Motorradhandschuhe Test 2016

Die 7 besten Motorradhandschuhe im Vergleich.

AbbildungTestsiegerDainese GuantoAlpinestars Scheme Kevlar GlovePreis-Leistungs-SiegerProanti 522-PWRicha Summer RainRACER Field 20802German Wear Motocross GW400G-M6Proanti Summer 500305PW
ModellDainese GuantoAlpinestars Scheme Kevlar GloveProanti 522-PWRicha Summer RainRACER Field 20802German Wear Motocross GW400G-M6Proanti Summer 500305PW
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
09/2016
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Bewertung1,6gut
09/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,2gut
09/2016
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Bewertung2,3gut
08/2016
Kundenwertung
4 Bewertungen
5 Bewertungen
28 Bewertungen
noch keine
67 Bewertungen
8 Bewertungen
64 Bewertungen
AußenmaterialLederKunstleder, MeshLederLeder, TextilLederTextilLeder, Cordura
OberhandschutzEin Knöchelschutz aus Hartplastik, Karbon oder speziellem PU-Schaum bietet hohen Schutz. Schaumpolster schützen kaum, sind aber bequemer. Materialien wie Kevlar erhöhen die Stabilität und Reißfestigkeit.Knöchelschutz, Schaumpolster, verstärker Schutz für den kleinen FingerKnöchelschutz, Kevlareinsatz, SchaumpolsterKnöchelschutzSchaumpolsterSchaumpolsterKnöchelschutzKnöchelschutz, Schaumpolster
Unterhandschutzverstärkte Innenhandverstärkte Innenhandverstärkte Innenhandverstärkte Innenhandverstärkte Innenhand
Isolation
durchschnittlich warm

durchschnittlich warm

durchschnittlich warm

durchschnittlich warm

hält kaum warm

hält kaum warm

hält kaum warm
GrößenS, M, XXLS - 2XLS - XXLM, L, XXLXS - 3XLM - XXLXS - 3XL
Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • auch in Weiß erhältlich
  • hoher Tragekomfort
  • an warmen Tagen gute Belüftung
  • sehr gutes Tragegefühl
  • sehr gute Verarbeitung
  • an warmen Tagen gute Belüftung
  • gutes Tragegefühl
  • wasserdicht
  • atmungsaktive Membran
  • reflektierende Elemente
  • an warmen Tagen gute Belüftung
  • gute Verarbeitung
  • gutes Tragegefühl
  • an warmen Tagen sehr gute Belüftung
  • gute Passform
  • gutes Tragegefühl
  • an warmen Tagen gute Belüftung
  • leicht
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Motorradhandschuhe-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Motorrad-Handschuhe sollen die Finger warm halten und bei Stürzen vor Verletzungen schützen. Daher ist es wichtig, dass sie an der Oberhand über Protektoren, einen sogenannten Knöchelschutz, verfügen. Am stabilsten sind Protektoren mit Hartplastik-Verschalung, allerdings können diese die Bewegungsfreiheit einschränken. Schaumstoffpolster sind bequem, schützen aber kaum. Achten Sie auf eine verstärkte Innenhand, damit Sie den Lenker stets sicher im Griff haben.
  • Die besten Motorradhandschuhe bestehen aus Leder. Leder ist ein natürliches Material, dass sehr reißfest und dennoch atmungsaktiv ist. Darüber hinaus sind die Handschuhe so flexibel, dass sie sich problemlos jeder Hand anpassen. Lederhandschuhe sind allerdings nicht zu 100% wasserdicht und brauchen viel Pflege. Handschuhe aus Polyamid oder Kunstleder sind weniger reißfest, verfügen aber mitunter über eine Klimamembran, die Sie vor Nässe von außen schützen und gleichzeitig eine gute Belüftung garantieren.
  • Besonders gut geschützt fahren Sie mit sportlichen Motorradhandschuhen, die bis über das Handgelenk reichen. Diese werden vor allem im Sport getragen. Es gibt aber natürlich auch kurze Motorradhandschuhe, die eher einem klassischen Chopper-Stil entsprechen. Fingerlose Handschuhe sind zum Motorrad-Fahren allerdings schlichtweg ungeeignet, da sie keinerlei Schutz bieten und auch nicht zur Schutzausrüstung zählen. Sie kommen daher im Motorradhandschuhe Test nicht vor.

Motorradhandschuhe Test
Wer Motorrad fährt, weiß: Die Hände sind dem Fahrtwind in besonderer Weise ausgesetzt. Egal ob Sommer oder Winter, ab einer gewissen Geschwindigkeit können die Finger kalt und steif werden. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden, da mit den Händen wichtige Bedienelemente am Motorrad, z. B. Kupplung, Gas und Blinker, gesteuert werden. Kalte Hände sind daher ein No-Go beim Motorradfahren. Natürlich gibt es entsprechendes Motorradzubehör, zu dem man als Biker greifen kann – Motorradhandschuhe. Sie sind nicht allein dazu da, die Finger warm zu halten, sie tragen auch zur Sicherheit bei.

Bei einem Sturz fangen wir uns reflexartig mit den Händen ab. Daher sind bei Motorrad-Unfällen fast immer auch die Hände betroffen. Wie andere Motorradbekleidung auch sind Motorradhandschuhe häufig so verstärkt, dass sie ein besonders hohes Maß an Schutz bieten. Zwar besteht abgesehen vom Tragen des Helms keine juristische Verpflichtung dazu, solche Kleidungsstücke anzulegen (mehr zum Thema erfahren Sie bei Stiftung Warentest), aber ohne sie wird selbst ein kleiner Sturz schwere Verletzungen zur Folge haben.

1. Was ist das Besondere an Motorradhandschuhen?

Bei manchen Handschuhen ist der kleine Finger besonders verstärkt, damit er bei einem Sturz nicht abknickt.

Die Held RS 1000 bestehen zum Großteil aus besonders hochwertigem und reißfestem Känguruleder.

Handschuh ist nicht gleich Handschuh, und nicht jeder eignet sich gleichermaßen als Motorradausrüstung. Motorradhandschuhe unterscheiden sich von normalen Handschuhen in vielerlei Hinsicht. Biker-Handschuhe sollen nicht nur kalte Hände vermeiden. Wie andere Schutzkleidung (z.B. Motorrad-Helme) auch dienen sie vorrangig dem Schutz vor Verletzungen. Sie bestehen im Idealfall nicht nur aus besonders reißfestem und abriebfestem Material wie Leder oder speziellem Kunststoff-Material wie Cordura, sondern sind mit Protektoren verstärkt. Ein Knöchelschutz bewahrt z.B. die Knöchel und Mittelhandknochen vor Brüchen. Ist der Handschuh auf den Motorrad-Sport ausgelegt, sind mitunter auch die einzelnen Finger mit Protektoren versehen. Polster aus Schaumstoff sorgen für erhöhten Tragekomfort.

Die Handinnenfläche ist im Idealfall extra verstärkt. So behalten Sie selbst bei hohen Geschwindigkeiten alles im Griff.

Einige Motorradhandschuhe verfügen über einen sogenannten Visierwischer an der linken Hand, einen Gummi-Einsatz, mit dem Sie das Visier Ihres Motorradhelms bei Regen abwischen können. So haben Sie immer vollen Durchblick.

Motorradhandschuh Innenseite

Bei diesem Modell kann man den Verschluss des Handgelenkschutzes besonders gut erkennen.

Eine Besonderheit einiger Motorradhandschuhe ist die sogenannte Fingerbrücke: Der kleine Finger und der Ringfinger werden zusammengenäht (bleiben aber zwei separate Kammern). So kann – im Falle eines Sturzes – der empfindliche kleine Finger stabilisiert und vor schweren Verletzungen bewahrt werden.

In guten Händen sind Sie, wenn das Material der Motorrad-Handschuhe mit Carbonfasern oder Kevlar verstärkt ist. Entsprechende Modelle finden Sie auch im Motorradhandschuhe Test. Bei den meisten Motorradhandschuhen handelt es sich übrigens um Sommer-Motorradhandschuhe. Das liegt sicher darin begründet, dass viele Fahrer maximal in drei Jahreszeiten unterwegs sind. Im Winter trauen sich die wenigsten Biker auf die Straße.

Motorrad-Sommerhandschuhe sind vor allem auf eine gute Belüftung ausgelegt, damit man nicht so leicht ins Schwitzen kommt. Dafür sind sie oft nicht wasserdicht und können außer im Sommer kaum getragen werden. Für die Übergangszeit in Frühling und Herbst gibt es aber Modelle mit einer Spezialmembran (z. B. Gore Tex mit X-Trafit Beschichtung), die Wasser sehr gut abhält.

An dieser Stelle haben wir die Vorteile spezieller Motorradhandschuhe nochmals kurz für Sie zusammengefasst:

  • besonders stabil
  • auf das Motorradfahren ausgelegt
  • können Stürze gut abfangen
  • besonders griffig
  • gute Haltbarkeit
  • hohe Qualität nicht immer günstig
  • häufig Kompromiss zwischen Atmungsaktivität, Isolationswirkung und Wasserdichtheit nötig
  • unterschiedliche Modelle für Sommer und Winter nötig

2. Welche Motorradhandschuh-Typen gibt es?

Kategorie Besonderheit
Touren-Handschuhe Touren-Handschuhe machen die Masse am Markt aus, denn sie sind sozusagen die Allrounder unter den Motorradhandschuhen. Sie bieten einen Kompromiss zwischen Isolation (sprich Dicke und Futter) und Atmungsaktivität (sprich Belüftung). Daher können Sie an sehr warmen Tagen im Sommer mitunter zu warm sein, im Winter wird man dagegen kalte Hände bekommen. Wenn Sie Ihre Motorradhandschuhe sommer- und wintertauglich kaufen möchten, sollten Sie auf ein zusätzliches Futter achten. Die Touren-Handschuhe sind auf lange Fahrten ausgelegt. Damit finden sich auch häufiger Modelle, die wasserdicht sind. Alternativ gibt es auch Überziehhandschuhe für Regen, die man bei einem Wolkenbruch anziehen kann.
Sport-Handschuhe Sport-Handschuhe bieten das größte Maß an Sicherheit bei den Handschuhen aus dem Motorradhandschuhe Vergleich. Sie verfügen über mehr Protektoren, bestehen aus den hochwertigsten und reißfestesten Materialien und haben meist noch eine zusätzliche Verstärkung – kurz, sie sind die beste Schutzkleidung. Daher könnte man meinen, dass alle Fahrer einfach einen Sport-Handschuh als Motorradhandschuhe Testsieger wählen sollten. Allerdings sind sie nicht nur teurer, sondern auch unbequemer als dünne Handschuhe. Auf langen Fahrten empfehlen sich daher eher Touren-Handschuhe.
Übergangs-Handschuhe Handschuhe für die Übergangszeit zeichnen sich durch einen Material-Mix von Leder und Textil aus. Sie sind meist etwas dicker als Touren-Handschuhe und verfügen häufig auch über ein wärmendes Futter. Sie sind meist wasserdicht. Für den Winter sollte man allerdings zu wirklich warmen Handschuhen oder sogar zu Handschuhen mit Heizung greifen.
Chopper-Handschuhe Sport-Handschuhe auf dem Chopper-Bike? Eher nicht. Chopper-Handschuhe reichen meist nicht über das Handgelenk. Meist handelt es sich um Lederhandschuhe. Unter dem Aspekt der Sicherheit fallen Chopper-Handschuhe meist eher durch. Absolut nicht zum empfehlen sind Handschuhe ohne Finger. Hand auf’s Herz: Wem etwas am Erhalt der eigenen Hände im Falle eines Sturzes liegt, nutzt sicherere Motorrad-Bekleidung.
Winter-Handschuhe Spezielle Winterhandschuhe fürs Motorrad kommen in der Regel mit einem dickeren Futter daher. Dadurch kann es sein, dass das Griffgefühl am Lenker etwas eingeschränkt wird. Es gibt die Handschuhe in Form von Fäustlingen oder auch Dreifingermodelle, die mehr Beweglichkeit bieten. Besonders praktisch sind beheizbare Handschuhe. Diese Motorradbekleidung verfügt über kleine Heizelemente, die in den Handschuh eingearbeitet sind und mit einem Akku betrieben werden. Damit kann man auch die Temperatur anpassen. Beheizbare Handschuhe und Winterhandschuhe im Allgemeinen sind allerdings ein Nischenprodukt, das im Motorradhandschuhe Vergleich 2016 daher ausgeklammert wurde.

3. Kaufkriterien für Motorradhandschuhe: Darauf müssen Sie achten

Zubehör fürs Motorrad

Damit Sie nicht einfach zum erstbesten Motorradhandschuh greifen müssen, haben wir im Motorradhandschuhe Test eine Reihe von Kriterien zusammengestellt, die Ihnen die Auswahl erleichtern sollen. Ob Sie sich für ein lang oder kurz geschnittenes Modell entscheiden, ist Geschmackssache und eher zweitrangig. Wichtig ist: Motorradbekleidung muss passen – sowohl zu Ihrem Körper, als auch zu Ihrem Style. Nur wenn Ihnen Ihre Motorradbekleidung gefällt, werden Sie sie auch gerne tragen. Besonders beliebt sind Alpinestars Handschuhe oder Held Handschuhe. „Motorradhandschuhe günstig kaufen“ sollte niemals Ihre Maxime sein. Das heißt nicht, dass Ihr Motorradzubehör grundsätzlich teuer sein muss, um Qualität zu haben. Dennoch sollten Sie Ihre Sicherheit nicht leichtfertig aus der Hand geben, um Geld zu sparen.

3.1. Material

Günstige Motorradhandschuhe von Proanti.

Günstige Motorradhandschuhe von Proanti.

Wenn man sich gängige Motorrad-Bekleidung anschaut, kann man sich meist nicht des Eindrucks verwehren, dass Biker besonders auf Leder stehen – schließlich macht Leder keinen unerheblichen Bestandteil beim Motorradzubehör aus. Nicht anders ist das bei Motorradhandschuhen. Auch hier gibt es viele Produkte aus Leder. Allerdings hat der Einsatz dieses Materials meist weniger mit einem Fashion-Statement zu tun. Hier geht es eher um Haltbarkeit, Flexibilität und Tragegefühl.

Leder ist sehr strapazierfähig. Es schmiegt sich der Hand an, sodass es in den seltensten Fällen zu Druckstellen oder Reibungen kommen wird. Es ist atmungsaktiv, da die Tierhaut über Poren verfügt. Allerdings ist Leder allein nicht absolut wasserdicht. Auch ist es etwas schwerer als etwa Textil-Materialien. Wenn Sie sich für Leder entscheiden, sollten Sie wissen, dass die eingesetzten Gerbstoffe bei manchen Menschen Allergien auslösen. Daher ist es empfehlenswert, den Handschuh vor dem ersten Tragen nach Anleitung zu waschen und zu pflegen.

Leder kann austrocknen und muss gegebenenfalls eingefettet werden. Richten Sie bei Leder-Motorradhandschuhen nach der Gebrauchsanweisung.

Die Textilien, die bei Motorradhandschuhen zum Einsatz kommen, sind strapazierfähig und dünn. Häufig handelt es sich um Funktionsmaterialien, die Feuchtigkeit gut abhalten. Dafür können sich die meisten Textilien weniger gut an die Hand des Fahrers anpassen. Daher muss ein Textilhandschuh von Beginn an perfekt passen, da er sonst reibt. Textil ist meist sehr pflegeleicht und trocknet vergleichsweise schnell.

Häufig setzen Hersteller auch auf einen Leder-Textil-Mix. So werden die besten Eigenschaften beider Materialien ausgenutzt. Gerade die Handflächen werden oft mit Leder verstärkt, da dies den Griff um den Lenker verbessert.

Hinweis: Wenn es um Wasserdichtheit geht, denken viele schnell an Neopren. Neopren-Handschuhe werden beispielsweise von Personenschützern oder von Tauchern getragen. Sie sind wasserdicht – aber zum Motorradfahren völlig ungeeignet, da sie keinerlei Schutz bei Stürzen bieten.

3.2. Sicherheit

Der Rukka Virium ist dank Gore Tex Membran wasserdicht und gut für die Übergangszeit geeignet.

Der Rukka Virium ist dank Gore Tex Membran wasserdicht und gut für die Übergangszeit geeignet.

Der Sicherheits-Aspekt steht bei einem Handschuh mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Sie verfügen über Protektoren unterschiedlicher Art. Knöchelschützer finden sich an der besonders exponierten Oberseite der Hand. Sie können aus Hartschalen-Plastik, einfachem Schaumstoff oder speziellem PU-Schaum bestehen, der sich bei Stürzen verhärtet und sonst viel Beweglichkeit bietet.

Daumen und Handkanten sind oft mit Schaumstoffpolstern versehen. Darüber hinaus werden mitunter auch Fasern aus Kevlar oder Carbon eingearbeitet, die die Reißfestigkeit des Materials erhöhen können. Besonders hochwertige Handschuhe bestehen aus Känguru-Leder, das gegenüber anderen Leder-Arten noch widerstandsfähiger ist.

Folgende Handschuhe sind zum Motorradfahren übrigens nicht geeignet:

Motorradhandschuh

3.3. Bekannte Motorradhandschuh-Marken und Hersteller

Damit Sie bei unserer Kaufberatung und den Produkten den Überblick behalten, haben wir kurz die bekanntesten Motorradhandschuh-Hersteller zusammengetragen. Ob Hein Gericke, Alpinestars, Held oder ein anderer großer Name – von dem ein oder anderen anderen haben Sie bestimmt schon einmal gehört.

  • Alpinestars
  • Bering
  • Büse
  • Dainese
  • Fox
  • Furygan
  • Hein Gericke
  • Held
  • Icon
  • IXS
  • Jopa
  • Proanti
  • Racer
  • REV’IT!
  • Richa
  • Rukka
  • Spidi
  • Tonsee

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Motorradhandschuhe

4.1. Wie müssen Motorradhandschuhe sitzen?

Ein Handschuh fürs Motorradfahren muss gut sitzen. Sie dürfen nicht zu groß sein, da sich sonst beim Umgreifen des Lenkers Falten bilden können. Wichtig ist aber auch, dass die Finger nicht zu kurz geschnitten sind. Kurze Finger sorgen dafür, dass Sie beim Greifen vorn anstoßen.

Besonders bei Lederhandschuhen sollten Sie aufpassen. Diese dehnen sich bei Gebrauch – also lieber nicht zu groß kaufen. Für Textil-Handschuhe gilt das dagegen nicht! Diese müssen sofort richtig passen. Wenn Sie Handschuhe für den Winter suchen, können Sie auch ein etwas größeres Modell wählen, unter dem Sie ein Paar Thermo-Handschuhe tragen können. Alternativ können Sie auch beheizbare Motorradhandschuhe wählen.

4.2. Was kosten Motorradhandschuhe?

Motorrad-Bekleidung kostet ganz unterschiedlich viel – je nach Material, Verarbeitung, Ausstattung und so weiter. Im Motorradhandschuhe Test reichen die Preise von etwa 20 € bis über 100 €.

4.3. Welche Motorradhandschuhe im Sommer?

Im Sommer empfehlen wir Handschuhe aus dünnem, atmungsaktivem Material. Dünnes Leder ist optimal, es gibt aber auch Textil-Sommerhandschuhe.

4.4. Welche Motorradhandschuhe im Winter?

Im Winter benötigen Sie Handschuhe mit einem dickeren Futter, das eine gute Isolation gegenüber Wind und Kälte bietet. Die meisten auf dem Markt verfügbaren Motorradhandschuhe sind allerdings auf den Gebrauch in nur 3 Jahreszeiten ausgelegt, echte Motorrad-Winterhandschuhe sind selten. Daneben gibt es aber auch spezielle beheizte Handschuhe, die mit Akku betrieben werden und für den Einsatz im Winter geeignet sind.

4.5. Welche Größe Motorradhandschuhe?

Da es bei Motorradhandschuhen sehr auf die richtige Größe ankommt, ist es umso ärgerlicher, wenn das bestellte Exemplar nicht passt und z. B. die Finger zu lang sind. Da man beim Online-Kauf die Produkte vorher nicht anprobieren kann, ist es wichtig, genau auf die Angaben der Hersteller zu achten. Diese können sich durchaus stärker unterscheiden. Manche Hersteller verwenden amerikanische Größen (S, M, L, usw.), die etwas größer ausfallen als die europäischen Pendants. Andere Hersteller geben Handschuhgrößen nach der Breite der Hand an (5, 6, 7, usw.).

Nicht alle Hersteller unterscheiden zwischen Damen- und Herren-Modellen, obwohl Damen in der Regel schmalere Hände haben als Herren. Für Damen ist es daher mitunter schwieriger, einen guten und passenden Handschuh zu finden. Wie Sie richtig messen und die passende Größe finden, sehen Sie in folgendem Video:

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