Spaten Test 2017

Die 7 besten Spaten im Vergleich.

Ideal Mr. Gardener 404756 Ideal Mr. Gardener 404756
Fiskars Telescopic Gärtnerspaten Fiskars Telescopic Gärtnerspaten
Fiskars 131410 Ergonomic Fiskars 131410 Ergonomic
Spear & Jackson Röhrenförmige Drainagespaten Spear & Jackson Röhrenförmige Drainagespaten
Xclou Garden 341013 Xclou Garden 341013
Fiskars Xact Gärtnerspaten Fiskars Xact Gärtnerspaten
Spear & Jackson Neverbend Professional 1071AL Spear & Jackson Neverbend Professional 1071AL
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Ideal Mr. Gardener 404756 Fiskars Telescopic Gärtnerspaten Fiskars 131410 Ergonomic Spear & Jackson Röhrenförmige Drainagespaten Xclou Garden 341013 Fiskars Xact Gärtnerspaten Spear & Jackson Neverbend Professional 1071AL
Vergleichsergebnis ¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
01/2017
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
01/2017
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
01/2017
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Bewertung1,8gut
03/2017
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Bewertung1,9gut
01/2017
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Bewertung2,0gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
03/2017
Kundenwertung
bei Amazon
9 Bewertungen
133 Bewertungen
741 Bewertungen
52 Bewertungen
22 Bewertungen
78 Bewertungen
10 Bewertungen
Form des BlattesMit spitzen Spaten kann man schneller in harten Boden eindringen. Weicher Boden rutsch schnell vom Blatt. Runde Spaten eignen sich besonders für weichen und schon längere Zeit kultivierten Boden. Gärtner benutzen diesen Spaten besonders zum Umgraben von Beeten. rund spitz spitz rund rund rund recht­e­ckig
Länge des Spatens 113,5 cm 105,0 - 125,0 cm
Teleskop-Stiel
125,0 cm 110,0 cm 107,0 cm 120,0 cm 103,0 cm
Breite des Spatenblattes klein
17,5 cm
normal
19,0 cm
normal
19,0 cm
klein
10,0 cm
normal
20,0 cm
normal
19,0 cm
normal
19,0 cm
Form des Griffs T-Griff
bes­serer Halt
D-Griff
kann an einem Haken auf­ge­hängt werden
D-Griff
kann an einem Haken auf­ge­hängt werden
D-Griff
kann an einem Haken auf­­­ge­hängt werden
T-Griff
bes­serer Halt
D-Griff
kann an einem Haken auf­ge­hängt werden
D-Griff
kann an einem Haken auf­ge­hängt werden
Material des Stiels Hartholz Bor­stahl, Kunst­stoff Edel­stahl, Kunst­stoff Carbon-/Man­gan­stahl Hartholz Edel­stahl, Kunst­stoff Hartholz
Material des Blattes Edelstahl Borstahl Edelstahl Stahl
pul­ver­be­schichtet
Stahl
pul­ver­be­schichtet
Edelstahl Edelstahl
Gewicht 2,0 kg 2,0 kg 1,9 kg 2,6 kg 1,4 kg 2,0 kg 2,2 kg
Vorteile
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • sehr schlanke Klinge
  • sehr hand­lich
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • Teleskop-Stiel – indi­vi­duell ein­s­tellbar
  • sehr hand­lich
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • ein­fa­ches Ein­dringen in Erde durch die spitze Blatt­form
  • durch Krüm­mung des Stiels auch zum Schau­feln geeignet
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • beson­ders robust
  • geeignet zum Graben von Drai­nagen
  • akzeptable Ver­ar­bei­tung
  • sehr leicht
  • sehr güns­tiger Preis
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • ein­fa­ches Ein­dringen in Erde
  • rutsch­fester Griff
  • sehr gute Qua­lität
  • ein­fa­ches Ein­dringen in den Boden
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Spaten-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt recht viele Arten von Spaten: Federspaten, Doppelfederspaten, Vollmetallspaten.
  • Ein Gärtnerspaten sollte der jeweiligen Tätigkeit angepasst sein. Ein Vollmetallspaten ist besonders für schwere Böden und starke Wurzeln geeignet. Zum Umpflanzen und Umgraben von lockerem Boden reicht ein einfacher Federspaten vollkommen aus.
  • Die Verwendung schreibt auch die Form vor. Für das Ausheben von Gräben und Löchern in harten Böden sollte ein spitzes Spatenblatt verwendet werden. Falls Sie Ihr Beet jährlich kultivieren, ist ein rundes Spatenblatt eher zu empfehlen, da damit die Erde schneller umgegraben werden kann.

Spaten Test, Mann gräbt Beet um mit Schaufel, Pflanzreihen

Welche Gartengeräte wurden noch von uns getestet?

Ende März und Anfang April beginnt die Saison für die Hobbygärtner. Ob Sie Ihr Gewächshaus aufräumen oder das Frühbeet umgraben müssen, in jedem Fall braucht ein richtiger Gärtner einen guten Spaten. Die Auswahl an Spaten ist relativ groß. Auch wenn Sie im Baumarkt suchen, werden Sie schnell Produkte für 10 – 11 Euro finden und Gärtnerspaten für mehr als 50 Euro. Die hochwertigen Spaten bestehen in der Regel aus Vollmetall, aber auch für einen Holzspaten aus Eschenholz kann man viel Geld ausgeben. Doch braucht ein normaler Hobbygärtner so einen kostenintensiven Spaten? Federspaten, Doppelfederspaten oder Vollmetallspaten sind zwar schöne Begriffe, aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen Spatenarten? Zuletzt muss auch noch die Frage geklärt werden, ob ein rundes Spatenblatt besser ist als ein spitzes. Damit Sie wirklich gut über das Thema Gärtnerspaten informiert sind, soll Ihnen der Spaten Ratgebertext 2017 die Antworten auf alle wichtigen Fragen geben.

1. Welche verschiedenen Arten von Spaten gibt es?

Der Spaten stellt in erster Linie ein Werkzeug für Grabearbeiten dar. Er besteht in der Regel aus zwei Teilen: einem flachen und länglichen Spatenblatt und einem Spatenstiel. Die beiden Teile sind meist durch eine Schraube oder Niete verbunden. Letztlich wird der Spaten allerdings als Sonderform der Schaufel betrachtet.

1.1. Die Geschichte des Spatens – ein sehr kurzer Überblick

Epochen Verwendung
Frühzeit bis zur Antike Die genaue Entstehungszeit des Spatens ist noch nicht belegt. Zunächst wurden von den Menschen Grabstöcker zum Graben im Boden verwendet. Die frühesten Belege sind 200.000 Jahre alt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus den Grabstöckern erst Holzspaten und später Spaten aus Eisen. Im antiken Ägypten und Griechenland waren Eisengeräte für den Ackerbau bereits bekannt. Spaten wurden allerdings noch nicht gefunden. Aus römischen Fundstellen aus augusteischer Zeit sind Eisenspaten bekannt. Die Verwendung ist vor allem für das Militär belegt.
Mittelalter bis zur Moderne Im Mittelalter wurde der Spaten zu einem ständigen Begleiter der Menschen und fand auch im Tief- und Erdbau Verwendung. Vor allem bei dem Bau von Kanälen sind Spaten belegt. Im 19. Jahrhundert wurde die händische Schmiedekunst von dem günstigerem Eisenguss verdrängt. Die Produktion von Spaten wurde dadurch ebenfalls deutlich vereinfacht.
Heutige Verwendung Heutzutage kennt man den Spaten vor allem aus dem Gartenbau. Spezielle Sonderformen wurden für den militärischen Einsatz entwickelt (z. B. der Klappspaten). Trotz der technischen Möglichkeiten in Form von Kultivatoren kommt der Spaten noch verhältnismäßig oft zur Bearbeitung des Bodens in Frage. Aus dem Alltag ist er heute nicht mehr wegzudenken.

1.2. Federspaten

Der Federspaten ist die einfachste Variante des Spatens. Im Normalfall besteht der Spaten hier aus einem Stahlblatt und einem Holzstiel. Zur Verbindung des Stiels mit dem Blatt existiert hier nur eine kleine Metallfeder. Diese befindet sich meist an der Vorderseite, die Befestigung übernimmt eine Schraube oder Niete. Die Produktion solcher Spaten ist in der Regel sehr preiswert. Da die Verbindung zwischen den beiden Komponenten nicht sehr stabil ist, kommt es häufig zum Brechen des Stiels. Spaten-Tests zeigen, dass Modelle dieser Art für 10 bis 11 Euro zu haben sind. Für den einfachen Garteneinsatz sind sie vollkommen ausreichend. Das Umgraben von lockerem Boden gelingt spielend. Bei härterem Boden oder Wurzeln sollten jedoch die anderen Modelle zum Einsatz kommen. In unserem Spaten-Vergleich 2017 hatten die Modelle von Xclou und Connex gute Ergebnisse. Sie stellen einfacher Derderspaten dar.

  • günstige Produktion
  • für einfaches Ausgraben durchaus geeignet
  • eher instabil
  • bricht schnell bei hohem Kraftaufwand

1.3. Doppelfederspaten

Der Doppelfederspaten stellt eine Weiterentwicklung des normalen Spatens dar. Auch hier besteht der Spaten aus einem Stahlblatt. Anders als beim einfachen Federspaten ist hier die Verbindung durch zwei Federn gewährleistet. Dadurch sind die Spaten in der Handhabung deutlich stabiler und können auch für gröbere Arbeiten gut verwendet werden, ohne dass etwas bricht. In unserem Spaten-Vergleich hatte nur das Modell von Ideal eine Doppelfeder.

  • sehr stabil
  • auch für gröbere Arbeiten geeignet
  • mindestens doppelt so teuer wie ein einfacher Federspaten

1.4. Vollmetallspaten

Ein Vollmetallspaten macht kaum noch einen Unterschied zwischen Stiel und Blatt. Das Spatenblatt besteht hier meist aus Edelstahl und ist mit dem Stiel verschweißt. Die Schweißnähte sind das empfindlichste bei diesem Gärtnerspaten. Bei sehr starker Belastung können sie reißen und der Spaten ist danach meistens unbrauchbar. Während ein Holzspaten einfach einen neuen Stiel bekommen kann, muss ein Metallspaten umständlich angeschweißt werden. Für einen richtigen Heimwerker mag dies kein Problem darstellen, dennoch ist die Schweißnaht äußerst empfindlich und kann danach jederzeit relativ schnell reißen. Der große Vorteil ist natürlich, dass diese Gärtnerspaten um einiges langlebiger sind als normale Spaten. Außerdem kann weitaus mehr Kraft bei der Nutzung aufgewendet werden. In unserem Spaten-Vergleich hat sich gezeigt, dass diese Gärtnerspaten sehr gewöhnungsbedürftig sind.

  • sehr stabil
  • sehr langlebig
  • Handhabung etwas gewöhnungsbedürftig

1.5. Weitere besondere Spatenformen

Spatenart Kurzbeschreibung
Feldspaten Beim Feldspaten handelt sich um einen 60 cm langen Spaten. Er wird vor allem vom Militär verwendet und kann durch seine kleine Bauform einfach an einem Gürtel befestigt werden. Das Blatt kann durch einen Überzug aus Stoff geschützt werden.
Gabelspaten Der Gabelspaten wird auch Grabegabel genannt. Das Blatt besteht hier nicht aus einer durchgehenden Metallfläche, sonder aus 4 kurzen Zinken. Durch die Bauform sind Grabegabeln vor allem für das Graben an Wurzeln von Sträuchern oder Bäumen geeignet. Die Wurzeln werden dabei möglichst wenig beschädigt und dennoch kann die Erde gelockert werden.
Klappspaten Der Klappspaten wird vor allem beim Camping verwendet. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Spaten, dessen Klinge mit dem Stiel zusammengeklappt werden kann. Die Größe beschränkt sich dann auf ungefähr 20 cm.
Koniferenspaten Koniferenspaten haben ein besonders schlankes Blatt. Er ist vor allem für das Arbeiten in besonders beengten Verhältnissen geeignet. Koniferenspaten dienen vor allem als Pflanzspaten und zum Ausstechen von Stauden.
Lochspaten Lochspaten dienen zum Setzen von Zaunpfählen. Manchmal wird er auch als Handbagger oder Pfahllochausheber bezeichnet. Das Aussehen erinnert an eine Zange mit zwei Spatenblättern. Mit einem Lochspaten kann man schnell Löcher in den Boden bohren.
Rodespaten Der Rode- oder Baumschulspaten ist meist noch aus richtig geschmiedetem Stahl. Er wird zum Roden verwendet und dient zur Herausnahme ganzer Wurzelballen. Die Verarbeitung ist meist sehr hochwertig und der Spaten hält in der Regel eine Menge aus.
Torfspaten Der Torfspaten dient zum Stechen von Torf. Man findet ihn heutzutage eher selten. Vor allem der Hersteller Ideal produziert noch solche Spaten. Das Spatenblatt ist gegenüber einem normalen Gärtnerspaten deutlich schlanker (nur 11 cm) und höher (mehr als 30 cm).

Zur Illustration von Klappspaten soll hier ein Video dienen.

2. Was ist beim Spatenkauf zu beachten?

bester Spaten im Test

Der Gardena Terraline.

Spaten gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen und Arten. Sowohl im Baumarkt als auch im Internet gibt es sehr günstige und sehr teure Modelle. Der Kauf in einem Fachmarkt hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich das Produkt genau ansehen können. Außerdem können Sie den Spaten in die Hand nehmen und ein erstes Gefühl für das neue Arbeitsgerät bekommen. Im Internet haben Sie diese Möglichkeiten nicht. Die Kundenrezensionen können Ihnen jedoch verraten, wie sich der Spaten bei verschiedenen Arbeiten verhält. Meist können Sie sich so ein umfangreiches Bild über die Stärken und Schwächen machen. Damit Sie wirklich wissen, worauf es beim Spaten-Kauf ankommt, sollten Sie unbedingt einen guten Spaten-Test lesen. Wenn Sie einen Spaten kaufen, sollten Sie unbedingt folgende Kaufkriterien beachten.

2.1. Form des Blattes

Das Blatt eines Spatens kann zwei verschiedene Formen haben. Neben dem normalen, runden Spatenblatt sind auch spitze Spatenblätter auf dem Markt erhältlich. Die Spatenform sollte der Nutzung angepasst sein. Ein rundes Spatenblatt wird benötigt, wenn lockerer Boden umgegraben werden soll. Falls Sie ihre Beete im Garten bewirtschaften möchten und diese eigentlich schon seit Jahren kultivieren, sind runde Spatenblätter die erste Wahl. In unserem Spaten-Vergleich gab es sehr gute Modelle von Gardena, Xclou und Ideal Mr. Gardener.

Ein spitzes Spatenblatt kommt vor allem beim Ausheben von Gräben in Frage. Außerdem kommt man damit in harter Erde gut zurecht. Durch die spitze Form ist das Eindringen ins Erdreich wesentlich einfacher. Im Spaten-Vergleich gab es nur ein Modell von Fiskars, das uns überzeugen konnte.

2.2. Länge des Gärtnerspatens

guter und günstiger Spaten aus dem Test

Der Fiscars Ergonomic.

Die Länge des Spatens sollte Ihren persönlichen Vorlieben angemessen sein. Wenn Sie beispielsweise lieber auf den Knien graben, muss der Spaten kürzer sein. Wenn Sie im Stehen graben, muss der Spaten natürlich länger sein. Die folgende Faustregel soll Ihnen als erster Hinweis helfen, allerdings verschwimmen die Grenzen recht stark, so dass eigentlich nur das Ausprobieren bleibt. Im Vergleich hat sich gezeigt, dass die meisten Hersteller verschiedene Größen im Angebot haben. Der Spaten Preis-Leistungs-Sieger ist in zwei Größen auf dem Markt. Der Spaten-Vergleichssieger von Gardena ist auch für Frauen in einer besonders leichten Ausführung erhältlich. Allerdings ergibt die Unterscheidung in Männer- und Frauenspaten nur wenig Sinn, da die Modelle sich nur von der Länge unterscheiden. Alles andere ist in der Regel gleich.

Tipp: Als Faustregel bei der Länge des Spatens gilt: 160 – 175 große Personen benötigen einen Spaten mit der Länge von 100 – 110 cm. Menschen mit einer Größe von 175 – 195 sollten einen Gärtnerspaten mit einer Länge von 120 cm benutzen.

2.3. Breite des Spatenblatts

Spaten Test - die besten Spaten im Vergleich

Preiswerter und dennoch breiter Spaten aus dem Vergleich.

Bei der Breite des Spatenblattes gab es im Spaten-Vergleich erhebliche Unterschiede. Von 18 bis 22,5 cm variierte die Breite. Sie sollte letztlich Ihren Gewohnheiten angepasst sein. Wenn Sie eher schnell ein Beet umgraben möchten, kann sich ein sehr breiter Spaten lohnen. Hier wäre der Spaten-Vergleichssieger von Gardena die erste Wahl. Im Spaten-Vergleich hatte er das breiteste Blatt. Wenn Sie eher einen schmalen Spaten zum Umpflanzen benötigen, sollten Sie zum Mr. Gardener von Ideal greifen.

2.4. Form des Griffs

Es gibt verschiedene Griffformen. Bei älteren Spaten gab es noch einen einfachen Rundknauf. In unserem Spaten-Vergleich war dieses Modell nicht mehr vorhanden. Auf dem Markt werden vor allem T- und D-Griffe verwendet. Erstere sind sicherlich relativ bekannt, da sie einfach nur einen waagerechten Griff über den senkrechten Stiel darstellen. Ein D-Griff sieht aus wie ein D, daher kommt auch der Name. Vor allem zum Tragen und Anhängen eignen sich diese Gärtnerspaten besser. Bei der Wahl des richtigen Griffes sollten Sie nach ihren persönlichen Vorlieben gehen. Wenn Sie selbst einen Spaten-Test durchführen, können Sie sich davon überzeugen, dass man mit einem T-Griff den Spaten leichter umgreifen kann. Dies ist bei den D-Griffen ein wenig umständlicher.

2.5. Material

Gardena Terraline D-Griff

Spaten mit D-Griff

Beim Material gab es im Gärtnerspaten-Vergleich keine großen Überraschungen. Der Stiel des Spatens konnte entweder aus Metall oder Holz sein. Bei Holzspaten wurde bei den günstigen Produkten Birke verwendet und bei den hochwertigen Gärtnerspaten Esche. Esche ist ein Hartholz, das durch die besondere Biegsamkeit überzeugt. Bei den Metallspaten wurde Edelstahl verwendet, der durch Zusätze mit Rostfreiheit punkten kann.

Bei dem Material des Blattes gab es ebenfalls nur wenige Unterschiede. 3 Klingen waren aus Edelstahl, das besonders hochwertig und pflegeleicht ist. Bei den eher billigen Spaten kam pulverbeschichteter Stahl zum Einsatz. Solange die Beschichtung in Takt ist, fangen sie nicht an zu rosten. Sie müssen des Öfteren nachlackiert werden. Die Pflege ist demnach ein wenig aufwendiger. Lagern sollten Sie den Spaten entweder in einem Geräteschuppen, im Keller oder in der Garage.

2.6. Gewicht

spaten test

Das Gewicht sollte beim Kauf eine eher untergeordnete Rolle spielen. Es variiert auch nur zwischen 1,4 und 2 kg. Die Damenspaten von Gardena sind in der Regel am leichtesten. Die Vollmetallspaten haben meist ein höheres Gewicht und können durchaus schwer werden am Ende eines langen Arbeitstages. Sie sollten am besten ausprobieren, mit welchem Gewicht Sie am besten zurechtkommen. Wir empfehlen einen 1,4 kg schweres Modell als Damenspaten. Männer sollten aber auch mit einem 2-kg-Spaten kein Problem haben.

2.7. Der wichtigste Hersteller – Fiskars

guter Spaten von Fiskars

Fiskars Telescopic mit einstellbarem Stiel.

Einige Hersteller sind im Bereich der Gärtnerspaten besonders bekannt. Vor allem Fiskars hat sich als Name etabliert. Unser Preis-Leistungs-Sieger ist dabei ein besonderes Modell des Herstellers. Der Fiskars Ergonomic stellt einen besonderen Spaten dar, da hier das Spatenblatt besonders stark angewinkelt wurde und aus diesem Grunde auch für das Schaufeln geeignet ist. Mit der ergonomischen Form kann jedoch nicht jeder umgehen, daher empfiehlt sich gegebenenfalls auch der Kauf eines Fiskars Telescopic. Hier handelt es sich um einen normal gebogenen Gärtnerspaten, der über einen Teleskopstiel verfügt. Dadurch kann das Modell individuell an die Körpergröße angepasst werden.

3. Wie verwendet man einen Spaten richtig?

In der Vergangenheit wurden Feldspaten mit großer Klinge auf Feldern und in Gärtnereien verwendet, um den Boden für Neupflanzungen umzugraben. Heute werden meist nur noch größere Maschinen eingesetzt. Vor allem aber im heimischen Garten und in Schrebergärten oder Laubenkolonien kommt der einfache Spaten noch zum Einsatz. Ein umgegrabenes Beet wird deshalb manchmal scherzhaft als „Spatenkultur“ bezeichnet. Es gibt 2 verschieden Varianten, um den Boden richtig umzugraben:

3.1. das krummtiefe Umgraben

Frau bei der Gartenarbeit mit dem Spaten

Richtiges Einstechen mit dem Spaten – der Gardena Spaten hat einen besonderen Kunststoff-Trittschutz.

  • Der Spaten wird eingestochen.
  • Die Erde muss dann mit einer seitlichen Drehung andersherum wieder auf den Boden geworfen werden.
  • Unkräuter (Ackerwinde, Quecke oder Giersch und Löwenzahn) sollten aus dem Boden herausgesammelt werden.
  • Der Boden wird nicht nur aufgelockert, sondern auch die alte Humusschicht mit anderem Boden vermischt, so kann sich die Qualität der Erde verbessern.
  • Wenn Sie Ihrem Garten etwas Gutes tuen wollen, sollten Sie noch ein wenig frisch gesiebten Kompost in die Furche legen und untermischen. Die Bodenqualität wird steigen und das nächste Erntejahr deutlich ertragreicher.

3.2. Das Holländern

  • Es wird zwei Spaten tief gegraben.
  • Das Feld wird in verschiedene Streifen unterteilt.
  • Die Humusschicht vorm ersten Streifen muss an das Ende gesetzt werden.
  • Danach wir der erste Streifen ganz normal umgegraben.
  • Die Humusschicht des zweiten Streifens kommt auf den Ersten. Dann wird die zweite Reihe umgegraben. Dieses System wird bis zum Ende beibehalten. Die Durchmischung ist bei dem Verfahren deutlich größer.

4. Vergleiche in Testmagazinen

Damit Sie vor dem Kauf wirklich umfassend informiert sind, wollen wir Ihnen natürlich auch zeigen, was Stiftung Warentest oder die Fachzeitschrift „Selbst ist der Mann“ zum Thema Gärtnerspaten sagt.

4.1. Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat leider noch nie Gärtnerspaten oder Spaten allgemein verglichen.

4.2. Selbst ist der Mann

guter Spaten von Selbst ist der Mann

Der Gärtnerspaten von Ideal.

Die Fachzeitschrift „Selbst ist der Mann“ hat in der Ausgabe 04/2006 zum letzten Mal Spaten getestet. Insgesamt wurden 11 Gärtnerspaten überprüft. Vergleichssieger wurde der Fiskars Telescopic mit einer sehr guten Note von 1,3. Auf dem zweiten Platz landete der Doppelfederspaten von Ideal Mr. Gardener. Er erhielt eine gute Bewertung von 1,5. Die Eigenmarke von Obi Lux schaffte es auf den dritten Platz, zusammen mit einem weiteren Spaten von Fiskars. Beide überzeugten mit der Note 1,6. Der Freund 69102 Gärtnerspaten bekam nur eine gute Note von 1,8. Ein Modell aus der Bauhaus Garden-Serie, die manchmal auch Gardenline genannt wird, hatte nur ein ausreichendes Ergebnis mit 3,8. Von „Selbst ist der Mann“ wurden vor allem der Fiskars Telescopic und der Ideal Mr. Gardener Spaten empfohlen.

5. Häufige Fragen

Für besonders eilige Nutzer wollen wir an dieser Stelle die wichtigsten Fragen um das Thema Gärtnerspaten kurz beantworten.

5.1. Gärtnerspaten rund oder spitz – was ist besser?

Die Form des Spatens sollte sich an den Verwendungszweck anpassen. Runde Spatenblätter sind vor allem zum Umgraben von leichtem Boden geeignet. Ein spitzer Spaten sollte vor allem bei sehr hartem Boden benutzt werden, der nicht besonders oft kultiviert wird. Das Eindringen in die Erde fällt hier besonders leicht. Gräben und Löcher lassen sich besonders gut ausheben.

5.2. Welcher Spaten ist der Beste?

Den besten Spaten zu finden ist relativ schwierig. Aus unserem Gärtnerspaten-Vergleich können wir vor allem den Gardena Terraline zum Umgraben und täglichen Gebrauch empfehlen. Der beste Spaten zum Schaufeln von Löchern stammte von Fiskars. Unser Preis-Leistungs-Sieger ist für gröbere Arbeiten ideal.

5.3. Welcher Gärtnerspaten ist für einen Profi gut?

hochwertiger Profispaten mit eckigem Blatt

Die Firma Spear & Jackson stellt seit mehreren Jahren gute Spaten her.

Handwerker und Heimwerker freuen sich immer über richtige Profi-Geräte. In diesem Falle können wir die hochwertigen Produktserien von Fiskars (Teleskopic), Ideal (Mr. Gardener), Freund (alle Pordukte) und Spear & Jackson Neverbend Professional empfehlen. Bei allen Serien handelt es sich um sehr hochwertige Produkte aus sehr guten Materialien. Die Spaten laden zum erfolgreichen Heimwerkern ein.

5.4. Welcher Gärtnerspaten ist von Hand geschmiedet?

Die handgeschmiedeten Spaten sind zwar qualitativ sehr hochwertig, kommen aber auf dem Markt nur relativ selten noch vor. Die Hersteller Baack und Sneeboer überzeugen derzeit noch mit handgeschmiedeten Spaten. Sie zeichnen sich durch eine sehr gute Haltbarkeit aus, gehören aber zu den hochpreisigsten Produkten auf dem Markt.

5.5. Seit wann gibt es überhaupt Spaten?

Die Erfindung des Spatens zu datieren fällt relativ schwer. Archäologisch kann man bisher nur sagen, dass in römischer Zeit Spaten zur Standardausrüstung des Militärs gehörten. Aus den Fundstellen aus augusteischer Zeit sind sie gut bekannt. Vorher gibt es keine Belege für Spaten aus Metall und Holz, die der heutigen Form entsprechen.

Vergleichssieger
Ideal Mr. Gardener 404756
sehr gut (1,4) Ideal Mr. Gardener 404756
9 Bewertungen
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Preis-Leistungs-Sieger
Fiskars 131410 Ergonomic
gut (1,7) Fiskars 131410 Ergonomic
741 Bewertungen
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