Eurovision Song Contest: Wer bekommt 12 Punkte von Deutschland?

Nach den zwei Halbfinal-Runden stehen die 26 Finalisten und Finalistinnen für den ESC 2019 am Samstag fest.

Die Vergleich.org-Redaktion hat anhand von Google-Suchanfragen herausgefunden, welche ESC-Teilnehmer in Deutschland am beliebtesten sind und hohe Punktzahlen erwarten können!

  • Auf Platz 1: Luca Hänni! Der Schweizer “She Got Me”-Interpret kommt auf 31.550 Google-Suchanfragen pro Monat und hat somit super Chancen auf viele Anrufe aus Deutschland.
  • Auf Platz 2: Sergey Lazarev! Der Russe tritt mit dem Titel “Scream” an, ist aber mit 4.360 Suchanfragen relativ weit abgeschlagen.
  • Auf Platz 3: Bilal Hassani! Der französische “Roi”-Interpret  wurde monatlich 3.570 mal bei Google gesucht.
  • Auf Platz 4: Mahmood! Der Kandidat aus Italien tritt mit dem Song “Soldi” an und bekommt 2.490 Google-Suchen pro Monat.
  • Auf Platz 5: Kate Miller-Heidke! Die Australierin setzt mit “Zero Gravity” auf Operngesang und eine ausgefallene Performance und bringt es so auf 1.510 Suchanfragen.

Berlin – Fast 8 Millionen Deutsche verfolgten 2018 den Eurovision Song Contest (Quelle: GfK u.A.). Auch dieses Jahr treten wieder 26 Länder um den Sieg beim 64. ESC an. Das Duo “S!sters” wird Deutschland dieses Jahr in Tel Aviv vertreten.

Doch eine Auswertung von Vergleich.org zeigt nun: Die “Schwestern” sind nicht der beliebteste Act, wenn es nach deutschen Internetnutzern geht!

Luca Hänni auf Platz 1

Sänger Luca Hänni gewann 2012 die neunte Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” und ist in Deutschland immer noch sehr beliebt: Mit 31.500 Suchanfragen ist er der beliebteste  Anwärter auf den ESC-Titel.

Russischer Beitrag auf Platz 2

Sergey Lazarev wird in Tel Aviv den Song “Scream” performen und erhält 4.360 Suchanfragen aus Deutschland. Der Russe trat bereits 2016 beim ESC an, schaffte es damals auf Platz 3. Ob es diesmal für den Sieg reicht?

Drag-Power aus Frankreich auf Platz 3

“Das feminine Styling des französischen “Roi”-Interpreten Bilal Hassani erinnert an Conchita Wurst, der auch sein großes Vorbild ist”, erklärt Désirée Rossa, die Leiterin der Auswertung. Ob er damit genauso viel Erfolg haben wird wie der ESC-Sieger 2014? Immerhin schafft er es schon mal auf 3.570 Suchanfragen.

Übrigens: Das deutsche Duo “S!isters” hat 3.600 Suchanfragen, wurde aber in die Auswertung nicht aufgenommen, da die eigenen Kandidaten aus Deutschland keine Anrufe erhalten können.

Mahmood aus Italien auf Platz 4

Der italienische Kandidat singt in dem sommerlich-mitreißenden “Soldi” in seiner Muttersprache über die Beziehung zu seinem Vater und kommt auf 2.490 Suchanfragen aus Deutschland. “Der Italiener hat mit dem Song gute Chancen auf eine hohe Punktzahl: Er ist poppig, aber hat durchaus Wiedererkennungswert”, so Rossa.

Australierin schafft es in die Top 5

Kate Miller-Heidke aus Australien tritt mit dem Song “Zero Gravity” an, der als Uptempo-Pop-Ballade beginnt, doch im Refrain mit opernartigem Gesang auftrumpft. Diese ausgefallene Kombi scheint einigen Deutschen zu gefallen und wird mit 1.510 Suchanfragen belohnt.

Doch warum ist Australien beim Eurovision Song Contest überhaupt dabei? Ganz einfach: Die Australier sind riesige Fans des Musikwettbewerbs, seit die aus dem Kultfilm “Grease” bekannte  Australierin Olivia Newton-John 1974 für Großbritannien antrat. Seit 2015 dürfen Kandidaten aus “Down Under” quasi als Ehrengäste teilnehmen.

Die Plätze 6 bis 10

Duncan Laurence aus den Niederlanden (“Arcade”, 1.010 Suchanfragen, Platz 7) und John Lundvik aus Schweden (“Too Late For Love”, 770 Suchanfragen, Platz 9) sowie selbstverständlich Michael Rice aus Großbritannien (“Bigger Than Us”, 910 Suchanfragen, Platz 8) tragen ihre Songs auf Englisch vor.

Miki aus Spanien (“La venda”, 1.300 Suchanfragen, Platz 6) und Jonida Maliqi aus Albanien (“Ktheju tokës”, 640 Suchanfragen, Platz 10) setzen dagegen auf die eigene Landessprache.

Islands Industrial-Rocker sorgen für Abwechslung

Die Isländer von Hatari (isl. für “Hasser”) haben bisher nur 480 Suchanfragen aus Deutschland. Allerdings hat die Band durch ihren ausgefallenen Style bereits einige Aufmerksamkeit erlangt.

“Statt mit gefälligem Pop werden die kapitalismuskritischen Isländer mit rohen Industrial-Beats und düsteren Fetisch-Outfits für Furore sorgen”, so Rossa. Und könnten so durchaus gute Chancen haben: Schließlich rockten sich bereits 2006 die finnischen Heavy-Metaller von Lordi mit ihren Horror-Outfits an die Spitze des Contests.

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Désirée Rossa
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