Elektro-Mountainbike Test 2017

Die 7 besten E-Mountainbikes im Vergleich.

Haibike Xduro HardNine Carbon 9.0 29" Haibike Xduro HardNine Carbon 9.0 29"
Haibike Sduro FullNine 5.0 29" Haibike Sduro FullNine 5.0 29"
NCM Moscow 29" NCM Moscow 29"
Bulls E-Stream EVO 2 Carbon 27,5+ Bulls E-Stream EVO 2 Carbon 27,5+
NCM Prague+ 27,5" NCM Prague+ 27,5"
REX Bergsteiger 7.9 27,5" REX Bergsteiger 7.9 27,5"
Prophete Rex Bergsteiger 6.9 27,5" Prophete Rex Bergsteiger 6.9 27,5"
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Haibike Xduro HardNine Carbon 9.0 29" Haibike Sduro FullNine 5.0 29" NCM Moscow 29" Bulls E-Stream EVO 2 Carbon 27,5+ NCM Prague+ 27,5" REX Bergsteiger 7.9 27,5" Prophete Rex Bergsteiger 6.9 27,5"
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
09/2017
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Bewertung 1,4 sehr gut
09/2017
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Bewertung 1,7 gut
09/2017
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Bewertung 1,9 gut
09/2017
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Bewertung 2,1 gut
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Bewertung 2,1 gut
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Bewertung 2,2 gut
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Kundenwertung
bei Amazon
noch keine noch keine
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noch keine
3 Bewertungen
1 Bewertungen
4 Bewertungen
Mountainbike-Typ Bei einem Hardtail-Mountainbike ist lediglich die Vordergabel gefedert, der Hinterbau ist starr. Ein solches Fahrrad gewährleistet eine bessere Kraftübertragung und wird oft im Ausdauer-Rennsport eingesetzt.

Ein Fully ist hingegen vollgefedert. Solche Räder zeichnen sich durch einen hohen Fahrkomfort aus, besonders im Gelände.
Hardtail Fully Hardtail Hardtail Hardtail Fully Fully
Sitzkomfort & Leistungsdaten
Fahrkomfort Der Fahrkomfort gibt an, wie bequem es sich auf dem Fahrrad fahren lässt.
extrem hoher Kom­fort

extrem hoher Kom­fort

sehr hoher Kom­fort

sehr hoher Kom­fort

sehr hoher Kom­fort

sehr hoher Kom­fort

sehr hoher Kom­fort
Akkukkapazität Die Akkukapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Je höher die Akkukapazität, desto höher ist theoretisch die Reichweite des E-Moutainbikes.

Doch Vorsicht: Die Akkukapazität ist nicht allein für die Reichweite verantwortlich. Es kommt dabei wesentlich auch auf die Leistungsstärke bzw. den Stromverbrauch des Elektromotors an.
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500 Wh
++
400 Wh
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624 Wh
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650 Wh
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504 Wh
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487 Wh
++
422 Wh
Motorleistung Die Motorleistung ist das Produkt aus Drehmoment (Kraftübertragung des Motors) und Drehzahl (Umdrehungen). Sie wird in Watt angegeben und darf bei Elektrorädern max. 250 betragen. +++
250 Watt
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250 Watt
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250 Watt
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250 Watt
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250 Watt
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250 Watt
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250 Watt
max. Geschwindigkeit E-Mountainbikes mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h gelten verkehrsrechtlich noch als Fahrräder, sodass zur Nutzung keine Versicherungspflicht und keine Führerscheinpflicht bestehen. +++
25 km/h
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25 km/h
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25 km/h
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25 km/h
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25 km/h
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25 km/h
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25 km/h
max. Reichweite Die maximale Reichweite ist abhängig von der Akkukapazität und der Kraftübertragung des Motors, der Fahrweise und der Steigung des Strecke. +++
bis zu 220 km
++
bis zu 130 km
++
bis zu 120 km
+++
bis zu 220 km

bis zu 80 km
++
bis zu 120 km
+
bis zu 100 km
Austattungsmerkmale und Besonderheiten
Schaltung
Anzahl der Gänge
Ket­ten­schal­tung
11 Gänge
Ket­ten­schal­tung
20 Gänge
Ket­ten­schal­tung
21 Gänge
Ket­ten­schal­tung
20 Gänge
Ket­ten­schal­tung
24 Gänge
Ket­ten­schal­tung
10 Gänge
Ket­ten­schal­tung
9 Gänge
mit Anfahrhilfe Als Anfahrhilfe wird bei E-Bikes die Zuschaltung des Motors auch ohne eigene Kraftbeteiligung bezeichnet. Gesetzlich noch als (Klapp-)Fahrräder zugelassen sind Modelle mit Anfahrhilfen von max. 6 km/h.

Sind mit dem E-Bike auch höhere Geschwindigkeiten, ohne selbst zu treten, möglich, handelt es sich rechtlich um Kleinkrafträder, für die ein entsprechendes Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis notwendig sind.
hydraulische Scheibenbremsen Gegenüber Felgenbremsen haben Scheibenbremsen eine bessere Bremskraft.

Hydraulische Scheibenbremsen arbeiten in den meisten Fällen mit zwei Kolben, die die Bremsscheibe von beiden Seiten symmetrisch anbremsen.
inkl. LCD-Display Das Display zeigt die Akkurestkapazität an.
inkl. Beleuchtung In der Regel sind E-Mountainbikes nicht mit Beleuchtung ausgestattet.
darf ohne Versicherung oder Führerschein gefahren werden Ab einer Tretunterstützung über 25 km/h herrscht Versicherungs- und Führerscheinpflicht.
Sitz des Motors
Motor-Unterstützung
Heckmotor:
Ein Heckmotor ermöglicht ein sportliches und dynamisches Fahren auch abseits von Wegen. Allerdings ist der Wirkungsgrad geringer, da beim Bergauffahren potenziell im höheren Drehzahlbereich gefahren wird.

Mittelmotor:
Ein Mittelmotor sitzt im Bereich des Tretlagern. Er vermittelt ein gleichmäßiges und komfortables Fahrgefühl und sorgt dank eines hohen Drehmomentes für einen insgesamt höheren Wirkungsgrad mit verhältnismäßig geringem Stromverbrauch.
Mit­tel­motor
4 Stufen
Mit­tel­motor
4 Stufen
Heck­motor
6 Stufen
Mit­tel­motor
k. A.
Heck­motor
6 Stufen
Mit­tel­motor
k.A.
Mit­tel­motor
k.A.
Belastbarkeit, Maße und Gewicht
Rad- und Rahmengröße 29 Zoll | 55 cm 29 Zoll | 40 cm 29 Zoll | 52 cm 27,5 Zoll | 51 cm 27,5 Zoll | 48 cm 27,5 Zoll | 50 cm 27,5 Zoll | 50 cm
in weiteren Rahmengrößen erhältlich 45 cm, 50 cm 45 cm, 50 cm, 55 cm Keine 46 cm, 56 cm Keine Keine Keine
max. zugelassenes Fahrergewicht 120 kg 120 kg 120 kg 115 kg 100 kg k.A. 150 kg
Gewicht 18,7 kg 22 kg 29 kg 23,3 kg 25 kg 26 kg 23 kg
Vorteile
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • extrem hoher Fahr­kom­fort
  • präzises Schalt­werk
  • gute Fede­rung
  • sehr gute Akku­leis­tung
  • gute Fede­rung
  • leicht zu schieben
  • kurze Lade­zeit
  • inkl. Anfahr­hilfe
  • stabil
  • Schal­tung und Elek­tronik funk­tio­nieren gut
  • sehr gute Akku­leis­tung
  • gute Akku­leis­tung
  • inkl. Anfahr­hilfe
  • ein­fa­cher Zusam­menbau
  • Motor beson­ders leise
  • gute Akku­­leis­­tung
  • inkl. Anfahr­hilfe
  • inkl. Anfahr­hilfe
  • ein­fa­cher Zusam­menbau
  • 10 Jahre Garantie auf Rahmen
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4,5 /5 aus 23 Bewertungen

Elektro-Mountainbikes-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Elektro-Mountainbikes ermöglichen auch Radfahrern mit weniger Kondition einen höchstmöglichen Fahrspaß im Gelände und beim Erklimmen von Bergen. Möglich wird dies durch einen Elektromotor, der als unterstützende Trethilfe fungiert. Somit können auch im Gelände längere Strecken mit geringem Kraftaufwand schnell zurückgelegt werden.
  • Unterschieden werden zwei Kategorien von E-Mountainbikes: Es gibt solche, die über einen Hardtail verfügen, also über einen starren Hinterbau und eine gefederte Vordergabel, und solche, die vollgefedert (Full-Suspension) sind, also über eine Federung vorn und hinten verfügen. Sie werden auch als Fullys bezeichnet.
  • Im Gegensatz zu den Mountain E-Bikes mit Hardtail sind die Fullys besonders gut für sehr unwegsames Gelände – wie grobe Schotterpisten und bewurzelte Untergründe – geeignet, da sie die starken Unebenheiten des Untergrunds optimal abfedern können. Obwohl die Hardtail E-Mountainbikes ebenfalls tauglich fürs Gelände sind, sollten die Wege nicht allzu unwegsam sein. Sie werden häufiger beim Ausdauer-Rennsport eingesetzt.

Elektro-Mountainbike Test

Eine Befragung der deutschen Bevölkerung zur Häufigkeit des Mountainbike-Fahrens von 2012 bis 2016 hat ergeben, dass der Mountainbike Sport nach wie vor im Trend ist. Allein 2015 gaben laut der Umfrage rund 3,29 Millionen Personen ab einem Alter von 14 Jahren an, in ihrer Freizeit häufig Mountainbike zu fahren.

Was die Mehrheit der Geländefahrer wohl am meisten reizt, ist die Freiheit der Natur und die atemberaubende Aussicht vom Berggipfel, mit der man belohnt wird, wenn man nach dem Einsatz der eigenen Muskelkraft die Gipfel dieser Welt erradelt hat.

Mit Blick auf die Trails dieser Welt wird jedoch deutlich: neben gewöhnlichen Mountainbikes reihen sich immer häufiger die sogenannten Elektro-Mountainbikes. Sie unterstützen durch einen Elektromotor die Tretleistung des Radfahrers. Dabei polarisieren elektrisch angetriebene Mountainbikes die MTB-Szene. Schließlich widersprechen sie doch deutlich dem Grundgedanken, den Berg aus eigener Kraft zu erklimmen.

Warum sich ein Kauf eines elektrischen Mountainbikes trotzdem lohnt und für wen die Version mit Elektromotor besonders geeignet ist, zeigen wir Ihnen in unserem Elektro-Mountainbike-Vergleich 2017. Außerdem stehen wir Ihnen mit einer Kaufberatung zur Seite.

1. Was ist ein E-Mountainbike?

Finger weg vom Alkohol!

Wenn Sie als Radfahrer, ob mit einem gewöhnlichen Fahrrad oder einem E-Bike, am Straßenverkehr teilnehmen, sollten Sie lieber auf Alkohol verzichten. Bereits ab 1,6 Promille begehen Sie nämlich eine Straftat, die ein Fahrverbot und den Führerscheinentzug zur Folge hat. Drastischere Folgen hat es, wenn Sie alkoholisiert einen Fahrradunfall haben. Hier gelten schon 0,3 Promille als Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld oder gar eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) nach sich zieht. Ebenso möglich: der Entzug des Autoführerscheins.

Bei einem Elektro-Mountainbike handelt es sich um ein Mountainbike mit einem Elektromotor. Er bildet das Herzstück der Mountainbikes mit Elektroantrieb und unterstützt je nach Einstellung oder gewählter Stufe die Eigenleistung des Radfahrers entweder stärker oder schwächer. Wenn der Fahrer in die Pedalen tritt, unterstütz der Motor. Wenn er aufhört zu treten, stoppt die Unterstützung. Die Elektro MTBs reihen sich somit in die Gruppe anderer Elektro-Fahrräder, beispielsweise E-Bikes für Damen und Herren oder Elektro-Klappfahrräder, ein.

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von E-Mountainbikes unterscheiden: die Pedelecs (Pedelec 25) und die sogenannten S-Pedelecs (Pedelec 45): Bei den Pedelecs wird der Fahrer gewöhnlich nur mit einem Motor mit einer Leistung von 250 Watt unterstützt. Die maximale Geschwindigkeit beträgt bei diesen MTB E-Bikes nicht mehr als 25 km/h. Die Motoren der S-Pedelecs unterstützen den Radfahrer hingegen mit bis zu 500 Watt, sodass Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreicht werden können.

Alle in unserem Elektro-Mountainbike-Vergleich vorgestellten E-Bikes MTB unterliegen der Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h. Für Sie heißt das, dass Sie diese Fahrräder ohne Versicherungspflicht und Führerschein fahren dürfen. Sobald Ihr persönlicher Elektro-Mountainbike-Vergleichssieger die 25 km/h erreicht, reduziert der Elektromotor automatisch seine Unterstützung. Somit laufen Sie niemals Gefahr, zu schnell zu werden. Für die S-Pedelecs ist, sofern sie auf öffentlichen Wegen gefahren werden, ein Führerschein obligatorisch. Ebenso müssen solche E-Bikes mit einem Versicherungskennzeichen, wie man es bei Mopeds kennt, versehen sein.

Betrieben werden die E-Bikes von einem Akku. Je nach Leistungsstärke des Akkus ergeben sich für die Pedelec Mountainbikes unterschiedliche Reichweiten. Sie liegen etwa zwischen 80 und 130 km.

Doch warum ist ein Elektro-Mountainbike überhaupt sinnvoll? Schließlich macht doch gerade das Bezwingen eines Berges aus eigener Muskelkraft den Reiz des Mountainbikefahrens aus. Wir haben für Sie die Gründe, die für und gegen ein Elektrofahrrad Typ Mountainbike sprechen, einmal zusammengefasst:

  • Elektromotor dient lediglich zur Unterstützung der Tretkraft
  • größere Distanzen können leichter und schneller bewältigt werden
  • auch untrainierte und ältere Sportler können die Fahrt durchs Gelände und die Sicht vom Gipfel genießen
  • bei Gruppenfahrten können unterschiedliche Leistungsniveaus ausgeglichen werden
  • relativ hohes Eigengewicht
  • Stromkosten für das Aufladen des Akkus
  • nicht so wendig wie gewöhnliche MTBs

2. Welche Typen von E-Mountainbikes gibt es?

Typ Beschreibung
Hardtail E-Mountainbike
Hardtail
Bei den sogenannten Hardtail E-Mountainbikes ist lediglich die Vordergabel gefedert. Der Hinterbau des Elektrorads ist hingegen starr und ungefedert. Im Vergleich zu den vollgefederten Mountainbikes sind E-MTBs mit Hardtail günstiger in der Herstellung und verfügen über weniger bewegliche Teile, die regelmäßig gewartet werden müssen.

Durch die höhere Steifigkeit des Hardtails wird eine bessere Kraftübertragung gewährleistet, wodurch solche Räder vor allem für den Ausdauer-Rennsport geeignet sind. Beim Fahren in technisch anspruchsvollem Gelände ist dafür eine präzise Fahrtechnik erforderlich.

 

E-Mountainbike Fischer

Fullys

Im Gegensatz zu den Hardtail E-Mountainbikes zeichnen sich die sogenannten Full-Suspension Bikes, auch ″Fullys″ genannt, durch eine Vollfederung aus. Sie ermöglicht einen besonders hohen Fahrkomfort. Die vollgefederten Elektro-Bikes sind deshalb gut für das Fahren auf sehr unwegsamem Gelände mit grobem Schotter, Steinen und Wurzeln geeignet.

Die zusätzliche Heckfederung gleicht Unebenheiten besser aus und der Dämpfer federt Schläge vom Untergrund ab. Anspruchsvolle Abfahrten sind mit einem vollgefederten MTB E-Bike ebenfalls kein Problem.

3. Kaufkriterien für E-Mountainbikes: Darauf müssen Sie achten

3.1. Was treibt Sie an?

In unserem Elektro-Mountainbike Vergleich werden zwei Antriebtypen unterschieden: Mittel- und Heckmotoren. Am gängigsten sind Mittelmotoren, sowohl bei Hardtails als auch bei Fullys. Zu den bekanntesten Herstellern dieser Antriebe gehören Bosch, Yamaha und Shimano.

3.1.1. Mittelmotoren
Mittelmotoren werden auch als Tretmotoren bezeichnet, da sie beim Tretlager angebracht sind. Sie sind besonders robust und haben einen tiefen, zentralen Sitz. Ein grundlegender Vorteil dieser Motoren ist, dass sie eine ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglichen und somit auch ein gutes Fahrverhalten im Gelände aufweisen.

Die Antriebsform entspricht am ehesten dem ″normalen Treten″. Besonders bei den vollgefederten Modellen haben sich Mittelmotoren etabliert, da sie deren Hinterbaufederung nicht behindern.

Ein Nachteil dieser Motoren ist sicherlich, dass sie aufwendig verbaut werden. Der Antrieb wird direkt am Rahmen angebracht, weshalb auch die Produktionskosten höher als bei anderen Antrieben sind. Außerdem ist es nahezu unmöglich, normale Fahrräder mit einem Mittelmotor nachzurüsten.

Mittelmotor E-Bike

Der Klassiker bei E-Mountainbikes: Der Mittelmotor bietet eine gute Kraftübertragung und stabilierts durch seinen Sitz in der Mitte des Rahmens das Rad.

3.1.2. Heckmotoren
Die Heckmotoren befinden sich im Gegensatz zu Mittelmotoren am Hinterrad. Dadurch verteilt sich das Gewicht auch auf den hinteren Teil des Fahrrads. Die Wirkung des Elektromotors geht direkt aufs Rad. Allerdings entsteht eine ungleiche Gewichtsverteilung, was wiederum Nachteile im Fahrverhalten mit sich bringen kann. Gleichzeitig wird durch den sogenannten Anpressdruck eine sportliche Fahrweise begünstigt, besonders bei Bergfahrten und bei Nässe.

Hinweis: Es gibt keine E-MTBs mit einem Frontmotor. Das liegt vor allem daran, dass bei einem Front- bzw. Vorderradantrieb ein höheres Gewicht auf dem Vorderrad lastet. Das erschwert das Lenken.

3.2. Auch mal auf die Bremse treten

Das beste Elektro-Mountainbike sollte auf jeden Fall über zuverlässige Bremsen verfügen. Nur ihre hundertprozentige Funktion gewährleistet Sicherheit. Am besten sind Scheibenbremsen, da sie im Vergleich zu Felgenbremsen eine bessere Bremskraft bei weniger Handkraft bewirken. Bevorzugt sollten Sie auf hydraulische Scheibenbremsen setzen, weil sie in den meisten Fällen mit zwei Kolben arbeiten, die die Bremsscheibe von beiden Seiten symmetrisch anbremsen. Mechanische Scheibenbremsen arbeiten hingegen nur mit einem Kolben.

3.3. Viel hilft viel – die Reichweite

Fahrrad-Ersatzakku von Prophete sorgt für mehr Reichweite.

Ein nützliches Fahrradzubehör. Der Fahrrad-Ersatzakku von Prophete sorgt für mehr Reichweite.

Gerade wenn Sie längere Touren durchs Gelände planen oder lange mit dem Rad unterwegs sind, ist ein Mountain E-Bike mit einer großen Reichweite zu empfehlen. Genauso sollten Sie dabei die Ladezeit des Akkus im Blick haben. In einigen Fällen kann die Ladezeit mehrere Stunden betragen und das kann im Mountainbike-Urlaub schnell für schlechte Laune sorgen.

3.4. Immer im Blick – das Display

Zu jedem guten Elektro-Mountainbike gehört ein Display. Es sollte in erster Linie die Akkurestkapazität anzeigen, schließlich ist sie die Tankanzeige Ihres MTBs. Ebenso sollte das Display Ihnen die verbleibende Reichweite anzeigen. Wenn das Display noch montiert werden muss, sollten Sie es in Daumennähe anbringen. Dann kann es besser bedient werden.

E-Mountainbike

4. Pflege und Reinigungstipps

Hanseline Gabelöl für Ihr Mountainbike Elektro

Das Gabelöl von Hanseline pflegt Dichtungsringe.

Wer mit dem Elektro-Mountainbike im Gelände unterwegs ist, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende des Tages ein nicht mehr ganz so sauberes E-MTB vor der Tür stehen. Damit Ihr E-Rad am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist, genügen bereits wenige Handgriffe. Für eine gründliche Reinigung sollte das Rad zuerst einmal richtig angefeuchtet werden. Benutzen Sie dazu einfach einen Gartenschlauch oder einen Eimer mit Wasser. Verzichten Sie auf einen Hochdruckreiniger, denn dieser könnte die Lager und Dichtungen des Fahrrads beschädigen. Grundsätzlich sollten Akku und Motor mit Wasser nur sehr sorgsam gesäubert werden. Zu viel Wasser ist schädlich.

Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie gerne auf Pflegemittel zurückgreifen. Sie lösen nach einer kurzen Einwirkungszeit effektiv den hartnäckigsten Schmutz. Am besten eigen sich schonende Allzweckreiniger.

Damit die Gangschaltung Ihres E-Mountainbikes auch zukünftig sauber und ordentlich funktioniert, ist die Kettenpflege ebenso wichtig. Befreien Sie die Kette zu Beginn mit einem weichen Tuch von Schmutz und Öl, nehmen Sie anschließend ein für die Kette geeignetes Öl und benetzen Sie diese damit sparsam. Danach sollten Sie die Kette mit einem Tuch erneut abziehen.

Ebenso wichtig ist die einwandfreie Funktion der Federgabel und der Dämpfer. Deshalb sollten nach jeder Fahrt die Dichtungsringe mit einem Tuch von Dreck und Schmutz befreit werden. Im Anschluss ist auch hier das sparsame Auftragen eines Öls zu empfehlen. Aber Achtung: Nicht jedes Öl ist dafür geeignet. Greifen Sie auf jeden Fall auf spezielles Gabelöl zurück.

5. Marken und Hersteller – Haibike hat die Nase vorn

In den vergangenen Jahren ist der Markt an E-Mountainbikes stetig angewachsen. Daher werden Sie bei der Suche nach Ihrem besten Elektro-Mountainbike auch vielen Marken und Herstellern begegnen, darunter bekannten Mountainbike-Marken wie Ghost. Hoch im Kurs stehen Elektro-Mountainbikes von Haibike und NCM. Vor allem Haibike bietet seinen Käufern eine umfangreiche Auswahl verschiedener E-Mountainbikes, sowohl Hardtails als auch Fullys.

Wie sich beispielsweise das Hardtail E-Mountainbike Sduro HardNine RC 29 von Haibike im Test geschlagen hat, zeigt Ihnen folgendes Video:

6. Elektro-Mountainbike-Tests bei der Stiftung Warentest

Elektro E-Bike

Wenn Sie sicher im Handling Ihres E-Mountainbikes sind, steht einer Tour durch die Alpen nichts mehr im Weg.

Bisher hat die Stiftung Warentest keinen speziellen Elektro-Mountainbike-Test veröffentlicht. Allerdings sind die Elektrobikes im Allgemeinen nicht unbemerkt an dem Prüfinstitut vorbeigegangen. In dem Special ″Fahrradtechnik im Überblick: In die Gänge kommen″ werden die wichtigsten Begriffe und Techniken von Fahrrädern auf den Punkt gebracht. In dem Kapitel zu E-Bikes klärt die Stiftung nicht nur über die Eigenheiten der mit Elektromotor betriebenen Fahrräder auf, sondern nennt auch gewisse Risiken. So unterschätzen viele Radfahrer oft das höhere Tempo und das zusätzliche Gewicht des Elektro-Fahrrads.

Gerade beim Fahren mit einem E-Bike Mountainbike ist ein sicheres Handling des E-Fahrrads unabkömmlich. Wenn Sie noch am Anfang Ihrer Mountainbike-Erfahrung stehen, empfehlen wir Ihnen einen Fahrtechnik Kurs. Sie werden in vielen Regionen angeboten und sind eine tolle Gelegenheit, um sich mit dem Elektro-Mountainbike vertraut zu machen.

7. FAQ zum Thema E-Mountainbike

7.1. Wie viel kostet ein E-Mountainbike?

Der Preis eines MTB E-Bikes  hängt zuallererst davon ab, ob Sie ein Mountainbike Fully oder Hardtail suchen. Gewöhnlich sind Mountainbike Pedelecs mit einer Vollfederung rund 1000 € teurer als Hardtails. Das liegt daran, dass die Fullys besonders im anspruchsvollen Gelände Schläge am Heck absorbieren können und dadurch einen besonders hohen Fahrkomfort ermöglichen.

Ebenso werden Preisunterschiede hinsichtlich der verbauten Elektromotoren deutlich. Günstigere Elektro-Mountainbikes verfügen meistens über einen Heckmotor, die teureren Varianten hingegen über einen Mittelmotor bzw. Tretlagermotor. Grundsätzlich liegt der Einstiegspreis für ein E-Mountainbike bei ca. 1.100 €.

7.2. Wie lange hält der Akku?

Grundsätzlich sollten Sie sich nicht auf die vom Hersteller deklarierte Akku-Reichweite verlassen. Die Reichweite des Akkus hängt nämlich nicht nur von der Akkukapazität ab, sondern auch von dem jeweiligen Fahrstil des Fahrers und den äußeren Bedingungen. Dazu gehören zum Beispiel das Streckenprofil sowie das eigene Körpergewicht. Einen weiteren Faktor für die Reichweite stellen die gewählten Unterstützungsstufen dar.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Anzeige Ihres E-MTB Displays im Auge zu haben. Dieses zeigt Ihnen zuverlässig die Restreichweite Ihres Akkus an. Alle in unserem Elektro-Mountainbike Test vorgestellten E-Bikes verfügen über ein solches Display.

Einige Tipps für mehr Reichweite Ihres Akkus:

  • harmonisches und gleichmäßiges Treten
  • 70 Pedalumdrehungen pro Minute
  • wenn möglich, mit niedriger Unterstützungsstufe fahren

Freie Fahrt: Wenn sich die Leistung des Akkus dem Ende zuneigt, können Sie ihn ganz einfach an der Steckdose oder einer Ladestation wieder aufladen. Das Aufladen eines Akkus dauert je nach Ausführung zwischen zwei und fünf Stunden.

7.3. Wie viel wiegt ein E-Mountainbike?

Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem Elektro-Mountainbike sind, werden Sie feststellen, dass die E-Versionen im Vergleich mit gewöhnlichen Mountainbikes (12 - 17 kg) ordentlich Gewicht auf die Waage bringen. Das liegt an dem Elektromotor und dem Akku.

Bei einem Pedelec Mountainbike müssen Sie mit einem Gewicht zwischen 19 und 25 kg rechnen. Grundsätzlich beeinflusst ein höheres Gewicht nicht nur die Wendigkeit des E-Bikes, sondern auch das Handling. Schließlich muss das Fahrrad gelegentlich über Hindernisse gehoben oder eine Treppe hochgetragen werden.

Unser Tipp: Unabhängig davon, ob Sie sich ein Fahrrad mit oder ohne Elektromotor kaufen, sollten Sie mit dem Fahrrad eine Probefahrt machen. Das gilt sowohl beim Online-Kauf als auch beim Erwerb im Geschäft.

Auto-Radträger

Ein Kupplungsträger von Uebler, der auch für E-Bikes geeignet ist.

7.4. Kann man E-Mountainbikes mit einem gewöhnlichen Auto-Fahrradträger transportieren?

Im Prinzip  kann ein Elektro-Mountainbike mit einem herkömmlichen Auto-Radträger transportiert werden. Aber Sie sollten darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht des Radträgers nicht überschritten wird.

Mittlerweile können Sie im Handel für den Transport von E-Bikes spezielle Auto-Radträger mit einem erhöhten zulässigen Gesamtgewicht erwerben. Sie bieten meistens auch die Möglichkeit, den Träger mitsamt den Rädern abzuklappen, damit man problemlos an den Kofferraum gelangen kann. In der Regel handelt es sich meistens um einen Heckträger.

Viele Hersteller empfehlen, den Akku beim Transport auf dem Heckträger zu entfernen und elektrische Teile mit Hilfe von Plastiktüten vor Regen und Nässe zu schützen.

Vergleichssieger
Haibike Xduro HardNine Carbon 9.0 29"
sehr gut (1,3) Haibike Xduro HardNine Carbon 9.0 29" 0 Bewertungen 5.999,00 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
NCM Moscow 29"
gut (1,7) NCM Moscow 29"
5 Bewertungen
1.199,00 € Zum Angebot »

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