2.1. Federkern
Matratzen mit Federkern sind zwar wegen ihres niedrigen Preisniveaus die gängigste Variante, werden jedoch gleichzeitig häufig schlecht bewertet. Wie ihr Name bereits verrät, verfügen sie über einen Stahlfederkern in ihrem Inneren.

Eine Federkern-Matratze ist stabil, langlebig und atmungsaktiv. Außerdem sorgen die Federn für eine optimal Stützkraft.
Hierbei können die Matratzen noch einmal untergliedert werden: Während Bonnellfederkerne eine tailliert geformte Feder besitzen und nicht besonders elastisch sind, weisen Taschenfederkernmatratzen eine hohe Punktelastizität auf. Als beste Federkernmatratzen gelten jedoch die sogenannten Tonnentaschenfederkernmatratzen, die aufgrund ihrer bauchigen Form deutlich flexibler sind als Matratzen mit anderen Federn.
Dank seiner geringen Wärmedämmung eignet sich dieser Matratzentyp besonders für Menschen, die nachts stark schwitzen, weil ihnen zu warm ist. Dementsprechend sind sie für jemanden, der leicht friert, wiederum nicht zu empfehlen. Federkern-Matratzen sind zwar sehr robust und zeichnen sich durch eine hervorragende Stützkraft aus, können jedoch nach einer gewissen Zeit Kuhlen in der Schaumstoffauflage bilden.

2.2. Kaltschaum
Auch Kaltschaummatratzen zählen zu den beliebten Matratzenarten, denn sie sind günstig, leise und halten warm. Der Schaum besteht aus Polyurethan und wird entweder aus einem Block geschnitten oder setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Sie besitzen eine optimale Anpassungsfähigkeit – sowohl an den Körper als auch an die Lattenroste, wodurch der Liege- und Schlafkomfort gefördert wird. Zwar eignen sie sich prinzipiell für verstellbare Lattenroste, benötigen aber einen kleinen Abstand zwischen den Latten, der nicht mehr als vier Zentimeter betragen darf.
Auf der einen Seite dienen die Belüftungskanäle bzw. Luftkammern einem angenehmen Schlafklima, auf der anderen Seite sind sie wegen ihrer guten Wärmeisolierung aber auch für jeden nützlich, der in der Nacht leicht friert.

Kaltschaum-Matratzen eignen sich insbesondere für jeden, der nachts häufig die Position wechselt.
Mithilfe der Druckentlastung in den beanspruchten Körperregionen durch die Einteilung in Liegezonen sind sie zum einen bei Rückenproblemen ideal, da sich Wirbelsäule und Muskulatur entspannen. Zum anderen besitzen Kaltschaum-Matratzen im Hinblick auf die meist abnehmbaren wie auch waschbaren Bezüge sehr gute hygienische Bedingungen, was sie besonders für Allergiker verwendbar macht.
Insgesamt sind Kaltschaum-Matratzen durchaus elastisch und sehr strapazierfähig, weshalb sie häufig mit einer langen Lebensdauer glänzen können. Aufgrund des geringen Feuchtigkeitstransports sind sie allerdings nicht für stark schwitzende Personen angemessen. Außerdem können sich aufgrund der mitunter enstehenden Feuchte bzw. Wärme Liegekuhlen bilden. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihre Matratze alle ein bis zwei Monate wenden. Auf diese Weise kann Ihre Matratze zwischen sieben und zehn Jahre lang halten.

An dieser Stelle erkennen wir gut, dass der Bezug dieser Dreamzone-Matratze, 80 x 200 cm, „GOLD F150“, zusätzlich mit 200 g/m² Polyester gepolstert ist.
2.3. Latex

Naturkautschuk ist die ökologische Alternative zu synthetischem Latex, denn dabei handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff.
Eine Latex-Matratze besteht entweder aus natürlichem oder synthetischem Latex, kann sich aber auch aus einer Mischung der beiden Materialien zusammensetzen, wobei sich eine qualitativ hochwertige Matratze aus 100% Naturlatex in den gehobenen Preisklassen befindet.
Im Vergleich zu künstlichem Latex zeichnet sich Naturlatex durch eine höhere Punktelastizität aus und sorgt zudem für einen besseren Liegekomfort. Finden sich Löcher in der Matratze, handelt es sich um sogenannten Stiftlatex, welcher zu einer Verbesserung der Atmungsaktivität sowie Feuchtigkeitsregulation beitragen.
Dank ihrer guten Wärmedämmung taugen Latex-Matratzen nicht nur für verfrorene Käufer, sondern demonstrieren ebenso eine lange Haltbarkeit, denn Schweiß und Wärme haben keinen bzw. nur einen geringen Einfluss auf Latex. Für jeden, der viel schwitzt, sind Latexmatratzen wegen des mäßigen Feuchtigkeitstransports allerdings weniger passend.
Tipp: Das hygienische Material macht diesen Matratzentypen besonders allergikerfreundlich und weist außerdem eine hohe Anpassungsfähigkeit an den Körper auf, wodurch auch für Personen mir Rücken- oder Gelenkschmerzen ein hoher Schlafkomfort gewährleistet werden kann. Im Falle einer Latex-Allergie sollten Sie diesen Matratzentypen allerdings sicherheitshalber meiden.

2.4. Viscoschaum
Eine Viscoschaum-Matratze ist vom Prinzip her eine Kaltschaummatratze, besitzt jedoch eine Schicht sogenannten Viscoschaum auf einer oder sogar auf beiden Seiten. Dank des High-Tech-Schaums ist diese Matratzenart ausgesprochen elastisch, passt sich den Körperkonturen exakt an und reagiert sehr gut auf Wärme. Der enthaltene Kaltschaumkern wiederum sorgt für die notwendige Stabilität und eine verbesserte Atmungsaktivität der Matratze.
Durch das dadurch entstehende schwerelose Liegegefühl wird die Wirbelsäule entlastet, was die Matratze insbesondere für Personen mit Rückenbeschwerden interessant macht. Für unruhige Schläfer sind all diese Eigenschaften jedoch eher ungeeignet, weil deren Schlafbewegungen erschwert werden.
Übrigens: Viscose-Schaum, auch Memory-Foam genannt, wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt. Der thermosensible Schaum soll mithilfe seiner optimalen Körperanpassung die Astronauten schützen.

2.5. Gel

Gelschaum-Matratzen sind nicht nur temperaturneutral, sondern zudem sehr langlebig. Mithilfe ihrer hohen Elastizität fühlen Sie sich darauf geradezu schwerelos.
Gelmatratzen zeichnen sich durch ihre Elastizität, Temperaturneutralität sowie ihre extreme Langlebigkeit aus. Sie werden mit einem Gel-Granulat gefüllt, wodurch sie äußerst nachgiebig werden. Auf diese Weise wird der Körper effektiv entlastet, weshalb sie besonders für Menschen mit Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden angemessen sind. Vergleichbar mit einem Wasserbett setzen sie sich aus einem festen Unterbau sowie einer Vinyl-Hülle mit Granulat zusammen.
Weniger geeignet sind Gelschaummatratzen für Menschen mit einem höheren Körpergewicht, da sich die Körpermitte aufgrund des oberflächlichen Einsinkens verbunden mit der mäßigen Stützwirkung der unteren Schaumschicht durchhängen kann.

Wir finden die Trageschlaufen an der Dreamzone-Matratze, 80 x 200 cm, „GOLD F150“, sehr praktisch, da sie immerhin 14 kg wiegt.
Hallo,
was genau ist denn mit „Schlafklima“ gemeint? Hat das etwas mit der Belüftung zu tun?
Viele Grüße,
Lisa
Hallo Lisa,
ja genau, das Schlafklima hängt unter anderem mit der Durchlüftung Ihrer Matratze zusammen, aber auch mit der Atmungsaktivität und der Feuchtigkeitsregulation. Um Schimmel zu vermeiden, muss eine Matratze gut durchlüftet sein, insbesondere dann, wenn Sie nachts zum Schwitzen neigen sollten. Federkern-Matratzen punkten hierbei durch den Zwischenraum zwischen den Federn und Kaltschaum-Matratzen verfügen im Normalfall über eine offenporige Struktur oder sind mit sogenannten Lüftungskanälen ausgestattet. Auch der Bezug Ihrer Matratze hat Auswirkungen auf das Schlafklima: Beispielsweise sind Naturmaterialien wie Baumwolle von Natur aus klimaregulierend. Andernfalls werden häufig bestimmte Fasern angebracht, die viel Feuchtigkeit aufnehmen können, ohne dabei feucht zu wirken.
Hoffentlich konnten wir Ihnen weiterhelfen und viel Freude mit Ihrer neuen Matratze!
Ihr Vergleich.org Team