Ergometer Test 2016

Die 7 besten Heimtrainer im Vergleich.

AbbildungTestsiegerFinnlo ExumPreis-Leistungs-SiegerChristopeit AL2Ultrasport Racer 600Ultrasport Racer 800AUltrasport Heimtrainer F-Bike 150/200BKlarfit Azura Heimtrainer FahrradtrainerKinetic Sports EB 01
ModellFinnlo ExumChristopeit AL2Ultrasport Racer 600Ultrasport Racer 800AUltrasport Heimtrainer F-Bike 150/200BKlarfit Azura Heimtrainer FahrradtrainerKinetic Sports EB 01
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
07/2016
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Bewertung2,0gut
07/2016
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Bewertung2,7befriedigend
07/2016
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Bewertung2,9befriedigend
07/2016
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Bewertung3,3befriedigend
07/2016
Kundenwertung
9 Bewertungen
218 Bewertungen
331 Bewertungen
30 Bewertungen
195 Bewertungen
64 Bewertungen
186 Bewertungen
Stabilität und Sicherheit90%80%76%82%90%80%50%
max. Körpergewicht in kg150 kg150 kg150 kg120 kg100 kg100 kg100 kg
Schwungmasse in kgDie Schwungmasse ist für ein realistisches Fahrgefühl notwendig und sollte nicht zu klein sein.10 kg9 kg7 kg5 kg-3 kg2.5 kg
Produktgewicht39 kg26 kg30 kg33 kg18 kg19 kg18 kg
Funktion90%87%82%90%90%80%70%
GeschwindigkeitsmessungJaJaJaJaJaJaJa
KalorienverbrauchJaJaJaJaJaJaJa
TrittfrequenzJaJaJaJaNeinNeinNein
DistanzanzeigeJaJaJaJaJaJaJa
PulsmessungBesonders genau ist die Messung über einen Brustgurt. Handsensoren haben eine höhere Fehlertoleranz. Ohrclips werden von den meisten Nutzern als störend empfunden.Ohrclip (inkl.), Brustgurt (exkl.)HandsensorHandsensorHandsensorHandsensorHandsensorHandsensor
Trainingsqualität90%90%75%75%90%80%50%
Anzahl Trainingsprogramme181716122--
PulssteuerungPulsgesteuerte Ergometer passen den Widerstand automatisch an, so dass die Pulsfrequenz während des Trainings konstant gehalten werden kann.JaJaNeinJaNeinNeinNein
Stufenzahl Widerstand |
max. Leistung in Watt
Wir empfehlen mindestens 16 Stufen und eine Leistung bis 400 Watt. Bei gewöhnlichen Heimtrainern lässt sich die Leistung dagegen nur über die Trittfrequenz ändern.
40 | 400 Watt24 | 400 Watt16 | 350 Watt16 | 8 | k.A. Watt10 | k.A. Watt8 |
Vorteile
  • weicher Sattel für längeres Ausdauertraining
  • Widerstand in 5er-Schritten sehr fein regulierbar
  • sehr stabiler Stand
  • sehr leise
  • Aufbau einfach und übersichtlich
  • zufriedenstellende Ausstattung und Funktion
  • weicher Sattel für längeres Ausdauertraining
  • Lenker verstellbar für richtige Sitzposition
  • einfacher Aufbau
  • weicher Sattel
  • gute Verarbeitung
  • Widerstand fein regulierbar
  • zusammenklappbar
  • schnell und einfach aufzubauen
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Ergometer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Thema Ergometer sind meistens Fahrradergometer gemeint. Sie dienen als Ausdauersportgeräte im Fitnesscenter, medizinischen Einrichtungen (für Ergometer Untersuchung) und teilweise auch Zuhause.
  • Beim Kauf eines Ergometers sollten Sie auf die Standfestigkeit des Geräts achten. Gerade wenn Sie mehr Kraft in Ihren Fitness-Workouts aufwenden, sollte das Modell solide konstruiert sein, damit sich beim Training keine Unfälle ereignen.
  • Ein Ergometer Testsieger sollte neben der Stabilität auch einen großen Funktionsumfang bieten, damit Sie die Möglichkeit haben, Ihre Fitness-Workouts in der Intensität des Trainings zu ändern.

Wer kennt die guten Vorsätze nicht: Nach der Arbeit noch schnell eine Runde Joggen oder ein Rundlauf, der Gesundheit zuliebe. Doch viel zu häufig wird daraus doch nichts, weil das Wetter einfach nicht mitspielt. Durch den Besuch im Fitnessstudio kann dieses Problem aus der Welt geschafft werden. Hohe Mitgliedschaftsbeiträge oder ein umständlicher Anfahrtsweg können jedoch abschrecken. Eine bequeme und günstige Alternative versprechen Heimtrainer für Zuhause. In unserem Ergometer Test 2016 haben wir uns mit den Fitnessgeräten gründlich auseinandergesetzt. Erfahren Sie im Ergometer Ratgeber, worauf es beim Kauf eines solchen Geräts wirklich ankommt!

Fahrradergometer in einer Reihe aufgestellt

1. Ergometer – Gerätetypen und ihr Nutzen

Der Begriff Ergometer bezieht sich auf eine ganze Reihe verschiedener Fitnessgeräte. Diese nutzen die Methoden der Ergometrie (= „Arbeitsmessung“), um die Leistung beim Training genau kontrollieren zu können. Damit eignen sie sich besonders gut für Cardio- bzw. Ausdauertraining, da hierbei beispielsweise die Einhaltung eines bestimmten Pulsbereichs entscheidend für den Trainingserfolg ist. Ergometer messen die körperliche Leistungsfähigkeit und finden Einsatz sowohl im sportlichen, wie auch im medizinischen Bereich. In unserem Ergometer Test haben wir uns vor allem auf Fahrradergometer beschränkt.

1.1. Heimtrainer, Hometrainer oder Fahrradergometer

Wenn von Ergometern die Rede ist, dann meint man damit in der Regel ein Fahrradergometer. Wie der Name schon sagt, ähneln diese Fitnessgeräte einem Fahrrad, das fest montiert wurde. Sie verfügen über einen Sattel, Lenker und Pedale. Natürlich haben Fahrradergometer keine „echten“ Räder. Stattdessen wird die entsprechende Funktion von einer sogenannten Schwungscheibe und einem Bremssystem übernommen, die dem Benutzer ein Gefühl des Widerstands beim Treten vermitteln. Darüber hinaus lassen sich über den eingebauten Trainingscomputer verschiedene Programme mit unterschiedlichem Anspruch wählen, sowie der Widerstand regulieren. Ein Display gibt gegebenenfalls Auskunft über die Geschwindigkeit, die verbrauchten Kalorien, zurückgelegte Distanz, Trittfrequenz usw.

Diese Fitnessgeräte werden sehr gern auch für den Hausgebrauch angeboten. Daher stammt der ebenfalls gebräuchliche Name „Heimtrainer“ (oder engl. „Hometrainer“). Wichtig ist: Bei echten Fahrradergometern lässt sich die Wattzahl und damit der Widerstand einstellen. Manche Heimtrainerfahrräder haben diese Funktion nicht.

Hinweis: In unserem Ergometer Test verwenden wir den Begriff „Ergometer“ synonym für Fahrradergometer und Heimtrainer.

  • Wattzahl und Widerstand regulierbar (nicht beim Heimtrainer)
  • geringe Belastung für Gelenke
  • realistische Bewegungsabläufe (Fahrradfahren)
  • allmähliche Steigerung der Ausdauer
  • eher einseitige Fitness-Workouts der Beinmuskulatur
  • eher niedriger Kalorienverbrauch

1.2. Liegeergometer

Liegeergometer oder Recumbent Bikes stammen ursprünglich aus dem medizinischen Bereich. Sie kommen unter anderem in zahlreichen Rehabilitationszentren zum Einsatz, um z.B. nach einem Unfall den entstandenen Muskelschwund zu kompensieren. Liegeergometer stellen im Prinzip eine Sonderform der Fahrradergometer dar. Dabei sitzt man allerdings nicht aufrecht auf einem Sattel. Stattdessen wird hier in einer halb liegenden, halb sitzenden Position trainiert und die Beine nach vorn ausgestreckt. Durch die Stützfunktion der Sitzschale wird die Wirbelsäule entlastet, was besonders für Menschen mit Rückenproblemen mehr Komfort bietet, als das gewöhnliche Fahrradergometer. Liegeergometer kamen in unserem Ergometer Test jedoch nicht vor.

  • entlastend für die Wirbelsäule (z.B. bei Übergewicht oder Schwangerschaft)
  • schonend auch für Kniegelenke
  • Kräftigung der Oberschenkel und Waden
  • ermöglicht bspw. gleichzeitiges Lesen und Trainieren
  • eher einseitige Fitness-Workouts der Beinmuskulatur
  • eher niedriger Kalorienverbrauch
Walking: Das sollten Sie wissen

Walking (oder Walken) ist eine Bezeichnung für die Breitensportart Gehen.  Man unterscheidet zwischen Powerwalking (ohne Stöcke, ggf. mit zusätzlichen Gewichten an Hand- und Fußgelenken) und Nordic Walking (Zuhilfenahme von Stöcken wie beim Skilanglauf, beansprucht zusätzlich Schultern und Oberarme).

1.3. Laufband

Laufbänder gehören zu den beliebtesten Fitnessgeräten. Als Ergometer bringen Sie den größtmöglichen Trainingseffekt, sind allerdings nicht für Jedermann geeignet. Auf dem Laufband werden mehr Kalorien verbrannt, als bei anderen Trainingsgeräten, da hier der gesamte Körper mit der kompletten Muskelmasse bewegt werden muss. Die Anstrengung beim Joggen ist groß, die Belastung für die Gelenke ebenfalls. Gerade bei übergewichtigen Menschen kann das Training auf dem Laufband daher mehr Schaden anrichten, als dass es hilft. Die schonendere Trainingsmethode lautet hier: Walking!

In unserem Ergometer Test beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Fahrradergometern. Wenn Sie mehr über Laufbänder erfahren wollen, lesen Sie hier den ausführlichen Laufband Test.

  • schneller Anstieg der Herzfrequenz für hohen Kalorienverbrauch
  • intensives Joggen oder Walking möglich
  • gedämpfter Untergrund im Vergleich zu Asphalt
  • Lauftechnik nicht 100% vergleichbar zum Joggen im Freien
  • hohe Gelenkbelastung
  • eher einseitige Fitness-Workouts der Beinmuskulatur

1.4. Rudergerät

Bei richtiger Anwendung ist das Rudergerät ideal geeignet, um den gesamten Körper zu trainieren. Das Herz-Kreislauf-System wird angeregt, Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur gelenkschonend aufgebaut. Vor allem Rückenproblemen kann mit einem ausgewogenen Training am Rudergerät vorgebeugt werden. Wichtig dabei ist besonders die Einhaltung der richtigen Pulsfrequenz und des richtigen Bewegungsablaufs. Daher sind Rudergeräte für Anfänger nur nach einer ausführlichen Einführung, z.B. durch einen Trainer im Fitnessstudio, zu empfehlen.

Wenn Sie sich für Rudergeräte interessieren, können wir Ihnen unseren Rudergerät Test ans Herz legen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu dem wohl am meisten unterschätzten Fitnessgerät. In unserem Ergometer Test haben wir keine Rudergeräte bedacht.

  • intensives Ganzkörpertraining
  • hoher Kalorienverbrauch
  • effektives Abnehmen
  • eher komplexer und anspruchsvoller Bewegungsablauf

1.5. Stepper und Crosstrainer

Stepper simulieren eine Bewegung wie beim Treppaufsteigen. Dabei muss jeweils mit der Kraft eines Beines ein Widerstand überwunden werden, der dem Abstoßen von einer Treppenstufe zur nächsten ähnelt. Crosstrainer oder Ellipsentrainer funktionieren ähnlich, allerdings wird hier überdies auch die Armmuskulatur beansprucht. Der Bewegungsablauf dabei ist sehr ungewöhnlich. Im Prinzip handelt es sich um eine entgegengesetzte Laufbewegung, wobei die Arme mit Hilfe von Stangen, die an den Trittflächen befestigt sind, einen Teil der Arbeit übernehmen.

Ausführliche Informationen zu Steppern finden Sie in unserem Stepper Test. Crosstrainer haben wir gesondert getestet. Hier geht es zum Crosstrainer Test. In unserem Ergometer Vergleich 2016 kommen weder Crosstrainer noch Stepper vor.

  • Arm- und Beinmuskulatur werden gleichermaßen beansprucht
  • gutes Koordinationstraining
  • hoher Kalorienverbrauch
  • groß und sperrig
  • kein lebensnaher Bewegungsablauf bei Crosstrainern

2. Cardiotraining – was ist das?

Cardiotraining ist ein anderer Begriff für Ausdauertraining. Dabei werden die großen Muskelgruppen (meist die Beine) über einen längeren Zeitraum in gleichmäßigen Bewegungseinheiten trainiert. Der Name „Cardio“ leitet sich von cardiovaskulär ab, also dem Herz-Kreislauf-System. Damit ist im Prinzip auch schon klar, worauf Cardiotraining abzielt: Die Stärkung des Kreislaufs und der Atmung! Dadurch kann laut verschiedenen Studien beispielsweise das Herzinfarktrisiko gesenkt werden.

Frauen trainieren im Fitnessstudio auf dem Fahrradergometer

Die Effekte von Cardiotraining sind:

  • eine höhere Herzleistung
  • ein größeres Lungenvolumen
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Verbesserung der Schlafqualität

Tipps für Anfänger beim Cardiotraining aus unserem Ergometer Vergleich:

Tipp Erläuterung
1) ausreichende Aufwärmphase Eine Aufwärmphase von 15-30 Minuten vor dem eigentlichen Cardiotraining aktiviert die Muskeln und steigert den Trainingseffekt!
2) Intensität langsam steigern Steigern Sie die Intensität während des Trainings langsam – das geht besonders gut bei Fahrradergometern oder Crosstrainern.
3) keine Überanstrengung Überanstrengen Sie sich nicht! Es nützt nichts, wenn Sie sich völlig verausgaben. Setzen Sie lieber auf mehrere kleine Trainingseinheiten pro Woche.
4) keine plötzlichen Intensitätswechsel Intervall-Läufe oder plötzliche bergauf-bergab-Simulationen sollten Sie vermeiden! Versuchen Sie, eine gleichmäßige und konstante Geschwindigkeit zu halten.
5) angepasste Intensität Passen Sie Ihr Training an Ihre eigene Leistungsfähigkeit an! Sie werden merken, dass diese schon nach kurzer Zeit zunimmt.
6) morgendliches Training Über Nacht braucht der Körper die vorhandenen Kohlenhydratspeicher auf, so dass Sie noch vor dem Frühstück direkt mit der Fettverbrennung beginnen können!

3. Funktionsweise von Ergometern und Heimtrainern oder Hometrainern

Ergometer Test

Guter Ergometer von Kettler – zwar kein Ergometer Testsieger aber dennoch okay.

Beim Ergometer bzw. Fahrradheimtrainer geht es vorrangig darum, mithilfe eines konstanten Bewegungsablaufs eine möglichst gleich bleibende Trainingsleistung zu erzielen. Dafür wird ein Pulsbereich ermittelt, in dem trainiert werden soll. Mit Handsensoren am Lenker oder einem externen Brustgurt wird der Puls an das Fitnessgerät übertragen, wobei Letztere etwas genauer arbeiten. Der Widerstand des Geräts kann dann so gewählt werden, dass eine bestimmte gleichbleibende Pulsfrequenz erreicht wird. Dafür lässt sich die Leistung in Watt entsprechend erhöhen oder verringern. Moderne Ergometer verfügen dazu über eine Funktion, die pulsgesteuert die Leistung automatisch an den Trainierenden anpasst.

Daneben lassen sich verschiedene Trainingsprogramme direkt am Ergometer einstellen. Hier werden z.B. Berg- und Talfahrten simuliert. Verfügt das Fitnessgerät außerdem über eine PC-Schnittstelle, können auch echte Strecken simuliert und abgefahren werden.

Für die Einstellung des Widerstandes verfügt das Ergometer über ein spezielles Bremssystem. Besonders häufig finden sich Magnetbremsen, aber auch Wirbelstrombremse und Motorbremse sind mitunter vertreten. Ein gutes Gerät lässt sich in mindestens 16 Stufen regulieren und deckt einen Wattbereich von 50 bis 400 Watt ab.

4. Für wen sind Ergometer oder Heimtrainer geeignet?

Als Fitnessgerät eignen sich Produkte aus unserem Ergometer Vergleich im Prinzip für jeden. Sportmuffel können damit ebenso ihre Fitness steigern wie Profisportler. Da aber sowohl Fahrrad- als auch Liegeergometer eine eher schonende Belastung beim Training bieten, eignen Sie sich besonders für Menschen mit Gelenkproblemen oder einer verletzungsbedingten Vorbelastung. Auch wer völlig untrainiert ist, ist für den sportlichen Einstieg mit einem Ergometer gut beraten, da sich die Trainingsintensität problemlos und gleichmäßig erhöhen lässt.

Daneben finden Ergometer auch im medizinischen Bereich Verwendung. Beim Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm) wird die Herzleistung gemessen, während der Patient auf einem Ergometer oder Laufband einer bestimmten Belastung ausgesetzt wird. Dadurch lassen sich Erkrankungen des Herzens diagnostizieren und die Belastbarkeit des Körpers z.B. nach einem Herzinfarkt oder einer Operation ermitteln.

5. Richtig trainieren mit dem Ergometer oder Hometrainer

Wer mithilfe eines Modells aus unserem Ergometer Vergleich abnehmen will, der sollte die Trainingsintensität langsam steigern. Das geht z. B. über die Geschwindigkeit. Mit steigender Geschwindigkeit und zurückgelegter Strecke nimmt auch der Kalorienverbrauch zu. Allerdings sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Ihr persönliches Leistungsvermögen nicht übersteigen. Überbelastungen führen schnell zu Fehlhaltungen, Schäden an den Gelenken, gerissenen Bändern oder Muskelfaserrissen. Besonders der Rücken reagiert bei übersteigertem Training empfindlich.

Tipps für die richtige Haltung auf dem Ergometer:

  • Betrachten Sie die Hände als eine Verlängerung der Arme und knicken Sie sie nicht ab, sonst wird die Durchblutung gestört.
  • Der Sattel hat die richtige Höhe, wenn der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel min. 90° beträgt. Die gesamte Fußsohle muss beim Treten das Pedal berühren, das Bein darf also nicht überstreckt werden. Drücken Sie die Knie nicht voll durch – optimal ist ein max. Streckungswinkel von 170°.
  • Der Rücken muss gestreckt sein, sowohl bei aufrechter Fahrposition als auch in Rennhaltung. Vermeiden Sie einen Buckel.
  • Ziehen Sie die Schultern bewusst nach unten, sodass die Schulterblätter enger zusammenrücken. So vermeiden Sie eine Verspannung der Nackenmuskulatur.
  • Halten Sie den Rumpf während des Trainings ruhig und vermeiden Sie Pendelbewegungen nach rechts und links.

Wenn Sie das Ergometer auf eine geringe Geschwindigkeit einstellen, steigern die meisten Geräte automatisch und langsam den Widerstand, so dass die Muskulatur in Beinen und Po allmählich gefordert wird.

Wer stattdessen hauptsächlich seine Kondition verbessern will, sollte einen höheren Schwierigkeitsgrad wählen. Dadurch wird auch die Muskelkraft gestärkt und die Durchblutung verbessert.

Orientieren Sie sich mit Ihrem Trainingsprogramm auf jeden Fall an Ihrem Leistungsvermögen und Ihren persönlichen Zielen. Steigern Sie sich dabei langsam. Achten Sie auch immer auf eine An- bzw. Ausfahrphase. Diese sind von essentieller Bedeutung für den Kreislauf. Hören Sie also nach einem intensiven Trainingsprogramm nicht einfach auf, sondern lassen Sie sich „ausrollen“ – so kann sich Ihr Kreislauf schonend erholen.

Mountain Bike

6. Ein Ergometer Trainingsplan

Ultrasport Ergometer

Nicht der beste Ergometer, aber dennoch ein preiswertes Modell.

Um Ihren persönlichen Trainingsplan zu erstellen, müssen Sie zunächst wissen, ob Sie Ihre Ausdauer trainieren oder Muskelaufbau betreiben wollen. Danach richtet sich die Einstellung des Programms und der Schwierigkeit am Ergometer. Beginnen Sie auf jeden Fall mit einer Aufwärmphase in einem lockeren Gang und einer angenehmen Trittfrequenz. Wählen Sie den Widerstand so, dass Sie etwa eine Trittfrequenz von ca. 70 Umdrehungen pro Minute erreichen. Dabei steigt langsam die Herzfrequenz an.

6.1. So messen Sie die Pulsfrequenz

Am einfachsten geht das mit einem Pulsmesser oder einer Pulsuhr. Wenn Sie nicht über ein solches Gerät verfügen, lässt sich der Puls auch mit der Hand ermitteln. Dafür eignen sich am besten die Schlagadern an den Handgelenken oder am Hals. Mit zwei Fingern sollten Sie den Pulsschlag ertasten können. Haben Sie diesen sicher gefunden, zählen Sie für 10 Sekunden die Anzahl der Schläge. Multipliziert mit 6 ergibt sich die Pulsfrequenz pro Minute.

Zu unterscheiden ist zunächst zwischen Ruhepuls und Belastungs- oder Trainingspuls. Den Ruhepuls messen Sie in einem Zustand ohne Belastung. Das ist z. B. direkt nach dem Aufstehen der Fall. Je trainierter Sie sind, desto weniger Pulsschläge haben Sie pro Minute im Ruhezustand. Das liegt daran, dass Ihr Herzmuskel bei gutem Training größer und kräftiger wird, so dass er mehr Blut pro Schlag durch Ihren Blutkreislauf pumpen kann.

6.2. So ermitteln Sie den Trainingspuls

Um einen optimalen Trainingseffekt zu erreichen, benötigen Sie Ihren Trainingspuls. Wer sich über einen längeren Zeitraum in diesem Bereich bewegt, stellt sicher, dass die richtigen Energiereserven des Körpers für das Training genutzt werden – bei Einsteigern geht es hier meist um die Fettverbrennung, Trainierte setzen dagegen auf die Verbrennung von Kohlenhydraten.

Den Trainingspuls kann man auf verschiedene Art und Weise ermitteln. Profis nutzen dafür den Laktatwert im Blut während des Trainings. Da solche Methoden den wenigsten zur Verfügung stehen, gibt es aber noch andere Orientierungshilfen. Als vereinfachte Faustregel gilt: 220 minus das Lebensalter minus 25-35 %. Wer es genauer wissen möchte, ermittelt dazu noch den Maximalpuls. Dieser lässt sich z. B. direkt nach einer auspowernden Trainingseinheit, wie einem Intervall-Lauf, messen. Dabei wird die Intensität des Trainings schlagartig gesteigert, der Puls schnellt in die Höhe. Vom gemessenen Wert werden ebenfalls 25-35 % abgezogen, um den optimalen Belastungspuls zu ermitteln.

6.3. Die optimale Pulsfrequenz für Ihr Training

Die optimale Pulsfrequenz (Trainingspuls = TP) ist auch abhängig von der Sportart, der Trainingshäufigkeit, dem Alter und Ihrem persönlichen Ruhepuls. Die folgende Tabelle gibt Ihnen Empfehlungen für ein Training auf dem Fahrradergometer bis zu zweimal wöchentlich.

Ruhepuls bis 25 Jahre 26-35 Jahre 36-45 Jahre 46-55 Jahre 56-65 Jahre 66-75 Jahre
44 TP 136 TP 130 TP 124 TP 118 TP 112 TP 106
45-54 TP 140 TP 134 TP 128 TP 122 TP 116 TP 110
55-64 TP 144 TP 138 TP 132 TP 126 TP 120 TP 114
65-74 TP 148 TP 142 TP 136 TP 130 TP 124 TP 118
75-84 TP 152 TP 146 TP 140 TP 134 TP 128 TP 122
85-94 TP 156 TP 150 TP 144 TP 138 TP 132 TP 126

6.4. Ausdauer steigern – so funktioniert‘s mit dem Heimtrainer

Wer mit dem Ergometer trainiert, will in erster Linie seine Kondition verbessern. Wie das funktioniert, haben wir in einer Grafik dargestellt. Die grüne Kurve zeigt den Trainingsverlauf:

Kurve zeigt Ausdauersteigerung

Nun die Erklärung: Zu Beginn Ihres Trainings haben Sie einen bestimmten Ausgangswert, was Ihre Leistungsfähigkeit betrifft. Wenn Sie sich dann über einen längeren Zeitraum (also min. 30 Minuten) ordentlich anstrengen, sinkt Ihr Leistungsvermögen zunächst – Sie sind ausgepowert. Während des Trainings hat Ihr Körper seine Energiereserven verbraucht. Das wirkt sich auch auf den Stoffwechsel aus. Denn die Belastung führt dazu, dass Ihr Körper in der anschließenden Regenerationsphase nicht nur seine Energiedepots wieder auffüllt, sondern auch die gesamte Speicherkapazität dafür erhöht wird. Gleichzeitig erholen und festigen sich Ihre Muskeln. Schließlich will er sich ja auf eine erneute Belastung besser vorbereiten. Der Körper passt sich an. Dieses Prinzip nennt man Superkompensation. Ergebnis: Ihre Leistungsfähigkeit ist nun höher als zu Beginn des Trainings.

6.5. Ein Beispieltrainingsplan für Anfänger

Trainingswoche Trainingsdauer (ohne An- und Ausfahrphase) Trainingshäufigkeit Trainingsintensität (Umdrehungen pro Minute)
1 20 Minuten 3x pro Woche moderat (ca. 70 U/Min)
2 30 Minuten 3x pro Woche mittlere Intensität (ca. 70 U/Min)
3 35 Minuten 3x pro Woche 20 Minuten mittlere Intensität (ca. 70 U/Min), 5 Minuten erhöhte Intensität (ca. 80 U/Min), 10 Minuten mittlere Intensität (ca. 70 U/Min)

Zum Abschluss Ihres Trainings sollten Sie ein paar Dehnübungen absolvieren, um die Muskulatur zu entspannen und Ihre Bänder zu lockern.

Tipp: Trinken Sie während des Trainings ausreichend Wasser, um Dehydration zu vermeiden!

7. Ergometer Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Der Ergometer Test hat gezeigt, dass nicht alle Fitnessgeräte, die auf dem Markt erhältlich sind, die gleiche Qualität haben. Wir verraten Ihnen, was Sie beim Kauf eines Fahrradergometers oder Heimtrainers beachten sollten.

7.1. Maximales und empfohlenes Körpergewicht

Ergometer sind für ein bestimmtes Körpergewicht ausgelegt. Gerade wenn man unter Übergewicht leidet, sollte man hier genau aufpassen. Eine Überschreitung des angegebenen Höchstgewichts kann die Stabilität des Fitnessgeräts entscheidend beeinträchtigen. Der TÜV prüft die Geräte auf ihre Sicherheit und legt ein für den Hersteller bindendes Höchstgewicht fest. Daher empfehlen wir, auf das entsprechende TÜV-Siegel am Ergometer zu achten. Die gültige Sicherheitsnorm lautet EN 957-1/5. Fahrradergometer für den medizinischen Einsatz müssen die Prüfnummer IEC 60601-1 tragen.

Erhältliche Modelle haben meist ein Höchstgewicht zwischen 100 und 200 kg. Es lassen sich hierbei grob 3 Kategorien einteilen: bis 120 kg, 120 bis 150 kg und mehr als 150 kg. Sofern der Hersteller darüber hinaus auch noch eine Gewichtsempfehlung für die Nutzung abgibt, sollten Sie diese nach Möglichkeit nicht um mehr als 10 kg überschreiten.

Tipp: Liegeergometer haben meist ein höheres Maximalgewicht als normale Fahrradergometer.

7.2. Gewicht und Stabilität

christopeit fahrradergometer

Mit einer der besten Ergometer von Christopeit.

Niemand möchte auf einem Ergometer sitzen, sich fleißig abstrampeln und dabei mit dem gesamten Fitnessgerät umkippen! Achten Sie daher, wenn Sie sich ein Ergometer kaufen wollen, auf die Stabilität des Produkts. Macht das Ergometer einen billigen oder nicht soliden Eindruck, lassen Sie lieber die Finger davon! Wir empfehlen, dass Sie sich auch am Eigengewicht des Heimtrainers orientieren. Hier gilt: Je schwerer, desto sicherer steht es meist auch.

Allerdings ist das Gewicht allein nicht ausschlaggebend. Wichtig sind auch die verarbeiteten Materialien. Plastikteile neigen dazu, bei erhöhter Belastung schneller zu verschleißen. Das gilt besonders beim Kugellager. Billige Kunststoffkugellager können schon nach kurzer Zeit ein insgesamt unrundes Tretgefühl vermitteln. Ein Defekt äußert sich dann auch durch Quietschgeräusche beim Treten.

7.3. Sattel und Lenker

Sattel und Lenker müssen verstellbar sein, sonst haben Sie keine Möglichkeit, die für Sie optimale Trainingsposition einzuhalten. Achten Sie auf die entsprechenden Stellschrauben. Diese sollten leicht zu bedienen, aber auch solide verarbeitet ein.

Beim Lenker sollten Sie sich außerdem das Material des Überzugs genau ansehen. Es gibt noch immer Ergometer, deren Schaumstoffpolster eine (wenn auch meist geringe) Schadstoffbelastung aufweisen. Wir empfehlen daher, die Griffe ggf. mit herkömmlichem Lenkerband zu umwickeln. Auch Fahrradhandschuhe schützen die Hände vor einer Schadstoffaufnahme über die Haut.

7.4. Einstellung des Widerstands

Ergometer müssen in der Lage sein, die erbrachte Leistung in Watt möglichst genau messen und kontrollieren zu können. Dafür ist es zwingend notwendig, dass sich der Widerstand beim Treten regulieren lässt. Unsere Empfehlung liegt bei mindestens 16 verschiedenen Einstellungen bzw. einem Leistungsbereich von 50 bis etwa 400 Watt. Damit sollten Sie in der Lage sein, Ihr Leistungsvermögen optimal zu steigern.

7.5. Funktionen

Ein gutes Ergometer kann am Cockpit auf einem Display die Geschwindigkeit, verbrauchte Kalorien, die zurückgelegte Distanz, die Trittfrequenz und nicht zuletzt den Puls anzeigen. Darüber hinaus haben sich auch pulsgesteuerte Trainingsprogramme etabliert. Dabei passt das Ergometer den Tretwiderstand automatisch so an, dass Sie in einem zuvor festgelegten Pulsfrequenzbereich bleiben. Diese Funktion vereinfacht das Training ungemein.

High Tech Modelle verfügen daneben auch über eine PC-Schnittstelle, über die sich zugehörige Trainingsprogramme laden lassen. Der Hersteller Daum z.B. ermöglicht es den Sportlern mit der Software ErgoPlanet, 3D-Karten von echten Strecken aus GoogleEarth zu laden und diese dann abzufahren.

7.6. Pulsmessung

Die Pulsmessung kann auf drei verschiedene Arten erfolgen: über Handsensoren am Lenker, einen separaten Brustgurt oder einen Ohrclip. Letzgenannter ist jedoch eher selten anzutreffen, da er von den meisten Nutzern als eher hinderlich empfunden wird. Am häufigsten finden sich Handsensoren. Diese sind in einer Handschale angebracht. Allerdings hat diese Methode eine recht hohe Fehlertoleranz, so dass wir die Pulsmessung mit dem Brustgurt empfehlen. Dieser wird direkt über der Brust befestigt und weist eine sehr hohe Messgenauigkeit auf.

7.7. Schwungmasse

Die Schwungmasse ist ausschlaggebend für ein realistisches und rundes Fahrgefühl. Sie erleichtert die Überwindung des sogenannten Umkehrpunktes bei der ab- und aufwärtsgeführten Tretbewegung. Daher sollte sie ein gewisses Gewicht haben. Einteilen lassen sich dabei zwei Gruppen: unter und über 10 kg. Bei einer hervorragenden Feinabstimmung der Einzelteile des Ergometers kann auch eine Schwungmasse mit „nur“ 7,5 kg ausreichen. Wir empfehlen allerdings eher, auf ein Modell mit etwa 10 kg zurückzugreifen, da diese meist insgesamt solider gehalten sind.

ältere Frau trainiert auf einem Liegeergometer

8. Fahrradergometer und Liegeergometer im Test bei Stiftung Warentest

Für die test-Ausgabe 1/2015 hat Stiftung Warentest 11 verschiedene Ergometer getestet, darunter zwei Liegeergometer. Die folgenden Kriterien haben sich die Tester im Ergometer Test angeschaut:

  • Training
  • Handhabung
  • Technische Prüfung
  • Sicherheit
  • Schadstoffbelastung

Getestet wurden z.B. das Auf- und Absteigen, die Anpassungsmöglichkeiten, der Sitzkomfort und das Tretgefühl. Auch die Bedienungsanleitung wurde überprüft. Zur Orientierung dienten jeweils die Bestimmungen zur DIN EN ISO 20957/1 (stationäre Trainingsgeräte) und DIN EN 957-5 (Tretkurbel-Trainingsgeräte). Insgesamt wurde dreimal die Note gut und zweimal die Note befriedigend vergeben. 4 Geräte wurden aufgrund von sehr hohen Schadstoffbelastungen mit mangelhaft bewertet. Die Liegeergometer schnitten gut und befriedigend ab.

Modell Testurteil Besonderheiten Preis
Finnlo Exum III Gut (2,0) sehr genaue Messung, sehr leise, Pulsmessung mit Ohrclip ca. 479 €
Kettler E3 Gut (2,0) sehr genaue Messung, sehr leise, mit USB-Schnittstelle ca. 800 €
Horizon Comfort 5i Gut (2,1) tiefer Einstieg, Lenker nicht verstellbar ca. 600 €
Kettler RE7 Gut (1,8) bequem und präzise, mit USB-Schnittstelle ca. 1840 €

9. Bekannte Hersteller und Marken von Ergometern und Heimtrainern aus dem Ergometer Test

  • Kettler
  • Christopeit
  • Buffalo
  • Daum
  • Royalbeach
  • Schmidt Sportsworld
  • Life Fitness
  • AsVIVA
  • Finnlo
  • Hammer
  • Reebok
  • Tunturi
  • Ultrasport
  • FitViewer
  • Horizon
  • Vision Fitness

10. Ergometer FAQ

10.1. Was bringt ein Ergometer?

Eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage. Klares Ziel bei den meisten Menschen dürfte es sein, das ein oder andere Kilo auf dem Ergometer zu verlieren sowie die Fettverbrennung. Doch dabei muss man etwas vorsichtig optimistisch sein. Sicherlich lässt sich mit Hilfe des Ergometertrainings auch das Gewicht reduzieren – allerdings definitiv nicht so schnell und effektiv wie etwa mit Lauftraining. Man muss auch bedenken, dass beim Training auf dem Ergometer die Muskeln trainiert werden. Da Muskeln bekanntlich schwerer sind als Fett, kann die Waage daher durchaus ein gleichbleibendes Gewicht anzeigen.

Besser geeignet ist das Ergometer für Herz-Kreislauf-Training. Wer regelmäßig auf dem Fahrrad sitzt, stärkt die Herzmuskulatur. Dadurch sinkt der Puls um durchschnittlich etwa 15 Schläge pro Minute. Das Herz wird entlastet, so dass hier Leistungsvermögen gesteigert wird. Wer sich einfach nur fit halten will, dem kann man daher das Ergometertraining wärmstens empfehlen! Im folgenden Video erklärt der Athlet Thilo Pasch, was das Ergometer Training für den Körper und die Fettverbrennung bringt.

10.2. Welche Muskeln werden mit dem Ergometer beansprucht?

Ergometer – oder genauer: Fahrradergometer – trainieren vor allem eins, nämlich Bein- und Gesäßmuskulatur. Das ist auch logisch, da Rumpf und Arme dabei eher unbeteiligt sind. Allerdings wird durch eine richtige Sitzhaltung auf dem Ergometer auch die Rücken und Nackenmuskulatur gestärkt.

10.3. Wie oft sollte man mit dem Ergometer trainieren?

Das ist abhängig vom persönlichen Leistungsvermögen und dem eigenen Ziel. Als Faustregel aus dem Ergometer Test gilt: 2 bis 3 Trainingseinheiten von mindestens einer halben Stunde Dauer sollten es aber auf jeden Fall sein. Wer regelmäßig trainiert, wird schnell Trainingserfolge sehen können. Hier heißt es auf jeden Fall dranbleiben! Je nach körperlichem Befinden kann der Trainingsanspruch auch nach und nach gesteigert werden, so dass Ihnen beim Radfahren nicht langweilig wird.

10.4. Wieviel Watt sind für einen Anfänger geeignet?

Das hängt vom eigenen Leistungsvermögen ab. Sie sollen sich beim Training nicht total verausgaben, aber ein wenig ins Schwitzen kommen sollten Sie schon. Je nach Alter, Körpergröße, Gewicht und Kondition sollte man ca. 100 Watt locker erreichen können.

Tipp: Die höchstmögliche Belastung kann man mit Hilfe einer kleinen Formel errechnen. Bei einem untrainierten, 30-jährigen Mann nimmt man etwa 3 Watt pro Kilogramm an. Pro zehn Jahre mehr können von diesem Wert 10 % abgezogen werden. Dies gilt vor allem für Fahrrad-Ergometer.

10.5. Ab wann kann man nach einer Verletzung (z.B. Kreuzbandriss) wieder trainieren?

Nach einer Verletzung wie z.B. einem Kreuzbandriss, muss das Knie allmählich wieder an eine natürliche Belastung herangeführt werden. Dafür sind Ergometer sehr gut geeignet. In der Übergangszeit (etwa 2. bis 6. Woche nach OP), bis eine Vollbelastung wieder möglich ist, kann damit relativ schonend trainiert werden. Hierbei sollte man auf jeden Fall Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzw. Physiotherapeuten halten. Dieser hilft Ihnen, die richtigen Übungen für Ihr Knie zusammenzustellen und kann mit Ihnen einen Ergometer Trainingsplan entwickeln. Achten Sie auf jeden Fall darauf, Überbelastungen zu vermeiden und halten Sie die Anweisungen des Arztes ein!

Kommentare (2)
  1. Dr. K-H Meller sagt: 28. Juli 2016, 17:09 Uhr

    Ohne Liegeergometer unbrauchbar

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 28. Juli 2016, 17:15 Uhr

      Sehr geehrter Herr Dr. Meller,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Ergometer Test.

      Wir bedauern, dass Sie mit der Auswahl der Ergometer nicht zufrieden sind bzw. für sich nicht das Richtige gefunden haben.

      Dafür möchten wir Sie gern auf unseren Liegeergometer Vergleich aufmerksam machen. Vielleicht ist dort etwas Passendes für Sie dabei.

      Sportliche Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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