Das Wichtigste in Kürze
  • Faltreifen eignen sich für das Training und den Wettkampf. Die Reifen werden bei Rennrädern, Mountain-Bikes, Cross-Country-Bikes, Freeride-Bikes/Downhil-Bikes, All-Mountain-Bikes und E-Bikes eingesetzt.

1. Welche Vorteile hat ein Faltreifen?

Die meisten Fahrräder werden mit Drahtreifen gefahren. Da Fahrrad-Faltreifen nicht aus Draht bestehen, sind sie recht leicht und im Gegensatz zu anderen Reifenarten recht günstig und pflegeleicht. Im Fall einer Panne können Sie den Gummischlauch im Reifeninneren ersetzen.

Faltreifen lassen sich falten. Die Reifen sind mehrfach knickbar und kompakt. Ideal, um bei längeren Touren einen Ersatzmantel mitzunehmen.

Faltreifen montieren Sie recht schnell und einfach. Dafür pumpen Sie in der Regel zunächst den Schlauch auf, positionieren das Label des Reifens richtig auf dem Schlauch, setzen diesen auf und ziehen eine Reifenflanke in das Felgenbett. Dann bringen Sie das Rad mit dem Ventil nach unten in Position, bringen das dritte Viertel an, lassen noch einmal Luft ab, nachdem der Faltreifen komplett auf der Felge angebracht ist. Nun fahren Sie den Reifen entlang, rollen den Wulst ein und überprüfen den richtigen Sitz des Ventils. Im letzten Schritt stellen Sie sicher, dass der Schlauch nicht eingeklemmt ist. Jetzt sind Sie bereit für den ersten Faltreifen-Test.

2. Was sollte man beachten, wenn man einen Faltreifen kaufen möchte?

Das Gewicht des Reifens hat einen erheblichen Anteil an der Traktion beim Radfahren. Diese beschreibt die Antriebskraft. Die faltbaren Fahrradreifen sind perfekt für Touren und schnelle Richtungswechsel, weil sie schneller als klassische Drahtreifen beschleunigen können. Oft sind Faltreifen nur einige wenige Gramm leichter als der Reifenklassiker, dieser Unterschied ermöglicht dennoch eine raschere Beschleunigung.

Außerdem gibt es Fahrrad-Faltreifen mit unterschiedlichen Größen und Profilen, zum Beispiel 29-Zoll-Faltreifen oder 26-Zoll-Faltreifen. Die faltbaren Reifen sind dank unterschiedlicher Profile für unterschiedliche Gebiete geeignet. Reifen mit relativ glattem Profil eignen sich für den Asphalt, ein ausgeprägtes Profil oder integrierte Stollen wappnen Sie für gemischtes Terrain.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Karkassendichte, die in TPI/EPI angegeben wird. Die Maßeinheit stammt von dem englischen Threads/Ends per Inch und bedeutet übersetzt Fäden pro Zoll. Damit wird die Dichte des Karkassengewebes angegeben. Die Karkasse ist das tragende Gerüst des Reifens. Je höher der TPI-/EPI-Wert, desto feiner und leichter sind die Fäden.

In der Regel gilt: je engmascher die Karkasse, desto hochwertiger das Gewebe.

Eine feine Karkasse überzeugt durch besseren Pannenschutz, einen besseren Rollwiderstand und ein verbessertes Fahrgefühl. Günstigere Modelle besitzen oft eine EPI/TPI unter 50, Reifen mit einer guten Performance besitzen oft eine TPI/EPI von 67 und Modelle mit einer TPI/EPI von 127 sind leichte Reifen für den Wettkampf. Zahlreiche Hersteller haben Faltreifen im Sortiment, zum Beispiel gibt es Schwalbe-Marathon-Racer-Faltreifen.

3. Gibt es einen Faltreifen-Test von Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat noch keinen Faltreifen-Test durchgeführt. Andere Faltreifen-Vergleiche unterstützen Sie bei der Suche nach dem besten Faltreifen.

Nach der Montage und dem ersten Faltreifen-Test können Sie mit Ihrer nächsten Radtour starten. Da Faltreifen eine weit verbreitete Reifenart sind, finden Sie im Pannenfall auch im Urlaub einen Reifenersatz oder nehmen Ersatzmaterial dank des leichten Eigengewichtes im Reisegepäck mit.

Faltreifen sind kompakt, leicht und faltbar.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Faltreifen Tests: