Das Wichtigste in Kürze
  • Teichfische sind wechselwarm und legen im Winter eine Fresspause ein. Daher kommt es bei der Wahl des optimalen Teichfutters nicht nur auf die Inhaltsstoffe, sondern auch die Jahreszeit und die jeweils herrschende Wassertemperatur an.

1. Welche Arten von Teichfischfutter gibt es?

Laut gängiger Teichfutter-Tests im Internet lässt sich grundsätzlich lässt sich zwischen zwei verschiedenen Arten von Teichfutter unterscheiden: Schwimmfutter (z. B. Teichfutter-Sticks oder -Pellets) und Sinkfutter (z. B. Teichfutter-Flocken). Der Unterschied liegt dabei nicht in der Futterzusammensetzung, sondern ausschließlich in dessen Verhalten im Wasser. Denn während Sinkfutter sofort zu Boden geht, verbleibt das Schwimmfutter aufgrund seiner mit Luft gefüllten Mikrokammern für eine gewisse Zeit an der Oberfläche.

Für welchen Futtertyp Sie sich entscheiden, hängt dabei neben Ihrem Fischbestand auch von der Wassertemperatur und der Jahreszeit ab. Schwimmfutter kann ganzjährig verfüttert werden. Die Aufnahme an der Wasseroberfläche entspricht außerdem dem natürlichen Fressverhalten der Fische. Sinkfutter ist vor allem im Winter eine gute Wahl, da die sich die Tiere in dieser Zeit überwiegend in Bodennähe aufhalten, wo die Temperaturen höher sind.

Gut zu wissen: Teichfische sind wechselwarme Tiere, die im Winter ihren Stoffwechsel auf ein Minimum herunterfahren und sich kaum noch bewegen, um Energie zu sparen.

2. Teichfutter im Vergleich: Welche Bestandteile zeichnen ein gutes Teichfischfutter aus?

Teichfische sind in Bezug auf die Fütterung deutlich wählerischer als Fische im Aquarium. Daher sollten Sie auch immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen, bevor Sie ein Teichfutter kaufen. Ein gutes Teichfutter für Goldfische oder Kois ist voll deklariert, das bedeutet, dass sich auf dem Etikett eine transparente Auflistung aller Ausgangs- und Inhaltsstoffe befindet. Außerdem sollte es weder billige Füllstoffe, z. B. Eipulver oder Fischmehl, noch Lockstoffe zum Kaschieren minderwertiger Rohstoffe enthalten. Die besten Teichfutter (z. B. die Teichfutter von Sera oder Tetra) verursachen außerdem keine Wassertrübung und sind mit vielen Vitaminen angereichert.

3. Was sollte man laut gängiger Teichfutter-Tests bei der Fütterung von Teichfischen beachten?

Neben der optimalen Zusammensetzung kommt es laut verschiedener Teichfutter-Tests im Internet auch immer auf die richtige Menge an. Teichfische benötigen grundsätzlich etwa 1–2 % ihres Körpergewichtes an Futter. Fische mögen Regelmäßigkeiten, daher sollte die Fütterung selbst zweimal täglich möglichst zu den gleichen Uhrzeiten durchgeführt werden. Achten Sie überdies darauf, dass Sie nur so viel Futter ins Wasser geben, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten verputzen können. Ansonsten können überflüssige Reste zu Boden sinken und das Wasser verunreinigen.

Wenn Ihre Fische im Teich überwintern, müssen Sie die Fütterung zudem an die Jahreszeiten anpassen. So darf es im Herbst beispielsweise auch mal etwas reichhaltiger sein, damit sich die Tiere genügend Energiereserven für die kalten Tage anfressen können. Sinkt die Wassertemperatur unter 10 °C, beginnen Fische mit der Winterruhe. Da ihre Verdauung in dieser Zeit nicht funktioniert, stellen sie die Nahrungsaufnahme ein, bis die Temperaturen im Frühjahr wieder über die 15-°C-Marke klettern. Eine Fütterung mit Teichfutter im Winter wäre nur eine Ruhestörung, die zugleich einen überflüssigen Verbrauch an Sauerstoff zur Folge hätte.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Teichfutter Tests: