Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Teichvlies bildet die Grundlage eines Gartenteichs und Sie sollten diesen unter allen Umständen unter der Teichfolie verlegen. Das Vlies schützt die Folie vor Beschädigungen durch Steine und Wurzeln oder ähnlich spitze und scharfkantige Dinge in der Erde. Unterschieden werden Teich-Schutzvliese nicht nur anhand ihrer Größe, sondern auch anhand der Dicke und des Flächengewichtes. Das beste Teichvlies für herkömmliche Böden ist 3,5 bis 4 mm dick und hat ein Flächengewicht von 500 g/m². Es gibt auch etwas dünnere Teichvliese mit einem Flächengewicht von 300 g/m² und auch wesentlich stärkere mit einem Flächengewicht von 1.000 g/m². Für einen normalen Boden, der erdig mit ein wenig Steinen durchsetzt ist, empfehlen wir Ihnen, sich ein Teichvlies mit 500 g/m² aus unserem Teichvlies-Vergleich auszusuchen.
  • Wenn Sie Ihr Teichvlies verlegen, sollten Sie darauf achten, dass sich die Bahnen leicht überlappen. Das Vlies sollte nicht bündig aneinandergelegt werden, denn so laufen Sie Gefahr, dass es beim Verlegen der Teichfolie verrutscht und diese doch durch spitze Steine beschädigt wird. In der Regel haben Teichvliese eine Rollbreite von 2 m. Es gibt aber auch ein paar Hersteller, die breitere Vliese oder sogar runde Vliese verkaufen. In gängigen Teichvlies-Tests im Internet werden auch Teichfolien mit Vlies vorgestellt. Bei diesen Produkten ist das Vlies fest an der Unterseite der Folie angebracht und Sie müssen lediglich diese verlegen.
  • Teichvliese werden unter anderem auch als Poolvliese bezeichnet, da sie ebenso als Unterlage für Pools genutzt werden. Dafür eignen sich weiße Teichvliese besonders gut, da die Poolfolien, die über das Vlies gelegt werden, meist heller sind und so kein dunkler Schimmer von einem grauen Teichvlies durchscheint. Möchten Sie das Vlies als Unterlage für Ihren Pool benutzen, dann empfehlen wir Ihnen, einen weißes Teichvlies zu kaufen.

Teichvlies-Test