulaufzeit von 4 Stunden oder mehr.

Die Akkuleuchten sind für gewöhnlich über einen USB-Anschluss wiederaufladbar. Je nach Hersteller und Marke kann die Ladezeit stark variieren. In manchen Fällen liefert der Hersteller einen Adapter fürs Laden des LED-Akku-Strahlers über den Zigarettenanzünder des Autos mit. Ein nützliches Zubehör, da es Ihnen erlaubt, den Strahler unterwegs zu laden.

Achtung: Beachten Sie, dass auch LED-Akku-Strahler bei längerem Betrieb schnell sehr heiß werden. Deswegen sollten Sie Lampen nach dem Betrieb immer erst abkühlen lassen, bevor Sie sie berühren.

2. Wir für den Außeneinsatz ein staub- und wasserfester Strahler benötigt?

baustrahler kabelgebunden

Um den Bedingungen auf einer Baustelle zu trotzen, benötigt ein LED-Akku-Strahler mindestens eine IP65-Klassifizierung.

Beim Einsatz im Außenbereich muss immer mit einer Belastung durch Umwelteinflüsse wie Regen, Sand oder Staub gerechnet werden. Aus diesem Grund sind nahezu alle LED-Akku-Strahler mit dem IP-Klassifizierung für Wasser- und Staubfestigkeit ausgezeichnet. Wir empfehlen hierbei explizit, nur Produkte mit einer IP65-Klassifizierung zu kaufen. Auf diese Weise sichern Sie sich gegen alle Eventualitäten ab.

Die Klassifizierung sagt aus, dass der Akku-Strahler komplett staubdicht und gegen Strahlwasser, wie beispielsweise aus einem Gartenschlauch, geschützt ist. Wenn Sie einen LED-Akku-Strahler benötigen, der auch unter Wasser einsetzbar ist, benötigen Sie einen speziellen Strahler mit der IP-Zulassung IP67 oder IP68.

3. Einige Strahler können auf Stative montiert werden

Auch wenn keines der verglichenen Produkte ein Stativ im Lieferumfang enthält, können Sie einige LED-Lampen mit Batterie auch zur Verstärkung von bereits vorhandenen Kabelstrahlern verwenden. Sofern Sie über eine freie Montagestelle auf Ihrem LED-Stativ verfügen, lassen sich die Akku-Strahler, die über eine Montagehalterung verfügen, schnell und einfach anbringen.

Für den Fall, dass Sie ein mobiles Stativ unabhängig von Kabeln benötigen, empfehlen wir, mehrere Akku-Strahler auf dem Stativ anzubringen. Beachten Sie dabei aber das Gewicht der Strahler, damit das Stativ und die montierten Strahler leicht transportabel bleiben und nicht zu schwer werden.

4. Zum Ausleuchten großer Räume wählen Sie einen hellen Strahler mit weitem Abstrahlwinkel

verschiedene strahlwinkel und lichtfarben

Die Helligkeit einer Lampe wird grundsätzlich in Lumen angegeben. Die Einheit beschreibt die Leuchtkraft der Lichtquelle und je höher der Lumenwert ist, umso heller strahlt die Lampe. Das bedeutet auch, dass das Licht weiter in den Raum geworfen wird. Somit können Sie mit einer starken Lampe auch große Räume wie ganze Garagen ausleuchten, während sich Akku-Strahler mit geringer Leuchtkraft eher als Spotlights eignen, die darauf ausgelegt sind, auf eine bestimmte Stelle fokussiert zu werden und diese auszuleuchten. Wir empfehlen explizit Geräte, deren Lumenwert bei 1.000 oder höher liegt.

In Kombination mit der Helligkeit sollten Sie auch den Abstrahlwinkel berücksichtigen. Dieser beschreibt den Winkel, in dem die Leuchtquelle das Licht in den Raum wirft. Hierbei gilt: Je weiter der Abstrahlwinkel ist, umso breiter ist der Lichtkegel, der von der Lampe ausgeht. Mit einem breiteren Lichtkegel können Sie auch große Räume problemlos ausleuchten, während LED-Akku-Strahler mit kleinem Lichtkegel eher als Spotlights verwendet werden.

5. Haben verschiedene Lichtfarben unterschiedliche Effekte?

Farbtemperaturskala kelvin

LED-Spots mit unterschiedlichen Farbtemperaturen (links warm, rechts kalt)

Jede Lichtquelle hat eine bestimmte Farbtemperatur. Das bedeutet, dass es verschiedene Farbtöne gibt, in denen der LED-Akku-Strahler sein, in den meisten Fällen weißes, Licht abgibt. Nach der deutschen Industrienorm (DIN) werden Lichtquellen in eine der folgenden drei Kategorien eingeordnet.

Lichtklasse Farbtemperatur
warmes Weiß unter 3300 Kelvin
neutrales Weiß 3300 – 5300 Kelvin
kaltes Weiß über 5300 Kelvin

Die Wahrnehmung von Farbtemperaturen ist sehr subjektiv. Während einige Menschen kaltes Licht bevorzugen, setzen andere auf warmes Weiß. Kaltes Licht ist klarer und erweckt den Eindruck einer deutlicheren Ausleuchtung, verändert jedoch auch die Farbwahrnehmung. Warmes Licht hingegen wirkt nicht so intensiv und hell wie kaltes Licht. Während sich warmes Licht besonders gut für Wohnräume eignet, ist kaltes Licht zur Beleuchtung von Arbeitsflächen gedacht. Das verrät die Stiftung Warentest im Ratgeber-Artikel zu ihrem Lampen-Test. Ein gesonderter Test von LED-Akku-Strahlern wurde allerdings nicht durchgeführt und somit auch noch kein LED-Akku-Strahler-Testsieger gekürt.

Vor- und Nachteile von warmem Licht:

  • geeignet für Schlafzimmer
  • geeignet für Wohnzimmer
  • nicht geeignet für Arbeitszimmer
  • nicht geeignet für Küchen

6. Die Mobilität ist das wichtigste Kaufargument für LED-Akku-Strahler

LEDs auf den Straßen

LED-Strassenbeleuchtung SolarAuch wenn die LED-Technik in anderen Teilen Europas schon längst zum Standard für Straßenbeleuchtung geworden ist, übernehmen sie auch in Deutschland immer mehr die Kontrolle über die Straßen. Einige Modelle können sich sogar selbstständig über ein Solarpaneel mit Energie versorgen, das tagsüber mithilfe von Sonnenenergie Strom erzeugt und diesen in der Nacht zum Betreiben der Beleuchtung verwendet.

Wer einen LED-Strahler verwendet, sollte auf jeden Fall das Gewicht des Strahlers im Auge behalten. Ein zu schwerer Strahler büßt das wichtigste Kaufargument der Produktgruppe ein: die Mobilität. Ein Strahler vom akkubetriebenen Typ muss in Notfällen leicht und schnell einsatzbereit sein. Dabei spielt nicht nur das Gewicht, sondern auch die Größe eine Rolle. Kleine und handliche Exemplare eignen sich beispielsweise besser für Einsätze an Fahrzeugen, wenn es gilt, den Unterboden des Wagens zu erhellen.

Auch ein Tragegriff ist sehr nützlich, da LED-Lampen mit Batterie in den meisten Fällen mobil verwendet werden. Über kürzere Distanzen lassen sich Strahler mit Tragegriff sehr leicht transportieren. Außerdem schützen die Griffe Sie vor der Hitze, die LED-Akku-Strahler bei längerem Betrieb entwickelt. So können Sie die Lampe selbst während des Betriebes bewegen, ohne Gefahr zu laufen, sich am Gehäuse zu verbrennen.

7. Halogenlampen haben ausgedient

In den letzten Jahren ist die LED-Technik immer beliebter geworden und heutzutage kaum noch wegzudenken. Die vorher dominante Form der Halogenbeleuchtung wird immer weiter vom Markt verdrängt und verliert stetig an Bedeutung. Das liegt vor allem an den vielen Vorteilen, die die LEDs gegenüber alten Leuchtmitteln haben. Die wichtigsten Vorteile finden Sie bei uns im Überblick:

  • sehr stromsparend (etwa 80 – 90 % effektiver)
  • volle Leuchtkraft steht sofort zur Verfügung, die Birne benötigt keine Aufwärmzeit
  • umweltfreundlich
  • kein Flackern der LED-Birnen
  • hohe Lebensdauer