Damit Sie nicht einfach zum erstbesten Motorradhandschuh greifen müssen, haben wir im Motorradhandschuhe-Vergleich eine Reihe von Kriterien zusammengestellt, die Ihnen die Auswahl erleichtern sollen. Ob Sie sich für ein lang oder kurz geschnittenes Modell entscheiden, ist Geschmackssache und eher zweitrangig. Wichtig ist: Motorradbekleidung muss passen – sowohl zu Ihrem Körper, als auch zu Ihrem Style. Nur wenn Ihnen Ihre Motorradbekleidung gefällt, werden Sie sie auch gerne tragen. Besonders beliebt sind Alpinestars Handschuhe oder Held Handschuhe. „günstige Motorradhandschuhe kaufen“ sollte niemals Ihre Maxime sein. Das heißt nicht, dass Ihr Motorradzubehör grundsätzlich teuer sein muss, um Qualität zu haben. Dennoch sollten Sie Ihre Sicherheit nicht leichtfertig aus der Hand geben, um Geld zu sparen.

Das elastische, textile Material der Alpinestars-Motorradhandschuhe „Stella Copper“ bietet auch an der breitesten Stelle der Hand einen bequemen Sitz, wie wir meinen.
3.1. Material

Günstige Motorradhandschuhe von Proanti.
Wenn man sich gängige Motorrad-Bekleidung anschaut, kann man sich meist nicht des Eindrucks verwehren, dass Biker besonders auf Leder stehen – schließlich macht Leder keinen unerheblichen Bestandteil beim Motorradzubehör aus. Nicht anders ist das bei Motorradhandschuhen. Auch hier gibt es viele Produkte aus Leder. Allerdings hat der Einsatz dieses Materials meist weniger mit einem Fashion-Statement zu tun. Hier geht es eher um Haltbarkeit, Flexibilität und Tragegefühl.
Leder ist sehr strapazierfähig. Es schmiegt sich der Hand an, sodass es in den seltensten Fällen zu Druckstellen oder Reibungen kommen wird. Es ist atmungsaktiv, da die Tierhaut über Poren verfügt. Allerdings ist Leder allein nicht absolut wasserdicht. Auch ist es etwas schwerer als etwa Textil-Materialien. Wenn Sie sich für Leder entscheiden, sollten Sie wissen, dass die eingesetzten Gerbstoffe bei manchen Menschen Allergien auslösen. Daher ist es empfehlenswert, den Handschuh vor dem ersten Tragen nach Anleitung zu waschen und zu pflegen.
Leder kann austrocknen und muss gegebenenfalls eingefettet werden. Richten Sie bei Leder-Motorradhandschuhen nach der Gebrauchsanweisung.
Die Textilien, die bei Motorradhandschuhen zum Einsatz kommen, sind strapazierfähig und dünn. Häufig handelt es sich um Funktionsmaterialien, die Feuchtigkeit gut abhalten. Dafür können sich die meisten Textilien weniger gut an die Hand des Fahrers anpassen. Daher muss ein Textilhandschuh von Beginn an perfekt passen, da er sonst reibt. Textil ist meist sehr pflegeleicht und trocknet vergleichsweise schnell.
Häufig setzen Hersteller auch auf einen Leder-Textil-Mix. So werden die besten Eigenschaften beider Materialien ausgenutzt. Gerade die Handflächen werden oft mit Leder verstärkt, da dies den Griff um den Lenker verbessert.
Hinweis: Wenn es um Wasserdichtheit geht, denken viele schnell an Neopren. Neopren-Handschuhe werden beispielsweise von Personenschützern oder von Tauchern getragen. Sie sind wasserdicht – aber zum Motorradfahren völlig ungeeignet, da sie keinerlei Schutz bei Stürzen bieten.

Bei diesen Alpinestars-Motorradhandschuhen „Stella Copper“ erkennen wir an dieser Stelle die Größe M, wobei es sie in insgesamt sechs Größen von XS bis XL gibt.
3.2. Sicherheit

Der Rukka Virium ist dank Gore Tex Membran wasserdicht und gut für die Übergangszeit geeignet.
Der Sicherheits-Aspekt steht bei einem Handschuh mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Sie verfügen über Protektoren unterschiedlicher Art. Knöchelschützer finden sich an der besonders exponierten Oberseite der Hand. Sie können aus Hartschalen-Plastik, einfachem Schaumstoff oder speziellem PU-Schaum bestehen, der sich bei Stürzen verhärtet und sonst viel Beweglichkeit bietet.
Daumen und Handkanten sind oft mit Schaumstoffpolstern versehen. Darüber hinaus werden mitunter auch Fasern aus Kevlar oder Carbon eingearbeitet, die die Reißfestigkeit des Materials erhöhen können. Besonders hochwertige Handschuhe bestehen aus Känguru-Leder, das gegenüber anderen Leder-Arten noch widerstandsfähiger ist.
Folgende Handschuhe sind zum Motorradfahren übrigens nicht geeignet:

3.3. Bekannte Motorradhandschuh-Marken und Hersteller
Damit Sie bei unserer Kaufberatung und den Produkten den Überblick behalten, haben wir kurz die bekanntesten Motorradhandschuh-Hersteller zusammengetragen. Ob Hein Gericke, Alpinestars, Held oder ein anderer großer Name – von dem ein oder anderen anderen haben Sie bestimmt schon einmal gehört.
- Alpinestars
- Bering
- Büse
- Dainese
- Fox
- Furygan
- Hein Gericke
- Held
- Icon
- IXS
- Jopa
- Proanti
- Racer
- REV’IT!
- Richa
- Rukka
- Spidi
- Tonsee

Wenn wir uns die Außenseite der Alpinestars-Motorradhandschuhe „Stella Copper“ genauer betrachten, erkennen wir eine Verstärkung im Bereich der mittleren Fingergelenke.
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