Das Wichtigste in Kürze
  • Rollgerüste werden nach Lasten- beziehungsweise Gerüstklassen eingeteilt. Mindestens Klasse 2 muss das Baugerüst erfüllen, damit Sie mit leichtem Werkzeug und Material sicher arbeiten können. Die besten Rollgerüste erfüllen sogar Klasse 3. Sie sind insgesamt etwas schwerer, bieten dafür im Vergleich der Rollgerüste die belastbarste Arbeitsbühne und durch das hohe Eigengewicht auch einen sehr sicheren Stand.
  • Wenn Sie ein Rollgerüst kaufen, sollte es bezüglich der Arbeitshöhe natürlich zu Ihrem Vorhaben passen. 3 m sind ideal für Malerarbeiten im Innenbereich. Mit einem fahrbaren Gerüst mit 5 m Arbeitshöhe können Sie zahlreiche Arbeiten an der Hausfassade durchführen. Bei 7 m sind Sie bereits im Bereich des Daches. Im Gerüstbau bedeutet die Arbeitshöhe tatsächlich die Höhe Ihres Kopfes beziehungsweise der Hände über dem Boden. Das Gerüst selbst hört 80 cm unterhalb der angegebenen Arbeitshöhe auf. Die Bühne befindet sich noch einmal 1 m darunter, sodass Sie durch eine ausreichend hohe Brüstung geschützt sind. Die Arbeitsbühne ist somit stets 1,8 m unterhalb der genannten Arbeitshöhe montiert.
  • Regelmäßig durchgeführte Rollgerüst-Tests schon während der Produktion erkennen Sie am TÜV-Zertifikat und der korrekten Normierung nach EN DIN 1004. Dabei werden die Standsicherheit und die Belastbarkeit geprüft. Darüber hinaus sollten Sie im praktischen Umgang darauf achten, dass ein Gerüst mit arretierbaren Rollen nicht ganz so sicher steht wie Gerüst mit festen Füßen und seitlich angebrachten Rollen. Eine Rollenbremse kann sich etwa durch falsche Bedienung immer lösen, weshalb Sie auf Absätzen und Treppen nur ein Gerüst mit festen Füßen verwenden sollten.

rollgerüst-test