Nussknacker Test 2017

Die 7 besten Nussknacker im Vergleich.

Drosselmeyer Nussknacker Drosselmeyer Nussknacker
Monopol Estetico Monopol Estetico
Rösle 12781 Nussknacker Rösle 12781 Nussknacker
Hofmeister Holzwaren Nussknacker Pilz Hofmeister Holzwaren Nussknacker Pilz
Bull & Bear Nussknacker Rudolph Bull & Bear Nussknacker Rudolph
Westmark Nussprofi Westmark Nussprofi
Take2 Naomi Take2 Naomi
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Drosselmeyer Nussknacker Monopol Estetico Rösle 12781 Nussknacker Hofmeister Holzwaren Nussknacker Pilz Bull & Bear Nussknacker Rudolph Westmark Nussprofi Take2 Naomi
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
06/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
06/2017
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
06/2017
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Bewertung1,8gut
06/2017
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Bewertung2,0gut
06/2017
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Bewertung2,1gut
06/2017
Vergleich.org
Bewertung2,2gut
06/2017
Kundenwertung
bei Amazon
122 Bewertungen
73 Bewertungen
72 Bewertungen
248 Bewertungen
15 Bewertungen
81 Bewertungen
15 Bewertungen
Bauform Nusszange Nusszange Nuss­z­ange
zum Drü­cken
Spin­del­nuss­kna­cker Design-Nuss­kna­cker Nusszange Design-Nuss­kna­cker
Methode Drücken Drücken Drücken Drehen Drücken Drücken Schnippen
Material Zink, Kunst­stoff Zink, Nuss­baum Edelstahl Holz Zink Metall­guss Edelstahl
geeignet für alle Nuss­sorten
außer Maca­damia
alle Nuss­sorten
außer Maca­damia
alle Nuss­sorten
außer Maca­damia
Wal­nüsse, Hasel­nüsse Wal­nüsse, Hasel­nüsse Wal­nüsse, Hasel­nüsse alle Nuss­sorten
außer Maca­damia
einfach +++ ++ ++ +++ ++ ++ +++
schnell +++ +++ + + + +++ +++
effektiv +++ ++ + +++ + ++ +++
spaß + + + ++ +++
Vorteile
  • sehr ein­fache Hand­ha­bung
  • sehr stabil
  • geringe Ver­let­zungs­ge­fahr
  • Schalen landen im Trichter
  • sehr ein­fache Hand­ha­bung
  • sehr stabil
  • ein­fache Hand­ha­bung
  • sehr stabil
  • Nüsse werden nicht zer­drückt
  • sehr ein­fache Hand­ha­bung
  • geringe Ver­let­zungs­ge­fahr
  • deko­ra­tive Optik
  • geringe Ver­let­zungs­ge­fahr
  • deko­ra­tive Optik
  • Nüsse werden nicht zer­drückt
  • auch zum Öffnen von Fla­schen­de­ckeln geeignet
  • sehr geringe Ver­let­zungs­ge­fahr
  • deko­ra­tive Optik
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Nussknacker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Nüsse sind gesund. Sie enthalten enorm viele Nährstoffe und bereits eine geringe Menge Nüsse sättigt sehr gut. Ein nicht unerheblicher Bestandteil von Nüssen ist Fett, weshalb sie lange als Kalorienbomben verschrien waren. Doch das Nussfett ist besonders hochwertig – einfache und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wirken entzündungshemmend, cholesterinsenkend, blutverdünnend und stimmungsaufhellend und haben einen positiven Einfluss auf Herz, Blut und Blutgefäße. Mit der richtigen Menge Nüsse kann man sogar abnehmen.
  • Nussknacker befreien den Nusskern von seiner harten Schale. Die einfachste Mechanik nutzt dazu das Hebelgesetz in Form einer Nusszange. Daneben gibt es auch reichlich andere Arten von Nussknackern, die in Design und Funktionalität variieren. Wichtig: Der beste Nussknacker ist der, der die Nuss Ihrer Wahl knackt ohne das Innere zu zerdrücken.
  • Achten Sie auf Stabilität bei Ihrem Nußknacker! Modelle aus Zink oder anderem weichen Metall können harten Nüssen wie der Macadamia oder Mandeln häufig nicht lange standhalten.

Nussknacker Test
Die Weihnachtszeit ist zumindest in Europa die Zeit der Nuss. Man sieht sie in Supermärkten und auf dem Weihnachtsmarkt, sowohl mit als auch ohne Schale. Richtig Spaß macht das Essen der gesunden Lebensmittel aber eigentlich erst, wenn man sie selbst geknackt hat. Hier kommen Nussknacker ins Spiel. Waren früher hierfür noch die aus Holz in Handarbeit gefertigten Figuren im Kostüm von Husar oder Jäger aus dem Erzgebirge die erste Wahl, gibt es heute deutlich effektivere Produkte. Moderne Nussknacker knacken selbst die härteste Nuss und befreien Walnuss, Haselnuss, Macadamia und Co. zuverlässig von ihrer Schale. Sie bestehen aus Metall, verfügen über Hebel oder andere Mechanismen, um mit möglichst wenig Kraft ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen und die Nuss zu öffnen. Der beste Nussknacker muss aber nicht wie eine Zange aussehen! Im Nussknacker-Vergleich 2017 haben wir uns viele verschiedene Modelle angeschaut. Wir verraten Ihnen, worauf es beim Nussknacker-Kaufen ankommt und welches Modell den Titel Nussknacker-Vergleichssieger tatsächlich verdient hat und mit allen Nusssorten klar kommt.

1. Welche Nussknacker-Typen gibt es?

Heute nur noch Dekoration: Ein Nussknacker aus Seiffen im Erzgebirge.

Heute nur noch Dekoration: Eine Nussknacker-Figur aus Seiffen im Erzgebirge.

Jeder kennt ihn, den Klassiker unter den Nussknackern aus Holz, gekleidet als Husar, Soldat, Jäger und manchmal auch als König. Dieses Stück traditioneller Handwerkskunst gehört nicht erst seit der Uraufführung des gleichnamigen Balletts von Tschaikowski im Jahre 1892 zum typischen Anblick weihnachtlich dekorierter Wohnzimmer. Die Holzfiguren verfügen über einen Hebel im Rücken, mit dem sich der Mund des Nussknackers öffnen lässt. So kann man eine Nuss hineinlegen. Drückt man den Hebel dann herunter, „zerbeißt“ der Nussknacker die Nuss – daher auch die Bezeichnung als Nussbeißer oder Nussbeisser.

Heutzutage sind diese Art Nussknacker aber eher zur Dekoration gedacht, denn sie haben einige Nachteile. Zum ersten passen in Ihren Mund nur kleinere Nüsse, z.B. Haselnüsse. Walnuss und Co. finden hier in der Regel nicht genug Platz. Zum anderen haben sie besonders bei härteren Exemplaren Probleme mit dem Knacken. Die harte Schale kann dann das Holz beschädigen. Im schlimmsten Fall bricht gar der ganze Arm des Nussknackers ab. An Mandeln oder Macadamia-Nüssen würde er sich also wortwörtlich die Zähne ausbeißen. Da die Modelle aus Holz häufig immer noch in Handarbeit hergestellt werden (z.B. im Erzgebirge) und mitunter sehr teuer sind, finden sie eher selten als Gebrauchsgegenstände Verwendung. Daher kommen sie in unserem Nussknacker-Vergleich auch nicht vor.

Heute weit verbreitet: Nusszangen.

Heute weitverbreitet: Nusszangen.

Wenn also der Nussbeißer oder Nussbeisser heute ausgedient hat, wie knackt man dann Nüsse? Industriell erledigen diese Arbeit automatische Nussknacker. Für Zuhause sind diese Geräte doch eher überdimensioniert. Stattdessen finden Sie in unserem Nussknacker Vergleich Modelle, die in Handarbeit betrieben werden und für deren Nutzung ein gewisses Maß an Kraft notwendig ist.

Als Material kommt meist Metall, z.B. Edelstahl oder Zink, zum Einsatz. Die Mechanismen zum Knacken können sehr unterschiedlich ausfallen. Am häufigsten sind solche, die das Hebelgesetz ausnutzen und an eine Zange erinnern. Meist besitzen diese zwei Wölbungen in unterschiedlicher Größe, um sowohl eine kleine Haselnuss als auch größere Nusssorten öffnen zu können. Durch das Zusammendrücken beider Arme zerbricht die Schale.

Ein Spindelnussknacker ist kinderleicht in der Bedienung.

Ein Spindelnussknacker ist kinderleicht in der Bedienung.

Eine andere beliebte Kategorie ist der Spindelnussknacker. Dieser besteht aus einer Halterung, in die die Nuss gelegt wird. Ein Bolzen wird dann mit einem Gewinde langsam nach unten gedreht und drückt auf die Nussschale, bis diese aufbricht. Diese Modelle aus dem Nussknacker-Vergleich sind sehr einfach in der Handhabung und haben ein sehr geringes Verletzungsrisiko. Sie sind auch für Kinder leicht zu bedienen.

Allerdings nimmt das Raus- und Reindrehen des Bolzens einige Zeit in Anspruch. Da der Zeitaufwand eher hoch ist, ist diese Bauform nicht die richtige Wahl, wenn Sie besonders viele Nüsse schnell knacken möchten. Am besten eignen sich Spindelnussknacker für Nüsse, die eine gewisse Größe haben und deren Schale nicht so hart ist, z.B. Walnüsse. Bei den Materialien sind sowohl Holz als auch Edelstahl und andere Metalle vertreten.

Viele Design-Nussknacker gehen einen anderen Weg. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Ob Sie die Nuss mit einer Marmorkugel zertrümmern, mit einer Zwille gegen eine Metallfläche schießen oder mit der Faust auf einen speziellen Nussknacker hauen – eines tun sie alle: Nüsse knacken. Ein Beispiel für einen Design-Nussknacker sehen Sie in dem folgenden Video. Der Naomi von Take2 besteht aus einer Spiralfeder aus Edelstahl, die über der Nuss gespannt wird. Lässt man die Feder los, schnellt sie nach unten und bricht die Nuss auf.

2. Kaufkriterien für Nussknacker: Darauf müssen Sie achten

Bevor Sie sich für Ihren persönlichen Nussknacker-Vergleichssieger entscheiden, sollten Sie eine Reihe von Kriterien bedenken, die in den meisten Nussknacker-Tests zur Bewertung herangezogen werden:

2.1. Material und Stabilität

Wer lange Freude an seinem Nussknacker haben möchte, sollte auf das richtige Material und eine gute Verarbeitung achten. Am stabilsten sind Nussknacker aus Edelstahl. Damit lassen sich auch die ganz harten Nüsse problemfrei knacken, ohne dass das Gerät den Dienst quittiert.

Vor- und Nachteile von Edelstahl
  • sehr stabil
  • lange Haltbarkeit
  • knackt auch harte Nüsse
  • etwas teurer
  • relativ schwer

Häufig kommen aber statt Edelstahl günstigere Metalle mit geringerer Haltbarkeit zum Einsatz. Ein Beispiel ist Zink. Äußerlich erkennt man den Unterschied nicht immer, aber Zink ist deutlich leichter als Edelstahl. Erwerben Sie ein solches Modell, müssen Sie damit rechnen, dass es womöglich nicht ein Leben lang hält. Bei Modellen aus Holz, z.B. aus dem Erzgebirge, sollten Sie bedenken, dass die harten Nussschalen das Material mit der Zeit beschädigen können. Dafür entschädigt aber die meist schönere Optik.

2.2. Mechanik und Handhabung

Nüsse satt: Studentenfutter im Test

In der Ausgabe 09/2014 hat Stiftung Warentest verschiedene Nussmischungen, das sogenannte Studentenfutter, untersucht. Zum Vergleichssieger kürte die Stiftung Warentest die Mischung von Seeberger in der Kategorie ohne Erdnüsse (sehr gut, Note 1,5). Einen Nussknacker-Test gibt es seitens der Stiftung Warentest dagegen bisher nicht.

Die verschiedenen Typen von Nussknackern haben wir Ihnen weiter oben in diesem Ratgeber bereits vorgestellt. Die arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien, man kann grob jedoch zwei Mechaniken unterscheiden, die sehr häufig zum Einsatz kommen: Nussknacker zum Drücken und zum Drehen. Erstere erfordern einen etwas höheren Kraftaufwand und bergen mitunter ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Einfacher zu bedienen sind dagegen Nussknacker zum Drehen. Allerdings benötigt man zum Knacken deutlich länger, weshalb sie für große Mengen Nüsse ungeeignet sind.

2.3. Spaßfaktor vs. Effizienz

Nüsse knacken kann anstrengend sein. Daher ist es gerade in der Weihnachtszeit, wenn Sie vielleicht zusammen mit Ihren Kindern am Adventstisch sitzen, toll, wenn es dann nicht auch noch langweilig wird! Besonders Design-Nussknacker bereiten mit ihren teils sehr ungewöhnlichen Mechaniken viel Freude am Öffnen der Nüsse. Wollen Sie dagegen lediglich große Mengen von Nüssen schnell von ihrer Schale befreien, zählt die Effektivität der Mechanik mehr als der Spaßfaktor. Wägen Sie für sich selbst ab, was Ihnen wichtiger ist.

2.4. Bekannte Marken und Hersteller von Nussknackern

  • Rösle
  • Fackelmann
  • Drosselmeyer
  • Alessi
  • BergHOFF
  • Birambeau
  • Cilio
  • CS-Solingen
  • Desingimdort
  • Eddingtont
  • Gefu
  • Gift Company
  • Kitchen Craft
  • Monopol
  • Reflects
  • Robbe & Berking
  • Take2
  • Troika
  • Weis
  • Wastmark
  • WMF

3. Kleines Lexikon der Nusssorten

Nusssorte Besonderheit
Walnuss Walnüsse sind echte Nüsse. Sie sind annähernd eiförmig und erreichen einen Durchmesser von bis zu 5 cm. Ihre Schale ist holzig gefurcht und runzelig. Die Nussfrucht selbst lässt sich in zwei Hälften teilen, die ebenfalls eine runzelige Oberfläche haben. Der Geschmack ist sehr mild und etwas süßlich. Sie eignen sich zum rohen Verzehr ebenso wie für Nuss-Kuchen, zum Kandieren oder um daraus Walnussöl zu pressen. Walnüsse können mit fast jedem Nussknacker aus dem Nussknacker-Vergleich geöffnet werden – egal ob zum Drücken oder zum Drehen.
Haselnuss Die Haselnuss oder gemeine Hasel ist sicherlich die in unseren Breiten am häufigsten vorkommende Nusssorte. Sie wachsen an einem Strauch, der bis zu 5 Meter hoch werden kann. Die Früchte der Hasel oder Haselnüsse sind eher klein und rund, laufen am unteren Ende aber leicht spitz zu. In der Nussschale wächst in der Regel ein einzelner Nusskern heran. Haselnüsse dienen in der freien Natur als Nahrung für zahlreiche Kleinsäuger wie Eichhörnchen oder Vogelarten, z.B. Eichelhähern. Die Nüsse sind vom Geschmack her mild, aber aromatisch. Man kann sie roh essen oder zu Nussmehl verarbeiten und für Gebäck verwenden.
Mandel Genau genommen ist die Mandel botanisch gesehen keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Der Teil, den wir als „Nuss“ zu uns nehmen, ist der Samen, der in einer sehr harten Hülle heranwächst, die von einem weichen Fruchtfleisch umgeben ist. Darin ähnelt die Mandel dem Pfirsich. Man unterscheidet zwischen süßer Mandel, Krachmandel und Bittermandel, wobei nur die ersten beiden Sorten zum rohen Verzehr geeignet sind. Bittermandeln enthalten Blausäure, die hochgiftig ist. Mandeln werden vielseitig eingesetzt, ihr Öl kommt z.B. in vielen Cremes und Haarkuren vor.
Macadamia Die Macadamianuss stammt ursprünglich aus Australien und hat sich erst in den letzten Jahren auch auf dem europäischen Markt durchgesetzt. Sie haben einen sehr feinen Geschmack und sind aufgrund des relativ komplizierten Anbaus vergleichsweise teuer. Die Nussschalen zeichnen sich durch ihre nahezu perfekte Kugelform und vordem durch ihre besondere Härte aus. Sie können mit vielen gewöhnlichen Nussknackern aus dem Nussknacker-Vergleich nicht geöffnet werden.
Erdnuss Auch Erdnüsse sind botanisch gesehen eigentlich keine Nüsse, sondern zählen zu den Hülsenfrüchten. Sie sind z.B. im asiatischen Raum weit verbreitet. Ihre Früchte haben eine Nussschale mit zwei Kapseln, in der zwei „Nüsse“ enthalten sind. Die Früchte werden in der Regel getrocknet. Die Nussschale ist sehr weich und lässt sich mit den Fingern aufbrechen. Ein Nussknacker wird nicht benötigt.
Marroni Die Marroni oder Esskastanie oder Maronen sind die Nussfrüchte der Edelkastanie, eines in Europa heimischen Baums. Sie sind dunkelbraun und glänzend. Die Nüsse sind von einer stacheligen Hülle umgeben, die aufbricht wenn die Samen ausgereift sind. Daher wird auch hier kein Nussknacker benötigt. Im Gegensatz zu anderen Nüssen ist der Fettgehalt gering, dafür sind sehr viele Kohlenhydrate enthalten.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Nussknacker

4.1. Wie funktioniert ein Nussknacker?

"Nußknacker und Mausekönig", die literarische Vorlage für Tschaikowskijs Ballett.

„Nußknacker und Mausekönig“, die literarische Vorlage für Tschaikowskijs Ballett.

Nussknacker arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Manche nutzen die Hebelwirkung, sodass Sie mit eigener Körperkraft durch Drücken von einem oder mehreren Hebel-Armen die Nuss öffnen. Alternativ gibt es Modelle zum Drehen, bei denen ein Bolzen mit Gewinde auf die Nuss geschraubt wird und diese aufbricht. Daneben gibt es viele weitere Mechanismen.

4.2. Was hat der Nussknacker mit Weihnachten zu tun?

Nüsse werden vor allem in der Weihnachtszeit gerne gegessen, daher ist dies auch die Haupteinsatzzeit für den Nussknacker. Früher waren Nüsse in der kalten Jahreszeit auch ein wichtiger Lieferant für Fett und Kohlenhydrate. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch die berühmte Vorlage für das Ballett, das Kunstmärchen „Nußknacker und Mausekönig“ von E. T. A. Hoffmann, am Weihnachtsabend spielt.

4.3. Warum sind Nussknacker Soldaten?

Die Darstellung des Nussknackers als Soldat, Gendarme oder König hat eine lange Tradition, die sich um 1800 entwickelte. Damals verlegte man sich mit dem Ende des Bergbaus vor allem im Erzgebirge auf die Herstellung handgefertigter Holzgegenstände, wobei das Design in der militärischen Uniform schnell große Beliebtheit erlangte. Noch heute tragen Nussknacker Figuren daher häufig ein Husaren-Kostüm.

4.4. Wo steht der größte Nussknacker der Welt?

Der größte Nussknacker der Welt ist 10,10 m hoch und steht vor dem Nussknackermuseum in Neuhausen im Erzgebirge.

4.5. Worum geht es im Nussknacker-Ballett?

Das Ballett greift die Geschichte „Nußknacker und Mausekönig“ von E. T. A. Hoffmann auf. Der englische Titel lautet „Nut Cracker“. Darin erhält die kleine Marie am Weihnachtsabend einen Nussknacker als Geschenk. Ihr Bruder knackt damit solch harte Nüsse, dass die Puppe ihre Zähne verliert. Lädiert nimmt Marie ihn über Nacht mit auf ihr Zimmer. In der Nacht erwachen der Nussknacker und die Spielzeugsoldaten von Maries Bruder zum Leben und es kommt zum Kampf mit einer Mäusearmee unter dem Kommando des Mausekönigs. Es entspinnt sich eine Geschichte, in deren Fortgang Marie mit dem Nussknacker das Spielzeugland besucht, um ihn letztlich von dem Fluch zu befreien, der ihn in eine Puppe verwandelt hat.

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