Das Wichtigste in Kürze
  • Rotationslaser, auch Baulaser genannt, helfen Bauteile in exakten Winkeln auszurichten. Der Laser zeigt eine Linie an Wänden, an denen beispielsweise waagerechte Leitungen präzise verlegt werden sollen. Aber auch bei Malerarbeiten helfen solche Linienlaser waagerechte Kanten zu ziehen, ohne, dass dafür Markierungen auf der Wand gesetzt werden müssen.
  • In den Baulasern rotiert nicht der Laser selbst, sondern ein Prisma, das den Lichtstrahl um 90° bricht. Dieses Prisma dreht sich und erzeugt so Linien. Rotationslaser Tests und Vergleiche müssen auch die Laserklasse bedenken: die meisten Geräte haben die Klasse 2, die auch in handelsüblichen Laserpointern vorkommt. In einigen wenigen gibt es Laser der Klasse 3R, die präziser aber auch schädlicher sind.
  • Viele Rotationslaser haben eine eingebaute Wasserwaage und erkennen, ob sie waagerecht oder uneben stehen. Sie passen automatisch den Winkel des Prismas so an, dass der Laser wieder waagerecht ausgerichtet ist. Dies wird Selbstnivellierung genannt.

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Laserstrahlen hinterlassen (im Gegensatz zu Lichtschwertern) keine Spuren an den Wänden. Daher sind sie ideal zum Anzeigen von Linien beim Malern oder Ausrichten von Möbelstücken. Damit beim Arbeiten mit Rotationslasern die Augen keinen Schaden nehmen, werden in der Regel Laser der Klasse 2 verwendet. Doch längere Zeit auf das Auge gerichtet, können auch schwache Laser Schaden anrichten. Im Jahr 2013 gab es 534 Attacken mit Laserpointern auf Flugzeuge.

Laserpointer: Was sagt das Gesetz?
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Welchen Laserpointer Sie kaufen und benutzen dürfen:

  • Laserpointer (oft auch als Presenter bezeichnet) sind in Deutschland frei erhältlich, sofern sie der Laserklasse 2 (maximal 2M) angehören.
  • Ein durchschnittlicher Laserpointer der Laserklasse 2 hat eine Reichweite von etwa 50 Metern, eine Leistung von etwa einem Milliwatt und einen Spektralbereich von 400 nm bis 700 nm.

Welchen Laserpointer Sie zwar besitzen, aber nicht im Freien benutzen dürfen:

  • Laserpointer ab der Klasse 3R, die eine Reichweite von mehr als 500 Metern, eine Leistung von etwa fünf Milliwatt und einen Spektralbereich von 302,5 nm bis 10⁶ vorweisen, können Ihre Mitmenschen und Sie selbst ernsthaft schädigen.
  • Hier greift das Gesetz über technische Arbeitsmittel und Verbrauchsprodukte, in dem es heißt, dass ein Produkt nur dann in den Verkehr gebracht werden darf, wenn es bei „[…] vorhersehbarer Fehlanwendung Sicherheit und Gesundheit von Verwendern oder Dritten nicht gefährdet […]“.
  • Mit einer Verwendung eines solchen Lasers, durch den dritte geschädigt werden könnten, machen Sie sich strafbar – ganz besonders dann, wenn Sie auch noch in den Luft-, Straßen- oder Schienenverkehr eingreifen.

Doch in unserem Rotationslaser Vergleich 2020 erfahren Sie, wie man mit einem Laser gefahrlos arbeitet. Bei dem Rotationslaser Vergleichsieger haben wir besonders auf die Genauigkeit des Gerätes geachtet. In einem Rotationslaser Test oder Vergleich muss grundlegend differenziert werden, ob im Innen- oder Außenbereich gearbeitet wird.

1. Wie funktioniert ein Rotationslaser?

Lotstrahl Bosch

Dieser Rotationslaser von Bosch projiziert seinen Laserstrahl 360° und senkrecht nach oben.

Rotationslaser, oder auch Baulaser, kommen wie der zweite Name andeutet, hauptsächlich beim Bauen zum Einsatz. Sie werden verwendet, um Flächen oder Wände in exakten Winkeln auszurichten, oder auch um Höhenunterschiede zu Messen.

Die Vermessungsgeräte senden einen Laserstrahl aus, welcher von einem Prisma um 90° gebrochen wird. Dieses Prisma ist zum einen im Winkel verstellbar und zum anderen dreht es sich um die eigene Achse.

Durch den verstellbaren Winkel lässt sich der Laserstrahl genau justieren. Dies wird auch Horizontieren genannt, da der Laser in der Horizontalen waagerecht ausgerichtet wird.

Das rotierende Prisma sorgt außerdem dafür, dass der Laser nicht nur ein einzelner Punkt an der Wand ist, sondern eine ganze Linie projiziert. Diese Linie wird in 360°, um das Lasermessgerät herum, ausgesandt.

2. Kaufberatung: Was zeichnet einen guten Rotationslaser aus?

2.1. Todesstern vs. Laserpointer – welche Laserklasse soll es sein?

Die Gretchenfrage bei Rotationslaser Tests oder Vergleichen ist die Frage nach der Laserklasse: Ein Laser der Klasse 3R ist wesentlich intensiver und bleibt daher noch bei weiten Entfernungen präzise. Diese Laser sind für große Baustellen geeignet, da sie zudem auch nicht von Rauch oder Nebel beeinflusst werden. Daher werden sie auch beim Militär als Ziellaser verwendet. Allerdings sind sie extrem schädlich für das menschliche Auge.

Schutzverordnung: Wer in einem Betrieb mit Lasern der Klasse 3R arbeitet, muss einen Laserschutzbeauftragten ernennen und eine Betriebsanweisung verfassen (gemäß OStrV und BGV B2 bzw. DGUV Vorschrift 11).

Siegel Bosch

Siegel zeigen die Laserklasse.

Wer auf kleineren Baustellen oder gar im Innenbereich mit einem Rotationslaser hantiert, der wird auch mit einem Laser der Klasse 2 glücklich. Klasse 2 empfiehlt sich besonders, wenn die Möglichkeit besteht, dass Personen unerwartet in den Radius des Laserstrahls kommen könnten.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie auf freiem Feld eine Fläche vermessen. Aber auch daheim, wenn das Badezimmer saniert wird, kann es passieren, dass die Kinder helfen wollen und in dabei in den Laser schauen.

Klasse 2 Laser sind bei kurzer Bestrahlung für das menschliche Auge ungefährlich. Ihre Strahlkraft reicht aber immer noch für präzises Messen auf kurzen Distanzen aus, z.B. innerhalb von 30 Metern.

Achten Sie beim Rotationslaser-Kaufen auf Sicherheitssiegel für die jeweilige Laserklasse. Auf dem Siegel steht meist auch, was bei der jeweiligen Klasse zu beachten ist. Bei Lasern der Klasse 3 müssen diese Siegel unter anderem als Warnschilder im Arbeitsbereich aufgehängt werden.

Die Stiftung Warentest berichtet, dass die meisten Geräte nur mit Lasern der Klasse 1 in der breiten Masse vertrieben werden dürfen. Demnach besagen europäische Richtlinien, dass jedes Gerät mit Laser ein Siegel tragen muss. Geräte ohne Siegel sind nicht zulässig. Rotationslaser, die günstig angeboten werden, müssen also mindestens solch ein Siegel vorweisen können.

Nur ein Wimpernschlag: 0,25 Sekunden Blickkontakt mit dem direkten Laserstrahl sind unbedenklich. Diese Zeitspanne entspricht ungefähr einem Lidschlussreflex. Wer in einen Laser blickt, sollte also schnell die Augen schließen und sich wegdrehen.

Vor- und Nachteile eines Klasse 2 Lasers gegenüber dem 3R:

    Vorteile
  • weniger gefährlich
  • mehr Ersatzteile, da weit verbreitet
    Nachteile
  • keine hohen Reichweiten
  • bei weiten Distanzen weniger genau
  • störanfällig (z.B. durch Rauch oder Nebel)

2.2. Rotieren in den eigenen vier Wänden oder im Außenbereich – was soll die maximale Reichweite sein?

Laserklassen

Es gibt diverse Laserklassen von 1 bis 4. Sie werden mit Buchstaben weiter spezifiziert (z.B. 2M oder 3R). Grundsätzlich gilt: Jeder Laserstrahl, der direkt auf ein Auge für längere Zeit gerichtet ist, ist schädlich. Doch einige sind weniger gefährlich als andere und die Zeitspanne, bis sie schädlich werden, ist länger. Je höher die Zahl, desto gefährlicher ist der Laser:

  • 1 bis 2M sind eher ungefährlich und kommen auch in handelsüblichen Laserpointern zum Einsatz.
  • 3R bis 3B sind für das Auge und die Haut sehr schädlich. Sie werden in militärischen Zielerfassungen und CD-Brennern verbaut.
  • 4 ist für Augen und Haut außerordentlich schädlich. Außerdem entsteht Brandgefahr. Diese Laser werden nur unter Laborbedingungen eingesetzt.

Auf großen Baustellen oder bei Gartenanlagen wird die maximale Reichweite des Rotationslasers interessant. Die Ausrichtung kleiner Bühnen oder großer Terrassen macht Geräte, die zwischen 300 und 200 Metern schaffen attraktiv. Ein separater Laser-Empfänger erhöht in einigen Fällen die Reichweite der Vermessungsgeräte.

Wer jedoch innerhalb eines Wohnhauses damit arbeitet, für den reichen auch Distanzen bis 15 Meter.

2.3. Weit daneben muss auch genau – wie präzise soll es sein?

Wer Wände und Böden wie ein Profi zueinander ausrichtet, der braucht präzise Angaben. Andernfalls wird zum Beispiel die große Laube im Garten windschief. Je größer die Bauflächen sind, desto genauer muss der Rotationslaser sein.

Abweichungen werden in Millimeter pro zehn Meter (oder pro einen Meter) angegeben. Ein Rotationslaser mit Empfänger erzielt auf längere Distanzen höhere Genauigkeit.

Wer beispielsweise Kacheln im Badezimmer verlegt, braucht daher keine so hohe Genauigkeit, da der Bauraum z.T. keine 10 Meter übersteigt. Die Abweichungen bleiben im Inneneinsatz nur minimal.

2.4. Gut Ding will Weile haben – wie lange soll der Laser rotieren?

Die meisten Baulaser im Test halten länger als zehn Stunden durch. Dies reicht für einen Tag Arbeit. Doch wer zum Beispiel sein Bad selber baut, der hat den Laser mehrere Tage am Laufen und will nicht jedes Mal den Akku aufladen. Für Langzeiteinsätze sind Betriebsdauern von über 20 Stunden ein Muss, da so mehr als ein Tag am Stück mit einer Ladung gearbeitet werden kann.

Wenn beim Fließenverlegen nur zwischendurch die Ausrichtung der Fugen geprüft wird, dann reicht eine Akku-Ladung, die eigentlich für zehn Stunden gedacht ist, bis zu einer Woche.

2.5. In Kontakt – wann macht ein Empfänger Sinn?

Wenn der Rotationslaser nicht nur als Projektor für gerade Linien fungieren soll, sondern zum Beispiel zum Messen von Höhen, dann ist ein separater Empfänger hilfreich. Der Empfänger kann dabei als digitale Nivellierlatte verwendet werden.

Nivellierlatte: Dies ist normalerweise eine Holzlatte, die einem großen Lineal gleicht, die aufrecht auf den Boden gestellt wird. Ohne Empfänger wird an der Latte gemessen, auf welcher Höhe der Laserstrahl die Nivellierlatte trifft.

Einige Empfänger sind mit akustischen Signalen ausgestattet. So kann ohne auf ein Display achten zu müssen, der Empfänger ausgerichtet werden. Dies ist besonders hilfreich bei starkem Sonnenlicht.

Aber auch, wenn nur eine gerade Linie angezeigt werden soll, ist der Empfänger im Freien nützlich. Denn der Laserstrahl ist bei Tageslicht nicht immer sichtbar. Da der Empfänger mit einem hochsensiblen photoelektrischen Sensor ausgestattet ist, kann mit ihm über weite Distanzen noch sehr genau gemessen werden, in welcher Höhe der Strahl liegt.

2.6. Alles automatisch – Selbstnivellierung ist Selbstjustierung

Damit der Baulaser nicht jedes Mal aufs Neue mühselig ausgerichtet werden muss, wenn man ihn ein paar Meter versetzt, können sich viele Geräte selbst ausrichten. Besonders wenn er häufig versetzt wird, kann ein selbstnivellierender Rotationslaser viel Zeit sparen.

2.7. Die passende Tasche zum richtigen Laser – Zubehör

Rotationslaser Set

Das Zubehör unterscheidet sich bei Rotationslasern im Vergleich.

Wer plant, sein eigenes Haus zu bauen oder zu sanieren, für den lohnt sich unter Umständen ein Rotationslaser-Set, da in einem Set meist ein Stativ, eine Tasche und ein Universalhalter für Laser-Empfänger oder Rotationslaser vorhanden sind.

Jedoch findet sich nicht in jedem Set das gleiche Zubehör. Einige haben statt dem Stativ einen Empfänger und andere haben nur einen Empfänger und eine Schutzbrille.

Ein selbstnivellierender Rotationslaser mit Stativ ist besonders nützlich, wenn man meist allein werkelt. Das Solo-Projekt ist perfekt abgerundet, wenn dem Zubehör auch eine Fernbedienung beiliegt.

So stellt sich das Gerät auf dem Stativ eigenständig ein und kann aus der Ferne gesteuert werden, während Sie beispielsweise eine Nivellierungslatte zum Messen von Höhenunterschieden halten.

3. Rotierende Fragen zum Thema „Baulaser“

3.1. Was messe ich mit einem Rotationslaser?

Ein Rotationslaser kann zum einen als Laser-Wasserwaage genutzt werden und zum anderen als ein Nivelliergerät.

Wird das Gerät als Wasserwaage genutzt, kann es wahlweise aufrecht oder seitlich positioniert werden, damit die projizierte Linie entweder horizontal oder senkrecht verläuft. Damit werden Unebenheiten aufgedeckt.

Als Nivelliergerät wird der Laserstrahl auf eine Nivellierlatte gerichtet, um Höhenunterschiede auszumessen. Am besten funktioniert dies mit einem Laser-Empfänger. So kann der Rotationslaser mit Stativ auch als Neigungsmesser genutzt werden, mit dem man das Gefälle berechnet.

3.2. Wie stelle ich einen Rotationslaser richtig auf?

Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Gerät auf ebenem Boden steht. Außerdem sollte der Standort möglichst frei von Erschütterungen sein. Mit einem Stativ lässt sich der Rotationslaser bequem in Winkel abseits der 90° drehen. Meisten werden in Komplett-Sets auch ein Kurbelstativ mitgegeben.

3.3. Wie kalibriere ich einen Rotationslaser?

Ein Rotationslaser der selbstnivellierend ist, kalibriert sich eigenständig. Falls jedoch kein automatischer Rotationslaser zur Verfügung steht, muss Hand angelegt werden. Über Stellschrauben wird der Laser so lange eingestellt, bis die Wasserwaagen, die in der Regel im Gehäuse integriert sind, waage- und lotrecht sind. Diese kleinen Wasserwaagen werden auch Libellen genannt.

3.4. Welche Hersteller und Marken von Rotationslasern gibt es?

Im Bereich dieser Messgeräte hat sich kein einzelner Hersteller für den besten Rotationslaser hervorgetan. Viele Unternehmen produzieren Meßgeräte, die es würdig wären, Rotationslaser Testsieger zu werden. Da nicht alle Hersteller Eingang in die Tabelle von unserem Baulaser Vergleich gefunden haben, sind hier die bekanntesten aufgelistet:

  • Berlan
  • Bosch
  • Dewalt
  • Geo Fennel
  • Hilti
  • JGV
  • KWB
  • Laserline
  • Leica
  • Makita
  • Nedo
  • Skil
  • Stabila
  • Theodolit
  • Würth

4. Welche Lasermessgeräte-Typen gibt es?

Um lotrechte Linien anzuzeigen oder Entfernungen und Höhen abzumessen, gibt es mehrere Arten der Lasermessgeräte:

Messgerät-Kategorie Eigenschaften und Besonderheiten
Rotationslaser

Rotationslaser Bosch

Mit ihrem rotierendem Prisma projizieren sie in 360° Linien. Außerdem können sie waagerecht, wie senkrecht aufgestellt werden. Rotationslaser mit Empfänger eignen sich zudem zum Messen von Höhenunterschieden. Da sie häufig auf Baustellen zum Einsatz kommen, werden sie auch Baustellenlaser oder Baustellen-Rotationslaser genannt.

mit ihren leistungsstarken Lasern eignen sie sich für weitläufige Bereiche und vielfältige Aufgaben

x sind sehr groß und schwerer als andere Lasermessgeräte

Kreuzlinienlaser

Rotationslaser Makita

Kreuzlinienlaser projizieren Kreuze auf die Arbeitsfläche. Kreuzlaser sind besonders beim Trockenbau beliebt. Wer Fliesen im Bad verlegt, kann sich anhand des Rasters orientieren. Daher werden diese auch gerne Fliesenlaser genannt.

helfen bei der Ausrichtung von Fließen und Möbeln

x brauchen meist ein Stativ

Laser-Entfernungsmesser

Rotationslaser Set

Ein Laser-Entfernungsmesser projiziert keine sichtbaren Linien, sondern misst mit dem Laser exakte Entfernungen. Das Laser-Distanzmessgerät gibt Entfernungen auf einem kleinen Display an. Damit die Messung möglichst genau erfolgt, haben viele Enfernungsmesser mit Laser eine kleine Wasserwaage integriert.

messen bei weiten Entfernungen sehr genau

x brauchen meist ein Stativ

Laser-Wasserwaage

Laser-Wasserwaage

Eine Laser-Wasserwaage projiziert eine einzelne waagerechte Linie. Sie ist auch für alltägliche Aufgaben im Haushalt nützlich. Zum Beispiel wenn ein Bild aufgehängt oder ein Bücherregal angebracht werden soll.

passen in jeden Werkzeugkoffer

x sind schwierig zu justieren

5. Welches sind die wichtigsten Sicherheitstipps beim Arbeiten mit Lasermessgeräten der Klasse 3?

Wenn Sie zum Beispiel einen Rotationslaser mit der Laserklasse 3R gekauft haben, empfehlen sich mehrere Sicherheitsvorkehrungen. Das betrifft den kompletten Arbeitsbereich sowie Bereiche, in die der Laser reflektiert werden könnte.

Vorbereitungen zum Arbeiten mit Baulasern:

  • Warnhinweise: An den Zugängen müssen Warnschilder auf den Laser hinweisen. Diese können in der Form der Siegel sein. Zudem geben einige Rotationslaser auch akustische Warnsignale von sich, wenn sie angeschaltet werden.
  • Schutzbrillen: Spezielle Schutzbrillen schützen Personen im Arbeitsbereich.
  • Blockaden: Blickdichte Vorhänge verhindern, dass der Laser in bestimmte Bereiche strahlt.

Während des Arbeitens mit Baulasern:

  • Blickkontakt: Man sollte niemals in Richtung des Lasers blicken.
  • Reflektoren: Keine Spiegel oder reflektierende Elemente sollten herumstehen. Schmuck oder Brillen könnten den Laserstrahl unkontrolliert reflektieren.
  • Aufsicht: Es empfiehlt sich, das Gerät nicht ohne Aufsicht in Betrieb zu lassen.

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6. Wie wurden in der Zeit vor dem Rotationslaser Grundstücke angelegt?

Bevor mit Lasern Grundstücke angelegt wurden, stolperte man auf Baustellen über gespannte Leinen und die Arme wurden müde, während einer den Zollstück und Wasserwaage gleichzeitig halten musste, bis ein Kollege die Werte aufgeschrieben hatte.

Trotz diverser Sicherheitsregeln, die ein Baulaser mit sich bringt, ersetzt das Gerät viele sprichwörtliche Stolperfallen. Außerdem kann, ohne dass die Arme eine massive Wasserwaage halten müssen, sehr genau gearbeitet werden.

Was Ihnen ein Rotationslaser beim Anlegen eines Grundstückes für einen Komfort bietet, sehen Sie in diesem Video. Denn hier wird noch aufwendig mit Leinen und Zollstock gearbeitet:

Bildnachweise: vgl/amazon (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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