DVB-T-Antenne Test 2016

Die 7 besten DVB-T-Antennen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerKathrein BZD 30STRONG SRT ANT 45 ECOOne For All SV 9395Thomson ANT1410Preis-Leistungs-SiegerCSL StabantenneTelestar Antenna 3VSG AVK25 Plus
ModellKathrein BZD 30STRONG SRT ANT 45 ECOOne For All SV 9395Thomson ANT1410CSL StabantenneTelestar Antenna 3VSG AVK25 Plus
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
05/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
07/2016
Kundenwertung
421 Bewertungen
107 Bewertungen
295 Bewertungen
68 Bewertungen
1.251 Bewertungen
70 Bewertungen
914 Bewertungen
ArtZimmerantenneAußenantenneZimmerantenneZimmerantenneZimmerantenneAußenantenneZimmerantenne
Empfangsstärke
Bild- und Tonqualität
DVB-T2-EmpfangDVB-T wird in den nächsten Jahren eingestellt. Der TV-Empfang über Antenne wird nach der vollständigen und flächendeckenden Umstellung DVB-T2 HD heißen und das terrestrische Fernsehen in HD-Qualität ausstrahlen.JaJaJaJaJaJaJa
AntennengewinnDer Antennengewinn bezieht sich auf die Richtwirkung und den Wirkungsgrad einer Antenne. Folglich lassen die Angaben in Dezibel (dB) einen Schluss zur Emgfangsstärke zu.

Allerdings: Die Angaben der Hersteller sind meist übertrieben. Mit einem Antennenverstärker kann der Signalempfang zusätzlich erhöht werden.
15 dB20 dB51 dB44 dB30 dB20 dB5 dB
Kabellänge2 m3 m2,75 m1,5 m1,5 m5 m4 m
Vorteile
  • Stützfuß + Wandbefestigung
  • gerader + gewinkelter Koaxial-Stecker
  • Stromzufuhr über TV-Anschluss
  • einfache Installation
  • Filter gegen FM- und LTE-Störungen
  • ideal für den mobilen Einsatz (z.B. am LKW oder Wohnwagen)
  • mit Digital-Verstärker
  • 360°-Empfang – einfache Ausrichtung
  • schickes Design
  • Stützfuß + Wandbefestigung
  • sehr stabiler Empfang
  • Antenne ausschaltbar
  • mit Magnet-Fuß zur stabilen Befestigung
  • klein und kompakt (15 cm hoch)
  • auch in Weiß erhältlich
  • drehbare Wandhalterung
  • unauffälliges Design
  • Wand- oder Mastbefestigung
  • mit Magnet-Fuß zur stabilen Befestigung
  • klein und kompakt (13 cm hoch)
  • auch in Weiß und Silber erhältlich
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DVB-T-Antenne-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • DVB-T wird im Laufe der nächsten Jahre eingestellt. Der TV-Empfang über Antenne hört ab der vollständigen und flächendeckenden Umstellung auf den Namen DVB-T2 HD bzw. Freenet TV und kann das reguläre frei empfangbare DVB-T-Fernsehen in HD-Qualität auf den Fernseher bringen.
  • Ab dem 31. Mai 2016 – pünktlich zur Fußball-EM – sollen die ersten DVB-T-Sender in HD über Antenne empfangbar sein, zunächst in einigen Ballungsgebieten der Republik. Um DVB-T2 empfangen zu können, muss der Fernseher oder DVB-T-Receiver geeignet für den Nachfolger sein. Die DVB-T-Abschaltung soll in den nächsten Jahren folgen.
  • Privatsender werden wie bereits beim Kabel- und Satellitenfernsehen verschlüsselt in HD-Qualität empfangbar sein, während es die öffentlich-rechtlichen TV-Sender kostenlos im hochauflösenden Format gibt.

DVB-T-Antenne Test

Die Zukunft wird schärfer! Was bisher nur über Kabel- und Satellitenempfang möglich war, wird nun auch mit der DVB-T-Antenne auf den Fernseher gebracht: Fernsehen in HD-Qualität. Pünktlich zur Fußball-EM startet HD-Antennenfernsehen in Deutschland probeweise in einigen Ballungsgebieten. Erforderlich dafür ist ein kompatibler Fernseher oder Receiver, an den eine DVB-T2-Antenne angeschlossen wird. Oftmals reicht die Anschaffung einer neuen Zimmerantenne, um die TV-Sender in High Definition (HD) auf dem Bildschirm genießen zu können. Deshalb präsentieren wir Ihnen in unserem DVB-T-Antenne Vergleich 2016 die besten Digitalantennen, um DVB-T2 HD empfangen zu können und klären über die Umstellung des Antennenfernsehens auf.

1. Was ist DVB-T2? Brauche ich eine neue Antenne für den HD-Empfang?

DVB-T2 Logo

An diesem Logo erkennen Sie Geräte, die fähig sind, DVB-T2 HD zu empfangen.

Das Antennenfernsehen 2.0 kommt. In den nächsten Jahren wird der DVB-T-Empfang in Deutschland schrittweise ausgebaut, sodass der Tatort am Sonntag oder die Champions League in bester HD-Qualität über den Äther gehen. DVB-T2 HD wird genauso einfach und günstig wie vorher sein, allerdings wird den Zuschauern von allem etwas mehr geboten: Mehr Programme, eine höhere Bildqualität und eine größere Reichweite. Im Gegensatz zum Satelliten- oder Kabelempfang ist außerdem bei manchen Sendern eine Ausstrahlung in Full HD möglich. Der größte Vorteil von DVB-T2 im Vergleich zu Kabel- und Satellitenfernsehen, die einfache Installation und die geringeren Anschaffungs- oder Freischaltungskosten, bleiben weiterhin bestehen. Wenn Sie DVB-T2 empfangen möchten, achten Sie bei Produkten rund um den terrestrischen TV-Empfang, dass diese mit dem Logo rechts ausgestattet sind.

Für den Empfang von DVB-T2 und Fernsehen in HD-Qualität ist keine neue Fernsehantenne notwendig. Die bisherige DVB-T-Antenne oder ein DVB-T-Stick können weiterhin verwendet werden. Entscheidend ist, dass der DVB-T-Fernseher oder DVB-T-Receiver die DVB-T2-Signale empfangen kann. Der Empfang über die Antenne ändert sich nicht: Für DVB-T in Ballungsgebieten reicht eine Zimmerantenne aus, in ländlicheren Regionen ist eine aktive Außen- oder Dachantenne für den UHF-Bereich notwendig.

Der bisherige DVB-T-Receiver kann in der Regel nicht weiter benutzt werden, da sich die Modulations- und Kompressionsverfahren mit dem neuen Antennen-Standard verändern. Fernsehgeräte, die nicht über einen DVB-T2-fähigen Tuner oder integrierten DVB-T-Empfänger verfügen, können mit einem angeschlossenen DVB-T2-Receiver (bzw. Set-Top-Box) das Antennenfernsehen in HD aber ausstrahlen. Wer einen nicht-HD-fähigen DVB-T-Fernseher besitzt, wird in naher Zukunft übrigens in die (schwarze) Röhre schauen müssen: Die Ausstrahlung in SD-Qualität soll mit der Abschaffung von DVB-T ganz wegfallen. Ohne einen Fernseher mit DVB-T2-Tuner oder Receiver wird mit der Abschaltung von DVB-T kein Antennenempfang möglich sein. Spätestens 2019 soll DVB-T bundesweit abgeschaltet werden, bis dahin sollte ihre Zimmerantenne DVB-T2 unterstützen, wenn Sie weiterhin den TV Empfang terrestrisch genießen möchten.

Die Vor- und Nachteile zur Umstellung auf DVB-T2 im Überblick:

  • TV-Programm in HD-Qualität
  • teilweise Full-HD-Qualität möglich
  • höhere Programmvielfalt
  • bessere (flächendeckende) DVB-T-Verfügbarkeit
  • SD-Ausstrahlung wird in naher Zukunft völlig eingestellt – neuer DVB-T-Empfänger notwendig
  • oft Nachrüstung eines neuen Receiver notwendig
  • Privatsender kostenpflichtig nach der Einführungsphase

2. Fernsehen in HD – Welche Alternativen zu DVB-T2 gibt es?

Digitalfernsehen (DTV Fernsehen) muss nicht nur über die Zimmerantenne auf den Bildschirm kommen. Die besten DVB-T-Alternativen samt ihrer Stärken und Schwächen wollen wir in unserem DVB-T2-Antenne Test kurz vorstellen:

2.1. Kabelfernsehen

Unterstützt mein Fernseher DVB-T2?

Vor allem ältere TV-Geräte haben oft einen integrierten Tuner, der DVB-T2 noch nicht unterstützt. Sollte ein DVB-T-Receiver vorhanden sein, muss auch dieser DVB-T2 unterstützen, um ab Juni 2016 HD-Fernsehen auf die Mattscheibe zu bringen. Die Deutsche TV-Plattform listet alle DVB-T2-geeigneten Geräte (Fernseher und Receiver) auf, damit Kunden direkt erkennen können, ob sie für DVB-T2 HD gerüstet sind.

Beim klassischen Kabelfernsehen ist sowohl ein Kabel-Anschluss im Fernseh-Zimmer notwendig als auch eine Freischaltung durch ein Abo-Modell über einen Kabel-Betreiber (ca. 5 bis 15 Euro). Durch ein Koaxialkabel werden Kabelbuchse und Fernsehgerät miteinander verbunden. Die Programmvielfalt ist derzeit noch größer als beim Antennenfernsehen, im Vergleich zum Satellitenfernsehen fällt die Anzahl der empfangbaren Sender aber geringer aus. Insgesamt fallen durch den Einbau der Buchse, einem Receiver und dem Jahres-Abo vom Kabelbetreiber insgesamt höhere Kosten als bei DVB-T an.

Der Vorteil: Kabelfernsehen ist insgesamt weniger störanfällig als Satelliten- oder Antennenfernsehen. Die öffentlich-rechtlichen Sender (rund um ARD und ZDF) sind via Kabel kostenlos in HD-Qualität zu sehen, für die Privatsender in HD muss zusätzlich ein bestimmter Betrag beim Kabelbetreiber gezahlt werden, um die Sender zu entschlüsseln. Die normale SD-Qualität wird vom Kabelbetreiber aber zur Verfügung gestellt. Einige Privatsender erlauben es zudem nicht, die Sendungen aufzunehmen oder per Time-Shift-Funktion pausieren (und später weiterschauen) zu lassen.

2.2. Satellitenfernsehen

Wenn Sie auf eine große und internationale Programmvielfalt Wert legen, lohnt die Anschaffung einer Satellitenschüssel samt SAT-Receiver (bei Fernsehern ohne integrierten SAT-Tuner). Alle deutschen Sender sind über Satellit frei empfangbar. Wie beim Kabelfernsehen auch, senden die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihr Programm unverschlüsselt und kostenlos in HD-Qualität. Ähnlich wie beim Kabelfernsehen fallen bei den Privatsendern in HD zusätzliche Kosten für die Freischaltung bzw. Entschlüsselung an. Die Anschaffungskosten sind höher als bei DVB-T – Grundsätzlich fallen jedoch nach der Installation der Satellitenschüssel keine weiteren Kosten an.

Wenn Sie in einem Mietshaus wohnen, sollten Sie die Installation einer Satellitenschüssel mit dem Vermieter oder Hausmeister abklären: Unter Umständen besteht bereits eine Satellitenanlage für das ganze Haus, an der sich die Mieter anschließen können. In wenigen Fällen verbieten die Hauseigentümer, eine Satellitenschüssel an die Fassade oder den Balkon anzubringen, um das Außenbild nicht zu verschandeln. Ist die Satellitenschüssel aber erstmal ausgerichtet, ist der Empfang in der Regel stark und relativ unanfällig gegen Signalstörungen.

2.3. Internet-TV

DVBT Antenne

Mit einem TV-Stick lässt sich Fernsehen über das Internet streamen.

Neben der Auswahl der Kabelbetreiber und den Sendern, die es beim Empfang über Satellit und DVB-T gibt, lassen sich die meisten deutschen TV-Sender auch über das Internet streamen. Wer eine Streaming-Box oder einen TV-Stick an den Fernseher anschließt, kann das TV-Programm über die Internetverbindung auf den Fernseher bringen. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bieten ihr Programm in einem Live-Stream an, bei den Privatsendern muss dafür gezahlt werden. Komfortabler funktioniert das Streamen über einen Internet-TV-Anbieter, wie Zattoo oder Magine TV. In einem Abo-Modell gibt es hier auch die Privatsender in HD-Qualität. Der Nachteil: Es ist eine sehr starke Internetverbindung erforderlich, da es sonst immer wieder zu Lade- und Pufferzeiten im laufenden Programm kommen kann.

Wer eine Konsole oder einen Fernseher vom Typ Smart-TV besitzt, kann auch über die Apps der Sender einen Livestream herstellen oder Sendungen aus den Mediatheken der Sender im Nachhinein ansehen. Grundsätzlich ist die Qualität der Inhalte gut und ein Stream in HD-Qualität möglich, wenn die Internetverbindung schnell genug ist. Auch die Streaming-Anbieter, wie Netflix oder Amazon Prime, lassen sich über Apps auf dem Smart-TV darstellen.

3. Kaufberatung für DVB-T-Antennen

Eines vorweg: Beim Kauf von DVB-T-Antennen kann man nicht viel falsch machen. Wer die TV Antenne direkt an den Smart-TV anschließen möchte, muss darauf achten, dass dieser einen integrierten DVB-T-Tuner (meist Triple Tuner genannt) besitzt, der DVB-T2-fähig ist. Neben der Form (TV Stabantenne oder große Außenantenne) sollten folgende Kategorien die Kaufentscheidung beeinflussen:

Kriterium Kurzbeschreibung
Empfangsstärke Je nachdem, ob Sie in einem Ballungsgebiet oder einer ländlichen Region leben, sollte die Empfangsstärke eine Rolle spielen. In ländlichen Gebieten empfiehlt sich eine hohe Empfangsstärke, da diese Regionen nicht so stark auf terrestrischen TV-Empfang ausgerichtet sind wie große Städte. Ab einem Pegel von ca. 30 dB kann von einem konstanten und stabilem DVB-T-Empfang ausgegangen werden. Sollte der Empfang nicht stark genug sein, kann mit einem Koaxialkabel mit starker Schirmung oder einem Antennenverstärker nachgeholfen werden, der den DVB-T2-Empfang bzw. die DVB-T-Antenne verstärken kann.
Bild- und Tonqualität Im Zusammenhang mit dem Signal steht auch die Bild- und Tonqualität. Teilweise kann es aber zu leichten Veränderungen in Sachen Bild und Ton kommen: In äußerst seltenen Fällen kommt es manchmal vor, dass das Bild „einfriert“ und der Fernseher neu gestartet werden muss. Aber selbst die beste DVB-T-Antenne hilft wenig, wenn der Fernseher aus technischen Gründen keine hochwertige Bild- und Tonqualität liefert.
Antennengewinn Die Angaben der Hersteller zum Antennengewinn sind teilweise übertrieben und haben mit der Praxis wenig am Hut. Die Messverfahren der einzelnen Hersteller sind höchst unterschiedlich und teilweise intransparent. Deshalb darf diesen Werten bei der Kaufentscheidung nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Grundsätzlich geht es um die Verstärkung des TV-Signals im Vergleich zur einfachsten Variante des TV-Empfangs.
Kabellänge Je nachdem wie groß das Zimmer ist, in dem Fernseher und DVB-T-Antenne stehen sollen, spielt die Länge des Kabels eine wichtige Rolle. Der beste Empfang ist meist am Fenster oder auf einem Schrank im oberen Teil des Zimmers, wo das TV-Signal nicht durch sperrige Gegenstände oder Personen gestört werden kann.
Übrigens: Wenn Sie eine DVB-T2-Antenne kaufen, achten Sie darauf, dass diese den deutschen Standard empfangen kann. Modelle aus Skandinavien oder Österreich können in der Regel kein deutsches DVB-T-Signal empfangen.

4. Wie und wo ist DVB-T2 empfangbar?

Der Vorgänger DVB-T wurde auch das „Überallfernsehen“ genannt. Zum Start von DVB-T2 HD wird das hochauflösende Bild der Sender jedoch nur in einigen Ballungsgebieten verfügbar sein. Die DVB-T Regionen von Norden nach Süden sind:

  • Hamburg / Lübeck
  • Kiel
  • Rostock
  • Schwerin
  • Bremen / Unterweser
  • Hannover / Braunschweig
  • Magdeburg
  • Berlin / Potsdam
  • Jena
  • Leipzig / Halle
  • Düsseldorf / Rhein / Ruhr
  • Köln / Bonn / Aachen
  • Rhein / Main
  • Saarbrücken
  • Baden-Baden
  • Stuttgart
  • Nürnberg
  • München / Südbayern

Achtung: Nicht überall werden die gleichen Sender empfangen. Während in Frankfurt am Main beispielsweise mehr als 20 private und öffentlich-rechtliche Sender empfangbar sind, gibt es in Dresden nur ein Dutzend Sender von ARD und ZDF zu sehen. Welche Sender in welcher Region über DVB-T zu empfangen sind, können Sie hier herausfinden. Auf den Informationsseiten der Sendergruppen können Sie außerdem den DVB-T-Empfang prüfen.

DVB-T2 Antenne Test

5. DVB-T-Antennen bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich in Ausgabe 04/2008 mit DVB-T-Antennen beschäftigt. Grundsätzlich stellt die Stiftung fest: Außenantennen sind besser als Innenantennen. Wer aber sowieso in einer Großstadt oder in der Nähe von großen Sendemasten wohnt, dem reicht eine Zimmerantenne völlig aus. Der DVB-T-Antennen Testsieger der Stiftung Warentest ist die Kathrein BZD 40 – eine aktive DVB-T-Außenantenne, im Innenbereich führt die Kathrein BZD 30 mit der Note „Sehr gut“ das Feld an. Auf Platz 2 der Innenantennen schafft es die Technisat Digitenne TT1, im Außenbereich holt die Antenne der Marke Philips SDV 2940 Silber. Alle anderen getesteten Modelle schneiden nur mit „befriedigend“ oder „ausreichend“ im DVB-T-Antennen Test der Stiftung ab, darunter je eine Axing, Telestar, Zehnder, Philips und One for All Antenne.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema DVB-T2 HD

6.1. Wann kommt DVB-T2?

Freenet TV DVB-T2

Unter dem Namen Freenet TV startet DVB-T in HD am 31.Mai 2016.

Ab dem 31. Mai 2016 wird es in Ballungsgebieten in Deutschland eine DVB-T2-Einführungsphase geben, bei der zunächst die Programme Das Erste, ZDF, RTL, ProSieben, Sat.1 und VOX in HD-Qualität probeweise angeboten werden. Die DVB-T-Verfügbarkeit in den ausgewählten Ballungsgebieten für den Probebetrieb stehen oben in der Liste. Dort sollen Anfang 2017 alle Programme von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt werden. Bis dahin wird der bisherige DVB-T-Empfang verfügbar sein. Die anderen Regionen sollen bis spätestens Sommer 2019 auf DVB-T2 umgestellt werden. Die Modelle aus unserem DVB-T-Antennen Test sind allesamt fähig, DVB-T2 und dessen Frequenzbereich zu empfangen. Alle Informationen zu DVB-T2, das unter dem Namen Freenet TV laufen wird, finden Sie auf der Website des Anbieters.

6.2. Was ist der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-T2 HD?

Grundsätzlich ändert sich nicht viel – der Empfang und die Signalstärke von DVB-T2 sind ähnlich wie beim Vorgänger. Es handelt sich vielmehr um eine Weiterentwicklung des technischen Standards der Signalübertragung: Die terrestrische Übertragung ändert sich von DVB-T in DVB-T2 und die Bildcodierung in HEVC statt bislang MPEG2. HEVC steht für ein effizienteres Kompressionsverfahren, weshalb die Programmvielfalt sowie die Bildqualität in hochauflösende Formate (in diesem Fall in HD-Qualität statt bislang SD-Qualität) verbessert werden kann.

Was die Zuschauer mit der Umstellung von DVB-T zu DVB-T2 HD erwartet, erklärt nochmal folgendes Video:

6.3. Wie muss man die DVB-T-Antenne ausrichten?

DVBT Antenne

Einige DVB-T-Antennen können mit Saugnäpfen am Fenster befestigt werden.

Wer eine passive Zimmer-Antenne besitzt, kennt das Problem: Nicht überall im Raum ist der Empfang gleich gut. Am besten ist ein Standort für die Antenne am Fenster oder an einer Wand im oberen Teil des Zimmers (z.B. auf einem Schrank). Kontrollieren Sie immer den Empfang verschiedener Sender, während Sie die Antenne ausrichten: Das ZDF ist in einer bestimmten Ausrichtung eventuell besser zu empfangen als RTL.

Ist der Signalpegel bei allen Sendern ähnlich hoch, haben Sie den perfekten Standort gefunden. In Ballungsgebieten ist der TV-Empfang über eine aktive Zimmerantenne meist problemlos möglich, in ländlicheren Regionen empfiehlt sich eine Außen- oder Dachantenne. Falls das Signal der Modelle aus unserem DVB-T-Antenne Test nicht gut genug ist, könnte ein Antennenverstärker die Signalstärke verbessern. Wenn Sie einen Fernseher mit DVB-T2-Receiver besitzen, können Sie die Antenne einfach an den Fernseher anschließen und terrestrisches Fernsehen in HD genießen. Wenn Sie einen DVB-T-Receiver mit Antenne besitzen, muss die Antenne an einem guten Standort stehen, unabhängig vom Receiver.

6.4. Was bedeutet DVB-T genau?

Die Abkürzung DVB-T steht für den englischen Begriff Digital Video Broadcasting – Terrestrial, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Digitale VideoübertragungAntennenfernsehen. Im Gegensatz dazu stehen das Satellitenfernsehen (DVB-S) sowie das Kabelfernsehen (DVB-C), schließlich handelt es sich ebenfalls um Video- bzw. Fernsehübertragung. Der internationale Standard zur terrestrischen Fernsehübertragung wurde im Jahr 2002 erstmals ausprobiert und bis 2008 flächendeckend in ganz Deutschland ausgebaut.

6.5. Kann ich mir die DVB-T-Antenne selber bauen?

Vorab: Wenn der DVB-T HD Empfang in Ihrer Region nicht sehr stark ist, kann die selbstgebaute DVB-T Zimmerantenne weniger anrichten als die professionellen Produkte, wie One for All oder Kathrein Antennen aus unserem DVB-T Zimmerantennen Test. Wenn Sie eine passive  DVB-T-Antenne selber bauen möchten, benötigen Sie lediglich etwas Kupferdraht, ein Antennenkabel bzw. Koaxialkabel, einen Lötkolben sowie eine Zange. Diese Antennen benötigen keine Stromversorgung, was zu Lasten des Signalempfangs im Frequenzbereich führen kann. Im Internet gibt es zahlreiche DVB-T-Antenne Anleitungen, die Schritt für Schritt den Bau der Antenne erklären. Der Rest ist einfach: Guten Standort suchen, DVB-T Antenne anschließen und notfalls mit einem DVB-T-Verstärker das Signal nachjustieren.

Kommentare (2)
  1. Fabio sagt: 12. Mai 2016, 13:37 Uhr

    Hallo, habe irgendwo gelesen, es gibt aktive und passive Antennen? Was ist denn besser?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 12. Mai 2016, 13:40 Uhr

      Lieber Leser,

      eine aktive DVB-T-Antenne benötigt einen Stromanschluss und hat in der Regel einen etwas besseren Empfang als eine passive DVB-T-Antenne. Deshalb eignet sich eine Aktivantenne für Regionen mit schlechterem DVB-T-Empfang. Die meisten Außenantennen sind aktive DVB-T-Antennen. Für Regionen und Ballungsräume mit guter DVB-T-Abdeckung kann eine passive DVB-T-Antenne genügen. Der Vorteil ist außerdem, dass diese Antennen keinen Strom verbrauchen.

      Wir wünschen viel Spaß beim Fernsehen!
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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