Vorteile
- reduziert effektiv und einfach Kalk
Nachteile
- ohne elektronischen Timer
Die gute Nachricht vorweg: In Deutschland ist die Trinkwasserqualität so gut, dass sich der Einsatz von Filtern zum Schutz der Gesundheit eigentlich erübrigt. Falls Sie Ihr Leitungswasser aber dennoch aus dem einen oder anderen Grund reinigen möchten bevor Sie es in die Wasserkaraffe füllen, stellen wir Ihnen in unserem Wasserfilter-Vergleich 2025 die verschiedenen Wasserfiltersysteme vor, die hierbei zum Einsatz kommen und geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten sollten, um den für Sie besten Wasserfilter zu finden.

Wir vermuten, dieser Deckel gehört zu einem Britta-Tisch-Wasserfilter, da er die typische ovale Form aufweist.
Vordergründig werden wir uns mit Tischwasserfiltern auseinandersetzen, mit denen Sie Leitungswasser einfach und zuverlässig reinigen und anschließend in Form von Kaffee und Tee oder einfach nur pur genießen können. Solche Kannenfilter können den Geschmack von Wasser merklich verbessern und dienen als Wasserenthärter.
Einer der Gründe, warum viele Menschen einen Wasserfilter verwenden, ist der hohe Kalkgehalt, den das Leitungswasser in einigen Regionen Deutschlands hat. Wasser mit hohem Kalkgehalt nennt man hartes Wasser.
Viel Kalk ist zwar nicht ungesund, den Geschmack von Wasser ohne Kalk empfinden viele Menschen jedoch besser als den Geschmack von Wasser mit Kalk. Ein Wasserfilter lohnt sich also dann, wenn Sie gerne Leitungswasser trinken und nicht wegen eines unangenehmen Geschmacks auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verzichten wollen.
Vor allem Tee schmeckt mit weichem Wasser besser und wenn Sie weiches Wasser für Ihre Kaffeemaschine verwenden, wird auch der Kaffee aromatischer. Zudem bilden sich in Geräten, wie z.B. bei Wasserkocher und Kaffeemaschinen, durch hartes Wasser schnell Kalkablagerungen.
Indem Sie einen Wasserenthärter bzw. einen Wasserfilter verwenden, verringern sich die Kalkablagerungen in Ihren Geräten oder sie treten gar nicht erst auf und Sie können sich Entkalkungen sparen. Beim Wäschewaschen benötigen Sie zudem weniger Waschmittel. Nicht zuletzt reagieren aber auch viele Zimmerpflanzen empfindlich auf kalkhaltiges Wasser.
Die Wasserhärte ergibt sich hauptsächlich durch die Anzahl der Kalzium- und Magnesiumionen, die im Wasser enthalten sind. Sie werden aus dem Boden gelöst, wenn Regenwasser auf die Erde fällt und langsam bis ins Grundwasser versickert.
Da der Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen in verschiedenen Gesteinsarten sehr unterschiedlich ist, gibt es auch in Bezug auf die Wasserhärte große regionale Unterschiede: Besonders hart ist das Wasser dort, wo der Boden aus Sandstein oder Kalkstein besteht, besonders weich ist es in Regionen mit Gesteinen wie Basalt, Granit oder Gneis. Ebenso weich ist Regenwasser, das beispielsweise in einer Regentonne aufgefangen wird.
In Deutschland wird Wasser anhand folgender Tabelle in die Härtegrade weich, mittel und hart unterteilt:
| Härtegrad | Calciumcarbonat pro Liter | ° dH (Grad deutscher Härte) |
|---|---|---|
weich | weniger als 1,5 mmol/l | weniger als 8,4 |
mittel | 1,5 bis 2,5 mmol/l | 8,4 bis 14 |
hart | mehr als 2,5 mmol/l | mehr als 14 |
Falls Sie nicht wissen, wie hart oder weich das Leitungswasser in Ihrer Region ist und ob ein Wasserenthärter überhaupt sinnvoll ist, fragen Sie am besten bei Ihrem Trinkwasserversorger nach – in der Regel die örtlichen Stadtwerke – oder werfen Sie einen Blick auf deren Internetseite.

Mit Produkten wie dem Brita-Wasserfilter erhalten Sie entkalktes Wasser. Damit können Sie besonders gut schmeckenden Kaffee machen.
Informationen über die Qualität des Trinkwassers in Deutschland bieten die Berichte des Bundesministeriums für Gesundheit, das in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt das Trinkwasser untersucht und die Ergebnisse in regelmäßigen Abständen veröffentlicht.
Hinweis: Andere Bewohner Ihrer Stadt nach dem Härtegrad des Wassers zu fragen, ist nicht immer hilfreich, denn er kann in größeren Städten, in denen das Trinkwasser an mehreren Stellen eingespeist wird, unterschiedlich sein.

Eine Wasserfilterkanne, mit der man Leitungswasser reinigen kann.
Ein weiterer Grund, der den Einsatz von Wasserfiltersystemen nötig macht, ist das Vorkommen gesundheitsschädlicher Stoffe. Vor allem Medikamente, die ohne Rücksicht auf Konsequenzen in der Toilette entsorgt werden, sind inzwischen zu einem Problem geworden, wie der Bayerische Rundfunk im Januar 2015 berichtete.
Daneben gibt es andere Substanzen, die nicht in das Trinkwasser gehören, darunter Pestizide, Schwermetalle und viele mehr. Ein weiteres Problem, das in sehr alten Gebäuden auftreten kann, sind Blei- oder Kupferrohre, die früher für Wasserleitungen genutzt wurden. Sie geben giftiges Blei bzw. Kupfer an das Leitungswasser ab.
Die städtischen Wasserwerke untersuchen das Leitungswasser auf zahlreiche Schadstoffe und reinigen es mit Hilfe von Techniken wie der Ultrafiltration. Deshalb können Sie ohne Bedenken Leitungswasser trinken.
Aber: Die Wasserversorger bürgen nur für die Trinkwasserqualität bis zu Ihrem Hausanschluss. Für Ihre Hauswasseranlage, einen eventuell notwendigen Rückspülfilter und die Instandhaltung Ihrer Leitungen sind Sie selbst bzw. Ihr Vermieter verantwortlich.
Denken Sie deshalb an die Wartung des Hauswasserfilters, soweit ein solcher Filter in Ihrem Haus vorhanden ist. Ein Hauswasserfilter verhindert, dass größere Partikel wie Sand oder Rostteilchen von den öffentlichen Leitungen in Ihre Wasserleitungen gespült werden. Gute Gründe also, sich einen eigenen Wasserfilter-Testsieger für den Privathaushalt zu suchen.

Nach der Installation halten die meisten Wasserfilter von Herstellern wie BRITA beispielsweise mehrere Wochen.
Um Kalk und andere unerwünschte Substanzen aus dem Leitungswasser zu entfernen und so die Wasserqualität zu verbessern, nutzen Hersteller von Wasserfiltern vor allem folgende Filtrationstechnologien:

Wir erklären uns die schmale Form dieses Britta-Tisch-Wasserfilters damit, dass er so besser in einer Kühlschranktür untergebracht werden kann.
In Wasserfilter-Tests werden häufig Exemplare mit diesen drei Filtertechniken untersucht, die wir Ihnen nun etwas genauer vorstellen, damit Sie beim Kauf wissen, auf was es bei einem Wasserfilter ankommt.
Ionentauscher, die als Wasserenthärter genutzt werden, entziehen dem Wasser Kalzium- und Magnesium-Ionen, also den enthaltenen Kalk, und ersetzen ihn durch Natrium-Ionen. Diese Technik kommt auch in Geschirrspülern zum Einsatz, wo ein Ionentauscher verhindert, dass sich zu viele Kalkablagerungen in der Maschine bilden.
Aus diesem Grund müssen Sie regelmäßig Salz in die Spülmaschine geben, denn chemisch betrachtet handelt es sich bei Salz um Natriumchlorid.
Ein Ionentauscher als Trinkwasserfilter bietet zwar ebenfalls den Vorteil, dass der Kalkgehalt verringert wird, aus gesundheitlicher Sicht ist es jedoch nicht zu empfehlen, sämtliches Kalzium und Magnesium aus dem Trinkwasser zu filtern. Beide Mineralien sind wichtig für den Körper und auch Bestandteil vieler Lebensmittel.

Achten Sie vor dem Kauf darauf, für wie viele Liter Wasser ein Wasserfilter von BRITA in der Regel geeignet ist.
Bei der Umkehrosmose wird das Wasser, das gefiltert werden soll, durch eine Membran gepresst. Hierbei handelt es sich um eine semipermeable Schicht. Diese ist nur von einer Seite durchlässig, sodass das gefilterte Wasser nicht zurückfließen kann.
Die Membran wirkt wie ein Sieb und hält alle größeren Partikel zurück. Auf diese Weise lassen sich Schwermetalle und andere unerwünschte Substanzen wie Nitrate und Phosphate aus dem Wasser entfernen. Allerdings werden bei der Umkehrosmose auch Spurenelemente und Mineralien aus dem Wasser gefiltert, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind.
Ein weiterer Nachteil von Trinkwasserfiltern, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeiten, ist die Tatsache, dass sie eine Pumpe benötigen und daher Strom verbrauchen. Mehr zur Funktionsweise der Umkehrosmose erfahren Sie im folgenden Video:
Aktivkohlefilter werden in vielen Bereichen der Industrie, in zahlreichen Produkten wie beispielsweise Klimaanlagen und Katalysatoren und auch bei der Reinigung von Abwasser genutzt. Die darin enthaltene Aktivkohle besteht aus Kohlenstoff und kann aus vielerlei Grundmaterialien hergestellt werden. Sie ist sehr porös und hat dadurch eine relativ große Oberfläche, auf der sich unerwünschte Substanzen ablagern.
Außerdem kann Aktivkohle unangenehme Gerüche und Geschmäcker binden. Aus diesem Grund gibt es beispielsweise auch Einlegesohlen für Schuhe mit einer Füllung aus Aktivkohle zur Bekämpfung von Fußgeruch. Bei der Verwendung in Wasserfiltern nimmt Aktivkohle zudem Chlor und Bakterien aus dem Wasser auf.
Aktivkohle hat allerdings den Nachteil, dass sie naturgemäß feucht wird, wenn sie zum Filtern von Wasser verwendet wird. Gelangen auf diese feuchte Oberfläche Keime, können sie sich dort leicht vermehren und werden beim nächsten Filtern an das Wasser abgegeben. Dass dieses Problem nicht selten auftritt, hat das Verbrauchermagazin Markt in einem Wasserfilter-Test aufgedeckt.
An dieser Stelle haben wir Ihnen noch einmal die Vor- und Nachteile von Wasserfiltern zusammengefasst:
Neben den verschiedenen Technologien haben Sie bei einem Wasserfilter-Vergleich die Wahl zwischen einer Filterkanne, in der Sie eine kleine Wassermenge reinigen, einem Filter, der an den Wasserhahn oder auch an die komplette Hauswasseranlage angeschlossen wird und einem Reise- oder Outdoor-Filter, der vor allem im Urlaub, beim Camping oder bei Expeditionen in andere Länder zum Einsatz kommt. Wer am liebsten die ganze Wasseranlage im Haus filtern möchte, der benötigt eine Wasserenthärtungsanlage.
Kleine Tischwasserfilter oder Filterkannen dienen vor allem als Wasserenthärter und werden häufig dazu benutzt, den Geschmack von Kaffee oder Tee zu verbessern. Auch Kalkablagerungen in Kaffeemaschinen und Wasserkochern lassen sich mit diesen Geräten verringern, sodass Sie diese weniger oft entkalken müssen. Ganz vermeiden lässt sich diese Arbeit aber auch mit dem besten Wasserfilter nicht.

Wie wir wissen, gibt es diesen Britta-Tisch-Wasserfilter in verschiedenen Größen, wobei es sich hier um das 1,5-Liter-Gefäß handeln dürfte.
Tischwasserfilter befüllen Sie ganz einfach mit Leitungswasser. Sie haben meist ein Volumen von 2 bis 3 Litern und fassen etwa 1,5 Liter gefiltertes Wasser. Wasserfilter der Kategorie Tischwasserfilter besitzen in der Regel eine Kartusche, die Kalk, Chlor sowie Rückstände aus den Wasserleitungen und dem Wasser filtert und das Leitungswasser von Gerüchen und Geschmäckern befreit.
Diese Filterkartuschen müssen regelmäßig gewechselt werden, damit sie ihren Zweck erfüllen können. Idealerweise besitzt ein Kannenfilter eine Filterwechsel-Anzeige, die Sie informiert, wenn die Filterpatrone getauscht werden muss.
Hinweis: Bedenken Sie beim Kauf eines Wasserfilters mit Kartusche, dass laufende Kosten auf Sie zukommen werden. Die Firma Brita etwa bietet für ihre Wasserfilter einen Kartuschen-Service und beliefert ihre Kunden zweimal jährlich mit sechs Maxtra-Kartuschen, die rund 35 Euro kosten.

Wie wir an dieser Stelle erkennen, hat der Deckel des Britta-Tisch-Wasserfilters eine praktische Klappe, die auch den Ausgießer abdeckt solange die Kanne geradesteht.
Den Tischwasserfiltern recht ähnlich, aber sehr viel größer sind Trinkwasserspender wie der Optimax von Brita, welcher sich auch für die Aufstellung in einem Geschäft oder Büro eignet. Er hat ein Fassungsvermögen von 8,5 Liter und liefert Ihnen 5,3 Liter gefiltertes Wasser.
Wenn Sie sich das ständige Auffüllen des Wasserspenders ersparen möchten, finden Sie im Handel auch Modelle, die direkt an eine Wasserleitung angeschlossen werden. Hierzu gehören beispielsweise die Brita Wasserfilter der Reihe Ionox.
Einen Wasserhahn mit integriertem Trinkwasserfilter können Sie direkt an die Wasserleitung in der Küche anschließen. Hierfür eignen sich spezielle Armaturen (z.B. das Modell WD 3010 von Brita), die durch einen Filter den Gehalt an Kalk, Chlor und eventuell enthaltenen Metallen wie Kupfer und Blei im Wasser reduzieren.
Außerdem neutralisiert der Filter geschmacks- und geruchsstörende Substanzen. Eine Armatur mit Filter hat den Vorteil, dass Sie das Wasser nicht erst in eine Kanne umfüllen müssen. Wenn Sie solch eine Armatur kaufen möchten, sollten Sie aber darauf achten, dass Sie weiterhin auch ungefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn entnehmen können. Gefiltertes Wasser wäre zum Putzen und Wischen zu schade. Unter den Wasserfilter-Armaturen finden Sie auch Modelle, die das Wasser gleichzeitig kühlen können.
Ein Reisefilter ist für den Urlaub in einem Land mit weniger hohen Standards in Bezug auf die Trinkwasserqualität durchaus sinnvoll. Dort können selbst weniger gefährliche Krankheitskeime im Wasser schnell zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.
Reisefilter-Modelle gibt es in zwei Varianten:

Wasserfilter von BRITA und anderen Marken lösen Schwebstoffe und Verunreinigungen aus dem Wasser.
Die Filtergeschwindigkeit spielt nur eine untergeordnete Rolle, doch ist es sicherlich für jeden Nutzer angenehmer, nicht ewig darauf warten zu müssen, bis der Wasserfilter das Leitungswasser gefiltert hat. Durchschnittlich dauert der Filtervorgang bei den meisten Geräten zwischen 1 und 2 Minuten pro Liter.
Zur Filterleistung: Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat einen Wasserfilter-Test für Tischwasserfilter durchgeführt und die Ergebnisse in der Ausgabe 5/2015 präsentiert. Der Test hat ergeben, dass ein Großteil der Wasserfilter in der Lage ist, Schadstoffe (z.B. Blei, Kupfer, Chlor) aus dem Leitungswasser herauszufiltern. Einige Wasserfilterkannen verfügen sogar über einen Mikrofilter, der auch Bakterien entfernen kann; etwa Wasserfilter des Herstellers Cleansui.
Wichtig: Leben Sie in einem älteren Haus mit Bleirohren, achten Sie darauf, einen Wasserfilter zu kaufen, der gute Leistungen beim Herausfiltern von Schadstoffen erzielt, um Ihre Gesundheit zu schützen.
Im Allgemeinen zeigen Wasserfilter-Tests, dass die meisten Wasserfilterkannen in der Lage sind, zwischen 1,4 und 2 Liter Wasservolumen zu fassen und somit ein Gesamtvolumen von 2 bis 3 Litern haben. Fast alle Tischwasserfilter bestehen aus Kunststoff und können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden (z.B. Modelle von Brita, BWT, PearlCo oder Stelton).
Einige Anzeigen und Funktionen, die an Wasserfiltern vorkommen und das Handling vereinfachen können:
Tischwasserfilter besitzen eine Filterpatrone mit Aktivkohle (meistens) zur Reinigung des Wassers. Kalk, Chlor und auch Rückstände aus Wasserleitungen werden aus dem Leitungswasser herausgefiltert.
Die Kartusche sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Hilfreich ist hier eine Filterwechsel-Anzeige an der Kanne, die Sie informiert, wann es Zeit für einen Wechsel ist (mehr dazu siehe Absatz 7.4. unseres Wasserfilter-Ratgebers).
Inzwischen gibt es viele Hersteller von Wasserfiltern. In Wasserfilter-Tests kommen einige Firmen besonders häufig vor, die wir im Folgenden aufgelistet haben.
BWT ist die Abkürzung für Best Water Technology. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und produziert u.a. kleine Kannenfilter für die Küche, aber auch Hauswasserfilter.
Für die Tischwasserfilter verwendet das Unternehmen Kartuschen, die das Wasser mit Hilfe eines Vorfilters, weiterer Siebe, Aktivkohle und eines Ionentauschers filtern. Zur Verbesserung des Geschmacks wird Magnesium hinzugefügt. Mit einer Kartusche lassen sich 120 Liter Trinkwasser filtern. Die Kartuschen sind auch in einer wiederbefüllbaren Variante erhältlich.
Die Firma Brita gehört zu den ältesten Unternehmen in dieser Branche. Das Unternehmen wurde 1966 von Heinz Hankammer, der den Tischwasserfilter erfand und zum Patent anmeldete. Ab 1979 stattete er seine Wasserfilter mit austauschbaren Kartuschen aus, die inzwischen recycelt werden, um die Umwelt zu schonen. Brita produziert auch Filter für Wasserhähne.
Die von Brita entwickelten Maxtra-Kartuschen statten einige Filterkannen aus. Sie filtern Kalk, Chlor und andere geschmacksstörende Substanzen sowie Metalle wie Kupfer und Blei aus dem Wasser. Eine Kartusche sollten Sie nach spätestens vier Wochen austauschen. Sie kann maximal 100 Liter mittleres bis hartes Wasser filtern.
Die Firma Carbonit produziert Wasserfilter mit Kartuschen, die unterhalb der Spüle montiert werden. Bei ihnen kommt das gefilterte Wasser direkt aus dem Wasserhahn. Die Wasserfilter werden mit speziellen Armaturen kombiniert, aus denen wahlweise gefiltertes oder ungefiltertes Wasser fließt.
Einige Filter sind mit Aktivkohle in einem NFP-Filter bestückt, der unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe, Bakterien, Schwermetalle, Pestizide sowie Rückstände von Medikamenten beseitigt.
Beachten Sie, dass der NFP-Filter alle sechs Monate ausgewechselt werden muss und dass Sie diesen nur für Kaltwasser, nicht jedoch für den Warmwasser-Anschluss verwenden können.
Die Firma PearlCo produziert Tischwasserfilter in unterschiedlichen Größen und Farben. Einige dieser Wasserfilter werden mit Classic-, andere mit Unimax-Kartuschen bestückt. Unimax-Patronen müssen weniger häufig getauscht werden. Sie passen auch in Wasserfilter anderer Hersteller (z.B. Brita oder Tischwasserfilter von Aldi).
PearlCo-Patronen filtern Schwermetalle, geschmacksstörende Stoffe und Kalk aus dem Wasser. Der Hersteller verzichtet bei sämtlichen Kunststoffteilen auf Bisphenol A, kurz BPA, das wegen seiner gesundheitsschädigenden Wirkung in Babyfläschchen bereits verboten ist.
Die Firma Melitta ist für ihre Produkte rund um Kaffee bekannt und stellt neben Kaffee und Filtertüten auch Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten her. Die Gründerin Melitta Bentz erfand den Kaffeefilter und das Filterpapier, mit dem sich der Kaffeesatz in der Tasse verhindern ließ.
Für Melitta-Kaffeevollautomaten sind Wasserfilter erhältlich, die im Wassertank des Geräts platziert werden, um die Wasserqualität zu verbessern. Eine solche Filterpatrone muss gewechselt werden, wenn die entsprechende Lampe am Gerät aufleuchtet oder wenn seit dem letzten Austausch zwei Monate vergangen sind.

Schlechte Gerüche und Geschmäcker können durch die Aktivkohle im Wasserfilter entfernt werden, sodass Kaffee und Tee besser schmecken.
Der Härtegrad des Trinkwassers kann je nach Region in Deutschland unterschiedlich sein. Es gibt Gegenden mit besonders hartem Wasser mit einem Trinkwasserhärte-Wert von über 12 °dH: einige Regionen in Thüringen, Großraum Würzburg und in Teilen Sachsens.
Je härter das Trinkwasser ist, desto höher ist auch der Wartungsaufwand hauseigener Geräte, da diese mit dem harten Wasser arbeiten und schnell verkalken. So muss man von Zeit zu Zeit z.B. Wasserkocher, Waschmaschine oder Kaffeemaschine entkalken. Auf diese Weise kommt es auch zu einem höheren Verbrauch an Reinigungs- und Waschmitteln.
Hartes Wasser hat nicht nur negative Auswirkungen auf Haushaltsgeräte, sondern auch auf den Geschmack und den Geruch von Getränken, die mit Trinkwasser zubereitet werden. Kaffee und Tee bspw. schmecken mit stark kalkhaltigem Wasser nicht so gut. Durch die Nutzung eines Wasserfilters kann sich der Geschmack deutlich verbessern, da Aktivkohlefilter Geschmäcker und Gerüche aus Trinkwasser filtern können.
» Mehr InformationenEs gibt die Möglichkeit, Wasserfilter günstig zu kaufen. Discounter (z.B. Aldi, Lidl, Netto oder Penny) bieten von Zeit zu Zeit Wasserfilter an, aber auch im Internet (bspw. bei Amazon) können Sie günstige Modelle erwerben.
Tipp! Achten Sie beim Kauf eines Wasserfilters auch auf die Anzahl der Kartuschen, die im Lieferumfang enthalten sind. Die Hersteller bieten oft Pakete, die aus einem Wasserfilter und Kartuschen für ein halbes oder ganzes Jahr bestehen. Diese Pakete sind oft günstiger als der Einzelkauf.
Wenn Sie nicht nur Wert auf sauberes Wasser legen, sondern auch gerne Sprudelwasser trinken, finden Sie in unseren Wassersprudler- und Soda-Stream-Vergleichen wichtige Informationen dazu.
» Mehr InformationenEs ist möglich, einen Wasserfilter selbst zu bauen. Dazu gibt es diverse Anleitungen im Internet. Allerdings sollten Sie im Auge behalten, dass die Filterleistung bei einem selbst gebauten Wasserfilter u.U. nicht so gut ist, wie bei gekauften Filtern.
Um einen Wasserfilter für 1 bis 2 Personen zu bauen, benötigen Sie:
Wie funktioniert der Wasserfilter? Das Wasser, welches Sie filtern möchten, fließt durch unterschiedliche Filterschichten; der Schmutz wird in diesen Schichten zurückgehalten. Durch die Holzkohle werden chemische Verunreinigungen, negative Gerüche und Geschmäcker sowie viele Krankheitserreger herausgefiltert. In der GEO-Community finden Sie eine umfassende Anleitung, wie Sie Ihren eigenen Wasserfilter haben können.
» Mehr InformationenBitte richten Sie sich hier nach den Angaben der jeweiligen Wasserfilter-Hersteller. Meistens ist eine Nutzungsdauer von rund vier Wochen vorgesehen.
Achtung! Was die Nutzungsdauer angeht, geht es nicht darum, wie viel Wasser Sie mit der Kartusche gefiltert haben, sondern wie lange die Filterpatrone im Einsatz ist. Dabei ist es egal, ob Sie 10 oder 100 Liter Wasser gefiltert haben, nach etwa vier Wochen sollte die Kartusche gewechselt werden.
Selbst wenn Sie also nur wenig Wasser filtern, sollte die Kartusche nach rund einem Monat getauscht werden, um das Entstehen von Keimen zu verhindern. Man sagt, die Filterleistung eines Aktivkohlefilters beträgt rund 100 bis 180 Liter Trinkwasser.
» Mehr InformationenIn diesem kurzen YouTube-Clip zeigt uns Maleha die einfache Anleitung zum Gebrauch des Brita Marella Wasserfilters. Sie erklärt uns detailliert, wie man den Filter einsetzt, das Wasser einfüllt und wie lange es dauert, bis das gefilterte Wasser bereit ist. Lernen Sie mit Maleha, wie Sie sich mit dem Brita Marella Wasserfilter frisches und sauberes Trinkwasser zubereiten können.
In diesem YouTube-Video wird ein umfassender Test verschiedener Wasserfilter durchgeführt. Dabei gibt das Labor wichtige Warnungen und Tipps, um gefährliche Verunreinigungen im Leitungswasser zu vermeiden. Der Zuschauer erhält somit wertvolle Informationen über die Wirksamkeit und Effektivität der getesteten Wasserfilter.
In diesem YouTube-Video aus dem Jahr 2021 werden verschiedene Wasserfilteranlagen miteinander verglichen, um herauszufinden, welche die beste ist. Es werden verschiedene Kriterien wie Filterleistung, Geschmack des gefilterten Wassers und Benutzerfreundlichkeit berücksichtigt. Am Ende des Videos wird eine klare Empfehlung ausgesprochen, welche Wasserfilteranlage als die beste Option für sauberes und schmackhaftes Wasser hervorgeht.

Seit 2025 schreibe ich bei Vergleich.org über Themen rund um den Haushalt – mit besonderem Augenmerk auf Küchenzubehör. Egal, wohin wir ziehen: Der Haushalt ist das Einzige, was uns definitiv für immer begleitet. Ob in einer Wohnung oder im Eigenheim, ob im Ausland, als Single, in der WG oder mit Familie – ich habe viele Wohn- und Lebensformen selbst erlebt. Genau aus dieser Erfahrung heraus berichte ich über Produkte und Lösungen, die den Alltag erleichtern und praktische Helfer für Küche und Haushalt bieten.
Der Wasserfilter-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Umweltbewusste und Gesundheitsbewusste.

Ich bin seit 2019 im Team und freue mich sehr darüber, durch mein Lektorat der verschiedensten Vergleiche immer etwas Neues zu lernen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich auch gerne mit dem Thema Sport und Freizeit. Als Lektorin ist es meine Aufgabe, Texte auf ihre inhaltliche Richtigkeit, sprachliche Präzision und Lesbarkeit zu überprüfen. Mein Ziel ist es, unseren Autoren dabei zu helfen, ihre Botschaften klar und effektiv zu kommunizieren. Durch meine Leidenschaft für das geschriebene Wort und meine breitgefächerten Interessen, bringe ich frische Perspektiven sowie neue Ideen in den Lektoratsprozess ein, um sicherzustellen, dass die Texte sowohl qualitativ hochwertig als auch ansprechend sind.
Position | Modell | Preis | Filterergebnis | Anti-Rutsch-Boden | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Brita Wasserfilter Marella | ca. 45 € | ||||
Platz 2 | BRITA-Wasserfilter Marella weiß | ca. 59 € | ||||
Platz 3 | Aqua Optima Liscia Wasserfilterkrug | ca. 35 € | ||||
Platz 4 | Brita Fill & Serve | ca. 24 € | ||||
Platz 5 | AQUAPHOR Onyx B218 | ca. 24 € |
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Ihre Wasserfiltergleiche sind sehr umfangreich und gründlich. Auch der Kommentar, daß das Wasser in Deutschland eine so hohe Qualität hat, daß sich das filtern eigentlich erübrigt, finde ich vernünftig. Etwas offen bleibt die Frage, ob ein guter Wasserfilter wirklich Blei herausfiltert. Dieses Thema wurd leider nur sehr beiläufig behandelt. In dem Haus in dem ich lebe, gibt es noch Bleirohre. Deshalb meine Hauptfrage, ob der gute Britta-filter, den ich habe dieses Problem beheben kann?
Freundliche Grüße,
Hanna Maria Schulz-Kahl Hamburg
Sehr geehrte Frau Schulz-Kahl,
besten Dank für Ihr Interesse an unserem Wasserfilter-Vergleich. Ihre Frage ist berechtigt, jedoch ist sie nur sehr aufwändig zu beantworten. In diesem Fall ist es so, dass der Hersteller Brita ganz explizit damit wirbt, auch Blei aus dem Wasser herauszufiltern. Um verlässlich herauszufinden, wie effektiv die Brita-Wasserfilter dies nun tun, wären teure Labortests notwendig, die wir in diesem Fall nicht haben durchführen lassen. Der Redlichkeit halber haben wir diesen Aspekt daher in der Produkttabelle bewusst ausgeklammert.
Es ist für Sie jedoch schon mal ein ermutigender Indikator, dass Brita hier überhaupt so explizit wirbt (was nicht jeder Hersteller tut), denn bei derart überprüfbaren Werbeversprechen wäre die Gefahr für den Hersteller, nachweisbar ertappt zu werden, relativ groß.
Freundliche Grüße
Vergleich.org