Das Wichtigste in Kürze
  • Wer den besten Gartentisch aus Holz kaufen möchte, sollte beim Vergleich auf Stabilität und Bequemlichkeit achten: Verbindungsstreben dienen zwar grundsätzlich der Standhaftigkeit, können aber auch die Beinfreiheit einschränken. Klapptische sind platzsparend, aber oft weniger stabil. Praktisch ist ein Gartentisch aus Holz, der ausziehbar ist und sich so ganz einfach vergrößern lässt. Ein weiteres nützliches Extra für den Platz an der Sonne bietet das Loch für die Durchführung des Schirms.

1. Was sind die Unterschiede der verschiedenen Holzarten bei einem Gartentisch?

Eukalyptusholz ist sehr hart, relativ witterungsbeständig und hat eine rosabraune bis dunkelrote Farbe. Es kann unbehandelt in der prallen Sonne schnell austrocknen. Akazienholz ist ebenfalls hart und wetterunempfindlich – auch ohne Oberflächenbehandlung hält sich das helle Holz im Freien viele Jahre. Kiefernholz hingegen ist weicher, stärker strukturiert und kann von gelblich bis rötlichbraun im Licht stark nachdunkeln. Es kann schnell Druckstellen bekommen und absplittern – deshalb ist es wichtig, dass Oberflächen glatt abgeschliffen sind. Bei Teak handelt es sich um eine Holzart mit ganz besonderen Eigenschaften: Es ist hart, auch ohne Behandlung wetterfest und hat eine lange Lebensdauer. Dazu ist es gegen Pilze und Insekten sehr beständig und schwer entflammbar.

2. Wie funktioniert ein ausziehbarer Gartentisch aus Holz?

Ein Gartentisch aus Holz, der ausziehbar ist, lässt sich in der Regel einfach und unkompliziert verkleinern oder vergrößern. Es gibt unterschiedliche Mechanismen für die Erweiterung. Praktisch ist der sogenannte „Schmetterlings-Mechanismus“, bei dem die zusätzlichen Tischplatten durch Auf- und Zuklappen eingefügt oder im Tisch selbst verstaut werden. Eine andere, gut funktionierende Lösung: Nach dem Auseinanderziehen des Gartentischs wird die Erweiterungsplatte eingesetzt – bei Nichtgebrauch kann diese dann einfach wieder herausgenommen und getrennt aufbewahrt werden.

3. Wie pflege ich meinen Terrassentisch oder Gartentisch aus Holz?

Unbehandeltes Holz hat eine hohe Saugfähigkeit und kann entsprechend viel Feuchtigkeit aufnehmen. Ein Holztisch, der im Freien steht, sollte also unbedingt regelmäßig geölt, gewachst oder imprägniert werden – am besten zwei- bis dreimal pro Jahr. Naturbelassene Holztische, wie zum Beispiel ein Teakholz-Gartentisch, können mit der Zeit eine graue Patina bekommen. Grundsätzlich hat ein Gartentisch aus Holz, der massiv ist, den Vorteil, dass er ganz einfach wieder aufbereitet werden kann: Durch Abschleifen bekommt er wieder seine ursprüngliche Farbe.

4. Gibt es einen Holz-Gartentisch-Test von der Stiftung Warentest?

Nein, das Magazin hat bislang keinen Holz-Gartentisch-Test veröffentlicht, warnte aber vor knapp 20 Jahren vor Teakholz-Möbeln ohne Zertifikat.

Falls Sie einen besonders leichten Tisch suchen, schauen Sie nicht nur in unseren Holz-Gartentisch-Vergleich, sondern auch in ähnliche Tabellen. Dort gibt es beispielsweise Gartentische aus Aluminium:

Gartentisch Holz Test