2.1. Benzin-Laubsauger

Ein Benzinlaubsauger: Gut erkennbar ist der weiße Benzintank.
In unserem Benzin-Laubsauger-Vergleich konzentrieren wir uns natürlich auf Artikel, die mit Benzin betrieben werden. Diese gelten als Profi-Laubsauger, die beispielsweise auch im Gartenlandschaftsbau eingesetzt werden. Sie bestechen durch ihr großes Leistungsvermögen, da Laubsauger mit Benzinmotor in der Regel leistungsstärker sind als Elektro- oder Akku-Laubsauger.
Darüber hinaus sind sie sehr flexibel einsetzbar, da sie überall verwendet werden können. Auch die Arbeitsdauer kann fast ins Grenzenlose gehen, solange genügend Treibstoff zum Nachfüllen vorhanden ist.
Benzin-Laubsauger können dank ihres antriebsstarken Verbrennungsmotors auch festere Gegenstände aufsaugen und zerkleinern – seien es beispielsweise Nüsse oder kleinere Äste. Neben dem professionellen Einsatz eignen sich Benzin-Laubsauger daher insbesondere für Hobby-Gärtner, die gelegentlich auch festere Gegenstände und nasses Laub aufsaugen möchten, welches sich immer etwas widerspenstiger verhält.
Bei aller Leistungsstärke sollte aber auch beachtet werden, dass Benzin-Laubsauger in der Regel lauter und schwerer als die elektronischen Varianten sind – von den Abgasen ganz zu schweigen.
Mit Kanonen auf Spatzen schießen: Bei einer Gartengröße von etwa 20 m² oder weniger lohnt sich ein Benzin-Laubsauger kaum. Hier reicht ein elektronisches Modell vollkommen und erspart Ihnen Nachteile wie größeren Lärm und höheres Gewicht.
Greifen Sie zum Benzin-Laubsauger, wenn Ihr Garten deutlich größer ist und Sie auch nassem Laub sowie widerstandsfähigen Gegenständen den Kampf ansagen wollen.

Der Tank des Güde-Benzin-Laubsaugers „GBLS 7500-26.1“, den wir hier erkennen, hat ein Fassungsvermögen von 0,45 l.
2.2. Elektro-Laubsauger

Auch als Elektro-Laubbläser mit orangefarbenem Kabel.
Elektro-Laubsauger sind vor allem im Privatgebrauch sehr verbreitet und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind etwas leistungsschwächer als die Benzin-Laubsauger, genügen den Ansprüchen im Hobby-Gärtner-Bereich aber in den meisten Fällen vollkommen. Sie werden über ein Kabel mit Strom versorgt, was einerseits einen quasi unbegrenzten Einsatz erlaubt, andererseits aber auch einen großen Nachteil der elektrischen Laubsauger darstellt:
Durch die Kabelgebundenheit kann das Gerät nur in Steckdosennähe eingesetzt werden und ist daher unflexibler einsetzbar als Benzin- oder Akku-Laubsauger. Diesem Problem kann zwar mit Verlängerungskabeln begegnet werden, dennoch bleibt eine gewisse Inflexibilität bestehen. Möchten Sie den Elektro-Laubsauger aber ohnehin nur im heimischen Garten einsetzen, sind Sie mit diesen Gartengeräten gut beraten.
Die Leistungsstärke reicht in der Regel völlig aus, um der herbstlichen Unordnung wieder Herr zu werden, zugleich schonen Sie Ihren Körper, denn elektrisch betriebene Laubsauger sind tendenziell etwas leichter als die benzinbetriebenen. Auch Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken, denn Laubsauger, die elektrisch betrieben werden, sind auch stets etwas leiser als die Benzin-Modelle.
Tipp: Im Gegensatz zu Elektro-Kettensägen oder Elektro-Heckenscheren besteht bei dem Elektro-Laubsauger nicht die Gefahr, das Kabel versehentlich zu durchtrennen. Dennoch sollten Sie natürlich Acht geben, nicht darüber zu stolpern, damit Sie und Ihr Gartengerät unversehrt bleiben.

Dieser Güde-Benzin-Laubsauger „GBLS 7500-26.1“ schafft unseres Wissens mit seinem Hubraum von 26 cm³ eine Blasgeschwindigkeit von 252 km/h.
2.3. Akku-Laubsauger

Ein Bosch Akku-Laubsauger.
Akku-Laubsauger bzw. Akku-Laubbläser vereinen die Vorteile von Laubsaugern, die mit Benzin betrieben werden, und solchen, die über ein Stromkabel versorgt werden – in der Theorie. Sie sind umweltfreundlich und gemessen an anderen Laubsaugern extrem leise. Zugleich können sie flexibel eingesetzt werden, ohne auf Steckdosen und Verlängerungskabel angewiesen zu sein.
Allerdings geht dies auf Kosten der Leistungsstärke: Benzin-Laubsauger spielen ohnehin in ihrer eigenen Liga, aber selbst die kabelgebundenen Elektro-Laubsauger sind häufig deutlich leistungsstärker als die Laubsauger mit Akku.
Hinzu kommt die recht kurze Akkulaufzeit, die zum Teil bei nur rund 30 Minuten liegt. Diesem Problem kann zwar begegnet werden, indem ein Zweitakku und ein Schnellladegerät angeschafft werden, dies verursacht aber Folgekosten und ändert nichts an der generellen Leistungsschwäche der Laubsauger, die per Akku betrieben werden.
| Benzin-Laubsauger | Elektro-Laubsauger | Akku-Laubsauger |
| - sehr leistungsstark
- flexibel einsetzbar
- Gerät für Profis
| - relativ leistungsstark
- durchgehend nutzbar
- umweltfreundlich
| - flexibel einsetzbar
- besonders leicht
- besonders leise
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| - laut und schwer
- unökologisch
| - kabelgebunden: Steckdosennähe und Verlängerungskabel
- Kabel kann beim Arbeiten zudem störend sein
| - recht leistungsschwach
- kurze Akkulaufzeit
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Mit einer Lautstärke von bis zu 112 dB dB liegt der Güde-Benzin-Laubsauger „GBLS 7500-26.1“ eher im oberen Bereich, wie wir herausfinden.
2.4. Fahrbarer Laubsauger

Ein fahrbarer Benzin-Laubsauger der Marke AL-KO.
Fahrbare Benzin-Laubsauger eignen sich in den seltensten Fällen für den privaten Gebrauch und werden vornehmlich für größere Parkanlagen verwendet. Für den eigenen Garten ist ein Laubsauger, der Benzin benötigt und fahrbar ist, einfach oftmals überdimensioniert. Schließlich handelt es sich keinesfalls um günstige Benzin-Laubsauger: Die Preise für hochwertige Geräte beginnen bei rund 500 Euro und können in der Spitze bei über 4.000 Euro liegen.
Nicht zuletzt benötigen sie einen sicheren und möglichst wettergeschützten Aufbewahrungsraum, in dem die sperrigen Maschinen viel Platz einnehmen können.
Mit fahrbaren Laubsaugern können je nach Modell zum Teil auch Gegenstände wie Getränkedosen aufgesaugt und zerkleinert werden, sodass sie gleichermaßen als Laub- und Müllsauger fungieren können.

Wie wir feststellen, hat dieser Güde-Benzin-Laubsauger „GBLS 7500-26.1“ ein Gewicht von 5,5 kg, die uns mit dem Schultergurt aber gut tragbar erscheinen.
Richtig kompostieren:

Ein Komposthaufen aus Holz.
Laubsauger zerkleinern das Laub in der Regel, sodass es anschließend gut kompostiert oder sogar als Mulch verwendet werden kann.
Wenn Sie mit einem fahrbaren Benzin-Laubsauger auch Getränkedosen oder Plastikbecher aufsaugen, geraten die zerkleinerten Metall- und Kunststoffelemente in den Kompost bzw. Mulch und sorgen somit für einen negativen Effekt auf Um- und Tierwelt.
Vermeiden Sie es daher, unorganische Teile aufzusaugen, da sie sich anschließend nur schwer wieder aus dem zerhäckselten Laub entfernen lassen.
Laubsauger, die fahrbar sind, lohnen sich demnach nur, wenn sehr große Flächen von Blättern befreit werden sollen. Für den eigenen Garten ist unsere Empfehlung ein gewöhnlicher Laubsauger, der mit Benzin oder elektronisch betrieben wird. Damit Sie dennoch eine Vorstellung von einem fahrbaren Benzin-Laubsauger bekommen, haben wir folgendes YouTube-Video für Sie herausgesucht, in dem ein Cramer Benzin-Laubsauger, der fahrbar ist, vorgestellt wird:
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