Holzspalter Test 2016

Die 7 besten Holzspalter im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellScheppach HL 1200Stahlmann 1440AL-KO 112426 KHS 5200STAHLMANN 2517Güde Spalty 94698Atika ASP 8 NAtika ASP 4 N
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,2gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,5gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung3,0befriedigend
07/2016
Kundenwertungnoch keine
154 Bewertungen
1 Bewertungen
18 Bewertungen
11 Bewertungen
8 Bewertungen
16 Bewertungen
Ausrichtungstehend
für die Spaltung größerer Holzstücke
liegend
für die Spaltung kleinerer Holzstücke (unter 50 cm Länge)
liegend
für die Spaltung kleinerer Holzstücke (unter 50 cm Länge)
liegend
für die Spaltung kleinerer Holzstücke (unter 50 cm Länge)
liegend
für die Spaltung kleinerer Holzstücke (unter 50 cm Länge)
stehend
für die Spaltung größerer Holzstücke
liegend
für die Spaltung kleinerer Holzstücke (unter 50 cm Länge)
AntriebsartElektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
Elektro
weniger Leistung, aber leiser
LeistungFür die Spaltung von Holz ist eine Leistung von 2200 Watt erforderlich. Bei Hartholz sollte mehr Power vorhanden sein.4100 Watt2200 Watt2200 Watt2200 Watt1500 Watt3000 Watt1500 Watt
Maximaler SpaltdruckUmso höher der Spaltdruck ist, desto einfacher und schneller wird ein Baumstamm zerlget.12 Tonnen7 Tonnen5 Tonnen7 Tonnen4 Tonnen8 Tonnen4 Tonnen
Maximaler SpaltgutdurchmesserJe höher die Angabe ist, desto dickere Stümpfe können gespalten werden.40 cm25 cm35 cm25 cm25 cm50 cm24 cm
Maximale SpaltgutlängeDieser Wert gibt an, wie groß ein Stück Holz sein darf, das gespaltet werden soll.138 cm52 cm52 cm52 cm37 cm105 cm37 cm
Vorteile
  • sehr gute Spaltleistung
  • sehr stabiler Stand
  • gute Verarbeitung
  • gute Spaltleistung
  • inkl. Gestell und Spaltkreuz
  • geringes Gewicht (47 kg)
  • gute Spaltleistung
  • gute Arbeitshöhe
  • sehr gute Spaltleistung bei kleineren Holzstücken
  • geringes Gewicht
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • kleines Gerät
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Spaltleistung
  • sehr stabiler Stand
  • geringes Gewicht (109 kg)
  • gute Spaltleistung
  • geringes Gewicht (42 kg)
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
  • Amazon
  • Ebay
  • Maschinenhandel Meyer
  • Rakuten.de
  • Amazon
  • Ebay
  • Amazon
  • Ebay
  • RUBARTdirekt
  • HORNBACH Online Shop
  • Amazon
  • Ebay
  • Amazon
  • Ebay
  • Zoro Tools
  • hitseller.de
  • Amazon
  • Ebay
  • RUBARTdirekt
  • Zoro Tools
  • Amazon
  • Ebay
Hat Ihnen dieser Vergleich gefallen?
4.5/5 aus 52 Bewertungen

Holzspalter-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt zwei unterschiedliche Bauarten – die Vertikal- oder stehenden Holzspalter und die Horizontal- oder liegenden Holzspalter. Stehende Holzspalter werden für größere Holzstücke (über 50 cm) benutzt. Außerdem haben sie in der Regel mehr Druckkraft, so dass auch Hartholz für sie kein Problem darstellt. Liegende Holzspalter kommen vermehrt in Hausgärten zum Einsatz. Zum Schneiden von Feuerholz (30 – 40 cm Länge) sind sie hervorragend geeignet. Mit ihnen kann man kürzere Stücken schnell und kurz hintereinander spalten.
  • Der größte Teil der Holzspalter arbeitet mit einem Elektromotor. Einige Vertikal-Holzspalter nutzen auch einen 4-Takt-Benzinmotor. Der Vorteil besteht natürlich in der Unabhängigkeit vom Strom. Daher gibt es Menschen, die die Maschinen nutzen, um ihr Brennholz gleich im Wald nach dem Schneiden zu zerkleinern.
  • Im Allgemeinen sollte ein Holzspalter erst ab einem Brennholzverbrauch von 5 Raummetern angeschafft werden, da sich sonst die Anschaffung nicht rentiert.

Holzspalter-Test

Was haben wir noch an Holzbearbeitungsgeräten getestet?

Egal ob Ofen, Kamin oder Forsterheizung: Für die Beheizung wird gespaltenes Holz benötigt. Sicherlich kann man die Stämme mühevoll mit einer Spaltaxt oder einem Spaltbeil zerlegen. Der richtige Profi nutzt, um Zeit und Kraft zu sparen, lieber den modernen Holzspalter. Die sogenannten Kurzholzspalter kommen in der Regel auch in privaten Haushalten zum Einsatz und sorgen für diverse Unfälle bei der unachtsamen Benutzung. Auch wenn sich die Sicherheitsstandards in den letzten Jahren deutlich verändert haben, gibt es immer wieder Meldungen über Unfälle mit Holzspaltern.

Damit Ihnen bei der Brennholzherstellung möglichst wenig geschieht und Sie auch wissen, was sie beim Kauf eines Spalters beachten müssen, soll Ihnen der Ratgeber zum großen Holzspalter Test 2016 alle wichtigen Informationen geben. Natürlich sollen auch die richtige Handhabung und verschiedene Sicherheitshinweise erwähnt werden. Am Ende sollen Sie gut auf den Erwerb und die Nutzung eines solchen Gartengerätes vorbereitet sein.

1. Was ist ein Holzspalter?

Ein Spaltkreuz von Al-KO

Ein Spaltkreuz von AL-KO

Holzspalter sind Maschinen, die zum Aufspalten von Holz verwendet werden. Meistens kommen sie bei der Herstellung von Brennholz zum Einsatz. Die runden Baumstücke werden gegen einen Spaltkeil oder ein Spaltkreuz getrieben und in handliche Holzscheite zerschlagen. Holzspalter sind mit einer Hydraulik ausgestattet, die das Antreiben über eine Zapfwelle vom Traktor aus oder durch einen Elektromotor erlaubt. Bei den elektrischen Modellen kommen Spannungen von 240 oder 400 Volt zum Einsatz.

Standardmäßig ist bei den Holzspaltern ein Spaltkeil verbaut. Dieser halbiert die Baumstümpfe zunächst. Da normales Feuerholz wenigstens geviertelt sein sollte, muss eine normale Holzscheibe mindestens zweimal gespalten werden. Um diesen Arbeitsschritt zu vereinfachen, gibt es Spaltkreuze. Sie haben 4 Schneideflächen, die in Form eines Kreuzes angeordnet werden. Maschinen mit einem Spaltkreuz können mit einem Spaltvorgang 4 Holzscheite fertigen. Die meisten Hersteller verkaufen Spaltkreuze als zusätzliches Zubehör für 20 – 40 Euro. Der Nachkauf eines solchen Gerätes kann sich durchaus lohnen.

Günstige Holzspalter, die sich auch im Baumarkt unter 200 € befinden, haben meist keine Hydraulik. Bei ihnen kommt nur eine Gewindestange zum Einsatz. Die Folge ist, dass sie weniger Druck und Kraft aufwenden können und am Ende weniger Leistung erbringen. Den Kauf solcher Geräte können wir nicht empfehlen, daher kommen sie im Holzspalter Test auch nicht vor.

Brennholz spalten

Es lassen sich insgesamt 3 Arten von Holzspaltern unterscheiden. Die gängigen Modelle sind stehende und liegende Holzspalter. Manchmal sieht man auch noch die älteren Kegelspalter. Der Grundbaustein ist hier ein konischer Metallkegel mit Gewinde, der durch die Zapfwelle eines Fahrzeuges angetrieben wird. Wenn man gegen die Spitze des drehenden Kegels ein Baumstück hält, bohrt er sich in das Holz und spaltet ihn aufgrund seiner konischen Form vollständig auf. Heute gelten diese Geräte als zu gefährlich, da sich Kleidungsstücke schnell an dem Bohrkegel verfangen können und so ganze Körperteile in die Maschine gerissen werden.

1.1. Der liegende Holzspalter

guter Holzspalter

liegender Holzspalter von Güde

Die Bezeichnungen Horizontal- und Waagerechtspalter sind ebenfalls für die liegenden Holzspalter gebräuchlich. In der Regel gelten sie als Einsteigermodelle. Das Problem bei diesen Geräten ist, dass sie nur Längen bis 52 cm bearbeiten können. Das reicht zwar zum Spalten von einfachem Feuerholz aus, allerdings muss man die Baumstücke auf 52 cm kürzen, um sie verarbeiten zu können. Vor allem wenn man große Mengen Brennholz benötigt, kann dies sehr umständlich sein. Für Ofenbesitzer, die den ganzen Winter nur mit Holz heizen, können hier recht große Probleme entstehen, da das Spalten einfach zu lange dauert.

Bei den liegenden Holzspaltern wird das Holzstück mit einer Druckplatte gegen eine Spaltklinge geschoben und dort aufgespalten. Durch die Bauart ist die Kraft, welche genutzt werden kann, wesentlich geringer und Spaltlängen von einem Meter können nur äußerst schwer erreicht werden.

  • relativ leichte Geräte
  • sehr preiswert
  • geringer Spaltdruck
  • spaltet nur Holz bis 55 cm Länge
  • beim Betrieb alleine eher unpraktisch

1.2. Der stehende Holzspalter

guter Holzspalter

stehender Holzspalter von Scheppach

Stehende Holzspalter werden auch als Horizontal- oder Senkrechtspalter bezeichnet. Sie bestehen in der Regel aus einem Kurzholztisch, einem absenkbaren Zylinder und einem Ladearm. Letzterer gehört nicht bei allen Anbietern zur Grundausstattung. Das Holz wird bei diesen Geräten von einem Keil gespalten, der von oben nach unten fährt. Die Holzscheite fallen in der Regel zur Seite, wo sich Haltearme befinden können.

Großer Vorteil von diesen Geräten ist natürlich, dass Baumstücke von über einem Meter Länge zerschlagen werden können. Allerdings ist das Gewicht von den Maschinen sehr hoch, damit sie auch stabil auf dem Boden stehen.

  • gute Spaltleistungen
  • sehr hohe Druckkraft
  • gute Spaltlängen
  • sehr schwer
  • sehr hohe Preise

2. Was ist beim Kauf zu beachten?

Holzspalter Test

Vertikal-Holzspalter von Rotenbach

Da es mittlerweile mehrere Arten von Holzspaltern gibt, sollten Sie vor einem Kauf die jeweiligen Produkte gut vergleichen. Dabei ist es egal, ob Sie so ein Gerät im Baumarkt oder online kaufen. Sie müssen im Vorfeld genau wissen, wofür Sie den Holzspalter nutzen wollen.

  • Ist die Nutzung nur im eigenen Garten erforderlich?
  • Muss der Holzspalter bei der Beschaffung von Brennholz im Wald zum Einsatz kommen?

Damit Sie wirklich gut auf den Kauf eines Holzspalters vorbereitet werden, sollen in diesem Kapitel die wichtigsten Kaufkriterien besprochen werden. Falls Sie einen Holzspalter nur einmal ausprobieren wollen, können Sie ihn in einigen Baumärkten auch leihen. Vom Eigenbau eines Holzspalters raten wir entschieden ab, da eine große Verletzungsgefahr mit diesen Geräten besteht.

2.1. Antriebsart und Ausrichtung

Wie schon im ersten Kapitel erwähnt wurde, gibt es verschiedene Arten von Holzspaltern. Die Ausrichtung des Spalters sollte genau gewählt werden. Liegende Holzspalter sind vor allem für Menschen zu empfehlen, die nur gelegentlich Brennholz für einen Kamin aufspalten wollen. Da sie für die Spaltung von 40 cm langen Stücken gedacht sind, erzielen die kleinen Geräte hier sehr gute Ergebnisse. Stehende Spalter sind vor allem für das Spalten von großen Mengen an Holz geeignet. Sie können ohne Probleme einen Holzstamm mit der Länge von einem Meter auftrennen. Vor allem bei der Beheizung von alten Öfen oder Forsterheizungen können die Geräte eine richtige Arbeitserleichterung sein.

Tipp:
In unserem Holzspalter Test waren die Modelle von Scheppach und Rotenbach stehende Holzspalter mit einem stolzen Preis. Für einfachere Aufgaben reichen in der Regel die günstigeren Modelle von Stahlmann, Eberth oder AL-KO.

Bei der Antriebsart gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ist ein Benzinmotor oder ein elektrischer Motor vorhanden. Bei Letzterem muss darauf geachtet werden, welche Stromspannung er benötigt. Manche Modelle benötigen 230 Volt Spannung. Dies entspricht dem normalen Stromnetz. Andere Modelle benötigen 400 Volt. Nur Starkstromanschlüsse erreichen solche Spannungswerte.

2.2. Leistung

gutes Preis-Leistungsverhältnis

Unser Preis-Leistungs-Sieger von Stahlmann

Die Leistung spielt bei allen elektrischen Geräten eine große Rolle. Bei den meisten Männern ist immer noch die Faustregel verbreitet, dass mehr Watt gleichbedeutend mit einem besseren Ergebnis ist. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass 2200 Watt an Leistung wenigstens vorhanden sein müssen, damit die Maschinen gute Leistungen erbringen. Von Güde, CMI und LUX gibt es auch Modelle mit nur 1500 Watt. Die Geräte kommen bei dickeren Holzscheiben (Durchmesser über 20 cm) schnell an ihre Grenzen. Die Modelle von Scheppach oder Rotenbach waren in unserem Test richtige Muskelpakete mit 4100 und 5000 Watt. Sie werden nur benötigt, wenn eine große Anzahl an Hartholz (Buche, Esche, Eiche) gespalten werden muss.

2.3. Maximaler Spaltdruck

Seit wann wird Druck in Tonnen angegeben?

Uns ist bewusst, dass der Druck eigentlich in Pascal gemessen wird. Dies entspricht einer bestimmten Kraft, die pro Quadratmeter ausgeübt wird. Da allerdings bei den Holzspaltern der Druck immer in Tonnen angegeben wird, übernehmen wir diese Ausdrucksweise, damit es nicht zu zusätzlichen Verwirrungen kommt.

Je höher der Spaltdruck ist, desto härtere Hölzer können zerteilt werden. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass ein Spaltdruck von 4 Tonnen zu gering ist. Das Modell von AL-KO bringt 5 Tonnen auf, hat aber dennoch Probleme mit Harthölzern (Eiche oder Buche). Die Modelle mit 7 Tonnen Spaltdruck von Stahlmann und Eberth können hier bessere Ergebnisse vorweisen. Vor allem bei Stücken unter 50 cm Länge sind sie sehr zu empfehlen. Eher professionelle Geräte stammen von Rotenbach oder Scheppach. Sie schaffen Werte von 10 und 12 Tonnen. Mit ihnen lassen sich mühelos die dicksten Stämme auf einer Länge von über einem Meter durchtrennen.

2.4. Maximaler Spaltgutdurchmesser

Der Spaltgutdurchmesser bezeichnet den Umfang eines Baumstumpfes. Mit leistungsstärkeren Spaltern können dickere Stümpfe bearbeitet werden. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass vor allem die Geräte von Rotenbach und Scheppach mit 40 cm dicken Holzscheiben kein Problem haben. Die günstigeren Modelle von Stahlmann und Eberth konnten mit 25 cm hier nicht mithalten. Einzig der Hersteller AL-KO warb mit der Spaltung von 35 cm langen Holzstücken. Im Praxistest konnte das Gerät bei solchen Durchmessern nicht mithalten.

guter Holzspalter im Test

AL-KO KHS 5200 mit Gestell für eine angenehme Arbeitshöhe

2.5. Spaltgutlänge

Das Schneiden von Brennholz kann ein langer und anstrengender Prozess sein. Wenn ein Holzspalter eine größere Spaltgutlänge hat, muss das Holz im Vorfeld nicht so stark zerkleinert werden. Wenn Sie viel Holz benötigen, können Sie mit dem richtigen Modell auch viel Zeit sparen. Wenn Sie mit Holz regulär heizen, empfiehlt sich der Kauf eines hochwertigen Senkrechtspalters von Scheppach oder Rotenbach. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass sie Baumstümpfe mit einer Länge von 1,3 Metern spalten können. Falls Sie nur ihren Kamin gelegentlich befeuern wollen, reicht ein kleineres Gerät von Stahlmann, Eberth oder AL-KO. Das Holz muss zwar für die Benutzung auf ein anderes Maß abgelängt werden, aber für das relativ wenige Holz, das ein Kamin verbraucht, lohnt sich keine große Maschine.

3. Was sagt Stiftung Warentest?

Der Testsieger von Stiftung Warentest

Der Testsieger von Stiftung Warentest in der Kategorie Senkrechtspalter: Scheppach ox 1-850

Stiftung Warentest testet nur sehr unregelmäßig Holzspalter. Das letzte Mal war es in der Ausgabe 12/2011 der Fall. Bei dem Test wurde zunächst in Waagerechtspalter und Senkrechtspalter unterschieden. Allgemein lässt sich sagen, dass nur 4 Geräte das Qualitätsurteil gut erhielten. Bei den Waagerechtspaltern konnte nur die Atika ASP 4-370 überzeugen. Sie bekam ein Gut mit der Gesamtnote 2,5. Damit war sie Testsieger in der Kategorie. Auf Platz zwei war die Güde Spalty W 370/4T. Sie erhielt nur ein Befriedigend mit der Note 2,6.  Bei den Senkrechtspaltern zeichnete sich ein etwas anderes Bild bei der Stiftung Warentest ab. In dieser Kategorie wurden nur 3 Modelle getestet. Testsieger war der Scheppach Ox 1-850. Er bekam das Qualitätsurteil Gut mit der Note 2,0. Die Atika ASP 8 N und die Güde DHH 1050/8TC mussten sich den zweiten Platz in dieser Kategorie teilen mit einer Gesamtnote von 2,2.

Aus unserem Test kommen keine dieser Modelle vor, da sie mittlerweile nicht mehr verfügbar sind. Aus diesem Grund hat der Test heute kaum noch einen Wert für die Vorbereitung auf den Kauf eines Holzspalters. Zumal die Geräte nicht mehr dem neuesten Standard entsprechen und von daher neuere Modelle zum Teil bessere Ergebnisse erbringen. Ein aktuellerer Test stammt von der Fachzeitschrift Landwirt. Ein Video soll Ihnen das Vorgehen bei einem Holzspalter Test verdeutlichen.

4. Wichtige Hersteller und deren Produktpalette

In diesem Kapitel wollen wir nochmals die wichtigsten Hersteller kurz erwähnen. Da die meisten Unternehmen Holzspalter in verschiedenen Preiskategorien anbieten, konnten nicht alle in der Tabelle einen Platz finden. Damit Sie auch einen guten Überblick über den derzeitigen Markt bekommen, sollen hier die Produktpaletten kurz vorgestellt werden. Außerdem sollen Sie die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Firmen bekommen, damit Sie auch wissen, woher Ihr neues Produkt kommt.

4.1. Posch

Posch gilt als Hersteller absoluter Profiholzspalter. Die Firma aus dem südsteirischen Leibnitz ist seit 60 Jahren im Geschäft. Verkauft werden nur Produkte für die Forst- und Landwirtschaft, die auch mit einem Traktor angetrieben werden. Neben Holzspaltern stellt Posch auch Kreissägen her. Da Posch nicht für den normalen Gartengebrauch zu empfehlen ist, kommen die Modelle im Holzspalter Test nicht weiter vor. Vor allem die einfache Herstellung von Brennholz will Posch garantieren. Leider sind die Senkrechtspalter mit 3000 € eher teuer.

4.2. Güde

guter liegender Holzspalter von Güde

Güde Kurzholzspalter W 520

Güde ist ein deutsches Unternehmen, das vor allem Produkte aus dem Bereich Gartentechnik herstellt. Neben Hochdruckreinigern, Generatoren, Rasenmähern, Laubsaugern und Gartenhäckslern werden auch Holzspalter hergestellt. Im Bereich der Teichtechnik werden auch verschiedene Gartenpumpen produziert.

Die Firma entwickelt seit 1958 Produkte für den Heim- und Handwerkerbereich. Der Hersteller ist bekannt, da er als Erster seine Produktion nach China aussiedelte. Heute ist es ein weltweit agierendes Unternehmen mit Mitarbeitern und Produktionsstätten in fast allen Ländern.

Güde stellt mehrere Holzspalter her, die verschiedene Leistungsstufen vorweisen. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass ein Druck von 4 Tonnen für die Spaltung von Holz zu gering ist. Daher sollen solche einfachen Spalter nicht weiter vorgestellt werden.

Der Güde Kurzholzspalter W 520 kann schon einen Druck von 5 Tonnen aufweisen. Er hat einen Spalthub von 52 cm und kann 25 cm dicke Baumstümpfe bearbeiten. Die Motorleistung beträgt immerhin 1500 Watt. Er ist kein sehr kräftiger Holzspalter, aber für das gelegentliche Spalten von Brennholz für den Kamin kann man ihn durchaus nutzen. Zur einfacheren Handhabung hat auch dieses Gerät ein Gestell, um eine angenehme Arbeitshöhe zu garantieren.

guter Holzspalter von Güde

Güde 2040 Holzspalter mit 10 Tonnen Spaltdruck

Falls Sie einen stehenden Holzspalter mit mehr Leistung bevorzugen, können Sie auch zum Güde Holzspalter DHH 1050 greifen. Mit einer Leistung von 3500 Watt kann er einen Spaltdruck von 8 Tonnen aufbauen.  Der Spalthub beträgt 104 cm. Baumstämme mit einem Umfang von 51 cm können gespalten werden. Großes Problem ist natürlich, dass für das Gerät ein 400-Volt-Anschluss benötigt wird. Mit einem Preis von 520 gehört er eher zu den Profigeräten. Er ist vor allem zu empfehlen, wenn viel Brennholz hergestellt werden soll. Natürlich gibt es von dem Hersteller auch Maschinen mit 10 oder 12 Tonnen Spaltdruck, allerdings werden die Leistungswerte bei einem normalen Garten wohl kaum benötigt.

4.3. Scheppach

Scheppach ist die Firma, wenn es um Holzspalter für den normalen Garten geht. Während Posch eher am Profimarkt interessiert ist, stellt Scheppach Maschinen für normale Gartenbesitzer her, die ein hochwertiges Produkt haben möchten. Der Firmensitz von Scheppach befindet sich immer noch im schwäbischen Ichenhausen. An diesem Ort werden immer noch 3300 Produkte gefertigt nach dem Motto „Made in Germany“. Der Familienbetrieb wurde 1927 gegründet. Seit 2005 gehört auch die Firma Woodster zu dem Unternehmen. Ein Jahr zuvor wurde bereits die französische Marke Kity übernommen. Scheppach stellt heute ein weltweit agierendes Unternehmen dar mit einer großen Auswahl an Produkten im Gartenbereich.

guter Waagerechtspalter von Scheppach

Der einfachste Waagerechtspalter von Scheppach

Im Bereich der Holzspalter hat das Unternehmen einige gute Produkte. Neben unserem absoluten Profigerät, der auch Testsieger wurde, können Sie auch einfachere Maschinen erwerben, die in einen normalen Garten passen. Der einfachsten Kurzholzspalter stellt der Scheppach HL 450 dar. Mit einer Leistung von 1,5 kW und einem Spaltdruck von 4 Tonnen sollte auch dieses Modell nur für das gelegentliche Spalten von Weichholz genutzt werden. Der Aufbau ist solide und die Materialien wirken sehr hochwertig. Auch Langzeittests übersteht der Holzspalter problemlos. Allerdings kommt dieses Gerät bauartbedingt bei Hartholz schnell an seine Grenzen.

Scheppach hat auch einige liegende Modelle mit Gestellen im Angebot, da die Arbeitshöhe bei diesen Geräten deutlich angenehmer ist. Ein Beispiel wäre der Scheppach T 650. Er stellt einen Holzspalter der mittleren Preisklasse dar, wobei er mit 279 € noch im untersten Bereich liegt. In unserem Holzspalter Test konnte dieses Gerät für den normalen Garten am ehesten überzeugen. Er soll vor allem kürzere Stücken mit einem Durchmesser von 25 cm zerteilen können. Der Spalthub beträgt auch nur 52 cm. Für das Spalten von Brennholz ist er sehr empfehlenswert, da für ihn auch Hartholz kein Problem darstellt. Mit seinen 2,2 kW kann er einen Druck von 6,5 Tonnen aufbauen. Natürlich gibt es von dem Hersteller auch Modelle mit 8 und 10 Tonnen Spaltdruck.

4.4. Weitere Hersteller

Die weniger bekannten Hersteller sollen noch kurz in einer Tabelle vorgestellt werden, damit Sie sich in diesem Ratgeber zum Holzspalter Test 2016 umfassend informieren können.

Marke Charakterisierung
Holzkraft Die Holzbearbeitungsmaschinen werden von der italienischen SCM-Gruppe in Italien hergestellt. Das Unternehmen produziert seit mehr als 50 Jahren verschiedene Maschinen zur Holzbearbeitung. Von der Marke Holzkraft werden jährlich 40000 Produkte verkauft.
Oehler Das Unternehmen Oehler stellt mehrere Produkte aus dem Bereich Forstwirtschaft her. Der Stammsitz befindet sich in Offenburg. Das Unternehmen richtet sich vor allem an professionelle Unternehmen, die mit der Brennholzproduktion Geld verdienen wollen. Für den einfachen Gartenbereich gibt es keine Modelle von Oehler.
Lumag Die Marke Lumag wurde 2005 von der Firma L.V.G. Hartham GmbH entworfen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht hochwertige Baumaschinen für Einsteiger- und Hobby-Handwerker herzustellen. Mit dem Namen Lumag gibt es neben Holzspaltern auch Kettensägen, Vibrationsstampfer, Rüttelplatten, Wurzelfräsen, Rasenmäher und Raupendumper. Der Firmensitz der Lumag GmbH befindet sich heute in Kirchdorf am Inn. Produziert wird in verschiedenen Standorten europaweit.
AL-KO Die Firma AL-KO Kober hat ihren Hauptsitz in Kötz. Als internationaler Hersteller in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Gartengeräte wird in 50 Standorten auf 5 Kontinenten produziert. Die Gründung geht auf Alois Kober 1931 zurück, der eine Schlosserei in Großkötz aufbaute.
Woodster Die Firma Woodster wurde von Scheppach aufgebaut. Das Unternehmen möchte mit der neuen Woodster GmbH vor allem in den Markt der Heim- und Gartengeräte einsteigen. Die Geräte unter diesem Namen sind ein wenig preiswerter als richtige Scheppach Modelle.
 BGU Die Firma BGU-Maschinenbau wurde in den 1970er Jahren als Familienbetrieb gegründet. Die Gründung erfolgte in Ansbach-Brodswin. Mittlerweile kann BGU 18 europäische Länder mit ihren Baumaschinen beliefern. Vom Preis her bewegt sich das Unternehmen in der gehobenen Klasse. Der günstigste Holzspalter wird für 800 € vertrieben.
Metabo Metabo hat seinen Stammsitz in Nürtingen. Es wurde 1924 von Albrecht Schnitzler gegründet. Der Name Metabo steht vor allem für Bohrmaschinen und Akkuschrauber. Eine Zeitlang wurden auch Holzspalter von Metabo hergestellt. Der HS 5000 W ist aber heute nicht mehr verfügbar auf dem Markt.
Zipper  Die Zipper Maschinen GmbH ist ein österreichisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Garten- und Baumaschinen spezialisiert hat. Das Unternehmen mit Sitz in Schlüßberg gehört mittlerweile zur Holzmann Maschinen GmbH, die ebenfalls in Österreich ihren Hauptsitz hat. Charakteristisch für die Maschinen ist die grüne Lackierung. Die Holzspalter von Zipper sind vor allem für den professionellen Gebrauch gedacht. Für den normalen Garten sind sie eher unrentabel.
Atika Der Firmensitz von Atika befindet in Burgau. Auch wenn Atika bereits 1949 gegründet wurde, versucht das Unternehmen immer noch kontinuierlich seine Produkte zu verbessern. Auf einer Fläche von 40000 Quadratmetern werden Produkte mit den höchsten Qualitätsstandards hergestellt. Bei den Holzspaltern von Atika gibt es preiswerte Modelle, die 4 Tonnen Druckkraft aufbauen können und teurere Modelle die 10 Tonnen erbringen. Die Preisspanne beträgt 200 – 800 €.

5. Wichtige Sicherheitshinweise bei der Nutzung eines Holzspalters

Ein guter Forstschutzhelm von Einhell

Forstschutzhelm von Einhell

Da vor allem im privaten Bereich häufig Unfälle mit Holzspaltern geschehen, finden Sie hier einige Sicherheitstipps, die sie davor schützen sollen.

  • Zum Schutz der Füße empfiehlt es sich, beim Umgang mit Kettensägen und Holzspaltern Sicherheitsschuhe zu tragen. So sind hier Füße auch vor herabfallenden Holzscheiten geschützt.
  • Alle Holzspalter sind sehr laut. Eine Lautstärke von 90 dB und mehr ist die Regel. Wir empfehlen daher das Tragen eines Gehörschutzes.
  • Als Letztes müssen Ihre Hände noch vor dem Einziehen von Holzsplittern geschützt werden. Aus diesem Grund sollten Sie Schutzhandschuhe tragen, damit nichts geschieht.
  • Fall Sie zusätzlich ihre Augen vor fliegenden Holzsplittern schützen wollen, sollten Sie eine Schutzbrille benutzen.
  • Mittlerweile ist das Arbeiten mit Holzspaltern sehr sicher. Die Geräte sind alle so konstruiert, dass zum Spalten beide Hände eingesetzt werden müssen. So kann man keinen Finger mehr einklemmen. Der Holzspalter sollte daher auch nur von einer Person bedient werden. Umstehende, die beim Tragen der Stämme helfen, sollten einen Sicherheitsabstand von 1 Meter zum Gerät einhalten.
  • An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass nur erwachsene Personen Holzspalter bedienen sollten.
  • Die Bedienung von Holzspaltern nach Einnahme von Medikamenten, die die Sinneswahrnehmung ändern, ist nicht zu empfehlen und sollte unterlassen werden.
  • Holz darf nur längs in Wuchsrichtung der Fasern gespalten werden. Ein Versuch des Querspaltens sollte unterlassen werden.
  • Abgelagertes Holz darf nicht über den Holzspalter gespalten werden. Es würde explosionsartig aufspringen und mehrere Meter umher fliegen.

6. Wartung und Pflege eines Holzspalters

Ein sehr einfach zu pflegender Brennholzspalter

Pflegeleichter Holzspalter von Atika

Die meisten Holzspalter haben einen Zylinder, der hydraulisch betrieben wird. Der Spaltkeil bewegt sich also durch ein unter Druck gesetztes Fluid (meistens Öl). Der Druck variiert bei den verschiedenen Herstellern zwischen 150 – 250 bar, wenn ein akzeptabler Spaltdruck von 4-5 Tonnen aufgebaut werden soll. Die Menge an Hydrauliköl variiert bei den Holzspaltern zwischen 2,4 und 5,4 Litern. Hier seien nur einige wenige Tipps zur Inbetriebnahme und Wartung gegeben.

  • Die Entlüftungsschraube am Hydrauliköltank muss vor der ersten Benutzung leicht gelöst werden. Durch einen Überdruck werden sonst die Dichtungen beschädigt. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Ölleck oder dem Platzen von Leitungen und Ventilen führen.
  • Der Zylinder sollte regelmäßig geschmiert und gereinigt werden. Bei unregelmäßiger Nutzung am besten vor jedem Arbeitsgang.

    guter Spaltkeil von Stahlmann

    Der Spaltkeil eines Holzspalters

  • Die Spaltsäule sollte vor jedem Einsatz gefettet werden, da so die Lebensdauer des Gleitbalkens erhöht wird.
  • Alle Komponenten an dem Holzspalter sollten regelmäßig auf festen Sitz überprüft werden. Falls einige Teile locker sind, sollten diese erst wieder richtig befestigt werden, bevor der Holzspalter ein weiteres Mal benutzt wird.
  • Der Holzspalter sollte nur mit richtigem Hydrauliköl befüllt werden. Spätestens nach 50 Betriebsstunden ist ein erster kompletter Ölwechsel vorzunehmen. Danach sollte alle 250 Betriebsstunden oder ein Mal jährlich gewechselt werden. In der Regel steht die genaue Bezeichnung des zu verwendenden Öls in der Bedienungsanleitung. In unserem Holzspalter Test liefen die meisten Maschinen mit HLP 46.

7. Häufige Fragen

Für besonders eilige Leser haben wir hier die wichtigsten Antworten auf oft gestellte Fragen aus dem Bereich der Holzspalter noch einmal kurz zusammengefasst.

preisgünstiges Hydrauliköl

HLP 22

7.1. Welches Öl wird im Holzspalter verwendet?

Bei Holzspaltern muss spezielles Hydrauliköl zum Einsatz kommen. Güde empfiehlt Hydrauliköl des Standards HLP 46. Die Firma Atika besteht auf Shell Tellus T 22, Aral Vitam Gf 22, BP Energol HLP 22 oder Mobil DTE 11. Natürlich können auch gleichwertige Öle Verwendung finden. Sie müssen einfach nach der Bezeichnung HLP 22 suchen. In der Bedienungsanleitung muss das zu verwendende Öl genannt sein.

7.2. Welche Größe sollte ein Holzspalter haben?

Bei der Größe kommt es vor allem auf die maximale Spaltgutlänge und den Durchmesser an. Diese richtet sich nach dem Verwendungszweck des jeweiligen Holzspalters. Wenn Sie ihren Holzspalter nur gelegentlich zum Herstellen von Feuerholz für den Kamin verwenden wollen, reichen die kleineren Modelle vollkommen aus. Sie haben eine maximale Spaltgutlänge von 52 cm und sollten wenigstens Baumstümpfe mit einem Durchmesser von 25 cm spalten können. Für die Herstellung von größeren Brennholzstücken sollten sie einen größeren Holzspalter verwenden. Sie haben eine Spaltgutlänge von mehr als einem Meter. Sie sollten ebenfalls einen Durchmesser von 40 cm schaffen. Diese Modelle sollten nur zum Einsatz kommen, wenn Sie noch mit einem Ofen oder einer Forsterheizung den ganzen Winter über heizen. Dort können größere Holzstücke eingelegt werden. Bei normalem Kaminholz sind die Scheite meistens nur 40 cm lang. Beim Ablängen sollten Sie auf die richtige Länge achten, damit Sie am Kamin keine bösen Überraschungen erleben.

7.3. Welche Leistung sollte ein Holzspalter haben?

Bei der Frage nach der richtigen Leistung scheiden sich bekanntlich die Geister. Die Faustregel: Je mehr Watt, desto besser, mag weit verbreitet sein, ist aber nur bedingt richtig. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass eine Leistung von 2200 Watt unbedingt notwendig ist. Maschinen mit dieser Leistung können einen Druck von 5 – 6 Tonnen aufbauen. Dieser ist zum einfachen Spalten von Hart- und Weichholz unbedingt notwendig. Falls Sie wirklich viel Holz zerkleinern müssen, sollten größere Holzspalter mit mehr als 4000 Watt zum Einsatz kommen. Sie können fast jeden Holzstamm in kürzester Zeit spalten. Allerdings sollte man bedenken, dass solche Leistungen nur von Modellen bereitgestellt werden können, die Benzin oder einen Starkstromanschluss zur Nutzung benötigen. Normale 230 Volt Elektromaschinen können solche Leistungen nicht erbringen.

7.4. Welche Spaltkraft wird benötigt?

Die Spaltkraft wird bei den Holzspaltern immer in Tonnen angegeben. Auch wenn dies physikalisch nicht ganz korrekt ist, beugen wir uns hier dem normalen Sprachgebrauch. In unserem Holzspalter Test hat sich gezeigt, dass 4 Tonnen Spaltkraft nicht ausreichend sind. Holzspalter mit solcher geringen Kraft haben bei Hartholz (Eiche, Buche, Esche) erhebliche Schwierigkeiten. Aus diesem Grund sind solche preisgünstigen Modelle nicht in der Tabelle zu finden.

Für den Gartenbereich ausreichende Holzspalter haben eine Spaltkraft von 4 bis 7 Tonnen. Mit ihnen lässt sich auch Hartholz gut spalten. Allerdings sollten hier nicht zu große Mengen bearbeitet werden, da die Keile bei den Maschinen relativ schnell stumpf werden. Wenn Sie wirklich viel Hartholz zerteilen wollen, müssen richtige Profimaschinen her. Für den normalen Gebrauch sollten jedoch auch hier Holzspalter mit einer Spaltkraft von 8 bis 12 Tonnen reichen. Mehr ist nicht zu empfehlen, da die Holzspalter sich für den privaten Gebrauch nicht rentieren würden.

7.5. Gibt es eine manuelle Alternative zum Holzspalter?

Natürlich gibt es auch einige manuelle Alternativen zum Holzspalter. Am bekanntesten sind sicher die Spaltaxt und der Spalthammer. Der Unterschied bei den Modellen besteht zum einen in der Länge des Griffs und zum anderen in der Größe und Form des Spaltkopfes. Bei einem Spalthammer ist der Kopf erheblich größer. Wer Angst vor solchen Holzbearbeitungsgeräten hat, kann auch den manuellen Holzspalter von AGMA benutzen. Das Gerät besteht aus einem Spaltkeil, der an einer Stange befestigt ist und den man mit eigener Muskelkraft runterdrücken muss. Da der Spaltkeil über eine fest sitzende Stange geführt wird, ist das Abrutschen unmöglich. Der manuelle Holzspalter ist nur für kleine Holzscheiben mit einem Durchmesser von 15 cm und einer Länge von 30 cm geeignet. Bei größeren Holzstücken ist die Verwendung einer Spalaxt oder eines Spalthammers eher zu empfehlen, da erheblich weniger Zeit benötigt wird.

Unser Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger

Noch keine Kommentare vorhanden

Helfen Sie anderen Lesern von Vergleich.org und hinterlassen Sie den ersten Kommentar zum Thema Holzspalter.

Neuen Kommentar verfassen

Antworten abbrechen

Ähnliche Vergleiche in der Kategorie Gartenwerkzeug

Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Akku-Grasschere Test

Rasenmäher haben oft Schwierigkeiten mit den Rändern an Wänden und Bordstein. Hier kommt die Akku-Grasschere zum Einsatz. Sie entfernt mit einem …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Akku-Heckenschere Test

Im Frühling treibt die Hecke aus und ist dann eventuell nicht mehr die gewünschte Zierde des Gartens. Um kabellos Hecke zu schneiden, sind Akku-…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Akku-Hochentaster Test

Akku Hochentaster werden zur Baumpflege im Garten, in Parks und an Straßen eingesetzt. Mit ihnen können tote oder kranke Äste von Bäumen entfernt …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Akku-Rasenmäher Test

Mit einem Akku Rasenmäher können Sie Ihre Grünfläche umweltschonend und mit geringer Geräuschentwicklung pflegen. Der Akku mit einer Spannung von…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Astschere Test

Astscheren werden beim Baumschnitt zum Schneiden von Ästen und Zweigen bis zu einer Stärke von 50 mm verwendet…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Benzin-Heckenschere Test

Alle Benzin-Heckenscheren besitzen einen 2-Takt-Motor. Sie müssen für den Betrieb folglich Öl und Benzin mischen, damit der Motor laufen kann…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Benzin-Laubsauger Test

Im Herbst bekommen Gärten und Gehwege eine dicke Schicht gelb-bräunlicher Blätter verpasst, die zwar schön ist, aber auch störend sein kann…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Benzin-Rasenmäher Test

Benzin-Rasenmäher haben heutzutage meist einen 4-Takt-Motor und müssen nur noch mit Benzin und Öl befüllt werden. Ein aufwendiges Mischen der …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Benzin-Rasentrimmer Test

Die Motorsense, auch Benzin-Rasentrimmer genannt, ist ein motorbetriebenes Gartengerät zum Kappen und Mähen von Schnittgut. Sie erreicht Stellen, …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Benzin-Vertikutierer Test

Ein Vertikutierer lockert den Boden durch das Anritzen der Grasnarbe auf, da er so Moos und Mulch mit seinen Vertikutiermessern beseitigt. Wasser und …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Drucksprüher Test

Drucksprüher werden vorrangig zur Gartenbewässerung verwendet. Auch zur Unkrautvernichtung und Moosentfernung sind sie anwendbar…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Elektrische Heckenschere Test

Eine elektrische Heckenschere läuft via Stromkabel und ist wegen dem Netzbetrieb leichter und leistungsstärker als Akku-Heckenscheren sowie …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Elektro-Rasenmäher Test

Elektro-Rasenmäher können über Kabel und Netzbetrieb oder durch einen Akku angetrieben werden. Der Elektro-Mäher ist dabei eher für kleinere bis …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Elektro-Vertikutierer Test

Vertikutierer sind Gartengeräte, die Moos und Unkrautpflanzen aus dem Boden holen, ohne den Rasen zu zerstören. Dadurch wird der Boden aufgelockert …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Erdbohrer Test

Erdbohrer sind Gewindeschrauben, die in der Landwirtschaft und von Hobbygärtnern zur Bohrung von Erdlöchern genutzt werden, um Zaunpfähle zu setzen…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Gartenfräse Test

Gartenfräsen, Motorhacken oder Kultivatoren bezeichnen das gleiche Produkt und dienen zum Umgraben des Gartens und zur Auflockerung der Beete…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Gartenschere Test

Gartenscheren gibt es als Bypass- und Amboss-Modelle entsprechend den Pflanzen, die behandelt werden sollen. Bypass-Modelle eignen sich für frisches …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Grabegabel Test

Eine Grabegabel – auch Gabelspaten, Spatengabel, Grabeforke genannt – dient zum Ausheben und Auflockern des Bodens. Zudem wird sie bei der …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Häcksler Test

Walzenhäcksler können schnell und automatisch Äste einziehen. Dadurch wird die Arbeitszeit deutlich verkürzt. Ebenso fällt die Arbeit damit …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Hand-Heckenschere Test

Manuelle Heckenschere, mechanische Heckenschere oder Hand-Heckenschere: diese Begriffe meinen alle eine unkomplizierte Heckenschere, die Sie ohne …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Harke Test

Eine Harke gehört zur Grundausstattung für Profi- und Hobbygärtner. Mit ihrer Hilfe kann der Boden aufgelockert werden. Zudem wird sie zum …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Heckenschere Test

Die Leistung und Lautstärke von Benzin-Heckenscheren sind mit Abstand am höchsten. Die Modelle sind schwer und bringen eine hohe Leistung mit. Wir…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Hochentaster Test

Es gibt drei verschiedene Antriebsarten von Hochentastern: Akku, Netzkabel und Benzin…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Kehrmaschine Test

Im Hausgebrauch kommen vor allem Handkehrmaschinen zur Reinigung des Hofes oder Gartens zum Einsatz. Die verschiedenen Bürsten werden hier durch die …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Kompressor Test

Es gibt verschiedene Arten von Kompressoren. Neben den Mini-Kompressoren, die nur für einfaches Aufpumpen von Reifen und Rädern geeignet sind, gibt …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Laubsauger Test

Laubsauger für den Garten besitzen eine ähnliche Funktion wie Staubsauger. Durch einen vom Motor erzeugten Unterdruck wird durch das Rohr Laub …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Mähroboter Test

Mähroboter gibt es schon seit 1995. Die kleinen Geräte mähen den Rasen im Garten, anders als Rasenmäher, selbstständig ohne Zutun des Besitzers. …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Metalldetektor Test

Metalldetektoren dienen der Lokalisierung verschiedener Metallteile, Rohrleitungen oder auch elektrischer Leiter. Sie kommen somit bei der Schatzsuche…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Motorhacke Test

Motorhacken sind sehr leicht und können ohne großen Kraftaufwand über den zu bearbeitenden Acker oder Rasen geführt werden. Mit einem …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Motorsense Test

Wer es des Öfteren mit stark bewachsenen Wiesen, verwilderten Beeten oder wucherndem Gestrüpp zu tun hat, der wird mit einem Rasenmäher an seine …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Mulchmäher Test

Das „Mulchmähen“ gilt als die natürlichste und modernste Art der Rasendüngung. Im Gegensatz zum Mähen mit Standardmähern wird das gehä…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Rasenkantenstecher Test

Ein Rasenkantenstecher ist ein Gartengerät, welches für saubere Kanten zwischen Rasen und Beet sorgt – ein Werkzeug zum Rasen abstechen. Es ä…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Rasenlüfter Test

Anders als bei einem Vertikutierer (mit oder ohne Fangsack) treibt ein Rasenlüfter bei der Rasenbelüftung seine Krallen nicht so tief in den Boden…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Rasenmäher Test

Eine schöne Grünfläche muss regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört auch das Trimmen auf die entsprechende Länge. Hier sind Rasenmäher das …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Rasentrimmer Test

Rasentrimmer und Freischneider kommen dort zum Einsatz, wo der Rasenmäher oder Mulchmäher nicht ausreicht: an Rasenkanten, unter Sträuchern und B…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Sandstrahlpistole Test

Grundlegend gibt es bei Sandstrahlpistolen zwei Arten. Eine Sandstrahlpistole mit Saugbecher verfügt nur über einen Anschluss für den Kompressor, …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Spaltaxt Test

Eine Spaltaxt dient dazu, bereits geschlagenes Holz in einzelne Holzscheite zu zerlegen – im Gegensatz zur Fällaxt, die zum Fällen von Bäumen …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Spalthammer Test

Bei einem Spalthammer handelt es sich um eine abgewandelte Axt, die sowohl Holz als auch Naturstein bearbeiten kann. Hauptsächlich wird der …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Spaten Test

Es gibt recht viele Arten von Spaten: Federspaten, Doppelfederspaten, Vollmetallspaten…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Spindelmäher Test

Ein Spindel- oder Handrasenmäher nimmt das Gras über mehrere Messer auf, die sich auf einer waagerecht rotierenden Spindel drehen und führt es an …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Streuwagen Test

Mit einem Streuwagen können Sie Salz, Granulate, Sand, aber auch Dünger oder Pflanzensamen gleichmäßig auf Ihrem Rasen oder auf Ihrem Gehweg …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Teleskop-Heckenschere Test

Mit einer Teleskop Heckenschere können Hecken in Höhe von drei bis vier Metern gestutzt werden. Das Gerät verfügt über ein zweiseitig mit Messern…

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Unkrautbrenner Test

Brenner bieten eine gute Alternative zum umweltschädlichen Spritzen von Unkraut. Thermoflamm ist dabei der Ausdruck für Unkrautvernichtung ohne …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Unkrautstecher Test

Unkrautstecher gehören zu den Gartengeräten und fallen dort unter die Methoden zur Unkrautvernichtung. Es handelt sich bei den Geräten um kleine …

zum Test
Jetzt vergleichen

Gartenwerkzeug Walzenhäcksler Test

Walzenhäcksler sind Schredder, die trockene und harte Äste mit einer scharfkantigen Walze zerkleinern und zerdrücken. Das fertige Häckselgut kann…

zum Test