Luftbefeuchter Test 2026

Die besten Raumbefeuchter im Vergleich.

Der Philips HU3916/10 steht auf einem Sideboard
Zuletzt aktualisiert: 09.02.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Der Philips HU3916/10 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Testsieger
Philips HU3916/10
Der Levoit LV600S steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Ausstattungs-Tipp
Levoit LV600S
Der Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Einsteiger-Tipp
Bear ‎JSQ-F50D2
Vergleich.org-Autorin Maria Lengemann
Redakteurin
schreibt über: Luftreiniger & Viren-Ionisatoren
Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem führt sie als Geschäftsführerin der Content-Marketing-Agentur Diginauten GmbH Produkttests bei Vergleich.org durch. Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.

Ein Luftbefeuchter erhöht die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen und kann trockene Raumluft spürbar angenehmer machen. Besonders in der Heizperiode profitieren Atemwege, Haut und Schleimhäute von einer ausgeglicheneren Luftfeuchtigkeit. Je nach Bauart arbeiten Geräte mit Verdunstung oder Ultraschallvernebelung und eignen sich für unterschiedlich große Räume. Preislich bewegen sich Luftbefeuchter meist zwischen etwa 30 und 200 Euro.

So wurde getestet

Im Luftbefeuchter-Test messen wir die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit mit einem separaten Hygrometer. Wir vergleichen diese Werte anschließend mit den Anzeigen der Geräte (falls vorhanden). Außerdem prüfen wir die Verarbeitung, Bedienung und die Befüllung der Luftbefeuchter. Zusätzlich testen wir die tatsächliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit über fünf Stunden Dauerbetrieb in einem geschlossenen Raum.

Der Philips HU3916/10 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Testsieger
Philips HU3916/10

In unserem Test zeigt der Philips HU3916/10 eine sehr gleichmäßige und kontrollierte Befeuchtung. Das Gerät ist für Räume bis 45 Quadratmeter geeignet. Die Luftfeuchtigkeit steigt innerhalb von fünf Stunden um 10 Prozent. Die Verarbeitung und Bedienung des Gerätes können uns ebenfalls überzeugen. Besonders positiv ist, dass durch das Verdunstungsprinzip kein sichtbarer Nebel und keine Kalkablagerungen im Raum entstehen.

Der Levoit LV600S steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Ausstattungs-Tipp
Levoit LV600S

Der Levoit LV600S ist ein Ultraschall-Zerstäuber für Räume bis zu 70 Quadratmetern. Innerhalb von fünf Stunden steigt die Luftfeuchtigkeit um 10 Prozent. Das Gerät sorgt aber für einen sichtbaren Nebel und führt (je nach Wasser) zu deutlichen Kalkablagerungen im Umfeld. Sowohl Bedienung, Tankgröße als auch Ausstattung fallen jedoch sehr umfangreich aus bei diesem Luftbefeuchter.

Der Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Einsteiger-Tipp
Bear ‎JSQ-F50D2

Der Bear ‎JSQ-F50D2 steigert die Luftfeuchtigkeit im Test um 12 Prozent innerhalb von fünf Stunden. Das Gerät ist für bis zu 30 Quadratmetern Raumgröße geeignet und lässt sich leicht bedienen. Gleichzeitig bildet sich aber ein deutlich sichtbarer Nebel im Raum. Auch Kalkrückstände am Gerät und in der Umgebung treten auf. Zudem richten sich Ausstattung und Regelmöglichkeiten eher an Einsteiger.

Vergleichstabelle Luftbefeuchter

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 16.02.2026

1 - 8 von 14: Beste Luftbefeuchter im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Luftbefeuchter Vergleich
Philips HU3916/10Philips HU3916/10
Vergleichssieger
Beurer LB 300 PlusBeurer LB 300 Plus
Levoit LV600SLevoit LV600S
Preis-Leistungs-Sieger
Levoit Classic 300SLevoit Classic 300S
Stadler Form OskarStadler Form Oskar
Abbildung*
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Vergleichssieger
Philips HU3916/10Amazon Logo
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Preis-Leistungs-Sieger
Levoit LV600SAmazon Logo
Levoit Classic 300SAmazon Logo
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Modell*

Philips HU3916/10

Beurer LB 300 Plus

Levoit LV600S

Levoit Classic 300S

Stadler Form Oskar

Zum Angebot*
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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Philips HU3916/10
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Beurer LB 300 Plus
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Levoit LV600S
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Levoit Classic 300S
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Stadler Form Oskar
02/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleich
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Technische Informationen
Typ
Verdunster
Wasser wird umgewälzt
Verdunster
Wasser wird umgewälzt
Zerstäuber
per Ultraschall
Zerstäuber
per Ultraschall
Verdunster
Wasser wird umgewälzt
Wassertankvolumen
3 l
3 l
6 l
6 l
3,5 l
Leistungsstufen
3 Stufen
3 Stufen
stufenlos
keine Herstellerangabe
2 Stufen
Ideal für Räume der Größe
bis 45 m²
bis 45 m²
bis 70 m²
bis 47 m²
bis 50 m²
Leistung
6 W
26 W
24 W
26 W
18 W
Max. Betriebsdauer
20 h
10 h
50 h
60 h
24 h
Max. Lautstärke
33 dB
keine Herstellerangabe
40 dB
27 dB
39 dB
Funktionen
Wasser-Reinigung
Schutz vor Keimen
Filtervorrichtung
gegen Dreck & Staub
Abschaltautomatik
per Timer | bei leerem Tank
Display
Fernbedienung
per App
Kompatibel
mit Aromen & Ölen
Maße
(L x B x H)
43,5 x 31,4 x 31,2 cm
57,5 x 24,4 x 29,7 cm
29,4 x 19,5 x 28,8 cm
24,5 x 19,2 x 34,0 cm
24,6 x 29,0 x 24,6 cm
Vorteile
  • mit Touch-Display
  • auch in schwarz verfügbar
  • mit Sleep-Modus
  • Nachtmodus verfügbar
  • inkl. Wasserstandsanzeige
  • auch für größere Zimmer
  • für große Räume geeignet
  • großes Tankvolumen
  • Abschalten per Timer möglich
  • mit Nachtmodus
  • Steuerung über App oder Sprachsteuerung
  • kompatibel mit Aromen und Ölen
  • dimmbare LEDs
  • leiser Nachtmodus
  • besonders stromsparend
Herstellergarantie*
keine Angabe2 Jahre
keine Angabe2 Jahre2 Jahre
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Erhältlich bei*

Luftbefeuchter Testberichte

Unser Testsieger: Der Philips HU3916/10 wirkt optisch sehr ansprechend

Der Philips HU3916/10 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Testsieger
Philips HU3916/10

Der Philips-Luftbefeuchter erreicht uns in einem stabilen Karton. Im Inneren ist das Gerät mit Pappe geschützt. Das Gerät selbst, ebenso wie der Stromstecker, steckt jeweils separat in Kunststofffolie. Zusätzlich sichern Klebestreifen und transparente Schutzaufkleber das Gerät beim Transport. Die Klebefolien können wir alle ohne Rückstände entfernen.

Der Karton vom Philips HU3916/10 steht auf einem Tisch Der geöffnete Karton vom Philips HU3916/10 von oben Der Lieferumfang vom Philips HU3916/10 steht auf einem Tisch Eine Hand zieht einen Klebestreifen vom Philips HU3916/10 Eine Hand zieht eine Folie vom Philips HU3916/10

Optisch wirkt der Luftbefeuchter ausgesprochen modern. Die Form ist nicht vollständig rund. Nach oben läuft das Gehäuse konisch zu. Umlaufend sitzt eine bronzefarbene Kunststoffeinrahmung, aus der später die Luft austritt. Dieser Farbton verleiht dem Gerät eine edle Anmutung. Das Gehäuse besteht überwiegend aus weißem, leicht gebrochenem Hochglanz-Kunststoff.

Der Philips HU3916/10 punktet im Test durch das saubere Prinzip

Statt sichtbarem Nebel nutzt der Luftbefeuchter von Philips das Verdunstungsprinzip. Das bedeutet, dass kein Wasser zerstäubt wird, sondern ein Ventilator die Raumluft durch einen feuchten Filter führt.

Für unseren Luftbefeuchter-Test füllen wir den großen Wassertank im unteren Geräteteil. Mit einem Volumen von über drei Litern lässt sich dieser leicht befüllen und wieder einsetzen. Im Inneren sitzt der runde Filter, der sich vollständig mit Wasser vollsaugt. Erst danach setzen wir das eigentliche Gerät auf, in dem der Ventilator arbeitet.

Wasser wird in den Philips HU3916/10 gegeben

Der Luftbefeuchter von Philips lässt sich leicht mit Wasser auffüllen.

Im Betrieb zieht der Ventilator die Luft von unten aus dem Wasserbehälter an. Über zahlreiche Öffnungen im hinteren Bereich oberhalb der Wasserlinie strömt die Luft in das Gerät, passiert den nassen Filter und wird anschließend nach oben wieder in den Raum abgegeben. Dieses Verfahren benötigt Zeit. Anders als bei Verneblern steigt die Luftfeuchtigkeit nicht innerhalb von Minuten stark an, sondern baut sich über mehrere Stunden gleichmäßig auf.

Genau darin liegt jedoch der Vorteil. Es wird ausschließlich die Luft befeuchtet, ohne feinen Nebel im Raum zu verteilen. Dadurch bleibt die Umgebung frei von Kalkrückständen, wie sie bei Verneblern mit kalkhaltigem Leitungswasser häufig auftreten.

Das Ober- und Unterteil vom Philips HU3916/10 liegen nebeneinander auf einem Tisch Eine Hand hält einen Einsatz für den Filter im Philips HU3916/10 fest Eine Hand hält den Filter vom Philips HU3916/10 hoch Ein Sichtfenster zum Filter im Philips HU3916/10

Oben auf dem Luftbefeuchter sitzt mittig ein rundes Touch-Display mit integrierter LED. Dieses zeigt die aktuelle Luftfeuchtigkeit an. Zusätzlich stehen vier Touch-Tasten zur Verfügung: Ein und Aus, die gewünschte Ziel-Luftfeuchtigkeit, der Timer sowie die Ventilatorstärke.

Wir können in unserem Luftbefeuchter-Test zwischen drei Leistungsstufen wählen oder den Automatikmodus aktivieren. In diesem Modus regelt der integrierte Feuchtigkeitssensor die Lüfterleistung selbstständig. Zusätzlich gibt es einen Schlafmodus, der besonders leise arbeitet.

Der Philips HU3916/10 zeigt 37% Luftfeuchtigkeit an

Für den Test verwenden wir ein eigenes Hygrometer. Auf dem kleinen Messgerät werden 34 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 21 Grad Celsius Raumtemperatur angezeigt. Das Philips-Gerät zeigt einen Wert von 37 Prozent Luftfeuchtigkeit. Der Testraum entspricht mit bis zu 45 Quadratmetern der Herstellerangabe. Wir stellen den Timer auf fünf Stunden und lassen das Gerät im Automatikmodus laufen.

Nach Ablauf der Zeit zeigt unser externes Hygrometer 44 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 19 Grad Celsius an. Das entspricht einer Steigerung von 10 Prozentpunkten innerhalb von fünf Stunden. Das Gerät selbst zeigt zu diesem Zeitpunkt 55 Prozent Luftfeuchtigkeit an. Es gibt also eine recht große Abweichung. Dennoch können wir eine gute Steigerung der Luftfeuchtigkeit erkennen, die vor allem ohne Rückstände auf unseren Möbeln entsteht.

Ein Hygrometer neben dem Philips HU3916/10 zeigt 44% Luftfeuchtigkeit an

Mit einer Leistungsaufnahme von nur 6 Watt und einer maximalen Betriebsdauer von bis zu 20 Stunden arbeitet der Philips-Luftbefeuchter sehr sparsam. Sicherheitsfunktionen wie die Abschaltautomatik bei leerem Tank sowie der Timer funktionieren in unserem Test ebenfalls zuverlässig.

Tipp: Eine gute Luftfeuchtigkeit ist wichtig für einen erholsamen Schlaf. Auch Dunkelheit kann helfen. In unserem Schlafmasken-Test finden Sie passende Empfehlungen für hochwertige Masken.

Philips HU3916/10: Luftbefeuchter für Räume bis 45 Quadratmeter

Der Luftbefeuchter von Philips kann sich klar von klassischen Verneblern absetzen. Im Test arbeitet das Gerät zuverlässig nach dem Verdunstungsprinzip und erhöht die Luftfeuchtigkeit gleichmäßig über mehrere Stunden. Genau dieser langsame, kontrollierte Anstieg sorgt dafür, dass ausschließlich die Luft befeuchtet wird, ohne sichtbaren Nebel oder Kalkablagerungen auf Möbeln und Oberflächen. Geeignet ist das Gerät für Räume bis 45 Quadratmeter.

Die Steigerung liegt innerhalb von fünf Stunden bei 34 auf 44 Prozent Luftfeuchtigkeit. Das ist zwar ein moderater, aber immer noch guter Wert. Der interne Sensor am Gerät zeigt allerdings deutlich höhere Werte, sodass ein eigenes Hygrometer ratsam wäre.

Positiv sind auch der geringe Stromverbrauch, der sehr leise Schlafmodus und der praktische Automatikmodus. Sicherheitsfunktionen wie die Abschaltung bei leerem Tank und der Timer erhöhen den Komfort zusätzlich.

Philips HU3916/10
Testsieger
Philips HU3916/10
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Levoit LV600S im Test: Ultraschall-Zerstäuber mit Nebel

Der Levoit LV600S steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Ausstattungs-Tipp
Levoit LV600S

Der Levoit-Luftbefeuchter wird in einem schlichten braunen Karton geliefert. Beim Öffnen liegt oben direkt die Kurzanleitung, darunter schützt eine passgenaue Styropor-Abdeckung den Inhalt. Der Luftbefeuchter sowie der Stromstecker sind jeweils separat in Folie verpackt. Im unteren Bereich liegt weiteres Zubehör, das auch einzeln eingeschweißt ist. Zum Lieferumfang gehören mehrere Filter sowie eine kleine Reinigungsbürste.

Der Karton vom Levoit LV600S steht auf einem Tisch Der geöffnete Karton vom Levoit LV600S von oben Der Lieferumfang vom Levoit LV600S steht auf einem Tisch Eine Hand zieht einen Aufkleber vom Levoit LV600S ab

Das Gerät besteht überwiegend aus glänzendem, weißem Kunststoff. An den Seiten sitzen silberfarbene Applikationen. Die Verarbeitung ist insgesamt in Ordnung, es gibt keine scharfen Kanten oder schlecht sitzende Teile. Das Material wirkt dabei eher zweckmäßig als edel. Das Gehäuse ist sehr kantig aufgebaut und verzichtet auf weiche Linien oder moderne Rundungen. Das vorn angebrachte Bedienfeld verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Es wirkt optisch eher altmodisch.

Der Levoit LV600S punktet im Test mit der Raumgröße

Der Luftbefeuchter von Levoit ist ein Ultraschall-Zerstäuber, der technisch anders arbeitet als klassische Verdunster. Der abnehmbare Wassertank fasst 6 Liter. Zum Befüllen nehmen wir den Tank ab und stellen ihn direkt unter den Wasserhahn. Die große Öffnung erweist sich dabei als sehr praktisch. Nach dem Einsetzen sitzt der Tank sicher im Gerät.

Der Behälter vom Levoit LV600S ist mit Wasser gefüllt

Der integrierte Griff erleichtert beim Levoit-Luftbefeuchter den Transport des vollen Tanks.

Wir steuern den Levoit-Luftbefeuchter über das sehr große Bedienfeld auf der Vorderseite. Das Display zeigt dauerhaft die gemessene Luftfeuchtigkeit an. Über die Touchsteuerung stellen Sie die gewünschte Luftfeuchtigkeit, den Timer sowie die Intensität des Nebels ein. Die Leistungsregelung erfolgt stufenlos.

Die Bedienelemente vom Levoit LV600S

Zusätzlich aktivieren wir im Luftbefeuchter-Test die Heizfunktion, um warmen Nebel zu erzeugen. Alternativ arbeitet das Gerät auch mit kaltem Nebel. Der Schlafmodus schaltet das Display ab und reduziert die Lautstärke zusätzlich. Der Timer lässt sich zwischen 1 und 12 Stunden einstellen. Außerdem greift eine Abschaltautomatik sowohl bei leerem Tank als auch nach Ablauf des Timers.

Eine Hand entfernt einen Teil vom Levoit LV600S Eine Hand legt ein kleines Plättchen mit Löchern in den Levoit LV600S Eine Hand entfernt einen kleinen Einsatz aus der Rückseite vom Levoit LV600S Eine Federmechanismus am Levoit LV600S Zwei Finger halten einen kleinen Filter aus dem Levoit LV600S fest

Ein besonderes Merkmal testen wir direkt im Raum. Die Nebelausgabe sitzt oben auf dem Gerät und besteht aus zwei separat drehbaren Ringen. Der äußere Ring lässt sich um 360 Grad drehen und gibt den Hauptnebel ab. Zusätzlich befindet sich ein kleinerer innerer Ring, ebenfalls um 360 Grad drehbar. Dieser stößt einen zweiten, feineren Nebelstrom aus. Dadurch richten wir den Nebel gezielt nach vorne, zur Seite oder in verschiedene Raumrichtungen. Gerade in größeren Räumen bis 70 Quadratmeter ist diese flexible Verteilung sinnvoll.

Technisch arbeitet der Levoit LV600S mit einer Ultraschallmembran. Das Wasser wird zerstäubt und als sehr feiner Nebel in die Raumluft abgegeben. Wir verwenden für die Messung ein eigenes Hygrometer. Hier werden zum Start 32 Prozent Luftfeuchtigkeit und 20 Grad Celsius Raumtemperatur angezeigt. Der Luftbefeuchter zeigt zu Beginn 35 Prozent an.

Das Display vom Levoit LV600S zeigt 35% Luftfeuchtigkeit an

Nach fünf Stunden Laufzeit messen wir mit unserem Hygrometer 42 Prozent Luftfeuchtigkeit bei weiterhin 20 Grad Celsius. Das Display des Gerätes zeigt zu diesem Zeitpunkt 47 Prozent an. Die Erhöhung liegt also bei 10 Prozent innerhalb von fünf Stunden.

Nach mehreren Stunden ist der Raum sichtbar diesig. Der feine Nebel hängt sichtbar in der Luft. Gleichzeitig zeigt sich der typische Nachteil dieser Technik. Auf dem Gerät selbst bilden sich deutlich sichtbare weiße Kalkspuren. Auch umliegende Geräte und Oberflächen sind mit einem feinen Kalkfilm überzogen. Ursache ist das zerstäubte Leitungswasser, dessen Mineralien sich ablagern. Die Wirkung hängt von Ihrer Wasserhärte ab. In unserem Test liegt die Wasserhärte ungefähr bei 15 °dH.

Der Reinigungsaufwand steigt dadurch spürbar, da Flächen regelmäßig abgewischt werden müssen. Zusätzlich reagieren vorhandene Luftreiniger im Haushalt sensibel auf diesen Nebel. Selbst bei geschlossenen Türen drehen sie schnell hoch, da sie den feinen Wasserdampf als Rauch oder Partikel interpretieren. Im Betrieb liegt die maximale Leistungsaufnahme bei 24 Watt. Sie können bei dem Gerät zudem auch Aromen oder Öle verwenden.

Levoit LV600S: Luftbefeuchter für Räume bis 70 Quadratmeter

Der Luftbefeuchter von Levoit ist für große Räume bis 70 Quadratmeter konzipiert. Innerhalb von fünf Stunden steigt die Luftfeuchtigkeit in unserem Test um 10 %. Sie können einstellen, ob es warmer oder kalter Nebel sein soll. Außerdem lässt sich die Nebelausgabe durch 360-Grad-Ringe ausrichten.

Der sehr feine Ultraschallnebel hängt sichtbar im Raum. Er führt bei Nutzung von kalkhaltigem Leitungswasser zu klar erkennbaren Kalkablagerungen auf dem Gerät selbst und auf umliegenden Oberflächen. Auch Luftreiniger reagieren auf diesen Nebel empfindlich und erhöhen ihre Leistung, da sie ihn als Partikel wahrnehmen. Dieser zusätzliche Reinigungsaufwand erklärt, warum das Gerät trotz guter Erhöhung der Luftfeuchtigkeit keinen Testsieg erreicht. Der hohe Funktionsumfang mit Display, Timer, Schlafmodus und Aromafunktion kann diesen systembedingten Nachteil nicht vollständig ausgleichen.

Levoit LV600S
Ausstattungs-Tipp
Levoit LV600S
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Bear ‎JSQ-F50D2 im Test: Sehr kompakter Luftbefeuchter

Der Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einer Küchenarbeitsplatte
Einsteiger-Tipp
Bear ‎JSQ-F50D2

Der Luftbefeuchter von Bear erreicht uns in einem schlichten grauen Karton. Beim Öffnen zeigt sich zunächst viel Styropor, das den Inhalt sicher fixiert. Das Gerät selbst ist vollständig in Kunststofffolie eingepackt. Zusätzlich sichern fünf Klebestreifen das Gerät im Inneren, die sich aber ohne Rückstände entfernen lassen.

Der Karton vom Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einem Tisch Der geöffnete Karton vom Bear ‎JSQ-F50D2 Der Lieferumfang vom Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einem Tisch Eine Hand zieht einen Klebestreifen vom Bear ‎JSQ-F50D2

Auf uns wirkt der Bear-Luftbefeuchter sehr elegant. Das Gehäuse ist in einem dunklen Blau gehalten. Der Wasserbehälter besteht aus einem dunklen, leicht transparenten Kunststoff. Besonders ins Auge fallen die Roségold-Applikationen. Insgesamt wirkt das kompakte Gerät sehr dekorativ. Auch die Verarbeitungsqualität überzeugt uns, da alle Übergänge gleichmäßig sind und es keine scharfen Kanten gibt.

Der Bear ‎JSQ-F50D2 punktet im Test durch das Design

Der Bear-Luftbefeuchter arbeitet mit einem 5-Liter-Wassertank und ist für Räume bis zu 30 Quadratmeter ausgelegt. Durch das Top-Fill-Design lässt sich der Tank von oben befüllen. Wir stellen das Gerät unter ein relativ schmales Waschbecken und füllen Wasser nach.

Der Behälter vom Bear ‎JSQ-F50D2 wird mit Wasser gefüllt

Trotz der etwas kleineren Öffnung gelingt das Auffüllen problemlos.

Die Bedienung ist sehr simpel, da der Bear-Luftbefeuchter nur einen einzigen Drehknopf hat. Damit können wir das Gerät von “Off” über “Min” bis “Max” verstellen, und zwar stufenlos. Es gibt keine Anzeige für die Luftfeuchtigkeit, kein Display und keinen Timer. Eine automatische Abschaltung erfolgt ausschließlich bei leerem Tank, was durch eine rot leuchtende Anzeige signalisiert wird.

Ein Drehregler zum Bedienen vom Bear ‎JSQ-F50D2

Durch die einfache Steuerung ist die Bedienung des Bear-Luftbefeuchters sehr einfach und ideal für Einsteiger. Gleichzeitig fehlen aber auch einige Komfort-Funktionen oder weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Technisch handelt es sich um einen Ultraschall-Zerstäuber. Das Wasser wird über eine Membran in sehr feinen Nebel umgewandelt und direkt in den Raum abgegeben. Wir drehen den Regler im Test direkt auf Maximum. Das Gerät startet sofort die Nebelproduktion. Über die 360 Grad drehbare Dampfdüse richten wir den Nebel gezielt im Raum aus.

Die Unterseite vom Bear ‎JSQ-F50D2 Die Oberseite vom Bear ‎JSQ-F50D2 Das Innenleben vom Bear ‎JSQ-F50D2 ohne Wassertank

Für den Luftbefeuchter-Test verlassen wir den Raum und stellen einen eigenen Timer auf fünf Stunden. Der Ausgangswert liegt laut unserem eigenen Hygrometer bei 34 Prozent Luftfeuchtigkeit und 20 Grad Celsius Raumtemperatur. Nach Ablauf der fünf Stunden messen wir 46 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 19 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit steigt damit innerhalb von fünf Stunden um 12 Prozentpunkte.

Der Bear ‎JSQ-F50D2 steht auf einem Sideboard

Nach dieser Zeit hängt allerdings im Raum deutlich sichtbarer Nebel. Der feine Wasserdampf ist dadurch für uns klar wahrnehmbar. Gleichzeitig zeigt sich der größte Nachteil dieser Technik. Auf dem Gerät selbst bilden sich starke weiße Kalkspuren. Auch umliegende Geräte und Oberflächen sind mit einem feinen Kalkfilm überzogen. Die Wasserhärte beeinflusst die Kalkablagerungen; in unserem Test lag sie bei etwa 15 °dH.

Durch das dunkelblaue Gehäuse sind diese Ablagerungen besonders gut sichtbar. Das bedeutet, dass nach regelmäßigem Betrieb ein erheblicher Reinigungsaufwand entsteht, da sich der Kalk überall festsetzt. Für Haushalte mit Luftreinigern ist diese Technik zudem problematisch, da der feine Nebel von Sensoren häufig als Qualm interpretiert wird und Geräte stark hochregeln.

Starke weiße Ablagerungen am Bear ‎JSQ-F50D2

Bear ‎JSQ-F50D2: Einfacher Luftbefeuchter für kleine Räume

Der Luftbefeuchter von Bear ist sehr kompakt und optisch ansprechend gestaltet. Er ist aber auch für eher kleine Räume bis 30 Quadratmeter ausgelegt. Die Bedienung ist einfach gehalten und funktioniert über einen simplen Drehregler. Dadurch fehlen aber einige Komfort-Funktionen wie ein Timer oder die Anzeige der aktuellen Luftfeuchtigkeit.

Da es sich um einen Ultraschall-Vernebler handelt, müssen Sie auch hier damit rechnen, dass sich der Nebel stark im Raum verteilt. Je nach eigener Wasserhärte kann es sein, dass auf dem Gerät und im gesamten Raum Kalkspuren zu sehen sind. In unserem Test hat das Gerät die Luftfeuchtigkeit allerdings etwas stärker erhöht als bei anderen Geräten (12 Prozent innerhalb von fünf Stunden).

Bear ‎JSQ-F50D2
Einsteiger-Tipp
Bear ‎JSQ-F50D2
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Luftbefeuchter-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Luftbefeuchter Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Elektrische Luftbefeuchter brauchen einen Stromanschluss, können aber auch große Räume befeuchten.
  • Keramik-Luftbefeuchter für die Heizung kommen ohne Strom aus, sind aber weniger leistungsstark.
  • Achten Sie beim Kauf auf die maximale Kubikmeterzahl. Die Quadratmeterzahl ist bei hohen Decken leider wenig aussagekräftig.
Mehrere getestete Luftbefeuchter stehen auf einer Werkbank nebeneinander

Die meisten Luftbefeuchter sind aufgrund des Wassertanks etwas größer, passen aber dennoch problemlos auf Tische oder Ablageflächen.

Trockene Haut reizt die Augen und die Schleimhäute. Daiher ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen stets im optimalen Bereich liegt. Vor allem im Winter kann trockene Luft unangenehm werden. Für diesen Zweck empfehlen wir einen Luftbefeuchter.

Elektrische Luftbefeuchter für Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Badezimmer arbeiten je nach Typ nach verschiedenen Prinzipien. Wir erklären Ihnen, wie sie sich unterscheiden, und verraten Ihnen, was neben der Raumgröße die wichtigsten Kaufkriterien sind.

1. Wie unterscheiden sich die drei gängigen elektrischen Luftbefeuchter-Typen?

Die Funktionsweise von Luftbefeuchtern ist je nach Typ unterschiedlich. Zu den gängigen Varianten gehören Luftbefeuchter mit Ultraschall. Sie werden auch als Zerstäuber bezeichnet und eignen sich allgemein für kalte Räume. Sie erzeugen aber Verdunstungskälte, daher ist in heißen Räumen Vorsicht geboten. Zur Auswahl stehen auch Verdampfer-Luftbefeuchter, die einen warmen Wasserdampf erzeugen. Hier besteht aber eine mögliche Verbrennungsgefahr. Für eine sanfte Luftbefeuchtung ist hingegen ein Verdunster gut geeignet. In der folgenden Tabelle haben wir alle drei Typen übersichtlich miteinander verglichen:

Typ Beschreibung
Getesteter Luftbefeuchter gibt Dampf ab
Zerstäuber
+ erzeugt feinen Wassernebel
+ für große Räume
+ sorgt für Verdunstungskälte
- Risiko der Überfeuchtung
- eher nicht für den Winter geeignet
Test: Innenleben eines Verdunsters in der Nahaufnahme
Verdunster
+ es kommt nicht zur Überfeuchtung
- langsame Befeuchtung durch Verdunstung
- nicht für die schnelle Befeuchtung geeignet
- gründliche Reinigung erforderlich
Getesteter Luftbefeuchter steht auf einem Tisch neben einem schwarzen Wasserkocher
Verdampfer
+ warmer Wasserdampf durch Hitze
+ ideal für trockene Schleimhäute
+ auch für den Winter geeignet
+ guter Luftbefeuchter für Kinderzimmer/Babyzimmer
- hoher Stromverbrauch

2. Elektrischen Luftbefeuchter kaufen – welche Kriterien sind entscheidend?

Damit der Luftbefeuchter Ihre Wohnung zufriedenstellend befeuchten kann, sollten Sie sich bei der Auswahl des passenden Geräts unbedingt mit der Raumgröße und den vorhandenen Leistungsstufen befassen. Möglicherweise können Sie auch von einem integrierten Feuchtigkeitssensor oder einem Aromafach profitieren.

2.1. Raumgröße

Wenn Sie einen Luftbefeuchter kaufen, ist die Größe der zu befeuchtenden Räume entscheidend. Viele Hersteller geben eine Quadratmeterzahl (m²) an, die aber nicht verrät, ob sich der Luftbefeuchter auch für hohe Decken im Altbau eignet. Gehen Sie bei diesen Werten von Neubau aus. Ganz einfach ist es, wenn die Raumgröße vom Hersteller in Kubikmetern (m³) angegeben ist. Dann müssen Sie sich um die Raumhöhe keine Gedanken machen.

Sie können die Kubikmeter aber auch selbst ausrechnen. Wenn ein kleiner Luftbefeuchter für 20 m² Bodenfläche geeignet ist, multiplizieren Sie diesen Wert einfach mit der durchschnittlichen Deckenhöhe eines Neubaus. Die liegt bei 2,5 m. Dieser Luftbefeuchter könnte also einen Raum mit 50 m³ befeuchten. Jetzt müssen Sie nur noch die Raumgröße in Ihrem Altbau berechnen, indem Sie die Grundfläche mit der Deckenhöhe multiplizieren.

Grafik zeigt den Wirkungsbereich eines Luftbefeuchters

Tipp: Kleine Luftbefeuchter sind auch für Pflanzen im Gewächshaus oder im Pflanzenschrank geeignet. Vor allem tropische Arten brauchen häufig sehr viel Feuchtigkeit. Echte Mini-Luftbefeuchter für Pflanzen passen sogar ins Terrarium.

2.2. Laufzeit

Luftbefeuchter für große Räumesind mit einem geräumigen Wassertank ausgestattet und können lange laufen, ohne dass sie nachgefüllt werden müssen.

Die maximale Betriebsdauer hängt aber auch davon ab, wie viel Milliliter Wasser das Gerät pro Stunde abgibt, sodass allein die Tankgröße nicht entscheidend ist. Für eine bessere Vergleichbarkeit sollten Sie deswegen einen Blick auf die maximale Betriebsdauer werfen.

Es gibt ganz kleine Luftbefeuchter, die für einen Betrieb auf unter 10 Stunden ausgelegt sind. Diese Modelle sind eine gute Wahl, wenn Sie das Gerät nur ab und zu anschalten und nie lange laufen lassen. Für den dauerhaften oder mehrstündigen täglichen Einsatz sind hingegen Luftbefeuchter mit einer Betriebsdauer von 45 Stunden und mehr eine gute Wahl.

Eine Person testet einen Luftbefeuchter von DeLonghi und baut diesen auseinander.

Luftbefeuchter (wie z. B. das Modell von DeLonghi) lassen sich leicht auseinandernehmen, um beispielsweise das Wasser aufzufüllen.

2.3. Feuchtigkeitssensor

Manche Geräte besitzen ein integriertes Hygrometer, sodass Sie die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung jederzeit überwachen können. Vor allem, wenn Sie sich für einen Zerstäuber entscheiden, sollten Sie auf dieses Ausstattungsmerkmal nicht verzichten. Diese Geräte sind schließlich so leistungsstark, dass es schnell zu feucht im Raum werden kann. Sehen Sie sich hier an, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in den verschiedenen Wohnbereichen ungefähr sein sollte:

Raum Luftfeuchtigkeit Temperatur
Schlafzimmer ca. 40 bis 60 % ca. 18 °C
Wohnzimmer ca. 40 bis 60 % ca. 21 °C
Badezimmer ca. 50 bis 65 % ca. 20 – 25 °C

Tipp: Falls der von Ihnen ausgewählte elektrische Luftbefeuchter keinen Feuchtigkeitssensor besitzt, können Sie auch ein externes Hygrometer benutzen.

2.4. Leistung und Leistungsstufen

An der Wattanzahl können Sie die Leistung eines Luftbefeuchters erkennen. Wie hoch sie sein sollte, hängt jedoch auch von der Art des Geräts ab.

Ein Zerstäuber benötigt zum Beispiel deutlich mehr Leistung als ein Verdunster und somit auch in der Regel mehr Watt. Beschäftigen Sie sich also nicht zu sehr mit dieser Zahl, sondern achten Sie vor allem darauf, dass das Gerät für die gewünschte Raumgröße ausgelegt ist.

Sehr praktisch sind verschiedene Leistungsstufen. Damit können Sie festlegen, wie viel Feuchtigkeit das Gerät abgeben soll. So passen Sie den Luftbefeuchter noch besser an die Raumgröße und an den vorherrschenden Feuchtigkeitsbedarf an. Viele Geräte verfügen über drei Stufen und sind so besonders flexibel.

Luftbefeuchter-Test: Mehrere Geräte stehen neben einem Laptop, auf dem die Langzeitmessung festgehalten wird.

2.5. Maximale Lautstärke

Selbst die besten Luftbefeuchter geben im Betrieb Geräusche von sich. Die können je nach Leistungsstufe und nach Gerät unterschiedlich hoch sein. Die maximal angegebene Lautstärke wird üblicherweise nur auf der höchsten Stufe erreicht, sollte aber möglichst nicht über 50 dB betragen. Dieser Geräuschpegel entspricht ungefähr einem leisen Gespräch. Wenn Sie einen Luftbefeuchter für Büro oder Arbeitszimmer suchen, ist eine noch niedrigere Maximallautstärke von 30 dB empfehlenswert. Auch wenn Sie einen Luftbefeuchter für das Schlafzimmer kaufen möchten, sollte diese Grenze nicht überschritten werden. Die folgende Tabelle kann als Orientierungshilfe dienen:

Maximallautstärke Raum
Bis 30 dB
  • Ruheraum
  • Schlafzimmer
  • Büro
  • Kinderzimmer
Bis 50 dB
  • Küche
  • Badezimmer
  • Wohnzimmer
Eine Hand hält einen Geräuschmesser in der Hand vor einem Luftbefeuchter und Laptop.

Die meisten Luftbefeuchter (z.B. auch das Modell von Dyson) sind aufgrund ihres Geräuschpegels auch problemlos für das Schlafzimmer geeignet.

2.6. Nützliche Zusatzausstattung

Zum Schluss gehen wir noch auf ein paar Extras ein, die für noch mehr Komfort in der Handhabung eines Luftbefeuchters sorgen oder die seine Funktionsfähigkeit ausweiten:

Grafik zeigt die Wirkung einer UV-Lampe im Wassertank.

Eine UV-Lampe im Wassertank verhindert weitere Keimbildung.

  • Reinigungsfunktion: Im Wassertank Ihres Luftbefeuchters können sich schnell Keime bilden. Hier schaffen Geräte mit integrierter Reinigungsfunktion Abhilfe. Zum Beispiel gibt es Luftbefeuchter, die das Wasser mithilfe von UV-Licht von Keimen befreien. Andere besitzen einen Filter.
  • Aromafach: Ein Aromafach macht den Luftbefeuchter zum Diffuser und verteilt ein aromatisches Duftöl im Raum.
  • Fernbedienung: Mit einer Fernbedienung können Sie Ihren Luftbefeuchter bequem vom Bett oder Sofa aus bedienen. Sie müssen nicht aufstehen und zum Gerät hingehen.
  • Wasserstandsanzeiger: Lesen Sie komfortabel ab, wie viel Wasser noch im Tank ist und wann Sie etwas nachfüllen müssen.
  • Timer- & Schlafmodus: Mit einem Timer legen Sie fest, wie lange der Luftbefeuchter laufen soll, etwa zum Einschlafen oder während der Arbeit. Ein Schlafmodus reduziert zudem Displayhelligkeit und Betriebsgeräusche, damit Sie nachts nicht gestört werden.

3. Fragen und Antworten zum Thema Luftbefeuchter

3.1. Luftbefeuchter oder Luftreiniger – was brauche ich?

Wenn Ihre Raumluft immer trocken ist und Ihre Schleimhäute schon gereizt sind, sollten Sie sich unbedingt einen Luftbefeuchter zulegen. Je nach Raumgröße empfiehlt sich ein Luftbefeuchter für große Räume oder ein kleines Modell. Luftreiniger sind hingegen die richtige Wahl, wenn Sie die Raumluft säubern und von Staub, Pollen und Tierhaaren befreien wollen. Manchmal kann auch beides notwendig sein!

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3.2. Wie kann ich einen Luftbefeuchter reinigen?

Von außen können Sie das Gerät jederzeit trocken oder feucht abwischen und so von Staub und oberflächlichem Schmutz befreien. Beim Innenleben sollten Sie sich an das halten, was der Hersteller empfiehlt. Der Reinigungsprozess kann nämlich je nach Gerät sehr unterschiedlich ablaufen. Auch welches Reinigungsmittel Sie verwenden sollten, kann variieren. In jedem Fall sollten Sie das Gerät vor der Reinigung vom Strom nehmen.

Aufnahme der Unterseite eines getesteten Luftbefeuchters während der Reinigung

Der Heizkörper dieses Verdampfers verkalkt laut Online-Tests von Luftbefeuchtern schnell.

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3.3. Welche Marken verkaufen Luftbefeuchter?

Die folgenden Marken haben Luftbefeuchter in ihrem Sortiment:

7 verschiedene Luftbefeuchter stehen auf einer weißen Platte.

Je nach Technik der Luftbefeuchter unterscheiden sich vor allem die Maße sehr stark (was auch vom Wasserbehälter abhängt).

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3.4. Funktionieren Luftbefeuchter auch ohne Strom?

Luftbefeuchter mit Ultraschall sowie Verdunster- und Verdampfer-Luftbefeuchter benötigen eine Stromquelle. Tatsächlich gibt es aber auch Lösungen, die ohne Elektrizität auskommen. Das trifft zum Beispiel auf Luftbefeuchter für die Heizung zu. Dabei handelt es sich um kleine Luftbefeuchter aus Keramik, die mit Wasser befüllt und an den Heizkörper gehängt werden. Durch die Wärme verdunstet dann das Wasser in dem Keramikgefäß. Ganz ähnlich funktioniert ein Luftbefeuchter für den Kaminofen. Darüber hinaus können Sie mit Zimmerpflanzen gezielt die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Raum erhöhen.

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Videos zum Thema Luftbefeuchter

In diesem Video wird der Medisana AH 661 60052 Luftbefeuchter mit Ultraschalltechnik vorgestellt. Gezeigt werden das Design des Geräts sowie die grundlegenden Funktionen, mit denen die Raumluft befeuchtet wird. Außerdem wird demonstriert, wie das Gerät arbeitet und welche Ausstattungsmerkmale es besitzt, um die Luftfeuchtigkeit in einem Raum gezielt zu regulieren.

In diesem Video werden fünf Luftbefeuchter-Modelle aus dem Jahr 2022 miteinander verglichen. Dabei werden die Eigenschaften und Funktionen der einzelnen Geräte erläutert und Unterschiede hervorgehoben. Sie erhalten einen Überblick darüber, wie die Modelle im Vergleich abschneiden und welche Kriterien für die Bewertung herangezogen wurden.

Quellenverzeichnis

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