Klapphelm Test 2017

Die 7 besten Klapphelme im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell ATO-Helme Montreal V131 Viper RALLOX Helmets 910 rueger Bluetooth Klapphelm Caberg TOURMAX Caberg Duke Smart Moto Helmets Motorrad Helm
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Hinweis zum Vergleichsergebnis
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Bewertung1,5gut
12/2016
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Bewertung1,6gut
02/2017
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02/2017
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Bewertung2,3gut
01/2017
Kundenwertung
78 Bewertungen
14 Bewertungen
14 Bewertungen
63 Bewertungen
6 Bewertungen
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14 Bewertungen
Material der Außenschale Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Ther­mo­plast
guter Schutz, ohne Lack: sch­nelles Altern
Gewicht 1.800 g 1.850 g 1.550 g 1.800 g 1.730 g 1.550 g 1.500 g
ECE-Norm 22/05Dies ist eine europäische Norm, nach deren Richtlinien Schutzhelme hergestellt werden sollten. So werden Sicherheitsstandards gewährleistet. Es ist davon abzuraten, einen Helm ohne dieses Prüfzeichen zu kaufen. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Doppelvisier mit SonnenschutzIn der Regel weisen Klapphelme ein Doppelvisier bestehend aus einem großen klaren Visier und einem kleinen Sonnenvisier auf. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Innenfutter waschbar k.A. k.A.
Verschluss Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Rat­schen­ver­schluss
ein­fach zu bedienen, ver­hin­dert Ein­k­lemmen der Haut
Vorteile
  • gute Belüf­tung
  • pass­ge­nauer Sitz
  • mit Blue­tooth-Ein­rich­tung
  • geräu­sch­dicht
  • kratz­festes Visier
  • hoch­wertig
  • mit Blue­tooth-Ein­rich­tung & langer Akku­lauf­zeit
  • pass­ge­nauer Sitz
  • Anti-Beschlag-Funk­tion
  • mit Blue­tooth-Ein­rich­tung
  • kratz­festes Visier
  • pass­ge­nauer Sitz
  • ange­nehme Innen­pols­te­rung
  • kratz­festes Visier
  • pass­ge­nauer Sitz
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Klapphelm-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Anders als Jethelm und Integralhelm weist der Klapphelm eine feste Kinnpartie auf, die sich jedoch vollständig hochklappen lässt. Das ist nicht nur allgemein sehr praktisch, weil es mehr Bewegungsfreiheit erlaubt, sondern eignet sich auch gut für Brillenträger. Auch bei Unfällen wird die Erste Hilfe durch den Klappmechanismus erleichtert.
  • Der Klapphelm wiegt zwischen 1.500 und 2.000 Gramm und ist damit relativ schwer. Er ist bereits ab 50 Euro zu haben, jedoch sind die Produkte in den meisten Fällen erst ab 70 Euro wirklich hochwertig.
  • Viele Klapphelme weisen ein Doppelvisier, bestehend aus einem klaren großen Visier und einer Sonnenblende, auf. Damit sparen Sie sich den Einsatz der Sonnenbrille.

Im Klapphelm Test zeigen wir Ihnen die besten Produkte rund ums Thema.

Motorradfahren ist mit dem Mythos von Freiheit und Unabhängigkeit verknüpft – gleichzeitig gelten Motorradfahrer vielen als lebensmüde. Tatsächlich ist das Risiko, in einen schweren Unfall verwickelt zu werden, für Motorradfahrer größer als für alle anderen Teilnehmer des Straßenverkehrs. Deshalb ist das richtige Motorradzubehör, sprich Motorradbekleidung und ein hochwertiger Sturzhelm, Pflicht.

Während in Deutschland die japanischen Hersteller Honda, Yamaha und Suzuki Marktführer für die Maschinen sind, sind Klapphelme von ganz vielen verschiedenen Marken beliebt. Die bekanntesten Vertreter bekommen Sie hier schon mal vorab gezeigt:

  • HJC
  • Arai
  • Shoei
  • Nolan
  • Schuberth
  • Uvex
  • ViPer
  • Alphinestars
  • AGV
  • ATO
  • Rueger
  • Rallox
  • Bandit
  • Evo

Damit Sie zwischen verschiedenen Modellen und der Fülle an Herstellern den Überblick behalten, haben wir im Klapphelm-Vergleich 2017 die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen.

1. Kopfschutz auf dem Motorrad – der Klapphelm

Ein Pärchen hält die Helmpflicht ein: mit klassischem Jethelm.

Dieses Pärchen hält die Helmpflicht ein: mit klassischem Jethelm.

Das Motorrad dient immer mehr Fahrern nicht nur als reines Fortbewegungsmittel, sondern vielmehr als Sportgerät. Allerdings lebt man mit diesem Sport recht gefährlich. Denn die Gefahr bei einem Verkehrsunfall tödliche Verletzungen zu erleiden, liegt 14-mal höher als bei einem Unfall mit dem Auto. Schutzkleidung und das richtige Motorradzubehör sind daher unverzichtbar für die Sicherheit. Neben Motorradjacke und -hose, oft in klassischer Lederkombi, spielt der Helm die wichtigste Rolle.

Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen, wobei für das Motorrad unbedingt auf einen richtigen Helm für das Motorrad zurückgegriffen werden sollte, und nicht etwa auf einen Rollerhelm, Mopedhelm, Vespa Helm oder Motocross Helm (auch: Crosshelm). Die Wahl fällt also zwischen Integral-, Klapp- und Jethelm, die allesamt für das Motorrad geeignet sind. Wir möchten Ihnen im Folgenden den Klapphelm näher bringen, die neueste und in der Regel teuerste Variante. Beim Klapphelm lässt sich die Kinnpartie vollständig hochklappen, was besonders für Brillenträger praktisch ist. Wann und wieso sich dieses Modell außerdem für Sie lohnen könnte, erklären wir Ihnen in unserer Kaufberatung. Zudem informieren wir Sie über die Unterschiede zwischen einem günstigen Klapphelm und einem teuren Modell und zeigen Ihnen unsere Klapphelm-Vergleichssieger 2017.

Helmpflicht: Laut ADAC gilt in Deutschland seit 1976 für Motorradfahrer die Helmpflicht. Dabei muss es sich um einen geeigneten Schutzhelm handeln.

2. Klapphelm, Integralhelm und Co. – verschiedene Helm-Typen

Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es drei verschiedene Arten des Motorradhelms: den Klapphelm, den Integralhelm und den Jethelm. Wir stellen Ihnen die Eigenschaften und Vor- und Nachteile der einzelnen Typen vor:

Typ Eigenschaften
Klapphelm

rueger

Klapphelme besitzen ein verschließbares Visier und eine feste Kinnpartie. Die Kinnpartie lässt sich dabei komplett nach oben klappen, was an das Visier eines Ritterhelms erinnert. Damit wird nicht nur das Aufsetzen erleichtert (besonders für Brillenträger), auch bei einem Unfall lässt sich der Helm durch den Klappmechanismus leichter öffnen. Natürlich sollte man aber nicht mit dem Klapphelm offen fahren, da dies wiederum die Sicht einschränkt. Was die Nachteile betrifft: Klapphelme sind oft recht schwer und bilden die teuerste Variante der Motorradhelme.

Viele schätzen, dass man sich mit dem Klapphelm weniger eingeengt fühlt, als mit einem Integralhelm. Auch in technischer Hinsicht kann dieser Helm viel bieten. So wird der Klapphelm mit Bluetooth immer beliebter. Er erlaubt das Musikhören während der Fahrt.

Vorteile: sehr guter Schutz, großer Komfort, Hochklappen der Kinnpartie – praktisch für Brillenträger und bei einem Unfall
Nachteile: schwer, teuer

Integralhelm

integralhelm

Auch der Integralhelm besitzt ein verschließbares Visier und eine feste Kinnpartie. Diese lässt sich allerdings, anders als beim Klapphelm, nicht hochklappen. Der Integralhelm bietet zusammen mit dem Klapphelm den besten Schutz für den Fahrer.

Zudem wiegt der Integralhelm meist weniger als 1.500 g und ist damit recht leicht. Außerdem ist dieses Modell günstiger als der Klapphelm. Der Stiftung Warentest zufolge schützen zwei von drei Motorradfahrern ihren Kopf mit einem Integralhelm.

Vorteile: sehr guter Schutz, leicht, günstiger als Klapphelm
Nachteil: kein Hochklappen der Kinnpartie möglich

Jethelmjethelm Der Jethelm besitzt keine feste Kinnpartie und bietet daher am wenigsten Schutz bei einem Unfall. Er ist der klassische Vespa Helm, wird jedoch auch vermehrt von Motorradfahrern verwendet. Das liegt vor allem an der Retro-Helm-Optik und daran, dass man sich mit diesem Helm natürlich am wenigsten eingeengt fühlt.

Dennoch bietet der Jethelm bei hohen Geschwindigkeiten nur unzureichenden Schutz, auch wenn es sch um einen Jethelm mit Visier handelt. Einige Modelle, die besonders sparsam ausgestattet sind, werden nicht als Schutzhelm anerkannt. Es droht also ein Bußgeld.

Vorteil: coole Optik
Nachteil: kein ausreichender Schutz

Für die meisten Motorradfahrer stellt sich also die Frage, ob man einen Klapphelm oder Integralhelm erwerben sollte. Für den Klapphelm spricht, dass er genauso guten Schutz wie der Integralhelm bietet, er ist jedoch technisch ausgereifter und dementsprechend etwas teurer und schwerer. Deshalb zeigen wir Ihnen die besten Klapphelme des Jahres 2017. Wenn Sie jedoch auch an einem Jethelm oder einem Integralhelm interessiert sind, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unseren Motorradhelm-Vergleich.

3. Kaufkriterien für den Klapphelm: Darauf müssen Sie achten

3.1. Alles im Blick: Das Visier

Wegen der Zugluft muss das Visier winddicht sein.

Wegen der Zugluft muss das Visier winddicht sein.

Ein Klapphelm mit Sonnenblende ist keine Seltenheit mehr. Die meisten Klapphelme weisen mittlerweile ein Doppelvisier aus einem klaren und großen Visier und einem kleinen Sonnenvisier auf, das sich bei Bedarf hochklappen lässt. Mit einer Sonnenblende aus getöntem Glas wird die Sonnenbrille überflüssig. In der Regel sind die großen und klaren Visiere kratzfest und und besitzen eine Anti-Beschlag-Funktion.

Wegen der Zugluft ist es wichtig, dass das Visier dicht schließt. Gleichzeitig ist eine gute Belüftung wichtig – das Visier muss sich also minimal öffnen lassen. Besonders bei Integralhelmen sind die sogenannten Pinlock-Visiere (Antibeschlagvisiere) beliebt, bei welchen ein kleines Visier direkt hinter dem großen Visier angebracht ist.

3.2. Das richtige Material

Das Visier besteht meist aus dem Kunststoff Polycarbonat, welcher sehr schlagfest ist. Dank einer Klarlackschicht, sind diese Visiere oft kratzfest. Auch die Sonnenblende besteht aus Polycarbonat, allerdings aus einer getönten Variante.

Beim Material der Außenschale des Helms handelt es sich oft um Thermoplast. Dazu gehören z.B. die Kunststoffe Polycarbonat oder Polyamid. Hier einmal die Vor- und Nachteile des Materials im Überblick:

  • guter Schutz
  • günstig in der Herstellung: daher Helme oft günstiger
  • ohne Lack altert die Helmschale schnell: Gebrauchs- und Abnutzungsspuren treten schneller zutage

Manchmal kommen auch andere Verbundstoffe wie Carbon zum Einsatz. Auch diese bieten gewisse Vor- und Nachteile:

  • guter Schutz
  • sehr bruchfest und stabil: daher im Rennsport verwendet
  • teurer in der Herstellung: daher Helme oft teurer

3.3. Verschlüsse & Sicherheit

Was ist die ECE-22-05-Norm?

ECE-22-05 ist eine europäische Norm, die eine Helmherstellung nach aktuellen Sicherheitsstandards garantiert. Ein entsprechendes Siegel findet sich im Innenfutter des Helms. Zwar besitzt das Siegel keine Gesetzeskraft, es dürfen also auch Helme produziert werden, die sich nicht an diese Norm halten. Wir empfehlen jedoch lediglich Helme mit einem ECE-22-05-Siegel zu kaufen.

Der Verschluss eines Helms ist äußert wichtig, denn er sorgt dafür, dass der Helm bei einem Sturz auf dem Kopf bleibt. Schnell kommt es zu schweren Verletzungen, wenn der Helm nicht sachgerecht verschlossen wurde. Die häufigsten Verschlussarten sind der Clickverschluss, der Doppel-D-Verschluss und der Ratschenverschluss.

  • Doppel-D-Verschluss: Dieser Verschluss ist schlank und leicht und öffnet sich auch bei großer Krafteinwirkung nicht ungewollt. Allerdings monieren viele Kunden, dass das Öffnen und Schließen aufwendig ist.
  • Clickverschluss: Dieser Verschluss ist recht voluminös in seiner Bauweise und kann daher ggf. Druckstellen hinterlassen. Allerdings ist er auch mit Handschuhen sehr leicht zu bedienen. Es kann passieren, dass sich der Riemen mit der Zeit lockert.
  • Ratschenverschluss: Auch dieser Verschluss weist eine eher voluminöse Bauweise auf. Allerdings ist auch hier die Bedienung sehr leicht und es besteht keine Gefahr, dass die Haut eingeklemmt wird.

Gewicht: Klapphelme sind tendenziell eher schwer. Sie wiegen meist zwischen 1.500 g und 2.000 g.

4. So halten Sie Ihren Klapphelm in Schuss: Pflege und Reinigungstipps

Klapphelme von Nolan sind sehr beliebt.

Klapphelme von Nolan sind sehr beliebt.

Viele Motorradfahrer legen im Winter eine Fahrpause ein. Ob es sich dabei um einen Shark Helm, einen Uvex Helm, ein Shoei Helm, ein Hjuc Helm oder einen Enduro Helm handelt, vor dem Winterschlaf sollte das gute Stück einer gründlichen Reinigung unterzogen werden.

  • Das Visier: Das Visier sollte zunächst ausgebaut und anschließend mit einem weichen Lappen sollte die Außenseite gereinigt werden. Zum Trocknen eignet sich ein fusselfreies Tuch. Starkes Rubbeln und ätzende Reinigungsmittel sollten Sie vermeiden. Es genügt milde Seifenlauge.
  • Die Außenschale: Auch die Außenschale lässt sich mit einem weichen Lappen meist ausreichend putzen. Greifen Sie auch hier zu Seifenlauge.
  • Das Innenfutter: Bei vielen neuen Modellen lässt sich das Innenfutter bei 30° Celsius in der Waschmaschine waschen. Wenn das Innenfutter nicht herausnehmbar ist, dann bürsten Sie es aus, um Schuppen und Haare zu entfernen.

5. Shark, Nolan und Co: Beliebte Hersteller

Nicht nur AGV Helme, HJC Helme, Arai Helme, Shoei Helme, Schuberth Helme und Nolan Helme sind beliebt – es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Hersteller:

  • AGV
  • ATO
  • Caberg
  • HJC
  • Moto Helmets
  • Nolan
  • Origine Riviera
  • Rallox
  • Rueger
  • Schuberth
  • Scorpion
  • Shark
  • Shoei
  • Uvex
  • X-lite

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Klapphelm

▶ Achten Sie zusammengefasst darauf, dass das Tragen eines Helms beim Motorradfahren Pflicht ist und dass der Helm fest sitzt.

6.1. Was sagt die Stiftung Warentest?

Auch für Kinder sind Helme Pflicht.

Auch für Kinder sind Helme Pflicht.

Die Stiftung Warentest hat zwar keinen eigenständigen Klapphelm-Test, dafür aber in der Ausgabe 04/2004 einen allgemein gehaltenen Motorradhelm-Test durchgeführt. Dabei wurden die Kategorien Integralhelm, Klapphelm und Jethelm unter die Lupe genommen. Im Ergebnis bieten Integral- und Klapphelme den besten Schutz, während Jethelme nicht besonders sicher sind. Unter den Integralhelmen schnitten Modelle von AGV, Lazer und BWM am besten ab. Bei den Jethelmen überzeugten die Marken Nolan, Caberg und Nexo.

Im Klapphelm-Test punkteten ebenfalls Caberg und AGV sowie Schuberth, sodass Sie unter diesen Modellen problemlos Ihren persönlichen Klapphelm-Vergleichssieger ausfindig machen können. Hinsichtlich der Passform empfiehlt die Stiftung Warentest zu einem Helm zu greifen, der weder drückt, noch zu locker sitzt. Bei einem Schütteltest sollte sich lediglich die Kopfhaut bewegen und nicht der ganze Helm, das gilt auch für den Klapphelm XXL. Zudem fand das Unternehmen heraus, dass teure Helme nicht zwingend besser sind als günstige Modelle.

6.2. Was ist besser: Klapphelm oder Integralhelm?

Beide Helme weisen eine feste Kinnpartie und ein verschließbares Visier (ebenso wie der Motocross Helm/Crosshelm) auf. Der Unterschied ist, dass sich die Kinnpartie beim Klapphelm hochklappen lässt und beim Integralhelm nicht. Deshalb ist der Integralhelm leichter und günstiger, der Klapphelm dafür in der Regel komfortabler. Trotz dieser Unterschiede im Gewicht und Preis, bieten beide Helme einen gleich guten Schutz. Für welches Motorradzubehör Sie sich also letztlich entscheiden, ist eine Frage der persönlichen Präferenz.

Klapphelm-Testberichte in Aktion sehen Sie hier:

6.3. Was ist der beste Klapphelm?

Ob ein Klapphelm Shark oder ein Modell von Nolan – es gibt viele gute Modelle, die Ihren Kopf zuverlässig schützen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass der Helm ordentlich verarbeitet ist und der Verschluss gut schließt. Wenn Sie einen Klapphelm kaufen möchten, sollten Sie außerdem darauf achten, dass diese nicht ganz leicht sind. Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Helm eine zusätzliche Sonnenblende aufweist, sodass Sie sich die Sonnenbrille sparen. Welches Modell aus unserem Klapphelm-Vergleich nun das richtige für Sie ist, hängt natürlich auch maßgeblich von der Passform ab.

6.4. Was ist die Helmpflicht?

Seit 1976 gilt für Motorradfahrer die Helmpflicht. Sie müssen bei der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen, also einen Helm, der sich nach der ECE-22-Norm richtet. Bei Verstoß gegen das Gesetzt kann ein Bußgeld von 15 Euro erhoben werden. Die Helmpflicht gilt natürlich auch für junge Beifahrer, für die ein Kinderhelm Pflicht ist.

Kommentare (2)
  1. norbi87 sagt:

    gibts eigentlich auch gesetzliche vorshcriften für die motorradbekleidung?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Guten Tag norbi87,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zum Klapphelm-Vergleich. Für viele gehört die Motorradbekleidung zwar automatisch zum Motorradzubehör, allerdings gibt es keine gesetzliche Norm, die das Tragen von Motorradbekleidung vorschreibt. Dennoch empfiehlt es sich natürlich den Körper über den Helm hinaus zu schützen. Falls dies nicht tun, können Sie jedoch nicht rechtlich belangt werden.

      Eine sichere Fahrt wünscht Ihnen

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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