Das Wichtigste in Kürze
  • Die verschiedenen Sushi-Maker-Sets eignen sich für die Herstellung verschiedener Arten von Sushi. Unser Sushi-Maker-Vergleich sowie verschiedene Online-Sushi-Maker-Tests informieren über die verschiedenen Typen von Sushi und deren Herstellung. Weitere Informationen finden Sie im Vergleich.org-Ratgeber.
  • Sushi-Maker aus Holz haben den Vorteil, dass Sie authentisch und hochwertig sind. Kunststoff-Sushipressen lassen sich dafür leichter reinigen und sogar in der Spülmaschine sauber waschen.
  • Um ihr Sushi schnell zubereiten zu können, empfehlen wir einen Reiskocher in Kombination mit dem Sushi-Maker. Weitere Informationen zu dem Produkt finden Sie in unserem Reiskocher-Vergleich.

Sushi mit Stäbchen essen

Im 18. Jahrhundert entwickelten die Japaner in Ihrem Land das Sushi als spezielle Zubereitungsart für Reis und Fisch. Von da an verbreitete sich die Delikatesse rasend schnell in alle Länder und zählt heute als Delikatesse, die auf der ganzen Welt geschätzt wird.

Echte japanische Sushi-Meister müssen bis zu 15 Lehrjahre durchlaufen, bis sie bereit sind, Sushi auf höchstem Niveau zuzubereiten. Sushi-Maker-Tests zufolge können Sie sich diese 15 Jahre glücklicherweise ersparen. Wenn auch Sie zu Hause gerne Sushi selber machen möchten, empfehlen wir in der Kaufberatung zu unserem Sushi-Maker-Vergleich 2020 ein Kit, mit dem Sie die Grundlagen der Sushi-Zubereitung leicht und schnell erlernen können.

1. Welcher Gerätetyp eignet sich für Sie?

Sushi Maker Test

Supermarkt-Sushi als schnelle Alternative?

Für den schnellen Hunger zwischendurch müssen Sie nicht zwangsläufig erst Sushi selber machen oder teure Preise in Sushi-Restaurants bezahlen. In vielen Supermärkten wird Sushi als Kühlkost angeboten. Auch wenn es geschmacklich nicht mit selbst gemachtem Sushi mithalten kann, so sind die kleinen Appetithappen doch eine gute Zwischenmahlzeit. Die Stiftung Warentest hat das Sushi inklusive Beilagen wie Wasabi und Ingwer aus verschiedenen Supermärkten getestet und verrät, welche Marken besonders empfehlenswert sind.

Sushi-Maker gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die klassische und einsteigerfreundlichste Variante sind die Sushi-Roller, die sich hervorragend für die Zubereitung von Maki-Sushi eignen. Das Algenblatt wird mitsamt dem Reis und der Füllung (Pilze, Fisch, Gurke, etc.) auf einer Folie im Gerät platziert. Durch einfaches Zusammendrücken und Ziehen an der Folie entsteht mit ein wenig Übung ganz von alleine eine perfekte Sushi-Rolle.

Häufig verwendet werden auch die sogenannten Sushi-Pressen, in denen Algenblatt und Füllung in eine Form gelegt und dann zusammengepresst werden. Viele Sushi-Maker-Kits bieten sogar verschiedene Aufsätze an, sodass Sie das Sushi in unterschiedliche Formen pressen können.

Für die Zubereitung von Oshi-Sushi werden bestimmte Sushi-Boxen benötigt, in denen der Reis und die verschiedenen Beilagen übereinandergestapelt, zusammengepresst sowie in Häppchen geschnitten werden.

Die Firma Sushezi stellt eine ganz besondere Sushi-Presse in Form einer großen Spritze her, die durch zahlreiche Fernsehwerbespots Bekanntheit erlangte. Dabei wird die Spritze zunächst mit Reis und Beilagen gefüllt und danach zusammengepresst. Das Ergebnis ist eine feste und große Sushi-Rolle, die in ein Algenblatt eingewickelt und serviert werden kann.

2. Sorgen Holz- oder Bambus-Sushi-Maker für authentisches Erlebnis?

Sushi Bambus Stäbchen

Die Sushi-Maker werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, die alle unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Ein Großteil der Sushi-Pressen wird aus Kunststoff hergestellt. Das Material ist besonders beliebt, weil die Geräte dann besonders leicht zu reinigen und teilweise sogar spülmaschinenfest sind.

Sushi-Maker aus Holz oder Bambus sind hingegen deutlich authentischer und außerdem viel umweltfreundlicher. Allerdings lassen sich diese Sushi-Maker nicht in Spülmaschinen reinigen.

3. Welche Sushi-Arten lassen sich mit einem Sushi-Maker zubereiten?

Je nach Bauweise des jeweiligen Sushi-Makers sind diese in der Lage, verschiedene Arten von Sushi zuzubereiten. Doch welche Sushi-Arten gibt es eigentlich und wodurch zeichnen Sie sich aus?

Am häufigsten ist die klassische Sushi-Rolle, die als Maki-Sushi bezeichnet wird. Hier werden Reis und andere Zutaten in eine Form gepresst und anschließend in Häppchen-Größe geschnitten. In diese Kategorie fallen im Übrigen auch viele Maki-Varianten wie California Rolls oder Futomaki.

Nigiri ist eine weitere sehr beliebte Sushi-Art. Diese werden allerdings von Hand hergestellt, weswegen sie dafür keinen speziellen Sushi-Maker benötigen. Bei Nigiri handelt es sich um kleine Reisbälle, die mit der Hand geformt wurden. Zusätzlich werden dann Zutaten lose auf dem Reisball präpariert oder mit einem dünnen Algenblatt-Streifen fixiert.

Die letzte Form ist das Oshi-Sushi, was übersetzt so viel bedeutet wie „gepresstes Sushi“. Die Zutaten und der Reis werden hier in eine (meist rechteckige) Form gelegt. Klassischerweise bestehen solche Formen aus Holz oder Bambus und haben einen passenden Deckel, mit dem die Zutaten in die Form hineingepresst werden. Anschließend wird die Form entfernt und der Sushi-Laib in mundgerechte Häppchen geschnitten.

Natürlich gibt es laut Online-Sushi-Maker-Tests noch zahllose weitere Arten und Stile, in denen Sushi zubereitet wird. Als echter Sushi-Fan können Sie deutschlandweit an verschiedenen Kursen teilnehmen, in denen Ihnen die Zubereitung der japanischen Köstlichkeit von geschulten Köchen beigebracht wird. Finden auch Sie jetzt einen passenden Sushi-Kurs in Ihrer Nähe und erlernen Sie die Kunst der Sushi-Zubereitung.

Sushi-Typ Aussehen
Maki Maki Sushi selber machen
Nigiri Nigiri Sushi selber machen
Oshi oshi Sushi selber machen

4. Ist ein Sushi-Maker ohne extra Arbeitsschritte zu bedienen?

Die schnelle Zubereitung ist besonders bei Sushi ein wichtiges Kriterium, wie sich einschlägigen Sushi-Maker-Tests entnehmen lässt. Schlagen Sie sich nicht stundenlang mit den Vorbereitungen für Ihre nächste Sushi-Party herum. Wählen Sie einen Sushi-Maker, mit dem es möglich ist, auch größere Mengen an Sushi für mehrere Personen ohne Probleme zuzubereiten. Dabei kommt es vor allem darauf an, ob der Sushi-Maker Algenblätter direkt verarbeitet oder ob die Reisrolle im Nachhinein mit einem extra Arbeitsschritt erst noch von Hand eingewickelt werden muss.

5. Messer oder Besteck gefällig? Ein großes Sushi-Starterset ist vorteilhaft

sushi Maki rolls selber machen

Neben dem eigentlichen Gerät bieten einige Hersteller der besten Sushi-Maker (wie der Sushi-Maker-Testsieger) ihre Produkte gleich mit passendem Sushi Zubehör in praktischen Kits an. Häufig umfasst der Lieferumfang zusätzliches Servierbesteck und Essstäbchen. Eine Verwendung dieser Essstäbchen macht den Genuss von selbstgemachtem Sushi zu einem ganz besonders authentischen Erlebnis.

In einigen Sushi Kits der besten Sushi-Maker sind zudem Sushi-Messer enthalten, mit denen Sie Ihre Reisrollen gleich in passende Portionen zerschneiden können.

6. Sushi-Maker-Test: Sind Modelle aus Kunststoff spülmaschinenfest?

Sollte Ihnen an einer leichten und unkomplizierten Reinigung Ihres Sushi Starter-Sets gelegen sein, empfiehlt Vergleich.org, auf einen günstigen Sushi-Maker aus Kunststoff zurückzugreifen. Diese lassen sich nicht nur von Hand leichter reinigen und benötigen keine Frischhaltefolie zur Zubereitung von Sushi, sondern können zudem auch einfach in der Spülmaschine gereinigt werden.

Für ein authentischeres Erlebnis empfiehlt Vergleich.org Sushi-Maker zu kaufen, die aus Holz oder Bambus bestehen. Diese haben ein besonders hochwertiges Aussehen und sind durch die Wahl von nachwachsenden Rohstoffen umweltfreundlicher.

Vor- und Nachteile von Sushi-Makern aus Kunststoff:

  • spülmaschinenfest
  • leicht zu reinigen
  • nicht umweltfreundlich