Die Arbeitshöhe bestimmt, wie bequem Sie mit einem Einbeinstativ fotografieren oder filmen können. Zu kurze Modelle zwingen zur gebückten Haltung, während zu hohe Stative unnötiges Gewicht mit sich bringen. Eine flexible Höhenverstellung ist daher entscheidend, um sich unterschiedlichen Aufnahmesituationen anzupassen.
- Modelle mit ausziehbaren Segmenten lassen sich auf Körpergröße und Kamerahöhe abstimmen
- Einbeinstative bis etwa 150 cm eignen sich für Makro- und bodennahe Aufnahmen
- eine Höhe zwischen 160 und 180 cm ist für die meisten Fotografen komfortabel
- Einbeinstative über 190 cm sind vorteilhaft für große Personen oder Aufnahmen über Menschenmengen hinweg
- ein Einbeinstativ mit Schnellwechselplatte erleichtert den Wechsel zwischen Stativ- und Freihandaufnahme
- ein Einbeinstativ mit Kugelkopf ermöglicht eine flexible Anpassung des Neigungswinkels
Welche Arbeitshöhe sollte man wählen? Das hängt vom geplanten Einsatz ab. Ist das Einbeinstativ zu kurz, drohen Rückenschmerzen. Dazu kommen praktische Erwägungen bezogen auf das Motiv. Für Porträts oder Tierfotografie ist es sinnvoll, die Kamera leicht über Augenhöhe zu positionieren, um eine natürliche Perspektive zu erzielen. Für Videoaufnahmen kann es dagegen hilfreich sein, das Stativ etwas niedriger einzustellen, um gleichmäßige Schwenks zu ermöglichen.
Unser Fazit: Ein Einbeinstativ mit 190 cm bietet Reserven für Überkopfschüsse oder den Einsatz auf unebenem Gelände. Ein kürzeres oder besonders leichtes Einbeinstativ eignet sich dagegen für mobile Einsätze oder Reisen, bei denen geringes Gewicht zählt.

Das ISY-Einbeinstativ „ISY ITT-1000“ hat im Lieferumfang eine Tragetasche mit Schulterriemen, wodurch es leicht mitzuführen ist.
Ich spiele mit dem Gedanken, so ein Einbeinstativ zu kaufen (um die Zittrigkeit meiner etwas altersmüden Hand auszugleichen), bin mir aber nicht ganz sicher, ob das Teil dem Gewicht meiner schweren Kamera wirklich standhält. Ich kann kaum glauben, dass es sich nicht binnen weniger Monate irgendwie verbiegt – zumindest ein wenig. Muss ich unbedingt einen von den teuren Carbonstöcken kaufen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Lieber Herr B.,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Einbeinstativ Vergleich.
Wenn Sie sich an die Herstellerangaben bezüglich des Tragfähigkeit halten, wird sich das Stativ nicht verbiegen. Durchschnittliche Einbeinstative aus Aluminium halten um die 3-4 kg aus, was für die meisten Kameras vollkommen ausreichend ist. Legen Sie sie einfach kurz auf die Küchenwaage, um das herauszufinden. Es empfiehlt sich nicht, die Belastungsgrenze maximal auszureizen, da sie selbst noch von oben leichten Druck auf die Kamera ausüben, um sie festzuhalten und auszurichten. Wenn Sie eine besonders schwere Kamera Ihr Eigen nennen, ist der Kauf eines teureren Stativs (am besten aus Carbon) unbedingt anzuraten. Hier sind Maximalgewichte oberhalb von 10 kg die Regel.
Mit fotografischen Grüßen
Ihr Vergleich.org Team