Das Wichtigste in Kürze
  • Besonderes Augenmerk gilt in den verschiedenen Tests zu Benzin-Erdbohrern im Internet der Motorleistung. Diese ist hauptverantwortlich für den möglichen Durchmesser der Bohrlöcher und die Geschwindigkeit beim Vorankommen. Die besten Benzin-Erdbohrer liegen bei etwa 3 PS bzw. 2,2 kW. Diese Leistung reicht aus, um Durchmesser von etwa 300 mm zu erreichen. So lässt sich mit dem Erdbohrer beispielsweise auch ein Brunnen bohren – vorausgesetzt Sie verfügen über ausreichend viele Verlängerungen. Kleinere Erdbohrer etwa von Zipper, Scheppach und anderen Herstellern mit ungefähr 2 PS schaffen üblicherweise Löcher mit 200 mm Durchmesser. Unter anderem für Zaunpfosten genügt dies vollkommen.

1. Welcher Treibstoff wird benötigt?

Die kleinen Verbrennungsmotoren der Benzin-Erdbohrgeräte arbeiten im Normalfall mit 2 Takten, weshalb Sie ein Gemisch benötigen. Wenn Sie einen Benzin-Erdbohrer kaufen, ist darauf sowohl das Mischungsverhältnis als auch die genau Art des Motorenöls vermerkt. Sie erhalten es in der Regel im Baumarkt und auch an Tankstellen. Zum Mischen empfiehlt sich ein separater Behälter, der bei vielen Erdbohrmaschinen bereits beiliegt. So können sich Öl und Kraftstoff optimal mischen, bevor Sie es in den Tank füllen.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Angaben des Herstellers zum Mischungsverhältnis und der Zusammensetzung des Öls. Ansonsten können Motorschäden auftreten.

2. Was sagen die Tests zu Benzin-Erdbohrern im Internet über die Bohrtiefe aus?

Die Bohrtiefe wird nur von der Länge der Bohrköpfe bestimmt. Die Leistung der Bohrer genügt in der Regel für ganz unterschiedliche Bohrtiefen. Der Vergleich der Benzin-Erdbohrer zeigt, dass bei einigen Modellen bereits Verlängerungsstücke beiliegen. Für einen Pfahlbohrer reichen allerdings meist schon 60 cm Tiefe aus, was viele Bohrer auch ohne Verlängerung erreichen. Soll der Bodenbohrer bis zum Grundwasser gelangen, können je nach Tiefe zehn oder mehr Verlängerung notwendig werden. Achten Sie am besten darauf, dass diese als Zubehör problemlos verfügbar sind, sofern Sie den Erdbohrer auch für sehr tiefe Bohrungen einsetzen wollen.

3. Was ist zum sicheren Umgang mit Benzin-Erdlochbohrern zu beachten?

Vor allem der Unfallschutz steht beim Arbeiten mit dem Erdbohrer mit Benzinmotor im Mittelpunkt. Arbeitsschutzhose und Schuhe mit verstärkter Kappe sind besonders wichtig. Auch ein fest sitzender Gehörschutz und natürlich eine Schutzbrille dürfen auf gar keinen Fall fehlen.

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Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Erdbohrer (Benzin) Tests: