Solarladeregler Vergleich 2019

Die 10 besten Solarregler im Überblick.

Der Solarladeregler ist das Bindeglied zwischen Ihren Solarmodulen, der Batterie und Ihnen als Stromverbraucher. Er reguliert die Ein- und Ausgangs-Spannung. Tests bestätigen auch, dass die Batterie durch den Solarladeregler deutlich länger hält.

Prüfen Sie zunächst die Voraussetzungen, die der Laderegler für Ihre Anlage erfüllen muss. Diese haben mit der Wattleistung und der Batterie-Spannung zu tun. Darüber hinaus hängt die Ladeeffizienz maßgeblich von der verwendeten Technologie ab. Kaufen Sie jetzt einen Solarladeregler mit mindestens 50 Volt Eingangs-Spannung und 10 Ampere Ladestrom für die erfolgreiche Umsetzung umweltfreundlicher Energieerzeugung.
Aktualisiert: 01.11.2019
17 von 10 der besten Solarladeregler im Vergleich

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4,5/5 aus 57 Bewertungen
Solarladeregler Vergleich
Victron Bluetooth Solarladeregler MPPT 75|15Victron Bluetooth Solarladeregler MPPT 75|15
MOHOO Solarladeregler 12 V / 24 VMOHOO Solarladeregler 12 V / 24 V
EPEVER Solarladeregler Tracer 3210ANEPEVER Solarladeregler Tracer 3210AN
Garsent Solarladeregler 12 V / 24 VGarsent Solarladeregler 12 V / 24 V
Victron SmartSolar Laderegler MPPT 100|20Victron SmartSolar Laderegler MPPT 100|20
Sunix Solarladeregler SU-SU702Sunix Solarladeregler SU-SU702
ALLPOWERS Solarladeregler AP-OT-002-BBLUALLPOWERS Solarladeregler AP-OT-002-BBLU
Signstek Solarladeregler UK-0805-1Signstek Solarladeregler UK-0805-1
Steca Solarladeregler PR3030Steca Solarladeregler PR3030
MagiDeal SolarladereglerMagiDeal Solarladeregler
Abbildung Vergleichssieger Victron Bluetooth Solarladeregler MPPT 75|15 Preis-Leistungs-Sieger MOHOO Solarladeregler 12 V / 24 VEPEVER Solarladeregler Tracer 3210ANGarsent Solarladeregler 12 V / 24 VVictron SmartSolar Laderegler MPPT 100|20Sunix Solarladeregler SU-SU702ALLPOWERS Solarladeregler AP-OT-002-BBLUSignstek Solarladeregler UK-0805-1Steca Solarladeregler PR3030MagiDeal Solarladeregler
Modell Victron Bluetooth Solarladeregler MPPT 75|15 MOHOO Solarladeregler 12 V / 24 V EPEVER Solarladeregler Tracer 3210AN Garsent Solarladeregler 12 V / 24 V Victron SmartSolar Laderegler MPPT 100|20 Sunix Solarladeregler SU-SU702 ALLPOWERS Solarladeregler AP-OT-002-BBLU Signstek Solarladeregler UK-0805-1 Steca Solarladeregler PR3030 MagiDeal Solarladeregler

Vergleichsergebnis

Das Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren ist nach ISO 9001 TÜV-geprüft

Vergleich.org
Unsere Bewertung sehr gut
10/2019
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Kundenwertung
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84 Bewertungen
175 Bewertungen
112 Bewertungen
65 Bewertungen
Leistung und Grundfunktionen
Ladeeffizienz Die Ladeeffizienz hängt von der Ausgangs-Spannung des Solarmoduls ab. Je höher diese ist, desto mehr Strom kann auf die Batterie übertragen werden.
MPPT-Tech­no­logieMPPT behält eine hohe Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls bei. Es wird immer die maximal mög­liche Strom­über­tra­gung zur Bat­terie gewähr­leistet.

PWM-Tech­no­logiePWM redu­ziert die Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls auf den Wert der Bat­terie-Span­nung. Dadurch geht Leis­tung ver­loren.

MPPT-Tech­no­logieMPPT behält eine hohe Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls bei. Es wird immer die maximal mög­liche Strom­über­tra­gung zur Bat­terie gewähr­leistet.

MPPT-Tech­no­logieMPPT behält eine hohe Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls bei. Es wird immer die maximal mög­liche Strom­über­tra­gung zur Bat­terie gewähr­leistet.

MPPT-Tech­no­logieMPPT behält eine hohe Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls bei. Es wird immer die maximal mög­liche Strom­über­tra­gung zur Bat­terie gewähr­leistet.

PWM-Tech­no­logiePWM redu­ziert die Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls auf den Wert der Bat­terie-Span­nung. Dadurch geht Leis­tung ver­loren.

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MPPT-Tech­no­logieMPPT behält eine hohe Aus­gangs-Span­nung des Solar­mo­duls bei. Es wird immer die maximal mög­liche Strom­über­tra­gung zur Bat­terie gewähr­leistet.
Überladungsschutz Der Überladungsschutz schützt die Batterie, sobald sie voll aufgeladen ist und weiterhin vom Solarmodul Strom erzeugt wird. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Nieder-Entladungsschutz Der Nieder-Entladungsschutz schützt die Batterie, wenn Stromverbraucher zu viel Strom ziehen. Sobald die Batterie-Spannung einen bestimmten Wert unterschreitet, wird die Stromzufuhr an die elektrischen Geräte gekappt. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Voraussetzungen an Ihre Solaranlage
Anzahl an Solarzellen max. 150 Solar­zellen max. 100 Solar­zellen max. 200 Solar­zellen max. 110 Solar­zellen max. 200 Solar­zellen max. 100 Solar­zellen max. 96 Solar­zellen max. 100 Solar­zellen max. 100 Solar­zellen max. 100 Solar­zellen
Kompatible Batteriesysteme 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V 12 V | 24 V
Maximaler Ladestrom Teilen Sie das Watt Peak Ihres Solarmoduls durch die Stromspannung (Volt) Ihrer angeschlossenen Batterie. Damit ermitteln Sie den minimal benötigten Ladestrom des Reglers für Ihre Anlage.
15 Ampere

30 Ampere

30 Ampere

30 Ampere

20 Ampere

10 Ampere

20 Ampere

30 Ampere

30 Ampere

30 Ampere
Maximale Eingangs-Spannung Die Eingangs-Spannung kommt von Ihren Solarpanels. Der Wert berechnet sich durch die Anzahl Ihrer Solarzellen mal 0,5 Volt. Dieser muss unterhalb der hier angegebenen Spannung liegen.
75 Volt

50 Volt

100 Volt

55 Volt

100 Volt

50 Volt

48 Volt

50 Volt

50 Volt

50 Volt
Weitere Funktionen
Batterietyp einstellbar Diese Funktion erhöht die Ladeeffizienz und schont Ihre Batterie. Sie können einstellen, ob es sich bei Ihrer Batterie um eine Blei-, Litihium- oder Gel-Batterie handelt.
Einstellbarer Timer Durch den Timer stellen Sie ein, wann die elektrischen Verbraucher nachts ganz vom Stromnetz genommen werden. Das schont die Batterie. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Temperaturkompensation Steigert zusätzlich die Ladeeffizienz Ihrer Solaranlage, abhängig von der Batterie-Temperatur. Dabei wird die Spannung kontinuierlich erhöht, wenn die Batterie wärmer wird. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja Ja
Nutzerfreundlichkeit
Bedienkomfort
über Handy-App

über Dis­play

über Laptop

über Dis­play

über Handy-App

über Dis­play

über Dis­play

über Dis­play

über Dis­play

über Dis­play
Anzahl an USB-Anschlüssen Sie können die USB-Anschlüsse zum Laden von Handys, Tablets und Kameras nutzen.
keine

2 USB-Anschlüsse

keine

2 USB-Anschlüsse

keine

2 USB-Anschlüsse

2 USB-Anschlüsse

2 USB-Anschlüsse

keine

1 USB-Anschluss
Vorteile
  • ideal für große Anlagen
  • sehr effi­zi­entes Laden
  • hoher Bedi­en­kom­fort
  • ideal für kleine Anlagen
  • extra Lade­op­tion durch USB
  • ideal für große Anlagen
  • sehr effi­zi­entes Laden
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  • ideal für kleine Anlagen
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  • platz­spa­rend
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Unsere Bewertung: sehr gut Victron Bluetooth Solarladeregler MPPT 75|15
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Vergleich.org Statistiken

Solarladeregler-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Solarladeregler Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • MPPT-Laderegler laden Ihre Batterien zwischen 10 und 30 Prozent effizienter als PWM-Laderegler. MPPT steht dabei für Maximum-Power-Point-Tracking oder maximale Leistungspunkt-Suche.
  • Für Hausdach-Fotovoltaik-Anlagen, die mehr als 140 Solarzellen besitzen, benötigen Sie einen Solarregler, der eine Spannungs-Toleranz von mindestens 75 Volt erreicht.
  • Den größten Nutzerkomfort erhalten Sie bei einem Laderegler mit zusätzlicher Handy-App. Die Daten werden für Sie übersichtlich auf dem Smartphone-Display präsentiert.

Solarladeregler-Test

Solarstrom boomt. Laut SolarPower Europe wurden in Deutschland im Jahr 2017 Solaranlagen mit einer Leistung von 1,8 Gigawatt installiert. Damit werden etwa 480 Haushalte ein ganzes Jahr mit Strom versorgt.

Diese Anlagen stehen nicht auf brachliegenden Industrieflächen, sondern direkt in unserer Nähe – auf privaten Hausdächern und Wohnmobilen. Die umweltschonende Aufrüstung ist auch bei Ihnen einfach möglich. Neben den passenden Batterien und Solarmodulen benötigen Sie dafür einen Solarladeregler. Er schützt Ihre Batterie vor Tiefenentladung und Überspannung.

In der Kaufberatung zu unserem Solarladeregler-Vergleich 2019 erfahren Sie dazu, ab wann Sie einen Laderegler mit besonders hoher Eingangs-Spannung benötigen. Eines vorab: Die Anzahl der Solarzellen ist dafür ausschlaggebend.

1. Entscheidend für Ihren Laderegler ist die Wattleistung und der Batterietyp

LadereglerIhr persönlicher Solarladeregler-Vergleichssieger hängt von der Größe Ihrer Solaranlage ab. Daher müssen Sie zunächst den benötigten Ladestrom Ihres Ladereglers berechnen. Ansonsten funktioniert das Zusammenspiel zwischen Solarladeregler, Batterie und den Solarmodulen nicht.

Der ist abhängig von Ihrem Batteriesystem (12 V oder 24 V) und der Watt-Höchstleistung (auch Watt Peak oder abgekürzt: Wp) Ihres Solarmoduls.

Die Watt-Höchstleistung finden Sie auf dem technischen Datenblatt Ihres Solarmoduls. Um den mindestens notwendigen Ladestrom herauszufinden, teilen Sie einfach das Watt Peak durch die Spannung Ihres Batteriesystems.

Bei einem typischen Wohnmobil-Solarmodul, das in der Spitze 360 Wattstunden schafft und an eine 12-Volt-Batterie angeschlossen ist, benötigen Sie einen Solarladeregler, der mindestens 30 Ampere Ladestrom erreicht (360/12 = 30). Bei einer 24-Volt-Batterie und gleicher Watt-Höchstleistung benötigt Ihr Laderegler mindestens 15 Ampere.

 1.1. 50 Volt maximale Eingangs-Spannung reichen für Wohnmobile bereits aus

SolarladereglerIm zweiten Schritt prüfen Sie die Voraussetzungen an die nötige Eingangs-Spannung. Die Eingangs-Spannung kommt von Ihrem Solarmodul und wird in Volt angegeben.

Die vom Solarmodul erzeugte Eingangs-Spannung hängt von der Anzahl der Solarzellen ab. Je größer das Modul ist, desto mehr Zellen besitzt es und desto höher ist auch die Eingangs-Spannung. Wenn die Eingangs-Spannung vom Solarmodul niedriger ausfällt als der Maximal-Wert vom Laderegler, sind Ihre Anlage und der Regler miteinander kompatibel.

Sie berechnen die vom Solarmodul erzeugte Spannung, indem Sie die Anzahl der Solarzellen mit 0,5 multiplizieren. Ein typisches Solarmodul, das in der Spitze 360 Wattstunden erzeugt, besitzt 60 Solarzellen und überträgt demnach eine Eingangs-Spannung von 30 Volt.

Für Wohnmobile sollten deshalb nach Solarladeregler-Tests Regler mit einer maximalen Eingangs-Spannung von 50 Volt völlig ausreichen, da Wohnmobile meist relativ kleine Module auf dem Dach verbaut haben.

Erst bei Laderegler-Fotovoltaik-Anlagen auf Hausdächern werden für den solaren Betrieb Maximalspannungen von 75 bis 100 Volt notwendig. Im Folgenden haben wir für Sie dazu eine Übersichtstabelle erstellt. Darin sind alle Informationen zu den gängigsten Solarmodul-Größen samt Solarzellen-Anzahl und Eingangs-Spannung vermerkt. Die Werte können je nach Hersteller leicht abweichen.

Maße SolarmodulAnzahl SolarzellenWatt-Peak (Wp)erzeugte Eingangs-Spannung
170 x 100 x 40 cm60 Stück360 Wp30 Volt
340 x 200 x 80 cm120 Stück720 Wp60 Volt
510 x 300 x 120 cm180 Stück1080 Wp90 Volt
  • Camping-Solaranlage: Hier kommen Sie kaum auf mehr als 100 Solarzellen. Ein Solarladeregler für 12-V- oder 24- V-Batterien mit einer maximalen Eingangs-Spannung von 50 Volt reicht hier völlig aus.
  • Solarladeregler-Wohnmobil: Bei Wohnmobilen kommen Sie je nach Solarmodul-Größe auf 60 bis 140 Solarzellen. Sie benötigen deshalb entweder einen Laderegler mit 50 oder 75 Volt Eingangs-Spannung.
  • Hausdach-Solaranlagen: Hier bedecken die Solarmodule meistens einen großen Teil des Dachs. Ab 200 Solarzellen benötigen Sie einen Laderegler mit 100 Volt Eingangs-Spannung. Drunter reicht Ihnen auch ein 75 Volt Solarladeregler.

Laderegler-Test

1.2. MPPT-Laderegler laden Ihre Batterien bis zu 30 Prozent effizienter

MPPT steht für 'Maximum Power Point Tracking' und besitzt laut Solarladeregler-Tests die beste Leistung unter Solarladereglern. Diese Technologie lädt Ihre angeschlossene Batterie jederzeit bestmöglich auf und ist daher die ideale Wahl.

Dafür bedienen sich MPPT-Solarladeregler verschiedener Algorithmen, welche die Leistung erhöhen und die Ausgangs-Spannung des Solarmoduls kaum drosseln. Dadurch landet in kurzer Zeit mehr Strom in der Batterie, ohne dass diese Schaden nimmt.

Zwischen Batterie und Solarmodul besteht durch den MPPT-Solarladeregler ein dynamischer Leistungs-Kreislauf. Die Aufladedauer reduziert sich dadurch gegenüber dem starren System von PWM um 10 und 30 Prozent.

PWM steht für Pulsweitenmodulation und ist um ein vielfaches günstiger als MPPT-Regler. Sie reduziert die Ausgangs-Spannung des Solarmoduls auf den Wert der Batterie. Die Leistung ist dadurch geringer als bei MPPT, da ein Teil der Stromspeicherung verloren geht, die durch eine leicht erhöhte Spannung eingespeist werden könnte.

Bemerkbar macht sich das vor allem im Winter, wenn wenig Licht die Solarmodule erreicht. MPPT ist daher ein Muss für Solarladeregler-Vergleichssieger.

Das sind die Vorteile von MPPT- gegenüber PWM-Ladereglern:

  • 30 Prozent effizienteres Aufladen
  • gute Sonnen-Ausbeute im Winter
  • schonende Batterieladung
  • deutlich teurer als PWM

Solarregler

2. Temperaturkompensation und einstellbarer Batterietyp erhöhen die Ladeeffizienz zusätzlich

In Batterie-Nähe montieren

Um die Funktion der Temperaturkompensation richtig zu nutzen, sollten Sie den Laderegler sehr nah an der Batterie montieren.

Der beste Solarladeregler benötigt unbedingt die beiden Funktionen Temperaturkompensation und Batterietyp-Einstellung. Dadurch erhöhen Sie zusätzlich die Ladeeffizienz. Das erreicht der solare Regler dadurch:

Die Wahl des Batterietyps erlaubt Ihnen, auf die spezifischen Anforderungen von Blei-, Gel- und Lithium-Akkus einzugehen.

Alle drei besitzen unterschiedliche Optimalwerte, was den Überladungs- und Entladungsschutz angeht. Durch die Batterie-Wahl weiß Ihr Laderegler, wie hoch oder niedrig die System-Spannung ausfallen darf. Bei der Temperaturkompensation geht es ebenfalls um die Batterie. In der Solarregelung ist dafür ein Temperatursensor verbaut.

Der Temperatursensor misst die Umgebungstemperatur und passt die Spannung zwischen Solarmodul und Batterie sowie zwischen Batterie und Stromverbrauchern an. Wenn die Temperatur über 25° C steigt, benötigt die Batterie mehr Spannung, um elektrische Verbraucher mit Strom zu versorgen. Gleichzeitig reicht eine geringere Ladespannung als gewöhnlich, um durch die Solarmodule aufgeladen zu werden. Diese Spannungs-Anpassungen macht ein Laderegler mit Temperaturkompensation völlig automatisch. Sie müssen sich also nicht darum kümmern.

2.1. Der einstellbare Timer verhindert unnötigen Spannungsabfall in der Nacht

MPPT-LadereglerAuch in der Nacht besitzt der Regler nach Solarladeregler-Tests eine wichtige Funktion für Ihre Fotovoltaik-Anlage. In dieser Zeit wird die Batterie nicht aufgeladen, da kein Sonnenlicht einfällt.

Trotzdem hängen die Stromverbraucher weiterhin an der Batterie und ziehen Strom; und selbst dann, wenn diese nicht eingeschaltet sind.

Generell kappt der Solarladeregler die elektrischen Verbraucher bei Dunkelheit komplett von der Batterie ab. Dadurch würden Sie bei Ladereglern, die solar arbeiten, aber auch nicht mehr das Licht einschalten können. Durch die Timer-Funktion stellen Sie ein, wie viele Stunden nach Sonnenuntergang die Stromverbraucher noch am Stromnetz hängen.

So haben Sie abends noch genügend Lese-Licht und sobald Sie schlafen gehen, machen auch die Stromverbraucher Pause.

Die Timer-Funktion spart Ihnen Strom, schützt die Batterie vor dem Entladen und verhindert unnötige Spannungsschwankungen, welche sich auf die Lebensdauer der Batterie auswirken könnten.

Solarregler-Wohnmobil

2.2. Den höchsten Bedienkomfort liefern Solarladeregler mit Handy-App

Ebenfalls praktisch

Ein Laderegler mit USB-Anschluss ist besonders in Camping-Autos praktisch. Daran können Sie Ihr Handy, Tablet oder den Bluetooth-Lautsprecher aufladen.

Laderegler liefern eine Menge einstellbare Optionen. Dazu zählt vor allem die manuell wählbare Maximal- und Minimalspannung. Die Vorteile von Solarladereglern mit Handy-App liegen dabei im Bedienkomfort und dem leicht größeren Funktionsumfang.

Sie haben praktischerweise alles auf einen Blick und müssen nicht mit einem abstrakten Schwarz-Weiß-Display kämpfen. Außerdem bieten viele Marken in ihren Handy-Apps ausführliche Historien, über die Sie Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch und die Ladeeffizienz jederzeit verfolgen können.

Durch die Handy-App finden Sie viel leichter die optimalen Einstellungen. Für die Anbindung Ihres Ladereglers mit dem Handy benötigen Sie übrigens kein WLAN. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth und dauert nur wenige Sekunden.

Solare Regler mit Handy-App bieten Ihnen den höchsten Bedienkomfort. Sie sind gegenüber Reglern mit Display deutlich übersichtlicher. Außerdem ist der Verbindungsaufbau gegenüber Laptops deutlich einfacher, da Sie kein Kabel benötigen.

3. Der Solarladeregler ist die Schnittstelle zwischen Batterie, Solarmodul und Stromverbrauchern

Laderegler-solarDer solare Regler ist Solar-Zubehör und das wichtigste Bindeglied zwischen Batterie, Solarmodul und Stromverbrauchern. Alle drei Einheiten der Solaranlage sind dafür mit dem Laderegler über Kabel verbunden. Die Vernetzung ist dabei relativ intuitiv gestaltet.

An der Vorder- oder Unterseite des Solarladereglers finden Sie für die Batterie, das Solarmodul und die Stromverbraucher jeweils zwei Anschlüsse.

Diese sind entweder mit Abkürzungen oder aussagekräftigen Symbolen gekennzeichnet. In der Praxis hält die Solarregelung dann ein Spannungsgleichgewicht zwischen dem Solarmodul und der Batterie. Er verhindert damit, dass die 12 V oder 24 V Batterie bei zu hoher Sonneneinstrahlung überlastet. Außerdem verhindert er, dass die elektrischen Verbraucher zu viel Strom ziehen.

4. Die häufigsten Fragen zu Solarladereglern

Im Folgenden wollen wir Ihnen weitere nützliche Fakten rund um Batterie-Laderegler und Fotovoltaik präsentieren. Falls Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns gerne in die Kommentar-Spalte.

4.1. Wie teuer muss ein guter 12-V-Solarladeregler sein?

SolarregelungDas kommt ganz auf den Einsatzzweck des Reglers an. Gute und günstige Solarladeregler finden Sie im Internet und bei Discountern wie Lidl bereits ab 15 €. Diese sind völlig ausreichend, wenn Sie eine kleine Solaranlage betreiben möchten – also auf dem Wohnmobil-Dach oder im Camping-Wagen.

Wenn Sie einen Solarladeregler kaufen, um die Hausdach-Anlage auszustatten, sollten Sie mit mindestens 80 € rechnen. Beispielsweise bieten Steca und Victron in diesem Preissegment hochwertige 24-V- und 12-V-Solarregler an.

4.2. Wird mehr als ein Laderegler benötigt, wenn zwei oder mehr Batterien mit der Solaranlage vernetzt sind?

Nach Solarregler-Tests kommt das ganz darauf an, welcher Schaltungs-Kategorie Ihre Batterien angehören und ob es sich um 12 V oder 24 V Batterien handelt. Bei einer Parallelschaltung, also Plus an Plus, besitzen die Batterien einen höheren Ladestrom. Hier sollten Sie im Grunde kein Problem haben, mehrere 12 V oder 24 V Batterien mit nur einem Laderegler zu betreiben.

Bei einer Wechselschaltung, also Plus zu Minus, erhöht sich die Batterie-Spannung. Das hat Auswirkungen auf den Ladestrom. Zwei wechselseitig geschaltete 12 V Batterien besitzen gemeinsam also 24 V Gesamt-Spannung. Das müssen Sie hinsichtlich der maximalen Ladestrom-Kapazität Ihres Ladereglers berücksichtigen. Ein Solarladeregler für 12 V könnte dann eventuell nicht mehr ausreichen. Bei zwei 24 V Batterien in Wechselschaltung brauchen Sie spezielle Solarladeregler. Hier lohnt es sich eher das Batterie-System zu ändern.

4.3. Wo sollten die Solarmodule für die optimale Sonnen-Ausbeute platziert sein?

PWM-SolarladereglerLaut der Stiftung Warentesteignet sich dafür am besten das Süddach. Aber auch Richtung Südosten und Südwesten ist der Ertrag weiterhin hoch. Als Aufstellungsort für Solarmodule eignen sich ebenfalls Flachdächer. Der Neigungswinkel der Solarmodule beträgt im Idealfall 30 Grad.

Am Tag fällt durch die 30 Grad am meisten Licht auf die Panels. Der Toleranzbereich ist aber deutlich höher. Gute Leistungen erzielen Sie ebenfalls mit 20 oder 50 Grad Neigung. Daneben können Sie auch Flächen nutzen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind, zum Beispiel das Dach des Wintergartens oder über der Terrasse.

Dadurch schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erhalten umweltfreundlichen Solar-Strom und einen perfekten Sonnenschutz.

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Unsere Bewertung: sehr gut MOHOO Solarladeregler 12 V / 24 V
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Kommentare (2) zum Solarladeregler-Vergleich
  1. Jakob
    10.01.2019

    Moinsn, kurze Frage. Im Moment habe ich ne 12 Volt Batterie und ein Solarmodul mit 160 Watt-Peak an meinem Solarladeregler hängen (50 Volt / 30 Ampere). Würde jetzt gerne auf 480 Watt-Peak aufrüsten. Brauch ich dafür einen neuen Solarladeregler?

    Antworten
    1. Vergleich.org
      10.01.2019

      Hallo Jakob,

      vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Solarladeregler-Vergleich.

      Was die maximale Eingangs-Spannung angeht, sollte Ihr Solarladeregler bei 480 Watt-Peak keine Probleme bekommen. Die Spannung der Solarmodule liegt weiterhin deutlich unterhalb von 50 Volt. Beim maximalen Ladestrom sieht das allerdings anders aus.

      Der benötigte Ladestrom steigt durch die Aufrüstung auf 40 Ampere an. Teilen Sie dafür einfach das Watt-Peak durch den Ampere-Wert des Ladereglers. Sie benötigen also einen Laderegler, der einen maximalen Ladestrom von 40 Ampere liefert.

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
  2. Hannes
    17.04.2019

    Hallo,
    Wie verhält es sich wenn ich zwei 12v Batterien in Reihe schalte um mehr Strom zu speichern? Wie ist das Verhältnis der Ladung? Beide Batterien simultan oder eine Batterie zuerst bis sie voll ist und danach die andere?!
    Wenn ich einen Camper Kühlschrank (im Idealfall rund um die Uhr laufend) betreiben möchte, ist es ratsamer den Strom von der Verbraucherbatterie zu nehmen oder direkt vom Laderegler?

    Viele Grüße

    Antworten

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Früher oder später müssen Sie bei Ihren Kollektoren die Solarflüssigkeit wechseln. Der Einsatzbereich bestimmt letztendlich, welche Solarflüssigkeit …

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Steckdosensicherung Test

Elektrotechnik Steckdosensicherung

Es gibt mehrere Kategorien von Steckdosensicherungen. Sie können selbstklebend, schraubbar oder einsteckbar sein. Sie fungieren als Kindersicherung …

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Überspannungsschutz Test

Elektrotechnik Überspannungsschutz

Ein Blitzeinschlag ist auch dann für elektrische Geräte gefährlich, wenn er in Nachbarhäusern einschlägt. Er erzeugt eine extreme Überspannung im …

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USB-Steckdose Test

Elektrotechnik USB-Steckdose

USB-Steckdosen sind in der Regel zur Montage im Wandunterputz vorgesehen und können je nach Modell über einen oder zwei USB-Ports, sowie über eine …

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USV Test

Elektrotechnik USV

USVs garantieren eine unterbrechungsfreie Notstromversorgung bei Netzproblemen und schützen so PCs, Server und ganze Netzwerke…

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Vakuumröhrenkollektor Test

Elektrotechnik Vakuumröhrenkollektor

Die Leistung eines Vakuumröhrenkollektors ist vor allem mit Blick auf seine Größe sehr hoch. Auch mit wenig Dachfläche können Sie so große Mengen …

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WLAN-Steckdose Test

Elektrotechnik WLAN-Steckdose

WLAN-Steckdosen sind eine Möglichkeit, um sein Smart-Home einzurichten. Über eine Smartphone-App, Amazon Echo und Google Home, aber auch IFTTT können …

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WLAN Türklingel Test

Elektrotechnik WLAN Türklingel

WLAN-Türklingeln verfügen über eine Videokamera und eine Zwei-Wege-Audio-Verbindung, mittels der Sie über Ihr Handy mit der Person vor Ihrer Tür in …

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Zeitschaltuhr Test

Elektrotechnik Zeitschaltuhr

Bei Zeitschaltuhren spielt der Verwendungsort eine große Rolle. Für den Indoor-Bereich reichen Schaltuhren mit einem einfachen Staubschutz (IP20). Im …

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