Das Wichtigste in Kürze
  • Bei einer guten Sense kann die Sense in einer leicht gebückten Stehweise genutzt werden. Dies entlastet den Rücken und es kann länger gesenst werden. Die Griffe sollten hierfür unter anderem etwa eine Armlänge auseinander liegen. Besonders hilfreich sind Sensen mit einer Krücke für den vorderen Griff. Durch die erhöhte Lage ist ein Bücken nicht notwendig und der Rücken wird geschont.
  • Nicht jedes Sensenblatt ist für jeden Mäh-Zweck gleich gut geeignet. Wofür die Sense ausgelegt ist, erkennt man zumeist an der Länge des Sensenblatts. Während Buschsensen kurze und dicke Sensenblätter haben, zeichnen sich Gras- und Universalsensen durch ein langes Sensenblatt aus. Spezielle Wildwuchssensen gibt es nur beim Hersteller Schröckenfux.
  • Perfekt geschärft ist die Schneide nur, wenn sie vor dem Wetzen auch gedengelt wurde. Hierbei handelt es sich um eine Handwerkskunst, die bei falscher Ausübung das Sensenblatt unbrauchbar macht. Das Dengeln per Hand sollte daher Profis überlassen werden. Anfänger können stattdessen auf Schlagdengler zurückgreifen.

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Die vielen Vorteile, die ein eigener Garten mit sich bringt, müssen keinem Gartenbesitzer erklärt werden. Der Spaß daran, Blumen groß zu ziehen, die eigenen Tomaten für den Salat zu ernten oder ganz allgemein im Freien zu arbeiten, spricht für sich. Wie eine Statista-Umfrage zeigt, ist diese Freude an der Gartenarbeit auch beim eigenen Rasen zu sehen, sodass im Jahr 2017 immerhin 52 % der Deutschen angaben, dass sie gerne Rasen mähen.

Wer diesem Hobby auch an Sonntagen nachgehen will, der greift statt zu einem Rasenmäher lieber zu einer Sense. Mit dieser sparen Sie nicht nur bei Ihrer Stromrechnung, wird sie doch vollständig von Hand betrieben. Gleichzeitig ist sie auch so leise, dass Sie sie nutzen können, wann immer Sie möchten.

In unserem Sensen-Vergleich 2020 erklären wir Ihnen, wie die Griffe der Sense Ihnen dabei helfen können, Rückenprobleme zu vermeiden, wieso die Länge des Sensenblatts Auskunft über die Einsatzbereiche der Sense gibt und welche Vorteile Ihnen eine Handsense gegenüber einer Motorsense bietet.

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Für eine gute Führung der Sense sollten am Sensenbaum (so wird der Stiel bezeichnet) Handgriffe befestigt sein.

Von der Schere zum Trimmer

sense-maehenWenn der Rasenmäher nicht in alle Ecken kommt, dann hilft eine Akku-Grasschere oder ein elektrischer Rasentrimmer weiter.

In Ihrem Test 05/2016 verweist die Stiftung Warentest auf die Ergebnisse ihrer Partnerorganisation Test Aankoop, die 19 kabelgebundene Rasentrimmer unter die Lupe nahm.

Zu den Testsiegern gehörte unter anderem der Makita UR3000. Dieser entfernte den Rasen zuverlässig vom Unkraut, war dafür aber sehr laut.

Obwohl Handsensen eine weitere Alternative zur Gartenschere bilden, hat die Stiftung Warentest bisher keinen Sensen-Test durchgeführt. Einen Sensen-Testsieger gibt es daher noch nicht.

1. Kaufberatung: Unterstützt die beste Sense eine gesunde Körperhaltung?

Sensen erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen. Abgesehen von der Form des Sensenbaums (erhältlich als gerader Stiel oder mit einem Stiel in s-Form), seiner Länge und dem Gewicht unterscheiden sich die Sensen auch in der Anzahl und Beweglichkeit der Griffe.

Dabei sind die Griffe nicht nur zum flüssigen Führen der Sense wichtig, sondern nehmen auch auf die eigene Rückenhaltung beim Sensen starken Einfluss.

Für einen genaueren Einblick in die unterschiedlichen Griff-Typen haben wir die wichtigsten Fakten im Folgenden aufgeführt.

1.1. Sensen mit Krücken ermöglichen eine entspannte Körperhaltung

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Die Arbeit mit Sensen ohne Griff geht schnell auf den Rücken. Wollen Sie länger sensen, sollten Sie lieber zu Sensen mit Griff greifen.

Damit Sie lange und ohne Rückenbeschwerden sensen können, muss sowohl Ihre Körperhaltung als auch der Abstand zwischen den Griffen richtig sein. Empfohlen wird ein leicht gebücktes Stehen, damit keine Rückenprobleme auftauchen.

Im Allgemeinen wird gesagt, dass die Höhe beim hinteren Griff etwa 20 bis 25 cm geringer ausfallen sollte als Ihre eigene Körpergröße.

Der vordere Griff sollte hingegen etwa auf Hüfthöhe liegen und etwa eine Armlänge vom hinteren Griff entfernt sein.

Einfach überprüfen lässt sich dieser Abstand, indem Sie sich den hinteren Teil des Sensenbaumes in die Achsel legen. Können sie den vorderen Griff mit ausgestrecktem Arm leicht umfassen, stimmt der Abstand.

Bei Sensen, deren Sensenbäume aus Holz sind, befindet sich der vordere Griff zumeist an einem zusätzlichen Holzstück (Krücke). Hierdurch müssen Sie sich nicht weiter nach vorne beugen, um den Griff zu umfassen, was sich positiv auf Ihren Rücken auswirkt.

Im Gegensatz zu Sensen aus Holz haben die meisten Stahl-Sensen keine Krücke für den vorderen Griff. So ist der Griff dicht am Sensenbaum befestigt, wodurch Sie sich weiter beugen müssen, um den Griff zu erreichen. Hier haben Sie allerdings den Vorteil, dass sich die Griffe verschieben lassen. Auf diese Weise kann die Sense mit anderen geteilt werden, deren Griffabstand weiter oder kürzer ausfällt als ihr eigener.

Wenn Sie eine Sense aus Stahl suchen, deren Griffe Sie problemlos einstellen können, und dennoch etwas Gutes für Ihren Rücken tun möchten, empfehlen wir Ihnen die Sensen von Schröckenfux. Diese sind aus Stahl und besitzen verstellbare Griffe. Gleichzeitig haben sie, ebenso wie die Sensen aus Holz, eine Krücke, an der der vordere Griff angebracht ist.

Welche Sense für Sie die beste Sense ist, hängt nicht nur vom Griff, sondern auch von der Länge des Sensenbaums ab. Sensenbäume gibt es zwischen 140 und etwa 170 cm. Es wird empfohlen, dass der Sensenbaum (vor der Brust stehend) leicht über das Kinn reichen sollte, damit er die geeignete Länge hat.

Einige Hersteller geben an, für welche Körpergröße die Sensen ausgelegt sind. So empfiehlt beispielsweise Schröckenfux bei einer Körpergröße zwischen 1,70 m und 1,85 m eine Sensenlänge von 1,53 m.

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Während sich Sensen mit kurzer Klinge besonders gut für das Schneiden von Büschen eignen, haben Sensen für große Rasenflächen eine lange, dünne Schneide.

2. Gibt die Blattlänge Auskunft darüber, wofür man die Sense nutzen kann?

Bevor Sie sich eine Sense kaufen, sollten Sie sich sicher sein, was genau Sie mähen wollen. Abhängig vom Einsatzgebiet unterscheiden sich nämlich die Längen und Breiten der Sensenblätter. Sensen, welche ausschließlich für Wildwuchs hergestellt werden, gibt es darüber hinaus nur vom Hersteller Schröckenfux.

Damit Sie unter den verschiedenen Marken und Produkten die für sich günstigste Sense aussuchen können, sind im Nachfolgenden einige der gängigsten Sensenblätter aufgeführt und ihr Einsatzgebiet genauer erklärt.

2.1. Gras- und Universalsense ( zwischen 60 und 75 cm Länge)

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Die allgemein üblichste Sense ist die Grassense. Sie können sie unter anderem zum Mähen Ihres Rasens nutzen.

Gras- oder Universalsensen gibt es mit einer breiten oder einer schmalen Schneide. Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten liegt in der Stärke des Grases, das Sie mit ihnen mähen können.

Breite Sensenblätter eignen sich besonders gut für Sensen, die Wiesen mähen, auf denen der Grasbewuchs dichter ist. Hierzu gehören beispielsweise Wildblumenwiesen.

Sollten Sie beispielsweise als Förster tätig sein und dicht bewachsene Stellen frei schneiden müssen, raten wir Ihnen zu einer Sense mit breiterem Klingenblatt.

Schmalere Sensenblätter hingegen sind für Sensen gedacht, die Gras mähen, das weniger hoch wächst, als es im Wald der Fall ist. So können Sie diese beispielsweise für Ihren Garten nutzen. Hier ist der Rasen in den meisten Fällen kultivierter, weshalb wildwachsende Pflanzen mit härteren Stielen selten vorkommen. Auch wächst der Rasen hier selten so hoch wie im Wald, sodass der Bewuchs nicht so dicht ausfällt.

2.2. Wildwuchssense (Schneidelänge 50 cm nur von Schröckenfux)

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Sensenblätter vom Hersteller Schröckenfux (falsche Schreibweise: Schröckenfuchs) sind extra für das Mähen von härteren Gewächsen wie Farn hergestellt.

Die Wildwuchssense hat ein spezielles Sensenblatt, das nur von Schröckenfux hergestellt wird. Dieser Sensen-Typ eignet sich besonders gut zum Mähen von härteren Gräsern wie Farn oder Sträucher-Keimlingen.

Wollen Sie beispielsweise unterhalb eines Zaunes mit Ihrer Sense Gras mähen, so raten wir Ihnen hier zur Wildwuchssense. Sie ist speziell auf das Sensen von festerem Gras und dichtem Bewuchs ausgelegt, sodass Sie auf alle Fälle den Raum unter Ihrem Zaun von Unkraut befreien.

2.3. Heide- und Buschsense (ca. 45 – 50 cm Länge)

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Sowohl Busch- als auch Freistellungssensen können eine Schneiden-Länge von 45 cm haben. Die Freistellungssense ist jedoch zusätzlich leicht gebogen.

Buschsensen haben kurze und dicke Sensenblätter. Mit Ihnen schneiden Sie festere Pflanzensorten wie beispielsweise Büsche, Schilf oder Sträucher.

Sollten Sie in Ihrem Garten einen kleinen Teich mit strohigem Schilf haben, eignet sich dieses Sensenblatt am besten dazu, des Bewuchses Herr zu werden.

2.4. Freistellungssense (ca. 45 cm Länge)

Bei den Freistellungssensen ist die Schneide leicht gebogen. Genutzt wird sie unter anderem für das Entfernen von Büschen und anderen Gewächsen, die zwischen Bäumen wachsen.

Sie eignet sich daher nur dann für Sie, wenn Sie selbst Bäume in Ihrem Garten ziehen oder bereits viele vorhanden sind.

Handsensen erhalten Sie in zwei unterschiedlichen Arten: Sensen mit einklappbarem und Sensen ohne einklappbares Sensenblatt. Besitzen Sie nur wenig Platz für Ihre Gartenwerkzeuge, empfehlen wir Ihnen eine Sense, bei der Sie das Sensenblatt einklappen können. Diese nimmt nicht nur weniger Raum ein als eine Sense, bei der das Sensenblatt nicht eingeklappt werden kann, auch wird hierdurch das Unfallrisiko vermindert, da die Schneide schwerer zugänglich ist.

Sollten Sie sich darüber hinaus beim Kauf Ihrer Sense mit dem Sensenblatt-Typ geirrt haben, ist dies übrigens nicht so schlimm. Sensenblätter können Sie nachkaufen und nach Belieben wechseln.

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Beim schnellen und mühelosen Sensen liegt die Elektrosense weit vor der Handsense.

3. Sollte bei Rückenproblemen immer zu einer elektrischen Sense gegriffen werden?

Der Begriff „Sense“ stellt eine eigene Kategorie dar, die sich aus den Handsensen und den Elektrosensen zusammensetzt. Dabei haben beide Sensen-Typen ihre Vor- und Nachteile, die Sie sich vor Augen führen sollten, bevor Sie sich zum Kauf einer der beiden Sensen-Arten entscheiden.

Für einen besseren Überblick haben wir beide Sensen in einer Tabelle gegenübergestellt und für Sie verglichen.

Sensen-Typ Beschreibung
Handsensesense-typ Die Handsense besteht aus einem Sensenblatt, einem Sensenbaum und in den meisten Fällen aus zwei Haltegriffen. Da sie weder per Benzin noch durch Strom betrieben wird, ist sie, umweltschonender und leiser als eine elektronische Sense. Wollen Sie sich daher nicht abhängig von Ruhezeiten machen lassen, raten wir Ihnen zum Kauf einer Handsense.

Da sie keinen externen Antrieb hat, muss hier allerdings auch mehr Kraft zum mähen aufgewandt werden..

Sollten Sie bereits unter Rücken- oder ähnlichen Schmerzen leiden und wollen dennoch Ihren Rasen per Sense mähen, empfehlen wir Ihnen in diesem Falle den Griff zur Motorsense.

Elektrosensesense-elektro-sense Die Motorsense (oder elektrische Sense) wird, ganz davon abhängig, wie kräftig sie schneidet, auch Freischneider, Rasentrimmer oder Grasmäher genannt. Dieser Sensen-Typ besteht aus einem Halte- und einem Tragegriff, einem rotierenden Sensenblatt und der benötigten Schnittstelle für den Antrieb. Dieser kann in Form eines Benzintanks, eines Stecker-Anschlusses für das Stromkabel oder einer Akku-Halterung auftreten.

Mit der Motorsense brauchen Sie weniger Kraft beim Sensen Ihres Rasens und sparen mehr Zeit ein als beim Mähen mit der Handsense. Wenn Sie daher effizient und schnell an Gebieten sensen wollen (beispielsweise an steilen Abhängen), wo ein größeres Gerät (wie etwa der Rasenmäher) schwer zu bedienen ist, sollten Sie sich eine Motorsense zulegen.

Da diese Sensen-Art mit Benzin oder Strom betrieben wird, kommen zu der Anschaffung weitere Kosten auf Sie zu. Wollen Sie Geld sparen und kommt es Ihnen nicht darauf an, wie schnell Sie eine Wiese sensen, sollten Sie lieber eine Handsense kaufen. Hier bezahlen Sie lediglich die Anschaffungskosten, da kein Strom benötigt wird.

Ein weiterer Nachteil der Motorsense liegt in Ihrer Lautstärke, durch die Sie nur zu bestimmten Zeiten mähen können.

Damit Sie alle wichtigen Vor- und Nachteile der Handsense gegenüber der Motorsense auf einen Blick einsehen können, haben wir diese hier noch einmal für Sie zusammengefasst:

  • Für den Betrieb der Handsense muss weder Benzin noch Strom bezahlt werden.
  • Ein leises Sensen ist hier möglich, weshalb auch an Feiertagen und zu Ruhezeiten gemäht werden kann.
  • Die Bedienung der Handsense muss aus eigener Kraft geschehen.
  • Das Sensen dauert bei der Handsense länger als bei der Motorsense.

3.1. Das Dengeln hilft Ihnen dabei, Ihr Sensenblatt auf einer optimalen Schärfe zu halten

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Um Ihre Sense wieder so scharf wie möglich zu bekommen, sollten Sie das Sensenblatt vor dem Schleifen richtig dengeln.

Sensenblätter verhalten sich ebenso wie Messerschneiden: Sind Sie nicht scharf genug, wird die Arbeit mit ihnen mühsamer.

Soll das Mähen Ihres Rasens daher leicht von der Hand gehen und Ihre Sense ordentlich schneiden, müssen Sie dafür sorgen, dass das Sensenblatt immer scharf genug ist.

Hierfür müssen Sie (neben dem Wetzen mit einem Wetzstein) das Sensenblatt ebenfalls dengeln.

Was Sie beim Dengeln und Wetzen beachten müssen und was Dengeln genau bedeutet, erfahren Sie im Folgenden.

3.2. Um Ihre Sense richtig dengeln zu können, brauchen Sie einen Dengelamboss, Dengelhammer und Dengelblock

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Mit den richtigen Schlägen schärfen Sie beim Dengeln Ihre Sense wieder.

Beim Dengeln handelt es sich um das Kaltschmieden (per Hand) des Sensblattes vor dem Wetzen der Schneide. Dies ist daher so wichtig, da Sie durch das Wetzen immer wieder etwas des Metalls der Schneide abtragen. Durch die richtigen Schläge auf die Sensen-Schneide wird diese wieder dünner und schärfer.

Neben einem Dengelblock, auf den Sie sich setzen, benötigen Sie noch einen Dengelhammer und einen Dengelamboss.

Vergessen Sie hierbei aber nicht, dass das Dengeln ein Kunsthandwerk ist und das falsche Dengeln dazu führt, dass Sie das Sensenblatt nicht mehr benutzen können.

Sorgen müssen Sie sich deshalb aber nicht machen. Für Laien und Anfänger in Sachen Dengeln gibt es den sogenannten Schlagdengler. Dieser dient dazu, dass Sie das Sensenblatt an der richtigen Stelle bearbeiten und so Ihre Sense nicht versehentlich beschädigen.

Ist die Sense gedengelt, können Sie der geschärften Schneide mit einem Wetzstein oder einem Sensenstreicher den letzten Schliff geben.

Egal, ob es sich um eine neue Sense handelt oder nicht, sollten Sie sie vor der Nutzung immer Dengeln und Wetzen. Einige Hersteller bieten Ihre Sensen bereits vorgedäneglt oder vorgeschärft an. Die optimale Schärfe zum Sensen wird dabei aber selten erreicht. Wir raten Ihnen daher auch bei bereits vorgedängelten und vorgeschärften Produkten zu überprüfen, ob die Schneiden zum Sensen scharf genug sind.

Sollten Sie in der Nähe keinen Schmied haben, der das Dengeln übernehmen kann, sollten Sie sich auf alle Fälle einen Schlagdengeler zulegen. Auf diese Weise dengeln Sie Ihr Sense ohne sie zu beschädigen.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Sense

4.1. Was muss ich beachten, damit ich richtig mit der Sense mähen kann?

Damit Ihnen das Mähen mit der Sense nicht zu schwer fällt oder auf den Rücken geht, müssen Sie schon vor dem Kauf darauf achten, dass die Sense die richtige Größe hat. Geht der Sensenbaum, vor Ihrem Bauch stehend, etwas über Ihr Kinn hinaus, sollte die Sense die richtige Größe haben.

Im Allgemeinen wird aber gesagt, dass eine leicht gebückte Arbeitshaltung beim Sensen am besten ist. Ist dies bei Ihrer Sense möglich, dann können Sie sie auch nutzen.

Bevor Sie beginnen, mit Ihrer Sense zu mähen, müssen Sie diese dengeln. Hierdurch wird die Schneide der Sense schärfer und das Gras lässt sich besser schneiden. Haben Sie das Gefühl, dass das Sensenblatt noch schärfer sein sollte, können Sie mit einem Wetzstein die Sense bearbeiten.

Im Übrigen lässt sich Gras besser mit der Sense mähen, wenn es feucht ist. Früh am Morgen, wenn der Tau noch auf den Gräsern liegt, geht das Sensen Ihnen daher leichter von der Hand als in der prallen Mittagssonne.

4.2. Muss ich vor dem Schärfen meiner Sense wirklich immer dengeln?

Sie können Ihre Sense auch schärfen ohne vorher zu dengeln. Richtig scharf wird die Schneide Ihrer Sense dann allerdings nicht. Zusätzlich verringern Sie die Größe Ihres Schneideblatts, wenn Sie es nicht zwischenzeitlich dengeln.

Durch das Wetzen selbst tragen Sie nach und nach kleinere Metallfragmente von der Sense ab, wodurch diese immer kürzer wird. Neben dem Schärfen der Sense hat das Dengeln daher den Vorteil, dass Sie durch die Bearbeitung der Sense den Stahl wieder nach unten ziehen und so einen Ausgleich zum Wetzen schaffen.