Das Wichtigste in Kürze
  • Um sauber und dosiert arbeiten zu können, muss der Druck auf die Kartusche geregelt werden. In den verschiedenen Tests zu Druckluft-Kartuschenpistolen im Internet zeigt sich, dass dies während der Arbeit über die Steuerung des Lufteinlasses recht gut funktioniert. Bei den besten Druckluft-Kartuschenpistolen gibt es jedoch zusätzlich eine Automatik, die den Druck danach sofort zurücknimmt. So wie Sie bei einer Silikonpresse ohne Druckluft die manuelle Entriegelung betätigen, um ein weiteres Austreten von Dichtmaterial zu verhindern, nimmt eine Mechanik in der pneumatischen Kartuschenpistole sofort die Kraft von der Kartusche. Modelle ohne diese Funktionen besitzen meist ein manuelles Ventil, das Sie ähnlich der Entriegelung bei mechanischen Pressen noch drücken müssen.

1. Welcher Arbeitsdruck ist geeignet für die Kartuschen?

Wenn Sie eine Druckluft-Kartuschenpistole kaufen, um Acryl oder Silikon zu verarbeiten, spielt der Arbeitsdruck nur eine untergeordnete Rolle. Für die leicht zu verarbeitenden Materialien genügt zumeist schon ein Arbeitsdruck von etwas mehr als 2 bar. Ein typischer Kompressor für den privaten Gebrauch schafft meist schon 6 bar. Soll die pneumatische Kartuschenpresse jedoch auch für spezielle Klebstoffe und anderes eingesetzt werden, kann ein höherer Druck nötig sein. Die Informationen dazu sollten Sie auf der Kartusche selbst finden können.

2. Wie groß können die Kartuschen für die Druckluftpresse sein?

Der Vergleich der Druckluft-Kartuschenpistolen zeigt, dass im Grunde alle für die weit verbreitete Größe von Kartuschen geeignet sind. Diese Kartuschen fassen 300 beziehungsweise 310 ml Inhalt, sind nicht ganz 22 cm lang und 5 cm dick. Eine Druckluft-Kartuschenpistole für 600 ml oder auch 400 ml findet sich dagegen für den privaten Gebrauch kaum. Diese größeren Modelle werden Sie genau wie die Kartuschen nur im Fachhandel kaufen können.

3. Welche Position für den Griff ist am besten?

Druckluft-Kartuschenpressen gibt es entweder mit einem mittleren Griff oder einem Griff am Ende der Pistole. Typischerweise befindet sich der Griff ganz hinten, sodass auch direkt die Kraft an der korrekten Stelle ausgeübt wird. An engen Stellen ist eine Druckluft-Silikonspritze mit diesem Aufbau im Vorteil. Liegt der Griff hingegen auf der Mitte, lässt sich die Druckluft-Silikonpistole wesentlich besser handhaben. Sie können sie mit nur einer Hand führen und bequemer arbeiten. Der Aufbau ist jedoch aufwendiger, weshalb die Modelle statt 50 schnell 100 Euro oder mehr kosten können. Außerdem kann es passieren, dass Sie tief sitzende Fugen nur schwer erreichen.

druckluft-kartuschenpistole-test