Das Wichtigste in Kürze
  • Gabionen – hinter einem exotisch klingenden Wort, das die Meisten vermutlich noch nie gehört haben, verbergen sich Drahtkäfige, die in der gehobenen Landschafts- und Gartengestaltung eingesetzt werden. Mitunter trifft man sie in öffentlichen Parks oder als Hangsicherung an. In privaten Gärten finden sie häufiger als Sichtschutz oder als Hochbeetumrandung Anwendung. Neben den vielseitigen funktionalen Einsatzmöglichkeiten setzen sie außerdem moderne optische Akzente in Ihrem Garten.
  • Die Gabionenkörbe werden mit Gabionensteinen befüllt. Besonders geeignet sind Natursteine wie Marmor, Granit, Quarz oder Kalkstein. Die Wahl der passenden Steingröße ist von der Maschenweite abhängig, so werden Gabionensteine mit einer Steinkörnung von 100 mm bei einer Maschenweite von 10 x 5 cm empfohlen. Gabionen mit einer engen Maschenweite von 5 x 5 cm können auch mit Kies befüllt werden.
  • Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der passenden Gabione ist ihre Stabilität, die vor allem von dem Durchmesser des verwendeten Drahts abhängt. Wer mit seinen Gabionen einen Steinzaun (auch Gabionenzaun genannt) oder eine Hangsicherung bauen möchte, benötigt besonders stabile Gabionenkörbe. Hier sollte der Drahtdurchmesser nicht unter 4,5 mm liegen. Für die Verwendung als Sichtschutz oder Hochbeetummrandungen ist ein Drahtdurchmesser von 4 mm ausreichend. Für zusätzliche Stabilität sorgen außerdem Distanzhalter. Die kleinen Drahtstäbe werden in die Gabionen gehangen, so wird das Gewicht der Gabionensteine gleichmäßig auf das Gitter verteilt.

Gabionen Test