
Runde Standböden brauchen beim 144-Hz-Monitor zwar mehr Platz auf dem Schreibtisch, bieten aber wie das Modell von ViewSonic und anderen Marken mehr Sicherheit.
Bevor Sie einen 144-Hz-Monitor kaufen, sollten Sie die wichtigsten Kaufkriterien kennen. Je nach Typ (TN oder IPS) bieten einige Monitore eine kürzere Reaktionszeit und bessere Bildqualität. Außerdem wichtig: Größe, Auflösung, Anschlüsse und Zusatzfunktionen.
Aus gesundheitlichen Gründen raten wir in den meisten Fällen zu einem höhenverstellbaren Modell. Um den Nacken zu entlasten, sollte der Kopf beim Betrachten des Bildschirms leicht nach unten geneigt sein. Sollte Ihr Wunsch-Produkt nicht höhenverstellbar sein, muss dies allerdings noch kein Ausschlusskriterium sein. In solchen Fällen kann eine Monitorhalterung Abhilfe schaffen.
3.1. Die meisten Modelle bieten 60 cm Bildschirmdiagonale (24 Zoll)
Bildschirmgrößen werden in Zoll angegeben. Bei einem 24-Zoll-Monitor beträgt der Abstand der beiden schräg gegenüberliegenden Ecken ca. 61 cm.

Beim Spielen sind Monitore dieser Größe sehr angenehm, denn sie harmonieren gut mit dem üblichen Sitzabstand zum Monitor. Aus diesem Grund finden sich im 144-Hz-Monitor-Vergleich auch keine kleineren Modelle als 24 Zoll. Auch ein Modell mit 27 Zoll ist für Gaming gut geeignet. Wer richtig viel Platz hat, kann sich sogar einen Gaming-Monitor mit 34 Zoll anschaffen. Das entspricht etwa einem Gaming-Monitor mit 86 cm Bildschirmdiagonale.
3.2. Auflösung: Full-HD ist der Standard
Fast alle Geräte im 144-Hz-Monitor-Vergleich lösen mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf – also Full-HD. Für solche 2K-Monitore sind auch die meisten aktuellen Spiele-Titel optimiert.

Die Verbindung zwischen dem Viewsonic-144-Hz-Monitor und dem Standfuß ist sehr dünn. Somit nimmt sie auch wenig Platz ein uns sorgt für ein geringes Gesamtgewicht.
Sogenannte WQHD-Monitore (Wide Quad High Definition) mit einem Widescreen-Seitenverhältnis von 21:9 lösen mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. Auch hier gibt es bei aktuellen Spielen keine Probleme. Eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel sorgt für mehr als 3,5 Millionen Pixel. Ultrawide-Bildschirme mit einer Auflösung von 3440 x 1140 Pixel haben sogar noch mehr Bildpunkte. Bei Full-HD (mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel) sind es nur etwa 2 Millionen.
Die Crux mit UHD bzw. 4K-Gaming-Monitoren ist die: Sie sind sehr teuer und noch sind die meisten Spiele nicht für 4K/Ultra HD (Auflösung von 3840 x 2160 Pixel) optimiert. Oft erscheint das HUD (Head-up-Display) dadurch extrem klein und der Nutzer muss mit zusammengekniffenen Augen wichtige Spielinformationen vom Bildschirm ablesen. 4K-Gaming-Monitore sind also mit Vorsicht zu genießen.

3.2. Reaktionszeit: Wichtig für Gamer, aber selten aussagekräftig
TN-Modelle bieten kürzere Reaktionszeiten als IPS-Monitore. Damit sind sie für Spieler tendenziell die bessere Wahl. Allerdings sind neue, hochwertige IPS-Monitore so schnell, dass sie sich ebenfalls zum Spielen eignen und obendrauf bessere Bildqualität liefern.
Die Reaktionszeit beschreibt die Dauer, die ein Pixel benötigt, um von Schwarz auf Weiß und zurück auf Schwarz zu wechseln. Das ist besonders für Gamer wichtig, denn in PC-Spielen ändert sich der Bildschirminhalt im Millisekunden-Takt.

Reaktionszeiten von 1 ms klingen toll – sind aber mehr Marketing als Realität.
Wenn die Pixel beim Spielen zu langsam die Farbe wechseln, kommen Sie nicht mit dem Spielgeschehen mit. Dadurch entstehen unschöne Nachleuchteffekte und Schlieren.
Der Farbwechsel von Schwarz auf Weiß auf Schwarz dauert am längsten – kommt in der Praxis aber eher selten vor. Dennoch wäre es ein verlässlicher Wert, um die Geschwindigkeit eines Monitors zu bestimmen.
Wäre es, würden viele Hersteller die Reaktionszeit nicht auf einen Wechsel von Hellgrau zu Dunkelgrau beziehen („GTG“ = Grey to Grey). Der geschieht nämlich deutlich flotter. So kommt z.B. die verblüffend niedrige Reaktionszeit von 1ms zu Stande.
Das Tricksen haben die Hersteller indes gar nicht nötig, denn alle aktuellen 144-Hz-Monitore sind so schnell, dass sie Spiele ohne Schlieren darstellen.
3.3. Anschlüsse: HDMI und DisplayPort bieten die meisten Funktionen
Aktuelle Monitore verfügen meist über HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse. Optimalerweise sollte es sich um HDMI 2.1 handeln. DVI- und VGA-Anschlüsse sind eher für Besitzer von alten Grafikkarten interessant, die über keinen HDMI- oder DisplayPort-Ausgang verfügen.

Wir haben uns den Viewsonic-144-Hz-Monitor von der Seite angeschaut. Der Bildschirm ist sehr dünn und flach.
DisplayPort ist der jüngste Schnittstellen-Spross in der Familie der Datenübertragung. Der große Vorteil: Über den Main-Kanal im Kabel werden Bild und Ton übertragen, über einen zusätzlichen AUX-Kanal können im Monitor integrierte Geräte wie Touchscreens, Kameras oder Mikrofone genutzt werden – ohne weiteres Kabel.
| Kriterium | DisplayPort | HDMI | DVI | VGA |
| Eigenschaften 
| - digitale Schnittstelle
- überträgt Audio-/Video-Signale
- unterstützt integrierte Mikros, Kameras oder Touchscreens
| - digitale Schnittstelle
- überträgt Audio-/Video-Signale
- besonders verbreitet im Heimkino-Bereich
| - digitale Schnittstelle
- überträgt Video-Signale
- in die Jahre gekommene Schnittstelle
| - analoge Schnittstelle
- überträgt Video-Signale
- veraltete Schnittstelle für analogen Datenaustausch
|
| Max. Auflösung | 7.680 x 4.320 (Version 1.4) | 3.840 x 2.160 (Version 2.0) | 2.560 x 1.600 | 1.920 x 1.080 |
| Max. Bandbreite | 25,92 GBit/s | 14,4 GBit/s | 7,44 GBit/s | k.A. |
| Ton-Übertragung | | | | |
| 3D-fähig | | | | |
| Abwärtskompatibel | | zu DVI | zu VGA | |
3.4. Für weniger Grafikfehler: Nvidias G-Sync und AMDs FreeSync

Achten Sie beim Kauf von 144-Hz-Monitoren wie von ViewSonic immer auch auf die Anschlüsse, die meist auf der Rückseite zu finden sind.
Besonders ärgerlich beim Spielen: Bildfehler, Ruckler und „Zerreißen“ des Bildes, auch Tearing genannt. Tearing entsteht, wenn die Bildwiederholfrequenz des Monitors von der Framerate des Spiels abweicht.

Der Konkurrenzkampf zwischen AMD und Nvidia tobt bereits seit Jahren. In der Regel sind FreeSync und Nvidia G-Sync nicht kompatibel.
Aktuelle Spiele bieten in den Grafikeinstellungen oft die Möglichkeit, V-Sync zu aktivieren. V-Sync bremst die Framerate der Grafikkarte, um sie an die Bildwiederholrate das Monitors anzupassen. So soll Tearing vermieden werden.
Leider funktioniert das eher so mittel und ruft neue Probleme auf den Plan. All das sollen G-Sync aus dem Hause Nvidia und FreeSync von AMD bessermachen.

Die roten Akzente beim ViewSonic-144-Hz-Monitor sind für uns ein Hinweis auf die Gaming-Zielgruppe, die RGB-Farbakzente schätzt.
Durch eine adaptive Synchronisierung zwischen den Bildraten von Grafikkarte und Monitor machen die Bildoptimierer Schluss mit Bildfehlern. AMDs FreeSync ist eine softwareseitige Lösung. Nvidias G-Sync benötigt spezielle Hardware – deswegen sind G-Sync-144hz-Monitore deutlich teurer.
Irreführend
Der Acer Monitor wird als IPS geführt, dieser ist auch für deutlich über 550,- als IPS zu bekommen, der Link führt jedoch zum nahezu identisch bezeichneten Modell mit TN Panel zu entsprechend günstigeren Preis.
Man kann nun leider nicht nachvollziehen, ob sich die Testangaben wirklich auf das IPS Panel beziehen und dann fälschlich das schlechtere TN Panel verlinkt würde oder ob die Bezeichnung IPS in der Tabelle Irreführend ist.
Sehr geehrter Christian,
hier ist ein technisches Problem aufgetreten. Amazon tauscht ab und zu seine Produktidentifikationsnummern, sodass es passieren kann, dass ein Link plötzlich woanders hinführt. Das ist hier vermutlich passiert.
Die Angaben in der Tabelle beziehen sich in der Tat auf das teurere IPS-Modell, das Sie ebenfalls auf der verlinkten Produktseite finden. Wir werden umgehend versuchen, das zu beheben und bedanken uns für den Hinweis.
Freundliche Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hallo,
wie zukunftssicher sind 2k Monitore denn heute noch? Mit 4K werden die sich doch bald vom Markt verabschieden, oder sehe ich das falsch?
LG Toni
Guten Tag Toni H.,
danke für Ihr Interesse an unserem Vergleich. Sie haben völlig Recht – ab einem gewissen Punkt werden 4K-Monitore ihren kleinen Brüdern die Marktanteile ablaufen. Momentan sind 2K-Monitore mit Abstand am weitesten verbreitet, folglich werden Apps, Webseiten, Spiele etc. für 2K optimiert.
Mit einem 2K-Monitor machen Sie also nichts falsch. Wenn Sie aber mit Blick in die (weiter entfernte) Zukunft handeln möchten, sind die momentan noch sehr teuren 4K-Monitore mit 144 Hz eine sehr gute Wahl.
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team