Der Handel bietet zwei Typen dieser Spezialfarbe an: Sie können den Heizkörperlack per Sprühdose auf der Heizung verteilen oder aber oder per Pinsel auftragen. Das Resultat ist dasselbe, die Trockenzeit, Farbe und andere technische Faktoren ebenfalls.
Fenster zu
Beim Einsatz von Heizkörperspray sollten die Fenster geschlossen sein, damit kein Luftzug die feinen Tröpfchen verweht. Im Anschluss muss kräftig gelüftet werden.
Wir haben sowohl Heizungslack zum Sprühen als auch zum Streichen in unsere Produkttabelle aufgenommen.
Zwei wichtige Unterschiede zwischen Heizungslack-Spray und klassischer Streichfarbe gibt es dennoch: Erstens den Preis und zweitens die Anwendung. Der Sprühlack für den Heizkörper reicht pro Dose nur für ein bis zwei Quadratmeter. Bei einem Stückpreis von etwa zehn bis 20 Euro sind das immer noch fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter. Mit einem kleinen Eimerchen der Streichfarbe kommen Sie hingegen auf stolze fünf bis zehn Quadratmeter und geben somit nur etwa ein Fünftel dessen aus, was Sie mit dem Farbspray zahlen müssten.

Streichfarbe tropft nur, wohingegen sich Spray im ganzen Zimmer verteilen kann.
Beim Auftragen der Heizkörperfarbe mit dem Spray ist Vorsicht geboten. Der feine Sprühnebel verteilt sich leicht im Raum und setzt sich auf anderen Möbelstücken ab – eine ziemliche Sauerei, die nur durch penibles Abkleben vermieden werden kann.
Dafür geht das eigentliche Sprühen etwas bequemer. Für das Auftragen von Streichfarbe benötigen Sie hingegen erst einen geeigneten Pinsel, um in die Ecken und Winkel zu kommen. Größere Flächen lassen sich anschließend gut mit einem kleinen Farbroller abdecken.
Befolgen Sie unbedingt die in der Packung enthaltene Gebrauchsanweisung des Herstellers. Die Anwendung unterscheidet sich von Produkt zu Produkt.
Wir haben die Vor- und Nachteile der beiden Lack-Arten für Sie zusammengefasst:
| Kategorie: Spray-Lack | Kategorie: Streich-Lack |
+ schneller aufzutragen - weniger Mühe zwischen den verwinkelten Heizkörper-Rippen | + günstig, insbesondere bei großen Flächen + weniger Sauerei bei der Anwendung |
- hoher Quadratmeterpreis - Atemschutz muss bei der Arbeit getragen werden - Sprühnebel kann sich leicht bilden | - Pinsel benötigt - mühsames Auftragen in schlechten Winkeln |
| Vor allem Einsteiger sollten den Heizungskörper besser mit dem Pinsel lackieren, anstatt ihn zu besprühen. Beim Anwenden eines Sprays ist große Vorsicht geboten, da sich der Farbnebel leicht im Raum verteilt. |

Mit der Rolle geht es einfach schneller.

Ein gebogener Pinsel hilft zudem, zwischen die Rippen des Heizkörpers zu gelangen.
Ich hatte selbst mal Dosen verwendet, die Sauerei war unglaublich und meine Frau nicht entzückt. Kann ich nicht empfehlen. Kann gern im Baumarktregal bleiben.
Gruß aus Detmold