Elektro-Mountainbike Test 2016

Die 7 besten E-Mountainbikes im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellHaibike Sduro FullNineNCM MoscowProphete 51666-0111Bresetech Easybike E-MI5 600NCM Prague 2016Ghost BikesTeru 4Bulls E-Stream Duro
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
09/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,2gut
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Kundenwertung
3 Bewertungen
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noch keinenoch keine
FahrradtypBei einem Hardtail-Mountainbike ist lediglich die Vordergabel gefedert, der Hinterbau ist starr. Ein solches Fahrrad gewährleistet eine bessere Kraftübertragung und wird oft im Ausdauer-Rennsport eingesetzt.

Ein Fully ist hingegen vollgefedert. Solche Räder zeichnen sich durch einen hohen Fahrkomfort aus, besonders im Gelände.
FullyHardtailFullyHardtailHardtailHardtailHardtail
Rad- und Rahmengröße
empf. Körpergröße
29 Zoll | 50 cm
185 – 190 cm
29 Zoll | 52 cm
190 - 195 cm
27,5 Zoll | 50 cm
185 – 190 cm
26 Zoll | 44 cm
175 – 180 cm
27,5 Zoll | 48 cm
180 – 185 cm
27,5 Zoll | 42 cm
165 – 170 cm
27,5 Zoll | 41 cm
165 – 170 cm
Schaltung
Anzahl der Gänge
Ein E-Bike mit einem Mittelmotor und einer Kettenschaltung hat den Vorteil, dass die volle Kraft des Motors freigegeben werden kann.

Der Heckmotor des E-Bikes verhindert hingegen den Einsatz einer Nabenschaltung (Ausnahme: Hinterradmotor integrierte 3-Gang Nabe.
Kettenschaltung
20 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
Kettenschaltung
9 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
Kettenschaltung
9 Gänge
Kettenschaltung
20 Gänge
max. Geschwindigkeit25 km/h25 km/h25 km/h25 km/h25 km/h25 km/h25 km/h
Sitz des Motors
Motor-Unterstützung
Heckmotor:
- direkter Antrieb der hinteren Nabe
- Schwerpunkt am Heck für bessere Traktion
Mittelmotor:


- direkte Kraftübertragung an Kette
- bester Schwerpunkt für das Rad
Mittelmotor
4 Stufen
Heckmotor
6 Stufen
Mittelmotor
k.A.
Heckmotor
k.A.
Heckmotor
6 Stufen
Mittelmotor
4 Stufen
Mittelmotor
3 Stufen
Leistung250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt
max. Reichweite130 km70 km100 km100 km70 kmk.A.220 km
Fahrkomfort
hydraulische ScheibenbremsenGegenüber Felgenbremsen haben Scheibenbremsen eine bessere Bremskraft.

Hydraulische Scheibenbremsen arbeiten in den meisten Fällen mit zwei Kolben, die die Bremsscheibe von beiden Seiten symmetrisch anbremsen.
darf ohne Versicherung o. Führerschein gefahren werden
inkl. Beleuchtung
inkl. LCD-DisplayDas Display zeigt die Akkurestkapazität an.
Gewicht22 kg24 kg23 kg24 kg22 kg20,2 kg21,8 kg
max. Fahrergewicht120 kg120 kg150 kg100 kg100 kgk.A.k.A.
Vorteile
  • sehr gute Akkuleistung
  • gute Federung
  • leicht zu schieben
  • kurze Ladezeit
  • inkl. Anfahrhilfe
  • stabil
  • Schaltung und Elektronik funktionieren gut
  • inkl. Anfahrhilfe
  • einfacher Zusammenbau
  • 10 Jahre Garantie auf Rahmen
  • gute Akkuleistung
  • stabil
  • einfache Endmontage
  • gute Akkuleistung
  • inkl. Anfahrhilfe
  • einfacher Zusammenbau
  • Motor besonders leise
  • inkl. Anfahrhilfe
  • benutzerfreundliches Display
  • gute Akkuleistung
  • stabil
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Elektro-Mountainbike-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Elektro-Mountainbikes ermöglichen auch Radfahrern mit weniger Kondition einen höchstmöglichen Fahrspaß im Gelände und beim Erklimmen von Bergen. Möglich wird dies durch einen Elektromotor, der als unterstützende Trethilfe fungiert. Somit können auch im Gelände längere Strecken mit geringem Kraftaufwand schnell zurückgelegt werden.
  • Unterschieden werden zwei Kategorien von E-Mountainbikes: Es gibt solche, die über einen Hardtail verfügen, also über einen starren Hinterbau und eine gefederte Vordergabel, und solche, die vollgefedert (Full-Suspension) sind, also über eine Federung vorn und hinten verfügen. Sie werden auch als Fullys bezeichnet.
  • Im Gegensatz zu den Mountain E-Bikes mit Hardtail sind die Fullys besonders gut für sehr unwegsames Gelände – wie grobe Schotterpisten und bewurzelte Untergründe – geeignet, da sie die starken Unebenheiten des Untergrunds optimal abfedern können. Obwohl die Hardtail E-Mountainbikes ebenfalls tauglich fürs Gelände sind, sollten die Wege nicht allzu unwegsam sein. Sie werden häufiger beim Ausdauer-Rennsport eingesetzt.

Elektro-Mountainbike Test

Eine Befragung der deutschen Bevölkerung zur Häufigkeit des Mountainbike-Fahrens von 2012 bis 2016 hat ergeben, dass der Mountainbike Sport nach wie vor im Trend ist. Allein 2015 gaben laut der Umfrage rund 3,29 Millionen Personen ab einem Alter von 14 Jahren an, in ihrer Freizeit häufig Mountainbike zu fahren.

Was die Mehrheit der Geländefahrer wohl am meisten reizt, ist die Freiheit der Natur und die atemberaubende Aussicht vom Berggipfel, mit der man belohnt wird, wenn man nach dem Einsatz der eigenen Muskelkraft die Gipfel dieser Welt erradelt hat.

Mit Blick auf die Trails dieser Welt wird jedoch deutlich: neben gewöhnlichen Mountainbikes reihen sich immer häufiger die sogenannten Elektro-Mountainbikes. Sie unterstützen durch einen Elektromotor die Tretleistung des Radfahrers. Dabei polarisieren elektrisch angetriebene Mountainbikes die MTB-Szene. Schließlich widersprechen sie doch deutlich dem Grundgedanken, den Berg aus eigener Kraft zu erklimmen.

Warum sich ein Kauf eines elektrischen Mountainbikes trotzdem lohnt und für wen die Version mit Elektromotor besonders geeignet ist, zeigen wir Ihnen in unserem Elektro-Mountainbike Test 2016. Außerdem stehen wir Ihnen mit einer Kaufberatung zur Seite.

1. Was ist ein E-Mountainbike?

Finger weg vom Alkohol!

Wenn Sie als Radfahrer, ob mit einem gewöhnlichen Fahrrad oder einem E-Bike, am Straßenverkehr teilnehmen, sollten Sie lieber auf Alkohol verzichten. Bereits ab 1,6 Promille begehen Sie nämlich eine Straftat, die ein Fahrverbot und den Führerscheinentzug zur Folge hat. Drastischere Folgen hat es, wenn Sie alkoholisiert einen Fahrradunfall haben. Hier gelten schon 0,3 Promille als Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld oder gar eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) nach sich zieht. Ebenso möglich: der Entzug des Autoführerscheins.

Bei einem Elektro-Mountainbike handelt es sich um ein Mountainbike mit einem Elektromotor. Er bildet das Herzstück der Mountainbikes mit Elektroantrieb und unterstützt je nach Einstellung oder gewählter Stufe die Eigenleistung des Radfahrers entweder stärker oder schwächer. Wenn der Fahrer in die Pedalen tritt, unterstütz der Motor. Wenn er aufhört zu treten, stoppt die Unterstützung. Die Elektro MTBs reihen sich somit in die Gruppe anderer Elektro-Fahrräder, beispielsweise E-Bikes für Damen und Herren oder Elektro-Klappfahrräder, ein.

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von E-Mountainbikes unterscheiden: die Pedelecs (Pedelec 25) und die sogenannten S-Pedelecs (Pedelec 45): Bei den Pedelecs wird der Fahrer gewöhnlich nur mit einem Motor mit einer Leistung von 250 Watt unterstützt. Die maximale Geschwindigkeit beträgt bei diesen MTB E-Bikes nicht mehr als 25 km/h. Die Motoren der S-Pedelecs unterstützen den Radfahrer hingegen mit bis zu 500 Watt, sodass Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreicht werden können.

Alle in unserem Elektro-Mountainbike Test vorgestellten E-Bikes MTB unterliegen der Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h. Für Sie heißt das, dass Sie diese Fahrräder ohne Versicherungspflicht und Führerschein fahren dürfen. Sobald Ihr Elektro-Mountainbike Testsieger die 25 km/h erreicht, reduziert der Elektromotor automatisch seine Unterstützung. Somit laufen Sie niemals Gefahr, zu schnell zu werden. Für die S-Pedelecs ist, sofern sie auf öffentlichen Wegen gefahren werden, ein Führerschein obligatorisch. Ebenso müssen solche E-Bikes mit einem Versicherungskennzeichen, wie man es bei Mopeds kennt, versehen sein.

Betrieben werden die E-Bikes von einem Akku. Je nach Leistungsstärke des Akkus ergeben sich für die Pedelec Mountainbikes unterschiedliche Reichweiten. Sie liegen etwa zwischen 80 und 130 km.

Doch warum ist ein Elektro-Mountainbike überhaupt sinnvoll? Schließlich macht doch gerade das Bezwingen eines Berges aus eigener Muskelkraft den Reiz des Mountainbikefahrens aus. Wir haben für Sie die Gründe, die für und gegen ein Elektrofahrrad Typ Mountainbike sprechen, einmal zusammengefasst:

  • Elektromotor dient lediglich zur Unterstützung der Tretkraft
  • größere Distanzen können leichter und schneller bewältigt werden
  • auch untrainierte und ältere Sportler können die Fahrt durchs Gelände und die Sicht vom Gipfel genießen
  • bei Gruppenfahrten können unterschiedliche Leistungsniveaus ausgeglichen werden
  • relativ hohes Eigengewicht
  • Stromkosten für das Aufladen des Akkus
  • nicht so wendig wie gewöhnliche MTBs

2. Welche Typen von E-Mountainbikes gibt es?

Typ Beschreibung
Hardtail E-Mountainbike
Hardtail
Bei den sogenannten Hardtail E-Mountainbikes ist lediglich die Vordergabel gefedert. Der Hinterbau des Elektrorads ist hingegen starr und ungefedert. Im Vergleich zu den vollgefederten Mountainbikes sind E-MTBs mit Hardtail günstiger in der Herstellung und verfügen über weniger bewegliche Teile, die regelmäßig gewartet werden müssen.

Durch die höhere Steifigkeit des Hardtails wird eine bessere Kraftübertragung gewährleistet, wodurch solche Räder vor allem für den Ausdauer-Rennsport geeignet sind. Beim Fahren in technisch anspruchsvollem Gelände ist dafür eine präzise Fahrtechnik erforderlich.

 

E-Mountainbike Fischer

Fullys

Im Gegensatz zu den Hardtail E-Mountainbikes zeichnen sich die sogenannten Full-Suspension Bikes, auch ″Fullys″ genannt, durch eine Vollfederung aus. Sie ermöglicht einen besonders hohen Fahrkomfort. Die vollgefederten Elektro-Bikes sind deshalb gut für das Fahren auf sehr unwegsamem Gelände mit grobem Schotter, Steinen und Wurzeln geeignet.

Die zusätzliche Heckfederung gleicht Unebenheiten besser aus und der Dämpfer federt Schläge vom Untergrund ab. Anspruchsvolle Abfahrten sind mit einem vollgefederten MTB E-Bike ebenfalls kein Problem.

3. Kaufkriterien für E-Mountainbikes: Darauf müssen Sie achten

3.1. Was treibt Sie an?

In unserem Elektro-Mountainbike Vergleich werden zwei Antriebtypen unterschieden: Mittel- und Heckmotoren. Am gängigsten sind Mittelmotoren, sowohl bei Hardtails als auch bei Fullys. Zu den bekanntesten Herstellern dieser Antriebe gehören Bosch, Yamaha und Shimano.

3.1.1. Mittelmotoren

Fahrrad-Ersatzakku von Prophete sorgt für mehr Reichweite.

Ein nützliches Fahrradzubehör. Der Fahrrad-Ersatzakku von Prophete sorgt für mehr Reichweite.

Mittelmotoren werden auch als Tretmotoren bezeichnet, da sie beim Tretlager angebracht sind. Sie sind besonders robust und haben einen tiefen, zentralen Sitz. Ein grundlegender Vorteil dieser Motoren ist, dass sie eine ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglichen und somit auch ein gutes Fahrverhalten im Gelände aufweisen.

Die Antriebsform entspricht am ehesten dem ″normalen Treten″. Besonders bei den vollgefederten Modellen haben sich Mittelmotoren etabliert, da sie deren Hinterbaufederung nicht behindern.

Ein Nachteil dieser Motoren ist sicherlich, dass sie aufwendig verbaut werden. Der Antrieb wird direkt am Rahmen angebracht, weshalb auch die Produktionskosten höher als bei anderen Antrieben sind. Außerdem ist es nahezu unmöglich, normale Fahrräder mit einem Mittelmotor nachzurüsten.

3.1.2. Heckmotoren

Die Heckmotoren befinden sich im Gegensatz zu Mittelmotoren am Hinterrad. Dadurch verteilt sich das Gewicht auch auf den hinteren Teil des Fahrrads. Die Wirkung des Elektromotors geht direkt aufs Rad. Allerdings entsteht eine ungleiche Gewichtsverteilung, was wiederum Nachteile im Fahrverhalten mit sich bringen kann. Gleichzeitig wird durch den sogenannten Anpressdruck eine sportliche Fahrweise begünstigt, besonders bei Bergfahrten und bei Nässe.

Hinweis: Es gibt keine E-MTBs mit einem Frontmotor. Das liegt vor allem daran, dass bei einem Front- bzw. Vorderradantrieb ein höheres Gewicht auf dem Vorderrad lastet. Das erschwert das Lenken.

3.2. Auch mal auf die Bremse treten

Das beste Elektro-Mountainbike sollte auf jeden Fall über zuverlässige Bremsen verfügen. Nur ihre hundertprozentige Funktion gewährleistet Sicherheit. Am besten sind Scheibenbremsen, da sie im Vergleich zu Felgenbremsen eine bessere Bremskraft bei weniger Handkraft bewirken. Bevorzugt sollten Sie auf hydraulische Scheibenbremsen setzen, weil sie in den meisten Fällen mit zwei Kolben arbeiten, die die Bremsscheibe von beiden Seiten symmetrisch anbremsen. Mechanische Scheibenbremsen arbeiten hingegen nur mit einem Kolben.

3.3. Viel hilft viel – die Reichweite

Gerade wenn Sie längere Touren durchs Gelände planen oder lange mit dem Rad unterwegs sind, ist ein Mountain E-Bike mit einer großen Reichweite zu empfehlen. Genauso sollten Sie dabei die Ladezeit des Akkus im Blick haben. In einigen Fällen kann die Ladezeit mehrere Stunden betragen und das kann im Mountainbike-Urlaub schnell für schlechte Laune sorgen.

3.4. Immer im Blick – das Display

Zu jedem guten Elektro-Mountainbike gehört ein Display. Es sollte in erster Linie die Akkurestkapazität anzeigen, schließlich ist sie die Tankanzeige Ihres MTBs. Ebenso sollte das Display Ihnen die verbleibende Reichweite anzeigen. Wenn das Display noch montiert werden muss, sollten Sie es in Daumennähe anbringen. Dann kann es besser bedient werden.

E-Mountainbike

4. Pflege und Reinigungstipps

Hanseline Gabelöl für Ihr Mountainbike Elektro

Das Gabelöl von Hanseline pflegt Dichtungsringe.

Wer mit dem Elektro-Mountainbike im Gelände unterwegs ist, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende des Tages ein nicht mehr ganz so sauberes E-MTB vor der Tür stehen. Damit Ihr E-Rad am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist, genügen bereits wenige Handgriffe. Für eine gründliche Reinigung sollte das Rad zuerst einmal richtig angefeuchtet werden. Benutzen Sie dazu einfach einen Gartenschlauch oder einen Eimer mit Wasser. Verzichten Sie auf einen Hochdruckreiniger, denn dieser könnte die Lager und Dichtungen des Fahrrads beschädigen. Grundsätzlich sollten Akku und Motor mit Wasser nur sehr sorgsam gesäubert werden. Zu viel Wasser ist schädlich.

Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie gerne auf Pflegemittel zurückgreifen. Sie lösen nach einer kurzen Einwirkungszeit effektiv den hartnäckigsten Schmutz. Am besten eigen sich schonende Allzweckreiniger.

Damit die Gangschaltung Ihres E-Mountainbikes auch zukünftig sauber und ordentlich funktioniert, ist die Kettenpflege ebenso wichtig. Befreien Sie die Kette zu Beginn mit einem weichen Tuch von Schmutz und Öl, nehmen Sie anschließend ein für die Kette geeignetes Öl und benetzen Sie diese damit sparsam. Danach sollten Sie die Kette mit einem Tuch erneut abziehen.

Ebenso wichtig ist die einwandfreie Funktion der Federgabel und der Dämpfer. Deshalb sollten nach jeder Fahrt die Dichtungsringe mit einem Tuch von Dreck und Schmutz befreit werden. Im Anschluss ist auch hier das sparsame Auftragen eines Öls zu empfehlen. Aber Achtung: Nicht jedes Öl ist dafür geeignet. Greifen Sie auf jeden Fall auf spezielles Gabelöl zurück.

5. Marken und Hersteller – Haibike hat die Nase vorn

In den vergangenen Jahren ist der Markt an E-Mountainbikes stetig angewachsen. Daher werden Sie bei der Suche nach Ihrem besten Elektro-Mountainbike auch vielen Marken und Herstellern begegnen, darunter bekannten Mountainbike-Marken wie Ghost. Hoch im Kurs stehen Elektro-Mountainbikes von Haibike und NCM. Vor allem Haibike bietet seinen Käufern eine umfangreiche Auswahl verschiedener E-Mountainbikes, sowohl Hardtails als auch Fullys.

Wie sich beispielsweise das Hardtail E-Mountainbike Sduro HardNine RC 29 von Haibike im Test geschlagen hat, zeigt Ihnen folgendes Video:

6. E-Mountainbikes bei der Stiftung Warentest

Elektro E-Bike

Wenn Sie sicher im Handling Ihres E-Mountainbikes sind, steht einer Tour durch die Alpen nichts mehr im Weg.

Bisher hat sich die Stiftung Warentest nicht speziell mit Mountainbike E-Bikes beschäftigt. Allerdings sind die Elektrobikes im Allgemeinen nicht unbemerkt an dem Prüfinstitut vorbeigegangen. In dem Special ″Fahrradtechnik im Überblick: In die Gänge kommen″ werden die wichtigsten Begriffe und Techniken von Fahrrädern auf den Punkt gebracht. In dem Kapitel zu E-Bikes klärt die Stiftung nicht nur über die Eigenheiten der mit Elektromotor betriebenen Fahrräder auf, sondern nennt auch gewisse Risiken. So unterschätzen viele Radfahrer oft das höhere Tempo und das zusätzliche Gewicht des Elektro-Fahrrads.

Gerade beim Fahren mit einem E-Bike Mountainbike ist ein sicheres Handling des E-Fahrrads unabkömmlich. Wenn Sie noch am Anfang Ihrer Mountainbike-Erfahrung stehen, empfehlen wir Ihnen einen Fahrtechnik Kurs. Sie werden in vielen Regionen angeboten und sind eine tolle Gelegenheit, um sich mit dem Elektro-Mountainbike vertraut zu machen.

7. FAQ zum Thema E-Mountainbike

7.1. Wie viel kostet ein E-Mountainbike?

Der Preis eines MTB E-Bikes  hängt zuallererst davon ab, ob Sie ein Mountainbike Fully oder Hardtail suchen. Gewöhnlich sind Mountainbike Pedelecs mit einer Vollfederung rund 1000 € teurer als Hardtails. Das liegt daran, dass die Fullys besonders im anspruchsvollen Gelände Schläge am Heck absorbieren können und dadurch einen besonders hohen Fahrkomfort ermöglichen.

Ebenso werden Preisunterschiede hinsichtlich der verbauten Elektromotoren deutlich. Günstigere Elektro-Mountainbikes verfügen meistens über einen Heckmotor, die teureren Varianten hingegen über einen Mittelmotor bzw. Tretlagermotor. Grundsätzlich liegt der Einstiegspreis für ein E-Mountainbike bei ca. 1.100 €.

7.2. Wie lange hält der Akku?

Grundsätzlich sollten Sie sich nicht auf die vom Hersteller deklarierte Akku-Reichweite verlassen. Die Reichweite des Akkus hängt nämlich nicht nur von der Akkukapazität ab, sondern auch von dem jeweiligen Fahrstil des Fahrers und den äußeren Bedingungen. Dazu gehören zum Beispiel das Streckenprofil sowie das eigene Körpergewicht. Einen weiteren Faktor für die Reichweite stellen die gewählten Unterstützungsstufen dar.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Anzeige Ihres E-MTB Displays im Auge zu haben. Dieses zeigt Ihnen zuverlässig die Restreichweite Ihres Akkus an. Alle in unserem Elektro-Mountainbike Test vorgestellten E-Bikes verfügen über ein solches Display.

Einige Tipps für mehr Reichweite Ihres Akkus:

  • harmonisches und gleichmäßiges Treten
  • 70 Pedalumdrehungen pro Minute
  • wenn möglich, mit niedriger Unterstützungsstufe fahren

Freie Fahrt: Wenn sich die Leistung des Akkus dem Ende zuneigt, können Sie ihn ganz einfach an der Steckdose oder einer Ladestation wieder aufladen. Das Aufladen eines Akkus dauert je nach Ausführung zwischen zwei und fünf Stunden.

7.3. Wie viel wiegt ein E-Mountainbike?

Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem Elektro-Mountainbike sind, werden Sie feststellen, dass die E-Versionen im Vergleich mit gewöhnlichen Mountainbikes (12 – 17 kg) ordentlich Gewicht auf die Waage bringen. Das liegt an dem Elektromotor und dem Akku.

Bei einem Pedelec Mountainbike müssen Sie mit einem Gewicht zwischen 19 und 25 kg rechnen. Grundsätzlich beeinflusst ein höheres Gewicht nicht nur die Wendigkeit des E-Bikes, sondern auch das Handling. Schließlich muss das Fahrrad gelegentlich über Hindernisse gehoben oder eine Treppe hochgetragen werden.

Unser Tipp: Unabhängig davon, ob Sie sich ein Fahrrad mit oder ohne Elektromotor kaufen, sollten Sie mit dem Fahrrad eine Probefahrt machen. Das gilt sowohl beim Online-Kauf als auch beim Erwerb im Geschäft.

Auto-Radträger

Ein Kupplungsträger von Uebler, der auch für E-Bikes geeignet ist.

7.4. Kann man E-Mountainbikes mit einem gewöhnlichen Auto-Fahrradträger transportieren?

Im Prinzip  kann ein Elektro-Mountainbike mit einem herkömmlichen Auto-Radträger transportiert werden. Aber Sie sollten darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht des Radträgers nicht überschritten wird.

Mittlerweile können Sie im Handel für den Transport von E-Bikes spezielle Auto-Radträger mit einem erhöhten zulässigen Gesamtgewicht erwerben. Sie bieten meistens auch die Möglichkeit, den Träger mitsamt den Rädern abzuklappen, damit man problemlos an den Kofferraum gelangen kann. In der Regel handelt es sich meistens um einen Heckträger.

Viele Hersteller empfehlen, den Akku beim Transport auf dem Heckträger zu entfernen und elektrische Teile mit Hilfe von Plastiktüten vor Regen und Nässe zu schützen.

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Radsport Trekkingrad Test

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Radsport Trinkflasche Test

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