Vorteile
- ideal für große Anlagen
- sehr effizientes Laden
Nachteile
- Timer nicht einstellbar
- durchschnittlicher Ladestrom

Solarstrom boomt. Laut SolarPower Europe wurden in Deutschland im Jahr 2017 Solaranlagen mit einer PV-Leistung von 1,8 Gigawatt installiert. Damit werden etwa 480 Haushalte ein ganzes Jahr mit Strom versorgt.
Diese Anlagen stehen nicht auf brachliegenden Industrieflächen, sondern direkt in unserer Nähe – auf privaten Hausdächern und Wohnmobilen. Die umweltschonende Aufrüstung ist auch bei Ihnen einfach möglich. Neben den passenden Batterien und Solarmodulen benötigen Sie dafür einen Solarladeregler. Er schützt Ihre Lithium-Batterien vor Tiefenentladung und Überspannung.
In der Kaufberatung zu unserem Solarladeregler-Vergleich 2025 erfahren Sie dazu, ab wann Sie einen Laderegler mit besonders hoher Eingangs-Spannung benötigen. Eines vorab: Die Anzahl der Solarzellen ist dafür ausschlaggebend.
Ihr persönlicher Solarladeregler-Testsieger hängt von der Größe Ihrer Solaranlage ab. Daher müssen Sie zunächst den benötigten Ladestrom Ihres Ladereglers berechnen. Ansonsten funktioniert das Zusammenspiel zwischen Solarladeregler, Batterie und den Solarmodulen nicht.
Der ist abhängig von Ihrem Batteriesystem (12 V oder 24 V) und der Watt-Höchstleistung (auch Watt Peak oder abgekürzt: Wp) Ihres Solarmoduls.
Die Watt-Höchstleistung finden Sie auf dem technischen Datenblatt Ihres Solarmoduls. Um den mindestens notwendigen Ladestrom herauszufinden, teilen Sie einfach das Watt Peak durch die Spannung Ihres Batteriesystems.
Bei einem typischen Wohnmobil-Solarmodul, das in der Spitze 360 Wattstunden schafft und an eine 12-Volt-Batterie angeschlossen ist, benötigen Sie einen Solarladeregler, der mindestens 30 Ampere Ladestrom erreicht (360/12 = 30). Bei einer 24-Volt-Batterie und gleicher Watt-Höchstleistung benötigt Ihr Laderegler mindestens 15 Ampere.
Im zweiten Schritt prüfen Sie die Voraussetzungen an die nötige Eingangs-Spannung. Die Eingangs-Spannung kommt von Ihrem Solarmodul und wird in Volt angegeben.
Die vom Solarmodul erzeugte Eingangs-Spannung hängt von der Anzahl der Solarzellen ab. Je größer das Modul ist, desto mehr Zellen besitzt es und desto höher ist auch die Eingangs-Spannung. Wenn die Eingangs-Spannung vom Solarmodul niedriger ausfällt als der Maximal-Wert vom Laderegler, sind Ihre Anlage und der Regler miteinander kompatibel.
Sie berechnen die vom Solarmodul erzeugte Spannung, indem Sie die Anzahl der Solarzellen mit 0,5 multiplizieren. Ein typisches Solarmodul, das in der Spitze 360 Wattstunden erzeugt, besitzt 60 Solarzellen und überträgt demnach eine Eingangs-Spannung von 30 Volt.
Für Wohnmobile sollten deshalb nach Solarladeregler-Tests Regler mit einer maximalen Eingangs-Spannung von 50 Volt völlig ausreichen, da Wohnmobile meist relativ kleine Module auf dem Dach verbaut haben.
Erst bei Laderegler-Fotovoltaik-Anlagen auf Hausdächern werden für den solaren Betrieb Maximalspannungen von 75 bis 100 Volt notwendig. Im Folgenden haben wir für Sie dazu eine Übersichtstabelle erstellt. Darin sind alle Informationen zu den gängigsten Solarmodul-Größen samt Solarzellen-Anzahl und Eingangs-Spannung vermerkt. Die Werte können je nach Hersteller leicht abweichen.
| Maße Solarmodul | Anzahl Solarzellen | Watt-Peak (Wp) | erzeugte Eingangs-Spannung |
|---|---|---|---|
| 170 x 100 x 40 cm | 60 Stück | 360 Wp | 30 Volt |
| 340 x 200 x 80 cm | 120 Stück | 720 Wp | 60 Volt |
| 510 x 300 x 120 cm | 180 Stück | 1080 Wp | 90 Volt |

MPPT steht für ‚Maximum Power Point Tracking‘ und besitzt laut Solarladeregler-Tests die beste Leistung unter Solarladereglern. Diese Technologie lädt Ihre angeschlossene Batterie jederzeit bestmöglich auf und ist daher die ideale Wahl.
Dafür bedienen sich MPPT-Solarladeregler verschiedener Algorithmen, welche die Leistung erhöhen und die Ausgangs-Spannung des Solarmoduls kaum drosseln. Dadurch landet in kurzer Zeit mehr Strom in der Batterie, ohne dass diese Schaden nimmt.
Zwischen Batterie und Solarmodul besteht durch den MPPT-Solarladeregler ein dynamischer Leistungs-Kreislauf. Die Aufladedauer reduziert sich dadurch gegenüber dem starren System von PWM um 10 und 30 Prozent.
PWM steht für Pulsweitenmodulation und ist um ein vielfaches günstiger als MPPT-Regler. Sie reduziert die Ausgangs-Spannung des Solarmoduls auf den Wert der Batterie. Die Leistung ist dadurch geringer als bei MPPT, da ein Teil der Stromspeicherung verloren geht, die durch eine leicht erhöhte Spannung eingespeist werden könnte.
Bemerkbar macht sich das vor allem im Winter, wenn wenig Licht die Solarmodule erreicht. MPPT ist daher ein Muss für Solarladeregler-Testsieger.
Das sind die Vorteile von MPPT- gegenüber PWM-Solarladeregler:

Um die Funktion der Temperaturkompensation richtig zu nutzen, sollten Sie den Laderegler sehr nah an der Batterie montieren.
Der beste Solarladeregler benötigt unbedingt die beiden Funktionen Temperaturkompensation und Batterietyp-Einstellung. Dadurch erhöhen Sie zusätzlich die Ladeeffizienz. Das erreicht der solare Regler dadurch:
Die Wahl des Batterietyps erlaubt Ihnen, auf die spezifischen Anforderungen von Blei-, Gel- und Lithium-Akkus einzugehen.
Alle drei besitzen unterschiedliche Optimalwerte, was den Überladungs- und Entladungsschutz angeht. Durch die Batterie-Wahl weiß Ihr Laderegler, wie hoch oder niedrig die System-Spannung ausfallen darf. Bei der Temperaturkompensation geht es ebenfalls um die Batterie. In der Solarregelung ist dafür ein Temperatursensor verbaut.
Der Temperatursensor misst die Umgebungstemperatur und passt die Spannung zwischen Solarmodul und Batterie sowie zwischen Batterie und Stromverbrauchern an. Wenn die Temperatur über 25° C steigt, benötigt die Batterie mehr Spannung, um elektrische Verbraucher mit Strom zu versorgen. Gleichzeitig reicht eine geringere Ladespannung als gewöhnlich, um durch die Solarmodule aufgeladen zu werden. Diese Spannungs-Anpassungen macht ein Laderegler mit Temperaturkompensation völlig automatisch. Sie müssen sich also nicht darum kümmern.
Auch in der Nacht besitzt der Regler nach Solarladeregler-Tests eine wichtige Funktion für Ihre Fotovoltaik-Anlage. In dieser Zeit wird die Batterie nicht aufgeladen, da kein Sonnenlicht einfällt.
Trotzdem hängen die Stromverbraucher weiterhin an der Batterie und ziehen Strom; und selbst dann, wenn diese nicht eingeschaltet sind.
Generell kappt der Solarladeregler die elektrischen Verbraucher bei Dunkelheit komplett von der Batterie ab. Dadurch würden Sie bei Ladereglern, die solar arbeiten, aber auch nicht mehr das Licht einschalten können. Durch die Timer-Funktion stellen Sie ein, wie viele Stunden nach Sonnenuntergang die Stromverbraucher noch am Stromnetz hängen.
So haben Sie abends noch genügend Lese-Licht und sobald Sie schlafen gehen, machen auch die Stromverbraucher Pause.
Die Timer-Funktion spart Ihnen Strom, schützt die Batterie vor dem Entladen und verhindert unnötige Spannungsschwankungen, welche sich auf die Lebensdauer der Batterie auswirken könnten.

Ein Laderegler mit USB- oder Dual-USB-Anschluss ist besonders in Camping-Autos praktisch. Daran können Sie Ihr Smartphone, Tablet oder den Bluetooth-Lautsprecher aufladen.
Laderegler liefern eine Menge einstellbare Optionen. Dazu zählt vor allem die manuell wählbare Maximal- und Minimal-Spannung vom Strom. Die Vorteile von Solarladereglern mit Handy-App liegen dabei im Bedienkomfort und dem leicht größeren Funktionsumfang.
Sie haben praktischerweise alles auf einen Blick und müssen nicht mit einem abstrakten Schwarz-Weiß-Display kämpfen. Außerdem bieten viele Marken (wie beim SmartSolar-Laderegler zum Beispiel) in ihren Handy-Apps ausführliche Historien, über die Sie Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch und die Ladeeffizienz jederzeit verfolgen können.
Durch die Handy-App finden Sie viel leichter die optimalen Einstellungen. Für die Anbindung Ihres Ladereglers mit dem Handy benötigen Sie übrigens kein WLAN. Die Verbindung erfolgt in diesem Fall beim Solarladeregler per Bluetooth und dauert nur wenige Sekunden.
Solare Regler mit Handy-App bieten Ihnen den höchsten Bedienkomfort. Sie sind gegenüber Reglern mit LCD-Display deutlich übersichtlicher. Außerdem ist der Verbindungsaufbau gegenüber Laptops deutlich einfacher, da Sie kein Kabel benötigen.
Der solare Regler ist Solar-Zubehör und das wichtigste Bindeglied zwischen Batterie, Solarmodul und Stromverbrauchern. Alle drei Einheiten der Solaranlage sind dafür mit dem Laderegler über Kabel verbunden. Die Vernetzung ist dabei relativ intuitiv gestaltet.
An der Vorder- oder Unterseite des Solarladereglers finden Sie für die Batterie, das Solarmodul und die Stromverbraucher jeweils zwei Anschlüsse.
Diese sind entweder mit Abkürzungen oder aussagekräftigen Symbolen gekennzeichnet. In der Praxis hält die Solarregelung dann ein Spannungsgleichgewicht zwischen dem Solarmodul und der Batterie. Er verhindert damit, dass die 12 V oder 24 V Batterie bei zu hoher Sonneneinstrahlung überlastet. Außerdem verhindert er, dass die elektrischen Verbraucher zu viel Strom ziehen.
Im Folgenden wollen wir Ihnen weitere nützliche Fakten rund um Batterie-Laderegler, die passenden DC-Wandler und Fotovoltaik präsentieren. Falls Sie weitere Fragen zum Solar-Ladegerät haben, schreiben Sie uns gerne in die Kommentar-Spalte.
Das kommt ganz auf den Einsatzzweck des Reglers an. Gute und günstige Solarladeregler finden Sie im Internet und bei Discountern wie Lidl bereits ab 15 €. Diese sind völlig ausreichend, wenn Sie eine kleine Solaranlage betreiben möchten – also auf dem Wohnmobil-Dach oder im Camping-Wagen.
Wenn Sie einen Solarladeregler kaufen, um die Hausdach-Anlage auszustatten, sollten Sie mit mindestens 80 € rechnen. Beispielsweise bieten die Firmen Steca und Victron in diesem Preissegment verschiedene Arten von Solarladereglern an. Dazu zählen der Laderegler von Victron und Steca mit 12V/24V. Je nach Hersteller gibt es auch Angebote mit 24V/48V, 36V/48V oder eine Kombination wie 24V/36V. Ob für Sie die Leistung 12V ausreichend ist oder ob es ein Laderegler mit 12V/24V und höheren Werten sein soll, hängt von Ihrem Bedarf ab. Ein 48V-Solarladeregler schafft dagegen Maximum-Power, ist aber dafür meist auch etwas teurer als Laderegler mit Solar mit geringeren Volt-Werten.
» Mehr InformationenNach Solarregler-Tests kommt das ganz darauf an, welcher Schaltungs-Kategorie Ihre Batterien angehören und ob es sich um 12 V oder 24 V Batterien handelt. Bei einer Parallelschaltung, also Plus an Plus, besitzen die Batterien einen höheren Ladestrom. Hier sollten Sie im Grunde kein Problem haben, mehrere 12 V oder 24 V Batterien mit nur einem Laderegler zu betreiben.
Bei einer Wechselschaltung, also Plus zu Minus, erhöht sich die Batterie-Spannung. Das hat Auswirkungen auf den Ladestrom. Zwei wechselseitig geschaltete 12 V Batterien besitzen gemeinsam also 24 V Gesamt-Spannung. Das müssen Sie hinsichtlich der maximalen Ladestrom-Kapazität Ihres Ladereglers berücksichtigen. Ein Solarladeregler für 12 V könnte dann eventuell nicht mehr ausreichen. Bei zwei 24 V Batterien in Wechselschaltung brauchen Sie spezielle Solarladeregler. Hier lohnt es sich eher das Batterie-System zu ändern.
» Mehr Informationen
Laut der Stiftung Warentest eignet sich dafür am besten das Süddach. Aber auch Richtung Südosten und Südwesten ist der Ertrag weiterhin hoch. Als Aufstellungsort für Solarmodule eignen sich ebenfalls Flachdächer. Der Neigungswinkel der Solarmodule beträgt im Idealfall 30 Grad.
Am Tag fällt durch die 30 Grad am meisten Licht auf die Panels. Der Toleranzbereich ist aber deutlich höher. Gute Leistungen erzielen Sie ebenfalls mit 20 oder 50 Grad Neigung. Daneben können Sie auch Flächen nutzen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind, zum Beispiel das Dach des Wintergartens oder über der Terrasse.
Dadurch schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erhalten umweltfreundlichen Solar-Strom und einen perfekten Sonnenschutz.
» Mehr InformationenIn diesem spannenden YouTube-Clip #020 testen wir, ob der Victron MPPT Laderegler ohne angeschlossene Batterie überleben kann. Wir geben einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise des MPPT 75|15 und prüfen, ob er dennoch effektiv arbeitet, um Solarenergie einzufangen. Seid gespannt, ob das Gerät diese Herausforderung meistern kann!
In diesem YouTube-Video wird der billigste (programmierbare) Solar Laderegler auf dem Markt vorgestellt und getestet. Der Zuschauer erhält einen detaillierten Einblick in dessen Funktionen, Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine informative und anschauliche Analyse für alle, die nach einer kostengünstigen Option für ihre Solarenergieanwendungen suchen.
In diesem deutschen YouTube-Video stellen wir den Unterschied zwischen PWM und MPPT Ladereglern vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die optimale Ladetechnologie für Ihr Solarsystem auswählen können. Tauchen Sie ein in unseren Test und entdecken Sie die Vor- und Nachteile dieser beiden Arten von Ladereglern. Lernen Sie, wie Sie Ihre Sonnenenergie effizient nutzen können und maximieren Sie die Leistung Ihrer Solaranlage.

Ich schreibe seit 2016 regelmäßig Vergleiche, dabei bin ich Experte für alle Baumarkt-Themen. Spannend finde ich es aber auch, mich in ganz neue Themen einzuarbeiten.
Der Solarladeregler-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Solaranlagenbetreiber.

Seit Mai 2022 unterstütze ich die Redaktion der VGL. Es macht mir besonders viel Spaß, Texte auf kreative Art und Weise leserfreundlich zu gestalten und dabei meine Expertise in den verschiedensten Bereichen einzubringen. In meiner Freizeit mache ich gerne und viel Sport und probiere dabei immer wieder neue Sportarten aus. Als Lektorin liegt mein Fokus darauf, Texte auf ihre Klarheit, Verständlichkeit und stilistische Korrektheit zu überprüfen. Mein Ziel ist es dabei, die Qualität und den Ausdruck der Texte zu verbessern, um Ihnen eine angenehme Leseerfahrung zu bieten. Durch meine langjährige Erfahrung als Lektorin will ich vor allem dazu beitragen, dass die Inhalte unserer Redaktion optimal präsentiert werden und ihre volle Wirkung entfalten.
Position | Modell | Preis | Nieder-Entladungsschutz | Kompatible Batteriesysteme | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Steca Solarladeregler PR3030 | ca. 106 € | 12 V | 24 V | |||
Platz 2 | Victron Energy MPPT 100/20-48 | ca. 68 € | 12 V | 48 V | |||
Platz 3 | Renogy Solarregler | ca. 79 € | 12 V | 24 V | |||
Platz 4 | Epever Solarladegerät | ca. 143 € | 12 V | 24 V | |||
Platz 5 | Victron MPPT 75|15 | ca. 52 € | 12 V | 24 V |
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
Ich hatte mir von dem Vergleich mehr erhofft, so ist z.B. der Garsent Solarladeregler 12 V / 24 V KEIN MPPT Laderegler und wäre eine schlechte Kaufempfehlung…
Lieber Andreas,
vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar zu unserem Solarladeregler-Vergleich.
Wir bedauern, dass unser Vergleich nicht Ihren Erwartungen entspricht.
Bitte beachten Sie jedoch die Produktinformationen zu dem von Ihnen genannten Artikel.
Viele Grüße
Vergleich.org
Hallo,
Wie verhält es sich wenn ich zwei 12v Batterien in Reihe schalte um mehr Strom zu speichern? Wie ist das Verhältnis der Ladung? Beide Batterien simultan oder eine Batterie zuerst bis sie voll ist und danach die andere?!
Wenn ich einen Camper Kühlschrank (im Idealfall rund um die Uhr laufend) betreiben möchte, ist es ratsamer den Strom von der Verbraucherbatterie zu nehmen oder direkt vom Laderegler?
Viele Grüße
Hallo Hannes, wenn du 2x12V in Reihe schaltest, hast du im Prinzip eine 24V Batterie (macht das der Laderegler mit ?). Geladen werden beide Batterien gleich bis sie vollständig geladen werden (falls das möglich ist, denn auch bei hellstem Sonnenlicht verbraucht der Kühlschrank Energie). Die Differenz aus der aus Sonnenlicht produzierte Energie und der zum gleichen Zeitpunkt verbrauchten Energie des Kühlschrankes kann zum Aufladen der Batterien verwandt werden. In der Dunkelheit produziert die Solarpanele keine Energie, der Laderegler nimmt dann alle Energie aus den Batterien, das ist die Aufgabe des Ladereglers.
Moinsn, kurze Frage. Im Moment habe ich ne 12 Volt Batterie und ein Solarmodul mit 160 Watt-Peak an meinem Solarladeregler hängen (50 Volt / 30 Ampere). Würde jetzt gerne auf 480 Watt-Peak aufrüsten. Brauch ich dafür einen neuen Solarladeregler?
Hallo Jakob,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Solarladeregler-Vergleich.
Was die maximale Eingangs-Spannung angeht, sollte Ihr Solarladeregler bei 480 Watt-Peak keine Probleme bekommen. Die Spannung der Solarmodule liegt weiterhin deutlich unterhalb von 50 Volt. Beim maximalen Ladestrom sieht das allerdings anders aus.
Der benötigte Ladestrom steigt durch die Aufrüstung auf 40 Ampere an. Teilen Sie dafür einfach das Watt-Peak durch den Ampere-Wert des Ladereglers. Sie benötigen also einen Laderegler, der einen maximalen Ladestrom von 40 Ampere liefert.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team