E-Bike Klapprad Test 2017

Die 7 besten Elektro-Klappräder im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Movena AFH20 GermanXia xGerman eTurbo NCM London DE248FB2002B+3614P16 NCM Paris DE248FB200B+W3614P16 AsVIVA B7 LLobe City I 130643 Ranis Foldy 6 20130204
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
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Bewertung1,5gut
03/2017
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Bewertung1,6gut
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Kundenwertung
12 Bewertungen
7 Bewertungen
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38 Bewertungen
56 Bewertungen
6 Bewertungen
1 Bewertungen
Fahrrad-TypMan unterscheidet bei Elektro-Klapprädern zwischen Modellen mit Anfahrhilfe und Modellen ohne Anfahrhilfe.

Grundsätzlich ist eine Anfahrhilfe zu empfehlen, da das Rad dann bis zum Erreichen von 6 km/h selbstständig – also mit Motor – fährt. Ab 6 km/h muss der Fahrer aber in die Pedale treten, sonst schaltet sich die Motorunterstützung automatisch ab.
mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe mit Anfahr­hilfe
Rad- und Rahmengröße
empfohlene Körpergröße
20 Zoll / 42 cm
145 – 185 cm
20 Zoll / 40 cm
145 – 185 cm
20 Zoll / 40 cm
145 – 185 cm
20 Zoll / 40 cm
145 - 185 cm
20 Zoll / 36 cm
145 - 185 cm
20 Zoll / 37 cm
145 - 185 cm
20 Zoll / 51 cm
145 - 190 cm
Rahmenmaterial Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Alu­mi­nium
rost­frei
Fahrkomfort 90% 90% 90% 95% 95% 85% 80%
Motor
Motor-Unterstützung
Ein Nabenmotor ist ein Fahrradmotor, der einerseits die Radnabe trägt und zum anderen den Drehmoment, den er erzeugt, an das Rad weitergibt. Je nach Platzierung unterscheidet man zwischen Vorderrad- und Hecknabenmotor.

Die Mehrheit der Nabenmotoren ist in Stufen regulierbar. D.h. Sie können die Unterstützung während der Fahrt an die individuellen Umstände, wie etwa unwegsames Gelände, anpassen. Der Standard sind hierbei 5 bzw. 6 Stufen.
Heckn­a­ben­motor
5 Stufen
Heckn­a­ben­motor
3 Stufen
Heckn­a­ben­motor
6 Stufen
Heckn­a­ben­motor
6 Stufen
Heckn­a­ben­motor
tritt­kraft­ge­steuert
Vor­derrad-Naben­motor
3 Stufen
Heckn­a­ben­motor
3 Stufen
max. LeistungEine maximale Motor-Leistung von 250 Watt ist bei Elektro-Klapprädern Standard. 250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt
max. Geschwindigkeit 25 km/h 25 km/h 25 km/h 25 km/h 25 km/h 25 km/h 25 km/h
max. Reichweite
Akkuladezeit
Laut Herstellerangaben ist damit zu rechnen, dass der Akku des Motors nach dem Erreichen der maximalen Reichweite leer ist.

Natürlich können Sie mit dem E-Bike aber trotzdem nach Hause fahren, nur eben ohne Motorunterstützung.
150 km
bis zu 6 h
75 km
bis zu 6 h
60 - 80 km
bis zu 6 h
60 - 80 km
bis zu 6 h
100 km
bis zu 5 h
40 km
bis zu 6 h
75 km
bis zu 6 h
Anzahl der Gänge 6 Gänge 7 Gänge 7 Gänge 7 Gänge 6 Gänge 3 Gänge 3 Gänge
klappbar
Rücktrittbremse
inkl. Beleuchtung
Gewicht 23 kg 24 kg 24 kg 23 kg 23 kg 18 kg 21 kg
Vorteile
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • für Ein­s­teiger geeig­nete, leichte Bedi­e­nung
  • inkl. Fahr­rad­korb
  • kom­pakt
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • kom­pakt
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • sehr gute Fede­rung
  • kom­pakt
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • kom­pakt
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • Bedi­e­nungs­an­lei­tung leicht ver­ständ­lich
  • kom­pakt
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • leicht zu tragen
  • kom­pakt
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • Klapp­me­cha­nismus leicht­gängig
  • kom­pakt
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Erhältlich bei

E-Bike Klapprad-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein E-Bike bietet dem Fahrer vor allem Entlastung, da ein Elektromotor die eigene Trittleistung unterstützt. Ist ein solches E-Bike auch klappbar, kann es bei Nichtgebrauch gefaltet und bequem mitgenommen werden, bspw. im Auto oder Schiff.
  • Es gibt E-Bike Klappräder ohne oder mit Anfahrhilfe. Eine Anfahrhilfe übernimmt den Antrieb des Rades bis max. 6 km/h. Da ein Elektro-Klapprad max. 25 km/h schnell ist, benötigen Sie zum Fahren keinen Führerschein.
  • Aluminium-Rahmen und ein Hecknabenmotor gehören zu den Standard-Bauteilen eines guten Klapp- bzw. Faltrades, da Aluminium leicht und rostfrei ist und ein Hecknabenmotor nahezu wartungsfrei. Der langfristigen und unkomplizierten Nutzung des Rades steht damit nichts im Weg.

E-Bike Klapprad Test

Gemäß einer Umfrage der Website fahrrad.de fahren 50 % der deutschen Bundesbürger regelmäßig Fahrrad, wobei immer mehr Fahrrad-Fans auf die sogenannten Elektrofahrräder umsatteln. Dies belegen auch die steigenden Verkaufszahlen von Elektrofahrrädern.

Ist ein Elektrofahrrad auch noch klappbar, kann es bei Nichtgebrauch bequem und platzsparend zusammengeklappt werden und passt in jedes Auto oder Schiff. Ein Elektro-Klappfahrrad bietet sich darum besonders für Personen an, die ein hohes Maß an Mobilität erreichen und dabei – dank Elektromotor – mit ihren eigenen Kräften haushalten möchten.

Damit Sie vor dem Kauf eines Elektro-Klapprades gut beraten sind, präsentieren wir Ihnen im Folgenden den großen E-Bike Klapprad-Vergleich 2017, der Ihnen alle wissenswerten Informationen über die elektrischen Klappräder verrät.

1. Mobilität und Entlastung dank eines E-Bike Klapprades

Was ist ein E-Bike?

E-Bike (auch Ebike geschrieben) leitet sich vom englischen Wort bike (Fahrrad) ab, welches bereits eine Abkürzung des Wortes bicycle ist. Das E ist eine Abkürzung des Wortes electronic, was so viel bedeutet, wie ‚elektronisch‘. In die Kategorie E-Bike gehören neben vollmotorisierten Fahrrädern auch vollmotorisierte Klein-Fahrzeuge, wie etwa Leichtmofas und Mofas.

Zunächst das Offensichtliche: Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad mit einem akku-betriebenen Elektromotor. Es handelt sich bei einem Elektrofahrrad also um eine Fahrrad-Variante, die nicht durch reine Muskelkraft betrieben wird, sondern mithilfe elektrischer Energie.

Das heißt nicht, dass ein Elektrofahrrad durchgehende elektrisch betrieben wird. Vielmehr kann der Fahrer per Knopfdruck entscheiden, ob und wann er die eigene Muskelkraft durch das Hinzuschalten des Motors unterstützen möchte.

Wichtig: Es handelt sich dabei wirklich nur um eine Unterstützung des Fahrers. Denn hört der Fahrer auf zu treten, stoppt auch die Motorunterstützung. Dies ist sinnvoll, wenn:

  1. lange oder bspw. bergige Strecken bewältigt werden sollen
  2. der Fahrer bereits erschöpft ist oder grundsätzlich nicht über viel Muskelkraft verfügt
  3. man gleichmäßig schnell vorwärts kommen möchte
  4. man die Knochen schonen möchte oder an Gelenkbeschwerden und Co. leidet

Wenn Sie bereits diese Vorteile für ansprechend erachten, wird Sie ein klappbares Elektrofahrrad bzw. E-Bike-Faltrad erst recht überzeugen. Denn diese Modelle zeichnen sich durch ein besonders hohes Maß an Praktikabilität aus.

So können Sie ein E-Bike Klapprad platzsparend verstauen, wenn Sie es nicht benötigen. Dafür reicht es zumeist aus, die Sicherung des Klappmechanismus zu lösen, und das Rad lässt sich ganz einfach zusammenfalten. So passt es in nahezu jedes Auto oder Schiff und ist bei Bedarf stets griffbereit. Hier die allgemeinen Vor- und Nachteile eines E-Bike-Klappfahrrades:

  • längere und schwierigere Strecken können mit weniger Anstrengung zurückgelegt werden
  • ein gleichmäßiges Tempo kann gehalten werden
  • keine Umweltbelastung
  • körperliche Aktivität bleibt erhalten, da der Elektromotor nur unterstützt
  • kann platzsparend verstaut werden
  • hohe Anschaffungskosten gegenüber einem handelsüblichen Fahrrad
  • höheres Fahrtempo birgt höheres Risiko

2. Die zwei beliebtesten E-Bike Klapprad-Typen: Ohne Anfahrhilfe und mit Anfahrhilfe

An unserem großen E-Bike Klapprad-Vergleich 2017 haben viele Elektro-Klappräder mit Anfahrhilfe teilgenommen. Was es mit diesen Exemplaren auf sich hat und was sie von Elektro-Klappfahrrädern ohne Anfahrhilfe unterscheidet, haben wir in der nachfolgenden Tabelle für Sie zusammengefasst.

Typ Wissenswerte Fakten
ohne Anfahrhilfee bike klapprad rücktritt Bei einem Elektro-Klapprad bzw. einem Elektro-Faltfahrrad ohne Anfahrhilfe muss der Fahrer immer eine Tretbewegung ausführen, um Motorunterstützung zu erhalten. Dies gilt bereits ab der Anfahrt. Ein Elektro-Klappfahrrad ohne Anfahrhilfe darf seitens des Gesetzgebers eine maximale Geschwindigkeit von 25 km pro Stunde nicht überschreiten und eine maximale Leistung von 250 Watt aufweisen.

Ein Elektro-Klapprad bzw. ein Ebike-Faltrad ohne Anfahrhilfe sollte idealerweise auf dem Radweg fahren und nicht auf öffentlichen Straßen. Für das Fahren mit dieser Fahrrad-Art benötigen Sie:

  • kein Mindestalter
  • keinen Führerschein
  • keinen Helm

Eine private Haftpflichtversicherung ist hingegen ratsam, falls Sie in einen Unfall verwickelt werden.

mit Anfahrhilfee bike klapprad rücktritt
Bei einem Elektro-Klapprad bzw. einem Elektro-Faltrad mit Anfahrhilfe muss bis zum Erreichen von 6 km pro Stunde kein Tretaufwand betrieben werden, um Motorunterstützung zu erhalten. Das heißt der Fahrer muss zunächst nicht selbst in die Pedale treten, um das Rad in Bewegung zu setzen. Dies übernimmt der Fahrrad-Akku-Motor für Sie. Ab 6 km pro Stunde ist dies allerdings wieder erforderlich, da die Motorunterstützung sonst automatisch gestoppt wird.

Für ein Elektro-Klappfahrrad mit Anfahrhilfe gelten des Weiteren die gleichen Bestimmungen wie für ein Modell ohne Anfahrhilfe (siehe oben). So dürfen Elektro-Klappräder bzw. Elektro-Falträder mit Anfahrhilfe auf Radwegen genutzt werden. Dabei benötigen Sie:

  • kein Mindestalter
  • keinen Führerschein
  • keinen Helm

Eine private Haftpflichtversicherung ist allerdings zu empfehlen, falls Sie in einen Unfall verwickelt werden.

Fazit: Möchten Sie bei der Anfahrt von Ihrem Elektrofahrrad unterstützt werden, sollten Sie ein Elektro-Klapprad mit Anfahrhilfe kaufen. Diese Modelle bieten auch die höchste Kraftersparnis. Optisch unterscheiden sich Elektro-Klappräder mit oder ohne Anfahrhilfe übrigens kaum voneinander.

3. Kaufberatung: Darauf sollten Sie beim Kauf eines E-Bike Klapprades achten

Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen klappbaren E-Bike-Vergleichssieger sind, können Sie anhand dieser Kriterien Ihre Auswahl treffen:

3.1. Rad- und Rahmengröße

Faltrad E-Bike

Mit einem Faltrad-E-Bike können Sie im Urlaub bspw. auch längere Ausflugsfahrten unternehmen.

Bevor Sie ein E-Bike Klapprad kaufen, sollten Sie sich neben der Fahrrad-Typ-Frage, die die vorausgehende Tabelle geklärt haben sollte, auch die Frage nach der Rad- und Rahmengröße stellen.

Spezifischer könnte man diese Frage auch als die „Zoll“-Frage bezeichnen, denn die Rad-Größe eines Fahrrades wird allgemein in dieser Einheit angeben. Ein Zoll entspricht dabei 2,54 cm.

Die nachfolgende Tabelle ermöglicht einen Vergleich verschiedener Zoll-Größen, die verdeutlichen, dass anhand der Radgröße in Zoll eine Interpretation dahingehend möglich ist, für welche Körpergrößen welches Fahrrad geeignet ist:

  • 12 Zoll (ca. 30 cm) = ca. 70 bis 90 cm (Kinder)
  • 16 Zoll (ca. 41 cm) = ca. 90 bis 120 cm (Kinder)
  • 20 Zoll (ca. 51 cm) = ca. 120 bis 140 cm  (Standard-Klapprad)
  • 24 Zoll (ca. 61 cm) = ca. 140 bis 160 cm (Jugendliche)
  • 26 Zoll (ca. 66 cm) = ca. 160 bis 180 cm (Standard-Damen)
  • 28 Zoll (ca. 71 cm) = ab 180 und größer (Standard-Herren)

Gängige Größen: Wenn Sie bereits vor dem Kauf wissen, dass Sie nicht in das obige Größen-Schema passen, raten wir Ihnen dazu, die Innenlänge Ihrer Beine zu messen und diese mit der Rahmenhöhe zu vergleichen.

Bei einem Klapprad mit Elektromotor gelten allerdings andere Regeln: So soll ein E-Bike als Klapprad inkl. Räder möglichst klein sein. Denn je kleiner die Räder ausfallen, umso kleiner ist das gesamte Rad in zusammengeklapptem Zustand. Die Größe eines Elektro-Klapprads bzw. Elektro-Faltrads liegt darum zumeist bei 20 Zoll. Man nennt ein E-Klapprad mit 20 Zoll darum oft auch „Mini-Faltrad“.

3.2. Rahmenmaterial

Bezüglich des Materials des Rahmens hat sich in unserem Vergleich außerdem herauskristallisiert, dass die Mehrheit der Rahmen aus Aluminium besteht. Ein E-Bike Alu-Faltrad kann somit als Standard bezeichnet werden, wobei die Vorteile auf der Hand liegen: Aluminium ist rostfrei sowie leicht und bietet sich damit für Käufer an, die ein Elektro-Klappfahrrad mit einem langlebigen Rahmen und niedrigem Gewicht suchen.

3.3. Maximale Leistung und Geschwindigkeit

Was ist ein Pedelec?

Bei diesem Wort handelt sich um eine Verschmelzung aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörter Pedal Electric Cycle. Ein Pedelec meint ein elektrisches Fahrrad mit Motorunterstützung bei dem gleichzeitig in die Pedale getreten werden muss.

Bei der maximalen Leistung Ihres Klapprades bzw. Faltrades haben Sie dann ausnahmsweise nicht die Qual der Wahl: Denn selbst der E-Bike Klapprad-Vergleichssieger schlägt mit einer maximalen Leistung von 250 Watt zu Buche. Der Grund dafür liegt beim Gesetzgeber.

Die gesetzlich erlaubte Höchstgrenze für Klappräder mit Elektromotor, die nicht als vollmotorisiert eingestuft werden, liegt nämlich bei 250 Watt. Kaufen Sie ein Elektrobike mit 250 Watt, kaufen Sie also den Standard.

Ähnliches gilt für die maximale Geschwindigkeit. Diese ist ebenfalls durch den Gesetzgeber reglementiert und liegt bei der absoluten Mehrheit der Modelle bei 25 km/h. Erreicht ein Elektrorad diese Geschwindigkeit, stoppt die Motorunterstützung zumeist automatisch. Eine Geschwindigkeitsübertretung auf der Basis des Motors ist also nicht möglich.

3.4. Maximale Reichweite

Die maximale Reichweite gibt an, wie weit Sie mit dem Akku Ihres E-Faltrads bei idealen Voraussetzungen kommen. Ideale Voraussetzungen meint hierbei zumeist eine gerade, flache und trockene Strecke.

Die Fahrrad-Modelle in unserem E-Bike Klapprad-Vergleich 2017 verbuchen ganz unterschiedliche Reichweiten, wobei wir eine Reichweite von bis zu 80 km als ausreichend empfinden, um den Hin- und Rückweg zu einem Tagesausflugsziel zu meistern. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie aber auch zu Rädern mit einer noch höheren Reichweite greifen. Laut Aussage der Stiftung Warentest liegt das Maximum der Reichweite bei 100 km.

Die durchschnittliche Ladezeit der Akkus in unserem Vergleich lag übrigens bei knapp 6 Stunden. Hier besteht kaum eine Abweichung, weshalb Sie sich über den Akku fast keine Gedanken machen müssen. Prinzipiell sollten Sie aber bedenken: Je kürzer die Akku-Ladezeit, desto schneller können Sie mit Ihrem Elektrobike wieder losdüsen. 

flyer faltrad

3.5. Anzahl der Gänge

Auch die Anzahl der Gänge Ihres E-Bike Klapprades kann vor dem Kauf von Bedeutung sein. Grundsätzlich gilt nämlich: Je mehr Gänge ein elektronisches Klapprad bzw. Faltrad (elektro) aufweist, desto flexibler können Sie Ihr Modell der Wahl an die jeweilige Situation anpassen. Möchten Sie bei den Gängen also das Maximum aus Ihrem Klapp-E-Bike herausholen, sollten Sie ein Exemplar wählen, das mindestens über sechs Gänge verfügt.

Hinweis: Fahren Sie auf einer geraden, flachen Straße, wählen Sie einen niedrigen Gang, der es Ihnen erlaubt, ohne viel Widerstand in die Pedale zu treten. Bei bergigem Gelände sollten Sie hingegen in einen höheren Gang mit einem hohen Widerstand wechseln. Dann müssen Sie zwar häufiger, aber mit weniger Kraft pedalieren.

3.6. Motorposition sowie Motorunterstützung

flyer e bike

Ein zusammengeklapptes Elektro-Klappfahrrad passt in jeden gängigen Kofferraum.

Neben den Gängen für das manuelle Treten ist bei einem Faltrad-E-Bike auch die Anzahl der Stufen der Motorunterstützung von Interesse. Denn je mehr Stufen Ihr Elektro-Klappfahrrad aufweist, desto flexibler und individueller können Sie die Motorunterstützung an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Das beste E-Bike Klapprad punktet hier mit 6 Stufen, wobei wir der Meinung sind, dass 5 Stufen auch ausreichend sind, um bequemen Fahrspaß zu genießen.

Weiterhin sollten Sie beim Erwerb Ihres neuen Pedelec-Klapprades darauf achten, dass Sie ein Modell mit einem Hecknabenmotor oder einem Vorderrad-Nabenmotor wählen. Denn diese Motoren bieten die Möglichkeit, bei einer Bremsung Energie zurückzugewinnen und sind gleichzeitig extrem wartungsarm.

Hinzu kommt, dass ein Vorderrad-Nabenmotor andere Bauteile des Rades, wie etwa die Antriebsketten, nicht belastet. Ein Elektro-Klapprad mit Mittelmotor muss hingegen gewartet werden und strapaziert andere Bauteile.

3.7. Beleuchtung

Damit Sie im Straßenverkehr immer sicher unterwegs sind, sollten Sie auch rechtzeitig überprüfen, ob bei Ihrem Klapprad mit Elektromotor die notwendige Beleuchtung vorhanden ist. Bei der Mehrheit der Räder in unserem Elektro-Klapprad-Vergleich 2017 war dies der Fall. Eine straßentaugliche Fahrrad-Beleuchtung definiert sich seitens des Gesetzgebers übrigens wie folgt:

“Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt oder einer Batterie mit einer Nennspannung von 6 V (Batterie-Dauerbeleuchtung) oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle ausgerüstet sein. Abweichend von Absatz 9 müssen Scheinwerfer und Schlussleuchte nicht zusammen einschaltbar sein.”

aus: Neufassung des § 67 Abs. 1 StVZO

Neben der Beleuchtung sollten Sie zu Ihrer Sicherheit auch einen Fahrradhelm tragen – selbst wenn eigtl. keine Helmpflicht besteht. Eine weitere Sicherheitsvorkehrungen auf dem Fahrrad findet sich in Form von sogenannten Fahrradhandschuhen.

3.8. Gewicht

„Last but not least“ zum Gewicht eines Klapprades: Ein Ebike-Faltrad sollte möglichst leicht sein, wenn Sie es viel nutzen und z.B. regelmäßig aus dem Auto rein- bzw. rausheben. Ist dies der Fall, sollten Sie eines der leichteren Modelle bevorzugen. Als leicht betrachten wir Modelle zwischen 18 bis 20 kg. Schwerere Varianten wiegen hingegen zwischen 21 bis 24 kg.

4. Beliebte Marken und Hersteller eines E-Bike Klapprades

  • AsVIVA
  • X-German
  • Adore
  • Movena
  • Falter
  • Prophete
  • TopPedo
  • Hercules
  • Cat
  • Nitro Motors
  • Monz
  • NCM
  • RSM
  • Easybike
  • Flyer
  • SEATEC
  • Llobe
  • Zünapp
  • b’Twin
  • Viking
  • Gocyle
  • Ranis
  • Tern
  • Dahon
  • Mobiky

5. Das sagt die Expertin: Führerschein- und Helmpflicht bei mehr als 25 km/h

Niemand weiß besser über ein E-Bike Klapprad Bescheid, als eine Person, die Tag für Tag mit diesem Thema zu tun hat. Das haben wir uns auch gedacht und Christiane Rauscher – Redakteurin beim Portal elektrobike-online – befragt:

flyer

Neben City-Klapprädern gibt es noch weitere E-Bike-Typen wie E-Mountainbikes. Informationen zu diesen erhalten Sie auch in unserem großen E-Bike-Test 2017.

5.1. Wie sicher sind E-Räder?

„Eine generelle Antwort auf diese Frage ist schwierig. Es gibt sicher „Billig-E-Bikes“ vom Discounter, die mit schwachen Bremsen und womöglich mangelhaften Rahmen ausgestattet werden – solchen E-Bikes würde ich nicht das Prädikat sicher zusprechen. Kaputt bekommt man außerdem garantiert alles. Ansonsten denke ich, dass E-Bikes immer besser werden und damit auch immer sicherer. Standfeste Bremsen [Anm.d.R.: etwa aus dem Haus Shimano] gehören da genauso dazu, wie die Ausstattung mit Beleuchtung und z.B. zum Teil auch Bremslicht.

5.2. Wer darf mit einem E-Bike fahren?

„Auf einem […] E-Fahrrad, das bis 25 km/h unterstützt, darf grundsätzlich jeder fahren. Anders ist es bei […] Rädern, die bis 45 km/h unterstützen. Hier muss der Fahrer 16 Jahre alt sein, einen Führerschein der Klasse M oder eine Leichtkraftradbescheinigung haben. […] Des Weiteren [sind] Versicherung und Kennzeichen Pflicht. Außerdem gilt die Helmpflicht.

5.3.  Was sind die drei wichtigsten Merkmale eines guten E-Rads?

Bremsen, um ein […] „vernachlässigtes“ Teil hervorzuheben [Anm.d.R.: etwa aus dem Haus Shimano]. Motor und Akku[-Leistung] spielen natürlich beim E-Bike – im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrrädern – auch eine große Rolle.“

Über weitere Rechte und Pflichten eines Fahrradfahrers inkl. des wichtigen Themas „Rücksichtnahme“ informiert Sie auch das nachfolgende Video:

6. Sieben E-Bikes überzeugen die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 07/2016 E-Bikes geprüft. Eine spezifische Betrachtung der Klappbarkeit wurde dabei leider nicht durchgeführt. Wir präsentieren Ihnen im Folgenden die E-Bikes (ohne Klapp-Funktion), die bei der Stiftung am besten abgeschlossen haben.

  • Flyer B8.1 (Note: 1,7)
  • Victoria e-Manufaktur 7.9 (Note: 2,0)
  • Decathlon Riverside City Nexus (Note: 2,2)
  • Kalkhoff Aguttu Impulse 8 HS (Note:2,5)
  • Kreidler Vitality Eco 3 FL (Note: 2,5)
  • KTM Amparo 8M (Note: 2,5)
  • Sinus BC50f (Note: 2,7)

7. Fragen und Antworten rund um das Thema E-Bike Klapprad

  • 1. Wo bekomme ich ein günstiges E-Bike Klapprad?

    Ein günstiges Elektro-Klappfahrrad können Sie in den gängigen Online-Shops, wie Amazon oder Ebay, erwerben. Dort sind die Räder zumeist wirklich günstiger als in E-Bike-Shop (Fachhandel). Sie sollten allerdings trotzdem damit rechnen, dass Ihr Elektro-Faltrad bzw. Elektro-Klapprad durchschnittlich bis zu 1.000 Euro kostet.
  • 2. Lohnt es sich ein Elektro-Klapprad (24 Zoll) gebraucht zu kaufen?

    Sie können ein Elektro-Klapprad gebraucht kaufen. Allerdings lässt sich dann nie ausschließen, dass das Rad Defekte hat, die vom Verkäufer verschwiegen wurden. Sie kaufen das Risiko also immer mit. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, kaufen Sie lieber ein neues Faltrad-E-Bike und profitieren im Zweifelsfall von der Garantieleistung des Herstellers.
  • 3. Kann ich ein normales Fahrrad zu einem E-Bike umbauen?

    Ja, Sie können Ihr normales Fahrrad zu einem Pedelec nachrüsten, bspw. mit einem Pedelec-Nachrüstsatz von xGerman. Aus Ihrem Rad wird dann ein Elektro-Fahrrad mit Motorunterstützung. Günstig ist dieser Umbau allerdings nicht. Ein Neukauf kostet Sie in etwa dasselbe.
  • 4. Worauf muss ich beim Zusammenklappen achten?

    Wenn Sie Ihr Klappfahrrad (Elektro) zusammenklappen, sollten Sie darauf achten, dass keine Zuleitungen (bspw. der Bremsen etc.) abgeknickt werden. Diese könnten auf Dauer sonst irreparablen Schaden nehmen. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht.
Kommentare (2)
  1. unbekannt sagt:

    was is denn ein s-pedelec?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      ein S-Pedelec ist eine schnellere Variante eines Pedelecs. Konkret kann ein S-Pedelec bis zu 20 km pro Stunde fahren – ohne Tretbewegungen des Fahrers, weshalb für diese Elektro-Räder eine Führerschein- (Klasse M), eine Helm-, sowie eine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht besteht. Der Fahrer muss auch ein Mindestalter von 16 Jahren erreichen. Die maximale Geschwindigkeit eines S-Pedelecs liegt bei 45 km pro Stunde und die maximale Leistung bei 500 Watt.

      Viel Spaß mit Ihrem Elektro-Fahrrad

      Ihr vergleich.org Team

      Antworten
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