Das Wichtigste in Kürze
  • Mit S-Pedelecs fahren Sie richtig schnell. Während ein Speed Pedelec 45 km/h leistet, ist die Motorleistung eines Pedelecs auf 25 km/h begrenzt.
  • S-Pedelecs gibt es in verschiedensten Varianten: als Trekkingrad, Klapprad, Mountainbike oder Fatbike.
  • Ein S-Pedelec ist nur so gut, wie die Distanz, die es mit einer Akku-Ladung fährt. Achten Sie daher beim Kauf eines Speed Pedelecs auf Akku- und Motorleistung.
S Pedelec Test Vergleich

Bewegung an der frischen Luft, statt Stau und Parkplatzsuche? In Städten sind Ebikes heute eine beliebte Alternative zum Auto.

Einkaufen ohne Parkplatzsuche? Zur Arbeit fahren, ohne im Stau zu stehen oder ins Schwitzen kommen? Berufspendler, die überfüllte Straßen und öffentliche Verkehrsmittel umgehen wollen, gehören heute zu den Hauptnutzern von S-Pedelecs.

Doch haben inzwischen auch Hobbyradfahrer die Vorzüge der flinken Elektrofahrräder zu schätzen gelernt. Laut einer Statistik des Zweirad-Industrie-Verbandes ist der Absatz der Fahrräder mit Elektromotor in Deutschland allein zwischen 2009 und 2017 um mehr als das Vierfache gestiegen.

S Pedelec Test Vergleich

S-Pedelecs gehören im Stadtverkehr zu den durchschnittlich schnellsten Fahrzeugen.

Da sich der Pedelec-Markt inzwischen sehr ausdifferenziert hat, lohnt sich eine fundierte Kaufberatung, um das beste S-Pedelec für Ihre Bedürfnisse finden.

Welches Rad Sie mit einer einzigen Akku-Ladung am weitesten trägt und worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein S-Pedelec kaufen wollen, erfahren Sie im folgenden S-Pedelec-Vergleich 2020.

1. Was versteht man unter E-Bike, Pedelec und S-Pedelec?

Die Begriffe „E-Bike“, „Pedelec“ und „S-Pedelec“ werden in der Umgangssprache oft synonym verwendet. Genau genommen handelt es sich aber um drei verschiedene Elektrofahrrad-Typen.

Der Unterschied des Pedelec zum E-Bike besteht darin, dass sich der Motor eines Pedelec nur zuschaltet, wenn der Fahrer in die Pedale tritt: Elektro-Energie und Muskelkraft treiben das Pedelec-Fahrrad an. Ein E-Bike hingegen kann auch allein per Gasgriff angetrieben werden.

Im alltäglichen Sprachgebrauch jedoch hat sich der Begriff „E-Bike“ als Überbegriff für Elektrofahrräder an sich eingebürgert.

Der Unterschied zwischen Pedelec und S-Pedelec besteht in der vom Motor unterstützten Geschwindigkeit. Maximal steuert der Motor eines S-Pedelecs 45 km/h bei (ist diese Höchstgeschwindigkeit erreicht, so schaltet sich der Motor ab). Beim Pedelec liegt diese Schwelle bei nur 25 km/h. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit darf ein S-Pedelec nur mit Führerschein und Helm gefahren werden.

Vorschriften nach dem deutschen StVG: Anders als beim Pedelec gilt für das S-Pedelec die rechtliche Gleichstellung mit einem „Kleinkraftrad“. Führerschein und S-Pedelec-Versicherung sind somit obligatorisch (als S-Pedelec-Führerschein reicht die Klasse AM). Aufgrund der hohen E-bike-Geschwindigkeit gilt außerdem Helmpflicht für den Fahrer (Motorrad- oder S-Pedelec-Helm). Speed Pedelecs dürfen nicht auf Radwegen, sondern nur auf der Straße gefahren werden. Ausnahmen gelten für Radwege, die ausdrücklich für Mofas freigegeben sind.

S Pedelec Test Vergleich

2. Worauf sollte man beim Kauf eines Speed Pedelecs achten?

Bei der Wahl des richtigen S-Pedelecs sollten Sie zunächst auf eine hochwertige Verarbeitung und ein zuverlässiges Bremssystem achten. Außerdem stellen wir Ihnen verschiedene S-Pedelec-Varianten vor: Trekkingrad, Klapprad, Mountainbike oder Fatbike bieten höchsten Fahrkomfort für jeweils unterschiedliche Terrains.

2.1. Die Grundausstattung des S-Pedelec: Rahmenmaterial, Akku und Bremssystem

Alle von uns verglichenen S-Pedelecs weisen rostbeständige Aluminium-Legierungen auf und verfügen zudem über die heute gängigen Lithium-Ionen-Akkus.

S Pedelec Test Vergleich

Bei Scheibenbremsen erfolgt die Bremswirkung über eine Schabe an der Nabe des Rades.

Da ein S-Pedelec 45 km/h und somit hohe Geschwindigkeiten erreicht, sind hochwertige Bremsen ein Muss. Scheibenbremsen sind in den meisten motorisierten Zweirädern verbaut und auch bei S-Pedelecs ein gängiges Bremssystem.

Bei der Scheibenbremsen erfolgt die Bremswirkung durch eine auf der Nabe montierte Bremsscheibe. Von ihnen zu unterscheiden sind Felgenbremsen, wie man sie von normalen Fahrrädern kennt: Hier drücken Bremsklötze von zwei Seiten auf die Radfelge.

Der Vorteil von Scheibenbremsen liegt in ihrer stärkeren Belastbarkeit und längeren Lebensdauer (zum Beispiel, wenn Fahrer oder Ladung sehr schwer sind oder lange Abfahrten im Gebirge die Bremsen stark beanspruchen).

Scheibenbremsen können mechanisch oder hydraulisch aktiviert werden. Die hydraulische Variante reagiert schon bei geringem Druck auf die Bremse. Dadurch ist ein Mehr an Sicherheit gewährleistet – nicht nur für ältere Fahrer.

2.2. S-Pedelec-Varianten: Trekkingrad, Klapprad, Mountainbike oder Fatbike

Speed Pedelecs gibt es heute in verschiedenen Fahrrad-Kategorien. Trekkingrad, Klapprad, Mountainbike und Fatbike sind auf unterschiedliche Einsatzgebiete ausgelegt.

S Pedelec Test Vergleich

Klapp-S-Pedelecs liegen ganz im Trend der Mobilität.

Die Varianten unterscheiden sich vor Allem durch die Beschaffenheit von Rahmen und Reifen.

Die Marken Agogs und Haibike bieten mit Trekkingrad-Varianten S-Pedelecs für den urbanen Raum an. Die mitteldicken Reifen von Trekkingrädern eignen sich gut für asphaltierte Straßen oder Feldwege, wobei ihre geschwungene Rahmenform eine bequeme aufrechte Sitzposition ermöglicht.

Bei den Modellen von Haibike und Melkus handelt es sich um Mountainbikes-S-Pedelecs. Die für das Mountainbike typische nach vorne gelehnte Sitzposition ist auf ein dynamisches Fahrgefühl hin ausgelegt. Sie wollen auf Radtouren durch die Berge noch höhere Gipfel bezwingen? Mit einem S-Pedelec-Mountainbike meistern Sie schwierigere Geländetypen wie Steigungen, unebene, oder glitschige Böden.

Auf dem Markt der S-Pedelecs haben sich Mountainbikes als eine gängige Variante bewährt, da sie ein Mehr an Sicherheit und Fahrkomfort bieten: Breite, profilierte Reifen garantieren gute Bodenhaftung auch bei Nässe und steilen Streckenabschnitten. Gefederte Achsen fangen Stöße aus dem Boden ab. Auch bei Schlaglöchern behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihr Rad.

Noch mehr Traktion bieten nur Fatbikes, die leicht an ihrer extremen Reifenbreite zu erkennen sind. Fatbike-S-Pedelecs – wie die Modelle der Anbieter Cyrusher, Marnaula und Rich Bit – bezwingen auch die kritischsten Untergründe: Extreme Steigungen, Wurzeln, Schlamm, Kies, Sand, oder sogar Schnee sind mit dem Fatbike kein Problem.

Mit einem Klapprad-S-Pedelec im Urlaub die Umgebung zu erkunden? Auf Städtereisen unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln navigieren? Für diese Anlässe bieten sich die faltbaren Modelle der Anbieter Agogs und Marnaula an. Klapprad-S-Pedelecs lassen sich kompakt zusammenfalten und im Kofferraum oder in Bus und Bahn überall hin mitnehmen. Auch wenn Sie Ihr S-Pedelec an mehr als einen Wohnsitz benutzen möchten, macht sich eine Klapprad-Variante bezahlt.

Im Folgenden haben wir die gängigsten S-Pedelec-Varianten in einem kurzen Überblick für Sie zusammengestellt.

S-Pedelec-Varianten Eigenschaften
TrekkingbikeHAIBIKE S-Pedelec
  • vor allem für den Stadtraum geeignet
  • mitteldicke Reifen für normale Bodenhaftung
  • fährt gut auf asphaltierten Straßen, Feld- und Waldwegen
  • mit Gepäckträger und Schutzblechen besonders alltagstauglich
Mountainbike

HAIBIKE S-Pedelec

  • für Stadt und Land
  • dicke Reifen für gute Bodenhaftung
  • erhöhte Sicherheit auch bei unwegsamem Gelände, Steigungen und Nässe
  • ein beliebter Alleskönner
Fatbike

MARNAULA S-Pedelec

  • für Stadt und Land
  • extradicke Reifen für maximale Bodenhaftung
  • extra leistungsstarker Motor
  • meistert selbst extreme Steigungen und kritische Untergründe wie Schnee, Sand und Schlamm
Klapprad

AGOGS Klapp S-Pedelec

  • vor allem für den Stadtraum geeignet
  • größte Mobilität durch Falt-Funktion
  • gibt es in verschiedenen Varianten (Trekkingrad, MTB, Fatbike)
  • mit Gepäckträger und Schutzblechen besonders alltagstauglich

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3. Motor und Akku entscheiden über Reichweite Fahrgefühl

Sie wünschen sich eine große Reichweite und ein optimales Fahrgefühl? Bei S-Pedelecs sind die Position und Leistung des Motors, wie auch die Kapazität des Akkus entscheidend.

3.1. Motor: Mit Mittel- oder Heckmotor fährt es sich am besten

Die Geschwindigkeitsgrenze von Speed Pedelecs liegt bei 25 km/h. Hierin liegt der Unterschied von S-Pedelec und Pedelec. Um diese Geschwindigkeit zu leisten, sind bei den meisten Motoren der S-Pedelec-Variante der E-Bikes 500 Watt Standard.

Wenn E-Bikes 500 Watt-Motoren haben, ist das ein Indikator, dass es sich um ein S-Pedelec handelt. Oft nämlich werden die Begriffe „Electric Bike“, „Pedelec“ und „Speed Pedelec“ in Onlineshops synonym verwendet.

Mit bis zu 1.000 Watt sie die Motoren von Fatbike-S-Pedelecs besonders leistungsfähig. Varianten dieser Art werden beispielsweise von Marken Marnaula und Rich Bit angeboten.

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Mittelmotoren sind direkt im Tretleger verbaut. Gewichtsverteilung und Fahrgefühl sind ideal.

Als S-Pedelec-Käufer haben Sie die Wahl zwischen drei Antriebsvarianten: Der Motor kann am Vorderrad, am Tretlager oder am Hinterrad verbaut sein.

Ist der Motor am Vorder- oder Hinterrad montiert, so spricht man von einem Nabenmotor. Da der Motor in die Nabe eingebaut ist, erfolgt der Antrieb direkt auf das Rad. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch Kette und Kettenblatt.

Außerdem ein Plus: Nabenmotoren sind besonders leise. Allerdings verlagern Nabenmotoren den Schwerpunkt des S-Pedelecs auf das Vorder- bzw. Hinterrad, wodurch die Gewichtsverteilung etwas ungewohnt ist (bei einem normalen Fahrrad liegt der Schwerpunkt in der Mitte).

Vorderrad-Motoren neigen dazu, beim Anfahren auf glatten Untergründen abzurutschen. Aus diesem Grund haben wir Modelle dieser Bauform nicht in unseren Vergleich aufgenommen.

Mittelmotoren erfreuen sich auf dem S-Pedelec-Markt besonderer Beliebtheit. Bei Mittelmotoren, wie sie zum Beispiel in den Speed Pedelecs des Anbieters Haibike verbaut sind, ist das Gewicht gleichmäßiger verteilt. Das Fahrrad wird dadurch wendiger.

Die Vor- und Nachteile von Heckmotoren:

    Vorteile
  • gute Traktion bei jeder Geschwindigkeit
  • das S-Pedelec lässt sich gut steuern
    Nachteile
  • ungleichmäßige Gewichtsverteilung
  • nicht in Kombination mit Rücktrittbremse erhältlich

Die Vor- und Nachteile von Vorderrad-Motoren:

    Vorteile
  • preisgünstige Variante, da am leichtesten zu verbauen
  • auch in Kombination mit Rücktrittbremse erhältlich
    Nachteile
  • ungleichmäßige Gewichtsverteilung
  • das S-Pedelec lässt sich schlechter steuern
  • das Vorderrad kann beim Anfahren auf glattem Untergrund wegrutschen

Die Vor- und Nachteile von Mittelmotoren:

    Vorteile
  • gleichmäßige Gewichtsverteilung
  • gute Traktion bei jeder Geschwindigkeit
  • das S-Pedelec lässt sich sehr gut steuern
  • auch in Kombination mit Rücktrittbremse erhältlich
    Nachteile
  • kostspieliger, da ein spezieller Rahmen verbaut wird

Fazit: S-Pedelecs mit Mittelmotor erfreuen sich großer Beliebtheit, da ihr Gewicht sehr gleichmäßig verteilt ist – wie bei einem normalen Fahrrad. Das S-Pedelec mit Mittelmotor lässt sich besonders gut steuern. Heckmotoren bieten eine meist preiswertere Alternative. Von Vorderrad-Motoren raten wir ab, da sie bezüglich der Kontrolle über das Fahrrad Risiken bergen.

S Pedelec Test Vergleich

3.2. Akku: Mit einem leistungsfähigen Akku kommen Sie weiter

Frost: So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Akkus

Lithium-Ionen-Akkus mögen keinen Frost. Ihr Akku kann zwar bei Frost gelagert werden, ohne kaputtzugehen, doch sollte er vor dem Gebrauch (d. h. Fahren oder Anschließen an die Ladestation) auf Temperaturen über null gebracht werden. Ist der Akku beim Start zimmerwarm, so dürfen Sie auch bei Frost fahren. Die Wärmeentwicklung während der Fahrt genügt, um die Lithium-Zellen auf Betriebstemperatur zu halten.

Die Gretchenfrage in Bezug auf das S-Pedelec: Wie weit trägt eine einzige Akkuladung? Darüber entscheidet nicht nur die Kapazität des Akkus, sondern auch der Energieverbrauch des Motors.

S Pedelec Test Vergleich

S-Pedelec-Akkus können an jeder normalen Steckdose aufgeladen werden. Die Ladezeiten betragen je nach Akku und Kabel zwischen 4 und 8 Stunden.

In Sachen Effizienz hat sich der Hersteller Bosch auf dem S-Pedelec-Markt einen Namen gemacht. ‚Bosch-Pedelecs‘ an sich gibt es nicht, sondern nur Komponenten. Zu den Marken, die auf Bosch-Motoren und -Akkus setzen, gehören auch KTM-Pedelecs, sowie die Modelle des Anbieters Haibike.

Üblicherweise geben Hersteller eine geschätzte maximale Reichweite (Nennleistung) an. Bei den verglichenen Pedelecs liegt diese im Durchschnitt bei 50 km. Aber es geht noch mehr: Die Nase vorn haben das Cyrusher Fatbike, das Klapprad der Marke Marnaula sowie die Modelle von Haibike mit hervorragenden Reichweiten von 80 bis 90 km.

Bei diesen Angaben handelt es sich um Richtwerte. Die tatsächliche Reichweite hängt (neben Strecken- und Witterungsverhältnissen wie Steigungen und Wind) maßgeblich von der gewählten Unterstützungsstufe des Motors und dem Krafteinsatz des Fahrers ab.

Unser Tipp: Halten Sie die Motorunterstützung so gering wie möglich. So bleiben Sie fit und schonen außerdem den Akku.

Moderne Akku-Technologie: S-Pedelecs haben in der Regel Lithium-Ionen-Akkus. Diese haben im Unterschied zu älteren Akku-Technologien eine große Kapazität. Außerdem kommt es zu keinem Kapazitätsverlust durch Memory-Effekt“ mehr. Weiterhin aber gilt: Die Akku-Kapazität nimmt mit der Anzahl der absolvierten Ladezyklen ab. Die meisten Hersteller garantieren eine lange Lebensdauer von mindestens 500 Ladezyklen.

4. Wie schwer ist ein S-Pedelec?

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Mit einem S-Pedelec erweitern Sie Ihren persönlichen Fahr-Radius erheblich.

Ein ‚leichtes Pedelec‘ gibt es eigentlich nicht: Die Pedelec-Varianten an der unteren Gewichtsgrenze wiegen 22 kg. Das ist etwa so viel wie ein vollgepackter Aufgabegepäck-Koffer bei Flugreisen.

Wer sein Speed Pedelec gelegentlich wie ein normales Fahrrad ohne Motoreinsatz benutzen möchte, sollten das Gewicht des Zweirades achten.

Nicht zuletzt Klapprad-S-Pedelecs, die zusammengefaltet und getragen werden sollen, dürfen nicht zu schwer sein. Das Modell von Cyrusher wiegt mit 23 kg vergleichsweise wenig. Leichter ist nur das Mountainbike der Marke Haibike mit 22 kg.

5. Extras: Ausstattungsmerkmale für noch mehr Spaß am Fahren

Einige nützlich Ausstattungs-Extras der auf dem Markt erhältlichen S-Pedelecs befinden sich am Lenker.

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Manche S-Pedelecs verfügen über ein LCD-Display.

Alle Modelle haben Gangschaltungen mit 6 bis 11 Gängen. Manche Speed Pedelecs verfügen zudem über einen Gasgriff am Lenker. Wird das Fahrrad allein per Gasgriff beschleunigt, so werden jedoch lediglich Schrittgeschwindigkeiten von maximal 6 km/h erreicht.

Ein Gasgriff, wie ihn die Modelle Cyrusher, Mekus und Rich Bit führen, dient insofern nur als Anfahrhilfe.

Da Pedelecs generell recht schwer sind, macht sich diese insbesondere im Stadtverkehr bezahlt – wenn es darum geht, an Ampeln oder Steigungen zügig zu beschleunigen. Beachten Sie: Anfahrhilfen geben mehr Schub als Schiebehilfen. Daher sollten Sie den Gasgriff erst dann betätigen, wenn Sie bereits sicher auf dem Radsattel sitzen.

Ebenfalls am Lenker angebracht, bieten LCD-Bildschirme Informationen zu Batterie-Ladestatus, Motorleistung, Geschwindigkeit und zurückgelegter Entfernung.

6. Stiftung Warentest: Wissenswertes zum Thema ‚Pedelec‘

Trotz der steigenden Popularität der Speed Pedelecs hat die Stiftung Warentest noch keinen S-Pedelec-Testsieger gekürt. Doch auch wenn ein S-Pedelec-Test noch aussteht, wurde immerhin bereits ein Trekking-Pedelec-Test veröffentlicht. Hilfreiche Informationen rund um das Thema E-Bike finden Sie im außerdem im Beitrag „FAQ E Bike: Ihre Fragen, unsere Antworten“.

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7. Fragen und Antworten zum Thema S-Pedelecs

Sie fragen sich, wie man seinen Akku schont, oder ob man Pedelecs auch ‚tunen‘ kann? Zwar gibt es spezialisierte Internet-Foren (beispielsweise das Pedelec-Forum), doch sind diese nicht immer sonderlich übersichtlich. Daher haben wir einige praktische Antworten rund ums Speed Pedelec für Sie zusammengestellt.

7.1. Wie hole ich maximale Leistung aus meinem Akku?

Externe Faktoren wie Steigungen und Wind, die an der Energie Ihres Akkus zehren, lassen sich in der Praxis nicht vermeiden. Dennoch gibt es einfache Wege, Ihren Akku zu schonen:

Vorausschauendes Fahren lohnt sich, denn häufiges Bremsen und Anfahren beanspruchen Energie. Auch indem Sie das Gewicht Ihres Gepäcks gering und den Reifendruck ausreichend hochhalten, sparen Sie wertvolle Energie.

7.2. Was sollte ich bei Pedelec-Tuning beachten?

Mit Hilfe von im Handel erhältlichen Tuning-Werkzeugen kann die eingestellte Höchstgeschwindigkeit eines Pedelec überschritten werden.

Das Tunen eines Pedelecs hat allerdings zur Konsequenz, dass diese nicht mehr StVO-konform sind. Durch Tuning erlischt zudem die Gewährleistung des Herstellers, das heißt, dass im Schadensfall der Besitzer die Kosten trägt und kein Anrecht auf Reparatur oder Erstattung hat.

Bildnachweise: MonkeyBusinessImages/Shutterstock, StavKrikst/Shutterstock, Microgen/Shutterstock, mmphoto/stock.adobe.com, SergeyRyzhov/stock.adobe.com, Uwe/stock.adobe.com, Jessivanova/stock.adobe.com, RAM/stock.adobe.com, autofocus67/stock.adobe.com, pantor/stock.adobe.com (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Gibt der S-Pedelecs-Vergleich auf Vergleich.org einen Überblick über das gesamte Spektrum an Herstellern im Bereich S-Pedelecs?

Unser S-Pedelecs-Vergleich stellt 11 S-Pedelecs von 10 verschiedenen Herstellern vor. Die Liste umfasst unter anderem Produkte von folgenden Herstellern: Chrisson, Fitifito, Haibike, ANCHEER, Extrbici, YouMo, Gunai, TechniBike, Vivi, ConWay. Mehr Informationen »

Welche S-Pedelecs aus dem Vergleich.org-Vergleich warten mit dem günstigsten Preis auf?

Das günstigstes S-Pedelec in unserem Vergleich kostet nur 709,99 Euro und ist ideal für preisbewusste Kunden. Wer bereit ist, für bessere Qualität ein wenig mehr auszugeben, ist mir unserem Preis-Leistungs-Sieger Fitifito CT28 gut beraten. Mehr Informationen »

Gibt es im S-Pedelecs-Vergleich auf Vergleich.org ein S-Pedelec, welches besonders häufig von Kunden bewertet wurde?

Ein S-Pedelec aus dem Vergleich.org-Vergleich sticht durch besonders viele Kundenrezensionen hervor: Das ANCHEER Elek­tro­fahr­rad wurde 110-mal bewertet. Mehr Informationen »

Welches S-Pedelec aus dem Vergleich.org-Vergleich wurde von anderen Kunden mit der besten Bewertung ausgezeichnet?

Die beste Bewertung erhielt das Tech­ni­Bike Cooper 730-00083, welches Käufer mit hervorragenden Produkteigenschaften überzeugt hat – das spiegelt sich in einer Bewertung von 3 von 5 Sternen für das S-Pedelec wider. Mehr Informationen »

Welches S-Pedelec aus dem Vergleich hat das Team der VGL-Verlagsgesellschaft mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet?

Da sich gleich mehrere S-Pedelecs aus dem Vergleich positiv hervorgetan haben, hat die VGL-Redaktion die Bestnote "SEHR GUT" insgesamt 2-mal vergeben. Folgende Modelle wurden damit ausgezeichnet: Chrisson E-Actourus und Fitifito CT28 Mehr Informationen »

Welche S-Pedelecs hat die VGL-Redaktion für den S-Pedelecs-Vergleich ausgewählt und bewertet?

Das Vergleich.org-Team hat insgesamt 11 S-Pedelecs für den Vergleich ausgewählt. Wir präsentieren Ihnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Herstellern und Modellen, z. B.: Chrisson E-Actourus, Fitifito CT28, Haibike Sduro Trekking 6.0 (2019), ANCHEER Elek­tro­fahr­rad, Extrbici XF800, YouMo One X500 S-Pedelec, Gunai MX01, Tech­ni­Bike Cooper 730-00083, Vivi Elektro-Moun­tain­bike, Fitifito FT26 und Conway Cairon S 327 Mehr Informationen »

Welche weiteren Suchbegriffe sind für Kunden, die sich für S-Pedelecs interessieren, relevant?

Wenn Sie auf der Suche nach einem S-Pedelec-Modell sind, können auch Suchbegriffe wie „Haibike Sduro HardSeven“, „Haibike S-Pedelec“ und „Fitifito MT27,5“ relevant für Sie sein. Mehr Informationen »

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