Rennrad-Reifen Test 2017

Die 7 besten Rennrad-Reifen im Vergleich.

Continental Grand Prix 4000 S Continental Grand Prix 4000 S
Schwalbe One V-Guard Schwalbe One V-Guard
Continental Grand Prix 4-Season Continental Grand Prix 4-Season
Schwalbe Durano Schwalbe Durano
Continental Grand Prix Continental Grand Prix
Michelin Pro4 Service Course Michelin Pro4 Service Course
Vittoria Rubino Pro Vittoria Rubino Pro
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Continental Grand Prix 4000 S Schwalbe One V-Guard Continental Grand Prix 4-Season Schwalbe Durano Continental Grand Prix Michelin Pro4 Service Course Vittoria Rubino Pro
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
07/2017
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Bewertung 1,5 gut
07/2017
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Bewertung 1,6 gut
07/2017
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Bewertung 1,7 gut
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Bewertung 1,9 gut
07/2017
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Bewertung 2,0 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
31 Bewertungen
8 Bewertungen
72 Bewertungen
3 Bewertungen
6 Bewertungen
9 Bewertungen
1 Bewertungen
Typ Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifenSon­der­form der Draht­reifen. Da Ara­mid­fäden benutzt werden, sind sie faltbar. Zudem sind sie leichter und haben einen geringen Roll­wi­der­stand. Falt­reifen
Einsatzgebiet Trai­ning, Wett­kampf Wettkampf Tour, Trai­ning Lang­st­re­cken Tour, Wett­kampf Wettkampf Trai­ning und Wett­kampf
Größe Französische Bezeichnung: Am häufigsten verwendete Bezeichnung bei Rennrädern.

Dabei wird die Reifengröße mit zwei Zahlen angegeben, die durch ein Mal (x) getrennt werden, also 700 x 25 C.

Übersetzt: der ungefähre Außendurchmesser (700 mm) mal die Reifenbreite (25 mm). Der Buchstabe (C) gibt hingegen einen Hinweis auf den Innendurchmesser des Reifens (C=622 mm).

Das entspricht einem 28-Zoll-Reifen.
28 Zoll
700 x 25 C
28 Zoll
700 x 23 C
28 Zoll
700 x 23 C
28 Zoll
700 x 23 C
28 Zoll
700 x 28 C
28 Zoll
700 x 23 C
700 x 23 C
ETRTO Metrische Bezeichnung: Die erste Zahl gibt die ungefähre Reifenbreite, die zweite Zahl den Innendurchmesser an. 25 - 622 23 - 622 23 - 622 23 - 622 28 - 622 23 - 622 23 - 622
Karkasse Die Karkasse ist das tragende Grundgerüst des Reifens. Es besteht aus Nylon-, Kevlar- oder Vectranfäden.

Entscheidend beim Aufbau der Kasse ist neben dem Material die Fadendichte. Sie erfolgt entweder in TPI (Threads per Inch) oder EPI (Ends per Inch), was genauer meint, wie engmaschig die Reifenkarkasse gewebt ist.

Es gilt: Je höher der Wert, desto feiner sind die Fäden und desto geringer ist der Rollwiderstand. Zudem erhöht sich der Pannenschutz.
3/330 TPI 127 EPI 3/330 TPI 67 EPI 3/180 TPI 3/110 TPI 150 TPI
Gewicht 225 g 205 g 230 g 225 g 340 g 200 g 225 g
Grip
Rolleigenschaften
empfohlener Reifendruck 6,5 - 8,5 bar 6,0 - 10,0 bar 7,5 - 8,5 bar 6,0 - 10,0 bar 6,5 - 8,0 bar 6,0 - 8,0 bar 7,0 - 10,0 bar
Pannensicherheit Zum Schutz des Reifens werden ein oder zwei Schichten aus speziellen Schutzmaterialien unter die Lauffläche und/oder zwischen das Karkassengewebe gelegt.
hoch

hoch

hoch

mittel

hoch

hoch
weitere Größen erhältlich
700 x 23 C

700 x 25 C, 700 x 28 C

700 x 25 C, 700 x 28 C

700 x 28 C

700 x 23 C

700 x 25 C
Vorteile
  • robust
  • ein­fach auf­zu­ziehen
  • bei Nässe guter Grip
  • beson­ders leicht
  • lang­lebig (hohe Roll­leis­tung)
  • robust
  • guter Grip
  • beson­ders leicht
  • robust
  • leiser Rei­fen­lauf
  • Ganz­jah­res­reifen
  • robust
  • ver­schie­dene Farben
  • auf win­ter­li­cher und nasser Straße nutzbar
  • robust
  • leicht auf­zu­ziehen
  • leiser Rei­fen­lauf
  • robust
  • ein­fach auf­zu­ziehen
  • bei Nässe guter Grip
  • robust
  • ein­fach auf­zu­ziehen
  • beson­ders leicht; höhere Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit
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4,7 /5 aus 15 Bewertungen

Rennrad-Reifen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Rennrad-Reifen haben beim Rennradfahren einen besonderen Stellenwert, da sie großen Einfluss auf das Fahrverhalten haben.
  • Man unterscheidet zwischen Drahtreifen, Faltreifen, Schlauchreifen und Tubeless-Reifen. Drahtreifen sind besonders leicht zu reparieren – Falt-, Schlauch- und Tubeless-Reifen haben hingegen einen geringen Rollwiderstand. Dafür sind Falt- und Tubeless-Reifen schwieriger zu montieren, Schlauchreifen sind aufgrund ihrer Bauart hingegen schwerer zu reparieren.
  • Unabhängig von der Reifenart sollte ein Rennrad-Reifen folgende Eigenschaften aufweisen: ein leichtes Gewicht,  guten Grip sowie einen geringen Rollwiderstand.

Rennrad-Reifen Test

Rennradfahren gehört zu den beliebtesten Hobbys der Deutschen. Allein im Jahr 2015 gaben einer Studie zufolge 1,94 Millionen Menschen (ab 14 Jahren) an, dass sie in ihrer Freizeit häufig Rennrad fuhren (Quelle: statista.de).

Damit die Freude am Rennradfahren noch lange anhält, ist das richtige Zubehör unerlässlich. Neben einem guten Rennrad, der richtigen Sportkleidung, dem Helm und dem passenden Fahrradwerkzeug gehören die Rennrad-Reifen zur Grundausstattung eines jeden Rennradfahrers.

In unserem Rennrad-Reifen Vergleich 2017 zeigen wir Ihnen, wodurch sich gute Fahrradreifen für den Radrennsport auszeichnen und worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten.

1. Wie ist ein Reifen fürs Rennrad aufgebaut?

Rennrad-Felgen

Ein Rennrad-Regenreifen und ein Rennrad-Winterreifen zugleich. Der Grand Prix 4-Season von Continental kann das ganze Jahr über gefahren werden.

Die Anforderungen an einen Rennradreifen sind vielfältig – er sollte in erster Linie leicht sein, gut auf dem Boden rollen und gleichzeitig eine ausreichende Bodenhaftung haben. Zudem sollte er über einen Pannenschutz verfügen.

Damit ein Reifen fürs Rennrad diesen Anforderungen gerecht werden kann, besteht er aus folgenden Elementen: Karkasse, Wulstkern und Lauffläche. Einige Reifen verfügen sogar noch über einen zusätzlichen Pannenschutz in Form eines Pannenschutzgürtels.

Bei der Karkasse handelt es sich um das tragende Grundgerüst des Fahrradreifens. Sie besteht aus Gewebeschichten bzw. feinen Fäden – meist aus Nylon, Kevlar oder auch Vectran – die in das Gummi der Reifen eingebettet sind. Zudem sind diese Gewebeschichten um die beiden Wulstkerne, die Ränder des Reifens, gewickelt.

Die Wulstkerne von Rennradreifen bestehen entweder aus einem kupferummanteltem Draht (solche Reifen sind nicht faltbar) oder aus Kevlarfasern (solche Reifen sind faltbar). Dabei sorgen die Wulstkerne, ob faltbar oder nicht, dafür, dass der Reifen auf der Felge hält.

Zu guter Letzt die Lauffläche, die den Boden berührt: Sie besteht aus Gummi. Sie dient in erster Linie dazu, die inneren Gewebeschichten zu schützen. Ebenso sollte sie glatt sein, um für einen ausgewogene Aerodynamik sowie einen geringen Rollwiderstand zu sorgen.

Die Grafik veranschaulicht den Aufbau eines Reifens.

2. Welche Rennrad-Reifen-Typen gibt es?

Typ Beschreibung
Drahtreifen

Schwalbe Reifen Drahtreifen

  • auch „Clincher“ genannt; am häufigsten verwendete Art bei Fahrradreifen
  • ein Vollkern-Metalldraht oder ein aus dünnen Einzeldrähten bestehender Draht, der mit dem Mantelmaterial verbunden wird und eine Wulst auf der rechten und linken Seite bildet
  • die Felge, auch Hakenfelge genannt, ist von ihrer Beschaffenheit so konstruiert, dass die beiden Wülste des Reifens sicher an der Felge befestigt werden können
  • Vorteil: einfache Reparatur; günstiger in der Anschaffung
  • Nachteil: können nicht gut transportiert werden; im Vergleich zu anderen Rennrad-Reifen schwer
Faltreifen

Michelin Fahrradreifen

  • eine Sonderform der Drahtreifen; verwendet wird die gleiche Felge wie bei Drahtreifen
  • statt Drähte wird ein Bündel aus Kevlarfäden verwendet; dadurch sind die Fahrradreifen faltbar
  • Vorteil: etwa 50-100 g leichter als Rennradreifen mit Drähten; geringer Rollwiderstand
  • Nachteil: Montage etwas schwierig, da Faltreifen von selbst keinen Ring bildet
Schlauchreifen

Conti Rennradreifen Schlauchreifen

  • auch „Tubular“ oder „Collé“ genannt
  • Fahrradschlauch ist direkt in den Reifen eingenäht; anschließend wird er auf eine bestimmte Felge aufgeklebt
  • Vorteil: geringer Rollwiderstand
  • Nachteil: Reparaturen sind aufwendig
Tubeless-Reifen

Schwalbe Rennradreifen

  • kommen ohne Fahrradschlauch aus; Reifen und Felge sind direkt mit einander verbunden – es bedarf jedoch spezieller Reifen und Felgen
  • bei Rennrad-Reifen noch selten verbreitet
  • Vorteile: weniger Gewicht, höherer Pannenschutz, geringerer Rollwiderstand
  • Nachteil: komplizierte Montage; noch kleine Auswahl an Laufrädern und Reifen

Verschiedene Arten von Rennrad-Reifen

3. Kaufberatung für Rennrad-Reifen: Darauf müssen Sie achten

Auf der Suche nach dem besten Rennrad-Reifen werden Sie einer Reihe unterschiedlicher Bezeichnungen und Zahlen begegnen. In unserem Überblick über Rennrad-Reifen-Tests zeigen wir auf, was sich hinter den verschiedenen Angaben verbirgt.

3.1. Größe

Nicht für Fahrradreifen 26 Zoll geeignet.

Der Rennrad-Rahmen des Hillsides besteht aus Stahl und ist auf Fahrradreifen mit 28 Zoll ausgelegt.

Wenn es um die richtige Größe Ihres persönlichen Rennrad-Reifen Vergleichssiegers geht, dann herrscht zuerst einmal eines: Zahlenchaos. Das liegt daran, dass es insgesamt drei verschiedene Bezeichnungen von Reifengrößen gibt – die Angabe in Zoll, die metrische Bezeichnung in Millimetern (ETRTO-Norm) und die französische Bezeichnung.

Im Falle von Reifen fürs Rennrad sind in erster Linie die französische Bezeichnung sowie die ETRTO-Norm relevant.

3.1.1. Wie die Franzosen: 700 x 25 C

Die am häufigsten verwendete Bezeichnung bei Rennrädern. Dabei wird die Reifengröße mit zwei Zahlen angegeben, die durch ein X getrennt werden, also 700 x 25 C. Übersetzt: der ungefähre Außendurchmesser (700 mm) mal die Reifenbreite (25 mm). Der Buchstabe (C) gibt hingegen einen Hinweis auf den Innendurchmesser des Reifens (C=622 mm). Das entspricht einem 28-Zoll-Reifen.

Gewöhnlich liegt der Durchmesser bei Rennradreifen für Erwachsene bei 650 C  (571 mm, 26 Zoll) und 700 C (622 mm, 28 Zoll). Die gängigste Reifenbreite liegt bei 23 mm. Bei der Reifenbreite gilt: Je breiter der Reifen fürs Fahrrad, desto komfortabler wird die Fahrt. Das liegt daran, dass in breiteren Reifen ein höheres Luftvolumen herrscht. Zudem haben breitere Reifen eine bessere Bodenhaftung (Grip).

3.1.2. Die ETRTO-Norm: 25-622

Ist eine von der ETRTO (European Tire and Rim Technical Organisation) festgelegte metrische Bezeichnung der Reifen in Millimetern. Beispiel: Während die erste Zahl die ungefähre Reifenbreite (25 mm) angibt, sagt die zweite Zahl etwas über den Innendurchmesser (622 mm, 28 Zoll) des Reifens aus. Bei diesem handelt es sich außerdem um den Nenndurchmesser der Felge. Ein 25-622-er Reifen passt also nur auf eine 622-er Felge.

3.2. Karkasse was?

fahrradcomputer

Wichtiges Zubehör: Die Rennradschuhe von TXJ.

Wie bereits erwähnt, bildet die Karkasse, deren Gewebe aus Nylon-, Kevlar- oder Vectranfäden besteht, das tragende Grundgerüst des Fahrradreifens. Entscheidend beim Aufbau der Kasse ist neben dem Material die Fadendichte. Die Angabe der Fadendichte erfolgt entweder in TPI (Threads per Inch) oder EPI (Ends per Inch), was genauer meint, wie engmaschig die Reifenkarkasse gewebt ist.

  • Grundsätzlich gilt: Je höher der Wert, desto feiner sind die Fäden und desto geringer ist das Gewicht des Rennrad-Reifens.

Eine feine Karkasse ist besonders für einen geringen Rollwiderstand sowie gute Fahreigenschaften wichtig. Darüber hinaus erhöht sich der Pannenschutz, da eine höhere Fadendichte schwerer von Nägeln oder Scherben durchstochen werden kann.

Gute Rennrad-Reifen, bei denen sowohl ein geringes Gewicht als auch eine gute Robustheit gewährleistet wird, liegt der Wert bei etwa 67 EPI bzw. TPI – der Mindeststandard liegt hingegen bei ca. 50 EPI.

Aber: Bei einem Karkassenwert von 127 EPI stimmt das Gesetz des Pannenschutzes nicht mehr. Oft sind bei so hohen Werten die einzelnen Fäden extrem dünn und damit auch verletzlicher. Zwar sind das Gewicht und der Rollwiderstand besonders gering, die Anfälligkeit für Verletzungen des Reifens steigt jedoch. Aufgrund dessen sind solche Rennrad-Reifen bei leichten Wettkämpfen, bei dem ein geringes Gewicht entscheidend ist, zu empfehlen.

Weiterhin dürfen sowohl die EPI- als auch die TPI-Werte nicht einfach miteinander verglichen werden. Je nach Angabe, müssen Käufer wissen, wie sich die Werte zusammensetzen. Eine andere Möglichkeit, die Fadendichte anzugeben, ist zum Beispiel folgende Schreibweise: 3/180 TPI. Bei dieser wird die Fadenzahl sämtlicher Karkassenlagen im Reifen addiert. Dabei meint die Angabe, dass sich unter der Lauffläche 3 Lagen von jeweils 60 TPI bzw. EPI befinden.

Hinweis: In der Regel kann bei allen Zahlen über 150 davon ausgegangen werden, dass es sich um addierte Angaben handelt.

3.3. Pannenschutz

Wie der Pannenschutz der Rennradreifen genau aussieht bzw. aus welchen Stoffen sich dieser zusammensetzt, bleibt oft das Geheimnis der Hersteller. In den meisten Fällen besteht der Pannenschutz jedoch aus Naturkautschuk oder widerstandsfähiger Kevlarfaser. Darüber hinaus werden den Reifen noch andere Materialien beigemischt, die ebenfalls resistente Eigenschaften haben. Aufgrund dessen müssen konkrete Materialangaben bei den Herstellern direkt nachgefragt werden. Oft wird ein besserer Pannenschutz einem geringeren Gewicht vorgezogen.

ETRTO

Die ETRTO (European Tire and Rim Technical Organisation) ist ein internationales Institut für die Standardisierung für Reifengrößen, das 1964 gegründet wurde. Deren Ziele sind:

  • die Unterstützung der Angleichung nationaler Normen – um die Austauschbarkeit von Reifen, Felgen und Ventilen europaweit zu erreichen
  • die Festlegung einheitlicher Abmessungen sowie Last-/Luftdruckzuordnungen und Anwendungsleitlinien
  • die Förderung des Austausches technischer Informationen in Bezug auf Reifen, Felgen und Ventile

3.4. Reifendruck

Damit der Rennradreifen in der Lage ist das Fahrrad zu tragen, sollte er über einen ausreichenden Reifendruck verfügen. Dabei gilt: Je höher der Luftdruck, desto geringer ist der Rollwiderstand und desto geringer ist die Anfälligkeit für Pannen.

Üblicherweise ist für jedes Modell, auch einen Rennrad-Reifen Vergleichssieger, ein bestimmter Druckbereich vorgesehen. Dieser richtet sich nicht nur nach der Art der Bereifung (bei Rennradreifen etwa zwischen 5,0-10,0 bar), sondern auch nach dem Gewicht des Radfahrers.

Folgender Tipp hilft Ihnen, den richtigen Reifendruck für Ihre Rennradreifen zu finden.

  • Formel: Fahrergewicht geteilt durch 10; Beispiel: 72 kg Fahrergewicht/10= 7,2 bar

Rennrad-Reifendruck bei Regen: Bei starkem Regen und nassen Straßen sollte sich der Reifendruck am unteren Ende des empfohlenen Bereichs befinden.

3.5. Weight Watchers

Wenn Sie einen Rennrad-Reifen kaufen möchten, sollten Sie zu guter Letzt auch das Gewicht nicht unberücksichtigt lassen. Schließlich sorgt ein geringeres Reifen-Gewicht auch dafür, dass das Gesamtgewicht Ihres Rennrads weiter reduziert wird. Besonders leichte Reifen (um die 200 g oder weniger) sind bei Fahrten mit permanenten Geschwindigkeits- und Rhythmuswechseln zu empfehlen, da der Fahrer leichter beschleunigen und verzögern kann.

Bei längeren Ausfahrten oder Trainingsetappen spielt das Gewicht hingegen eine untergeordnete Rolle.

Rennrad-Rennen

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Rennrad-Reifen

4.1. Welche Reifenbreite ist die Richtige?

Rennrad

Ideal für die ersten Sporttouren: Das Modell Velolux von Da Vinci.

In den 90er Jahren galten diejenigen Rennradreifen als schnell, die besonders schmal waren. Das Maß aller Dinge war damals eine 18, max. 20 mm breite Fahrradbereifung.

Dass diese Reifen jedoch bis zum Luftdrucklimit aufgeblasen werden mussten, um nicht anfällig für Durchschläge zu sein, und in Sachen Fahrkomfort zu wünschen übrig ließen, spielte damals noch keine Rolle.

Mittlerweile haben sich Rennradreifen mit einer Breite von 23 mm durchgesetzt, da sie zwischen Aerodynamik, Grip, Rollwiderstand und Komfort den besten Kompromiss darstellten. Doch auch diese Rennradreifen werden immer häufiger durch 25 mm oder sogar 28 mm breite Rennradreifen ersetzt, weil sie im Vergleich zu den 23 mm breiten Fahrradreifen folgende Vor- und Nachteile haben:

  • höherer Fahrkomfort bei ähnlich niedrigem Rollwiderstand
  • können an Straßengegebenheiten angepasst werden (5-6 bar auf rauen Belägen, 3-5 bar auf Kopfsteinpflastern usw.)
  • aufgrund der Breite besserer Grip (Bodenhaftung)
  • nicht für Zeitrennen geeignet

4.2. Rennrad-Reifen Test bei der Stiftung Warentest

Einen einschlägigen Rennrad-Reifen Test gibt es von der Stiftung Warentest bisher nicht. Dennoch ist der Radrennsport nicht spurlos an dem Prüfungsinstitut vorbeigegangen. Hinsichtlich des Pulkfahrens während des Trainings veröffentlichte die Stiftung Warentest in der Ausgabe von 08/2016 eine interessante Meldung.

In dieser wird darauf hingewiesen, dass Rennradfahrer bei Trainingsfahrten im Pulk stillschweigend auf einige der Straßenverkehrsregeln, in diesem Fall auf einen angemessen Abstand, verzichten. Entsprechend haftet bei einem Unfall niemand, es sei denn, ein Fahrer verstößt grob gegen die selbtsgegebenen Regeln. Zur vollständigen Meldung geht es hier.

4.3. Welche Marken und Hersteller gibt es?

Reifen-Zubehör in Kategorie Rennsport

Darf bei keinem Fahrradreifen fehlen: der Fahrradschlauch.

In unserem Überblick über Rennrad-Reifen-Tests fällt auf, dass das Angebot an Marken und Herstellern von Rennradreifen überschaubar ist.

4.3.1. Continental

Zum Branchenprimus gehört Continental. Das Unternehmen, das in Deutschland produziert, verfügt über 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Fahrradreifen sowie anderem Fahrrad-Zubehör. Zudem steht das Unternehmen für technische Innovation und Qualität. Dennoch sind die Continental Rennradreifen nicht konkurrenzlos.

4.3.2. Schwalbe

Ein anderer Hersteller, der den Rennradreifen von Continental Konkurrenz macht, ist Schwalbe. Das deutsche Familienunternehmen vertreibt seine Schwalbe Fahrradreifen und anderes Zubehör in über 40 Ländern. Im Rennrad-Reifen Segment gehören die Reifen von Schwalbe ebenfalls zu den Produkten, die sich durch Qualität und Sicherheit auszeichnen.

Weitere Marken und Hersteller im Überblick:

  • Continental
  • Schwalbe
  • Vittoria
  • Michelin
  • Tannus
  • Durca
  • SportingGoods
  • Wildtrak

4.4. Wann sollte ein Rennrad-Reifen ausgetauscht werden?

federgabel

Schwalbe Fahrradreifen-Zubehör: zwei Rennrad-Schläuche inkl. Reifenheber für einen leichteren Austausch.

Pauschal gibt es keinen bestimmten Zeitraum, nach welchem ein Rennradreifen ausgetauscht werden muss. Schließlich hängt der Grad des Verschleißes vor allem mit der individuellen Nutzung zusammen.

Dennoch gibt es ein paar Anzeichen, anhand derer Sie erkennen können, ob Ihr Reifen gewechselt werden muss. Sollten beispielsweise das Gewebe bzw. kleine Risse oder die Karkasse sichtbar sein, wird es Zeit für einen Reifenwechsel.

Ebenfalls ein Indiz: Nehmen die Pannen zu, ist das Wechseln des Rennradreifens ebenfalls erforderlich.

Wie Sie hingegen den Fahrradschlauch eines Rennradreifens wechseln, zeigt Ihnen folgendes Video:

Vergleichssieger
Continental Grand Prix 4000 S
sehr gut (1,3) Continental Grand Prix 4000 S
31 Bewertungen
47,24 € Zum Angebot
Preis-Leistungs-Sieger
Schwalbe Durano
gut (1,6) Schwalbe Durano
3 Bewertungen
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