Fettpresse Test 2016

Die 7 besten Fettpressen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellHazet Fettpresse 2162-1Hazet Fettpresse 9042N-1Würth HandhebelfettpressePressol Fettpresse 0653600Silverline 427558 Druckluft-FettpresseHazet Fettpresse 2162MBGS Einhand-Fettpresse 3140
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertung
22 Bewertungen
5 Bewertungen
19 Bewertungen
43 Bewertungen
1 Bewertungen
27 Bewertungen
54 Bewertungen
TypEinhand-FettpresseKönnen mit einer Hand betätigt werden. Der Druck auf die Presse ist minimal, wiederholtes Drücken ist notwendig.Einhand-FettpresseKönnen mit einer Hand betätigt werden. Der Druck auf die Presse ist minimal, wiederholtes Drücken ist notwendig.Handhebel-FettpresseEinfache Handhabung mit zwei Händen und besonders leicht. Außerdem schmieren solche Typen mit hohem Druck.Einhand-FettpresseKönnen mit einer Hand betätigt werden. Der Druck auf die Presse ist minimal, wiederholtes Drücken ist notwendig.Druckluft-FettpresseAn einen Kompressor angeschlossen, wird das Schmierfett ohne großen Kraftaufwand aufgetragen.MinifettpresseVergleichsweise klein, deshalb besonders für Feinarbeiten geeignet. Mehrmaliges Drücken erforderlich.Einhand-FettpresseKönnen mit einer Hand betätigt werden. Der Druck auf die Presse ist minimal, wiederholtes Drücken ist notwendig.
Fassungsvermögen500 ml400 ml500 ml500 ml400 mlca. 80 ml500 ml
mit Kartuschen befüllbarOft sind Fettpressen ganz einfach mit Kartuschen befüllbar. Die Kartuschen können ganz einfach nachgekauft und eine leere durch eine volle ersetzt werden.

Andere Fettpressen wiederum können auch mit losem Mehrzweckfett befüllt werden.

Fazit: Fettkartuschen sind in der Anschaffung teurer als loses Schmierfett, trotzdem haben sie drei entscheidende Vorteile:

  • schnelles und sauberes Befüllen
  • einfacher Transport
  • in einigen Fällen wieder auffüllbar

auch mit losem Fett

auch mit losem Fett

auch mit losem Fett

auch mit losem Fett

auch mit losem Fett
inkl. ZubehörFür Fettpressen gibt es verschiedenes Zubehör, damit das Schmierfett gut aufgetragen werden kann.

Man unterscheidet zwischenSchläuchen, die besonders elastisch und für enge Stellen geeignet sind, und Düsenrohren, die starr und für leicht zu erreichende Stellen geeignet sind.

Mundstücke werden hingegen auf den Schläuchen oder den Düsenrohren befestigt. Sie ermöglichen ein genaueres Abschmieren.

Panzerschlauch, Düsenrohr und 2 Mundstücke

Schlauch und Mundstück

Panzerschlauch und Mundstück

3-Backen-Hydraulik-Mundstück

Schnellkupplung, Panzerschlauch u. flexibler Panzerschlauch

Schmiernippel

Düsenrohr u. Mundstück
MaterialMetallMetallStahlStahlStahlMetallk.A.
Gewicht1,5 kg2 kg1,4 kg1,3 kg0,7 kg0,3 kg1,3 kg
Vorteile
  • mit wenig Kraftaufwand anwendbar
  • gute Dosierung
  • gut für Präszisionsarbeiten
  • einfache Handhabung
  • besonders dicht
  • gute Dosierung
  • einfacher Einbau der Kartuschen
  • mit wenige Kraftaufwand anwendbar
  • guter Druck
  • mit wenige Kraftaufwand anwendbar
  • liegt gut in der Hand
  • Einbau der Kartusche ohne Schmieren möglich
  • mit wenig Kraftaufwand anwendbar
  • guter Druck
  • einfache Handhabung
  • mit wenig Kraftaufwand anwendbar
  • liegt gut in der Hand
  • gut bei Präzisionsarbeiten
  • ergonomischer Griff
  • mit wenig Kraftaufwand anwendbar
  • gute Dosierung
  • besonders dicht
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Fettpresse-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei einer Fettpresse handelt es sich um ein Werkzeug, mit dem Schmierfett oder Öl über einen sogenannten Schmiernippel punktgenau an eine Schmierstelle bzw. Lagerstelle gedrückt wird. Ein Schmiernippel, auch Abschmiernippel genannt, ist ein kleiner Stutzen, der durch ein Gewinde mit einem dazugehörigen Bauteil bspw. einem Gleitlager verbunden ist.
  • Mithilfe einer Fettpresse können wichtige Verbundteile bspw. Radlager, Ketten und Fahrzeuggelenke mit Schmieröl versorgt werden. Dadurch kann die Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit von Geräten oder Gegenständen gewährleistet werden.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hebel- und Stoßfettpressen mit manueller Betätigung und zwischen elektrisch oder per Druckluft betriebenen Pressen.

Fettpresse Test

Im Jahr 2014 verzeichnete die deutsche Industrie in den Bereichen Kraftfahrzeugbau und Maschinenbau einen Umsatz von rund 601,71 Milliarden Euro (Quelle: statista.de). Damit es auch in Zukunft so geschmiert läuft, nutzen viele Betriebe die sogenannten Fettpressen, um hochwertige Maschinen, Radlager oder andere oder andere wichtige Fahrzeugteile mit Schmierfett intakt halten zu können. Fettpressen zeichnen sich nämlich durch ein hohes Maß an Funktionalität aus und sind darüber hinaus leicht bedienbar. Ganz ohne Schmieren ermöglichen Fettpressen das Einfetten von wichtigen Geräte-Bauteilen.

Doch nicht nur große Betriebe haben die Vorteile von Fettpressen erkannt, auch im Privatbereich werden sie vermehrt genutzt. So zum Beispiel für die Instandhaltung von Fahrradgelenken oder von Maschinen und Geräten in der heimischen Werkstatt.

In unserem Fettpressen Test 2016 haben wir uns die verschiedenen Typen einmal genauer angesehen und Ihnen ein paar wissenswerte Informationen zu den handlichen „Fettspritzen“ zusammengestellt. Außerdem erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

1. Was ist eine Fettpresse und wie funktioniert sie?

Was genau ist ein Schmiernippel?

Im Grunde genommen ist ein Schmiernippel, auch Abschmiernippel genannt, einer kleiner Stutzen, über den man mithilfe einer Fettpresse Schmierfett auf eine Lagerstelle drücken kann. Dieser Vorgang wird auch als „Abschmieren“ bezeichnet.

Schmiernippel sind über ein Gewinde mit einem dazugehörigen Bauteil bspw. einem Gleitlager verbunden. Diese Verbindung durch den Nippel macht ein formschlüssiges Ansetzen der Festpresse möglich.

Vereinfacht gesagt, ist die Fettpresse ein Werkzeug, um Schmiervorgänge an verschiedenen Einsatzorten vorzunehmen. Zu diesen gehören beispielsweise Motoren, Maschinen oder andere Beförderungsanlagen.

Mit der Fettpresse können Schmiermittel wie Fett oder Öl über einen Schmiernippel punktgenau an eine bestimmte Lagerstelle gedrückt werden. Dadurch kann die Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit von Radlagern, Ketten oder Fahrzeuggelenken erhalten werden.

Gewöhnlich besteht die Fettpresse aus einem festen Metallgehäuse, in dem eine Kartusche mit Schmierfett eingesetzt wird. Am Gehäuse selbst befinden sich je nach Modell ein Steckplatz für den Druckluftbehälter oder den Akku, sowie ein Abzugshebel.

Zusätzlich befindet sich an der Fettpresse ein Entlüftungsventil, sodass der überschüssige Druck abgelassen werden kann.

Grundsätzlich funktionieren alle Fettpressen nach dem Prinzip einer Pumpe: Nach der Betätigung des Abzughebels wird in der Kartusche ein hoher Druck erzeugt. Durch diesen wird das Schmiermittel bzw. das Schmierfett durch den angebrachten Schlauch, an dem eine Abschmier-Vorrichtung angebracht ist, gepresst. Die Abschmier-Vorrichtung sorgt dafür, dass das Schmierfett sicher und punktgenau an der richtigen Stelle aufgetragen werden kann. Schmierige Hände gehören somit der Vergangenheit an.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hebel- und Stoßfettpressen mit manueller Betätigung und zwischen elektrisch oder per Druckluft betriebenen Pressen. In unserem Fettpressen Vergleich unterscheiden wir zwischen folgenden Kategorien.

Eine Handhebel-Fettpresse von Pressol.

Eine Handhebel-Fettpresse von Pressol.

2. Fettpresse ist nicht gleich Fettpresse – welche Typen gibt es?

2.1. Hebel-Fettpressen

2.1.1. Handhebel-Fettpressen

Handhebel-Fettpressen gehören zu den Klassikern unter den Fettpressen. Man findet sie in fast jedem landwirtschaftlichen Betrieb, aber auch in Werkstätten und Industriebetrieben. Sie sind besonders robust, stabil und liegen aufgrund ihres ergonomischen Griffes gut in der Hand, müssen aber trotzdem mit zwei Händen bedient werden. Ein geringes Gewicht sorgt außerdem für maximalen Bedienkomfort. Durch den angebrachten Schlauch und der Abschmiervorrichtung wird das gezielte und schnelle Schmieren aller wichtigen Teile gewährleistet.

Die Vor- und Nachteile von Handhebel-Fettpressen auf den Punkt gebracht: 

  • effektives und punktgenaues Schmieren
  • leicht zu transportieren
  • platzsparend
  • je nach Hersteller mit Kartuschen nachfüllbar
  • nach einer bestimmten Zeit kraftaufwendig
Für Starke: eine BGS Einhand-Fettpresse.

Für Starke: eine BGS Einhand-Fettpresse.

2.1.2. Einhand-Fettpressen

Obwohl die Einhand-Fettpressen optisch sehr den Handhebel-Fettpressen ähneln, haben sie einen entscheidenden Vorteil: sie können mit einer Hand betätigt werden. Im Alltag mag dies für viele Einsatzgebiete, beispielsweise bei der Wartung des Fahrrads oder Rasenmähers besonders, nützlich sein. Bei größeren Flächen wird das Abschmieren jedoch schnell zu einer mühsamen Aufgabe.

Hinzu kommt, dass bei Einhand-Fettpressen der Hebel eng an der Kartusche liegt. Dadurch kann nur ein minimaler Druck auf das Gerät ausgeübt werden. Entsprechend muss, um die gleiche Leistung wie bei einer Handhebel-Fettpresse zu erreichen, wiederholt gedrückt werden.

Die Vor- und Nachteile von Einhand-Fettpressen auf den Punkt gebracht: 

  • überall einsetzbar
  • platzsparend
  • leicht zu transportieren
  • mit nur einer Hand nutzbar
  • besonders kraftaufwendig
  • bei großen Flächen wir das Abschmieren zu einer mühsamen Aufgabe

2.2. Stoßfettpressen

Stoßfettpressen sind im Vergleich zu den Einhand- und Handhebel-Fettpressen klein. Ihre Funktion ist hingegen ähnlich. Durch den Druck auf das Schmierrohr erhöht sich der Innendruck in der Fettpresse. Dieser Überdruck wird durch das am Mundstück austretende Schmierfett wieder abgebaut. Der Druck durch die Hebelkraft bei den Handhebel-Pressen ist jedoch deutlich höher. In den meisten Fällen müssen Stoßfestpressen von Hand mit Schmierfett oder Öl befüllt werden.

  • klein und handlich
  • besonders leicht
  • Befüllen kann zur schmierigen Angelegenheit werden

2.3. Druckluft-Fettpressen

Die wohl komfortabelste und schnellste Art Radlager, Ketten oder Fahrzeuggelenke zu schmieren, ist mithilfe einer Druckluft-Fettpresse. Durch einen Kompressor wird mit einem kurzen Druck das Schmierfett auf die gewünschte Stelle ohne Einsatz der eigenen Kraft aufgetragen. Sie werden daher oft im professionellen Bereich, beim Schmieren von schweren Geräten eingesetzt.

Die Vor- und Nachteile von Druckluft-Fettpressen auf den Punkt gebracht: 

  • mit nur einer Hand nutzbar
  • je nach Hersteller mit Fettkartusche befüllbar
  • das Schmieren erfolgt ohne großen Kraft- und Zeitaufwand
  • aufgrund des Kompressors nicht für unterwegs geeignet
Eine Akku-Fettpresse von Milwaukee.

Eine Akku-Fettpresse von Milwaukee.

2.4. Akku-Fettpressen – die Zukunft

Die neueste Variante der Fettpressen-Arten sind die sogenannten Akku-Fettpressen. Sie sind ähnlich effektiv wie die Druckluft-Fettpressen.

Im Gegensatz zu den Druckluft-Modellen sind beim Einsatz von elektrischen Fettpressen keine Kabel und Schläuche des Kompressors im Weg. Dadurch sind Akku-Fettpressen besonders platzsparend.

Die Vor- und Nachteile von Akku-Fettpressen auf den Punkt gebracht: 

  • überall einsetzbar
  • platzsparend
  • je nach Hersteller mit Fettkartusche befüllbar
  • hoher Anschaffungspreis

3. Eine Kaufberatung für Fettpressen: Darauf müssen Sie achten

Fettkartuschen: Mehrzweckfett von Divinol.

Fettkartuschen: Mehrzweckfett von Divinol.

3.1. Wahl der Fettpressenart

Auf der Suche nach der besten Fettpresse, gilt es, sich für eine Variante der Fettpresse entscheiden. Nützlich ist, sich im Voraus folgende Fragen zu stellen:

  • Wo soll die Fettpresse verwendet werden?
  •  Wie oft soll die Fettpresse verwendet werden?
  • Möchten Sie die Fettpresse am liebsten einhändig benutzen?
  • Soll der Druck manuell, also mit der eigenen Körperkraft, aufgewendet werden?

3.2. Auf den Inhalt kommt es an

Beim Fettpresse Kaufen sollten Sie auf die Art der Befüllung achten. Sie haben die Wahl zwischen einer manuellen Befüllung mit Schmierfett oder einer Fettkartusche. Obwohl die Fettkartuschen in der Anschaffung teurer als Schmierfett sind, haben sie drei entscheidende Vorteile:

schnelles und vor allem sauberes Befüllen mit Ihrem Fettpressen Testsieger

einfacher Transport im Auto ohne zu schmieren

können in einigen Fällen sogar wieder aufgefüllt werden

Hinweis: Oft müssen Sie bei der Befüllungsart keine Kompromisse machen. In unserem Fettpressen Test werden sie viele Fettpressen finden, die sich sowohl mit Fettkartuschen als auch manuell mit Schmierfett befüllen lassen.

3.3. Das richtige Zubehör

Typ Beschreibung
Schläuche

Silverline Schlauch für Fettpresse

Bei Schläuchen, die für die verschiedenen Fettpressen erhältlich sind, handelt es sich um sogenannte Panzerschläuche. Sie sind besonders elastisch und verfügen in den meisten Fällen über das Anschlussgewinde M10x1, das mit einem Großteil der Fettpressen „kompatibel“ ist.

Fettpressen mit einem elastischen Panzerschlauch samt einem Fettpressen Mundstück eignen sich besonders gut für die Anwendung bei schwer erreichbaren Schmiernippeln.

Düsenrohr

düsenrohr neu

Im Gegensatz zu den Panzerschläuchen sind Düsenrohre nicht elastisch, sondern starr. Das liegt in erster Linie an ihrer Materialbeschaffenheit, sie sind nämlich meistens aus Stahl.

Ebenso sind die Düsenrohre, die entweder gerade oder gebogen sein können, kürzer als ihre elastischen Pendants. Wenn Düsenrohre als Zubehör erworben werden, ist auch schon das passende Mundstück im Lieferumfang enthalten. Das gängigste Anschlussgewinde bei Düsenrohren ist M10x1.

Fettpressen mit einem statischen Düsenrohr eignen sich besonders gut für die Anwendung bei leicht zu erreichenden Schmiernippeln. Ihre Anwendung ist grundsätzlich etwas einfacher.

Mundstücke

MATO Hydraulik Mundstück

Die Mundstücke werden auf der einen Seite an einem Panzerschlauch oder an einem Düsenrohr befestigt, auf der anderen Seite sind sie so verarbeitet, dass sie absolut sicher mit dem Schmiernippel verbunden werden können. So wird ein unnötiges Schmieren verhindert.

Das gängigste Anschlussgewinde für das Mundstück mit dem Düsenrohr oder einem Schlauch ist M10x1. Beachten Sie, dass nicht jedes Mundstück mit jedem Schmiernippel „kompatibel“ ist. Welche verschiedenen Schmiernippel-Typen es gibt, sehen hier.

4. Was sagt die Stiftung Warentest?

Zum Thema Fettpresse hat die Stiftung Warentest bisher noch keinen Test durchgeführt. Doch wie nützlich eine Fettpresse sein kann, zeigt ein Bericht der Stiftung Warentest in der Ausgabe 04/2013. In diesem werden Ihnen die wichtigsten Schritte gezeigt, wie sie Ihr Fahrrad wieder auf Hochtouren bringen. Zu einer Wartung gehört neben dem Reinigen, dem Absichern und dem Pumpen außerdem das richtige Schmieren. Eine Fettpresse, im Besonderen eine Mini-Fettpresse eignet sich besonders gut, um Gelenkverbindungen zu pflegen.

5. Fragen rund ums Thema Fettpressen

5.1. Welches sind die guten Fette?

Grundsätzlich müssen Sie bei der Wahl des Schmierfetts Aspekte wie Druckbeständigkeit, Wasserresistenz und Temperaturanforderungen berücksichtigen. Ebenso sollten dem Schmierfett Stoffe beigefügt sein, die die Korrosionsanfälligkeit von Geräten senken.  Mehrzweckfette, die solche Eigenschaften aufweisen, enthalten oft Mineralöl als Grundöl und Lithium als Eindicker.

Tipp: Mehr Fett heißt nicht automatisch, dass Sie auch eine bessere Schmierung erzielen. Zu viel eingebrachtes Fett kann beispielsweise die Wellendichtung oder Ähnliches beschädigen.

5.2. Welche Marken und Hersteller von Fettpressen gibt es?

  • Pressol
  • BGS
  • Connex
  • Hazet
  • Würth
  • Sandia
  • Brüder Mannesmann
  • vidaXL
  • Silverline
  • Milwaukee
  • ALKAN
  • Xato

5.3. Wie reinigt man eine Druckluft-Fettpresse?

Damit Sie Reibungs- und Korrosionsschäden an Ihrer Druckluft-Fettpresse vermeiden, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Grundsätzlich muss die Fettpresse mit Druckluft nach jedem Gebrauch mit einer Plastikfolie abgedeckt werden. Sollte trotzdem Dreck an die Fettpresse gelangen, ist es wichtig, dass Sie die Presse erst reinigen, wenn sie von der Druckluftquelle entfernt worden ist.

Benutzen Sie zum Reinigen dann nur ein trockenes, weiches Tuch oder eben Druckluft. Vermeiden sie außerdem die Verwendung von scharfen oder kratzenden Reinigungsmitteln.

5.4. Wie sollte man Fettpressen füllen?

Viele Fettpressen-Typen können entweder mit einer Kartusche oder manuell per Hand mit Schmierfett befüllt werden. Wie man eine Mini-Fettpresse für den Hausgebrauch manuell befüllt, veranschaulicht Ihnen folgendes Video: 

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