Das Wichtigste in Kürze
  • Durch Gewichtsunterschiede sowie ihr unterschiedliches Design erreichen Wobbler verschieden Tauchtiefen, um gezielt die Aufmerksamkeit bestimmter Raubfische zu gewinnen.

1. Welche Eigenschaften hat ein Wobbler?

Wobbler eignen sich prinzipiell für das Ködern von Raubfischen. Sie verfügen in der Regel über ein bis zwei Haken – oftmals Drillinge – und eignen sich abhängig von ihrem Gewicht und Design für unterschiedliche Gewässer. Die Größe, das Gewicht und die Form eines Wobblers entscheiden beim Angeln grundsätzlich auch über seine Wurfeigenschaften.

Während etwas schwerere Kunstköder grundsätzlich schneller und tiefer sinken sowie weiter ausgeworfen werden können, eignen sich leichtere Wobbler primär für flache Gewässer oder das fischen in Ufernähe. Sie können die Vorfachschnur eines Wobblers jedoch auch mit etwas Blei beschweren, um seine Wurfeigenschaften und sein Schwimmverhalten anzupassen. Um Verwicklungen vorzubeugen, sollten Sie jedoch darauf achten, dass das Blei am Vorfach nicht schwerer ist als der Wobbler selbst.

2. Gewicht, Länge und Lauftiefe: Welche Varianten gibt es?

Auf unserer Suche nach den besten Wobblern sind wir auf einige wesentliche Unterschiede gestoßen. Während sich kleinere Wobbler primär für kleinere Raubfische wie Barsche, Döbel und Forellen eignen, sprechen größere Wobbler Hechte und Zander an. Wobbler, die aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts besonders tief tauchen, eignen sich ebenso für größere Raubfische und können auch zum Angeln im Meer verwendet werden.

Sowohl die Form als auch das Gewicht entscheiden darüber hinaus über das Schwimmverhalten der Kunstköder.

Während „schwebende“ Wobbler unmittelbar unterhalb der Wasseroberflächen gleiten, bewegen sich „schwimmende“ Wobbler in etwas tieferen Regionen (0,5 – 2,5 Meter) und imitieren dort die Bewegungen echter Beutefische. Sinkende Wobbler wiederum eignen sich vor allem für das Fischen in tiefen Gewässern. Einige Modelle verfügen zudem über eine integrierte Rassel, die Fische zusätzlich zur Bewegung mittels Geräuschen anlocken soll.

3. Wobbler-Tests im Web: Welche Bewertungen gibt es?

Im Web kursieren zahlreiche Ratgeber, Tipps, Tricks und Tests zum Thema Wobbler – insbesondere in Angelforen und Fachmagazinen. Die Stiftung Warentest jedoch hat bisher keinen Wobbler-Test oder -Vergleich durchgeführt. Der einhelligen Meinung vieler Angler nach spielt auch die Farbe des Wobblers eine Rolle. Ein pauschales Richtig oder Falsch gibt es diesbezüglich jedoch nicht.

Je nach Jahres- und Tageszeit sowie abhängig vom Gewässer empfehlen wir Ihnen, sich einen eigenen Erfahrungsschatz aufzubauen. Insbesondere Wobbler-Sets mit verschiedenfarbigen Modellen eignen sich hier besonders. Unter Anglern beliebte Marken sind Zalt- und Illex-Wobbler. Auch Zanderkönig- und Zanderkant-Wobbler genießen einen guten Ruf. Wenn Sie sich einen Wobbler oder ein Wobbler-Set kaufen möchten, sollten Sie vor allem das Schwimmverhalten, Gewicht sowie das empfohlene Gewässer beachten. Unsere Vergleichstabelle liefert diesbezüglich einen guten Überblick.

Wobbler Test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Wobbler Tests: