Das Wichtigste in Kürze
  • E-Bike-Reifen müssen viel aushalten können. Achten Sie beim Kauf besonders auf einen hohen Pannenschutz, eine gute Bodenhaftung und einen geringen Rollwiderstand. Außerdem sollten die Reifen nicht zu schmal ausfallen. Außer in 28 Zoll gibt es E-Bike-Reifen noch in anderen Größen. Viele Hersteller haben E-Bike-taugliche Reifen entsprechend gekennzeichnet.

1. Sind für E-Bikes besondere Reifen vorgeschrieben?

Gewicht, Beschleunigung, Geschwindigkeit – auf die Reifen von Elektrofahrrädern wirken starke Kräfte. Ob spezielle Reifen vorgeschrieben sind, hängt von der rechtlichen Einordnung des E-Bikes ab:

Pedelecs bis 25 km/h, die den größten Teil der hierzulande verkauften E-Bikes ausmachen, gelten rechtlich als Fahrräder. Besondere E-Bike-Reifen sind nicht vorgeschrieben, aber aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Achten Sie auf die Kennzeichnung „E-Bike Ready 25“, wenn Sie Ihren E-Bike-Reifen kaufen: Es bedeutet, dass der Hersteller den E-Bike-Reifen in Sachen Pannenschutz, Rollwiderstand und Grip für eine hohe Belastung entwickelt hat.

Ein schnelles S-Pedelec bis 45km/h ist rechtlich einem Kleinkraftrad gleichgestellt. Reifen für S-Pedelecs müssen eine ECE-R75-Zulassung haben, außerdem muss die Profiltiefe mindestens 1 mm betragen. Reifen mit diesem Prüfzeichen eignen sich auch gut für Pedelecs bis 25 km/h, wie E-Bike-Reifen-Test im Internet hervorheben.

2. Was zeichnet laut Online-Tests einen guten E-Bike-Reifen aus?

Wie gut sich ein E-Bike-Reifen fährt, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter den Laufeigenschaften, der Bodenhaftung, dem Pannenschutz und natürlich dem Untergrund. Wenn Sie überwiegend auf Asphalt unterwegs sind, brauchen Sie keine besonders dicken E-Bike-Reifen oder gar E-Bike-Breitreifen. Online-Tests empfehlen aber eine Mindestbreite von 40 mm.

Die Gummimischung hat einen hohen Einfluss auf die Bodenhaftung, mehr noch als das Profil. Bei der genauen Zusammensetzung halten sich die Hersteller allerdings bedeckt. Ein glatter Laufstreifen in der Mitte des Reifens reduziert den Rollwiderstand. Das schont den Akku, macht sich aber erst auf der Langstrecke bemerkbar.

Das Hauptaugenmerk sollten Sie auf den Pannenschutz legen, schon weil der Reifenwechsel wesentlich aufwändiger ist als beim normalen Fahrrad. Neben hochwertigem Material und einer stabilen Karkasse haben die besten E-Bike-Reifen im Vergleich eine dicke Pannenschutzeinlage. Das macht den Reifen zwar schwerer, schützt ihn aber optimal vor spitzen Gegenständen.

Achten Sie darauf, dass Ihre E-Bike-Reifen immer gut aufgepumpt sind. Ein Reifen mit zu niedrigem Luftdruck hat einen hohen Rollwiderstand und verschleißt früher.

3. Wie schnell verschleißen E-Bike-Reifen?

Material, Fahrstil, Untergrund und viele weitere Faktoren haben Auswirkungen auf die Lebensdauer eines E-Bike-Reifens. Auch bekannte E-Bike-Reifen-Hersteller wie Schwalbe, Continental, Maxxis und Michelin machen höchstens ungefähre Angaben zur Laufleistung. Um einen vorzeitigen Verschleiß, vor allem der Seitenwände, Ihres E-Bike-Mantels zu verhindern, sollten Sie immer auf den richtigen Luftdruck achten und Ihr E-Bike möglichst an einem trockenen, nicht zu kalten Ort abstellen. Denn auch UV-Strahlung, starker Frost und Nässe lassen das Material schneller altern.

E-Bike-Reifen Test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende E-Bike-Reifen Tests: