Rennrad-Sattel Test 2017

Die 7 besten Fahrradsättel für Rennräder im Vergleich.

Brooks Fahrradsattel Cambium C17 Brooks Fahrradsattel Cambium C17
Selle Italia SLR Lady Flow Selle Italia SLR Lady Flow
SQlab 611 SQlab 611
Selle Italia LADY GEL FLOW Selle Italia LADY GEL FLOW
SQlab 610 SQlab 610
Velo Senso Pro Velo Senso Pro
Selle SMP Extra Color Edition Selle SMP Extra Color Edition
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Brooks Fahrradsattel Cambium C17 Selle Italia SLR Lady Flow SQlab 611 Selle Italia LADY GEL FLOW SQlab 610 Velo Senso Pro Selle SMP Extra Color Edition
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
07/2017
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Bewertung1,7gut
03/2017
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Bewertung1,9gut
03/2017
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Bewertung2,0gut
03/2017
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Bewertung2,1gut
03/2017
Kundenwertung
bei Amazon
11 Bewertungen
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44 Bewertungen
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127 Bewertungen
SitzpositionDie Sitzposition ist in erster Linie abhängig vom Fahrrad.

Bei Cityrädern sitzt sehr aufrecht, bei Trekkingrädern leicht nach vorn gebeugt.

Bei Rennrädern und Mountainbikes ist die Sitzposition sehr sportlich ausgelegt, wobei der Oberkörper stark vorgebeugt ist.

Sättel für Rennräder und Mountainbikes sollten demnach auf diese sportliche Sitzposition zugeschnitten sein.
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder Moun­tain­bike
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
sport­lich
z.B. bei Rennrad oder MTB
Sattelbreite | Sattellänge in mm 162 | 283 mm
sch­male bis nor­male Becken­b­reite
131 | 275 mm
sch­male Becken­b­reite
130 | 275 mm
sch­male Becken­b­reite
160 | 280 mm
sch­male bis nor­male Becken­b­reite
140 | 275 mm
sch­male Becken­b­reite
131 | 275 mm
sch­male Becken­b­reite
140 | 275 mm
sch­male Becken­b­reite
geeignet für Damen | Herren Damen Damen | Herren Damen Damen | Herren Damen | Herren Damen | Herren
Material Sattelbezug Baum­woll­ge­webePfle­ge­leicht und geringe Rei­bung. Syn­thetikAtmungs­aktiv, was­ser­ab­wei­send. Kunst­fa­ser­ma­te­rial
dünn und stra­pa­zier­fähig
Leder Sehr weich, aber pfle­gein­tensiv. Mikro­faser Weich und pfle­ge­leicht. Syn­thetik Pfle­ge­leicht und geringe Rei­bung. Syn­thetik Pfle­ge­leicht und geringe Rei­bung.
Polsterung Natur­kaut­schukWeich, anpas­sungs­fähig an Ana­tomie und gute Druck­ver­tei­lung. Per­fect Fit Pols­te­rungGute Druck­ver­tei­lung. Super­light Foam / Gel und Stu­fen­form
dünn und kom­for­tabel, gute Druck­ver­tei­lung und sta­biler Sitz
Gel Gute Druck­ver­tei­lung und sta­biler Sitz. Mara­thon Foam / Gel und Stu­fen­form Dünn und kom­for­tabel, gute Druck­ver­tei­lung und sta­biler Sitz. Schaum­polster Dru­ck­ent­las­tung im Damm­be­reich und Luft­strom­küh­lung. Polyu­rethan Weich, Dru­ck­ent­las­tung im Damm­be­reich und Luft­strom­küh­lung.
Gewicht 417 g 185 g 260 g 280 g 338 g 219 g 395 g
SchambeinaussparungBei Rennrädern wird aufgrund der vorgebeugten Sitzposition Druck auf das Schambein ausgeübt.

Die Aussparung in Sätteln soll diesem Druck entgegenwirken und die Belastung verringern.
Nein Ja Ja Ja Ja Ja Ja
in anderen Größen erhältlich
12, 14, 15 cm Breite

15, 16 cm Breite
in anderen Farben erhältlich
Schwarz

Weiß

Weiß

u.a. Braun, Grün, Rot, Schwarz
Vorteile
  • sehr gute Pass­form
  • hoher Sitz­kom­fort
  • pfle­ge­leichtes Mate­rial
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • gute Pass­form
  • hoher Sitz­kom­fort
  • keine Druck­s­tellen
  • tie­fer­lie­gende Sat­tel­nase für weniger Druck im Damm­be­reich
  • beson­ders gut für län­gere Stre­cken geeignet
  • sehr bequem
  • gute Pols­te­rung
  • sehr gute Ver­ar­bei­tung
  • sehr bequem (bei trai­niertem Becken)
  • gute Ent­las­tung des Damm- und Scham­be­reichs durch Stu­fen­form
  • sehr gute Ver­ar­bei­tung
  • sehr leicht
  • bequem
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • sehr bequem
  • sehr gute Dru­ck­ent­las­tung an Steiß­bein und Damm
  • muss nicht ein­ge­fahren werden
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4,7/5 aus 14 Bewertungen

Rennrad-Sattel-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Rennräder sind im Trend: Sowohl im Ausdauersport als auch im urbanen Raum haben sich Rennräder durchgesetzt.
  • Wichtig für Fahrspaß und -komfort ist der perfekte Sattel, um die Vorzüge des Rennrads zu genießen, zugleich aber auch alle Etappen ohne Schmerzen im Gesäßbereich zu bewältigen.
  • Rennrad-Sättel bieten die nötige Polsterung bei gleichzeitig sehr hohem Halt, wodurch Sie kräftig und effizient in die Pedale treten können.

rennradsattel-citybike

Der Radrennsport hat eine große Tradition und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Alleine die berühmte Tour de France wird seit 1903 ausgetragen und lockt jedes Jahr aufs Neue radsportbegeisterte Menschen auf die Berge der Alpen und Pyrenäen.

rennradsattel-auswaehlen

Auch in Städten haben sich Rennräder längst durchgesetzt.

Auch in der Stadt nimmt die Zahl der Radfahrer stetig zu, denn Radfahren verbindet wie kaum ein anderer Sport zwei wesentliche Aspekte miteinander: körperliche Ertüchtigung und Mobilität. Insbesondere in den Großstädten ist das Rennrad dabei in den Fokus gerückt, da es sich dort längst auch zu einem Lifestyle-Produkt entwickelt hat. So nennen laut statista im Jahr 2016 knapp vier Millionen Deutsche ein Rennrad ihr Eigen.

Sowohl Sport als auch Mobilität machen jedoch nur dann dauerhaft Spaß, wenn das Radfahren keine Schmerzen verursacht. Ein wesentlicher Garant für komfortables Fahren ist der Sattel. Mit ihm steht und fällt die Sitzergonomie, der Komfort, die Effizienz und letztlich auch die Freude an dem Sport.

Wir haben uns dieser wichtigen Thematik gewidmet und haben unseren Überblick über Rennrad-Sattel-Tests 2017 durchgeführt. Hierin möchten wir Ihnen potenzielle Rennrad-Sattel Vergleichssieger präsentieren, Ihnen darüber hinaus aber auch eine ausführliche Kaufberatung anhand aller wesentlichen Kaufkriterien liefern, damit Sie schließlich den besten Rennrad-Sattel für Ihre persönlichen Bedürfnisse finden.

Wenn Sie sich zudem für andere Sattel-Typen interessieren oder auf der Suche nach weiterem Fahrradzubehör, wie beispielsweise dem passenden Reifen fürs Rad, sind, können Sie sich durch einige unserer weiteren Vergleiche klicken:

1. Rennrad-Sattel: Setzen Sie (sich) auf das richtige Pferd

Charakteristisch für Rennrad-Sättel ist ihre spitz zulaufende Form. Während bereits der hintere Teil, die eigentliche Sitzfläche, deutlich schmaler ist als bei dem gewöhnlichen Sattel für das Hollandrad, das Trekkingrad oder das Citybike, ist insbesondere die Nase vergleichsweise schmal. Hierdurch können die Beine beim Radfahren sehr eng am Rennrad-Rahmen geführt werden. Das bedeutet: Rennradsättel sind schonender für die Knie und erlauben einen effizienteren Fahrstil.

Der vermeintlich große Nachteil des Rennrad-Sattels ist die Härte: Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sattel ist der Rennrad-Sattel natürlich etwas härter. Dennoch hat auch der Rennrad-Sattel die Aufgabe, ein komfortables Radeln zu ermöglichen – eine Aufgabe, der die meisten Rennrad-Sättel durchaus gerecht werden.

rennrad-sattel test

Ein typischer Rennrad-Sattel mit Schambeinaussparung.

Typisch für Rennräder und die entsprechenden Sättel ist eine sportliche, nach vorn gebeugte Sitzposition, wodurch vor allem das Schambein stark belastet werden kann. Da sich in dieser Körperregion viele Nervenbahnen und Blutgefäße befinden, kann es hier bei der falschen Rennrad-Sattel-Wahl schnell zu Schmerzen, kribbelnden Beinen und Taubheitsgefühlen kommen. Aus diesem Grund haben einige Rennrad-Sättel eine längliche Kuhle oder Aussparung, die diesen sensiblen Bereich entlastet.

2. Welche Rennrad-Sattel-Typen gibt es?

Innerhalb der Kategorie Rennrad-Sättel gibt es keine gravierenden Unterschiede, die für unterscheidbare Subkategorien sprechen. Wir möchten Ihnen daher an dieser Stelle einige andere Sattel-Typen vorstellen und diese mit dem Rennrad-Sattel vergleichen, sodass Sie einen Gesamtüberblick über das Thema Fahrradsattel bekommen.

Sattel-Typ Eigenschaften
  • Citybike

sattel citybike

  • aufrechte Sitzposition
  • Quetschungen im Schambeinbereich fast ausgeschlossen
  • breit: viel Auflagefläche für Sitzbeinhöcker
  • stark gepolstert und gefedert
  • nicht für längere Strecken geeignet
  • Trekkingrad

trekkingrad-sattel

  • leicht nach vorn gebeugte Sitzposition
  • dadurch Druckverlagerung von Sitzbeinhöckern zu Schambeinkufen
  • geringeres Gewicht als ein Citybike-Sattel
  • schmaler und länger als ein Citybike-Sattel
  • besserer Halt durch geringere Polsterung
  • elastische Schale: gute Gewichtsverteilung
  • spürbar härter als ein Citybike-Sattel
  • für Untrainierte zu Beginn gelegentlich unbequem
  • Rennrad

rennrad sattel auswählen

  • stark nach vorn gebeugte Sitzposition
  • geringe Polsterung, keine Federung: sehr leicht
  • noch schmaler und länger als der Trekkingrad-Sattel
  • noch besserer Halt durch die geringe Polsterung
  • schmale Form und vorgebeugte Sitzposition: besonders effizientes Radfahren
  • spürbar härter als andere Sattel-Typen
  • für Untrainierte zu Beginn unbequem

Die Vor- und Nachteile des Rennrad-Sattels gegenüber anderen Sattel-Typen noch einmal im Überblick:

  • erlaubt äußerst effizienten Fahrstil
  • sehr leicht
  • für längere Strecken geeignet
  • Sitzposition animiert Rückenmuskeln
  • guter Halt: kein „Schwimmen“ auf dem Sattel
  • für Einsteiger gewöhnungsbedürftig
  • erhöhter Druck auf das Schambein

3. Kaufkriterien für Rennrad-Sättel: Darauf müssen Sie achten

3.1. Sattelbreite und -länge

Sitzbeinhöckerabstand messen

Platzieren Sie Wellpappe auf einem Stuhl und setzen Sie sich darauf. Heben Sie anschließend Ihre Füße hoch, um das Gewicht auf der Pappe zu erhöhen.

Die Sitzknochen hinterlassen dabei sichtbare Kuhlen in der Wellpappe, welche Sie mit einem Stift umkreisen. Der Abstand zwischen den beiden Kreismittelpunkten entspricht dem Abstand Ihrer Sitzbeinhöcker.

Abhängig von dem Abstand Ihrer Sitzbeinhöcker sollten Sie die perfekte Sattelbreite für sich auswählen. Ihren persönlichen Wert können Sie entweder in einem Fachgeschäft messen lassen oder selbst anhand unserer Anleitung in der Informationsbox bestimmen.

Durchschnittlich ist der Sitzbeinhöckerabstand bei Frauen zwischen 9 und 17 cm groß, während es bei Männern im Schnitt 6 bis 16 cm sind. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist also nicht wesentlich, allerdings zeigt sich, dass die Spannen insgesamt sehr groß sind. Daher ist es wichtig, Ihren individuellen Wert zu kennen und den dementsprechend besten Rennrad-Sattel für Sie ausmachen zu können.

Bei der Sattellänge kommt der Geschlechterunterschied schon stärker zum Tragen, da die Position des Schambeins hier unterschiedlich ist.

Tipp: Aufgrund der unterschiedlichen Position des Schambeins bei Männern und Frauen kann ein Rennradsattel für Frauen gelegentlich etwas kürzer sein. So steht die Nase des Rennrad-Sattels dem Schambein der Damen nicht mehr im Weg.

3.2. Polsterung

fizik sattel

Rennrad-Sattel vom Hersteller Fizik mit dünner Polsterung.

Die Polsterung ist bei Rennrad-Sätteln naturgemäß etwas dünner, um dem Fahrer besseren Halt zu ermöglichen und Gewicht zu sparen. Dennoch haben natürlich auch Rennradfahrer ein Recht auf Polsterung. Da der Rennrad-Sattel für eine lange Tour genügend Komfort bieten muss, sollten Sie darauf achten, dass die Polsterung nicht zu spartanisch ausfällt und eine gute Druckverteilung erlaubt.

Hersteller von Sätteln setzen überwiegend auf Schaumstoff und Gel als Polsterung, wobei Schaumstoff die Eigenschaft hat, punktuell nachzugeben, während Gel sich eher der Form der Sitzbeinhöcker anpasst und das Gewicht großflächiger verteilt.

rennrad sattel leder

Brooks-Rennrad-Sattel ohne Polsterung.

Dennoch gibt es Rennrad-Sättel für lange Touren, die völlig ohne Polsterung auskommen und dennoch guten Komfort bieten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht gerade um günstige Rennrad-Sättel, sondern eher um die Königsklasse: Der Brooks-Sattel beispielsweise passt sich dank seiner Naturkautschuk-Füllung mit der Zeit der exakten Anatomie des Fahrers an und benötigt deshalb keine weitere Polsterung. Natürlich muss man sich zunächst an solch einen Rennrad-Sattel gewöhnen, allerdings sitzt dieser dafür anschließend wie eine zweite Haut.

3.3. Sattelbezug

Heutzutage werden häufig synthetische Materialien wie PVC genutzt, da diese pflegeleicht und zugleich robust sind.

Ursprünglich – zumindest nachdem die Zeit der Holz- und Metallsättel ihr Ende fand – wurden Sättel mit Leder bezogen. Leder hat den Vorteil, dass Leder noch einmal deutlich robuster und somit langlebiger ist.

Allerdings geht dies auch mit einem erhöhtem Pflegeaufwand einher, indem Ledersättel in regelmäßigen Abständen gefettet werden müssen.

Ein spezielles Konzept verfolgt der Hersteller Brooks mit dem Rennrad-Sattel Cambium C17: Hier wurde der Sattel mit Baumwollgewebe überzogen, was eine hohe Abriebfestigkeit, eine geringe Wartungsintensität und eine widerstandsfähige Sitzfläche nach sich zieht.

3.4. Schambeinaussparung

fahrradsattel test

Längliche Schambeinaussparung bei einem Sattel der Marke Selle Italia.

Durch die vorgebeugte Sitzposition und den dadurch ausgeübten Druck auf das Schambein können Rennrad-Sättel die Durchblutung stören und zu Taubheitsgefühlen führen.

Wenn Sie also ein Rennrad kaufen und im Zuge dessen einen für Ihre Anatomie günstigen Rennrad-Sattel auswählen, sollten Sie darauf achten, dass dieser im besten Fall eine Aussparung für das Schambein aufweist.

Diese ist zwar nicht zwingend erforderlich, um einen perfekten Sitzkomfort zu ermöglichen, in einigen Fällen kann sie aber Abhilfe leisten, weshalb dieses Feature zumindest in Erwägung gezogen werden sollte, wenn Sie sich Gedanken darüber machen, welcher Rennrad-Sattel der richtige für Sie ist.

Tipp: Die Schambeinaussparung macht sich in Form einer länglichen Kuhle oder in Form eines länglichen Loches im Sattel bemerkbar.

3.5. Gewicht

Wer sich ein Rennrad kaufen möchte oder bereits eines besitzt, möchte damit aller Voraussicht nach auch Ausdauersport treiben. Dabei kann unnötiger Ballast schnell störend sein und auch vermeintlich kleine Gewichte summieren sich schnell zu einem stolzen Gesamtgewicht auf, welches mit auf Tour genommen werden muss.

rennradsattel vergleich

Beim Radfahren fällt oft jedes Gramm ins Gewicht.

Daher kommt es häufig auf jedes Gramm an – auch beim Rennrad-Sattel. Dieser ist üblicherweise ohnehin schon sehr leicht, allerdings gibt es natürlich noch Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Wenn Sie also möglichst gewichtssparend und effizient die nächsten Etappen antreten möchten, sollten Sie auf ein möglichst geringes Sattel-Gewicht achten.

Manche Hersteller verbauen deshalb zum Teil auch Carbon-Elemente, da Carbon ein sehr leichtes Material ist.

Übrigens: Rennradsättel kommen häufig auch beim Mountainbike zum Einsatz, weil dort ähnliche Anforderungen an den Sattel gestellt werden wie beim Rennrad. Hierzu zählen unter anderem ein effizientes, möglichst enges Pedalieren, ein guter Halt und ein geringes Gewicht.

4. Rennrad-Sattel Vergleich bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bislang noch keinen expliziten Rennrad-Sattel Test durchgeführt und kann demnach keinen Rennrad-Sattel Vergleichssieger liefern. Allerdings wurde im Jahr 2013 ein Fahrradsattel Test gemacht, ohne dabei jedoch einen klaren Vergleichssieger auszumachen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Rennrad-Sattel

5.1. Wie stelle ich meinen Fahrradsattel richtig ein?

Um die perfekte Sitzposition zu erreichen, ist es wichtig, dass Sie den Rennrad-Sattel optimal einstellen. Mit dem richtigen Fahrradwerkzeug lassen sich Sattelstütze und Rennrad-Sattel einfach befestigen. Wie Sie Ihren Rennrad-Sattel, auch in Hinblick auf den Lenker, richtig einstellen, können Sie dem folgenden YouTube-Video entnehmen, in dem die einzelnen Schritte ausführlich veranschaulicht werden.

5.2. Welcher Fahrradsattel eignet sich bei Rückenproblemen?

welcher-fahrradsattel-bei-rueckenproblemen

Bei Rückenproblemen ist das richtige Maß des Vorbeugens wichtig.

Zunächst einmal ist die richtige Körperhaltung entscheidend, um Rückenproblemen vorzubeugen oder zu begegnen.

Wenn Sie zu Rückenschmerzen neigen, sollten Sie darauf verzichten, eine längere Tour auf einem Citybike mit entsprechendem City-Sattel zu fahren. Durch die aufrechte Körperhaltung entspannt sich die Rückenmuskulatur und alle Stöße gehen während des Fahrens ungefedert in die Wirbelsäule.

Eine Neigung des Oberkörpers spricht die Rückenmuskeln an, welche dadurch Ihre Wirbelsäule entlasten.

Bei bestehenden Rückenbeschwerden sollten Sie demnach auf einen Trekkingsattel zurückgreifen. Der Rennradsattel mit noch stärkerer Oberkörperneigung sollte erst gefahren werden, wenn schon eine etwas stärker ausgebildete Rückenmuskulatur vorhanden ist.

5.3. Welcher Fahrradsattel eignet sich für lange Touren?

Hier fällt der City-Sattel aus dem Raster, da die starke Polsterung für eine lange Tour nicht genügend Halt bietet. Zudem belastet die aufrechte Oberkörperhaltung die Wirbelsäule auf Dauer.

Für lange Touren eignen sich daher eher Trekking- oder Rennrad-Sättel. Während der Trekking-Sattel noch etwas mehr Polsterung bietet, kann der Rennrad-Sattel mit optimalem Halt und guter Kraftübertragung punkten.

Machen Sie sich also zunächst klar, auf welche Aspekte Sie besonderen Wert legen, bevor Sie sich einen Rennrad-Sattel kaufen.

5.4. Welcher Fahrradsattel eignet sich bei Prostatabeschwerden?

welcher-fahrradsattel-bei-prostatabeschwerden

Mit dem richtigen Rennrad-Sattel können Sie wieder die Muskeln spielen lassen.

Da die Prostata sich in der Nähe des Schambeins befindet, kann sie durch Quetschungen beim Radfahren betroffen sein. Daher sollten Sie darauf achten, dass der Rennradsattel die Prostata möglichst wenig belastet.

Hierfür bieten sich beispielsweise solche Modelle an, die eine Schambeinaussparung aufweisen und somit weniger Druck auf die empfindlichen Stellen ausüben.

Insbesondere bei bereits bestehenden Beschwerden ist es jedoch äußerst ratsam, den Sattel ausgiebig auszuprobieren und gegebenenfalls zurückzuschicken bzw. -zugeben, um auch wirklich die perfekte Wahl für die eigenen Bedürfnisse zu treffen.

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