Das Wichtigste in Kürze
  • Kunststoff-Gartenhäuser sind aufgrund der verwendeten Materialien wesentlich pflegeleichter und robuster als Gartenhäuser aus Holz oder Metall.
  • Es gibt bei den Häusern große Unterschiede bezüglich der Größe, der Einfachheit der Montage, der Ausstattung und der Modifizierbarkeit.
  • Einige Gartenhäuser aus Kunststoff benötigen ein Fundament. Wenn Sie diesen zusätzlichen Aufwand vermeiden möchten, achten Sie darauf, dass Bodenplatten im Lieferumfang enthalten sind und das Haus keinen Unterbau benötigt.

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Gartenarbeit wird von vielen Menschen als entspannende Abwechslung zum stressigen Alltag gesehen. Laut einer Erhebung von VuMA besitzen 35,72 Mio. Menschen in Deutschland einen Garten. Wenn in der Garage kein Platz mehr ist, stellt sich schnell die Frage, wohin mit den Geräten.

Mit einem Kunststoff-Gartenhaus können Sie Ihre Geräte und Werkzeuge wie Schaufeln, Schubkarre oder Rasenmäher platzsparend lagern. In unserem Kunststoff-Gartenhaus-Vergleich 2020 bieten wir Ihnen eine Kaufberatung mit den wichtigsten Eigenschaften wie Größe, Material, Wandstärke und Ausstattung.

Für manche Gartenhäuser benötigen Sie ein Fundament. Möchten Sie diesen Aufwand vermeiden, suchen Sie in unserer Vergleichstabelle nach einem Kunststoff-Gartenhaus, das Bodenplatten bereits im Lieferumfang enthalten hat und keinen Unterbau benötigt.

1. Kombiniert Kunststoff die Vorteile anderer Materialien, ohne deren Nachteile mitzubringen?

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Ein Holzhaus sieht zwar schön aus, erfordert aber viel Pflege.

Ein modernes Gartenhaus kann aus verschiedenen Materialien gebaut werden. So gibt es Gartenhäuser aus Holz, Blech, Kunststoff oder sogar Stein.

Ein Gartenhaus aus Holz müssen Sie leider immer wieder abschleifen sowie streichen und darauf achten, dass das Holz nicht fault.

Zwar hat Holz eine besonders schöne Optik, allerdings ist die Instandhaltung sehr aufwendig.

Viele Bleche, die in Geräteschuppen verwendet werden, sind beschichtet, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Denn oftmals bildet sich bei Metallen mit der Zeit eine Rostschicht, die Sie fast nicht mehr entfernen können.

Diesen Problemen begegnen Sie mit einem Stein-Gartenhaus nicht. Jedoch sind diese sehr teuer in der Anschaffung, benötigen viel Bauzeit und lassen sich nur mit großem Aufwand wieder entfernen.

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Ein großes Kunststoff-Gartenhaus mit Doppeltüren von Lifetime.

Daher raten wir von Vergleich.org dazu, Kunststoff als Material zu verwenden.

Es kann weder faulen noch rosten und kombiniert die Vorteile der anderen Materialien, ohne die Nachteile zu besitzen.

Durch den Einsatz spezieller Fertigungsmethoden haben viele Kunststoff-Gartenhäuser eine Holz-Optik, die sich fast nicht von einem Holz-Gartenhaus unterscheiden lässt.

Kunststoff ist kein arbeitendes Material und verzieht sich daher nicht wie Bleche oder Holz.

Zwar haben große Gartenhäuser aus Kunststoff oftmals ein Gewicht von 200 bis 300 kg, sind damit aber immer noch wesentlich leichter als ein Gartenhaus aus Stein.

2. Muss für Kunststoff-Gartenhäuser zusätzlich ein Fundament gelegt werden?

Bei manchen Kunststoff-Gartenhäusern benötigen Sie aufgrund der Größe und des Gewichts ein Fundament. Daher lassen sich Kunststoff-Gartenhäuser in die Kategorien mit und ohne Fundament einteilen. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile, die Sie dabei beachten sollten, zusammengefasst:

Typ Eigenschaften
ohne Fundament Gartenhäuser ohne Fundament sind meist leichter sowie kleiner und haben passende Bodenplatten im Lieferumfang enthalten.
+ keine zusätzlichen Kosten
+ leicht verschieb- bzw. abbaubar
+ kein zusätzlicher Zeitaufwand
- sehr schwere Gewichte können die Bodenplatten beschädigen
- weniger sturmfest
- bei Regen leichter unterspülbar
mit Fundament Gartenhäuser mit Fundament sind meist größer, schwerer und robuster.
+ sturmfester
+ besser gegen starken Regen geschützt
+ auch für schwere Geräte geeignet
- zusätzlicher Zeitaufwand
- zusätzliche Kosten
- Gartenhaus lässt nicht einfach verschieben oder abbauen
Fazit: Wenn Sie in einer Region leben, in der es zu starken Winden oder Stürmen kommt, oder Sie viel Platz brauchen, empfehlen wir ein Kunststoff-Gartenhaus mit Fundament. Haben Sie hingegen nur wenige Geräte und Werkzeug zu verstauen und möchten das Gartenhaus flexibel umsetzen können, sollten Sie lieber ein kleines, günstiges Kunststoff-Gartenhaus kaufen, das kein Fundament benötigt.

3. Lässt sich je nach Platzbedarf zwischen unterschiedlichen Größen wählen?

3.1. Achten Sie auf die Größe der Türen

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Ein eher kleines, graues Kunststoff-Gartenhaus von Keter.

Je nachdem, welche Gartenutensilien Sie verstauen wollen, benötigen Sie auch entsprechend Platz.

Möchten Sie beispielsweise einen Rasenmäher, einen Häcksler und vielleicht noch einige Werkzeuge lagern, dann reicht Ihnen ein kleines Kunststoff-Gartenhaus mit 5 bis 10 m³ wahrscheinlich nicht.

Ebenso müssen Sie bedenken, dass gerade größere Geräte wie ein Rasenmäher durch die Tür passen müssen. Die Doppeltüren des Kunststoff-Gartenhauses sollten daher mindestens über eine Breite von einem Meter oder mehr verfügen.

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Auch ein großer Rasenmäher lässt sich verstauen, allerdings benötigen Sie dafür ein großes Kunststoff-Gartenhaus.

Wenn Sie nur einige Werkzeuge lagern möchten, reicht Ihnen ein kleineres Gartenhaus mit 5 bis 10 m³.

Möchten Sie hingegen mehrere Gartengeräte lagern, sollten Sie eher mit 15 bis 20 m³ rechnen.

Planen Sie große Gegenstände, die in der Garage keinen Platz mehr finden, in Ihrem Gartenhaus zu verstauen, achten Sie auf die passenden Innenmaße. Sonst kann es trotz großem Platzangebot sein, dass beispielsweise das Kanu nicht hineinpasst.

3.2. Eine große Wandstärke schützt vor Beschädigungen

Form des Hauses

Die meisten Gartenhäuser haben eine rechteckige Form. Zwar gibt es auch fünfeckige Kunststoff-Gartenhäuser, allerdings ist deren Konstruktion aufwendiger und daher sind sie meist wesentlich teurer.

Die Stärke der Wände entscheidet darüber, ob die Wand äußeren Belastungen standhält – oder nicht.

Daher empfehlen wir von Vergleich.org, lieber eine dickere Wandstärke zu wählen.

Denn sonst kann es vorkommen, dass Sie beim Umgang mit Werkzeugen oder Geräten an die Wand stoßen und sie dabei beschädigen.

Auch eventuelle Befestigungen für Regale oder Halterungen können bei einer höheren Wandstärke mehr Last tragen. Planen Sie also, mit vielen schweren Geräten zu arbeiten oder viele Regale anzubringen, sollte die Wandstärke mindestens 20 mm betragen – noch besser wären 26 mm.

Zwar erhöht sich damit auch das Gewicht, allerdings kann dies auch ein Vorteil sein: je schwerer, desto sturmfester.

3.3. Einige Materialien sind besonders robust

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PVC gibt es in vielen Farben und ist vielseitig einsetzbar.

Je nach Hersteller werden unterschiedliche Kunststoffe eingesetzt. In Testberichten zu Kunststoff-Gartenhäusern werden oft PVC (Polyvinylchlorid) und PP (Polypropylen) erwähnt.

Aber auch das besonders robuste HDPE (eng. High Density Polyethylene: hochdichtes Polyethylen) wird von einigen Herstellern wie Lifetime verwendet.

In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile der verschiedenen Kunststoff-Arten:

Typ Eigenschaften
PP (Polypropylen) + umweltfreundlich
+ mittlere Festigkeit
- kann ab 0 °C brüchig werden
- geringe Abriebfestigkeit
PVC (Polyvinylchlorid) + schwer
+ hohe Druckfestigkeit
- empfindlich gegen Säuren
- Herstellung mit umweltschädlichen Weichmachern
HDPE (hochdichtes Polyethylen) + sehr hart
+ hohe Abriebfestigkeit
- im Vergleich dickere Wandstärke notwendig
- geringere Druckfestigkeit

Wie Sie in der Tabelle sehen, gibt es einige Unterschiede, was die Festigkeit und die Druckempfindlichkeit angeht. Da PVC und HDPE robuster als normales PP sind, sollten Sie darauf achten, dass die Wände des Gartenhauses daraus gefertigt sind.

Schneelast im Winter

Zwar halten bessere Materialien mit dicker Wandstärke einer höheren Schneelast stand, allerdings sollten Sie bedenken, dass schon bei 30 cm Schneehöhe ein Gewicht von 100 kg/m² erreicht werden kann. Daher sollten Sie bei starkem Schneefall das Dach vom Schnee befreien.

Allerdings bietet Keter Kunststoff-Gartenhäuser aus PP an. Diese sind jedoch in einem speziellen Verfahren hergestellt, der unter dem Markennamen Duotech vertrieben wird.

Die Besonderheit von Duotech liegt nicht nur in der höheren Festigkeit als gewöhnliches PP, sondern auch in der Streichbarkeit der Wände.

Ebenso ist die Holz-Optik des Kunststoff-Gartenhauses aus Duotech im Vergleich mit anderen Materialien von echtem Holz fast nicht zu unterscheiden.

Daher können Sie, wenn Sie beispielsweise mit dem Grau Ihres Kunststoff-Gartenhauses unzufrieden sind, das Kunststoff-Gartenhaus einfach grün streichen.

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Dieses graue Kunststoff-Gartenhaus von Keter lässt sich dank Duotech einfach streichen.

Zwar sind auch PVC und HDPE streichbar, allerdings benötigen Sie dafür ein 2-Komponenten-Grundierung mit Epoxid-Anteil und Haftvermittler.

Durch die in PVC enthaltenen Weichmacher ist das Lackieren eine eher diffizile Angelegenheit, der Lack muss genau auf das PVC abgestimmt sein.

Ebenso kann die Lackierung bei Kunststoffen, die länger der Witterung ausgesetzt sind, problematisch sein. Denn trotz hoher UV-Beständigkeit erodiert Kunststoff, was zu einer unebenen, nicht glatten Lackoberfläche führen kann.

Jedoch ist PVC gerade für Befestigungen geeignet, es hat im Vergleich die höchste Druckfestigkeit.

Fazit: Planen Sie Ihr Kunststoff-Gerätehaus zu streichen, sollten Sie zu einem modernen Gartenhaus mit Duotech-PP greifen. Sind Ihnen allerdings gute Befestigungsmöglichkeiten wichtig, empfehlen wir PVC. Möchten Sie hingegen ein möglichst robustes Material, raten wir zu HDPE.

3.4. Bauen Sie das Kartenhaus am besten nicht alleine auf

Leider ist die Montage des Gartenhauses nicht immer einfach. Denn unklare Beschreibungen und Bauanleitungen in englischer Sprache können die benötigte Zeit erheblich verlängern. Auch schlecht verarbeitete Einzelteile, die zu durchdrehenden Schrauben oder verkanteten Elementen führen, kosten nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Achten Sie daher darauf, dass die Montage möglichst einfach ist. Allgemein empfehlen wir von Vergleich.org, dass Sie den Aufbau nicht alleine angehen. Gerade beim Dach ist oftmals eine zweite, unterstützende Person hilfreich.

3.5. Lüftungsschlitze verhindern Schimmel und Rost

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Der Lüftungsschlitz von Gartenhaus Ondis24 Deco

Zwar können Sie in Ihrem Gartenhaus ein Licht installieren, allerdings benötigen Sie dafür einen Stromanschluss, der sich nicht immer einfach installieren lässt.

Daher sollte das Gartenhaus über mindestens ein Fenster verfügen.

Gerade wenn kein Stromanschluss verfügbar ist, sollte es mehrere Fenster geben, denn die Kunststoff-Verkleidung des Gartenhauses ist lichtdicht.

Planen Sie das Gartenhaus in einen Kleingarten (auch Schrebergarten) zu stellen, ist ein bereits montiertes Schloss oder eingebaute Ösen für ein Vorhängeschloss praktisch.

Ist Ihr Gartenhaus der prallen Sonne ausgesetzt, können sich im Sommer hohe Temperaturen im Gartenhaus bilden. Daher werden von vielen Hersteller wie Keter, Lifetime oder Grosfillex im Kunststoff-Gartenhaus Lüftungsschlitze verbaut.

Die Lüftungsschlitze helfen nicht nur bei der Temperaturregulation, sondern sorgen auch dafür, dass die eingelagerten Werkzeuge und Geräte nicht anfangen zu schimmeln oder zu rosten.

Denn in einem abgeschlossenen Raum würde bei Sonneneinstrahlung eine hohe Luftfeuchtigkeit entstehen, die über längeren Zeitraum beispielsweise die Holzstiele Ihrer Werkzeuge faulen lassen kann oder für Rost am Metall der Gartengeräte sorgt.

3.6. Hinweise zum Frostschutz, jedoch keinen Kunststoff-Gartenhaus-Test

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Gartengeräte sollten Sie für den Winter frostsicher verstauen. Dieser Grill würde mit der Zeit sonst anfangen zu rosten.

Da Stiftung Warentest noch keinen Kunststoff-Gartenhaus-Test durchgeführt hat, wurde auch noch keinen Kunststoff-Gartenhaus-Testsieger gekürt.

Auch zu Metall- und Holz-Gartenhäuser findet sich kein Test.

Allerdings weist Stiftung Warentest im Heft 11/2015 darauf hin, wie Sie Ihre Gartengeräte vor winterbedingten Schäden schützen können.

Stiftung Warentest empfiehlt, Akkus getrennt zu lagern, Wasserbehälter und -leitungen zu entleeren und das Gartenwerkzeug zu reinigen.

Generell sollten Sie Gartenutensilien möglichst frostfrei lagern. Vergessen Sie auch nicht, Abflussgitter und -rohre von Laub und Schmutz zu befreien, sonst läuft das Wasser nicht ab, was zu Wasserschäden führen kann.

Fazit: Das beste Gartenhaus mit Kunststoff hat eine dicke Wandstärke, bietet viel Platz, ist robust und einfach zu montieren. Für genügend Licht hat es mehrere Fenster und für eine gute Belüftung verfügt es über mehrere Lüftungsschlitze.

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4. Ein Fundament sorgt für zusätzliche Stabilität

Benötigt Ihr Kunststoff-Gerätehaus kein Fundament, kann es trotzdem sinnvoll sein, eines zu bauen. Auch bei Gartenhäuser aus Kunststoff mit Boden kann ein Unterbau die Standdauer erhöhen. Denn ein Fundament schützt vor eindringendem und stehendem Wasser, ebenso wird Ihr Haus durch die Verankerung im Fundament sturmsicherer.

Sie können ein Fundament aus einfachen Betonplatten oder Gehwegplatten errichten. Dazu müssen Sie den zukünftigen Boden Ihres Kunststoff-Gartenhauses vorher begradigen und mit Kies auslegen.

Haben Sie sich für ein großes Gartenhaus entschieden, empfehlen Testberichte zu Kunststoff-Gartenhäusern, lieber ein richtiges Fundament mit einer Betonplatte bauen.

Dazu müssen Sie den Boden ausheben, beachten Sie allerdings, dass es je nach Bundesland unterschiedliche Vorschriften gibt, inwieweit Sie eine Genehmigung benötigen. Kontaktieren Sie daher am besten das zuständige Bauamt, welche Vorschriften gelten.

Im folgenden Video sehen Sie das Gießen einer Betonplatte im Schnelldurchlauf:

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Gartenhäuser mit Kunststoff-Verkleidung

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

5.1. Können Sie in der Nähe des Gartenhauses einen Grill benutzen?

gartenhaus-grill-feuerfest

Gerade offene Grills können bei Wind weite Funken schlagen.

Das können Sie grundsätzlich schon, allerdings sollte der Grill sich nicht in direkter Nähe des Gerätehauses befinden.

Denn in Testverfahren zu Kunststoff-Gartenhäusern zeigte sich, dass die verwendeten Kunststoffe oftmals schon bei Temperaturen über 100 °C anfangen zu schmelzen.

Achten Sie bei der Gartenplanung mit Grill auch darauf, dass es bei offenen Grills unter Umständen zu Funkenflug kommen kann.

Dieser kann zu unschönen Brandflecken führen, auch wenn das Kunststoff-Gartenhaus beispielsweise anthrazit ist.

5.2. Benötigen Sie eine Genehmigung für das Gartenhaus?

Leider gibt es in den verschiedenen Bundesländern verschiedene Vorschriften, ab wann Sie eine Genehmigung beantragen müssen. Ebenso unterscheiden sich die Vorschriften für Kleingärten (Schrebergärten) und Hausgärten.

So sind in Bayern und Brandenburg beispielsweise Gartenhäuser bis 75 Kubikmetern Volumen im Garten genehmigungsfrei, solange sie im Bebauungszusammenhang (beispielsweise innerhalb einer Ortschaft) liegen. Am besten kontaktieren Sie vor dem Kauf eines Kunststoff-Gartenhauses das zuständige Bauamt.

Achtung: Vergewissern Sie sich vor dem Bau, dass Sie eventuelle Auflagen und Vorschriften erfüllen. Sonst kann es im Extremfall sein, dass Sie das Gartenhaus wieder abbauen müssen.

5.3. Sind WPC-Gartenhäuser empfehlenswert?

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WPC ist zwar resistenter als dieses normale Holz, ist aber trotzdem anfällig für Pilze und Wasser.

Davon ist eher abzuraten. Zwar soll WPC (WPC steht für Wood Polymer Composites, auf Deutsch Holz-Polymer-Werkstoff) die Vorteile von Holz und Kunststoff kombinieren, allerdings gibt es dabei viele Probleme.

Eines davon ist, dass oft nicht klar ist, wie hoch der Holzanteil ist.

Zwar ist die Holz-Optik dieser Kunststoff-Gartenhäuser sehr ähnlich zu echtem Holz, allerdings führt ein hoher Holzanteil auch zu Nachteilen.

Denn Holz kann faulen, schimmeln und verrotten und muss daher gepflegt werden. Gerade bei WPC-Gartenhäusern mit Flachdach staut sich die Nässe, was zu Schäden führen kann.

Falls Sie sich für ein WPC-Gartenhaus entscheiden, raten wir daher eher nicht zu einem WPC-Gartenhaus mit Flachdach, sondern lieber eines mit Giebeldach. Auch von Flachdächern bei Kunststoff-Gartenhäusern raten wir ab, denn Äste und Blätter lagern sich darauf ab und müssen umständlich entfernt werden.