Katzen sind Fleischfresser
Eine Katze benötigt generell sehr proteinreiche Nahrung. Artgerecht ist deshalb Futter, das einen hohen Fleischanteil aufweist.
Die Zusammensetzung der Nährstoffe muss stimmen: Vitamin A, Arachidonsäure und Taurin sollten unbedingt im Futter enthalten sein, weil Katzen diese Nährstoffe nicht selbst produzieren können.
Wichtig für den Knochenbau der Katze sind zudem die Mineralstoffe Phosphor und Kalzium. Beides sollte in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Laut Stiftung Warentest enthält jedes zweite Katzenfutter zu viel Phosphor, was zu Nierenschäden der Katze zu führen kann. Eine durchschnittliche Katze braucht lediglich 160 Milligramm Phosphor am Tag. Jagen sich Katzen ihre Nahrung, verzehren sie nicht nur das phosphorhaltige Fleisch, sondern in der Regel auch die kalziumreichen Knochen.
Taurin ist eine organische Säure, die beim Abbau der Aminosäuren Cystein und Methionin entsteht und unverzichtbarer Zusatz in allen Katzenfuttersorten. Taurin sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel der Katze und produziert wichtige Gallensäure. Ein Mangel an Taurin kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden hervorrufen wie Unfruchtbarkeit, Verlust der Sehkraft, Herzerkrankungen und Hirnschäden.
Arachidonsäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren und findet sich (mit Ausnahme einiger weniger Algenarten) nur in tierischem Gewebe. Sie dient nicht nur als Energielieferant, sondern unterstützt auch die Verstoffwechslung der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Wir finden die Inhaltstoffe bei diesem dm-Dein-Bestes-Senioren-Katzen-Trockenfutter interessant, wo sich unter anderem anregendes Taurin findet.
Vitamin B1 (Thiamin) ist für die Katze besonders wichtig, weil es wasserlöslich ist, also nicht gespeichert werden kann und täglich neu zugefügt werden muss. Auch die Vitamine A, D, E und K sind unverzichtbar, können aber, da sie fettlöslich sind, länger vom Körper gespeichert werden.
Wie viel füttern?
Die Futtermenge hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Haltungsbedingungen und sogar Rassetypen stellen unterschiedliche Ansprüche an den Kaloriengehalt und je nach Gesundheitszustand, ist es ratsam, spezielle Futtersorten zu wählen.

Mir war gar nicht bewusst, wie wenig „echtes“ Fleisch in dem jahrelang gefütterten Trockenfutter nur drin ist. Habe jetzt eine neue Sorte mit über 50% Fleischanteil gekauft und bin ein bisschen besorgt, weil keiner meiner drei Katzen das Futter annimmt.
Habt ihr da einen Rat? Kann es sein, dass ich sie zu lange mit dem schlechten (aber vermutlich besser schmeckenden) Zeug verwöhnt habe?
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Katzen-Trockenfuter-Vergleich.
Eine plötzliche Umstellung des Futters gestaltet sich in der Regel als schwierig. Wir empfehlen Ihnen eine schrittweise Umstellung des Futters.
Geben Sie zu Beginn nur wenige Löffel zu dem gewohnten Futter und erhöhen Sie den Anteil beständig über einen Zeitraum von 1-2 Wochen.
Ihre Tiere sollten das neue Futter dann besser annehmen.
Viele Grüße
Ihr Team von Vergleich.org