Teleskop Test 2026

Die besten Profi- und Einsteiger-Teleskope im Vergleich.

Die getesteten Teleskope von Solomark, ZWO und Eaconn im Test.
Zuletzt aktualisiert: 21.01.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Das ZWO-Teleskop im Test.
Testsieger
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
Das Solomark-Teleskop im Test.
Allrounder
Solomark 130EQ
Das Eaconn-Teleskop im Test.
Einsteiger-Tipp
Eaconn Teleskop
Jens Schröck
Redakteur
schreibt über: Teleskope & Mikroskope
Als freier Redakteur erstelle ich für Vergleich.org Produkttests und Vergleichstexte in verschiedenen Themenbereichen – von Versicherungen und Finanzthemen über Technik bis hin zu Haushaltsgeräten. Als ehemaliger Inhaber einer Content-Agentur arbeite ich bereits seit mehreren Jahren mit Vergleich.org zusammen und bringe mein Know-how aus unterschiedlichsten Branchen ein, um Inhalte zu erstellen, die informativ, verständlich und praxisnah sind.

Ein Blick ins All begeistert nicht nur Kinder – mit dem passenden Teleskop entdecken Sie Planeten, Sterne und Nebel direkt von Ihrem Balkon oder Garten aus. Je nach Bauweise eignen sich Teleskope für unterschiedliche Anwendungen und nutzen Spiegel oder Linsen. Auch Führung, Stativ und Zubehör spielen eine entscheidende Rolle. Für Einsteiger gibt es einfache Modelle ab rund 100 Euro, moderne Smart-Teleskope starten bei 600 Euro.

So wurde getestet

Für unseren Vergleich haben wir jedes Teleskop selbst aufgebaut, ausgerichtet und bei klarem Himmel getestet. Wichtig waren Bildschärfe, Stabilität und Bedienung. Wir haben geprüft, wie gut Mond, Planeten und Galaxien erkennbar sind, wie schnell der Aufbau gelingt und ob Zubehör wie Smartphone-Halterung, Filter oder App-Steuerung im Alltag überzeugen.

Das ZWO-Teleskop im Test.
Testsieger
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50

Das ZWO Seestar S50 überzeugte im Test mit intuitiver App-Steuerung, starker Deep-Sky-Fotografie und kompaktem Design. Trotz kleiner Öffnung ermöglicht das Smart-Teleskop beeindruckende Bilder von Galaxien und Nebeln. Ideal für Einsteiger mit Fotofokus, weniger für klassische Beobachtung. Die Bedienung gelingt schnell – ganz ohne Vorkenntnisse.

Das Solomark-Teleskop im Test.
Allrounder
Solomark 130EQ

Das Solomark 130EQ ist ein klassisches Reflektor-Teleskop mit solider Lichtleistung, präziser Nachführung und umfangreichem Zubehör. Im Test überzeugte es bei Mond und Planeten, zeigte aber Schwächen in Stabilität und Handling. Gut geeignet für geduldige Erwachsene, die manuelle Beobachtung erlernen möchten.

Das Eaconn-Teleskop im Test.
Einsteiger-Tipp
Eaconn Teleskop

Das Eaconn-Teleskop ist ein kompaktes Refraktor-Modell für Anfänger. Im Test überzeugte es mit sehr einfachem Aufbau, guter Mobilität und ordentlichen Ergebnissen bei der Mondbeobachtung. Für Planeten reicht es ebenfalls aus. Ideale Wahl für Kinder und Einsteiger, die mobil beobachten wollen – mit kleinen Schwächen bei Zubehör und Nachführung.

Vergleichstabelle Teleskop

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 13.02.2026

1 - 8 von 14: Beste Teleskope im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Teleskop Vergleich
Solomark 130EQSolomark 130EQ
Vergleichssieger
Bresser 114/500 EQ GalaxiaBresser 114/500 EQ Galaxia
Preis-Leistungs-Sieger
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
Omegon N 114/900 EQ-1Omegon N 114/900 EQ-1
Zoomion Gravity 150/750 EQZoomion Gravity 150/750 EQ
Seben Star Sheriff 1000-114 EQ3Seben Star Sheriff 1000-114 EQ3
Abbildung*
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Vergleichssieger
Solomark 130EQAmazon Logo
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Bresser 114/500 EQ GalaxiaAmazon Logo
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50Amazon Logo
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Omegon N 114/900 EQ-1Amazon Logo
Neu
Zoomion Gravity 150/750 EQAmazon Logo
Seben Star Sheriff 1000-114 EQ3Amazon Logo
Modell*

Solomark 130EQ

Bresser 114/500 EQ Galaxia

ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50

Omegon N 114/900 EQ-1

Zoomion Gravity 150/750 EQ

Seben Star Sheriff 1000-114 EQ3

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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Solomark 130EQ
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bresser 114/500 EQ Galaxia
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Omegon N 114/900 EQ-1
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Zoomion Gravity 150/750 EQ
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Seben Star Sheriff 1000-114 EQ3
02/2026
Kundenwertung
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Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
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Teleskop-Typ
Modell geeignet für
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronoma
Linsenteleskop/Refraktor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Beobachtung
Planeten, Mond
Planeten, Mond, Nebel, Galaxien, Sterne
Planeten, Mond
Planeten, Nebel
Planeten, Mond, Sterne
Planeten, Mond, Nebel, Galaxien, Sterne
Teleskopöffnung
größer ist besser
130 mm
sehr gute Auflösung
114 mm
sehr gute Auflösung
50 mm
gute Auflösung
114 mm
sehr gute Auflösung
150 mm
sehr gute Auflösung
114 mm
sehr gute Auflösung
Brennweite
länger heißt mehr Zoom
650 mm
500 mm
250 mm
900 mm
750 mm
1.000 mm
Okular-Vergrößerung
260-fach
2 Okulare inkl.
375-fach
2 Okulare inkl.
digitale Vergrößerung
265-fach
2 Okulare inkl.
300-fach
3 Okulare inkl.
250-fach
4 Okulare inkl.
Lichtsammlung
Vorteile
  • sehr gute Auflösung
  • vollvergütete Glasoptik
  • stabiles Stativ
  • sehr gute Auflösung
  • mit LED-Leuchtpunktsucher
  • inkl. Smartphone-Halterung
  • einfache App-Steuerung
  • eingebauter Sensor für Astrofotografie
  • automatische Ausrichtung & Nachführung
  • kompatibel zu fast allem handelsüblichen Zubehör
  • sehr gute Auflösung
  • Optik ist justierbar
  • gute Mondbilder
  • Mondfilter inkl.
  • sehr gute Auflösung und besonders große Brennweite
  • sehr viel Zubehör inkl.
  • Stativ sehr stabil
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Teleskop Testberichte

Unser Testsieger: Das ZWO Seestar S50 begeistert mit starken Astro-Fotos

Das ZWO-Teleskop im Test.
Testsieger
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50

Bereits beim Auspacken wirkt das ZWO Seestar S50 durchdacht und hochwertig. Es kommt in einer stabilen Transportbox aus gehärtetem Schaumstoff. Darin befinden sich das Teleskop, ein kompaktes Tischstativ, ein USB-C-Ladekabel und die Anleitung. Alles sitzt passgenau – ein klarer Pluspunkt für den Transport.

Verpackung des getesteten ZWO-Teleskops. Das getestete Teleskop von ZWO in seiner Transportbox. Das getestete ZWO-Teleskop mit Stativ, Transportbox und Zubehör auf dem Boden.

Das Teleskop selbst erinnert optisch eher an einen kleinen Projektor als an ein klassisches Fernrohr. Es wiegt nur rund 3 Kilogramm und ist mit 25 Zentimetern Länge sehr handlich. Nach dem Einschalten leuchtet eine kleine Statusanzeige auf – eine kurze akustische Bestätigung und eine automatische Kalibrierung folgen.

Zur Nutzung wird die kostenlose Seestar-App installiert, verfügbar für Android und iOS. Die Verbindung per direkter WLAN klappte im Test auf Anhieb. Über die App lässt sich das Gerät starten, kalibrieren und steuern. Bereits nach wenigen Minuten konnten wir erste Objekte ansteuern – vom Mond bis zu fernen Galaxien. Die Einstiegshürde ist hier extrem niedrig.

Das getestete ZWO-Teleskop auf seinem Stativ.

Das Stativ des ZWO-Teleskops ist im Test zwar etwas ausziehbar, bleibt aber insgesamt sehr klein.

Im Test zeigt das ZWO Seestar S50 seine Stärken bei Deep-Sky-Fotografie

Im Test punktete das ZWO Seestar S50 mit seiner einfachen Inbetriebnahme, einer kinderleichten Steuerung und erstaunlich detailreichen Fotos. Nach dem Aufstellen auf dem kleinen Stativ reichte ein kurzer gefolgt von einem langen Knopfdruck, um das Gerät zu starten. Die automatische Kalibrierung erfolgt selbstständig – lediglich eine freie Sicht zum Himmel ist notwendig. Sobald die App verbunden ist, können Himmelsobjekte direkt ausgewählt und angesteuert werden.

Die Steuerung erfolgt komplett über die App. Dort wählt man aus einer Objektliste – etwa Saturn, Andromeda oder Orionnebel. Die Ausrichtung geschieht motorisiert und automatisch. Beim Mond zeigte das Livebild bereits beim ersten Versuch ein scharfes, kontrastreiches Bild. Auch mit dem beiliegenden Sonnenfilter ließen sich sichere Aufnahmen der Sonne machen.

Eine Person hält ein Smartphone mit der Seestar-App vor das getestete Zwo-Teleskop.

Die Bedienung des ZWO-Teleskops erfolgt im Test rein durch die dazugehörige App.

Bei Planeten war das Ergebnis durchwachsen: Der Jupiter zeigte leichte Farbstreifen, beim Saturn ließen sich leicht die Ringe erkennen – allerdings in geringer Auflösung und sehr klein. Wichtig war es hierfür, das Teleskop über die App manuell anzupassen. Hier können Parameter wie Belichtung, Kontrast und Ähnliches angepasst werden.

Zwar lassen sich so keine detaillierten Aufnahmen von Planeten machen, für erste Eindrücke der Planeten beispielsweise für Kinder oder Anfänger, ist dies jedoch vollkommen ausreichend.

Für die Größe des Objektivs (50 mm Öffnung, 250 mm Brennweite) sind diese Ergebnisse solide. Die verbaute Kamera (Sony IMX462) mit Full-HD-Auflösung bietet eine klare Darstellung für Nahobjekte wie den Mond und detailreiche Aufnahmen von Deep-Sky-Objekten.

Die eigentliche Stärke zeigte das Teleskop im Test im Deep-Sky-Bereich. Zwar sieht man im Livebild zunächst kaum Details, doch die Software erstellt automatisch ein gestapeltes Bild. Alle 10 Sekunden wird ein neues Foto aufgenommen und überlagert. Nach rund 5 bis 20 Minuten entsteht so ein kontrastreiches, farbiges Bild von Galaxien, Nebeln und Sternhaufen – ohne manuelle Nachführung.

Collage verschiedener Galaxien, die mit dem getesteten ZWO-Teleskop fotografiert wurden.

Mit dem ZWO Seestar S50 sind erstaunliche Deep-Sky-Fotos möglich, wie hier von Galaxien.

Die Bildqualität hängt stark von den Bedingungen ab: Ein dunkler Himmel ohne Lichtverschmutzung und eine stabile Montierung verbessern die Ergebnisse deutlich. Im Test konnten wir neben Orion- auch die Bode-Galaxie und die Andromeda-Galaxie fotografieren – mit überraschender Detailtreue. Die Zoomfunktion (1x–4x) reduziert bei hoher Stufe die Schärfe, ist aber für Mond und Sonne nützlich. Dies liegt insbesondere daran, dass es sich lediglich um einen digitalen Zoom handelt.

Der Akku des Smart-Teleskops hielt im Test etwa fünf Stunden durch – ausreichend für eine ausgedehnte Beobachtungsnacht. Hierbei gilt zudem zu erwähnen, dass die 5 Stunden vollständig zur Erstellung von Aufnahmen genutzt wurden.

Die Transportbox schützt das ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50 zuverlässig, das geringe Gewicht macht es ideal für Reisen. Die Lautsprecheransagen (auf Englisch) geben akustisches Feedback, lassen sich über die App deaktivieren. Auch der Aufbau gelingt wirklich schnell innerhalb weniger als eine Minute. Teleskop auf das Stativ schrauben, die drei Stativbeine bei Bedarf ausziehen und fertig.

Eine Person hält ein Smartphone mit dem Orionnebel darauf vor das ZWO-Teleskop im Test.

Aufnahmen, wie hier vom Orionnebel, benötigen allerdings einige Minuten zum Aufnehmen. Im Test haben wir Deep-Sky-Bilder zwischen 5 und 60 Minuten belichtet.

Unser Fazit: Das ZWO Seestar S50 ist perfekt für Astrofotografie ohne Aufwand

Das ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50 ist kein klassisches Teleskop zum Durchschauen, sondern ein vollautomatisiertes Smart-Gerät. Wer Himmelsobjekte sehen, speichern und teilen möchte, wird damit viel Freude haben. Die App-Bedienung ist einfach, die Bildqualität bei Deep-Sky erstaunlich und das ganz ohne technisches Vorwissen möglich.

Für Kinder und Erwachsene ist der Einstieg denkbar leicht. Planeten erscheinen zwar nur klein und für visuelle Beobachtung ist das Gerät nicht geeignet, beim Thema Astrofotografie ist das Teleskop im Test jedoch unschlagbar. Wer dagegen ein kompaktes Astro-Fotostudio für zu Hause oder unterwegs sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
Testsieger
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Solomark 130EQ im Test: Klassisches Spiegelteleskop mit umfangreicher Ausstattung

Das Solomark-Teleskop im Test.
Allrounder
Solomark 130EQ

Beim Auspacken macht das Solomark 130EQ einen stabilen Eindruck – gleichzeitig wird aber schnell klar, dass es sich nicht um ein Kompaktgerät handelt. Das Set kommt in mehreren Einzelkartons. Enthalten sind: das optische Rohr, ein höhenverstellbares Metallstativ, ein Gegengewicht, zwei Okulare, ein Suchfernrohr, eine Smartphone-Halterung, ein Mondfilter sowie eine Ablageschale für Zubehör.

Das getestete Solomark-Teleskop in einem geschlossenen Karton liegt auf dem Boden. Verpackung des getesteten Solomark-Teleskops. Das getestete Solomark-Teleskop mit Stativ und Zubehör auf dem Boden.

Die Optik basiert auf dem Newton-Reflektor-Prinzip mit 130 mm Öffnung und 650 mm Brennweite (f/5). Die Montierung ist äquatorial und lässt sich in drei Achsen einstellen. Damit ist eine genaue Nachführung möglich – vorausgesetzt, man nimmt sich Zeit für die Justierung. Das gesamte Setup wiegt rund 10 Kilogramm und ist entsprechend unhandlich.

Der Aufbau ist aufwendig und nimmt im Test rund 25 Minuten in Anspruch. Die Anleitung hilft zwar, besonders Neulinge sollten aber etwas Geduld mitbringen. Eine Tragetasche liegt nicht bei, was den Transport erschwert. Die Verarbeitung des Teleskops wirkt robust, das Stativ solide – wenn auch nicht völlig vibrationsfrei.

Eine Person stellt das Solomark-Teleskop im Test ein.

Das Solomark-Teleskop lässt sich besonders präzise einstellen.

Im Test zeigt das Solomark 130EQ Stärken in der Himmelsbeobachtung – mit Einschränkungen

Das Solomark 130EQ konnte im Test mit seiner optischen Leistung überzeugen – zumindest bei klassischen Beobachtungszielen. Die 130 mm Öffnung bietet für ein Einsteigergerät eine solide Lichtsammelleistung. Der Mond war scharf erkennbar, inklusive Kratern und Lichtschatten. Auch die Ringe des Saturns sowie die Hauptbänder des Jupiters ließen sich beobachten, wenn auch nur klein und mit reduzierten Details.

Hinweis: Hierfür ist vollständige Dunkelheit sowie ein vibrationsfreier Stand notwendig. Selbst bei kleinsten Berührungen des Okulars wackelt das Bild bereits stark und Details sind nicht mehr zu erkennen.

Die mitgelieferten Okulare boten eine brauchbare Basis, wirken aber wie einfache Standardware. Hier lohnt sich bei Bedarf die Investition in höherwertige Varianten. Der beiliegende Mondfilter sorgte für besseren Kontrast, besonders bei hoher Helligkeit. Insgesamt ist das Gerät für visuelle Beobachtung gut gerüstet – Astrofotografie ist hingegen nicht seine Stärke.

Der mitgelieferte Mondfilter des getesteten Solomark-Teleskops ist auf einem Okular aufgeschraubt.

Dank des mitgelieferten Mondfilters lässt sich der Mond mit dem Solomark-Teleskop sehr kontrastreich darstellen.

Die äquatoriale Montierung erlaubt präzises Nachführen, sobald sie korrekt ausgerichtet ist. Das braucht etwas Übung, klappt aber nach kurzer Eingewöhnung recht zuverlässig. Die manuelle Steuerung ist für ambitionierte Anfänger ideal, wirkt jedoch umständlich, wenn man schnelle Ergebnisse erwartet. Das Nachführen erfordert ruhige Hände und Konzentration.

Ein Schwachpunkt war das Suchfernrohr: Es ist klein, optisch unscharf und wenig stabil montiert. Das erschwert das schnelle Auffinden von Objekten. Hinzu kommt, dass das gesamte System bei leichten Berührungen deutlich nachschwingt – die Montierung reagiert empfindlich auf Vibrationen. Das fällt besonders bei höheren Vergrößerungen auf.

Das Solomark-Teleskop steht im Test auf einer Wiese und wird rot beleuchtet.

In absoluter Dunkelheit zeigt das Solomark-Teleskop im Test seine Stärken.

Auch die Smartphone-Halterung konnte im Test nicht überzeugen. Trotz korrekter Ausrichtung gelangen keine brauchbaren Aufnahmen. Wer fotografieren will, braucht bei diesem Modell zusätzliche Hilfsmittel und Geduld – oder weicht auf ein besser abgestimmtes System aus.

Tipp: USB-Okulare bringen das Bild des Teleskops direkt auf den Laptop. Hierfür ist jedoch teilweise zusätzliche Software notwendig.

Beim Transport zeigt sich ein weiterer Schwachpunkt: Das Teleskop ist sperrig und schwer. Ohne Tasche oder Koffer muss es in Einzelteilen getragen werden – das ist unpraktisch. Immerhin lässt sich das Stativ stufenlos anpassen und sorgt für einen sicheren Stand, sofern es sorgfältig aufgebaut ist. Für den stationären Einsatz auf Balkon oder Terrasse ist das Gerät aber gut geeignet.

Detailansicht der Einstellschraube eines Stativbeins am getesteten Solomark-Teleskop.

Das Stativ lässt sich stufenlos einstellen, hakt im Test jedoch leicht.

Unser Fazit: Das Solomark 130EQ ist ein gutes Einsteigermodell mit Lernfaktor

Das Solomark 130EQ eignet sich für Einsteiger, die sich intensiver mit dem Thema Teleskopie auseinandersetzen möchten. Wer klassische Beobachtungserfahrung sammeln, manuell nachführen und lernen will, bekommt hier ein grundsolides Gerät mit ordentlicher Optik. Für den Einstieg in die visuelle Astronomie ist das Paket attraktiv.

Weniger geeignet ist das Teleskop für schnelle Einsätze oder Astrofotografie. Der Aufbau ist aufwendig, das Handling nicht ganz einfach und die Stabilität begrenzt. Auch Kinder oder Gelegenheitsnutzer dürften an der komplexen Montierung und dem hohen Gewicht schnell die Lust verlieren.

Wir empfehlen das Modell für Erwachsene und Jugendliche mit Interesse an manuellem Beobachten und Geduld beim Ausrichten. Für moderne, appgesteuerte Nutzung oder kompakte Reisen ist das Solomark hingegen die falsche Wahl.

Solomark 130EQ
Allrounder
Solomark 130EQ
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Eaconn-Teleskop im Test: Kompakt, leicht und schnell einsatzbereit

Das Eaconn-Teleskop im Test.
Einsteiger-Tipp
Eaconn Teleskop

Das Eaconn-Teleskop ist in einem schwarzen Karton mit Griff verpackt, in dem sich ein Rucksack mit dem kompletten Set befindet. Das wirkt durchdacht und praktisch – besonders für Kinder oder Familien, die das Teleskop auch unterwegs nutzen möchten.

Verpackung des getesteten Eaconn-Teleskops. Geöffnete Verpackung des getesteten Eaconn-Teleskops Das getestete Eaconn-Teleskop mit Stativ, Rucksack und Zubehör auf dem Boden.

Im Rucksack sind Teleskop, Stativ, Okulare, Barlow-Linse, Smartphone-Halterung und Anleitung untergebracht. Alles ist zusätzlich in Folie und Luftpolster verpackt. Der erste Eindruck ist ordentlich, das Zubehör funktional.

Der Aufbau gelingt in unter fünf Minuten. Stativ aufstellen, Gelenk aufschrauben, Teleskop befestigen – fertig. Auch die Okularaufnahme lässt sich schnell einsetzen. Die Optik ist ein Linsenteleskop mit 80 mm Öffnung und 600 mm Brennweite. Das gesamte Set wiegt knapp 4 Kilogramm und lässt sich problemlos transportieren.

Das Stativ ist einfach gehalten, bietet aber eine integrierte Wasserwaage und einen kleinen Kompass. Das Suchfernrohr wirkt jedoch etwas wackelig. Insgesamt hinterlässt das Set aber einen soliden ersten Eindruck – besonders durch seine einfache Handhabung.

Das getestete Teleskop von Eaconn im Rucksack.

Das Eaconn-Teleskop und Zubehör lassen sich praktisch im mitgelieferten Rucksack transportieren.

Im Test überzeugt das Eaconn-Teleskop durch Einfachheit – mit Abstrichen bei Präzision

Im Praxistest zeigte das Eaconn-Teleskop seine Stärken unter anderem bei der Mondbeobachtung. Krater, Licht-Schatten-Kanten und Oberflächenstrukturen waren gut sichtbar. Auch Jupiter und Saturn ließen sich erkennen, wenn auch sehr klein und ohne viele Details. Die Ringe des Saturns waren schwach zu sehen – für Einsteiger ist das dennoch ein schönes Erfolgserlebnis. Beim Jupiter waren neben den Monden jedoch keine Details erkennbar.

Bei helleren Deep-Sky-Objekten wie dem Orionnebel ließen sich im Test erste Strukturen ausmachen, mehr aber nicht. Für eine echte Deep-Sky-Beobachtung fehlt es an Öffnung und Kontrast. Hier stößt das Teleskop an seine Grenzen. Ein Mondfilter wäre hilfreich gewesen, ist aber leider nicht im Set enthalten.

Blick auf den Mond durch das getestete Teleskop von Eaconn.

Mit dem Handy-Adapter lassen sich mit dem Eaconn-Teleskop erste Aufnahmen vom Mond erstellen.

Hinweis: Das Eaconn ist nicht auf Astrofotografie ausgelegt. Lediglich einfache Handybilder sind hiermit möglich. Auch die komplizierte Nachführung wirkt sich hierauf aus.

Die mitgelieferten Okulare sind einfache Kunststofflinsen, die zwar funktionieren, aber optisch keine Höchstleistung bringen. Wer langfristig nutzen möchte, sollte höherwertige Okulare nachkaufen. Die 1,5x Barlow-Linse liefert zwar etwas mehr Vergrößerung, reduziert aber auch die Bildqualität spürbar im Test.

Das Stativ ist leicht und erinnert an ein einfaches Kamerastativ. Es lässt sich stufenlos in der Höhe verstellen und über einen Hebel zweiachsig bewegen. Die Bedienung ist kinderleicht, aber wenig präzise. Besonders die Nachführung war im Test schwierig – schon kleinste Bewegungen rissen das Objekt aus dem Blickfeld. Für den Einstieg ist das noch akzeptabel, für längere Beobachtungen eher hinderlich. Zudem ist das ständige Feststellen und wieder Lösen bei höheren Vergrößerungen etwas mühsam.

Detailansicht der Wasserwaage und des Kompasses auf dem getesteten Teleskop von Eaconn.

Positiv fällt die einfache und schnelle Ausrichtung des Eaconn-Teleskops im Test auf.

Die Smartphone-Halterung funktioniert nur für den Mond wirklich brauchbar. Sie sitzt zwar fest, aber die richtige Justierung des Smartphones ist etwas fummelig. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Handy-Kamera richtig eingestellt ist. Bei normaler Belichtung ist der Mond viel zu hell. Für erste Bilder mit Details aber völlig ausreichend. Wer mehr fotografieren möchte, sollte nicht auf dieses Zubehör setzen. Das Suchfernrohr ist klein, nicht besonders scharf und kaum hilfreich.

Dafür glänzt das Teleskop beim Transport: Zusammengeklappt passt es vollständig in den mitgelieferten Rucksack. Ideal für Ausflüge oder spontane Beobachtungen. Die Verarbeitung des Geräts ist ebenfalls gut – nichts wackelt oder klappert, das Gehäuse wirkt stabil. Auch die Höhe des Stativs ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene brauchbar.

Das Eaconn-Teleskop steht im Test auf einer Wiese.

Bei guten Bedingungen lassen sich mit dem Eaconn-Teleskop erste spannende Beobachtungen machen.

Unser Fazit: Das Eaconn-Teleskop ist ein praktisches Einsteigergerät

Mit seinem Zubehör ist das Eaconn-Teleskop für alle geeignet, die einen unkomplizierten Einstieg in die Himmelsbeobachtung suchen. Besonders für Kinder und Anfänger, die mobil bleiben wollen, bietet es eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen mit Mond und Planeten zu sammeln. Der Aufbau gelingt schnell, die Handhabung ist intuitiv.

Die Bildqualität reicht für einfache Beobachtungen aus. Bei tiefergehender Nutzung oder Astrofotografie stößt das Gerät aber schnell an seine Grenzen. Das Zubehör ist funktional, aber nicht hochwertig – vor allem Suchfernrohr und Okulare sind ausbaufähig.

Wer ein leichtes, transportfreundliches Teleskop mit zum kleinen Preis sucht, ist hier gut beraten. Für längere Beobachtungssessions oder präzise Nachführung empfiehlt sich jedoch ein Modell mit stabilerer Montierung.

Eaconn Teleskop
Einsteiger-Tipp
Eaconn Teleskop
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Teleskope-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Teleskope Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Refraktor-, Reflektor- und Smart-Teleskope unterscheiden sich deutlich im Aufbau und in der jeweiligen Nutzung.
  • Für Einsteiger zählen einfache Bedienung, eine stabile Montierung und eine passende Vergrößerung, um schnell das gewünschte Objekt zu finden.
  • Gutes Zubehör wie Okulare, Filter und Motoren erweitert den Einsatz und sorgt dafür, dass sich ein Teleskop auch für Profis eignet.

Teleskop im Test: Ein Mann betrachtet mit einem weißen Teleskop den Abendhimmel.
Ein Teleskop eröffnet den Blick in ferne Galaxien und bringt die Sterne zum Greifen nah. Ob Hobby-Astronom oder neugieriger Einsteiger – mit dem richtigen Teleskop lassen sich Mondkrater, Planeten und Sternenhaufen detailreich beobachten. Unser Ratgeber zeigt Ihnen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauarten, erklärt wichtige Ausstattungsmerkmale und hilft Ihnen, das beste Teleskop für Ihr Vorhaben auszuwählen.

1. Was für unterschiedliche Teleskope gibt es?

Teleskope gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen – von klassisch bis digital. Wer ein Teleskop kaufen will, merkt schnell: Es geht nicht nur um Vergrößerung, sondern auch um das Zusammenspiel von Technik und Anwendung.

Ob Linse, Spiegel oder automatische Ausrichtung – je nach Bauart verändert sich das Beobachtungserlebnis spürbar. Die folgenden Abschnitte zeigen Ihnen, worauf es bei Teleskopen wirklich ankommt.

1.1. Reflektor- vs. Refraktor-Teleskop: Was sind die Unterschiede?

Bei klassischen Teleskopen wird das Licht entweder durch Linsen oder Spiegel gesammelt. Refraktoren nutzen eine Linse am vorderen Ende, Reflektoren einen gewölbten Spiegel im Inneren des Tubus.

Ein Refraktor-Teleskop führt das Licht direkt durch den Tubus, was für ein ruhiges Bild sorgt. Es ist meist wartungsfrei und sehr robust. Der Blick erfolgt von hinten – ähnlich wie bei einem Fernrohr bzw. Fernglas.

Detailaufnahme des Fernrohrs eines Teleskops im Test.

Gute Beobachtungsbedingungen mit dem Teleskop finden sich fernab von Stadtlicht, ideal bei klarer, trockener Luft.

Das Reflektor-Teleskop arbeitet anders: Der Spiegel wirft das Licht zurück und leitet es über ein zweites Element seitlich ins Okular. Durch die breitere Bauweise mit Spiegel sammelt das Teleskop mehr Licht, braucht aber auch etwas mehr Pflege.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die zentralen Merkmale beider Systeme im direkten Vergleich:

Eigenschaft Refraktor-Teleskop Reflektor-Teleskop
Lichtsammlung Frontlinse (Objektiv) Hauptspiegel im Tubus
Strahlengang Gerade durch den Tubus Gespiegelt über zwei Spiegel
Einblick Hinten axial Seitlich am oberen Tubus
Bilddarstellung Mit Zubehör aufrecht möglich Seitenverkehrt und spiegelverkehrt
Mechanik Geschlossenes System Offene Bauweise

Tipp: Gerade ein Einsteiger-Teleskop profitiert von klarer Struktur und einfacher Handhabung. Als Teleskop für Kinder ist der Refraktor oft der bessere Start.

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1.2. Smart-Teleskope kombinieren Technik mit Komfort

Digitale Modelle bringen Bewegung in die Himmelsbeobachtung. Ein Smart-Teleskop richtet sich automatisch aus, erkennt Sterne, Planeten und Nebel und zeigt das Bild direkt auf dem Smartphone.

Die Steuerung erfolgt meist per App. Damit entfällt das mühsame Suchen nach bestimmten Objekten – besonders hilfreich für Einsteiger oder ungeduldige Kinder.

Viele Geräte eignen sich zudem für erste Schritte in der Astrofotografie. Sie liefern stabile Bilder, ohne dass man selbst nachjustieren muss. Im Gegensatz zu klassischen Teleskopen arbeiten smarte Modelle meist mit Live-Stacking der aufgenommenen Bilder, nicht mit klassischer Optik. Die Qualität der Bilder ist somit auch von der jeweiligen Software abhängig.

Eine Person schaut durch ein Teleskop auf den Nachthimmel.

1.3. Welches Teleskop ist für Planeten und Galaxien geeignet?

Mond, Saturn oder weit entfernte Galaxien – nicht jedes Teleskop zeigt alles gleich gut. Wer ein Teleskop für Planeten sucht, braucht eine klare Abbildung, hohen Kontrast und eine hohe Detailschärfe. Refraktor-Teleskope bieten oft ein kontrastreiches Bild, während auch gut justierte Reflektoren sehr detailreiche Planetenbeobachtungen ermöglichen.

Galaxien und Nebel sind hingegen lichtschwächer. Reflektor-Teleskope mit großer Öffnung eignen sich hierfür besser. Je höher der Durchmesser ist, desto mehr Licht kann aufgenommen werden. Auch ein Smart-Teleskop erleichtert die Orientierung im Deep-Sky-Bereich durch automatische Positionierung.

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1.4. Welche Brennweite ist für ein gutes Teleskop erforderlich?

Die Brennweite eines Teleskops bestimmt, wie stark das Bild vergrößert und welcher Himmelsausschnitt sichtbar wird. Je länger die Brennweite, desto enger das Sichtfeld – dafür steigt die Detailgenauigkeit.

Typische Einsteiger-Teleskope haben Brennweiten zwischen 500 und 1.000 Millimetern. Ein Gerät mit 700 mm zeigt Planeten deutlich, bleibt aber noch kompakt und leicht handhabbar.

Bei kurzen Brennweiten um 400 bis 600 mm steht eher der Überblick über Sternfelder im Vordergrund. Wer sich für Deep-Sky-Objekte interessiert, profitiert ab etwa 1.200 mm von mehr Detailtiefe – allerdings auf Kosten des Sichtfeldes.

Detailaufnahme eines Stativ-Gewindes inklusive Ablage für Linsen von einem Teleskop im Test.

Ein stabiler Stand ist entscheidend: Wackelt das Stativ, leidet die Bildqualität bei jeder Vergrößerung.

» Mehr Informationen

2. Welches Teleskop ist gut für Anfänger?

Der Einstieg in die Astronomie gelingt am besten mit einem Teleskop, das einfach zu bedienen ist und trotzdem gute Ergebnisse liefert. Wer ein Einsteiger-Teleskop sucht, sollte vor allem auf eine unkomplizierte Handhabung achten – sowohl beim Aufbau als auch bei der Ausrichtung.

Wichtige Kriterien sind eine stabile Konstruktion, eine intuitive Bedienung und eine ausreichende Bildqualität. Ein gut gewähltes Modell nimmt viel Frust aus den ersten Beobachtungsversuchen.

2.1. Einige Teleskope lassen sich einfacher einstellen als andere

Die Art der Montierung beeinflusst maßgeblich, wie schnell sich ein Objekt am Himmel finden lässt. Viele Modelle für Einsteiger besitzen eine einfache azimutale Steuerung mit nur zwei Bewegungsachsen – horizontal und vertikal.

Komplexere Systeme mit parallaktischer Montierung oder GoTo-Steuerung erfordern etwas Einarbeitung, bieten aber später mehr Kontrolle. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Objekte über mehrere Minuten verfolgt werden sollen.

Tipp: Dobson-Teleskope sind besonders bei Anfängern beliebt, da sie ohne eigentliches Stativ auskommen und sich flexibel mit der Hand drehen lassen.

2.2. Viele Teleskope sind auch für Kinder geeignet

Für Kinder zählt vor allem: Das Teleskop muss schnell einsatzbereit sein und erste Erfolge sichtbar machen. Refraktor-Teleskope mit fester Optik und geradlinigem Einblick bieten sich hier besonders an.

Wichtig ist ein robuster Aufbau mit wenigen beweglichen Teilen, damit nichts verrutscht oder falsch justiert wird. Auch ein ergonomischer Okularauszug und eine niedrige Aufstellungshöhe erleichtern die Beobachtung.

Ein gutes Teleskop für Kinder sollte nicht zu schwer sein, aber dennoch ein scharfes Bild liefern – etwa von Mondkratern oder den Ringen des Saturn. Viele Geräte lassen sich zudem mit einem Smartphone-Adapter kombinieren und machen so noch mehr Spaß.

Blick von unten auf ein getestetes Teleskop.

Der Tubus sollte vor der Beobachtung Zeit haben, sich an die Außentemperatur anzupassen.

3. Welches Zubehör ist für ein Teleskop sinnvoll?

Wer ein Teleskop kaufen möchte, sollte sich auch mit dem passenden Zubehör beschäftigen. Denn selbst das beste Teleskop entfaltet sein volles Potenzial erst mit den richtigen Erweiterungen.

3.1. Okulare bestimmen über die Vergrößerung

Das Okular ist das Bauteil, durch das Sie in das Teleskop schauen. Unterschiedliche Brennweiten erzeugen verschiedene Vergrößerungen. Die Faustregel: Je kürzer die Brennweite des Okulars, desto stärker die Vergrößerung.

Viele Teleskope kommen mit zwei oder drei Okularen. Für den Einstieg eignen sich Brennweiten zwischen 10 und 25 mm, da sie ein ausgewogenes Sichtfeld bieten. Wer mehr Details sehen will, sollte verschiedene Okulare ausprobieren.

3.2. Barlow-Linse, Filter und Adapter erweitern die Möglichkeiten

Mit einer Barlow-Linse verdoppeln oder verdreifachen Sie die Vergrößerung des vorhandenen Okulars. Diese Linse sitzt zwischen Okular und Teleskop und eignet sich gut für Planetenbeobachtung.
Filter helfen bei speziellen Beobachtungen:

  • Mondfilter reduzieren die Helligkeit bei Vollmond
  • Sonnenfilter ermöglichen den sicheren Blick auf die Sonne
  • Farbfilter steigern den Kontrast bei Planeten

Adapter für Smartphones, Digitalkameras oder Spiegelreflexkameras erleichtern zudem die ersten Versuche in der Astrofotografie. So entstehen Aufnahmen von Mond oder Jupiter mit wenig Aufwand.

Auf einem getesteten Teleskop ist der Markenname aufgedruckt.

Auch bei Tageslicht lassen sich mit geeigneten Filtern Sonnenflecken sicher beobachten.

3.3. Nachführmotoren eignen sich besonders für die Astrofotografie

Wer längere Zeit auf ein Himmelsobjekt gerichtet bleiben will, stößt mit einer einfachen Handnachführung schnell an Grenzen. Ein Motor, der die Erdrotation ausgleicht, sorgt für ein stabiles Bild – besonders bei hohen Vergrößerungen.

Für die Astrofotografie sind motorisierte Nachführungen nahezu unverzichtbar, da sie Bildunschärfen verhindern. Es gibt einfache Modelle mit Batteriebetrieb oder komplexe GoTo-Systeme mit Objektdatenbank.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Teleskop-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Vor dem Kauf eines Teleskops tauchen oft ganz praktische Fragen auf – zu Kosten, zur richtigen Vergrößerung oder zum Unterschied zwischen Bauarten. Die folgenden Antworten helfen Ihnen, die passende Entscheidung zu treffen.

4.1. Wie viel kostet ein sehr gutes Teleskop?

Ein hochwertiges Teleskop mit stabiler Montierung, großer Öffnung und Zubehör für Astrofotografie kostet meist zwischen 800 und 2.000 Euro. Professionelle Geräte mit motorisierter Nachführung können deutlich darüber liegen. Einsteiger-Teleskope liegen hingegen bei rund 100 und 300 Euro.

Tipp: Bekannte Hersteller von Teleskopen sind unter anderem Bresser, Celestron oder Solomark.

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4.2. Sind Teleskop und Fernrohr das Gleiche?

Beide Begriffe bezeichnen optische Geräte zur Vergrößerung, unterscheiden sich aber technisch. Ein Fernrohr ist meist ein einfacher Refraktor, während ein Teleskop auch Spiegel und komplexere Systeme umfasst.

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4.3. Welche Vergrößerung sollte ein Teleskop haben?

Für die meisten Himmelsobjekte reichen Vergrößerungen zwischen 50- und 150-fach. Wichtiger als die Zahl ist eine ausgewogene Kombination aus Öffnung, Brennweite und Okular, damit das Bild scharf und kontrastreich bleibt.

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Videos zum Thema Teleskop

In diesem Video wird das Teleskop Celestron AstroMaster LT 70 AZ vorgestellt. Gezeigt werden der Lieferumfang, die Montage sowie die grundlegenden Funktionen des Modells. Der Beitrag vermittelt einen Eindruck davon, wie sich das Teleskop für Himmelsbeobachtungen einsetzen lässt.

Quellenverzeichnis

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Zusammenfassung: Die besten Teleskope in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Teleskopöffnung
größer ist besser
Brennweite
länger heißt mehr Zoom
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Solomark 130EQ
ca. 269 €
130 mm
sehr gute Auflösung
650 mm
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Platz 2
Bresser 114/500 EQ Galaxia
ca. 257 €
114 mm
sehr gute Auflösung
500 mm
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Platz 3
ZWO Smart Telescope AP 50/250 Seestar S50
ca. 627 €
50 mm
gute Auflösung
250 mm
Sofort lieferbar
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Platz 4
Omegon N 114/900 EQ-1
ca. 248 €
114 mm
sehr gute Auflösung
900 mm
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Platz 5
Zoomion Gravity 150/750 EQ
ca. 189 €
150 mm
sehr gute Auflösung
750 mm
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