Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie eine Rückenspritze kaufen wollen, stellt sich zunächst die Frage, ob diese manuell per Pumpe betrieben werden soll oder ob Sie besser zu einer Rückenspritze mit Akku greifen. Rückenspritzen mit Motor, wie beispielsweise eine Rückenspritze von Stihl, die im Batteriebetrieb laufen, erleichtern die Arbeit, da der Pumpvorgang automatisch erfolgt und kein manuelles Pumpen notwendig ist. Gerade wer große Flächen über einen langen Zeitraum besprühen muss, für den ist ein Akku-Drucksprüher eine große Erleichterung. Auch die beste Rückenspritze mit Akku nutzt jedoch nichts, wenn der Akku nach zwei bis vier Stunden alle ist und anschließend mehrere Stunden geladen werden muss. Die meisten Hersteller setzen daher auf manuelle Rückenspritzen. Auch in unserem Rückenspritzen-Vergleich sind manuelle Modelle dominant vertreten.

1. Welches Fassungsvermögen sollte der Tank haben?

Das vielleicht wichtigste Kaufkriterium für Rückenspritzen ist die Füllmenge des Tanks. Rückenspritzen mit 10-l-Tank sind ebenso erhältlich wie zum Beispiel Rückenspritzen von Mesto, die ein Tankvolumen von mehr als 18 l erreichen.

Eine große Füllmenge von 18 oder gar 20 l reicht – je nach Intensität der Besprühung – für eine entsprechend größere Fläche. Allerdings ist ein hohes Fassungsvermögen bei vollem Tank auch mit einem hohen Gewicht verbunden.

Um das Gewicht möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, ein leichtes Modell mit einem Leergewicht von unter 2,5 kg zu wählen.

Bei Geräten mit einem 6-kg-Leergewicht und einem vollen Tank von 18 kg kann der Sprühvorgang schnell zur Schwerstarbeit werden.

2. Wie lässt sich der Betriebsdruck einer Rückenspritze steuern?

Der Betriebsdruck eines Drucksprühers für den Rücken liegt bei etwa drei bis sechs bar. Mit einem hohen Betriebsdruck können Flüssigkeiten über weitere Strecken versprüht werden. Auf kurze Distanzen ist ein hoher Druck zudem besser geeignet, um beispielsweise Schmutz bei Reinigungsarbeiten zu entfernen. Wie Rückenspritzen-Tests im Internet zeigen, lässt sich bei den meisten Modellen der Druck lediglich über den Pumphebel steuern. Häufigeres Pumpen erhöht den Druck. Wählen Sie ein Modell mit Druckmanometer aus der Vergleichstabelle, wenn Sie den Druck stets im Blick behalten wollen, und ein Modell mit zusätzlichem Einstellrad, um Feineinstellungen des Drucks vorzunehmen.

rueckenspritze-test