Das Wichtigste in Kürze
  • Bei einem Sturmkocher wird die Flamme in einem windgeschützten Kessel entzündet. Der Sturmkocher verfügt über sehr wenige Löcher für die Sauerstoffzufuhr. Dies führt dazu, dass die Wärme weniger schnell entweicht und die Flamme besser geschützt ist. Das Kochen mit einem Sturmkocher dauert deshalb aber ein wenig länger, als wie es bei einem klassischen Campingkocher üblich ist.

1. Worin liegt der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Spirituskocher und einem Sturmkocher?

Der Spiritus- oder Gaskocher ist ein unverzichtbares Zubehör für Outdoor-Liebhaber beim Camping, Klettern oder Wandern. Häufig sind herkömmliche Spirituskocher ohne Windschutz und somit für stürmische Verhältnisse ungeeignet. Damit Sie bei Ihrem nächsten Ausflug ins Grüne auf alle möglichen Wetterverhältnisse vorbereitet sind, empfehlen wir Ihnen, einen Sturmkocher zu kaufen. Sturmkocher verfügen über einen unteren und oberen Windschutz und sind daher auch bei Regen und starkem Sturm zuverlässig einsetzbar und sicher zu bedienen.

Für gewöhnlich bieten bekannte Hersteller, wie beispielsweise Esbit, Tatonka oder Trangia, Sturmkocher mit einem sehr umfangreichen Zubehör an. Ein ideales Sturmkocher-Set fürs Camping und Co. besteht aus zwei Kochtöpfen, einer Bratpfanne und einem Wasserkessel. Somit haben Sie das gesamte Kochgeschirr zur Stelle. Außerdem werden fast alle Modelle aus unserem Sturmkocher-Vergleich mit einer Griffzange geliefert, die vor Verbrennungen am heißen Kochgeschirr schützen soll. Die Griffzange kann an allen Töpfen aus dem Set angewendet werden.

Idealerweise ist das Zubehör in sich stapelbar und kann besonders platzsparend im Rucksack oder Campingwagen verstaut werden. Ein Sturmkocher-Set sollte in der Regel nicht mehr als 1 kg wiegen und ein Packmaß von ungefähr 20 x 10 cm haben.

2. Aus welchem Material bestehen die besten Sturmkocher?

Viele Sturmkocher bestehen aus Aluminium, einem Material, das besonders durch sein geringes Gewicht überzeugt. Neben Aluminium wird auch Messing oder Edelstahl in der Sturmkocher-Herstellung eingesetzt. Das Wichtigste: Der Sturmkocher sollte so verarbeitet sein, dass er korrosionsbeständig, höchst strapazierfähig und robust ist. In verschiedenen Sturmkocher-Tests im Internet haben sich Modelle aus hartanodisiertem Aluminium als besonders kratz- und verschleißfest herausgestellt. Die Hartanodisierung ist eine spezielle Oberflächenbehandlung, durch die das Aluminium strapazierfähiger gemacht wird.

Unser Tipp: Wollen Sie auch beim Kochen in der Natur das Anbrennen vermeiden, dann ist ein Sturmkocher mit antihaftbeschichtetem Kochgeschirr empfehlenswert. Darüber hinaus ist die Reinigung von Töpfen und Pfannen mit Antihaft-Wirkung einfacher.

3. Gas oder Spiritus: Welches Brennmittel ist für eigene Sturmkocher-Tests am besten geeignet?

Die meisten Sturmkocher werden mit Spiritus betrieben. Als Brennmittel ist dieses sehr einfach nachzufüllen und in fast allen Ländern problemlos erhältlich. Dies stellt vor allem für Reisende einen wichtigen Vorteil dar. Außerdem verbrennt Spiritus sehr langsam und nahezu geruchsfrei. Ein Sturmkocher mit Spiritus enthält fast keine Verschleißteile und ist grundsätzlich sehr langlebig. Beachten Sie, dass Spiritus einen relativ geringen Heizwert hat und bei Temperaturen unter 0 °C vorgewärmt werden sollte. Ein halber Liter Wasser beginnt daher auch erst nach ungefähr 20 bis 30 Minuten zu kochen.

Nutzen Sie Gas als Brennmittel, läuft dieser Vorgang etwas schneller ab. Das Gas für Sturmkocher ist in kleinen Kartuschen erhältlich, die jedoch schwerer sind als Kartuschen für Spiritus. Für lange Trekkingtouren sind diese also nicht so gut geeignet, da sie gleichzeitig mehr Gewicht zum Transportieren bedeuten.

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