Das Wichtigste in Kürze
  • Auch Hefe ist in Bioqualität erhältlich. Grundlage für eine Biozertifizierung ist, dass die Hefepilze mit biologisch angebauten Zutaten, etwa Bio-Getreide, gefüttert werden. Geschmacklich und in ihrer Wirkung unterscheiden sich Bio-Trockenhefe aus ökologischer Erzeugung und konventionelle Trockenhefe nicht wirklich – das haben Hobbybäcker in Trockenhefe-Tests im Netz vielfach bestätigt.

1. Wozu braucht es Emulgatoren in der Hefe?

Manche Hersteller setzen Emulgatoren ein, um ein Austrocknen der Hefezellen zu verhindern und so die Haltbarkeit des Produkts zu verlängern. Am häufigsten verwendet wird E 491 – Sorbitanmonostearat. Emulgatoren sind für eine gesunde Ernährung nicht notwendig – Vorteile bringen Sie nur den Herstellern. Deshalb kommt die beste Trockenhefe unserer Ansicht nach ohne diese Zusatzstoffe aus. Sie möchten Trockenhefe kaufen, die ohne diese Zusätze auskommt? In unserem Trockenhefe-Vergleich haben wir aufgeführt, welche Produkte Emulgatoren enthalten.

2. Wie lässt Trockenbackhefe den Teig aufgehen?

Ob Sie einen Hefeteig mit Trockenhefe herstellen oder mit frischer Hefe: Das Grundprinzip ist dasselbe. Die Hefezellen ernähren sich vom Zucker im Teig und scheiden Kohlendioxid aus. Das Gas lässt den Teig aufgehen.

Geeignet sind Hefeteige für vielerlei Gerichte – sie können etwa Pizzateig mit Trockenhefe herstellen, den klassischen Hefezopf, Plundergebäck und Brot mit Trockenhefe backen. Kleiner Tipp: Mit einem Gärkörbchen erhalten Sie optimale Brotback-Resultate.

3. Frische-Test für Trockenhefe: Wie erkenne ich, ob die Hefe noch aktiv ist?

Trockenhefe und frische Hefe verderben nicht, sie sterben. Sind die Hefezellen tot, geht der Teig nicht mehr auf. Während tote Frischhefe schlecht riecht und bröckelt, ist bei Trockenhefe die Haltbarkeit auf der Packung angegeben.

Aber auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind oft noch genug lebende Hefezellen vorhanden. Testen können Sie dies, indem sie ein wenig Trockenhefe in warmem Wasser auflösen und ein wenig Zucker zugeben. Abdecken, warm stellen – schäumt die Mischung nach fünf bis zehn Minuten, ist die Hefe noch verwendbar.

Trockenhefe Test