Das Wichtigste in Kürze
  • Urinary-Katzenfutter verfügt über harnansäuernde Inhaltsstoffe und einen niedrigen Magnesiumgehalt, wodurch das Harnmilieu der Katze im Gleichgewicht gehalten wird. Die Verabreichung von Urinary-Futtersorten ist stets mit dem Tierarzt abzustimmen und kann in manchen Fällen lediglich eine unterstützende Behandlungsmaßnahme darstellen.

1. Wieso benötigen manche Stubentiger Urinary-Katzen-Futter?

Viele Samtpfoten erkranken im Laufe ihres Lebens an den unteren Harnwegen und benötigen für einen langfristigen Therapieerfolg spezielles Urinary-Futter für Katzen. Oftmals bilden sich Harnsteine (auch Struvitsteine genannt), die Folge einer ungünstigen Konzentration von Magnesium und Kalzium im Urin sind. Begünstigend für die Erkrankung wirkt ein alkalischer pH-Wert im Harn, der über 7,0 liegt.

Beschwerden verursachen Harnsteine oftmals erst dann, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht haben und eine Blasenentzündung hervorrufen oder im schlimmsten Fall die Harnwege blockieren. Symptome können ein Absetzen von geringen Urinmengen unter Schmerzen, Schlappheit sowie Erbrechen sein. Manche Katzen meiden die Katzentoilette, da sie diesen Ort mit den starken Schmerzen verbinden.

Wichtiger Hinweis: Vermuten Sie bei Ihrer Katze eine Harnwegserkrankung, müssen Sie Ihr Tier umgehend zum Tierarzt bringen. Versuchen Sie in keinem Fall, Ihren Stubentiger auf eigene Faust mit Katzenfutter gegen Struvitsteine zu behandeln. Selbst das beste Katzenfutter mit Urinary-Rezeptur darf nur nach Absprache mit dem behandelnden Tierarzt verabreicht werden. Bei einem akuten Notfall sind zunächst andere Therapieformen wie ein Harnkatheter und Infusionen erforderlich.

2. Was kann gutes Urinary-Futter für Katzen bewirken?

Urinary-Katzenfutter wird meist nach dem erstmaligen Auftreten einer Harnwegserkrankung vom Tierarzt verordnet, um den Harn-pH-Wert langfristig auf einem ausgewogenen Niveau zu halten. Dabei können einige Futtersorten – wie etwa das Royal-Canin-Urinary-Nassfutter für Katzen oder das Hill’s-Katzenfutter Urinary Stress – die Auflösung von bestehenden Harnsteinen unterstützen, während andere Produkte wie das Kattovit-Urinary-Nassfutter lediglich der Neubildung vorbeugen.

Bevor Sie Urinary-Katzenfutter kaufen, sollten Sie sich gründlich beraten lassen, welches Urinary-Katzen-Nassfutter oder -Trockenfutter das richtige für die Bedürfnisse Ihrer Katze ist. Unterschiedliche Urinary-Katzenfutter-Tests weisen zudem darauf hin, dass Urinary-Futter allein oftmals nicht ausreicht, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Es kann also sein, dass Sie Ihrer Katze zusätzlich Medikamente verabreichen müssen.

3. Wie sollte die Zusammensetzung laut Urinary-Futter-Tests im Internet aussehen?

Da oftmals eine zu hohe Ansammlung von Mineralien im Urin die Auslöser für Harnwegserkrankungen bei der Katze sind, enthalten alle Urinary-Katzenfutter-Sorten einen reduzierten Magnesiumgehalt. Vielen Urinary-Katzenfutter-Tests im Internet ist darüber hinaus zu entnehmen, dass meistens harnansäuernde Stoffe zugesetzt sind, die für einen optimalen pH-Wert im Urin sorgen. Zu erwähnen sind hier vor allem die Aminosäuren-Kombination DL-Methionin sowie Calciumsulfat.

Idealerweise kommt Urinary-Katzenfutter ohne Zucker und Getreide aus. Unser Urinary-Katzenfutter-Vergleich zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Sorten zucker- und getreidefrei sind.

Katzenfutter Urinary Test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Katzenfutter (Urinary) Tests: