Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Klapphandy passt dann zu Ihnen, wenn Sie keine hohen Ansprüche an Ihr Handy stellen. Mit Klapphandys können Sie telefonieren, SMS schicken und kleine Schnappschüsse aufnehmen.
  • Achten Sie auf eine möglichst lange Akkulaufzeit – so müssen Sie das Mobiltelefon nur selten aufladen. Wenn Sie auch Musik mit dem Handy hören oder Bilder speichern wollen, sollte der Telefonspeicher per microSD-Karte erweiterbar sein.
  • Für Senioren gibt es spezielle Klapphandys. Sie sind besonders einfach zu bedienen und mit einer SOS-Taste ausgestattet.

Wir befinden uns im Jahre 2026 nach Christus. Ganz Deutschland ist von Smartphones besetzt… ganz Deutschland? Nein! Ein unbeugsamer Handy-Typ hört nicht auf, den Smartphones Widerstand zu leisten: das Klapphandy.

Knapp 30 Jahre nach Markteinführung sind Klapphandys noch immer begehrt und beliebt. Natürlich nicht bei der technikbegeisterten Smartphone-Generation. Aber dafür bei Nutzern, die sich von einem Handy hauptsächlich eins wünschen: Dass Sie damit telefonieren können.

Genau das erledigen Klapphandys auch heute noch zuverlässig. Außerdem können Sie mit den klappbaren Mobiltelefonen SMS verschicken, E-Mails abrufen, Radio hören und Bilder aufnehmen – wenn auch keine besonders hochauflösenden, wie diverse Klapphandy-Tests im Internet zeigen.

Weil Klapphandys sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen, haben wir die besten Klapphandys in unserem Klapphandy-Vergleich 2026 für Sie zusammengestellt.

In der obigen Klapphandy-Test- bzw. Vergleichstabelle finden Sie die besten Kapphandys. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Klapphandys in verschiedenen Farben, rot, silber und rosa, liegen auf einer Oberfläche nebeneinander.

Klapphandys sind in verschiedenen Farben erhältlich.

1. Klapphandy im Jahr 2026: Klappt das?

Das klappt! Auch heute bieten Klapphandys noch einige Vorteile gegenüber modernen Smartphones. Zum einen müssen Sie sich keine Gedanken um Display-Schutzfolien machen. Weil Klapphandys zugeklappt sind, wenn sie nicht genutzt werden, ist das Display vor kratzenden Gegenständen wie Schlüsseln, Sandkörnern oder Münzen geschützt.

Zum anderen verhindert die geschlossene Bauweise ein versehentliches Betätigen von Tasten. So haben Hosentaschenanrufe keine Chance. Technikmuffel erfreuen sich außerdem an einem nützlichen Relikt der Pre-Smartphone-Ära: einem Handy mit Tastatur. Das erleichtert die Bedienung und Eingabe besonders für Menschen mit eingeschränkter Motorik oder schlechter Sicht. Oder auch einfach Menschen die sich eine simple und einfache Bedienbarkeit wünschen.

Das macht Sie zu idealen Handys für Senioren. Dies haben auch Handy-Hersteller wie Doro erkannt, die spezielle Senioren-Klapphandys produzieren. Bei diesen Modellen sind die Tasten durch große Lücken voneinander getrennt und dadurch gut einzeln bedienbar. Außerdem sind solche Handys mit einer Notruftaste (SOS-Funktion) ausgestattet. Die Seniorenhandy-Klapphandys werden meist mittels einer Ladestation geladen und überzeugen durch eine lange Akkulaufzeit. Zudem bieten die großen Tasten eine einfache Bedienung, wie Klapphandy-Tests im Internet zeigen. Bei uns finden Sie auch einen spezialisierten Seniorenhandy-Vergleich.

Klapphandys sind auch ein Trend bei Teenagern und jungen Erwachsenen: Immer mehr besonders junge Menschen der „Gen Z“ folgen dem Trend zum Digital Detox und wenden sich tagsüber oder komplett vom Smartphone ab. Dabei entscheiden sie sich oft für einen Laptop für Online-Aufgaben und ein Klapphandy für Telefonate und SMS.

Eine junge Frau mit einem Klapphandy und Kopfhörern und einem Regenschirm.

Auch junge Menschen entscheiden sich beim Digital-Detox-Trend immer häufiger für ein Klapphandy.

2. Kaufberatung für das Klapphandy: Worauf sollte man achten?

Obwohl Klapphandys dem heutigen Technik-Standard weit hinterherhinken, sollten Sie dennoch einen Blick auf die wichtigsten Kaufkriterien in Sachen Technik werfen, bevor Sie ein Klapphandy kaufen. Dazu gehören z.B. Displaygröße, Akkulaufzeit, Speicher und Bluetooth.

2.1. Displaygröße: Je größer, desto besser

Heutige Smartphones sind riesig – Geräte mit 6 Zoll und mehr sind keine Seltenheit mehr. Bei Klapphandys sind die Displays deutlich kleiner. „Große“ Displays kommen hier auf eine Bildschirmdiagonale von 2,4 Zoll. Das entspricht rund 6 Zentimetern. Die Mini-Handys unter den Klapphandys kommen auf nur 1,77 Zoll, also rund 4,5 Zentimeter.

Wir empfehlen Modelle mit 2,4-Zoll-Displays, denn je größer das Display ist, desto mehr Daten finden auf dem Display Platz und desto bequemer wird die Bedienung.

Häufig haben Klapphandys auch ein kleines Außendisplay, dies ist in den meisten Fällen noch etwas kleiner als das Hauptdisplay.

2.2. Akkulaufzeit: Im Stand-by sind bis zu drei Wochen möglich

Weil Klapphandys in der Regel nicht permanent mit dem Internet verbunden sind und nur ein rudimentäres Betriebssystem auf ihnen läuft, verbrauchen sie viel weniger Strom als Smartphones. Das Ergebnis: besonders lange Akkulaufzeiten, wie diverse Klapphandy-Tests zeigen.

Die Akkulaufzeiten in der obigen Klapphandy-Test- bzw. Vergleichstabelle beziehen sich auf den Stand-by-Modus. Das bedeutet, dass das Handy zwar eingeschaltet und mit dem Funknetz verbunden ist, aber nicht benutzt wird. Wenn Sie mit dem Handy telefonieren, sinkt die Akkulaufzeit dramatisch, denn dann benötigt das Klapphandy deutlich mehr Strom.

Günstige Klapphandys, die etwas schwach auf der Brust sind, schaffen rund fünf Tage im Stand-by-Modus. Besonders langlebige Akkus, wie sie in vielen Samsung-Klapphandys zu finden sind, schaffen hingegen bis zu 25 Tage ohne Aufladen.

2.3. Speicher: Ohne Speicherkarte geht fast nichts

Der interne Speicher von Klapphandys ist mit 8 bis 32 Megabyte sehr knapp bemessen. Denn diese Größe steht Ihnen nicht in Gänze zur Verfügung: Bei 8 MB internem Speicher gehen wenigstens 6 MB an das Betriebssystem. Sie haben also rund 1 bis 2 Megabyte zur Verfügung. Zum Vergleich: Ein neues Smartphone mit 64 GB Speicher bietet abzüglich Betriebssystem ca. 59.000 Megabyte Speicher.

Der kleine interne Speicher des Klapphandys bietet Platz für rund 100 – 300 Telefoneinträge. Sollten Sie Fotos aufnehmen und speichern, ist der Platz nach einer Handvoll Schnappschüsse voll. Und nun?

Die Lösung dieses Problems lautet: microSD-Karten. Ihr Klapphandy sollte mit einem SD-Kartenfach ausgestattet sein, damit Sie den Speicher erweitern können. So können Sie den Speicher Ihres Telefons auf 8 bis 32 Gigabyte aufstocken und müssen sich keine Sorgen um Speicherengpässe machen. Ist der Speicher erweiterbar, haben Sie viel Platz für Daten, Nummern und Bilder.

2.4. Bluetooth: Fast alle Modelle können drahtlos Daten übertragen

Sollten Sie polyphone Klingeltöne, Bilder oder andere Dateien mit anderen Mobiltelefonen austauschen wollen, benötigen Sie ein Klapphandy mit Bluetooth. Bluetooth ist ein drahtloser Funkstandard, der nach dem dänischen König Harald Blauzahn benannt ist.

Harald Blauzahn wollte die nordischen Königreiche unter eine Flagge einen. Genau das soll Bluetooth auch erreichen – einen einheitlichen Kommunikationsstandard schaffen. Allerdings eignet sich Bluetooth hauptsächlich für die Übertragung von kleinen Dateien über kurze Strecken.

In Klapphandys sind alte Bluetooth-Versionen aktiv, meist 2.0 oder 3.0. Mit diesem Standard sind theoretische Datenübertragungsraten von rund 2,1 MBit pro Sekunde möglich.

2.5. Kamera: Mehr als 2 Megapixel sind meist nicht drin

Für Hobbyfotografen eignen sich Klapphandys nicht. Im besten Fall sind sie mit einer bescheidenen 2-Megapixel-Kamera ausgestattet. Im schlimmsten Fall handelt es sich dabei um eine VGA-Kamera, also 0,3 Megapixel. Immerhin: Für kleine Schnappschüsse unterwegs reicht es.

3. Klapphandys und mehr: Was gibt es noch zu wissen?

3.1. Seniorenhandy: Klapphandy mit Zusatzfunktionen

Sollten Sie auf der Suche nach einem Klapphandy sein, das sich speziell für Senioren eignet, dann achten Sie in der obigen Klapphandy-Test- bzw. Vergleichstabelle vor allem auf das Kriterium „für Senioren geeignet“.

Klapphandys sind generell eine gute Wahl für Senioren. Denn im Vergleich zu Barrenhandys ist das Display relativ groß, ebenso die Tasten des Senioren-Klapphandys. Außerdem ist das Bedienfeld vor versehentlichem Drücken der Tasten geschützt, wenn sich das Handy in der Tasche befindet.

Spezielle Seniorenhandys sind mit deutlich voneinander getrennten Tasten ausgestattet. Außerdem befindet sich eine große Notruftaste auf dem Handy. Sie können in den Einstellungen mehrere Notrufkontakte festlegen. Sobald Sie die Notruftaste drücken, wird der erste Kontakt angerufen. Sollte dieser nicht rangehen, wird der nächste Kontakt angerufen und so weiter.

Ein älterer Mann sitzt an einem Kaffeetisch und betrachtet ein Klapphandy in seiner Hand.

Klapphandys eignen sich gut für Senioren, denen Smartphones zu kompliziert sind.

3.2. Handy mit Vertrag oder ohne?

Ob gebrauchte Handys oder neue Smartphones: Sie müssen sich stets entscheiden, ob Sie einen Handyvertrag wollen oder z.B. ein Prepaid-Handy. Klapphandys ohne Vertrag, die Sie per Prepaid nutzen, müssen Sie regelmäßig mit frischem Guthaben füttern.

Sie haben aktuell einen Freenet-Vertrag und möchten diesen kündigen? Wir haben ein passendes Kündigungsformular für Freenet-Mobilfunk-Verträge (ehemals mobilcom-debitel).

Für unter zehn Euro pro Monat erhalten Sie einen Handytarif mit Telefon-, SMS- und Internetflatrate. Wenn Sie ein Billig-Handy kaufen wollen, müssen Sie bei Klapphandys nicht lange nach Handy-Angeboten suchen. Die Preise liegen ohnehin nur bei ca. 100 Euro – oft sogar deutlich darunter.

Im Handy-Preisvergleich zählen Klapphandys zu den Billig-Handys. Wenn Sie nur aus Kostengründen den Kauf eines Klapphandys erwägen, haben wir gute Neuigkeiten für Sie: Auchbillige Smartphones bzw. Handys ohne Vertrag sind mittlerweile für unter 100 Euro erhältlich.

Vergleiche rund ums Handy

Klapphandys sind toll – aber noch nicht alles. Finden Sie jetzt nützliches Zubehör für Ihr Handy!

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4. Fragen und Antworten zu Klapphandys

  • Klapphandy-Test: Was sagt die Stiftung Warentest?

    Bislang hat die Stiftung Warentest noch keinen Klapphandy-Test durchgeführt, folglich wurde auch kein Klapphandy-Testsieger ermittelt. In einem Test aus dem Jahr 2017 ermittelte die Stiftung Warentst jedoch die besten Seniorenhandys. In diesem Seniorenhandy-Test finden sich auch viele Klapphandys. Überraschend: Der einstige Klapphandy-Primus Motorola hat es mit seinen Motorola-Klapphandy nicht in die Bestenliste geschafft.

    Hier kommen Sie zu unserem Seniorenhandy-Vergleich.

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  • Welche Hersteller und Marken von Klapphandys gibt es?

    Besonders beliebte Klapphandys sind z.B.: Motorola-Klapphandy, Alcatel-Klapphandy, LG-Klapphandy, Nokia-Klapphandy, Emporia-Klapphandy oder Samsung-Klapphandy. Auch das schwedische Unternehmen Doro stellt viele Klapphandys her – viele davon sind auf Senioren zugeschnitten. Die Marke Olympia stellt außerdem einige Klapphandys her, die auch Dual-SIM unterstützen. Die besten klappbaren Klapphandys haben wir in unserem Klapphandy-Vergleich für Sie übersichtlich zusammen gestellt. So haben Sie die Möglichkeit unsere Klapphandy-Bestenliste einzusehen.
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Videos zum Thema Klapphandy

In diesem Video wird das Primo 413 by Doro vorgestellt, ein Klapphandy für einfache Bedienung und Bedürfnisse von Senioren. Mit seinen übersichtlichen Großtasten und benutzerfreundlichen Funktionen ermöglicht es kinderleichte Bedienung. Erfahrt mehr über die praktischen Features und das stilvolle Design des Primo 413 by Doro.

Quellenverzeichnis