Herren-E-Bike Test 2016

Die 7 besten E-Bikes für Herren im Vergleich.

AbbildungTestsiegerHaibike Sduro FullNine RCNCM Moscow 2016Fischer ETH 1401 ProlinePreis-Leistungs-SiegerProphete Navigator 6.5Prophete REX Bergsteiger 6.9Gregster GS28DProphete Navigator Flair
ModellHaibike Sduro FullNine RCNCM Moscow 2016Fischer ETH 1401 ProlineProphete Navigator 6.5Prophete REX Bergsteiger 6.9Gregster GS28DProphete Navigator Flair
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
09/2016
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Bewertung1,4sehr gut
09/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Vergleich.org
Bewertung2,0gut
09/2016
Kundenwertung
1 Bewertungen
13 Bewertungen
10 Bewertungen
4 Bewertungen
1 Bewertungen
3 Bewertungen
4 Bewertungen
Fahrrad-TypWährend ein E-Bike Sie ohne Ihr Zutun durch den Verkehr oder die Natur befördert, agiert der Elektromotor des Pedelec nur als unterstützende Trethilfe und verlangt Ihnen dennoch etwas Beinarbeit ab.MountainbikeMountainbikeTrekkingbikeTrekkingbikeMountainbikeCitybikeCruiserbike
Rad- und Rahmengröße
empf. Körpergröße
29 Zoll | 55 cm
190 - 195 cm
27,5 Zoll | 48 cm
180 - 185 cm
28 Zoll | 50 cm
185 - 190 cm
28 Zoll | 52 cm
185 - 190 cm
27,5 Zoll | 50 cm
185 - 190 cm
28 Zoll | 50 cm
185 - 190 cm
28 Zoll | 52 cm
185 - 190 cm
max. Reichweite pro Akkuladung160 km90 km140 km120 km100 km50 km100 km
Schaltung
Anzahl der Gänge
Kettenschaltung
20
Kettenschaltung
21
Kettenschaltung
24
Kettenschaltung
8
Kettenschaltung
9
Nabenschaltung
7
Kettenschaltung
8
Motorposition
Motor-Unterstützung
Frontmotor: Frontmotoren befinden sich am Vorderrad. Diese Variante wird mittlerweile vom Mittelmotor abgelöst, da dieser Antrieb sehr anfällig für das Ausbrechen des Rades ist.

Mittelmotor: Der Mittelmotor wird auch als Tretlagermotor bezeichnet. Er ist robust und hat einen festen, mittleren Schwerpunkt.

Heckmotor: Heckmotoren sind sehr kraftvoll und finden sich vor allem bei sportlichen E-Bikes. Front- und Heckmotoren gehören jeweils zu den Nabenmotoren.
Mittelmotor
3 Stufen
Heckmotor
6 Stufen
Mittelmotor
5 Stufen
Mittelmotor
5 Stufen
Mittelmotor
5 Stufen
Mittelmotor
9 Stufen
Frontmotor
5 Stufen
Leistung250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt250 Watt
Fahrkomfort
25 km/h HöchstgeschwindigkeitE-Bikes mit maximal 25 km/h Maximalgeschwindigkeit werden auch als Pedelecs bezeichnet.
Da der Elektromotor nur unterstützend wirkt, wenn der Fahrer in die Pedale tritt, sind weder Führerschein, noch Helm oder eine spezielle Versicherung Pflicht.
Maximal leistet der Motor 250 Watt.
JaJaJaJaJaJaJa
Beleuchtung inkl.
darf ohne Versicherung oder Führerschein gefahren werdenJaJaJaJaJaJaJa
Gewicht22 kg24 kg22,5 kg25 kg23 kg28 kg22 kg
max. Fahrergewicht100 kg120 kg127 kgk.A.k.A.115 kgk.A.
Vorteile
  • sehr hochwertige Schaltung
  • inkl. Federgabeln vorn und hinten – vollgefedert
  • hydraulische Scheibenbremsen – sehr gute Bremswirkung
  • auch mit 45 und 50 cm Rahmengröße erhältlich
  • sehr hochwertige Bereifung
  • inkl. Federgabel vorn
  • besonders leiser Motor
  • inkl. Federgabel vorn
  • besonders leiser Motor
  • inkl. Federgabel vorn
  • gefederte Sattelstütze
  • sehr hochwertige Schaltung
  • inkl. Federgabeln vorn und hinten – vollgefedert
  • Boost-Funktion für starke Anstiege
  • gefederte Sattelstütze
  • besonders leiser Motor
  • Steuerung per Smartphone über App möglich
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Herren-E-Bike-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Herren-E-Bikes weisen größere Rahmenhöhen auf, die vornehmlich für Fahrer ab 1,80 Metern Körpergröße geeignet sind und so auch für größere Personen einen hohen Fahrkomfort bieten.
  • Wie bei E-Bikes üblich, können Sie zwischen Naben- und Kettenschaltung wählen. Erstere ist wartungsarm, aber teurer und technisch komplexer. Letztere ist robust und besonders für Off-Road-Fahrten geeignet, verschmutzt allerdings auch schneller.
  • Je nachdem, in welchem Gelände Sie vornehmlich fahren möchten, können Sie sich zwischen Elektro-Mountainbike, E-Trekkingrad und elektrisch unterstütztem Citybike entscheiden. Für unwegsames Gelände eignet sich das Mountainbike am besten, Trekkingbikes fühlen sich auf Feldwegen und im Stadtverkehr wohl, Citybikes fahren sich am besten auf glatten Asphaltstraßen.

Herren-E-Bike Test

Über 30 Millionen E-Bikes wurden im Jahr 2015 weltweit verkauft, 500.000 davon allein in Deutschland (Quelle: Statista). Der Trend: steigend. Dabei sind E-Bikes keineswegs nur für ältere Menschen ein beliebtes Transportmittel. Mittlerweile gibt E-Bikes für Herren, Damen und Kinder, als Citybike, Touring- oder Trekkingrad oder sogar als Mountainbike oder Klappfahrrad. Das verstärkt natürlich auch die Qual der Wahl.

In unserem Herren-E-Bike Vergleich 2016 haben wir uns daher Elektroräder für Männer genauer angesehen. Neben wichtigen Informationen zum Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike finden Sie in unserem Ratgeber auch technische Daten zu Schaltung, Rahmen, Bremsen und Bereifung.

1. Sportlich unterwegs – Die Besonderheiten von Herren E-Bikes

So ergibt sich die Rahmenhöhe

Ein immer wiederkehrender Begriff beim Fahrradkauf ist die Rahmengröße oder -höhe. Der Wert gibt die Distanz zwischen dem Tretlager und dem oberen Ende der Sattelstütze an. Der Anfangspunkt ist also die im Rahmen montierte Achse zwischen den Pedalarmen, der Endpunkt ist die Befestigung des Sattels auf dem Sattelrohr. Sind Sie sich hinsichtlich der Herstellerangabe nicht sicher, können Sie die Entfernung zwischen beiden Punkten leicht nachmessen. Die Rahmenhöhe sollte etwa 0,66 Mal dem Wert Ihrer Schrittlänge entsprechen. So finden Sie in unserem Herren-E-Bike Test ganz einfach die richtige Rahmenhöhe.

Der Name verrät es bereits: Ein E-Bike für Herren ist ein Herrenrad, das während der Fahrt durch einen Elektromotor unterstützt wird. Herrenfahrräder weisen normalerweise größere Rahmenhöhen und Räder auf, damit sie besser auf die Körpergröße von Männern abgestimmt sind. Im Durchschnitt werden Männer in Deutschland etwa 1,80 Meter groß, da sollte es schon ein Elektrobike mit mindestens 48 Zentimetern Rahmenhöhe und 28-Zoll-Reifen sein, damit ein bequemes Radeln möglich ist.

Wie bei anderen Elektrorädern kann man hier außerdem zwischen drei verschiedenen Typen unterscheiden: E-Bike, Pedelec und S-Pedelec. Wie genau sich diese drei Kategorien unterscheiden, erklärt die folgende Tabelle:

Pedelec S-Pedelec E-Bike
Das Akronym steht für die Worte Pedal Electric Cycle, also ein Fahrrad, das per Pedale bewegt und mittels eines Elektromotors unterstützend bewegt wird.
Wichtig sind auch folgende Punkte:

  • Motorunterstützung bis max. 25 km/h
  • kein Versicherungskennzeichen nötig
  • keine Helmpflicht
  • Radwege dürfen benutzt werden
Bei diesen Modellen hilft der Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h mit. Außerdem können Sie bis zu 20 km/h völlig ohne Tretbewegungen fahren.
Bei der Fahrt müssen Sie Folgendes beachten:

  • Führerschein Klasse M nötig
  • Versicherungskennzeichen nötig
  • Helmpflicht
  • Fahren auf Radwegen verboten
Oft synonym für alle Typen von Fahrrädern mit Elektroantrieb gebraucht, meint der Begriff E-Bike ein Zweirad, das bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h ohne Tretbewegungen fährt.
Daher gilt für E-Bikes:

  • Führerschein Klasse M nötig
  • Versicherungskennzeichen nötig
  • Helmpflicht
  • Fahren auf Radwegen verboten

2. Stadt, Land, Fluss – verschiedene Arten von Herren E-Bikes

Für jedes Gelände gibt es die passende Rahmenform, auch bei E-Bikes. Da das Hauptaugenmerk in unserem Herren-E-Bike Test auf Mountainbikes, Trekkingrädern und City- bzw. Cruiserbikes liegt, erläutern wir die Eigenschaften dieser Fahrradtypen im Folgenden genauer.

2.1. Ende Gelände – E-Mountainbikes für Herren

Die Pedelecs für holpriges Gelände lassen sich leicht an ihrem massiven Rahmen mit Federung, der grobstolligen und breiten Bereifung und den Bremsen erkennen.

Der Rahmen:
Das Oberrohr fällt relativ steil ab, sodass sich ein schmales Dreieck zwischen Sattelstütze, Ober- und Unterrohr ergibt, das auch starke Stöße aushält. Zusätzlicher Komfort ergibt sich durch eine gefederte vordere Gabel (Hard Tail Bike) bzw. eine Federung an Gabel und Sattelstütze (Full Suspension Bike oder Fully).

Tipp: Achten Sie beim Kauf eines Elektro-Mountainbikes darauf, dass der Motor mittig sitzt und direkt mit dem Tretlager verbunden ist. Dieser sogenannte Mittelmotor garantiert den besten Schwerpunkt und eine besonders direkte Kraftübertragung.

Die Reifen:
Breite Reifen mit groben Stollen und gutem Profil sorgen im Gelände für die nötige Stabilität beim Fahren und halten auch ruppige Touren über Stock, Stein und Geröll aus. Je breiter die Bereifung ist, desto sicherer können Sie auch unwegsame, schlammige Stellen überqueren, da die große Auflagefläche ein Einsinken und Wegrutschen verhindert.

Die Bremsen:

Bremse E-Bike Herren

Hydraulische Scheibenbremsen übertragen die Kraft vom Bremshebel auf die Bremsscheibe am effektivsten.

Scheibenbremsen sind für Elektro-Mountainbikes Pflicht. Bei den Geschwindigkeiten, die Sie mit einem E-Mountainbike erreichen können, sorgt die große Bremsauflagefläche für einen sicheren Bremsvorgang, der auch das zusätzliche Gewicht des Akkus mit abfängt.

Bei einfachen mechanischen Scheibenbremsen wird die Bremskraft direkt vom Seilzug über die Bremsklötze auf die Bremsscheibe übertragen. Hydraulische Scheibenbremsen übertragen die Kraft über eine Flüssigkeitsleitung auf die Bremsscheiben, meist über Kolben auf beiden Seiten der Scheibe. Damit sind hydraulische Bremsen noch effektiver und verschleißärmer, allerdings auch teurer und schwerer zu warten als ihre mechanischen Pendants.

Hier sehen Sie noch einmal die Vor- und Nachteile von Scheibenbremsen auf einen Blick:

  • bessere Bremsleistung, auch bei Nässe
  • weniger Kraft für Bremsvorgang benötigt
  • Felgen überhitzen nicht bei langen Bremswegen
  • weniger Verschleiß an Bremsbelägen und -scheiben
  • technisch komplexer, schwerer zu warten
  • höherer Preis
  • anfällig für Transportschäden
  • stärkere Belastung von Bremsscheiben, Naben und Speichen

Fazit: Wollen Sie häufig im unwegsamen Gelände fahren und weniger im Straßenverkehr, ist ein Mountainbike mit Elektroantrieb die richtige Wahl für Sie. Doch Vorsicht: Da von Hause aus meist keine Beleuchtung an den elektrisch gestützten MTBs installiert ist, sind die meisten Modelle nicht straßenverkehrstauglich!

Das Problem lässt sich jedoch leicht beheben, da seit einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2013 nunmehr auch nachrüstbare Steckbeleuchtung laut Straßenverkehrsordnung zugelassen ist. Vorder- und Rücklicht können dann einfach auf kleine Halterungen gesteckt werden, die am Lenker bzw. an der Sattelstange montiert sind.

2.2. So kommen Sie auf Touren – Trekking E-Bikes für Herren

Trekkingräder, im Englischen auch als All Terrain Bikes oder kurz ATBs bezeichnet, ähneln in der Geometrie des Rahmens eher einem Rennrad, sind aber mit etwas breiteren Reifen und oftmals StVO-tauglicher Beleuchtung ausgestattet.

Die folgenden Eigenschaften zeichnen ein E-Trekking-Fahrrad zusätzlich aus:

  • ein bequemer Sattel: Trekkingräder sind für längere Touren auf holprigen Wegen gedacht. Ein bequemer Sattel für angenehmes Sitzen ist also ein Muss.
  • Gepäckträger und Schutzbleche: Ebenfalls unverzichtbar für längere Radreisen ist eine sichere Befestigungsmöglichkeit für Ihre Fahrradtaschen und ein Spritzschutz gegen Wasser und Schmutz.
  • eine gefederte Vordergabel: Nicht bei allen Modellen zu finden, aber für rauere Wege durchaus praktisch ist eine Federgabel über dem Vorderrad.
  • die Gangschaltung: Sowohl Naben- als auch Kettenschaltungen sind üblich und schaffen auch lange Touren.
  • die Bremsen: Meist findet man Cantilever– oder Scheibenbremsen, wobei erstere günstiger sind, aber weniger Bremsleistung erbringen.
  • der Motor: Entweder als Nabenmotor mit Vorder- bzw. Hinterradnabe verbunden oder als Mittelmotor angebracht, unterstützt der Elektroantrieb Ihre Fahrt in jedem Gelände. Ein am Heck montierter Motor sorgt dabei für die beste Traktion beim Fahren.

Fazit: Planen Sie mit Ihrem Herren-E-Bike längere Radtouren, die sowohl innerstädtische Straßen als auch Waldwege umfassen, sind Sie mit einem Elektro-Trekkingfahrrad richtig beraten. Die Bereifung und die StVO-geeignete Beleuchtung machen diesen Fahrrad-Typ zum zuverlässigen Begleiter auf allen Touren.

2.3. Entspannt unterwegs – Cruiser- und Citybikes

Pedelec Test

Cruiser-E-Bikes punkten mit ihren außergewöhnlichen Rahmen-Designs und hohem Fahrkomfort.

City- und Cruiserbikes sind, auch als Pedelecs für Herren, vornehmlich auf die Überwindung kurzer Wege im Alltag ausgelegt. So punkten sie mit schmalen, schnellen Reifen, straßenverkehrstauglicher Beleuchtung und einem Gepäckträger. Auch ein bequemer Sattel und ein ergonomisch geformter Lenker sind meist mit an Bord.

Im Gegensatz zu Trekkingrädern sind City- und Cruiserbikes damit zwar nicht für unebene Feldwege geeignet, dafür aber perfekt für die schnelle Einkaufstour in die Stadt. Der Rahmen bietet genügend Stabilität für glatte Asphaltwege und wird gelegentlich durch eine gefederte Gabel aufgewertet. Cantilever-Bremsen mit herkömmlichen Bremsbacken oder mechanische Scheibenbremsen sorgen für sicheren Halt im Verkehr.

Fazit: Kurze Touren durch den Stadtverkehr und das unkomplizierte Transportieren Ihrer Einkäufe sind die vornehmlichen Anwendungsbereiche für City- und Cruiser-Fahrräder. Fahrten im unwegsamen Gelände machen hingegen mit einen Trekking- oder Mountainbike eindeutig mehr Spaß.
E-Bike Herren Test

3. Umweltfreundlich motorisiert – Kaufberatung für Herren-E-Bikes

3.1. Alles im Rahmen – Rad- und Rahmengröße

Durchschnittlich sind Männer in Deutschland rund neun Zentimeter größer als Frauen. Diesem Umstand muss natürlich auch Rechnung getragen werden, wenn Sie ein Herren-E-Bike kaufen wollen. Weisen E-Bikes für Damen meist Rahmenhöhen zwischen 36 und 46 Zentimetern auf, erhöht sich der Wert der Rahmengröße auf 48 bis 55 Zentimeter bei E-Bikes für Herren, um auch bei einer Körpergröße von über 1,90 Meter ein angenehmes Fahrgefühl zu ermöglichen. Hinsichtlich der Radgröße unterscheiden sich die Elektrofahrräder im Test allerdings nicht: 26 bis 28 Zoll sind Standard bei Herren- und Damen-E-Bikes.

Achtung: Haben Sie Ihren persönlichen Herren-E-Bike Testsieger gefunden, sollten Sie beachten, dass es unterschiedliche Empfehlungen hinsichtlich der idealen Rahmenhöhe gibt, abhängig vom Bautyp des Fahrrads. Hier finden Sie Richtwerte für die passenden Rahmengrößen, unterteilt nach Fahrradtyp.

3.2. Gut vorankommen – Die Position des Motors

Grundsätzlich kann der Fahrrad Elektromotor an drei verschiedenen Stellen seine Kraft ausüben: an der Nabe des Vorderrads, an der Nabe des Hinterrads oder am Tretlager in der Mitte zwischen den Pedalen.

Die folgende Tabelle bietet Ihnen einen Überblick über die drei Arten:

Sitz des Motors Eigenschaften
Heckmotor
E-Mountainbike Motor
  • auch Hinterrad- oder Hecknabenmotor genannt
  • Kraft wird direkt auf die Hinterachse übertragen
  • kann nur mit Kettenschaltung kombiniert werden
  • sorgt für gute Traktion durch den nach hinten verlagerten Schwerpunkt
  • kann bei langen Anstiegen schnell überhitzen
Frontmotor
City E-Bike Herren Motor
  • auch Front- oder Vorderradnabenmotor genannt
  • überträgt die Kraft direkt auf die Nabe des Vorderrads
  • kann mit allen Schaltungen kombiniert werden
  • kann Lenkung träge machen
  • ungünstiger Schwerpunkt bei nasser Fahrbahn – Reifen können durchdrehen
Mittelmotor
E-Bike Herren Mittelmotor
  • auch Tretlagermotor genannt
  • direkte Kraftübertragung auf das Tretlager und die Pedalarme
  • kann mit allen Schaltungen kombiniert werden
  • bewirkt ausgeglichenen Schwerpunkt am Rad
  • ist lauter als ein Nabenmotor
Fazit: Alle Motor-Typen haben ihre Stärken und Schwächen. Für Mountainbikes eignen sich Mittelmotoren am besten, da sie für einen guten Schwerpunkt sorgen. Trekking- und City E-Bikes für Herren fahren am besten mit einem Hecknabenmotor. Frontnabenmotoren sind günstig und leicht nachzurüsten, werden aber nur noch selten verbaut.

3.3. So kommen Sie in die Gänge – die Schaltung

Auch das beste Herren-E-Bike bringt Sie nicht angenehm und schnell von A nach B, wenn nicht die passende Schaltung verbaut ist. Zur Wahl stehen hierbei die Ketten- und die Nabenschaltung.

Was die verschiedenen Schaltungsarten auszeichnet, erklären wir im Folgenden:

Nabenschaltung:
Wie der Name vermuten lässt, ist die Schaltung direkt in die Nabe eingebaut, und zwar in die des Hinterrads. Nabenschaltungen gelten als wartungs- und verschleißarm, da sie vor äußeren Einflüssen durch die Ummantelung der Nabe geschützt sind. Sie verfügen meist über weniger Gänge als Kettenschaltungen und sollten nur von erfahrenen Mechanikern gewartet und repariert werden.

Hinweis: Durch ihren Sitz kann die Nabenschaltung bei einem E-Bike für Herren nur mit Mittelmotoren oder Frontnabenmotoren kombiniert werden. Außerdem sollten Sie beim Gangwechsel kurz die Tretbewegung aussetzen, um die Schaltung nicht zu beschädigen.

Kettenschaltung:
Kettenschaltungen punkten oftmals mit einer hohen Ganganzahl, die sich aus den Kombinationsmöglichkeiten der Zahnräder am Tretlager und der Zahnräder an der Hinterradnabe ergebenErstere werden auch Kettenräder genannt, letztere bezeichnet der Fachmann auch als Ritzel. Der Gangwechsel erfolgt über das Schaltwerk und den Umwerfer.

Da alle Bauteile frei zugänglich sind, verschmutzt die Schaltung beim Fahren zwangsläufig. Allerdings können Sie kleinere Reparaturen somit auch selbst vornehmen. Außerdem kann die Kettenschaltung sowohl mit einem Naben- als auch mit Tretlagermotor kombiniert werden

Tipp: Kettenschaltungen vertragen leichten Druck auf die Pedale beim Gangwechsel sehr gut, also keine Angst vorm Schalten am Berg!

4. Dauerhafter Fahrspaß – Pflege und Reinigungstipps für Ihr Elektrofahrrad

Reinigung E-Bike Herren

Besondere Vorsicht erfordert die Reinigung der Schaltung Ihres E-Bikes.

Unser Herren Elektrofahrrad Test hat gezeigt: Für ein gutes E-Bike kann man durchaus mehrere Tausend Euro investieren. Umso wichtiger ist damit natürlich die richtige Pflege und Wartung Ihres Velozipeds mit Fahrunterstützung. Neben einer gründlichen Reinigung, die mindestens einmal pro Jahr stattfinden sollte, ist natürlich auch die korrekte Lagerung des Akkus nicht zu unterschätzen, wenn Sie Ihr E-Bike Herrenrad in der kalten Jahreszeit nicht benutzen wollen.

Für die Reinigung des Rahmens und der Räder reicht warmes Wasser mit einem milden Allzweckreiniger meist aus. Hartnäckigen Flecken, beispielsweise Teer, sollten Sie mit einem Spezialreiniger zu Leibe rücken. Für die Schaltung und die Kette empfiehlt sich ebenfalls ein spezieller Kettenreiniger, der das Schmiermittel nicht komplett aus der Kette entfernt. Das verhindert, dass Rost zwischen den Kettengliedern entsteht. Für die feinen Zwischenräume der Ritzel und Kettenräder bei einer Kettenschaltung erweist sich eine alte Zahnbürste als sehr hilfreich.

Was Sie zur Lagerung des Akkus beachten müssen und welche Tricks es außerdem noch bei der Pflege Ihres E-Bikes für Herren gibt, verrät Ihnen das folgende Video:

5. Das sagt die Stiftung Warentest über elektrische Fahrräder

Die Experten der Stiftung Warentest haben sich bereits zwei Mal sehr ausführlich mit dem Thema E-Bikes befasst (Test 08/2014 und 07/2016), haben allerdings keinen expliziten Herren-E-Bike Test durchgeführt. Insgesamt wurden 25 Pedelecs auf Herz und Nieren geprüft, und zwar in den Kategorien Fahren, Antrieb, Handhabung und Sicherheit und Haltbarkeit. Außerdem wurden die Griffe der E-Bikes auf Schadstoffe untersucht.

Im aktuellen Test wurden sieben Räder mit dem Urteil „Gut“ ausgezeichnet: Die Elektroräder der Marken Flyer, Victoria und Decathlon belegten dabei die ersten drei Plätze. Allerdings schnitten auch fünf der getesteten Velos mit dem Gesamturteil „Mangelhaft“ ab. Vor allem die Sicherheit und Haltbarkeit erwiesen sich im Test bei Modellen einiger Hersteller (u.a. Fischer, Kettler und Stevens) als nicht ausreichend. Antrieb und Handhabung wurden hingegen bei allen Rädern als gut bewertet.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Herren-E-Bike

6.1. Gibt es auch Herren E-Bikes mit Tiefeinstieg?

Elektrofahrräder im Test

Ein Tiefeinstieg findet sich häufig bei City E-Bikes.

Die Rahmenausführung mit einem flachen Einstieg anstelle eines hochliegenden Oberrohrs gibt es nicht unbedingt unter der Bezeichnung Herren-E-Bike zu kaufen. Meist werden die Modelle mit dem charakteristischen u-förmigen Rahmen als E-Bike für Damen verkauft. Natürlich können auch Männer diese Elektroräder nutzen, einzig die passende Rahmengröße ist entscheidend. Ein gutes E-Bike Herrenrad mit Tiefeinstieg kann also durchaus auch ein großes Damen E-Bike sein.

6.2. Darf ich alkoholisiert mit meinem E-Bike fahren?

Grundlegend raten wir dringend davon ab, alkoholisiert am Straßenverkehr teilzunehmen, unabhängig davon, ob Sie auf einem Fahrrad oder auf einem E-Bike sitzen. Die gesetzlich festgelegte Obergrenze liegt für alle Zweiradfahrer, also auch für E-Biker, bei 1,6 Promille. Mit diesem oder einem noch höheren Blutalkoholgehalt gelten Sie als „absolut fahruntüchtig“ und müssen, wenn Sie von einem Polizisten angehalten werden mit dem Entzug Ihres Führerscheins rechnen.

Haben Sie einen geringeren Blutalkoholwert, sind Sie dennoch nicht vor einem Bußgeld und eventuell einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) sicher. Sind Sie in einen Unfall verwickelt oder fallen beim Radeln einem Polizisten negativ auf, reicht auch schon ein Wert ab 0,3 Promille.

6.3. Wie muss ich den Akku behandeln, dass er lange hält?

Damit Sie möglichst lang Spaß an Ihrem Elektrovelo haben, sollten Sie nicht nur das Rad selbst, sondern auch den Akku pfleglich behandeln. Denn auch ein hochwertiges E-Bike für Herren mit Bosch-Motor bringt auch Dauer nur gute Leistung, wenn der Energiespeicher gut funktioniert. Daher gilt es, folgende Punkte zu beachten:

  • Teilentladungen erhöhen die Lebensdauer: Laden Sie den Akku nicht erst, wenn er komplett leer ist, sondern so oft wie möglich.
  • Original ist besser: Verwenden Sie nach Möglichkeit nur das originale Ladegerät.
  • Überwintern: Nutzen Sie Ihr E-Bike längere Zeit nicht, demontieren Sie den Akku und lagern ihn bei 10 bis 15 ° Celsius mit einer Ladung zwischen 40 und 50 Prozent.
  • Heiß und kalt: Große Temperaturschwankungen mag kein Akku, daher sollte er keinen Temperaturen unter 0 ° oder über 40 ° Celsius ausgesetzt sein.

Tipp: Hält der Akku nicht die ganze Strecke durch, können Sie mit Ihrem E-Bike natürlich auch ohne die Motorunterstützung weiterfahren. Das schadet weder dem Akku, noch anderen Teilen des Rads. Allerdings wird das Pedalieren durch das hohe Eigengewicht des Zweirads relativ anstrengend.

6.4. Ist der Akku gesichert oder brauche ich ein extra Schloss?

E Bike Herren 28 Zoll Akkuschloss

Mit einem Schloss lässt sich der Akku einfach am E-Bike sichern.

Ein gestohlenes Fahrrad ist grundsätzlich immer ein Ärgernis. Bei E-Bikes gilt das durch den relativ hohen Kaufpreis natürlich umso mehr. Da der Akku des Elektrorads zu den teuersten Bauteilen gehört, sollten Sie diesen zusätzlich sichern, wenn Sie Ihr E-Bike längere Zeit im öffentlichen Raum abstellen.

Mittels eines einfachen Bolzenschlosses können Sie den Akku am Rahmen oder auf dem Gepäckträger sichern. Sollte keine derartige Schließanlage an Ihrem E-Bike-Akku verbaut sein, können Sie ein solches Schloss von Herstellern wie Bosch, Abus oder Mifa ordern.

Möchten Sie sich nicht auf ein Schloss verlassen, können Sie den Akku natürlich auch abmontieren, wenn Sie Ihr Fahrrad abstellen. Da die Energiespeicher jedoch mindestens zwei bis vier Kilogramm auf die Waage bringen, ist ein Schloss definitiv komfortabler.

Kommentare (2)
  1. Iwan_K sagt: 15. September 2016, 16:09 Uhr

    Hallo!
    Stellt Bosch eigentlich auch Pedelecs bzw E-Bikes her oder steuern die nur die Motoren bei?

    Gruß Iwan

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 15. September 2016, 16:20 Uhr

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Herren-E-Bike Vergleich.

      Der Hersteller Bosch produziert verschiedene Komponenten für E-Bikes, unter anderem auch Motoren mit Getriebe, Elektronik und den erforderlichen Sensoren.
      Verschiedene Größen unter den Fahrradschmieden verbauen Bosch-Motoren in ihren E-Bikes, unter anderem Kalkhoff, Haibike, Focus und Diamant.

      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Fahrradfahren.

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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Bei einem 24 oder 26 Zoll Fahrrad spricht man eigentlich nicht mehr von einem Kinderfahrrad, sondern von einem Jugendfahrrad. Kinder oder Jugendliche…

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Radsport Kettenschloss

Ein Kettenschloss vereint die Mobilität eines Kabelschlosses mit der Sicherheit eines Bügelschlosses. Mit diesem Schloss können Sie Ihr Fahrrad …

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Radsport 18 Zoll Kinderfahrrad

Bis zu einer Größe von 18 Zoll werden Kinderfahrräder noch als "Spielzeug" gewertet und sind für die Nutzung im Straßenverkehr nicht geeignet. …

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Radsport Kinderfahrrad 20 Zoll

Ein Kinderfahrrad 20 Zoll ist das erste Zweirad, das der Nachwuchs nicht mehr nur als Spielgerät nutzt, sondern als echtes Fortbewegungsmittel. Mit …

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Radsport Kinderfahrradhelm

Fahrradhelme für Kinder sind im Straßenverkehr unverzichtbar und schützen bei Stürzen und Unfällen besonders vor lebensgefährlichen Verletzungen…

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Radsport Kinderfahrradsitz

Kinder lieben den Rausch der Geschwindigkeit - schon mit wenigen Monaten kann man sie im Kindersitz auf dem Rad mitnehmen und kleinere Touren bewä…

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Radsport Klapprad

Klappräder sind durch ihr geringes Packmaß einfach per Klappkonstruktion zusammenzufalten und in Bus und Bahn bequem zu transportieren ohne an …

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Radsport Lastenanhänger

Ein Lastenanhänger ist ein Anhänger für Fahrräder, in dem schwere Gegenstände transportiert werden können…

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Radsport Mountainbike

Mountainbiken ist ein riskanter Sport - Schutzkleidung sowie ein voll funktionstüchtiges Bike sind unverzichtbar…

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Radsport MTB-Helm

Ein MTB Helm, Abkürzung für Mountainbike Helm, ist ein Fahrradhelm, der speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbike Fahrern im Gelände …

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Radsport Rennrad

Mit einem Rennrad lassen sich auf glatten Fahrbahnen hohe Geschwindigkeiten erreichen. Zu diesem Zweck hat man das einfache Fahrrad leichter, …

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Radsport Rennradhelm

Ein Rennradhelm ist leichter, windschnittiger und atmungsaktiver als gewöhnliche Fahrradhelme oder Mountainbike-Helme. Damit sind diese Helme ideal…

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Radsport Sattelstütze

Eine Sattelstütze sorgt für Stabilität beim Fahrradfahren. Sie federt Unebenheiten des Untergrunds, auf dem Sie fahren, ab und beruhigt so das …

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Radsport Singlespeed Bike

Singlespeed Bikes sind ein leichter und schneller Fahrradtyp, der ohne Gangschaltung auskommt. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich …

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Radsport Trekkingrad

Ein Trekkingrad, oder Tourenrad wie es auch genannt wird,  ist besonders für leichtes Gelände, wie Schotter oder Waldwege, sowie für längere …

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Radsport Trinkflasche

Trinkflaschen ermöglichen den einfachen Transport eigener Getränke in stilsicherer Form und sind dabei sehr lange verwendbar…

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